Posts by ferrytale

    So. ich hab mich jetzt mit allerlei PS2-Modulen mit diversen RAM-ICs eingedeckt:


    Die unteren, schmalen Module sind alle 16MB EDO, hatte ich in der irrigen Annahme gekauft, darauf seien je 16 ICs 16Mx1 verbaut, tatsächlich sind es natürlich 4Mx4 ICs, aber dann kann man da immerhin einige 4MB-SIMMs draus bauen. 4 Stk. aus einem PS2-Modul, wenn das mit dem /OE-/CAS-Trick klappt!


    Oben links sind 2 128MB-Module aus USA mit je 16 16Mx4-ICs FPM, aber mit 3,3V VCC, IO aber 5V-tolerant.

    Das wäre die schönste und auch günstigste Variante. Ein Modul hat nur ~30Euro gekostet, reicht für alle 8 SIMMs für den SE/30 und man hat nur 2 ICs pro SIMM.


    Oben rechts die Sicherheitslösung: 4 Module je 64MB mit je 32 16Mx1 5V-FPM-ICs.


    Hab ich insgesamt dann doch schon 240Euro verballert.

    :cry2:


    Gruß, Ferry

    Muss FPM sein...

    Ja, ich merk schon. Das mit dem EDO und FPM hatte ich nicht bedacht. Schade. Dann wird das wohl nix werden mit den billigen SIMMs im großen Stil.

    Ich versuchs mal für mich mit den 128MB-EDO-Modulen aus USA. Hab ich jetzt schon bestellt. Vielleicht hab ich Glück, und der SE/30 frisst sie trotzdem.

    Kann dann gerne vom (Mis)erfolg hier berichten.


    :)

    Mal schauen, ob jemand noch eine 4MB Idee hat

    30pin-4MB Module sind doch nicht so problematisch: 4Mx4-Chips bekommt man billig auf diversen 72pin-16MB-Modulen. Da sind dann z.B. 8 Chips 4Mx4 drauf und kosten z.T. unter 3 Euro pro Modul auch in Deutschland (ram-co-shop).

    Da bin ich mal gespannt, ob ich finde woher die kommen könnten.

    z.B. hier 2 Module á 128MB für 40$ (+Versand und EUSt) :


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    Ist natürlich etwas umständlich wegen USA und dem ganzen Zollgedöns, aber der Preis ist ja ganz gut.


    Die hier sind sogar noch billiger, aber da sind wohl 3.3V RAM-Chips drauf, wenn ich das richtig sehe (MT4LC16M4H9).

    Anzeige sagt 5V, Datenblatt 3.3V :


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    :)

    Ach cool. Den "Triumph" hatten meine Eltern in den 80ern (in der DDR!). Ob der noch irgendwo herumliegt...?

    Muss ich zu Weihnachten gleich mal nachsehen. Oder hab ich den als Jugendlicher schon zu Schanden verbastelt?

    Kann gut sein.

    ooh, that is exciting. what are your plans with it? ;)


    This is going to be a DIY-8bit-Computer, the so called "Kramer-MC" (Kramer-Microcomputer).

    The plans to build this Z80-Computer have been published in the late 1980s in the GDR by Manfred Kramer.

    During the first Corona-Lockdown in 2020 i found the time to build my own prototype.

    The process is documented in the "robotrontechnik-forum":


    Kramer MC Redesign 2020 - Robotrontechnik-Forum

    Reife Leistung. Wenn du das vertiefen willst, kannst du dich ja mit Arkadiusz zusammentun, das in KiCad fertig machen und ihr könnt in China 5 Platinen für ~5€ bestellen. Vielleicht passt es ja doppelseitig oder 4 nebeneinander...

    Danke. Ja, so ist der Plan! :) Genau. wird doppelseitig mit 2 Chips pro Seite. Mit Arkadiusz bin ich bereits in Kontakt und Zusammenarbeit. Der ist auch ganz heiß auf die Module.


    Ärgerlich nur, dass es die KEL-Stecker nicht mehr gibt. Hab vor 1-2 Jahren noch die letzten 6Stk. einer geraden Variante bei MOUSER weggekauft.

    Die passen für den T3100SX, und lassen sich behelfsmäßig auch seitlich an diese Platine anflanschen. Schöner wärs natürlich mit den gewinkelten.


    :)

    Interessant jetzt, ob evtl. sogar noch mehr geht, und die Maximalangabe im Manual nur von den damals einzig angebotenen 2MB-Modulen herrührt.

    Theoretisch könnten 8MB pro Modul funktionieren. Ich check das noch.


    jep! geht. Hab heute mal schnell noch einen 2MB-RAM "huckepack" auf das Testmodul gelötet. Ging schneller, als erst eine neue Platine herzustellen.



    Ich bin recht zuversichtlich dass man den T1200XE so auf die vollen 16MB aufrüsten kann, die der 286er erlaubt.

    :)


    RAM-Erweiterung für Toshiba T1200XE selber gebaut. Da auch die original-Stecker (der braune oben) nirgends zu bekommen sind, habe ich neue angebracht. (ONE27 heissen die wohl. Gibts bei reichelt).


    Die originalen Speichermodule haben 2MB, die mit 16 Stk(!) 256Kx4-DRAM-Chips realisiert werden.

    Meine Hoffnung war, dass ich die laut T1200XE-Datenblatt maximal möglichen 4MB Erweiterungsspeicher mit

    nur 2 Chips zu je 2MB (2x 1Mx16) und das ganze auf EINEM Modul(!) realisieren kann.

    Daten-, Adress- und Steuerleitungen am Konnektor würden das theoretisch zulassen, die Frage ist nur immer, was der Memory-Controller evtl. für Sonderwünsche hat. :)


    Gestern abend die Platine für ein Testmodul geätzt, bestückt und die restlichen Leitungen gefädelt, Dann Test an JP15 (hatte erst dort einen neuen Stecker angelötet) => Nix. :( Rechner zählt beim Speichertest nur bis 960KB.

    Verschiedene /RAS - Verbindungen für den zweiten Chip ausprobiert. => Nix.


    Vermutete schon, dass der Memory-Controller wohl doch die Konstellation aus 256k-Blöcken haben möchte...?!

    Heute dann nochmal ein Blick ins Manual und gesehen, dass JP16 die "niederwertigeren" Steuerleitungen hat ( /RAS2-/RAS5 und /CASL0,/CASH0).

    Naja. Vielleicht will er es ja schön der Reihe nach ?! Also Modul mit /RAS2,3 konfiguriert und an JP16 angeschlossen.

    Und siehe da...



    die kompletten 4MB werden erkannt!

    Sehr cool.

    :)


    Interessant jetzt, ob evtl. sogar noch mehr geht, und die Maximalangabe im Manual nur von den damals einzig angebotenen 2MB-Modulen herrührt.

    Theoretisch könnten 8MB pro Modul funktionieren. Ich check das noch.

    Ich habe die Elkos mit frischem Lötzinn versorgt und dann erst ein Lötpad erwärmt und dabei den Elko mit einer Pinzette mit möglichst wenig Kraft vom Lötpad weggedrückt.

    Ich kneife diese SMD-Elkos inzwischen immer mit einem scharfen Seitenschneider oberhalb des Kunststoffplättchens ab. Dann kann man das Elko-Unterteil abnehmen und die Pins wesentlich bequemer einzeln ablöten, ohne die Gefahr, die Pads abzureißen.


    :)

    Endlich das teildefekte Display im Oszi ersetzt.


    Hatte schon ein Ersatzdisplay gekauft, dass aber mechanisch ganz anders ist und eine recht aufwändige Modifikation des Oszi-Chassis erforderte.

    Da hatte ich damals keine Lust mehr. Gestern hab ich es dann angepackt.


    Jetzt sieht man wieder alles auf dem Display. :)


    Ansonsten, wenn es sich nicht schneller anfühlt und auch der Norton das so ansagt

    So ist es ja nicht. Der Rechner ist ja schneller. Ganz deutlich. Wie schon geschrieben (#791). Inklusive Systemuhr, weshalb der Rechner es slebst "nicht merkt". :)

    Turbo ist an. CPU-Clock hab ich ja auch verifiziert =16MHz.

    Die Bauteiltemperaturen werde ich mal als nächstes checken. Das ist ein guter Rat. Soll ja nichts abrauchen irgendwann.

    Ich schau mal, was die UHR im Rechner macht. Wenn die plötzlich auch schneller geht, ist die Sache klar.

    Die Uhr im übertakteten Toshiba T1200 läuft tatsächlich nahezu doppelt so schnell! Dann muss ich wohl die eizelnen Systemclocks alle selber machen, statt nur den Oszillator hochzusetzen.

    Höchster Clock ist ja dann 16MHz, das könnte man demnach sogar mit einem ATmega machen. Na, mal schauen.

    War vorher so ein halber, quadratischer Oszi drin (Dann sind DIP-Pin 1-2, 3-4, 5-6 und 7-8 kurzgeschlossen)? Oder was ganz anderes?

    Der originale Oszi war im 8pin-DIP-Gehäuse. Im Foto ist noch einer oben drüber.



    Letzteres kannst du in schön machen mit einem manipuliertem 8 pin SOP-DIP Board und einem SMD OSZI, der entsprechend aufgelötet wir

    Genau. An sowas hätte ich dabei auch gedacht.


    :)

    Zumindestens laufen auf dem Ding jetzt die IOMEGA ZIP Guest-Tools, das geht mit einem 8086 nicht...

    Siehste! :)


    Aber in diesem Fall sieht der halt jetzt so verbastelt aus. Das würde mich dann schon stören.

    Also die CPU find ich ganz passabel so. Sieht eigentlich sehr systematisch aus.

    Bei dem Oszillator geb ich dir Recht. Das war dann eher mal schnell hingerotzt mit Teilen, die ich eben da hatte. Das sieht nicht schön aus. Aber man kann ja den Original-Oszillator wieder einstecken, wenn man will, oder bei Gelegenheit einen schickeren anfertigen.

    bemerkenswert, aber ich frage mich wozu der Umbau?

    Stimmt schon. Ich glaube bei mir ist es einfach der Spaß an der fummeligen Bastelei. Aber auch der Versuch, die alten Rechner in ihren Möglichkeiten auszureizen an ihre Grenzen zu bringen.

    Hab da noch ne spannende Story von einem Chicony LT5300, den ich erstmal repariert und dann noch etwas modifiziert habe. Will ich eigentlich noch hier in einem eigenen Thread dokumentieren.


    Ist ja eh alles sinnlos! ;) Aber wenns doch Spaß macht...


    Gruß, Ferry

    Der Bus muss wohl vorher mit 5 Mhz gelaufen sein (1:2) und nun mit 8 MHz, auch dass sollte klappen.

    So ist es (laut Manual). Frage ist ja jetzt, warum der Norton Benchmark keinen Speedup anzeigt.

    Da muss sich ja offenbar dessen Referenz auch geändert haben, oder? Der Wert ist genau der gleiche wie mit 10MHz.

    Den clock habe ich am CPU-Pin überprüft. Passt. Auch der RAM-Test am Anfang geht quasi doppelt so schnell.

    Ich schau mal, was die UHR im Rechner macht. Wenn die plötzlich auch schneller geht, ist die Sache klar. Wäre aber wirklich komisch.


    Habe am Wochenende einen meiner Toshiba T1200 mit einer NEC V30 CPU ausgestattet. Gehäuse und Pinout sind nicht gerade identisch, aber immerhin ist die Reihenfolge gleich, sodass sich nichts kreuzt. Mit etwas hitzebeständigem Isoliertape und Fädelei war das gut zu machen und hat auf Anhieb funktioniert.


    Da ich hier sogar den 16MHz-V30 habe, hab ich gleich noch den Hauptoszillator getauscht. Der Rechner läuft jetzt mit 16MHz. Allerdings zeigt der CPU-Benchmark von Norton Sysinfo keine Leistungssteigerung gegenüber den ursprünglichen 10 MHz an. Merkwürdig. Muss mal checken, ob nicht die Uhr jetzt auch schneller läuft, aber die hat doch einen eigenen Oszillator, hätte ich gedacht. Hmm.

    Coprozessor (8087 10MHz-Version) kann man so auch nicht mehr verwenden. Dann gibts Abstürze.


    :) Ferry

    Gerade den Highscreen 386DX-33 Laptop wiederbelebt, den ich diese Woche von Arkadiusz bekommen habe.

    Die alte CMOS-Batterie hatte etliche Leiterbahnen weggeätzt. Nachdem ich die geflickt hatte piepte der rechner immerhin schonmal und bootete sogar von Diskette, aber leider ohne Bildausgabe. Grafikkarte wurde anscheinend nicht erkannt.

    Habe dann erstmal recht aufwändig die Pinbelegung des internen Graka-Connectors ermittelt, anhand mehrere ICs, zu denen ich Verbindungen messen konnte und deren Datenblätter verfügbar waren.

    Letztlich waren da doch noch feine Unterbrechungen auf drei Adressleitungen.

    Dann erwachte auch das Display wieder. :)