Posts by tofro

    Ich hab mal nachgeschaut in meinem dicken Ordner...:


    2 x Turboladerschaden, jedes Mal mit Kat-Austausch, weil der vom Öl zerstört war. Das erste Mal hat VW zumindestens die Teile bezahlt

    Insgesamt 9 Injektoren, jeder 900 undwas

    2 Hauptschalldämpfer

    Insgesamt 4 x die Federn an der Vorderachse

    4 x Bremsscheiben vorne - der letzte Satz hat grade mal 30000km gehalten

    Alle elektrischen Fensterheber einmal

    1 Motorsteuergerät

    2 Batterien


    290000km, 15 Jahre.


    Der Motor ging mit großer Freude immer im Familienurlaub kaputt, möglichst weit weg, also in Südspanien, Portugal, oder der Bretagne...


    Hätten wir ihn nicht so gemocht, hätten wir ihn sicher lange vorher verschrottet...

    Ich trauere auch noch etwas unserem alten Touran nach.

    Meine Frau tut das auch. Ich nicht, ich musste nämlich immer die Reparaturrrechnungen bezahlen - in 15 Jahren jedes Jahr außer dem ersten mindestens 1.500€ im Jahr..... War ein echtes Montagsfahrzeug, die Familie hat ihn aber geliebt.


    Tobias

    80/132 ist gut geraten, das ist die "wide-carriage" (A3)-Version,


    aber bei 80/24 dürfte die 24 eher die Nadelanzahl sein (das ist ein 24-Nadel-Drucker)


    Die "80" selber dürfte eher eine Anlehnung an den Epson FX-80 gewesen sein, um zu implizieren, dass man mit denen (quasi der damalige Industriestandard) kompatibel war.


    Hier sind die Drucker mal getestet worden: https://books.google.de/books?…IChAB#v=onepage&q&f=false

    Jungs, gewöhnt euch dran, daß eBay hin und wieder Sonderangebote bei den Einstellgebühren hat. Die Einsteller machen das nicht, um euch einen Herzinfarkt zu spendieren, sondern um beim Einstellen Geld zu sparen:


    Wer seine Anzeige noch nicht fertig hat, macht halt irgedwas rein, setzt den Preis auf "astronomisch", damit es keiner kauft, und, sobald die Anzeige komplett fertig zum Verkauf ist, setzt er seinen tatsächlichen Preis ein. Ein andrer machts vielleicht weil er grade im Urlaub ist und zum Zuschlagzeitpubkt nicht versenden kann (ok, unwahrscheinlich grade)

    Einwickeln in Klarsichtfolie funktioniert prima bei regelmäßiger Massage (im Ernst, einfach das Zeugs unter der Folie hin und wieder ein bißchen kneten bzw. verstreichen) - Ist zwar ein bißchen aufwendiger, geht aber mit einer Hand (die andre bleibt dann frei für die Bierflasche...). Vorteil ist, man braucht viel weniger von dem Zeugs.

    Vielleicht ist es ganz gut, das Ganze nochmal zu rekapitulieren:

    1. Eine Schule macht einen guten und einigermaßen praktikablen Vorschlag (für den sie ganz schön über ihren Schatten springen musste), wie man trotz Corona-Krise und Kontaktverbot mithilfe von IT noch einigermaßen praktikabel Unterricht praktizieren und seinem Auftrag nachkommen kann.
    2. Es gibt aus der Elternschaft 1000 hauptsächlich sinnbefreite Einwände, warum das allles so ja überhaupt mal gar nicht geht. (Über den wirtschaftlichen und sozialen Hintergrund der Eltern habe ich gar nix geschrieben - Das hast du aufgebracht. Wenn es dir hilft: mW. ist da kein Harz-4--Bezieher dabei)
    3. Meine Postings bezogen sich nur auf den Punkt (2) - Nichts anderes.
    4. Inzwischen haben übrigens alle Eltern ihre Einwände zurückgezogen (habe ich auch geschrieben). Der Schulbetrieb findet ab Montag genauso statt, wie die Schule das ursprünglich vorgeschlagen hat - für die Bildungsnahen und die Bildungsfernen.
    5. Alles andere ist eine Interpretation deinerseits. Wenn du daraus Rückschlüsse über meine soziale und politische Einstellung ziehen willst, dein Problem, nicht meins.

    Ich mach' hier jetzt meinen Deckel drauf.

    Es gibt einen Unterschied zwischen "Hände in den Schoß legen" und nach Förderung fragen und "bildungsfremd". Der heißt "Initiative". Ich kenne genug Leute (bin selber einer, und genau deshalb habe ich da aine ziemlich rigoose Einstellung dazu), die aus "bildungsfernen Schichten" stammen und da einfach nicht bleiben wollten.

    Und ja, zu einem sehr großen Teil ist das eine Entscheidungsfrage. Sowohl von den Eltern, als auch von den (natürlich dann schon etwas reiferen) Kindern.

    Mir ist das schon klar, dass du eine rigorose Einstellung dazu hast. Am besten Hartz 4 einstellen und die Taugenichtse alle verhungern lassen, wenn die den Arsch nicht hochkriegen. Denn die sind ja aller selber Schuld an ihrere Situation. Habe ich deine Position so richtig zusammengefasst?

    Also kurz gesagt; du möchstest amerikanische Verhältnisse.

    Nein, ich möchte keine amerikanischen Verhältnisse. Ich finde nämlich unsere ganz gut.

    Der Rest deines Schriebs ist eine ziemlich unverschämte Unterstellung. Das ignoriere ich nicht mal.

    Vielleicht muß man einfach mal seine Perspektive erweitern und schauen, was die Konkurrenz so macht:: Wenn ich in mein Arbeitsumfeld schaue und mit zunehmend mehr Ingenieurskollegen aus Schwellenländern wie Indien oder China rede, verdrehen die die Augen und haben große Fragezeichen im Gesicht, welche Forderungen teilweise an unser (für sie absolut paradiesisch ausehendes) deutsches Bldungswesen gestellt werden. Alleine eine Firma wie Huawei stellt in China jedes Jahr so viele neue Ingenieure ein wie das westliche (USA und Europa zusammen) Bildungswesen überhaupt ausspuckt. Und ich bin mir ziemlich sicher, daß die nicht alle aus wohlbetuchten Familien stammen. In Indien z.B. ist es wesentlich schwieriger (und kostspieliger) als bei uns, höhere Bildungseinrichtungen zu besuchen - Trotzdem schaffen das dort auch "bildungsferne".

    Nur bei uns kann man sich auf den Hintern setzen, die Hände in den Schoß legen und schreien "tut ja keiner was für mich".

    Und tust dabei so, als wäre es eine reine Entscheidungsfrage, ob eine Familie "bildungsfremd ist" oder wenig Geld zur Verfügung hat.

    Das ist immer die Sicht von oben herab. Sorry, wenn ich dich da einsortiere.

    Ich gleube, da bist du auf einem ganz falschen Dampfer.


    Es gibt einen Unterschied zwischen "Hände in den Schoß legen" und nach Förderung fragen und "bildungsfremd". Der heißt "Initiative". Ich kenne genug Leute (bin selber einer, und genau deshalb habe ich da aine ziemlich rigoose Einstellung dazu), die aus "bildungsfernen Schichten" stammen und da einfach nicht bleiben wollten.

    Und ja, zu einem sehr großen Teil ist das eine Entscheidungsfrage. Sowohl von den Eltern, als auch von den (natürlich dann schon etwas reiferen) Kindern.


    Selbst wenn der Sprößling aus einem Millionärshaushalt stammt, wenn er doof und faul ist, wird man ihm nochsoviel Geld nachwerfen können, da wird nix draus. Es gibt nämlich ein paar Sachen, die man nicht kaufen kann.

    Das ist, mit Verlaub, Quatsch. Ich nehme Eltern in die Verantwortung für ihre Kinder (oder soll man solchen Eltern ihre Kinder wegnehmen?)

    Da scheint es wohl große regionale Unterschiede zu geben. Was mich am meisten erstaunt, dass da jetzt keine Initiative der Klassenlehrer kommt. Es gibt um Internet einige Anleitungen, wie Lehrer und Schüler jetzt schnell per Skype, Zoom, Hangouts, usw. Mein Neffe in Indonesien hat momentan täglich 4 Stunden Unterricht per Skype. Mag zwar datenschutzmäßig vielleicht nicht die beste Lösung zu sein, aber die funktioniert und in der Situation momentan muss man halt einfach mal die Kirche im Dorf lassen.

    So läuft es bei uns auch

    Die Vernunft hat sich doch noch durchgesetzt: Grade kam die Nachricht von der Schule, dass die Kinder ab Montag (also nach den Osterferien) per MS Teams unterrichtet werden.

    da stellt sich halt die Frage, wie der Briefträger, der Müllwerker und der VW-Lenkrad-Anschrauber von zu Hause aus arbeiten sollen - Da kann die Bandbreite ihrer Interneverbindung noch so hoch sein, da paßt einfach kein Auto und auch keine volle Mülltonne durch :)


    Und wenn wirklich 42% der arbeitenden Bevölkerung in der Lage sein sollten, ihre Tätigkeit von zuhause aus auszuüben, dann armes Deutschland: Wer produziert eigentlich noch was außer Schreibkram?

    Damit sind aber nur die Beschaffungskosten gemeint und nicht der Unterhalt.

    Wer soll das alles betreuen? Lehrer sind dazu nicht in der Lage und es ist, mit Verlaub gesagt, auch nicht Ihre Aufgabe die IT einer Schule zu betreuen.

    Und stattdessen sollen das dann die Eltern machen?

    Zuhause? Ja. Da kommt ja auch nicht der Lehrer vorbei und sortiert das Bücherregal.


    In der Schule (zumindestens wenn sie wieder offen ist)? Sicher nicht.


    Tobias

    Dies vor allem vor dem Hintergrund, daß genau für sowas Ende vergangenen Jahres ein Riesenbudget zur Verfügung gestellt worden ist und das auch nicht an direkte Vorgaben gebunden war, sondern so mehr oder weniger vor Ort entschieden werden kann, was damit passieren soll ( 5 Mrd. EUR (?) über x Jahre ).

    Damit sind aber nur die Beschaffungskosten gemeint und nicht der Unterhalt.

    Wer soll das alles betreuen? Lehrer sind dazu nicht in der Lage und es ist, mit Verlaub gesagt, auch nicht Ihre Aufgabe die IT einer Schule zu betreuen.


    Zeigt mit doch mal bitte eine Schule im ländlichen Raum ( keine KGS,IGS oder GYM) die sich einen eigenen IT Mitarbeiter leisten kann.

    Da gebe ich dir fast vollständig recht, außer bei dem letzten Satz:


    Jeder Kleinbetrieb, der mehr als 20 EDV-Accounts zu verwalten hat, leistet sich heute einen internen IT-Administrator oder einen externen Dienstleister, der das tut. Jede FH und jede Uni gleich einen ganzen Stall voll. Vielleicht muss man einfach akzeptieren, dass in der heutigen Zeit eine funktionierende IT-Umgebung für eine Schule genauso wichtig ist wie ein funktionierendes Klo.


    Tobias

    Und was das Material angeht, finde ich die Haltung auch korrekt und nachvollziehbar. Das hat oft nichts mit auf die Nerven gehen zu tun sondern einfach mit den finanziellen Mitteln, die zur Verfügung stehen. Der Staat hat bei der Bildung für Chancengleicheit zu sorgen.

    Soso.


    Meine Meinung dazu:


    Das ist leider eine Rundumversorgungs-Anspruchsmentalität. In Krisenzeiten sollte man schon selber was tun und sich strecken - Anstatt immer nach dem Staat zu schreien.

    Das hat nix mit "komfortable Position" oder "asozial" zu tun. Ich hätte das nicht so kommentiert, wenn ich nicht wüsste, das bei eben denjenigen, so eine prekäre Situation eben nicht vorliegt. Immerhin konnten die Eltern wunderbar ihr Argument "kein Zugang zum Computer" per E-Mail äußern.

    Das hat was mit einer erzieherischen Grundhaltung zu tun: "Du willst meine Kinder erziehen? Dann sorg' auch für das Material, das du dazu brauchst und geh' mir nicht auf die Nerven".

    Es gibt ganz einfach Eltern, die meinen, sie hätten die Erziehung ihrer Kinder an die Schule als Subunternehmer abgegeben und könnten dann auch "für ihr Geld" auf eine ordentliche Ausführung pochen.


    (Ich bin übrigens kein Lehrer. Kann aber sehr gut verstehen, warum die so gefrustet sind.)

    Naja. Nehm' ich mal die Lehrer ein bißchen in Schutz:


    Das Gymnasium meiner Töchter bietet (bzw. bot, vor den Osterferien) jedem Schüler ein kostenloses Office-365-Account mit Zugang zu Office, Skype-Unterricht (MS-Teams) und mehr an. Hat natürlich bei den Eltern nachgefragt, ob das für sie i.O. geht. Sofort ging unter den Eltern das Geschrei los:

    1. "Benachteiligung!" - mein Kind hat gar keinen Zugang zu einem Computer! Die Schule soll Laptops stellen! Die Schule soll die Internet-Zugänge bezahlen!" (Kein "normaler" Haushalt außer Totalverweigern hat heutzutage kein Internet und nicht mindestens einen Familiencomputer) - Wahrscheinlich, weil der Alte in Kurzarbeit zuhause hockt und vor dem einzigen Computer im Haushalt Pornhub kuckt.... (Die Abstimmung und Diskussion danach war per e-Mail ;) )
    2. "Das ist kein richtiger Unterricht!" Meine Kinder werden Internet-verblödet!". Naja - werden sie halt ohne Unterricht RTL2-verblödet...
    3. 10 Prozent waren einfach zu doof, die einfache E-Mail-Frage "Ist das i.O" mit "ja" zu beantworten. Weswegen man die Umfrage 3-mal verlängern musste...
    4. Die "EDV-Experten": "Wir wollen kein Skype, keine Festlegung auf den Monopolisten aus Seattle. xyz-Office und abc-Messenger ist viel besser!"
    5. Unterstufe, die Ängstlichen: "Main Kind darf, weil das so gefährlich ist, nicht alleine vor den Computer. Und ich hab doch nicht die Zeit, den ganzen Tag danebenzusitzen..."
    6. .....

    Man kann auch mit kollektiver Blödheit gute Ansätze im Keim ersticken.

    Ein Virus ist eben grade ein Ding wie aus einem Science-Fiction-Roman, weil es nach gängiger Definition eigentlich nichts "Lebendiges" ist.


    Es besteht ja nur aus einem Bauplan, der lebende Zellen dazu bringt, den Bauplan zu replizieren (und leider als unangenehmen Nebeneffekt hat, dass diese Zellen ihrer eigentlichen Aufgabe nicht mehr nachkommen). Nur weil es soviele leicht mutierte Versionen davon geben kann, entsteht irgendwann zufällig eine Version, die "passt" und neue Zellen infizieren kann (z.B. Mensch statt Schuppentier). Trial & Error - Aus Informatiker-Sicht ein ziemlich doofer Algorithmus ;) Aber trotzdem wegen der massiven Menge an Mutationen (also "Rechenkapazität") ziemlich wirkungsvoll...


    Deswegen ist "Survival" eigentlich schon der falsche Begriff. Da "lebt" ja nix, kann also nix "überleben".

    Das Raffinierte an der Marburger Erfindung ist ja, dass man für Teile, die mit dem Patienten und seiner Atemluft in Berührung kommen, zugelassene medizinische Wegwerfartikel zum Pfennigpreis genommen hat. Nur der Atembeutel, der normalerweise mit den Händen bedient wird, wird vom gedruckten Apparat zusammengedrückt.


    Irgendwelche Probleme mit mangelnder Sterilität o.Ä. sollten dadurch von vorneherein ausgeschlossen sein.

    und du hast auch noch nie was davon gehört, dass gerade eben der Internetverkehr und damit der Stromverbrauch extrem angestiegen sind?

    zur Zeit verballern wir wesentlich mehr CO2 in Serverzentren etc. als der Strassenverkehr im ganzen Monat!

    Gibt es einen Beleg für diese These, daß seit den Ausgangsbeschränkungen nun mehr Energie verbraucht wird?

    Also dafür braucht ich keinen Beweis, weil das für einfach logisch ist.

    So logisch ist das gar nicht.


    Die Leute, die jetzt zuhause sitzen und im Home-Office mit irgendeiner Software im Rechenzentrum (SAP z.B.) arbeiten, haben exakt dasselbe mit exakt denselben Servern vorher im Büro gemacht. Solange sie nicht vergessen haben, ihren Rechner im Büro abzuschalten, brauchen sie exakt gleichviel Strom.


    "Das Internet" braucht (fast) exakt gleichviel Strom, egal ob die Router oder Switches jetzt viel oder wenig Päckchen schieben. Der Stromverbrauch unterscheidet sich nicht nennenswert.


    Es mag sein, daß manche Firmen z.B. ihre MS Teams oder Skype-Server aufgerüstet haben, um genug Remote-Kapazität zu haben (in meiner Firma ist das z.B. nicht passiert, da muß sowieso immer genug Kapazität da sein, daß jeder potentiell remote arbeiten kann.


    Von der Telekom z.B. weiß ich, dass da gar nichts betreffs Kapazitätserweiterung gemacht wurde. Das Risiko in so einer Notsituation ist viel zu hoch, daß bei einem Ausbau kurzfristige Ausfälle da sind - Das faßt keiner an, wenn's nicht absolut sein muß. Und mit den mickrigen Bandbreiten, die ein einzelner Teilnehmer in den meisten Fällen bei uns maximal ins Netzt schieben kann, muß das auch nicht sein.


    Hier kann man sehen, wie die Auslastung der DE-CIX-Zugangspunkte gestiegen ist: Schlaffe 10%, die an sich im generellen Anstieg desr Bandbreite fast untergehen. Mehr Strom brauchen sie deshalb aber nicht...

    Wenn die Bildchen zu heiß werden, kann der Server schonmal ins Schwitzen kommen...


    Natürlich braucht "das Netz" und "die Infrastruktur" nicht (wesentlich) mehr Strom, wenn es tatsächlich benutzt wird.

    Die Rechenzentren sowieso nicht, da arbeiten ja dieselben Leute dran, die sonst vom Büro aus damit arbeiten.