Förderung Prototypplatinen Mini ZoomFloppy Adaptor

  • Ich möchte hier ein kleineres Projekt vorstellen und daran zeigen, wie eine Projektförderung durch den Verein möglich ist. Bisher gab es da leider wenige Anfragen. Beantragt waren die Kosten für eine Bestellung von Prototypplatinen im Wert von etwa 85 Euro. Die Grundlage für den Antrag ist eine Dokumentation des Projekts mit der Freigabe der Unterlagen unter einer Open Source Lizenz.


    Es handelt sich um eine Adapterplatine, um die Zoomfloppy Firmware ohne Änderungen auf einer generischen ATMEGA32U2 Platine des Typs NooGroove betreiben zu können. Das wurde inspiriert durch die diversen, wohlgemeinten Bastellösungen auf Basis dieser Platine, und die dann folgenden Problemfälle beim Finden einer passenden Firmware. Darüber hinaus sollte das fehlerträchtige Löten von Kabelverbindungen vermieden werden, sowie ein sicherer Betrieb mit dem schnellen Modus der 1571 und mit mehreren angeschlossenen Geräten ermöglicht werden. Das hat sich in Versuchen mit den Testaufbauten auch bestätigt.


    Die Kosten für die Prototypplatinen wurden vom Verein übernommen, die Kosten für die übrigen Bauteile vom Urheber.


    Hier die Projektseite: http://www.x1541.de/hardware/noozoom.html


    Als Ergänzung existieren auch noch Adapterplatinen für den parallelen Anschluß einer Floppy an das Gerät. Diese waren z.T. ebenfalls Teil der Prototypenbestellung. Leider gab es hier in einem Fall einen Layoutfehler, so dass ich diese erst veröffentlichen kann, wenn der Fehler bereinigt ist.


    Für die Zukunft ist noch eine Integration eines IEEE488 Anschlusses angedacht.


    Ich hoffe auf viele Nachahmer und vielleicht mag ja auch jemand eine Sammelbestellung der Platine hier machen :)

    Zuletzt repariert:
    19.11. Toshiba 3,5" Floppy defekter Elko durch Kerko getauscht auf Motorplatine
    27.11. 1541B Dauerlauf, Elko im Resetschaltkreis defekt, nicht der 7406 wie zuerst verdächtigt!
    21.5. PET2001 zweimal 7805 Regler getauscht, 6540-010 durch Adapter ersetzt, sowie 3x 6550

  • Wäre das vorher mal irgendwo besprochen worden, hätte ich direkt angemahnt, daß der IC-Sockel mit Abblockkondensator eigentlich garnicht in Frage kommt.
    Das ist doch wirklich nur eine Notlösung, wenn man den Kondensator im Layout vergessen hat.
    Über den komischen Stecker für den Parallel-Anschluß kann man vielleicht noch geteilter Meinung sein, ich halte den jedenfalls für eine schlechte Wahl.
    Eine normale 2-reihige Stiftleiste erscheint mir da vernünftiger, nicht nur wegen der Kosten.

  • Verstehe ich nicht ... Der Verein hat das Projekt gefördert, es wurde aber nie im Vereinsforum erwähnt ??

    So what? Ich war zwar auch überrascht, aber ja, der Verein hat völlig zu Recht ein 8-Bit Projekt gefördert. Wo steht geschrieben, dass der Hardware-Designer sein Design erst im Forum vorstellen zerreden lassen muss, bevor ein Projekt förderungsfähig wird?


    Und ich verstehe jetzt nicht ganz den Vorteil gegenüber der Zoomfloppy

    Mir fallen zwei ein:


    - man muss kein SMD verlöten
    - man muss nicht ewig auf den Versand aus den USA warten und sich mit Einfuhrumsatzsteuer bzw. ggfs. Abholung beim Zoll herum ärgern


    Wäre das vorher mal irgendwo besprochen worden, hätte ich direkt angemahnt, daß der IC-Sockel mit Abblockkondensator eigentlich garnicht in Frage kommt.
    Das ist doch wirklich nur eine Notlösung, wenn man den Kondensator im Layout vergessen hat.

    So ein Abblockkondensator erfüllt seine Aufgabe dann am besten, wenn er über möglichst kurze Zuleitungen angeschlossen sind und es gibt keine kürzeren Zuleitungen, als ihn direkt quer zu verbinden, was bei diesem Sockel der Fall ist. Ich hätte das so auch nicht gemacht, aber wenn der Designer das so möchte oder für erforderlich hält, ist das ja erst einmal seine Sache.


    Außerdem ist der Kondensator dann hier ein Teil, was weniger eingelötet werden muss, was den Aufbau erleichtert.


    Es wird aber niemand gezwungen, diesen Sockel zu verwenden, da es genau so gut ist, low-cost Sockel zu verwenden und einen Kondensator selbst auf der Unterseite quer zu verlöten.

  • So what? Ich war zwar auch überrascht, aber ja, der Verein hat völlig zu Recht ein 8-Bit Projekt gefördert. Wo steht geschrieben, dass der Hardware-Designer sein Design erst im Forum vorstellen zerreden lassen muss, bevor ein Projekt förderungsfähig wird?

    So und nicht anders :) Wem etwas im Nachhinein absolut missfällt kanns ja Dank der Open Source Lizenz ändern.
    Zumal - Projekte vorab vorzustellen je nach Forenumgebung echt 'ne Qual mit einer sehr eigenen Dynamik ist. Hab ich beim rePAK ("kannste nicht ne 060 und SDRAM drauf packen?") und ARGUS Projekt ("wie wärs mit ner FPGA basierten PCI-Karte?") schon ausreichend erlebt.


    Jens Schönfeld wirds kennen ala gib den Leuten neue C64 Mainboards und sie fragen nach A1200ern ohne Custom Chips.

  • Ich habe dazu schon etwas im anderen Thread geschrieben.
    Ja, das war der erste Versuchsballon.
    Ja, eine Vereininterne Diskussion hat hierzu noch gefehlt (dann die Meinungen hätten wir schon gerne gehört!) - aber der Schwerpunkt sollte eher sein, ob man das gut findet oder ob man das nicht gut findet Die Entscheidung der Förderung soll beim Vorstand belassen werden - wir werden uns aber sicher schwer tun, wenn 5x steht - braucht kein Mensch und nur 1x finde ich gut - ihr versteht, was ich sagen will. techn. Diskussionen/Vorschläge kann der Entwickler übernehmen - muss es aber nicht!


    @for: DANKE!!


    Peter

  • Wäre das vorher mal irgendwo besprochen worden, hätte ich direkt angemahnt, daß der IC-Sockel mit Abblockkondensator eigentlich garnicht in Frage kommt.
    Das ist doch wirklich nur eine Notlösung, wenn man den Kondensator im Layout vergessen hat.
    Über den komischen Stecker für den Parallel-Anschluß kann man vielleicht noch geteilter Meinung sein, ich halte den jedenfalls für eine schlechte Wahl.
    Eine normale 2-reihige Stiftleiste erscheint mir da vernünftiger, nicht nur wegen der Kosten.


    Das mit dem Kondensator so platzieren, dass er nicht stört, ist für mich als Laie gar nicht so einfach... meinst Du so in etwa ?

  • Das war wohl nix ;)
    Wie wärs zusätzlich noch mit ner alternativen Variante mit 'nem DB25 Stecker/Buchse für'n Parallelport? Dürfte glaub ich so passen, sonst muss der "NooGroove-Sockel" halt was zur Seite weichen.


    Achja, wenn wer die Platinen produzieren möchte - ich wär dabei.

  • ??


    So wie ich das sehe, hast Du den Abblock-Kondensator nun an Signal-Leitungen angeschlossen.
    Der gehört aber zwischen Versorgungsspannung und Masse.


    Kapier ich nicht. Ich habe das Gleiche gemacht wie der Sockel es vorher getan hat - zwischen GND und Pin 7 den 100nF platziert.
    Siehe Anhang.

  • Dein Kondensator hängt aber an GND (Pin7 - allerdings über 'nen dezenten Umweg) und 'ner Datenleitung (die auch garnicht auf den Sockel geht)

  • Der Abblock-Kondensator sollte über möglichst kurze Wege angeschlossen werden. Wird die Leitung zu lang, kann man den auch gleich ganz weg lassen.


    Leider bin ich KiCAD-Nutzer und Eagle-Legastheniker, sonst könnte ich da vielleicht mal eben helfen...

  • Hab schon ... kannst ja mal abgleichen, was ich anders gemacht hab (bin auf die Schnelle leider nicht dran vorbeigekommen 3 Vias [Durchkontaktierungen] hinzuzufügen).

  • Glaub mir ruhig - die Variante von x1541 ist korrekt (Abblockkondensator im Sockel zwischen Pin7 GND und Pin14 VCC) - bei meiner ist der Kondensator ein seperates Bauteil verbunden über kurze Zuleitungen an beide Pins.