Posts by Bodhi1969

    In der "Sinclair User" 1-95 wird darüber geschrieben:

    Code
    minidos*', a stripped down version of the system which does not, as far as is apparent, include the sequential access commands.    

    Ich kenne das jetzt selber nicht, es scheint aber etwas mit Disk-Steuerung zu tun zu haben und scheinbar gab es MiniDOS auch für den Schneider CPC, der ja auch einen Z80 verbaut hat.

    Ist mir nicht bekannt, die Atari Laser sind strumzdumm, die bekommen vom ST fertig gerenderte Bitmap-Bilder angeliefert, und das SLMC-Interface schickt die wie ein Videosignal mit H- und V-Sync an die Mechanik. In dem SLMC-Interface steckt nur ein 8085 Prozessor, der die Daten von ACSI annimmt und an die Mechanik weiter gibt.

    Ok, war nur 'ne Idee. Hätte ja sein können.

    Da ich das hier gerade lese, kommt bei mir eine Frage auf: Ich habe zwar keinen physischen Atari ST oder so, bin aber gerade dabei, mir eine passende Umgebung mittels Hatari / Aranym aufzubauen. Im täglichen Einsatz verwende ich bereits einen Laserdrucker unter Linux.


    Meine Frage: Wisst ihr, ob einer der oben genannten Emulatoren die SLM-804 oder SLM-605 emuliert und es somit möglich wäre, Druckausgaben an meinem physischen Laserdrucker auszugeben?

    Ich möchte mal meine Motivation zur Nutzung von Linux nennen. Es geht mir ausschließlich darum, soviel wie möglich freie (im Sinne von frei, nicht kostenlos) Software zu nutzen. Dafür habe ich schon vor mehr als 20 Jahren Linux entdeckt und nutze es seither.


    Leider Gottes kommt es, sobald man über Linux oder BSD spricht sehr häufig zu einer Art Glaubenskampf, Glaubensbekenntnis.


    Aus meiner Sicht soll jeder nutzen, was er möchte - ich habe mich dabei für so wenig Überwachung und Bevormundung wie möglich entschieden.

    Ich habe hier die Entwicklerversion installiert und bekomme automatisch, etwa alle zwei Wochen, ein Update der neuesten Entwicklungen. Funktioniert sehr gut.


    Empfehlen kann ich noch Bottles. Hier werden Windowsprogramme in speziell auf das jeweilige Programm konfigurierte Containern ausgeführt.

    Ich werde meinen Computer - den ich jetzt einige Jahre so unter Linux Mint laufen hatte, mal neu aufsetzen. Ich war wegen meines Druckers Canon MF4580 immer bei einem Debian-Derivat, denn da hatte ich bislang immer Treiber gefunden, die Druck, als auch Scannen unterstützt haben.

    Wie das bei Linuxen aus anderen Bereichen ausschaut, weiß ich nicht.

    Wenn das System dann neu steht, werde ich konsequent meinen eingeschlagenen Weg weiter gehen.

    Nutzt du das System eigentlich auch produktiv? Was macht du damit? Welche Anwendungen?

    Also ich arbeite als Sozialarbeiter in einem Jugendamt. Den Rechner zuhause nutze ich privat. Wobei wir auch im Jugendamt Linux-Rechner verwenden. Das hat gerade jetzt - letztes Jahr wurden immens viele Behörden gehackt - immense Vorteile, da wir davon nicht betroffen waren.

    Ich werde meinen Computer - den ich jetzt einige Jahre so unter Linux Mint laufen hatte, mal neu aufsetzen. Ich war wegen meines Druckers Canon MF4580 immer bei einem Debian-Derivat, denn da hatte ich bislang immer Treiber gefunden, die Druck, als auch Scannen unterstützt haben.


    Wie das bei Linuxen aus anderen Bereichen ausschaut, weiß ich nicht.


    Wenn das System dann neu steht, werde ich konsequent meinen eingeschlagenen Weg weiter gehen.

    Aber das sind doch nur ein paar Tools und keine "fetten GUI-Programme". Eigentlich alles Kleinkram im Vergleich zu den Anwendungen, die ich hier unter Windows laufen habe und die richtig Speicher kosten.


    Der Double Commander ist ein Konsolen-Programm? Ich kenne werder Vim noch Jedit sondern nutze entweder Nano oder den Editor vom Midnight Commander. Wie gesagt, unter Linux arbeite ich sowieso komplett ohne grafische Oberfläche, weil das normalerweise nur auf dem Raspi ist.

    Kann ja sein. Ich war selbst erstaunt, wie der Wechsek von KDE zu Cinnamon und der Austausch von ein paar Programmen sich ausgewirkt. Ich bleibe jedoch bei meiner Aussage von oben, dass es mich ärgert, wie "fett" manche Anwendungen sind und ich weiter nach Alternativen suchen werde, die das eben nicht sind.

    Versteh mich nicht falsch, detlev. Ich hatte gar kein spezielles Programm im Sinn, sondern nur die Tatsache, dass Programme generell immer aufgeblähter sind. Das ärgert mich schon lange und ich habe mir vorgenommen, für mich etwas dagegen zu unternehmen.

    Hinzu kommt, dass es mir Spaß macht, mich mit Alternativen zu "fetten" GUI-Programmen zu beschäftigen. Mittlerweile bin ich bei drei der von mir neu genutzten Programme auch auf Github aktiv.

    Gib mal ein paar Beispiele, was du durch was ersetzt hast.

    Als erstes habe ich KDE durch Cinnamon ersetzt. Dann habe ich Krusader durch DoubleCommander und ranger ersetzt und Jedit durch Vim, um nur ein paar kleine Beispiele zu nennen. Nicht viel eigentlich, aber das macht schon was aus.

    Ansonsten will ich einfach bequem und vor allem undogmatisch arbeiten können.


    Ich mühe mir jetzt auch keinen ab, und sich mit etwas Neuem zu beschäftigen, hält jung.

    In der Zwischenzeit habe ich die Mehrzahl der grafischen Programme durch Textbasierte Konsolenprogramme ersetzt und mittlerweile wieder 56 GB frei. Diesen Status will ich auf jeden Fall halten bzw. sogar noch mehr Platz freischaufeln.

    Das klingt nach einem echten Erfolgsmodell für meine Programme, die ich so täglich unter Windows nutze. :D

    Probier's aus. Entmüllen und dann nach Alternativen Ausschau halten. Gut, bei Linux ist man wahrscheinlich etwas besser mit Konsolenprogrammen versorgt, aber es gibt doch unter Windows auch die sogenannte Powershell.


    Ein paar Minuten Später:


    Habe gerade mal spaßeshalber nach "Windows + Konsolenanwendung" gesucht. Resultat 0 Treffer. Stattdessen kommen Antworten, wie "Windowskonsole öffnen, so geht's". :fp:

    Also, ich stimme vielem des oben gesagten zu, möchte aber mal ein ganz praktisches Beispiel zum Thema Ressourcen aufzeigen.


    Ich benutze bereits seit mindestens 2001 ausschließlich Linux und hatte vor wenigen Wochen nur noch wenige GB auf meiner Festplatte frei. Habe mich dann daran gemacht, meine Installation nach Ressourcenfressern zu untersuchen, da ich mir keine neue (oder zweite) Festplatte zulegen wollte.


    In der Zwischenzeit habe ich die Mehrzahl der grafischen Programme durch Textbasierte Konsolenprogramme ersetzt und mittlerweile wieder 56 GB frei. Diesen Status will ich auf jeden Fall halten bzw. sogar noch mehr Platz freischaufeln.

    Habe ein, aus meiner Sicht, wirklich sehr interessantes Buch auf Archive.org gefunden.


    Der komplette Titel lautet:

    Code Nation Personal Computing And The Learn To Program Movement In America

    Es beschreibt die Entwicklung der Programmierer-Bewegung in US Amerika, beginnend in den 1950er-Jahren, bis hin zu den 1980er-Jahren, der Hochzeit der Heimcomputer, wie wir ja alle wissen.


    Solche Beschreibungen finde ich - als Sozialarbeiter - hochinteressant, kenne aber leider nur Wenige, vielleicht kann man noch Gaming the iron curtain dazu zählen, aber mehr ist mir zu dem Thema erlich gesagt, nicht bekannt.


    Also in diesem Sinne ein wirklich bemerkenswertes Buch.


    Mich würde interessieren, ob ihr noch weitere Bücher oder auch Berichte, Dokumentationen kennt, die die Entwicklung der Homecomputer-Szene in verschiedenen Ländern aufzeigt.

    Vielleicht erinnern sich einige hier noch an die in den 1980er-Jahren erschienen Heftreihe "Computer Kurs".

    In dem Heft wurde so ziemlich über jedes Thema der IT gesprochen, das gerade aktuell war und sogar darüber hinaus.

    ZB wurde schon dort über KI, u.a. im Zusammenhang mit Go gesprochen, was in der breiten Öffentlichkeit erst etwa 20 Jahre später publik wurde.


    Jetzt hat sich jemand die Arbeit gemacht, sämtliche 84 Hefte einzuscannen und im Internet Archive abzulegen. Die Seiten sind durchnummeriert und Heft 84 ist ein Index.


    Ich persönlich hatte mir als Jugendlicher das eine oder andere Heft gekauft, aber aus dem Zusammenhang gerissen bringt das natürlich wenig. Deshalb freue ich mich, dass man die Hefte jetzt komplett hat.

    ARD Alpha bringt in loser Folge eine Serie über Pionierinnen der Wissenschaftsgeschichte. Habe gerade etwas über die in Dortmund 1933 geborene, aber im Alter von 5 Jahren nach England emigrierte Stephanie Shirley gelesen, die - auch in England - dann in den 1960er-Jahren ein milliardenschweres Softwareunternehmen aufbaute, jedoch unter dem Namen Steve, nein, nicht Jobs ;)


    Sehr lesenswerte Geschichte. ::pc::