Beiträge von Bit Shifter

    Aber der Absoft Compiler hielt sich ziemlich genau an den FORTRAN-77 Standard. Aber natürlich hatte jeder FORTRAN Compiler, wie auch heute noch, immer seine eigenen Kommandozeilen-Optionen und Erweiterungen.

    Klar, aber die Amiga-spezifischen Erweiterung sind eben kein Standard (Schnittstellen, Grafik etc).

    Willkommen übrigens bei uns!

    Die Unterstützung von Betriebssystem Routinen war eher mau. Ein paar Grafikroutinen, kein Sound.

    Für Fenster und Menüprogrammierung musste man dann doch wieder C-Routinen schreiben, die von FORTRAN aufrufbar waren.

    Aber das ist unter UNIX/LINUX immer noch so. Wenn es ein GUI sein soll, so ist das nicht vernünftig in FORTRAN zu machen.

    Selbst Micro$oft-FORTRAN unter Windows hatte eine miese Bibliothek für GUI Programmierung.

    FORTRAN ist eben für Number-Crunching ideal, aber auch nur dafür.


    Danke für den Willkommensgruß. Ich bin übrigens hier wieder eingestiegen.

    Vor einigen Jahren war ich hier als "Black Smurf" unterwegs. ;)

    FORTRAN (Absoft).

    Das finde ich spannend. Ich habe auch mal in Fortran programmiert, das war aber schon nach der Amiga-Zeit.

    Hast Du noch irgendwelche Doku dazu? Das Absoft Fortran für den Amiga findet man, nur keinerlei Dokus dazu.

    Nach dem Ende von Commodore haben wir schweren Herzens den Wechsel zum PC vollzogen und sind auf Windows-95 auf 386er PC's umgestiegen. Die VGA Grafik mit ihren hohen Wiederholfrequenzen war besser als auf den Amigas, aber Windows 95 war ein echter Rückschritt. Leider waren die Amigas und die gekaufte Software, wie der AbsoftCompiler ja Uni-Eigentum und wurden deshalb entsorgt. Deshalb habe ich aus der Zeit keine Unterlagen. Meinen privaten Aimga 3000 habe ich zur gleichen Zeit zusammmen mit aller Software verkauft. Konnte ich ahnen, dass ich das 25 Jahre später bereuen würde?

    Aber der Absoft Compiler hielt sich ziemlich genau an den FORTRAN-77 Standard. Aber natürlich hatte jeder FORTRAN Compiler, wie auch heute noch, immer seine eigenen Kommandozeilen-Optionen und Erweiterungen.

    Übrigens sind um 1990/91 einige UNIX Workstations für den Multimedia- Bereich designt worden und hatten viel Erfolg. SGI Iris Indigo, die SGI Indy und die SUN Sparcstations peilten genau auf das Marktsegment.

    Die Dinger hatten ja auch eine ordentliche Grafikauflösung, und kein PAL/NTSC-RGB-Video.... Und du wirst ja einen popligen 68030 nicht mit einer MIPS CPU vergleichen wollen...

    Zu der Zeit des Amiga 3000 hatten auch die SUN Workstations einen 68030 Prozessor. Die SPARC Prozessoren kamen später.

    Ich hatte dann von unserem Rechenzentrum eine SUN SPARC-1 bekommen, die 20.000 DM gekostet hat.

    Die Adminstration des Solaris war der pure Horror, der Monitor war ein Festfrequenzmonitor und die Grafik leistete 800x600 bei einer Farbpalette von 256 Farben. Der Amiga 3000UX, den ich auch hatte, kostete zusammen mit dem SCSI-Bandlaufwerk, von dem UNIX installiert wurde, 6.000 DM. Leider war aber das UNIX Betriebssystem mit der X11 Oberfläche bestenfalls Beta und ist leider nie zuende portiert worden. Aber ich habe für das Arbeiten den Amiga 3000 unter Amiga OS der SUN Workstation mit Solaris vorgezogen. Es dauerte noch viele Jahre, bis die SUN's halbwegs benutzerfreundlich wurden.

    Also ich habe an einem Universitäts-Institut gearbeitet. Wir haben von 1988 bis 1995 Amigas benutzt. Zuerst die Amiga 2000 (8 Stück), später kamen noch fünf Amiga 3000 hinzu. Sie wurden sowohl als Terminal für den Großrechner benutzt, als auch für lokale Entwicklung mit den Programmiersprachen C (Lattice) und FORTRAN (Absoft). Außerdem haben wir unsere Veröffentlichungen mit LaTex darauf geschrieben. Niemand von uns wollte PC's. Leider hat die Pleite von Commodore dem ein Ende gemacht. Ich erinnere mich auch daran, dass die große Video-Anlage des Hamburger Hauptbahnhofs viele Jahre von einem Amiga gesteuert wurde. Er taugte durchaus zu mehr als zum Spielen.

    An die Bastellösung-Theorie glaube ich nicht. Mein T07/70 hat ebenfalls diese DIN-Buchse am Kabel raushängen und der war unbenutzt, als ich ihn bekam. Der M06 dagegen hat wirklich eine richtige SCART Buchse.

    Dann gibt es wohl doch verschiedene Varianten.

    Ich habe zwei TO7-70, einer mit AZERTY Gummitastatur und einer mit QWERTY und festen Tasten, aber beide haben ein Kabel mit einem SCART Stecker.

    Alle mir bekannten Thomson Computer haben entweder eine SCART Buchse (z.B. MO5 oder TO9) oder ein Kabel mit einem SCART Stecker (TO7, TO7-70).

    Auf Deinem Thomson kommt jedoch ein Kabel mit einer DIN-Buchse hearus, das scheint mir eine Bastler-Modifikation zu sein.

    Meine Thomsons liefern mit dem SCART Ausgang ein superscharfes Bild auf modernen Monitoren mit SCART Eingang.

    Vielleicht hilft es, den Thomson wieder auf SCART zurück zu bauen. Die Pinbelegung müsste im Netz zu finden sein.


    SD-Karten Lösungen gibt es, entweder SDDRIVE für den Expansion-Bus oder SDMOTO für den Joystickport.


    http://dcmoto.free.fr/bricolage/sddrive/index.html


    Für Joysticks am TO7 muss man eine Erweiterung kaufen, die hinten angesteckt wird.

    Einen Überblick über ein paar Erweiterungen gibt es hier: http://www.old-computers.com/M…rdware.asp?t=1&c=643&st=1