Posts by tante ju

    Um in den Genuss der Prämie zu kommen, muß man aber einen Neuwagen kaufen und den auch nur 6 Monate behalten.

    Waren das nicht 24?

    Das wäre vernünftig gewesen. Sind aber nur 6 Monate bei Kauf (bei Leasing sind es 24 Monate). Neu kaufen, Prämie kassieren, nicht so viel fahren und nach 6 Monaten nach Dänemark oder Norwegen. Bekommst mehr, als Du hier (Preis-Prämie) bezahlt hast. Umsonst gefahren und noch Geld kassiert. Bezahlt aus der Prämie. Gibt Autohäuser, die sich darauf spezialisiert haben. (suche zB mal nach Bas in Mönchengladbach, will den hier nicht verlinken).

    In dem Kontext finde ich auch die aktuellen Prämien eine massive Fehlsteuerung.

    Alles andere richtig, nur das nicht. Die Prämien sind schon gut, auch wenn ich vermute, dass die Autohersteller auf ihren Preis was aufschlagen um einen Teil dieser staatlichen Prämie zu kassieren. Wenn es diese Prämie mal nicht mehr gibt, wird es erstmal einen Preis-Bruch geben, auch im Gebrauchtmarkt.

    Um in den Genuss der Prämie zu kommen, muß man aber einen Neuwagen kaufen und den auch nur 6 Monate behalten. Schau mal, wieviele Autos nach den 6 Monaten nach Skandinavien gehen. Und es profitieren auch Hybrid-Fahrzeuge (die meist das Ladekabel originalverpackt an den nächsten Käufer übergeben) und Platzmonster. Dann können die reinen Elektroautos auch noch ihre "Verschmutzungsersparnis" an die Mineralölkonzerne verkaufen, die selber mittlerweile in Ladestationen machen und damit über die Hintertür CO2-Abgaben einsparen. Aber wer gar kein Auto fährt, bekommt nix, zahlt aber dennoch die CO2-Abgaben auf Strom und Gas und Öl (womit auch Immer geheizt wird).


    Ich glaube, sobald Subventionen ins Spiel kommen, gibt es immer Verwerfungen. Man kann das nicht wasserdicht machen. Deswegen besser gleich lassen.

    Es gibt ab und an Hersteller, bei denen 0 nicht 0 und 100 nicht 100 ist. Denn sonst wäre der Akku nach zwei Jahren platt, wenn die Leute das machen. Aber da ist allgemein noch Raum auf der Lernkurve.

    Meinen Verbrenner kann ich 20 Jahre und mehr fahren wenn ich da Lust drauf habe.

    Ob das mit den Elektrischen ähnlich ist? Kann heute denke ich noch niemand sagen. Gibt ja Leute, die behaupten, der Akku hält 300.000 km und mehr. Und ein E-Auto hat kein Schaltgetriebe, keine Abgasanlage, keine Kupplung, keinen Turbolader, Partikelfilter, Injektoren, Zahnriehmen und Steruerketten, Zweimassenschwungrad, Luftmassenmesser, Lamdasonde, Drosselklappe und Drosselklappenstellungsgeber.....

    Die 300.000 aber nur, wenn man sie nicht gut behandelt. Sonst hält sie länger.

    Habe letztens noch einen sehr guten Bericht zu E-Autos gelesen. Wir haben einfach nicht genug Ressourcen auf unserem Planeten, um so viele E-Autos zu bauen.

    Ich glaube, den Beitrag kenne ich. War schon bei der Erstveröffentlichung 2019 falsch.


    Jeder, der von "begrenzten Ressourcen" im Kontext von eAutos spricht, hat sich schon disqualifiziert. Einfach mal nachrechnen, wieviel Öl wir noch haben, wozu das verbrennen desselbigen führt und welche Schweinerei das insgesamt ist (oder habt ihr alle die Bilder von Deepwater Horizon oder der Exxon Valdez vergessen?).


    Wenn dann noch solche Rechenkunstwerke dazu kommen, daß Akkutechnik von 2009 hochgerechnet wird, anstelle aktuelle zu nehmen, dann weiß man, welcher Lobbyverband dahinter steckt. Problem ist nur: Dem Lobbyverband rennen die Finanziers weg, weil nämlich auch die deutsche Autoindustrie mittlerweile eingesehen hat, auf verlorenem Posten zu sein.


    Der Verbrenner-Motor ist am Ende. Da gibt es eigentlich keine ernstzunehmende andere Meinung mehr zu. Sicher ist aber auch, einfach nur alle Verbrenner durch Elektro ersetzen, löst keine Probleme, mindert aber einige und verschafft uns so mehr Zeit. Je klüger wir das machen, desto mehr Zeit gewinnen wir. Fette SUVs waren und sind allerdings Problem und keine Lösung, egal mit welchem Antrieb.


    Zur Diskussion, daß sich das nicht jeder leisten kann: Stimmt. War aber genau so auch bei den ersten Autos. Wie schon andere anmerkten, haben sich die Hersteller erstmal auf die margenträchtigen Modelle fokussiert. Die günstigen Kleinwagen sind immer wieder irgendwie aus dem Portfolio gefallen, besonders auffällig bei VW. Es wird noch ein paar Jahre dauern, bis es einen guten Gebrauchtwagenmarkt gibt, daß sich auch kleine Geldbeutel ein Elektroauto leisten können. In dem Kontext finde ich auch die aktuellen Prämien eine massive Fehlsteuerung.


    Der Gebrauchtmarkt führt dann auch zu einem anderen Aspekt: Praxiszahlen zeigen, daß die Akkus extrem lange halten. Die Mechanik des Autos gibt wohl eher auf. Das wird wohl zu einem Umkrempeln des ganzen Werkstatt- und Verwertermarkt führen (außer es wird sinnvolle internationale Standrads für Akkumodule geben, sehe ich aber aktuell nicht).

    Gegenargumente: "Aber wenn ich mal weiter fahren will", "aber Strom ist doch auch dreckig", "wo soll der ganze Strom herkommen", "da ist so viel Elektronik, das kann man doch nicht mehr reparieren".

    Die erste 3 Argumente sind der Grund dafür, dass ich mir derzeit kein Elektroauto kaufe - abgesehen davon, dass mir aktuell die Kohle fehlen würde. Wenn ich mir aktuell ein Auto kaufen müssten, dann müsste das universell einsetzbar sein. Also Lang- und Kurzstrecke, mit familientauglich und ausreichend Platz auf im Urlaub. Und kein SUV. Also im Prinzip mein Touran mit 600-700 km Reichweite (aktuell als Diesel: 1000 km).


    Das 4. Argument hat sich als einziges erledigt. Inzwischen ist klar, dass Elektroautos viel einfacher aufgebaut sind.

    Von allen PKW in D werden etwa 70% nie mehr als 50km am Tag bewegt. Das ist schon seit Jahrzehnten so. Allerdings findest Du kaum jemanden, der das zugibt. Aber dann schau Dir mal die Gebrauchtwagen an. 10000km oder weniger sind da pro Jahr üblich.


    Und Strom ist niemals so dreckig, wie 200% Öl verbrennen (für jeden im Auto verbrannten Liter kommt ja noch einiges oben drauf). Abgesehen davon ist Elektrizität sekundäre Energie. Da gibt es Wahlfreiheit. Bei Verbrennern gibt es die nicht.


    Wo der Strom herkommen soll ist auch geklärt. Das war nie ein Problem.


    Du siehst: Es sind nur vorgeschobene Argumente (bis auf die Reichweite für 30% der PKW in der Vergangenheit).


    Wir haben als „Großen“ einen elektrischen und ich will nie mehr zurück. Gerade auf der Langstrecke ist das so entspanntes Fahren.

    Den hatte ich mal. Damals habe ich auch eAutos verkauft. Ziemlich erfolglos. Die hohlen Gegenargumente von damals gibt es aber heute noch.

    Und die waren?


    Ein Bekannter hatte sich damals einen unfertigen Hotzblitz aus einer 0-Serie besorgt und wollte den fertigbauen. Die Batterietechnik wollte er selber einbauen. Ist aber (natürlich) gescheitert.

    Autos oder Gegenargumente?

    Auto war Hotzenblitz.

    Gegenargumente: "Aber wenn ich mal weiter fahren will", "aber Strom ist doch auch dreckig", "wo soll der ganze Strom herkommen", "da ist so viel Elektronik, das kann man doch nicht mehr reparieren".


    Der ist ja wirklich witzig. :good: Das Teil kannte ich noch nicht. Aber es ist wirklich exakt das, was oben "gefordert" worden ist. Und als HalbCabrio im Sommer wahrscheinlich sogar ein sehr schönes Fahren !


    Außerdem ist es eben ein "Auto" ( = 4 Räder, Türen, Sitze, Kofferraum (na ja, sowas in der Art)), da glauben die Leute gleich, daß man das benutzen kann.


    Sowas in der Art ein bißchen größer evtl. fehlt einfach völlig. Lediglich der Smart und da der in der "Roadster" Variante kommt da ein bißchen ran.

    Der ist auch mal bei Olympia mitgefahren. Bei der Leichtathletik als Kamerawagen. In weiß.

    Hatte eine Webasto-Standheizung, weswegen man ab und an mal an die Tanke musste, 2l nachtanken. Olivenöl ging aber auch. Sehr bequeme Sitze. Die Option mit den beiden Notsitzen hinten wurde nie wirklich produziert. Gab auch nur wenige mit richtigen Türen. Denn die sollten flach aufschwenken, damit man kleinere Parklücken braucht. In die Ladeschublade passten unten die Einkäufe und darüber, es war da eine Stufe drin, zwei Cola-Kisten nebeneinander. Bei Bier passten auch noch die Chips und Flips oben drauf. Ganz niedrige Ladekante und sauber zu bedienen.


    Das äußere Design wurde dann ja später abgekupfert. Schaut mal den Smart oder die erste A-Klasse an...


    Und kostete damals 30k DM.


    Würde ich mir heute als Zweitwagen sofort zulegen, wenn er LFP Akkus hätte. Die Blei-Vlies-Akkus mit ihren 1500 Ladezyklen waren jetzt nicht so die Langzeit-Helden, dafür aber schnell wechselbar.

    (Es gibt übrigens auch in DLand interssante Autos, die sowas evtl. könnten. Dann aber auch auch eher nicht für den Massenmarkt. Es gab mal in Altenburg Leute, die versucht haben einen neuen "Rennwagen für Privatleute" zu bauen. Da ist aber auch die einzige Größenordung von Firma, von der hier sowas kommen könnte - und dann muß es natürlich auch noch jemand abnehmen wollen.)

    https://de.wikipedia.org/wiki/Hotzenblitz

    Den hatte ich mal. Damals habe ich auch eAutos verkauft. Ziemlich erfolglos. Die hohlen Gegenargumente von damals gibt es aber heute noch.

    Mach mal Probefahrt mit Polestar 2. Den habe ich. Polestar gehört zu Volvo und das sieht man dem auch an, sobald man drin sitzt.

    Nein, das Getriebe nützt nur etwas, wenn Du eine variable Drehzahl mit einer anderen Drehzahl erreichen möchtest und die entsprechenden Kräfte vorhanden sind. An der Leistung ändert sich aber nichts.

    Klar erzeugt das Getriebe keine Leistung.

    Aber die E-Maschine könnte dann auch bei höheren Fahr-Geschwindigkeiten mit geringeren Drehzahlen laufen und somit bei besserem Wirkungsgrad?

    Der Verlust durchs Getriebe ist höher als die Varianz im Wirkungsgrad des Motors. Insbesondere bei Synchronmotoren kann man heute Motoren mit 98% Spitzenwirkungsgrad bauen (werden MWN noch nicht in eAutos eingesetzt). Habe jetzt auf die schnelle online kein Diagram eines typischen Motors gefunden, aber der Wirkungsgrad der üblichen Motoren bewegt sich bis etwa 90% Belastung (Drehzahl/Kraft) im Bereich von 80-90%.

    Ist die Gesamteffizienz des elektrischen Systems E-Motor plus Li-Batterie nicht abhängig von der anliegenden Stromstärke, egal in welche Richtung ?

    Beim schnellen Laden werden die Akkus heiß, beim schnellen Entladen ( = sehr schnelles Fahren) werden die Akkus auch sehr heiß.

    Da wird also viel ungenutzte(?) Abwärme produziert, die die Reichweite belastet, denke ich. Mit 90% Effizienz ist der Blick auf den E-Motor allein damit etwas theoretisch fürs Gesamtsystem.

    Nennt sich Innenwiderstand und hab's vorher schonmal erklärt. Der Leistungsverlust über Innenwiderstand ist P_n=R_i*I^2, also quadratisch zum Strom. Deswegen erhöht man die Voltzahl, denn P=U*I, also wenn U erhöht wird, braucht es weniger I für gleiche Leistung P.

    Nein, das Getriebe nützt nur etwas, wenn Du eine variable Drehzahl mit einer anderen Drehzahl erreichen möchtest und die entsprechenden Kräfte vorhanden sind. An der Leistung ändert sich aber nichts. Das wäre schön, wenn ein Getriebe mehr Leistung erzeugen könnte. Du könntest jetzt aus einem Elektromotor über ein Getriebe entweder eine höhere oder geringere Drehzahl erreichen und das Drehmoment verringern oder vergrößern. Musst aber letztlich immer noch die gleiche Leistung reinstecken. Sogar noch ein bisschen mehr, weil das Getriebe auch Verluste hat.


    Der Zoe wird nicht für dieses Tempo spezifiziert sein. Das bedeutet, die Verluste über die Innenwiderstände steigen an und das ist Wärme, die abtransportiert werden muß, was auch Energie verbraucht. Daher der starke Anstieg. Das ist für kurze Beschleunigungen gedacht, nicht für dauernd 140 km/h. Du siehst ja auch in dem Graphen, daß der Prozentsatz an Energie, die für Überwindung des Luftwiderstandes aufgewandt werden muss, bis 130 ansteigt und dann abfällt. Da steigen die internen Verluste schnell an.


    Das sind jetzt viele Fragen auf einmal :)


    Bei einem Verbrenner hast Du ja z.B. die Leistungsangabe bei einer bestimmten Drehzahl. Die ist bei einem Benziner höher als bei einem Diesel. Aber schau mal, wie oft ein Auto bei der Drehzahl bewegt wird. Es gab da ein paar Versuche in der Vergangenheit, Auto so zu bauen, daß die auch im Stadtverkehr die ideale Drehzahl haben und dafür dann halt nicht so schnell fahren. Das unangenehme Geräusch der hohen Drehzahl (meine persönliche Meinung) hat den Erfolg verhindert.


    Grundsätzlich hat ein System ja den besten Wirkungsgrad, wenn die Leistungen angepasst sind. Also wenn Pin=Pab. Das ist bei einem Verbrenner wesentlich schlechter zu regulieren als bei einem Elektromotor. Mit einem 300 PS Verbrenner im Stadtverkehr stehst Du halt schlechter da beim Wirkungsgrad als mit 50 PS. Ein Problem, was man bei elektrischen Antrieb wesentlich besser regeln kann. Deswegen sind ja zum Beispiel Elektroautos mit Generator so viel effektiver als reine Verbrenner. Wird ja bei Schiffen schon lange gemacht. Der Generator läuft in der idealen Drehzahl und wenn die Leistung nicht benötigt wird, lädt er eine Batterie. Ist auch die voll, schaltet der Verbrenner aus. Aber der Antrieb ist ständig elektrisch. (überlege gerade, welches Auto das hat, gibt da welche, ist mir aber entfallen).


    Beim Elektroantrieb hat der Motor einen mehr oder minder konstanten Wirkungsgrad. Dann gibt es Verluste durch die Steuerung und andere Systeme, die aber relativ konstant sind. Beutetet, je mehr Leistung der Motor bringt, desto geringer fallen diese Verluste ins Gewicht. Dann gibt es noch Verluste durch die Innenwiderstände. Wie gesagt, die Verlustleistung ist im Quadrat des Stromes. Gibt dann noch ein paar andere Dinge wie Kapazitäten und so weiter, kann man aber unter Innenwiderstand subsumieren. Diese Verlustleistung ist Wärme. Im Gegensatz zum Verbrenner ist es aber wirklich nur ein Abfallprodukt und nicht das Hauptprodukt. Um aber zum Beispiel ein Überhitzen des Akkus zu verhindern, wird der Strom begrenzt. Und je höher die Spannung, desto geringer der Strom und desto geringer die Verlustleistung. Deswegen ist da keine generelle Aussage möglich, außer daß selbst im Randbereich der Wirkungsgrad immer wesentlich besser ist als beim Verbrenner.


    Zur nächsten Frage: Ich kenne die Studie (von Exxon glaube ich), daß über 40 kWh Strom (!) verbraucht werden um 6l Benzin aus der Erde bis in den Tank zu bringen. Die 6l haben dann einen Energiegehalt von 54 kWh (9 kWh pro Liter). Sind also in Summe 94 kWh für irgendwas um 80 km. Das Elektroauto braucht da nur 15 kWh. Soviel zum Wirkungsgrad.


    Da es dem Strom ziemlich egal ist, ob Du ihn zum Heizen der Raffinerie, zum Betrieb der Pumpen oder zur Ladung eines eFahrzeugs verwendest, spart eine konsequente eMobilität Strom. Unabhängig von der Betrachtung, wie der Strom erzeugt wurde. Man sollte aber erwähnen, daß die 40 kWh ja nicht vollständig in D verbraucht werden. So 2/3 sind vermutlich im Förderland anzuwenden. Heißt aber dennoch, in D würde eine konsequente Umstellung auch nicht den Strombedarf explodieren lassen, obwohl das ja immer gerne von bestimmten Gruppen behauptet wird. Deswegen sind auch bis hierhin die Wirkungsgrad von Erzeugung und Transport des Stroms für einen Vergleich Verbrenner-eAuto unwichtig. Wird für beide ja der gleiche Strom benötigt. Das wird gerne bei der Vergleichen unterschlagen.


    Damit kommt es dann zu dem Punkt, wie man den Strom selber besser produzieren kann. Windkraft, Wasserkraft und PV sind gute Wege. Nur funktioniert das dann nicht mehr mit den monopolistischen Großkraftwerken. Denn, wie Du ja auch schon sagtest, haben auch die Übertragungsnetze Verluste. (Verlustleistung steigt mit dem Quadrat des Stromes ... wie vorher schon erwähnt). Heutige Großkraftwerke sind gerne in der Nähe der Großabnehmer, wie zum Beispiel einer Raffinerie. Diese Standortvorteile fallen ja mit konsequenter Elektrifizierung weg. Leider haben die Energieversorger bislang der Politik das "Prinzip Kupferplatte" (ganz Deutschland ist eine Kupferplatte mit geringem Widerstand und daher ist es egal wo man produziert und wo man verbraucht) an die Backe gequatscht. Da ist ein bisschen was nachzuholen. Aber nicht schlimm: Hier mal ein Artikel mit reichlich Quellen (lohnt sich, alle 6 zu lesen): https://graslutscher.de/how-to…winter-speichern-koennen/


    Der Verbrenner hat keinen festen Wirkungsgrad, sondern eine Kurve. Das bedeutet, der Wirkungsgrad ist abhängig von vielen Faktoren. Unter anderem Drehzahl und Last. Der Elektromotor hat zwar auch keinen festen Wirkungsgrad, schwankt aber nicht so stark.


    Bei der Fahrt mit hoher Geschwindigkeit fährst Du den Verbrenner durch einen besseren (aber immer noch elendig schlechten) Wirkungsgrad. Beim Elektroauto bleibt das mehr oder minder konstant (ok, die Verlustleistung über den Innenwiderstand der Batterie und Elektronik wächst auch zum Quadrat des abgenommenen Stroms, aber innerhalb eines ziemlich großen Fensters gleichen das andere Effekte aus. Wenn das eAuto aber an der Leistungsgrenze betrieben wird, dann wird das übel. Normalerweise vermeiden die Hersteller dieses durch Begrenzungen)

    eine Wallboxversicherung (weil die ja auch so gefährlich sind)

    Die kann unter ganz bestimmten Umständen Sinn machen. Wallboxen sind ja außen und prädestiniert für Vandalismus-Schäden. Wenn man jetzt eine Super-Luxus-Variante mit geeichtem Zähler und Anbindung an Abrechnungssystem hat, dann ist so ein Vandalismus-Schaden schnell mal 4 k€. So eine Wallbox nutzt man ja geschäftlich (für privat macht das keinen Sinn) und da zahlt dann die Gebäudeversicherung gerne mal nicht.


    Ich würde aber wetten, die Versicherung, die er dir angeboten hätte, würde geschäftliche Nutzung explizit ausschließen. Das wäre dann Abzocke.


    Normale private Wallboxen sind doch so günstig, da lohnt keine Versicherung.

    Bin den e208 heute mal gefahren. Finde die Sitze und den Innenraum schöner gemacht als im Opel. Ist aber wahrscheinlich Geschmackssache.

    Vom Fahrgefühl geben die beiden sich nichts.

    Das Ding macht aber auf mich einen guten Eindruck. Gut, ich hab keine Ahnung von Autos.

    Haben jetzt lange Franzosen gefahren. Kein Renault, sondern Citroen bzw DS. Die Qualität war ok. Hauptgrund für die Autos war die Werkstatt. Nachdem sowohl VW Werkstatt als auch BMW mehrmals negativ aufgefallen sind, daß sie schlechte Arbeit überteuert abrechnen bzw versuchten mich übers Ohr zu hauen, war der Citroen-Händler eine erfrischende Erfahrung. Da wurde wirklich nur abgerechnet, was gemacht wurde.


    Deswegen bin ich davon ab, nach Automarke zu kaufen. Die Werkstatt muß stimmen. Fehler und miserablen Kundenservice können alle Autohersteller. Für mich macht der Service vor Ort den Unterschied.

    Ob gekauft, kann ich nicht sagen. Aber wenn die Studienersteller alle Lehrstuhl Verbrwnnungsmotorenentwicklung, Beteiligung bei „Lungenärzte sehen Feinstaub als harmlos an“ und ehemals Daimler-Mitarbeiter sind, dann sollte man vorsichtig sein. Wenn Batteriezellen angenommen werden, die schon gar nicht mehr gebaut werden und der Realverbrauch eines Tesla mit dem eines 4,6l/100km Diesel gleichgesetzt werden (Autos in der Größe eines Tesla dürften eher bei 6-7l liegen), dann ist das definitiv Unsinn.


    Sind auch noch mehr Fehler drin und als Referenz wird auch noch die schon ewig als Quatsch identifizierte Sinn-Studie genommen.


    WiWo hatte da einen Artikel drüber, TU Eindhoven und was weiß ich noch wer.

    Du meinst die VDI Studie, wegen der der VDI massiv von der Wissenschaft kritisiert wurde und prominente Mitglieder erbost ausgetreten sind?


    Genau das meine ich mit der Desinformationskampagne der deutschen Autoindustrie. Schau dir einfach mal an, was VW zu der VDI Studie meint. Wenn sogar VW die Rechenfehler anprangert …


    So ziemlich jede Studie, die dem eAuto den fetten Rucksack im Vergleich zum Verbrenner attestierte, konnte binnen weniger Wochen wegen schwerer Fehler in der Luft zerrissen werden. Das liest man dann aber nicht so prominent in den Zeitungen.

    Hab mal alles durchgelesen und so ziemlich jedes (unfundierte) Vorurteil der letzten 30 Jahre wiedergefunden. Das zeigt mir, wie gut gerade die deutsche Auto-Lobby in der Durchführung ihrer Kampagnen war. Gibt ja einen Grund, warum die gerade so der Entwicklung hinterher hecheln. Einiges wurde ja schon von 1ST1 klargestellt.


    Aber was gerne übersehen wird:

    Autos mit Verbrennungsmotor verbrauchen jede Menge Strom! Es gibt unterschiedliche Studien, die zwischen 11 kW/h und 40 kW/h Stromverbrauch ermitteln um 6 Liter Treibstoff in den Tank zu bekommen. Das beginnt bei der Exploration, geht über die Erschließung der Ölfelder, Betrieb der Pumpen zum Transport, Betrieb der Raffinerien, usw. Die ganzen nachgelagerten Verbräuche sind da noch nicht drin. Und dann wird von dem Endprodukt auch noch 60-70% als unerwünschte Abwärme in die Luft geblasen. Technisch sind Verbrennungsmotoren Heizungen und der Vortrieb ist nur Abfall, wenn man den Hauptnutzen bei dem sieht, das mehr als 50% der Energie verbraucht. Mit dem Strom, der verbraucht wurde um Sprit für 30-100km ins Auto zu tanken, fährt ein Stromer schonmal >80km, bei der schlimmsten Studie (die war von einem Erdölunternehmen!) kommen sogar fette Stromer über 150km. Ohne den zusätzlichen Spritverbrauch!


    Dann gibt es noch die Betriebsstoffe wie Öl, die satt Strom verbrauchen.


    Oder Bremsbeläge. Scheint jetzt vernachlässigbar, aber bei Stromer haben die Auto-Hersteller als Zugeständnis an die Bremsbelag-Hersteller die Bremsbeläge verkleinert, damit die wenigstens ab und an mal gewechselt werden müssen. Mit den gleichen Größen wie bei Verbrennern, würden die nämlich ewig halten (wenn das Fahrzeug one-pedal-drive unterstützt). Auch diese verbrauchen enorme Mengen Strom in der Herstellung.


    Dann die Gießereien und Firmen, die die etwa 2000 mehr Metallteile herstellen, die im Verbrennungsmotor und Getriebe stecken. Auch die brauchen richtige Mengen Strom. In der Vergangenheit, als vieles in D produziert wurde, war das Strom, den wir alle subventionierten.


    Nächstes Thema ist "Recycling der Batterie". Tatsächlich sind Groß-Akkus schon seit ewigen Zeiten (auch zu Blei-Zeiten) aus vielen Zellen zusammengesetzt. Meist altern diese nicht gleichmäßig (auch bei Blei nicht). Man kann also so einen Akku in seine Zellen zerlegen und nur die schlechten austauschen. Das wird sogar immer mehr gemacht. Angeblich in Deutschland aber wegen diverser Regulierungen noch nicht, aber die KFZ-Versicherer sind da dran, das zu ändern (weil sie jetzt nach einem schwereren Unfall immer einen neuen Akku bezahlen müssen, egal ob der wirklich unbrauchbar ist). So ein Akku hält auch ziemlich lange. Bei Tesla liegt der Rekord bei etwas über 1.000.000 km. Gibt nicht viele Verbrenner, die solch eine Laufleistung heute noch schaffen. Da hat es Auto UND Akku geschafft. Bevor man also einen ganzen Akku wirklich zerschreddern und wiederverwerten muß, sind schon richtig viele Jahre ins Land gegangen. Und selbst dann ist das Recycling einfacher als die Förderung neuer Rohstoffe. Interessant hierbei: Bleibatterien (Traktion) wurden auch kaum in D recycelt. Gab aber Firmen in Belgien, die das dann gemacht haben. Bei den Starterbatterien für Verbrennerfahrzeuge ist das nebenbei nicht so einfach. Viel zu viel Plastik drin. Und die kann man nicht in Zellen zerlegen. Bei den Lithium-Zellen, die ausgetauscht werden, gibt es auch noch eine Zweitverwertung, bevor die wirklich auf sind. In Pufferspeichern für Ökostrom. Werden ja gerade ein paar in D mit solchen Zellen gebaut. Für das Nutzungsprofil sind die noch sehr gut einige Jahre geeignet.



    Anschaffungskosten sind tatsächlich noch ein Problem für die Masse. Aber die Preise für die Akkus sind im letzten Jahrzehnt bereits auf etwa 1/8 pro kW/h gefallen. Das geht noch weiter runter, insbesondere wenn der Refurbished-Markt von Akkus Fahrt aufnimmt. Die ersten Autos waren auch ein Luxusgut und wurden erst durch viele verschiedene Innovationen so günstig. Das wird auch hier passieren.


    Schroeder Passt so nicht. Hab mal Routenplaner angeworfen. Annahme: 120km/h, wenn erlaubt.

    Bildschirmfoto 2021-11-22 um 00.27.15.png


    Das sind in Summe gerade mal 1,5 Stunden Pause plus die 45 Minuten auf der Fähre. (Ist die Route mit Fähre Puttgarden-Rødbyhaven). Zwei Pinkelstopps und einmal ein schneller Imbiss (bei Buddikate). Man sollte sowieso alle 2 Stunden eine Pause einlegen, passt also.


    Stelle ich die Geschwindigkeit auf 140 km/h ein (wo erlaubt), dann sind es nur noch 10h18, dafür fällt der Imbissstopp weg. Sind dann aber 5 Ladestopps, wobei die teilweise so kurz sind (9 Minuten), daß ihr euch beim Pinkeln schon etwas beeilen müsst (wobei der Planer bei höherer Geschwindigkeit auch annimmt, daß man es eilig hat und er deswegen die Ladestopps so plant, daß man im optimalen Schnellladebereich ist, will man längere Pause machen, sieht das wieder anders aus).

    Hab selber so einen irgendwo rumfliegen. Hat mich durchs Studium gebracht. Aber so ein Verhalten ist mir nicht bekannt.

    Leider kenne ich keine Bezugsquelle, wie gesagt ist ja locker 40 Jahre her.

    Mit realen Tasten könnte man ja schauen, ob es irgendwelche passende Typen gibt.


    Was meinst du denn mit "realen Tasten" ?

    Die physischen Tasten. Im Artikel ist ja nur ein Typ genannt, keine Abmessungen. Am physischen Objekt kann man nachmessen.

    Hast Du eine Idee, ob die Tasten heute noch zu bekommen sind? Ich hatte mal nach dem Typ aus dem Artikel gesucht, aber nix gefunden. Mit realen Tasten könnte man ja schauen, ob es irgendwelche passende Typen gibt.

    Sagst Du dann bitte bescheid? Würde auch einen nehmen und meide den Marktplatz wegen Unübersichtlich. Wenn ich weiß, daß da was ist, kann ich ja suchen.

    Und wir haben die selben Polster fuer die Gartenstuehle.

    Ich hatte meine mal beim Daenischen Bettenlager gekauft ;-))

    Wussten wir noch nicht... wird gleich in Deiner Akte notiert... kann ja nicht sein das uns Details zu Deiner Vita fehlen... allein der Preis sowie das Datum des Kaufs fehlt noch. Kannst Du aber gerne nachliefern... :ätsch:

    Die Polster haben wir auch. Und aus der Serie der Stühle steht bei uns eine Bank vor der Tür (die Stühle sind auf). 😎

    Ja und wo sind die Daten für Eure Akte... mmhhh... :ätsch: es geht doch nicht an wenn hier Lücken in den Akten der Vereinsmitglieder sind... mann mann mann :neinnein:

    Wahrscheinlich irgendwo auf einer 8" Diskette