Posts by este

    Hinzu kommt der Punkt, dass Mac OS als Desktop System die virtualisierung älterer Desktop Systeme nur bedingt gestattet aus lizenztechnischen Gründen. So ist es zwar möglich, das vorhergehende System zu virtualisieren, aber bei mehreren Generationen geht dass nicht mehr. Man kann also z.B. auf einem neuen Mac kein 9 Jahre altes System mehr virtualisieren, weil Apple es nicht gestattet.

    Ich habe unter Catalina mittels VirtualBox ein Snow Leopard (10 Jahre alt) in Nutzung, weil ich Rosetta brauche. Das mit den 9 Jahren kann also nicht stimmen. Auch ist mir nicht klar, wie Catalina dem VirtualBox dahingehend Vorschriften machen könnte.

    Das ist das Lizenzthema. Aber grundsätzlich werde ich wohl die Themen Mac OS X Virtualisierung und Windows Virtualisierung trennen müssen. Habe mich missverständich ausgedrückt.

    Das ist richtig, aber die Virtualisierung bestimmter Systeme unter dem neuen Mac OS Mojave ist nicht mehr möglich, seit dem Wegfall der Carbon API. Auch eine Portierung der VMs führt nicht zu einem Erfolg.


    Zur Prüfung, ob eine bestimmte Virtualisierung läuft oder nicht, reicht es nicht, zu prüfen ob es "Virtualbox" auch auf dem neuen System gibt. Man muss schon mal unter dem neuen System eine VM die auf einem alten System erstellt worden ist starten.


    Und entgegen der Meinung, dass dass Virtualisierungshostsystem keine Rolle spielt, muss man sich den Zahn auch mal ziehen lassen, bevor man es nicht selber probiert hat.


    Gerade was den Erhalt älterer Mac OS Versionen auf neueren Macs angeht, sind dem Vorgang klare Grenzen gesetzt. Da das Thema ja war, irgendwie auch Software zu Archivieren oder zu retten, mache ich mir eben genau über diesen Punkt Gedanken.


    Ich muss natürlich zugeben, auch noch nicht alles getestet haben zu können. Und inwiefern man auf einem neuen Mac noch nativ alte Systeme installieren kann, habe ich noch nicht probiert.


    Meine Hinweis sollte lediglich in die Richtung gehen, eine Warnung auszusprechen in der Form. Achtung, das Vorhandensein von Virtualbox oder einem anderem Virtualisierer reicht bei weitem nicht aus, um sicherzustellen, dass alte Software auf neue Hardware portiert werden kann. Man muss es auch testen und prüfen, ob sich in der Hostumgebung etwas entscheidendes geändert hat.


    Und in diesem Punkt muss ich leider auch dem Benutzer 1ST widersprechen, dass das Hostsystem keine Rolle spielt beim Thema Virtualisierung. Zumindest bei der Firma Apple ist dies ein Sonderfall.

    Also unter Parallels habe ich Win7, Win10 und XP laufen - da werden sogar USB-Hardware wie Atmel-Programmer, USB-Floppy, Zoomfloppy unterstützt!

    Ich hab allerdings El Capitan auf all meinen Macs.

    Bei El Capitan gab es noch die Carbon API und den Support der davon abhängigen Apps, bei Catalina ist genau das weggefallen. Genau aus dem Grund ist es auch ein Problem den Atari Emulator AtariX weiter zu unterstützen, hier wären massive Neuprogrammierung der Teile notwendig, die die API nutzen. Nachzulesen bei Andreas Kromke, der AtariX pflegt.

    Ich kann in diesem Fall nur etwas zu meiner eigenen Erfahrung sagen. Ich hatte Anfang letzten Jahres auch eine zweifelhafte Auktion bei Ebay und hier hat Ebay sich auf meine Bitte eingeschaltet und darauf geachtet, dass alles ordnungsgemäß abläuft. Von der Seite her würde ich sagen, dass Ebay im Vergleich zu Kleinanzeigen wenigsten etwas besser ist. Risiken bleiben sicher bei beiden Markplätzen bestehen.



    Die Erfahrung habe ich gerade gemacht, als ich ein paar VMS die bereits im Jahr 2009 auf dem Mac virtualisiert wurden auf ein 2017er Mac umziehen wollte und feststellen musste, dass durch Architekturänderungen im aktuellen Mac OS (nämlich Wegfall von Carbon) erst mal eine ganze Reihe alter Staff nicht mehr unterstützt wird.

    Dem Gastsystem ist die Host-Umgebung völlig egal. Entweder benutzt du einen Hypervisor der Carbon braucht - aber welcher sollte das sein, hab' ich noch nie was von gehört?! - oder ich verstehe deinen Kommentar nicht. Auch auf Catalina (=Carbon-Programme laufen nicht) laufen VMs mit Carbon-Unterstützung problemlos - warum auch nicht?!

    Ich habe mich glaub ich etwas mißverständlich ausgedrückt. Ich habe unter Snow Leopard z.B. Windows 95 als VM installiert, um bestimmte Spiele zu spielen.


    Wollte ich jetzt Windows 95 auf einem aktuellem Mac installieren, müsste ich eine ältere Mac OS virtualisieren und darin dann zusätzlich noch ein Windows 95. Also quasi wie die russische Matruschka Puppe.


    Dem Spiel unter dem Windows 95 System würden also weniger Ressourcen zur Verfügung stehen. Die Installation wäre demnach möglich, aber aus Sicht der Ressourcen nicht optimal, da wir ja zwei ineinander geschachtelte virtuelle Systeme hätten.


    Eine direkte Virtualisierung von Windows 95 auf neuem Mac OS ohne Carbon ist nicht mehr möglich. Dazu gibt es auch Forenbeiträge in den Apple Gruppen. Grund ist der Wegfall o.g. Carbon API. Einzige Nutzungsmöglichkeit wäre Virtualisierung eines älteren Mac OS auf dem neuen Mac OS. Und das bringt uns schlicht und einfach zu zuvor genanntem Ressourcenproblem.


    Hinzu kommt der Punkt, dass Mac OS als Desktop System die virtualisierung älterer Desktop Systeme nur bedingt gestattet aus lizenztechnischen Gründen. So ist es zwar möglich, das vorhergehende System zu virtualisieren, aber bei mehreren Generationen geht dass nicht mehr. Man kann also z.B. auf einem neuen Mac kein 9 Jahre altes System mehr virtualisieren, weil Apple es nicht gestattet.


    Und - das ist ein entscheidender Punkt, in dem sich das Thema Desktop-Virtualisierung bei Apple Systemen zwischen Desktop Virtualisierung bei Windows Systemen unterscheidet.


    Sicher gibt es Projekte wie den Hackintosh, die herstellerseitige Sperren umgehen können. Aber dann befindet man sich auch jenseits dem, was der Hersteller erlaubt.

    Ich denke, das die Software Archivierung mindestens genauso wichtig ist, wie der Erhalt der Hardware. Durch Virtualisierung

    Kann man so alte Systemumgebungen erfahren.


    Peter

    Leider lässt sich nicht jede Software in virtuellen Umgebungen erhalten. Die Hoffnung stirbt zwar zuletzt, aber es kann eine Herausforderung werden.


    Zudem ändern sich teilweise Rahmenbedingungen der Hostumgebung. Die Erfahrung habe ich gerade gemacht, als ich ein paar VMS die bereits im Jahr 2009 auf dem Mac virtualisiert wurden auf ein 2017er Mac umziehen wollte und feststellen musste, dass durch Architekturänderungen im aktuellen Mac OS (nämlich Wegfall von Carbon) erst mal eine ganze Reihe alter Staff nicht mehr unterstützt wird. Okay, man kann natürlich auf dem neuen OS eine VM vom alten OS und darin eine VM mit .... aber wirklich handelbar ist dass nicht mehr.


    Gerade bei dem Thema Desktopvirtualisierung würde das aber eine gewisse Unterstützung vom Hersteller erfordern. Und Apple ist in diesem Punkt ein wenig - na ja - sonderbar. Denn Desktopvirtualisierung wird nicht lizenziert.

    Das ist bestimmt ein neuer unauffälliger Bezahlungsweg für Ransomware, kauf 10 von den Sinnlosadaptern und ich schick dir das Festplattenentschlüsselungspasswort...

    Nee, Ransomware läuft immer über Bitcoins. Dazu brauche ich nur einen Blick in meinen Spam Filter zu werfen, hatte letztes Jahr glaub ich 4 Erpressungsmails mit einer Bitcoin Forderung.


    In der Tat gab es früher mal eine ganze Computerbetrugsbranche (innerhalb der Bucht), die jede Menge Geld erwirtschaftet hatte. Aber heute sieht die Sache zumindest ein bisschen anders aus - auch wenn es nicht auszuschließen ist, dass es immer noch eine große Anzahl von Betrugsfällen gibt.


    Mittlerweile hat Ebay aber doch ein recht gut funktionierendes Betrugsmanagement und schaltet sich auch schnell ein, wenn etwas verdächtig wird. Wenn ein Käufer natürlich nicht minimal seinen Verstand einschaltet und sich über ein paar Regeln erkundigt, wird es schwierig.


    Hm - was Preise angeht. Darüber kann man sicherlich geteilter Meinung sein. Es gibt immer wieder seltsame Preisvorstellungen - aber - man muss ja darauf nicht eingehen. Ich glaube, der Fehler mit dem Umrechungsfaktor passiert tatsächlich öfter bei Auslandstransaktionen. Sofern man nicht wirklich weiß, was Sache ist, sollte man auch Vorsichtig bei Spekulationen sein.


    Kleinanzeigen sind aus Sicherheitssicht nicht so abgeschirmt und reglementiert, wie Auktionen. Nicht umsonst gibt es bei Kleinanzeigen ja auch entsprechende Warnhinweise. Wer die ignoriert ist irgendwie auch nicht ganz unschuldig an einer späteren Misere.


    Wie sagte jemand mal aus der IT "Wissen ist eine Holschuld" - vielleicht meinte er auch "hohl" ich bin mir nicht sicher. Für Otto-Normalbürger wird es schwierig, sich gegen alle Machenschaften krimineller und organisierter Banden zu wehren.