Eine CBM 8250lp richtig testen ?

  • Hallöchen... ich "steigere" mich ja gerade in die alten CBM Rechner...


    mein 610 hast sich so "alleine" gefühlt,.. somit habe ich ihm (Ihr?) eine "neue" Floppy 8250lp spendiert...

    Ich habe gelesen, dass ich schleunigst die Kondensatoren der Laufwerke tauschen sollte...

       

    ich möchte vorher aber noch einen "System-Check" machen...


    "header" mag der Rechner irgendwie nicht... ??


    im CBM 610 ist ja Basic 4.0... soll ich zum testen besser einen "alten" CBM8032 nehmen ??

    (oder modernere wie "Zoom/Xoom-Floppy+PC" ??


    Die LED am Laufwerk sieht schon mal gut aus...


    wie wird denn Laufwerk LINKS und Laufwerk RECHTS richtig unterschieden... (d0 , d1, d2 ???)

    der CATALOG-Befehl scheint irgendwie mal links und dann rechts "zu suchen" ??

    -

    einen "echte" 100dpi Diskette habe ich leider nicht... kann/muss ich 96dpi C64 Disketten nehmen ?


    so schaut's aus...::hacking::

    Meine Sammlung: CBM4032,CBM610,VIC20, C16, Cplus, C64, SX64,C128D, LT286-C, Amiga 1000, C= PC1+10+20+40

  • danke gerade getestet:


    dir d0 und / oder dir d1 mag /kennt mein CBM610 (Basic) nicht


    dann:

    header"test",d0,i01 (rechte Floppy läuft an: "are you shure".. . später aber "bad disk"


    dann aber!

    header"test",d1,i01 (linke Floppy läuft an: "are you shure".. ready

    scheint geklappt zu haben..


    ggf. ist das recht Floppy durch "ausgelaufene Kondensatoren" schon zu stark geschwächt ??


    aber links: !! :)

    CATALOG

    und mir werden 4133 Blocks free angezeigt,..

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  • dir d0 und / oder dir d1 mag /kennt mein CBM610 (Basic) nicht

    Wichtig: diR (mit großem R ;) )

    Ist die Kurzform für "directory".

    "catalog" geht natürlich auch, kann man auch mit "cA" abkürzen.

    "header" kannst du auch "heA" abkürzen.

  • dir d0 und / oder dir d1 mag /kennt mein CBM610 (Basic) nicht


    ggf. ist das recht Floppy durch "ausgelaufene Kondensatoren" schon zu stark geschwächt ??

    Hi, bei allen Commodore Basic Versionen kann man die Befehle abkürzen, in dem man (je nach Befehl) nur 2 oder 3 Buchstaben eintippt und den 2. (oder 3. Buchstaben mit shift eintippt.

    z. Bsp. diR oder rU - beim c64 ist das Zeichen mit shift dann halt ein Grafikzeichen (beim Standard-Zeichensatz).


    Ich vermute, das das mit dem formatieren in drive 0, nicht an den Elkos liegt - aber trozdem müssen sie getauscht werden!

    Du kannst die in drive 1 formatierte disk nun noch mal in drive 0 probieren.

    Hast du eine neue disk genommen? - Wenn die disk vorher mit 170k/360k formatiert war, kann die 8250 die Disk mit ihren schmalen Köpfen evtl. nicht komplett löschen! - ggf. mehrfach probieren.


    Normalerweise ist meine Floppy-Reihenfolge so:

    Netzfilter ausbauen (wenn möglich/vorhanden)

    240V Umbau (wenn möglich)

    Zerlegen und komplett reinigen

    Elkos Motorplatine tauschen (1MB-Drives) (andere Elkos tausche ich nur wenn notwendig)

    Köpfe vorsichtig reinigen

    Riemen und Räder reinigen (wenn vorhanden ;) )

    Drehzahl justieren (wenn mit Stroboskop möglich)

    Lesetest mit Originaldisk (Demodisk) (Spur mit Oszilloskop anschauen)

    Bei Leseproblemen ggf. Spurlage sehr vorsichtig mit Oszilloskop justieren (bei 500k/1MB sehr fummelig)

    Anschließend formatieren, schreiben testen mit einer neuen Disk - bzw. eine die noch nicht mit 170k formatiert war!!!

    Die ersten Probleme treten immer beim formatieren auf!


    Ich habe Laufwerke die selbst bei opt. Spureinstellung einfach nur wenig Signal liefern - da sind die Köpfe vielleicht einfach abgenutzt???

    Originaldisks (in gutem Zustand) haben meist ein stärkeres Signal und sind besser lesbar.

    Die Disketten der 4040, 2031 u.s.w. sind in der 1541 nicht immer gut lesbar, da die Tandon drives wohl etwas schwächer aufzeichnen. Disketten aus der 1541 sind dafür in den 2031,4040 immer gut lesbar.


    PS: Ich hatte mal ein Doppellaufwerk, wo das eine LW. die Disks vom anderen nicht lesen konnte, anderes herum aber schon! - Die Ursache: Drehzahl bei einem LW. zu schnell !!! - ein schnelleres Drive kann eine langsamer aufgenommene Disk meist lesen (in Grenzen) - aber anders herum halt nicht.


    Das ist alles meine Erfahrung und ohne Gewähr.

    Christian

  • Frag mal den Fehlkanal ab: ? DS$

    Hallo Leute...


    Jau... kleiner "DAU"-Fehler ;) ich hatte das mit z.B. "diR" als "Schreibfehler" überlesen....

    zudem klappen ja nicht alles Befehle (je nach Basic),.. so "Hampel" ich auch noch mit dem PET2001 rum (was Disketten angeht..)


    naja.. auf jeden Fall hier zum 8250lp + Commdore CBM610 als Rechner:


    Toast_r : den Befehlt "? DS$" schein mit CBM610 nicht zu kennen (oder ist "PRINT D1$" damit gemeint.. ?



    ich habe mir aber die kleine "Standard" Basic-Abfrage für die Fehler-Routine.... programmiert... (wie beim C64)

    und kann jetzt den Fehlerkanal sehen...


    Habe jetzt auch die Grund Funktion "verstanden: wenn man z.B. Nur CATALOG eingingt, dass sucht er zuerst beim

    rechten Laufwerk ("D0") und danach bei dem linken ("D1")...

    wenn , wie bei mir, das rechte nicht funktioniert,... bricht er ab... mit Fehlercode Read-Error 21 oder 27.


    (ich sehe gerade, als dritte Rückinfo steht das "21,read error, 39 (!!) ",.. ? was bedeutet das (der Track 39 ??, keine Ahnung, wo so ein Floppy Ihr Inhaltsverzeichnis hinschreibt...)


    Wenn ich nur Catalog D1 eingebe, klappt das Aufrufen direkt tadellos...

    -


    Das Rechte Laufwerk (D0) scheint aber noch "etwas zu leben"...

    es sind aber auch mal kurz BEIDE Directory-Anzeige "untereinander" gekommen... da hat er zufällig auch mal rechts funktioniert..

    ( vossi : ja ich habe es auch so gemacht,.. links formatiert + beschrieben und rechts eingelegt... klappt (bis auf das kurze 1-2mal, leider nicht)...


    Schön zumindest, dass die Platinen wohl funktionieren ??


    Danke, mfG. Micha

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  • Im Basic 4.0 gibt es die Variablen DS und DS$ - auch beim CBM 610.

    DS enthält die Fehlernummer, DS$ die komplette Fehlermeldung der Floppy.

    Also mit PRINT DS$ abfragen.

    Mach das mal bitte direkt nach einem gescheiterten Formatierversuch.

    Bei der 8250(LP) enthält die Fehlermeldung zusätzlich zu den üblichen Einträgen noch die Drive-Nummer.

    Also Fehlernummer,Fehlerbeschreibung,Track,Sector, Drive.


    Auf Track 39 liegen Inhaltsverzeichnis und BAM.

    Track 1-77 sind Seite 1, Track 78-154 sind Seite 2 der Disk.

  • Hallo,

    286Micha Ich meinte erst links formatieren und dann die einmal sauber formatierte Disk probieren rechts zu formatieren!

    hallo Vossi,.. jau,.. hatte ich auch so gemacht.. auch mit zwei "unabhängigen" Disketten,,, (mehrfach probiert)

    im linken Laufwerk klappen die immer sofort und tadellos... ... rechts "BAD-DISK"


    "er rattert" beim header"disk-d0",d0,i01 " los,.. dann läuft aber nur der Motor "nonstop"...

    man hört auch keine Kopfbewegung,.. nach ca. 2 Minuten hört er auf...

    (leuchtet aber grün (in der Mitte)

    print ds$ = 21,read error,78,01,0


    PS: Was kann man den bei header noch für Syntax-Übertragen ? habe ich bisher nix für eine 8250 gefunden.. danke

    Im Basic 4.0 gibt es die Variablen DS und DS$ - auch beim CBM 610.

    DS enthält die Fehlernummer, DS$ die komplette Fehlermeldung der Floppy.

    Also mit PRINT DS$ abfragen.

    Hallo Toast_r

    ja danke.. du hast Recht, den Befehl gibt es.. ! (ich muss beim CBM610 alles klein eingeben = print ds$ ) dann klappt es auch


    ausser Fehler 21 kommt auch Fehler 29,disk is mismatch,38,00,0


    ich denke der "Kopf" von D0 (und sicher auch die Kondensatoren) haben ein Problem


    Danke, mfG. Micha

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  • ich wollte nur kurz mitteilen,

    dass ich meine 8250LP nun auch am normalem C64 am laufen habe...

    feine Sache um da auch "Zugriff" auf die 1MB zu haben.

    In wie fern, die Startadresse vom Programmen sich "verschiebt" wenn ich die hin und her kopiere,

    muss ich noch genauer austesten...

    (wenn ich es richtig verstanden habe, ist $0401 der CBM und $0801 der c64er)


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  • Startadressen verändern sich nicht. Die Programme werden vom Laufwerk beim Speichern oder Kopieren nicht verändert.

    Das Laufwerk merkt nicht, ob es sich um ein C64 oder PET/CBM-Programm handelt.


    hmm... bin mir da nicht so "sicher"... :nixwiss:

    Das "Laufwerk" nicht,.. aber der C64


    soll heissen, wenn ich unter dem C64 (mit dem neuem Kernal halt !) ein Programm lade,

    dann läd der C64 "anscheinend" das Programm AUTOMATISCH wie mit LOAD"NAME",8,1 (!) (als mit 1, als Maschinenprogramm)

    und somit sofort in die Adresse , welche in den ersten zwei Byte stehen... ::vodoo:: oder ?


    Ich habe mir bisher damit beholfen, dass ich Programme "bewusst" mit Load"NAME",8(,0) geladen habe.

    wenn ich diese dann "von Hand" wieder auf eine andere "Diskette" kopiere, "vermute" ich, dass ggf.

    die Startadresse nicht passt ??!


    Ich lasse mich aber gerne eines besseren "belehren" :) oder einen TIPP mit welchem ggf. One-Filer Kopierprogramm ich es einmal versuchen soll...


    mfG. Micha

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  • Nein, denn dann hätte das Laden des Directorys mit LOAD"$",8 nicht funktioniert, denn das erhält von der Floppy die Startadresse $0401.

    Wurde aber nach $0801 geladen, wie es beim C64 erforderlich ist.

    Übrigens gibt auch die 1541 dem Directory die Startadresse $0401.


    Gegenprobe: LOAD"$",8,1 wird beim C64 sowohl mit der 8250LP wie auch der 1541 das Directory falsch laden.