Posts by Antikythera

    Einen recht seltenen Taschenrechner habe ich auch noch bekommen: einen Sanyo ICC-804D aus dem Jahr 1971. Das war angeblich der zweite auf dem Markt mit LEDs. Der erste, der einige Monate früher auf den Markt kam, war der Busicom LE-120S, der mir noch fehlt. :tüdeldü:

    Der Taschenrechner hat Startprobleme: manchmal geht er an und man kann nach Drücken von CA ganz normal rechnen oder, wie beim Fototermin, zeigt er nur Nullen und reagiert auf keine Taste. :( Da habe ich wohl noch etwas Fehlersuche und einige Zerlegearbeiten vor mir... ::solder::


     


     


    Habe auch mal wieder was bekommen, das nur am Rande mit Computern zu tun hat: eine Sartorius Präzisionswaage 3736 von 1978 mit einem Intel 4004, dem ersten Ein-Chip-Mikroprozessor, der in Serie produziert und am freien Markt vertrieben wurde (laut Wikipedia).

    Vielen Dank an FDIV-BUG für den ganzen Aufwand mit der Abholung, der Fixierung der darin klappernden Teile und der vorzüglichen Verpackung, so dass das Gerät nach über 42 Jahren und dem Versand mit DHL auch heute noch extrem präzise arbeitet.

    Wägebereich bis 1.200 g: 2x500 g Gewicht, dann zusätzlich mit 100 mg Eichgewicht:

     

    Wägebereich bis 120 g: 100 g Gewicht, dann zusätzlich mit 10 mg Eichgewicht (das winzige Teil vor dem Gewicht):

     

    Die extrem aufwendige Wägemechanik im Innern:

     

    Der Intel 4004 mit RAMs, EPROM und nötigem Chipsatz:

    Die Elektronik-Baugruppe:

    Funktionsbeschreibung der Wägemechanik:

    Das aufgelegte Gewicht wird durch ein Magnetfeld und eine Gabellichtschranke in der Schwebe gehalten. Die dafür aufgewendete Energie wird als Maß für das aufgelegte Gewicht verwendet und über einen A/D-Wandler von der CPU verarbeitet. Die Waagschale lässt sich nur ca. 1 mm auf und ab bewegen.

    Über den hinteren Drehschalter kann einer von 3 Modi gewählt werden:

    1. Betriebsart "wiegen"
    2. Prüfprogramm A/D-Wandler
    3. Überprüfung der Kontrollautomatik für Anzeige und Digitalteil

    Leider hat sich der Drehschalter bei dieser Waage festgefressen. Hat mir bitte jemand eine Idee, wie ich diesen ohne Beschädigung wieder gangbar machen kann?

    Weitere Daten zu dieser Waage:

    • Kaufpreis: ca. 4.000 DM
    • Leistungsaufnahme: je nach aufgelegtem Gewicht zwischen 13 und 35 Watt
    • Gewicht: 8,2 kg
    • Außenmaße: 32 x 17 x 17 cm
    • Datenschnittstelle: BCD-parallel, es gab dafür auch einen Seriell-Parallel-Wandler
    • Differenzwägungen: über Tara mit entsprechender Vorzeichenanzeige

    Nach über 6 Wochen endlich aus USA eingetroffen: Das Buch Riding the Runaway Horse - The Rise and Decline of Wang Laboratories von Charles C. Kenney von 1992. Mal schauen, wie ich mit meinen Englisch-Kenntnissen beim Lesen so zurecht komme...


     

    Vielen Dank, den M 75 habe ich bereits, der M 75 E ist angeblich funktionsgleich zum unilog, aber im hochwertigeren Gehäuse.

    Das S steht bei ARISTO für einen eingebauten Akku, den es bei einigen Modellen gab.

    Hab' endlich auch wieder was für meine Sammlung bekommen, einen funktionierenden ARISTO unilog Taschenrechner von 1976.

    Jetzt fehlen mir nur noch 4 Modelle (M 75 E, M 76, M 80 und parat, falls davon jemand einen los werden möchte :tüdeldü:), dann habe ich alle von ARISTO in Deutschland hergestellten Modelle... ;)


    Das mit den "vielen Schlägern" ist schon in Ordnung. Bei Deinem Screenshot hast Du in jeder Spielhälfte einen Schläger, und der Gegenspieler auch. Ein Schläger ist der "Torwart", der zweite in der anderen Hälfte ein "Feldspieler". Du mußt Dich dann auf den Schläger konzentrieren, der näher am "Ball" ist. Das ist am Anfang irritierend, man gewöhnt sich aber dran. Wahrscheinlich war es mit der damaligen Technik nicht anders lösbar, als beide Schläger gleichzeitig einzublenden und auch zu bewegen.

    Das Foto war von der Einstellung Hockey und die stimmt so und funktioniert auch. Tennis soll laut Anleitung nur zwei Schläger haben, es erscheinen aber 5! Die Einstellung Squash sieht genau wie Tennis aus und hat auch 5 Schläger. Die Einstellung Handball funktioniert dagegen wie beschrieben. Da sollte ich vielleicht mal die Kontakte des Wahlschalters reinigen oder nachlöten...:nixwiss:

    Heute habe ich mein Wichtelgeschenk, das Heim-Video-Spiel TV Sport TVG-2002, endlich an einem "alten" Fernseher ausprobieren können und siehe da, ein stehendes Bild! Die Potis habe ich auch gereinigt und bis auf die Anzeige von recht vielen "Schlägern" in manchen Modi, die zudem leicht zittern, funktioniert es.

    Vielen Dank an capmilk für das interessante Gerät inkl. Original-Anleitung und -Karton.


     

    Oh... darf man eventuell schon Interesse am Printer Buffer anmelden :tüdeldü:

    Hmm, nach ein bisschen Nachdenken habe ich inzwischen selbst eine mögliche Nutzung des Geräts an meinem parallelen A0-Plotter gefunden und werde es daher derzeit doch nicht abgeben, tut mir leid. Sollte ich es damit dann doch nicht verwenden (können), dann melde ich mich auf jeden Fall bei dir, versprochen. :thumbup:

    Oh... darf man eventuell schon Interesse am Printer Buffer anmelden :tüdeldü:

    Vorsicht, dem hat scheinbar jemand die ZIP-RAMs geklaut...

    Das glaube ich nicht, das Gerät war noch original verschraubt bis ich Hand angelegt habe... :tüdeldü:

    Damals hat man bei manchen Geräten Sockel für 16- und 18-polige DRAMs vorgesehen, die 64Kx4 waren 18-polig, die 256Kx1 16-polig. Damit konnte man dann je nach Verfügbarkeit entsprechend bestücken. 8-)

    Diese Kombisockel habe ich vor langer Zeit schon einmal bei einem anderen Gerät gesehen, kann mich aber gerade nicht daran erinnern, was das für eins war? :grübel:

    Eigentlich habe ich vorhin nur einen D-SUB-Stecker zum Anpressen und einen 9-poligen Gender Changer gesucht, in einem Schrank aber dann gleich 16 Umschalter, einen Printer Buffer mit 8031 und ein miniRIP/plus mit NEC V40 gefunden.

    Weiß jemand wozu das miniRIP/plus-Gerät von MiKoData verwendet wurde?

    Die Umschalter und den Printer Buffer biete ich dann später in einem anderen Beitrag an, die brauche ich bestimmt nicht mehr alle...

     


       


       

    Heute habe ich es endlich geschafft: meine WANG 2200T - in Zusammenarbeit mit dem FANUC PPR - stanzt über den SAVE-Befehl BASIC-Programme in 8-bit-Lochstreifen und liest diese dann über den LOAD-Befehl auch wieder ein. 8)

    Musste dazu nur etwas mit den Baudraten und seriellen Leitungen experimentieren und einen passenden Adapter basteln... ::solder::

     

    Hallo Wolfgang,


    was steht denn bei Deinem genau auf dem Typenschild?


    Die 15 Jumper sind unter der Papierrolle des Nadeldruckers über eine Gummiabdeckung von oben erreichbar, siehe Bild:

    Die linken 8 habe ich bisher immer stecken lassen. Wenn die rechten 7 alle entfernt sind, dann ist die Baudrate 4800 bit/s, 8N1, wobei ich die Stopp-Bits nicht ausmessen konnte, da meiner immer eine längere Pause zwischen den Zeichen macht.

    Von rechts nach links setzen die Jumper (immer einzeln gesteckt) die nachfolgenden Baudraten:

    110, 300, 1200 (wie im Foto), 2400, 4800, ?, 9600.

    Wozu die beiden Potis rechts und links sind, weiß ich (noch) nicht, habe sie lieber mal nicht angefasst... :tüdeldü:

    Im Innern werkelt ein 8031 mit separatem und gesockeltem EPROM, das man mal auslesen und analysieren könnte... :grübel:

    Bei youtube gibt es ein Video, das die Zerlegung des Lochstreifenstanzers zeigt.


    Viele Grüße

    Michael

    Seit letzten Freitag habe ich einen seriellen FANUC PPR Lochstreifenleser und -stanzer von 1986. Auch ein kleiner Nadeldrucker für normale Kassenrollen ist mit eingebaut. Über die Tasten kann man wählen, was davon aktiv sein soll. Vielen Dank an Pyewacket für das gute Stück.

    Mein größtes Problem war, dass dieses japanische Gerät mit 200 V versorgt werden möchte, wozu ich mit einem alten Trafo eine Anpassung gebastelt habe. ::solder:: Vielen Dank an Reinhard für die Unterstützung.

    Demnächst darf dann meine WANG 2200 damit über das TTY-Interface Lochstreifen stanzen und wieder lesen. 8)

    Eine Dokumentation zu dem Gerät habe ich leider nicht, aber vielleicht hat ja einer von euch was dazu oder weiß, wo es etwas gibt?

    Die Baudraten habe ich durch Ausprobieren der 15 Jumper mit meinem alten Hameg-Speicheroszi herausgefunden. Was man damit sonst noch so alles einstellen kann, weiß ich bisher nicht... :nixwiss:


     

    Die beiden anderen befinden sich auf meinem damals selbst konstruierten ISA-Soundkartenprototyp, der dann leider doch nie in Serie gegangen ist, aber beim letzten Test vor 2 Jahren beim Treffen in Waiblingen noch funktionierte...

    hast du infos zu deiner sid Soundkarte?

    Schaltpläne, Software, Notizen?

    Software und Notizen habe ich griffbereit, die Schaltpläne muss ich erst suchen, die sollten aber auch noch irgendwo sein...

    Eigentlich hatte ich eine Einbausteckdose zum Anschrauben gesucht, aber dafür ganz andere Dinge gefunden: einige EPROMs und EEPROMs, einen Haufen TTLs usw., einen HD64180 nebst EPROM für die c't 180-Karte und die beiden schon länger als vermisst erklärten 6581 SID, von denen ich 1989 4 Stück bei Reichelt gekauft hatte. Die beiden anderen befinden sich auf meinem damals selbst konstruierten ISA-Soundkartenprototyp, der dann leider doch nie in Serie gegangen ist, aber beim letzten Test vor 2 Jahren beim Treffen in Waiblingen noch funktionierte...

     


    Was könnte denn das für ein Chip sein? Ist das eventuell ein ROM? Wenn ja, welche Einstellung sollte ich da zum Auslesen wählen?

    Gerade habe ich in meinem Keller zufällig diese Beschreibung und Bedienungsanleitung für einen Wandel & Goltermann Schnittstellentester DV-24 für V.24/RS 232 von 1984 gefunden; den Schnittstellentester dazu habe ich leider nicht. :( Darin sind auch viele Schaltpläne und Teilelisten enthalten. Möchte jemand diese Anleitung gegen aufgerundetes Briefporto haben? Sollten sich mehrere Interessenten melden, behalte ich mir vor zu entscheiden, wer sie bekommt. Alternativ würde mich natürlich auch so ein Schnittstellentester interessieren, falls jemand einen übrig hat, da ich damit in den 80ern mal gearbeitet habe...

    Lass mich morgen mal nachschauen.

    Beide Richtungen sind möglich.

    funkenzupfer: Konntest Du inzwischen schon schauen? Toast_r hat auch Interesse an der Anleitung und ich denke, ich brauche keinen weiteren Tester, da ich noch einen funktionierenden Comtest 250 von 1991 habe...

    Gerade habe ich in meinem Keller zufällig diese Beschreibung und Bedienungsanleitung für einen Wandel & Goltermann Schnittstellentester DV-24 für V.24/RS 232 von 1984 gefunden; den Schnittstellentester dazu habe ich leider nicht. :( Darin sind auch viele Schaltpläne und Teilelisten enthalten. Möchte jemand diese Anleitung gegen aufgerundetes Briefporto haben? Sollten sich mehrere Interessenten melden, behalte ich mir vor zu entscheiden, wer sie bekommt. Alternativ würde mich natürlich auch so ein Schnittstellentester interessieren, falls jemand einen übrig hat, da ich damit in den 80ern mal gearbeitet habe... ;)


    Leider ist der Link aus dem Ursprungspost mittlerweile tot. Ich bin auf der Suche nach der mc-Ausgabe, in der der Atari ST und der Apricot Portable vorgestellt werden. Hat die jemand und könnte mir die beiden Artikel knipsen/scannen/zukommen lassen?

    Habe alle mc-Hefte in Kartons verpackt im Keller und kann Dir den Artikel gerne scannen. Außerdem habe ich die im Link genannten Hefte damals alle heruntergeladen. Weiß jemand zufällig die Heftnummer oder wenigstens das Jahr? Das würde die Suche für mich deutlich vereinfachen... ;)

    Das ist eine schicke Sammlung, ist die Software aus der gleichen Ära wie der PC?

    Nein, das glaube ich nicht. Die ganze Software war in einem Karton im Keller (und riecht leider auch ein bisschen danach), den Compaq wollte er schon vor ein paar Wochen entsorgen, das musste ich natürlich verhindern... ;)

    Diese Sachen habe ich vorhin bei einem Bekannten abgeholt und vor der Entsorgung gerettet:

    Einen Compaq DeskPro 3/25i mit Maus und zwei Compaq-ISA-Soundkarten, ein Compaq-Netzteil, ein paar Diskettenlaufwerke, einen Akustikkoppler Typ 2000 von CTK, ein PD650-Medium, ein paar Speichermodule

    und einige Softwarepakete und Handbücher...