Posts by maniac-andy

    Im Prinzip gibt es das doch schon. Nennt sich "Turbo Chameleon" und kann sogar noch viel mehr als die SuperCPU...

    Über das gelbe Chamäleon bin ich auch schon gestolpert. 200 € sind zwar ne Hausnummer, aber noch in einem Bereich, den ich für annehmbar halte - insbesondere in Hinblick auf die gebotenen Features des Cartridges. Das ist ja viel mehr als nur ein schnödes Cartridge.


    Jetzt die Frage: könnte man mit dem Turbo Chameleon Metal Dust zum Laufen bekommen? Vermutlich nicht, da Metal Dust - soweit ich weiß - speziell für die SuperCPU konzipiert wurde.

    vollkommen irre - das war die doch neu nicht mal wert?

    Ich weiß es nicht mehr genau, aber der NP lag damals zwischen 200 € und 300 €.


    Aber sie ist halt recht selten und deshalb werden derartige Preise aufgerufen. Die Argumente, warum das u a. so ist, wurden auf den vorangegangenen Seiten ausgetauscht.


    In meinen Augen ist für die SuperCPU alles jenseits der 500 € Wucher. Aber bei Raritäten und Museumstechnik gelten diese Maßstäbe nicht, wie man am bisherigen Verlauf der Diskussion erkennen kann. Und es wird bestimmt jemand geben, der bereit und in der Lage ist, diesen Betrag zu löhnen. Und dann ist das der neue Marktwert/Preis für eine gebrauchte SuperCPU. :nixwiss:

    Der freie Markt mit seinen Preisen unterstütz nur den Wert des Hobbies.

    Und niemand leidet im Bezug auf Grundbedürfnisse, wie Nahrung, Wohnen und Gesellschaft bei einer

    Teuerung dieses Themas Retro-Hardware. Denn wirklich brauchen tut man es nicht.

    Nur das geschichtliche Wissen darum ist die Essenz des Sammelns.

    Ich kann Deiner Argumentation leider nicht ganz folgen bzw. sehe das anders.

    Ist mein Hobby "Commodore 64" mehr oder weniger wert, nur weil die Dinger mal für 10 EUR den Besitzer wechseln und ein anderes mal vielleicht für 1.000 EUR? Meine Antwort: nein, denn mir ist es erst einmal egal, was der aktuelle Marktpreis für nen Brotkasten ist und der Marktpreis verändert weder mein Hobby noch den Wert meines Hobbys. ABER: wenn - aus welchen Gründen auch immer - die Preise für mein Hobby steigen, dann wird lediglich mein Hobby teurer für mich (zumindest wenn ich Teile etc. zukaufen möchte, die dann auf einmal astronomische Preise haben) und ich kann mir mein Hobby u.U. nicht mehr leisten oder muss es am Ende gar aufgeben. Was nützt mir da der vermeintliche Wert meines Hobbys?

    Und das mit dem "geschichtlichen Wissen ist die Essenz des Sammelns" - das ist ein schöner Satz. Aber bei den zum Teil aufgerufenen Preisen sieht es manchmal eher danach aus, dass sich das nur besonders betuchte Menschen kaufen können. Das heißt aber nicht, dass diejenigen dann auch etwas damit anfangen können und es mehr als Investment betrachten (was ja im Grundsatz auch in Ordnung ist). Vielleicht stellen sie sich das nur in den Safe oder in eine Vitrine, beschäftigen sich aber sonst nicht damit. Damit geht das geschichtliche Wissen doch flöten, oder? Ein Stück Technikgeschichte ist in meinen Augen immer noch etwas anderes als ein bedeutendes Gemälde oder sonstiges Kunstwerk. Klar, auch die stehen manchmal in Privattresoren anstatt in einem Museum ausgestellt zu werden... aber trotzdem: viele dieser technischen Gerätschaften waren damals Massenware (nicht alles), aber die Mona Lisa gibt's nur einmal. ;-)

    Und warum - weil sich keine Sau mehr für Briefmarken interessiert ;)


    Aber ein Kenbak wird niemals im Wert fallen, da er Geschichte ist und es nur sooo wenig davon gibt!

    Wer sagt, dass sich eines Tages auch keine Sau mehr für den Kenbak interessieren wird? ;-) Wenn wir mal weg und zwei Generationen weiter sind, dann möchte ich fast bezweifeln, dass sich irgendjemand im Jahr 2150 dafür (oder den ganzen anderen Elektroschrott, den wir sonst so anbeten:anbet:) interessieren wird. Sorry, dass ich da so unromantisch bin. :oops:

    Also dann habe ich hier einen ultra super rare special Typenschild

    Gerade bei #eBayKleinanzeigen gefunden. Wie findest du das?


    https://www.ebay-kleinanzeigen…s&utm_content=app_android

    Der hat bestimmt ne Null vergessen... 8o

    So selten ist das gar nicht. Bei diesem Gehäuse ist das "Typenschild" in den Kunststoff geprägt (oder gegossen?) und die Seriennummer wurde per Aufkleber angebracht.


    https://www.c64-wiki.de/wiki/C64_II

    Ansonsten hat er auch eine Menge Sachen zu moderaten Preisen. Cooler Typ!

    Moin!

    Mag ja sein, dass er ein cooler Typ ist und er eine beeindruckende Sammlung hat, aber seine Preisvorstellungen sind zum Teil lachhaft. Klar, verlangen kann er viel, aber bei anderen Verkäufern wecken solche Preisvorstellungen eben auch Begehrlichkeiten, die zum Teil fernab der Realität sind. Und am Ende wollen alle Mondpreise für irgendwas haben und Leute, die sich dafür interessieren, müssen es entweder zahlen oder es bleiben lassen. Das finde ich schade.


    Zum Beispiel: https://www.ebay.de/itm/RARE-C…4064ab:g:2HwAAOSw2jFciQ8W


    Das ist a) nichts rares und b) bekomme ich das neu für 185 EUR, er möchte 399 USD dafür haben. :nixwiss:

    Oder hier: https://www.ebay.de/itm/Vintag…763e4f:g:ZSkAAOSwpThcn5Pv


    Einen C64C für 299 USD - okay, das mit der Seriennummer ist zwar seltsam und der Zustand scheint super zu sein, aber daraus abzuleiten oder anzudeuten, dass es sich möglicherweise um irgendeinen Prototypen handeln könnte, halte ich für einen "Marketing-Stunt" und rechtfertigt in meinen Augen nicht diesen hohen Preis.

    Er versieht viele seiner Auktionen/SofortKauf-Angebote mit "rare" oder "ultra rare" und dementsprechend sind die aufgerufenen Preise. Davon halte ich nichts.

    VG Andy



    Ferengi-Erwerbsregel Nr. 80:

    Wenn es arbeitet, verkaufe es. Wenn es gut arbeitet verkaufe es teurer. Wenn es nicht arbeitet, vervierfache den Preis und verkaufe es als Antiquität.


    Es bleibt ein Spiel von Angebot und Nachfrage- solange es immer jemanden gibt, der ein überteuertes Angebot annimmt, steigen auch die Angebotspreise.


    Das stimmt natürlich - insbesondere der letzte Teil... und bei einigen Verkäufern habe ich tatsächlich den Eindruck, dass sie die Ferengi-Erwerbsregeln gut kennen. :)

    Oder sowas wie die große Festplattenscheibe für 999EUR - sowas ist doch einfach albern ... auch wenn ich dort glaube, daß der Anbieter einfach nicht wußte, was er hinschreiben sollte und für Angebote offen ist.

    Antike Festplattenscheibe - das Attribut "antik" ist der Aufhänger für unrealistische Mondpreise. Es könnte natürlich sein - wie von Dir vermutet -, dass der Verkäufer nicht wusste, was er aufrufen soll, aber stattdessen hätte er einfach den Preis offenlassen können. :roll:

    Ansonsten passiert das, was Du und ich schon beschrieben haben. Man wird bei einem Preisvorschlag angeblafft und bekommt Sprüche zu hören à la "dann werfe ich es lieber weg" etc.

    Wenn es wirklich ein Museumsstück ist, dann gehört es auch in ein Museum (Indy:zorro:) und dann möge er es doch bitte entsprechend als Sachspende (steuerlich absetzbar) abgeben. ::heilig:: Nein, er soll es ja nicht verschenken, aber realistisch bleiben.

    Sagt mal ist das jetzt ein Trend, das die Preise für "alte" Rechner bei Ebay inzwischen in die Tausende (Mehrzahl) gehen, und das der Versand alleine mit 250 Euro beziffert wird ? Siehe https://www.ebay.de/itm/323720120727 ...

    >:(


    “Lustig“ ist: der Verkäufer sitzt ja in den Niederlanden und wenn man beim ebay-Link das .de durch .nl ersetzt, steigen die Versandkosten um weitere 100 Euro.


    Aber ganz ernsthaft: für das Geld kann ich mit meiner Frau 4 Wochen AI-Urlaub in der Karibik machen.

    Hallo, allerseits,


    Mich ärgern diese Mondpreise auch, nicht nur nur bei Retrocomputern, sondern generell (Bücher, Schallplatten, ...). Auf ebay Kleinanzeigen möchte bspw. jemand 2.000 Euronen für einen CeVi mit CMD SuperCPU ::ghost::, die meisten aufgerufenen Preise für einen C16 erscheinen mir auch viel zu hoch zu sein. Klar, Angebot und Nachfrage. Bei ebay kommt dann noch der “Bietrausch“ hinzu - anders lassen sich manche Gebote nicht erklären.


    Wenn man dann vernünftige (ok, was ich für vernünftig halte ;-) ) Gegenangebote unterbreitet, wird man mitunter angeblafft - ich möchte es ja nicht geschenkt haben, aber manche Preisvorstellungen sind dermaßen utopisch, dass meine Gegenangebote hin und wieder nur 1/3 oder gar 1/4 davon sind. Manche Verkäufer muss man hin und wieder einordnen. :tüdeldü:


    Es ist schade, dass man versucht, unsere Passion(en) mitunter auszunutzen und sich an unserer Liebhaberei 'ne goldene Nase zu verdienen. Natürlich gibt es auch viele - ich möchte annehmen, die Majorität -, die vernünftige Preise aufrufen oder sogar mal etwas verschenken; und so handhabe ich das grundsätzlich auch.


    VG Andy