Posts by tante ju

    Das schöne ist jetzt, daß in der Straße auf der einen Seite der DSL fähige Kabelstrang liegt (wie gesagt, daß bessere DSL) und auf der anderen Seite liegt der vodafone Glasfaserstrang inkl. straßenquerenden Abzweigen, die bereits bis an die Grundstücksgrenzen auf der anderen Straßenseiten führen, weshalb die - vor wenigen Jahren komplett erneuerte Straßendecke - nun auch aller paar Meter einen 20cm breiten Quer"balken" aufweist, der so aussieht, als würde er nur wenige Winter überstehen.

    Dieses unsägliche DSL (absolut unverständlich, warum die BNetzA dem Unsinn zugestimmt hat) verbraucht richtig viel Energie. Direkte Glasfaser ist auch Energie sparen.


    Warum die bei euch aber so stümperhaft arbeiten, ist schon komisch. Es wurde Microtrenching erfunden, und unter Strassen kann man auch durchschiessen.

    Das ist mein Erstkontakt mit dem Junior, zudem mit einem, dem ein paar Kleinigkeiten fehlen. Der Besitzer hatte offensichtlich von 2708 auf 2716 umgebaut, also braucht dieser Junior keine +12V und -5V, sondern ausschließlich +5V, ein Vorteil. Bei Hans Otten fand ich diverse EPROM-Inhalte. Schaunmermal, welches davon für einen nackigen Junior ausreicht, denn der EPROM-Sockel ist leer.

    Der Standard-Monitor sollte reichen. Das Image müsste bei Hans sein. Kann ich dir aber auch schicken.


    Entfernt hat sich leider auch der 1MHz-Quarz. Mittlerweile ein Standardproblem :( Vielleicht finde ich noch was in der Bastelkiste. Wenn nicht: Reichelt, Pollin, Mükra in Karlsruhe haben die schon mal nicht. Dabei spielt es bei dieser Junior-Platine keine Rolle, ob der Quarz ein großes oder ein kleines Gehäuse hat. Woher nehmen?

    Für die ersten Tests kannst Du auch andere Frequenzen nehmen. Wenn Du also noch einen 9xx kHz in der Bastelkiste hast, geht der auch. Aber bei Floppy- oder Kassetteninterface muss das genau 1 MHz sein. Ich müsste auch noch ein paar 1 MHz haben. Bin aber gerade zu faul, in den Keller zu gehen und nachzuschauen ;)

    Zur Grafikkarte: EF9366 oder Emulation wäre schon schön. Gab ja auch die entsprechende Karte von Elektor, die auch mit dem Junior funktionieren sollte.

    Wie gesagt, war auch mein erster Gedanke, da ich noch einen EF9366 rumfahren habe. Aber dann müsste jemand irgendwo eine größere Menge zu einem akzeptablen Preis finden, sonst ist das für ein Nachbauprojekt schon ein echtes Hindernis.

    Der EF936x wird ja über ein paar Register angesteuert, wenn ich mich recht erinnere. Das sollte doch möglich sein in FPGA zu gießen? Wobei dann natürlich die Nachbaubarkeit leidet. 6845/6545 kann man ha für das normale nehmen. Das hat ja auch der originale Junior. Hab sogar noch ein paar der VDU Karten. Die können halt keine Grafik. Letztlich müsste man mit ein paar Latches sogar per Raspberry den 9366/67 emulieren können. Muß doch irgendwie einfacher gehen…

    Zur Grafikkarte: EF9366 oder Emulation wäre schon schön. Gab ja auch die entsprechende Karte von Elektor, die auch mit dem Junior funktionieren sollte.

    Dieses Thema hatten wir ja schon ein mal. Ich hatte ja deshalb extra die Spannungseingänge für -5 und +12V eingeführt und die Pin-Belegung an Port Connector dahingehend wieder geändert.

    Jepp. Aber bei der Interface-Karte meine ich da einen Kommentar gesehen zu haben. Darauf bezog sich das.

    Geil. Sowas suche ich. Hat der Anbieter noch mehr davon?

    Ich verstehe die Aufregung nicht. Bei einer Anlage kann man von Anfang die Kleinunternehmer-Regelung ziehen, wenn man unter 10 kWp bleibt (und einspeist, ohne Einspeisung sollte das egal sein). Dann zahlt man halt die Mwst, spart sich aber die USt-Anmeldungen. Bei über 10 kWp muß man halt als Unternehmen laufen lassen. Ist halt ein wenig mehr Aufwand, spart aber Kosten.


    Wenn nach 6 Jahren mangels Umsatz das ganze als Liebhaberei eingestuft wird, hat man die gesparten Kosten und spart den Aufwand der USt. Vergrößert man danach die Anlage, liegt es am FA und dem netten Schreiben dahin, ob die erstmal wieder auf Unternehmen umstufen oder nicht. Denn wenn man von 10 kWp mit 3000 EUR/Jahr Einkünfte auf 15 kWp aufrüstet, dann wird wohl niemand für die neuen 5 kWp 22000EUR neue Einkünfte pro Jahr erwarten.


    Im Zweifel hilft immer ein Anruf beim Finanzamt. Bei mir hat das bislang immer noch geholfen.

    Inselbetrieb ohne Akku? Das ist aber auch irgendwie suboptimal. :grübel:

    Ja, leider. Deswegen fliegen auch gerade ein wenig die Fetzen. SMA ist da aber ziemlich resistent. Die lassen den Solateur schwitzen.


    Ganz allgemein zu dem Umweltaspekt: Früher war die Entsorgung der alten Solarmodule ein Thema, das heiß´diskutiert und immer wieder als Argument gegen Solarmodule genannt wurde. Es gab ein oder zwei Firmen, die von der Solarindustrie gesponsert am Recycling der Module arbeitete.

    Dazu habe ich in den letzten Jahren gar nichts mehr gehört. :nixwiss:

    LG gibt auf unsere Module 20 Jahre Garantie. Allgemein gibt es ja gerade viele Anlagen, die >20 Jahre sind und noch sehr gut arbeiten. Mache mir da also nicht so die Sorgen. Hatte kurz überlegt, die 340W Module durch 400W Module zu ersetzen. Hätte die gebrauchten Module über deren Neupreis verkaufen können. Allerdings sind die Preise für 400W Module auch sowas von durch die Decke gegangen, daß ich lieber darüber nachdenke alte Gebrauchte aufzukaufen und damit noch freie Flächen zu belegen.


    Das ist das Problem. Das ist eben alles Spekulation. Nach Fukushima und dem beschlossenen Atomausstieg, dachte die gesamte Solarbranche in Deutschland, dass jetzt die Post abgeht. Die Solarfirma, für die ich damals gearbeitet habe, hat direkt in ein neues Gebäude investiert.

    Und was passiert? Genau das Gegenteil. Die Förderung wurde zurückgefahren, die Solarfirmen gingen pleite. Stattdessen wurde lieber "billiges" Gas in Russland gekauft.

    Kenne hier Landwirte und Unternehmen, die satt PV haben für luxuriöse Förderungen. Die speisen aber nur ein, wegen Förderung. Für eigene Zwecke wird mit Gas gearbeitet (Heizungen, Warmluft usw), weil "viel günstiger" (als auf die geförderten kWh zu verzichten). Die jammern jetzt alle, weil der Gaspreis durch die Decke geht und rufen nach, ja, staatlichen Hilfen. Meiner Meinung nach sollten die alle keine Hilfen bekommen, denn sie könnten ja auf Elektro umrüsten. My 2ct.


    Die deutsche Politik setzt nach wie vor nicht wirklich auf Klimaschutz. An erster Stelle seht die Wirtschaft.

    Das stimmt leider nicht. Es wurden viel mehr Arbeitsplätze bei Solar und Windkraft vernichtet/geopfert und Wirtschaftsleistung vernichtet, um etablierten Lobbyisten (Fossilindustrie) Gefallen zu tun. Würde die Wirtschaft an erster Stelle stehen, dann hätte einiges anders laufen müssen.


    Ich tue mir schwer mit solchen Spekulationen. Ich bin auch nicht so der Aktientyp. ;)

    Ich auch nicht. Aber bei Aktien ist ja viel Irrationalität. Beim fossilen CO2 ist einiges vorhersagbar. Wir wissen ja erst seit 150 Jahren oder so, daß wir da was machen müssen. Die Kosten werden steigen. Führt kein Weg drumrum.

    Für mich hat die Wirtschaftlichkeit meiner Anlage eine eher geringfügigere Rolle gespielt. Für mich stand bei der Anschaffung der Eigenverbrauch und die Nutzung des Stroms vom Dach und aus dem Speicher im Falle eines Netzausfalls im Vordergrund.

    Also du hast auch so eine Anlage, die sich bei Stromausfall automatisch vom Netz trennt? Machen das die Wechselrichter selbstständig? Kannst du mal Hersteller und Typ nennen?

    Die Unabhängigkeit vom Stromnetz ist eine Anforderung die ich gut nachvollziehen kann. Wenn einem das wichtig ist, dann kostet das eben.


    Aber das mit der Wirtschaftlichkeit verstehe wiederum nicht. Was nutzt es mir, den Strom vom eigenen Dach zu nutzen, wenn das ganze nicht wirtschaftlich ist? Nicht wirtschaftlich heisst doch, dass es ohne Solaranlage unterm Strich billiger wäre.

    Unsere Anlage hat diese Umschalteinrichtung. Aber SMA hat immer noch einen Fehler drin und findet den seit 2 Jahren nicht. Der Akku wird im Inselbetrieb nicht geladen.


    Dieses "nicht wirtschaftlich" ist immer entweder eine Momentaufnahme mit ganz viel Spekulation oder eine Retrospektive. Eine heutige Anschaffung mag in der Prognose nicht wirtschaftlich erscheinen, aber man hat eine Preisgarantie für die Zukunft. Da alle fossilen Energien, auch Atomkraft, wesentlich teurer als regenerative sind, wird der Preis steigen, wie man ja sehen kann. Das kann man halt nur nicht prognostizieren.


    Darüber hinaus gibt es auch den Umweltaspekt. Da die Kosten fossilen CO2s aktuell nicht auf die Verursacher und Produkte umgelegt werden, kommt der Umweltgedanke momentan immer noch mit einem Aufpreis. Auch das wird sich ziemlich sicher ändern, und dann ist man mit der heute eingekauften Preisgarantie an der Sonne.

    Deine Argumentation hört sich ziemlich negativ eingefärbt an. Natürlich erhöht ein Akku den Eigenverbrauch (der Eigenbedarf hat ja nix mit PV zu tun). Ohne Akku muss man ja irgendwann abends dazu kaufen. Mit Akku halt nicht (wenn die Produktion reichte, den Akku zu laden). Da ist keinerlei Konjunktiv. Wir haben im letzten Jahr angeblich 65% unseres Bedarfs durch PV gedeckt. Ich sage "angeblich" weil diese Portalberechnungen nicht ganz sauber sind, wenn es um die Behandlung der nicht unerheblichen Ladeverluste des Akkus geht.


    Und zum Thema eAuto und Homeoffice: Es gibt da keine pauschale Antwort, weil ganz viele Parameter. Aber wenn ich ins Büro fahre, dann muß ich bis nächsten Morgen etwa 8 kWh nachladen. Mit West-Ost geht das ganz gut vor der Arbeit und nach der Arbeit. Oder ich lade am Wochenende. Hier mal ein Graph eines Sonntags im letzten Jahr (13.06.2021):

    Bildschirmfoto 2022-05-08 um 16.40.43.png


    Da waren 41 kWh fürs Auto übrig (der Akku war nur deswegen um 9 noch nicht voll, weil ich planbare dicke Verbraucher in die Morgenstunden gelegt habe).

    Als ich unsere PV Anlage in Auftrag gab, sagte der Solateur: "Das rechnet sich nicht". Weil mit Akku und Inselschaltung, kann das Haus also vom Netz trennen und autark sein (bei Stromausfall wichtig). SMA bekommt zwar seit 3 Jahren die Software nicht richtig hin, aber das ist eine andere Sache.


    Wenn die Anlage nicht, wie vor 10 Jahren üblich, auf Einspeisemaximum ausgerichtet ist, dann hat man ja eine Ost-West-Ausrichtung. Sowas habe ich auf dem Dach. Der Akku ist im Sommer um 9 Uhr voll und die Anlage produziert bis in die Abendstunden. Ok, dafür haben wir nicht den Mittagspeak, aber da brauchen wir auch nicht so viel Strom. Die Wallbox wird nicht aus dem Hausakku bedient. Das macht nun gar keinen Sinn Ladeverluste hintereinander zu schalten. Ich warte eher drauf, daß neue Car-to-house-eAutos kommen. Aber selbst nach der Arbeit haben wir noch so viel Überproduktion, daß man das Auto locker laden kann (muß ja nicht jeden Tag 80 kWh laden).


    Die Wärmepumpe, die hoffentlich bald kommt, ist so geplant, daß sie Wärme vorproduziert. Also tagsüber die Wärmespeicher füllt, damit dann abends/morgens warmes Wasser zur Verfügung steht. Gerade Frühling und Herbst ist das wichtig. Ab November bis Februar bringt das bislang nix, denn da ist kaum genug Strom für den Eigenverbrauch da. Deswegen überlege ich, noch mehr Platten aufzubauen. Eventuell als Überdachung im Garten, wobei da das Baurecht ja echt komisch wird. Die müssten so auf Lücke gesetzt werden, daß man es nicht als Dach ansehen kann. Sonst braucht es Baugenehmigung und die wird es nicht geben.


    Die bestehende Anlage wird sich, trotz Akku und umschaltbarem Inselbetrieb, bei aktueller Preisentwicklung so nach 12 Jahren gerechnet haben. Jede kWh die ich selber verbrauche, beschleunigt das.

    Parallel-Anschluss? ...weiß nicht wie Du das damit machen willst.

    Gäbe drei Möglichkeiten: entweder direkt über den Arduino oder per I2C Port Expander, falls zwei I/O noch frei sind, oder direkt ATMega und Spannungsregelung auf die Platine packen (dann kann man zwei I/O mehr nutzen) und dann den Port-Expander dazu.


    Natürlich müsste die Software angepasst werden, aber das ist das kleinste Problem.


    Ich hab' die original Matrix übernommen und mit Target3001 den Schaltplan gezeichnet und danach einseitig layoutet...

    Hab kein Target. Magst Du den Schaltplan als PDF teilen?

    Ich bin ja immer noch, wie so viele andere, auf der suche nach einem guten Keyboard mit parallel-Anschluß. Das könnte man ja ziemlich einfach dahingehend erweitern, denke ich. Wie hast Du das Layout der Platine gemacht?

    Ich bitte aber um Nachsicht, wenn das gerade etwas dauert,

    LOL ...das soll wohln Witz sein? ...ich kann dir sagen, wie weit ICH mit dem Projekt bin: "gedanklich" hab ich mit dem Bestücken der Platine angefangen ... rein "Physisch" äääähm ...:tüdeldü:

    Ich hab noch nichtmal Tasten bestellt. Bin also gedanklich noch im Bestellprozess.

    tante ju darf man fragen welche Pins Du da hast ?

    Ich hab einen Shangri-La von 1967 und einen Dirty Harry von 1996.


    Genau , ...an einer Ecke testen ob nicht gleich die Farbe mitkommt und ja, Oel ist zwiespältig. Einerseits steht im Manual das man Gelenke mit einem Tropfen Oel behandeln soll anderseits ist das Argument mit der Pampe aus Metal und Oel durchaus berechtigt.

    Was denkt Ihr? Teflonspray?

    Ich sehe auch ein grösseres Problem mit den Lampenfassungen (BA9S) Die sind stark korrodiert. Eigentlich würde ich neue bestellen aber die Halterung im Flipper ist anders als an den handelsüblichen Sockel. (Metalbügel zum anschrauben) Was denkt Ihr? Elektrolyse mit Batterie, Metal und Wasser und etwas Natrium? Vielleicht löst sich da zu viel auf? Für die rostigen Spielkugeln habe ich schon Ersatz bestellt. (Stahl 27mm)

    Man kann die Lampenfassungen mit einem Glasfaserpinsel reinigen. Dazu Schutzbrille und Staubschutzmaske tragen!

    Normalerweise würde ich sanftere Methoden vorschlagen, aber wenn die schon korrodiert sind, dann muß die Oxidschicht halt ab.

    Der originale Junior hatte ja zwei Erweiterungen: Einmal die Terminal-Karte mit dem AY-3-1013 oder so (die hatte ich mal, 16*64 Zeichen) oder auch die Interface-Karte. Die Grafik-Karte mit EF9366 war ja nur für den Nachfolger EF9366 vorgesehen, wobei die Patches eigentlich auch auf dem Junior laufen müssten.


    Was spricht dagegen, eine neue "Interface-Karte" zu designen, die entweder mit 6545 oder 9366 Video-Ausgang liefert? Die könnte (da käme dann ein moderner FPGA zum Einsatz) die alte Terminal-Karte emulieren.


    So wäre das historische mit dem Modernen verbunden.

    Auch wenn die Isolierung der Litzen an den Steckverbindungen bereits hart oder dunkel verfärbt sind, ist das oft ein Zeichen von Hitze und Kontaktproblemen.

    Weitere Bedenken hätt ich da nicht, so ein Elektronisch Mechanisches Wunderwerk wird im Betrieb immer wieder Faxen machen, wo man dann etwas Reparieren muss. Aber das gehört zu diesem Hobby einfach dazu, macht ja auch Spaß ;)

    Das ist in der Tat der Fall. Seit ich selber zwei Flipper hier habe, frage ich mich, wie oft die eigentlich im kommerziellen Spielbetrieb so zur Reparatur waren. Irgendwas ist da eigentlich immer.

    Da könnte man aber anstelle des 6502 gleich auf 65816 gehen. Wenn es schon "Modern" werden soll.

    Würde ich auch nehmen. Dann kann man wenigstens gleich mit min. 1 MByte klotzen. Aber wie Diddl schon gesagt hat, echte "alte" Hardware muss schon sein. Ein uC verbietet sich da geradezu. Beim Hex-Display kann ich mir aber durchaus ein OLED vorstellen, dann müsste aber trotzdem noch das Problem gelöst werden, wie man eine eventuelle Ausgabe auf einen Monitor gestaltet. Ein 6545 CRTC wäre ja eigentlich schon ein wenig zu mickrig. Irgendwas mit Grafik wäre schon ganz nett.


    Aber alles in allem, wäre dass dann noch ein Junior?

    Gab doch sowohl Terminal-Karte als auch VDU (auf 6545 Basis) für den Junior, FDC auch und OS65D als Betriebssystem (war ja auf der Interface-Karte extra Routine zur Anpassung im EPROM). Also das wäre immer noch ein Junior.

    Ich stelle mir die Frage: What is it good for?

    Habe früher sehr viel mit 6502 gemacht und kann mich nicht daran erinnern, daß der Prozessor mal stecken blieb. Das war immer ein Softwareproblem (Endlosschleife, Endlosjumps, usw.). NMI hat immer funktioniert (wenn er ins ROM zeigt).


    Wenn die SW den Prozessor in zufällige Bereiche schickt, dann sollte es ziemlich egal sein ob da ein illegaler OpCode den Prozessor zu Kapriolen veranlasst. Es ist sowieso außer Kontrolle. Bin mir gerade nicht sicher, ob der später implementierte HALT OpCode wirklich auch NMI deaktiviert. Dazu müsste ja eigentlich der interne Takt abgeschaltet werden, was man am Phi2 sehen würde?

    Das ist ein WPC Flipper. Da gibt es eigentlich für alles Ersatzteile und ist eigentlich ziemlich robust gebaut. Da würde ich ohne Not nix auslöten. Wenn kein Wert auf die Uhr gelegt wird (keine Ahnung, ob der ein Easteregg wie Midnight Madness hat), könnte man den 6264 auslöten, Sockeln und NVRAM einsetzen. Dann braucht es keine Batterien mehr. Aber selbst dafür würde ich mir eine Reserveboard zulegen.

    Das Problem tritt auch in höheren Speicherbereichen (z.B. 4000h) genau so auf. Ich hatte es aber extra nochmal im unteren KB getestet, weil da kein switching des Adressbuss-Dekoders entsteht. Ich hatte auch schon an eine zu hohe Last am Datenbus gedacht. Aber alle meine "normalen" NMOS 6502er laufen völlig problemlos. Die anderen CMOS spacken genauso rum. Es wird auch immer nur das zweite Adress-Byte geändert also:

    3100 : 20 00 03 wird zu 20 00 31 oder 2B00 : 20 00 03 wird zu 20 00 2B.

    Welche CMOS-Typen hast Du getestet? Die aus den 80ern oder moderne? Die von WDC (die modernen) haben tatsächlich ein verändertes Timing, was ein paar Änderungen an alten Designs benötigt. Die originalen (ich glaube G65C02 oder so), sollten sich eigentlich nahtlos einfügen.

    Wie bekommst Du das Programm rein? Der Stack liegt ja bei 0x01.. und wächst rückwärts also von 01ff -> 0100. Also selbst wenn da ein Adressbit zu langsam wäre, schreibt der nicht nach 0202. Könnte da was am Datenbus sein?

    Ich meine, da war noch einer in der Elektor. Muß ich mal suchen.