Posts by feltel

    Okay, wenn Du schon fünf nehmen wölltest, dann kann man ja gleich bei 20 Exemplaren einsteigen, wenn nicht gar mehr. Oben waren ja schon ein paar Interessenmeldungen. Dann würden sich die Versandkosten (JLCPCB, Reichelt, Bobbel) ja auf mehrere Exemplare verteilen und damit pro Einzelexemplar weniger werden.

    Ich habe jetzt mal alles (*) soweit bei Reichelt und Bobbel zusammengesucht. Die Rechnung sähe jetzt so aus für einen Bausatz (gerechnet auf Basis zehn Exemplare. Bei 20 macht das keinen großen Unterschied bei JLCPCB):


    IEEE-Adapterplatine plus Riser, gefertigt von JLCPCB (ohne Schnickschnack, ggf. noch kleiner Aufpreis für PayPal-Zahlung) EUR 1,46
    2 Wannenstecker und 2 Pfostenbuchsen, 26-polig + Abschnitt Flachbandkabel, ReicheltEUR 1,93
    GPIB-Stecker, AliExEUR 1,89
    Cardedge-Stecker, baugleich C64 Userport, Bobbel/Restore-StoreEUR 3,32
    EUR 8,60


    Den Cardedge-Stecker gibts für Roundabout EUR 1,20 auch bei AliEx, da kann ich aber nichts über die Qualität sagen.

    (*) Die Abstandshalter zur Verbindung der beiden PCBs muss ich noch recherchieren. Hab die Ad-hoc jetzt nicht bei Reichelt gefunden. Können imho ja aber nicht die Welt kosten.

    Also, ich hab das mal schnell bei JLCPCB hochgeladen. Das "Centronics"-Board und die Extender-Platine kosten mit Lieferung, Zoll und Gebühren etwas unter 15,- für jeweils zehn Exemplare. Sven verweist auf AliEx für die GPIB-Buchse. Da kosten fünf Stück knapp 10,-. Fehlte dann noch der Userport-Stecker, da werde ich Bobbel mal kontakten.

    Ich bin in letzter Zeit dazu übergegangen, solche Fakes, wann immer ich sie bemerke, zu melden. Meist mit Link auf das (oft) von eBay geklaute Angebot. Die Dinger sind dann recht schnell weg. Was anderes hilft imho nicht. Die Leute gewähren lassen leistet nur deren "Geschäftsmodell" Vorschub.

    Ich hab meine Versuche das Problem zu lösen erstmal eingestellt. Ich finde keinen Fehler. Mit einem neuen BU326 zerhaut es genauso sofort die Sicherung. Ich hab den Rechner erstmal wieder halbwegs zusammengebaut und weggestellt. Auf zur nächsten Dauerbaustelle. *g*

    Bei meinem Netzteil ist statt des SU169 obiger BU326A verbaut. Scheint original zu sein und ein Substitut. Der ist mit Multimeter getestet. Den Netzfilter versuche ich mal zu checken.

    felge1966: Hast Du tiefergehende Erfahrungen in der Überarbeitung der KC-Netzteile? Ich habe jetzt mal den großen BU326A-Transistor gecheckt. Er ist neben dem B260D IC lt. der Doku wohl einer der infragekommenden Ursachen für eine kommende Sicherung. Der Transistor hat bei meinem Netzteil rd. 0,7V Drop in eine Richtung, in die Gegenrichtung sperrt er. Würde dann mal behaupten er ist okay. Wie sollte man das IC testen. Bliebe ja nur Austausch. Sowohl den Transistor als auch den IC gibt es noch als Altbestand zu kaufen. Die ganzen Passives auf dem Netzteil-Board sehen iO aus. Man müsste sie einzeln auslöten und testen. Das Board sieht ziemlich fragil aus, deshalb würde ich so eine Groß-OP erstmal vermeiden wollen, wenn es geht. Die Caps könnte man vielleicht noch runterholen und testen.

    Ich habe das Netzteil jetzt entfernt bekommen und gleich den ganzen Rechner zerlegt. Der war eh total mit Staub zugesetzt. Jetzt wirds tatsächlich spannend den Fehler im Netzteil zu finden. Ich hatte ja die Hoffnung irgend eine Komponente zu sehen, die hochgegangen ist. Dem ist scheinbar nicht so. Mal schauen....


    Das Bit, was man für die Schrauben braucht ist übrigens 5,5mm Innensechskant. Just for the record.

    Diese Bolzen scheinen original zu sein. Das Mainboard ist auch ringsum damit festgeschraubt. Ich glaube ich muss mir morgen mal das Ifixit-Kit von Arbeit mitnehmen. Da sind glaube ich auch Zwischenmaße enthalten. Ich würde ja vermuten, das ein DDR-Produkt metrische Schrauben benutzt. *g*

    Ich habe zum Ende meiner Schulzeit einen KC87 aus meiner Schule vor dem Verschrotten gerettet. Das ist jetzt auch schon ein paar viele Jahre her, jetzt will ich das gute Stück aber mal angehen. Natürlich läuft er nicht. Der gute frisst Sicherungen. Mit dem Einschalten ist die Sicherung durch. Ich habe ihn jetzt soweit demontiert das ich das Motherboard vom Netzteil getrennt habe. Auch damit kommt sich Sicherung; somit muss der Fehler im Netzteil liegen.



    Ich habe mich bei der Demontage an https://www.sax.de/~zander/z9001/rt.html#7 orientiert, aber ich bekomme die Karte die vor dem Netzteil liegt nicht raus. Dahinter sind zwei Schrauben, wo ich zumindest an die obere nur ran komme, wenn die Karte davor weg ist. Wenn ich richtig liege ist das die "Farbkarte", die hier blockiert. Wie bekomme ich die raus? Die Karte ist mit zwei Sechskant an einem Träger geschraubt, aber kein übliches Maß passt.

    Ich habe jetzt mal todesmutig statt des Tantals einen normalen 4,7uf Elko eingelötet. Tada, we have a picture. 😁



    Das Bild ist zwar unter aller Kanone für Composite, aber nuja.

    Sodele, Radtour an den See für heute ist erledigt. Tut echt gut dieser Tage. Jetzt aber wieder zu dem Board. Das hier ist es:



    Ich hatte, da ich nur nicht lesbare Schematics gefunden habe, auf gut Glück die Stromversorgung "abwärts" untersucht, und bin ja offenbar mit C11 schnell fündig geworden. Jetzt ist die Frage, mit was ich das ersetze. Aktuell da hätte ich einen Tantal mit 10uf, 35V. Inwieweit wäre das jetzt "tragisch", wenn der Kondensator die doppelte Kapazität hat? Er braucht dann sicher ggf. doppelt so lange um aufzuladen. D.h. der RAM, der dahinter liegt bekommt um den Bruchteil der Zeit später dann die 12V. Das könnte dann natürlich kritisch werden, weil doch diese "3-Spannungs"-Chips ziemlich empfindlich sind. Hoffentlich haben die das überhaupt überlebt. Wäre ja schade, die gestapelten "Goldcaps" auszulöten. Die Frage wäre dann überhaupt, womit ersetzen. Drauf sind 16 Siemens HYB4232. Die Platine war wahrscheinlich mal für 16KB RAM ausgelegt und angedacht.

    Ich glaube ich habe eine Spur. C11, ein 4,7uF 16V Tantal, sitzt als zweiter Kondensator direkt hinter dem 12V-Pin des Netzteilanschluss. Bei dem messe ich einen Widerstand im ausgelöteten Zustand von unter 10 Ohm. Laut Chinatester hat er 28pF, also weitab der Spezifikation. Wenn dann 12V drüber laufen, dann könnte ich mir schon vorstellen, das er einen kurzen macht und 12V direkt auf Ground gibt.


    Bin jetzt bloß mal kurz die Abendsonne genießen, dann mache ich mal ein Foto vom Board.

    Kessler hat mir heute die Ersatz-Sicherungen geliefert. Leider kommt sofort wieder die 12V-Sicherung. Das wird also ein Reparaturthread. Muss mir erstmal die Schematics für den Dragon organisieren, und dann mal schauen, was so alles auf der 12V-Schiene hängt. *grmpf*

    Ah danke, den Link hatte ich tatsächlich nicht gefunden. Ich hab mir mal einen Adapter DIN auf Chinch zusammengelötet und den Dragon getestet. Da kam dann gleich mal die Sicherung für den 12V-Kreislauf. :fp: Wäre ja auch zu einfach gewesen, wenn alles so out-of-the-Box klappt. Das Netzteil hatte ich ohne Mainboard mal am Strom und da kamen alle benötigten Spannungen sauber und fehlerfrei an. Jetzt brauch ich erstmal ne 5*20mm 500mA-Sicherung. Oder besser gleich zwei drei Stück.....

    Ich habe für meinen Dragon 32 einen Netzteil-Nachbau (https://www.dragonplus-electro…ard-kit-version-jan-2022/) zusammengebaut und würde ihn jetzt nach fast einem Jahr mal in Betrieb nehmen können. Ich habe jetzt schon gesucht, aber ich finde das Pinout der Videobuchse nicht. Sie sollte auch Composite ausgeben, die Frage ist nur das Pinout. Die originale Buchse war eine Fünfpolige, die neue ist achtpolig, behält wohl aber das alte Pinout bei. Ein Commodore/Atari-Videokabel wird wohl vom Pinout nicht passen, oder?

    Ich hänge mich mal hier in den Thread. Ich habe mir -unwissend von diesem Thread hier- ein paar Platinen nach https://github.com/UpLateGeek/Let-s-Make-Some-Memories anfertigen lassen. Woher holt ihr euch eigentlich die PS/2-Module zum ausschlachten? Der Markt für FPM-Module scheint relativ leer gefegt zu sein, wenn man nicht gerade unpassend hohe Preise zahlen will. EDO-RAM soll mit Modifikationen auch gehen, aber das wäre für mich Plan B. In meinem ganzen Stapel RAM-Module habe ich über die Jahre irgendwie nur EDOs angesammelt. Ein einziges 16 MB Modul in FPM und mit SOJ-Chips habe ich gefunden. :-O

    In jedem Fall den Siff schon einmal entfernen, entweder durch gründliches Spülen oder Platinenreiniger, damit der keine Schäden anrichtet.

    Jupp, bin/war schon fleißig dabei. Ich scheue mich ein wenig, das Ding komplett in Spüli-Wasser o.ä. zu tauchen. Zumal das Board einen "Factory-Bodge" hat, den ich sicherheitshalber wohl noch mit einem Klecks Heißkleber fixieren sollte.

    Anbei mal meine Capliste, alles bei Mouser bestellt. Digitalboard, Analogboard, Sony PSU.

    Ah danke. Das Board ist ja einfach, alle 47uf bis auf einen. Die Typen vom Netzteil und Analogboard hätte ich mir raussuchen müssen, aber so ist das natürlich top. Bin am hin- und herüberlegen, ob ich Polymer-Tönnchen wähle oder aber Tantals. Wobei ich bei letzteren Bauchschmerzen habe, nachdem ich einen entsprechenden Thread auf 68kMLA von JDW las. Die Tantals sind wohl nicht so "Dauerspannungsfest", wenn ich das richtig verstanden habe. Man müsste also mindestens die doppelte Spannungsfestigkeit wählen, um sicher zu gehen. Weil durch einige Caps 12V läuft müssten das dann wohl mindestens 25V sein. Du hast das in Deiner Liste ja schon berücksichtigt.