Posts by Antikythera

    Mit einem Labornetzgerät, das ich auf 7,2 V eingestellt habe und zwei guten, alten und extralangen Hirschmann-Klemmen konnte ich die Kontakte einigermaßen stabil verbinden (Minus ist übrigens am Außenrand der Kamera). Allerdings kann ich die Kamera damit nur auf dem Kopf betreiben, da mir sonst die Klemmen abfallen.

    Die anfängliche Strombegrenzung auf 300 mA reichte nicht einmal zum Einschalten. Dann habe ich auf 500 mA erhöht und die Kamera zeigte tatsächlich etwas auf dem Display, ich konnte Datum und Uhrzeit einstellen und weitere Einstellungen vornehmen (es gibt nur 4 Menüpunkte :)).

    Sobald ich allerdings den Blitz aktivieren wollte oder eine Diskette einschob, reichten auch 700 mA nicht, so habe ich die Begrenzung schließlich auf 1 A gestellt, womit dann endlich alles funktionierte. Mit der Scharfstellung hat sie noch ein kleines Problem, aber immerhin funktioniert sie mal prinzipiell.

    Was sind das eigentlich für versteckte, binäre Dateien mit der Endung .411 auf der Diskette, die zu jedem Bild mitgespeichert werden? :nixwiss:


    Files

    • MVC-009F.zip

      (4.41 kB, downloaded 2 times, last: )

    Weiß zufällig jemand, wo da + und - ist und wie man die Anschlüsse gut kontaktieren kann. Würde mich schon interessieren, ob die noch funktioniert... :grübel:

    Dummerweise kann die Ladebuchse auf deinen Fotos nicht sehen.... :tüdeldü:

    Die Kamera hat gar keine Ladebuchse, den Akku muss man extern laden. Im Akkufach ist ganz unten (ca. 7 cm tief) links und rechts je ein Kontakt zu sehen...

    Leider waren weder Akku noch Ladegerät dabei.

    Ich wage zu behaupten das man dafür noch Akkus findet. Und möglicherweise gibt es auch passende Ladegeräte. Gibt es da nicht Universalladegeräte mit variablen Ladeports?

    Ja, die gibt es beim Chinesen neu für jeweils ca. 8-10 Euro, aber solange ich nicht weiß, ob die Kamera noch funktioniert, wollte ich die nicht kaufen...

    Leider waren weder Akku noch Ladegerät dabei...

    Da wäre ich eher froh, das da kein Akku mehr drin war ... wer weiß, wie das ding sonst ausgesehen hätte ...

    Na ja, war wohl damals bereits ein Lithium-Ionen-Akku drin. Laufen die auch so übel aus oder explodieren die nur gelegentlich? :nixwiss:

    Weiß zufällig jemand, wo da + und - ist und wie man die Anschlüsse gut kontaktieren kann. Würde mich schon interessieren, ob die noch funktioniert... :grübel:

    Vorhin zufällig auf dem örtlichen Flohmarkt entdeckt: eine Sony Mavica MVC-FD7 von 1997. Eine der ersten Digitalkameras mit Speicherung auf einem eingebauten 3,5"-Diskettenlaufwerk, 10-fach optischem Zoom und stolzen 640x480 Pixeln Auflösung. Leider waren weder Akku noch Ladegerät dabei...



    Und noch ein schöner Drucker, ein Centronics 101AL, ist bei mir angekommen. Endlich haben meine WANG-Computer einen zeitgenössischen Drucker aus den frühen 70ern. Dann muss ich den jetzt nur noch bei Gelegenheit reparieren... :grübel:

    Vielen Dank an macrobat für das tolle Stück 8) und an vhauffmr für die Abholung und Lieferung frei Haus. :thumbup:


       

    Gestern ist ein Commodore-Drucker 3022 bei mir angekommen. Vielen Dank an Jan1980 für das schöne Gerät. Demnächst kann ich dann aus 2 defekten hoffentlich wieder einen funktionierenden machen (oder auch 2?)...


    Kurzvorstellung: Mein Neuzugang, der mir über eBay-Kleinanzeigen angeboten wurde und den mir BeniBluemchen (nochmals vielen Dank dafür!) am Freitag beim Verkäufer abgeholt und direkt zum Retrocomputing-Abend in den shack mitgebracht hat: ein WANG-System 2200-T3 mit 12 KB RAM, Baujahr ca. 1976. Nach einigen Stunden Arbeit läuft das gute Stück wieder und nach intensiver Reinigung sieht es auch fast wieder aus wie neu...

    Das Foto zeigt die noch geöffnete Systemeinheit; die 4 weiteren mitgelieferten Schnittstellenkarten habe ich bisher noch nicht eingebaut und getestet...


    Heute habe ich von einem Bekannten diesen Walther ETR4 Tischrechner geschenkt bekommen. Aussage meines Bekannten, der ihn mir schon seit Monaten mal vorbeibringen wollte: "Da habe ich noch so einen alten Taschenrechner von meinem Vater mit gelber Leuchtanzeige in seinem Keller gefunden...". Meine Überraschung und Freude waren entsprechend groß, denn damit meinte er die schönen kleinen Nixie-Röhren. 8-) Er funktioniert immer noch einwandfrei und müsste Baujahr 1972 sein. :)


    Hello Jaume,


    thank you very much. I've taken another three pictures with chips removed, of the connections to the mainboard and of the resistor packs. The completely visible resistor packs have 6.8 kOhm, the other has 10 kOhm (I measured it).





    Regards,

    Michael

    jlopez : I did not find any further information about the expansion cards, only about the original AIM-65.

    I took a picture of the solder side of the video card: it's been modified somehow.



    Of course you can use my photos for your further searches.


    Regards,

    Michael

    I have the original docs for the AIM. While I'm not willing to sell them (because then I'd have mine without docs) if you need any of them I could provide scans.

    You've got a nice piece here, I'll follow closely as my unit came with no extensions and learning about them is important to me. Note that is strange that is wasn't upgraded using the bus expansion slot, but the CPU socket. Just like PETs were meant to be upgraded.


    Good luck!

    :thumbup:

    Thanks, here I found the manuals, schematics and much more. The expansion slot is only connected to the EPROM/RAM card. Perhaps this system was expanded in two steps? :nixwiss:


    Michael

    Vielen Dank, dann habe ich schon mal ein paar Daten dazu. Bei der Firma Graf habe ich 1987 meinen ersten AT-kompatiblen Computer in Form des mc-Modular-AT gekauft. :)

    Die zwei leeren Stellen auf der CRT2-Platine über den beiden 2114 sind für 2 weitere 2114-RAMs vorgesehen, das lässt sich im Foto schlecht erkennen.


    Viele Grüße

    Michael

    Vielen Dank. Die Handbücher und noch viel mehr zum AIM-65 habe ich u. A. hier gefunden.

    Was ich noch suche, sind Beschreibungen der eingebauten Zusatzplatinen, die für mich so aussehen, als ob diese eventuell in (Klein-)Serie gefertigt wurden.

    Meine Neugierde hat mich dazu getrieben, die Einbauten in dem AIM-65-Eigenbau etwas genauer unter die Lupe zu nehmen... :)


    Die Speicherplatine hat nur 2 RAMs vom Typ 5516 drauf:


    Die Erweiterungsplatine hat den 6502, einen 6522, einen EPROM, 2 RAMs 2114 und einige TTLs drauf:


    Sie wird in den Sockel des 6502 gesteckt:


    Die Hauptplatine sieht ohne die Erweiterungen dann so aus:


    Kennt jemand diese Karten und hat eventuell Informationen dazu? Die sehen für mich irgendwie nicht gerade handgemacht aus... :nixwiss:

    Diesen interessanten AIM-65-Eigenbau habe ich von einem Bekannten aus Österreich bekommen, leider ohne jegliche Dokumentation... :nixwiss:

    Es sind beschriftete Anschlüsse für Monitor, Drucker, Floppy und I/O vorhanden und einige unbeschriftete: eine 25-polige D-Buchse (vorne, für die Tastatur), eine IEEE-488-Buchse und eine 5-polige DIN-Buchse. Innen befinden sich 3 Erweiterungskarten, wovon eine mit CRT 2 und GES GmbH beschriftet ist, auf einer anderen steht EPROM / RAM drauf. Weiter zerlegt habe ich das gute Stück bisher noch nicht. ;)






    Nach längerer Suche habe ich jetzt endlich einen Aktentaschenrechner ETR3 von Walther. Vermutlich war das einer der ersten batteriebetriebenen aus Deutschland aus dem Jahr 1972. Er hat 8 kleine Nixie-Röhren und einen großen Akkublock drin. Das Köfferchen dazu hat wohl der Erstbesitzer selbst gezimmert... :nixwiss:





    Mal wieder was vom Flohmarkt: Tischrechner Olympia RAE4/15 in Transistortechnik mit Magnetkernspeicher (8 x 8 x 6 = 384 Kerne) und 15 Nixie-Röhren von 1964. Das war der erste elektronische Tischrechner von Olympia mit einem stattlichen Gewicht von 12,8 kg...

    Er ist aus 13 Leiterplatten mit etlichen Germanium-Transistoren usw. aufgebaut und noch etwas reparaturbedürftig...


    Falls es Dir niemand abnimmt, lager es ein. Das wird irgendeinmal histerisch, wenn unsere aktuellen Rechner zu Oldies geworden sind.

    Ist schon auf dem Postweg zu Antikythera ... :).

    Hallo Erik,


    vielen Dank, das Interface ist heute bei mir angekommen. Dianqi Gongchengshi hat wohl leider Recht, es konvertiert IEEE488 nach Centronics, d. h. ich kann damit einen Centronics-Drucker an (HP-)Messgeräte oder an ältere HP- und Commodore-Computer anschließen. Das kann ich vielleicht auch bald mal brauchen, für meinen HP-Plotter muss ich mir aber wohl eine andere Lösung basteln oder den Plotter gegen einen seriellen tauschen...


    Viele Grüße

    Michael

    Nachtrag:

    http://www.textfiles.com/programming/gpib.txt


    http://www.vias.org/mikroelektronik/b2_03_ieee488.html


    Bevor ich hier die gesamten Text der Fundstellen mit eigenen Worten wiedergebe, empfehle ich die Artikel selbst zu lesen und die Leitungen "DAV - datavalid" und "Data Strobe" miteinander zu vergleichen.

    Hallo Bernd,


    vielen Dank. Das schreit ja förmlich danach, mal als kleine Platine realisiert zu werden. 8-) Dann eventuell noch einen ATmega nebst Treibern für eine serielle Schnittstelle dazu und fertig ist ein Parallel-/Seriell-Adapter nach HP-IB, oder? Mal schauen, wann ich dafür etwas Zeit erübrigen kann... :tüdeldü:


    Viele Grüße

    Michael

    Diesen HP 7475A habe ich vom Flohmarkt und er plottet im Testmodus mit allen Stiften. Allerdings sind die so eingetrocknet, dass nur noch ganz wenig auf dem Papier zu sehen ist. Beim Kauf hatte ich übersehen, dass er einen HP-IB-Anschluss hat. Damit passt er leider nur zu meinem Commodore 3032, ich würde ihn aber auch gerne an andere Computer anschließen.


    Möchte den eventuell jemand gegen einen seriellen tauschen oder kann man ihn irgendwie umbauen?


    Hab auch noch einen Victor 18-1542 vom Flohmarkt so von ca. 1971 mit 6-Chip LSI-Chipsatz, Wurzelfunktion, 2 Speichern und einer 16-stelligen 9-Segment-Gasentladungsanzeige, wovon 2 Segmente nur zur mittigen Darstellung der 1 verwendet werden. Er berechnet auch die Wurzel 14-stellig extrem schnell, d. h. mit kaum sichtbarer Verzögerung. Im Büromaschinen-Lexikon von 1973 kostete dieses Modell noch 1.990 DM netto:


    Was vom Flohmarkt: Tischrechner Canon Canola 1200 mit 12 Nixie-Röhren von 1969 mit 48 MSI-ICs, 3,5 kg Gewicht und einem damaligen Kaufpreis von über 3.000 DM.

    Der Tischrechner ist soweit funktionsfähig; ein bisschen Arbeit muss ich aber noch reinstecken, da er sich auf der Schalterstellung für 2 Nachkommastellen etwas seltsam verhält...