Posts by Roland_t29

    Hallo Jan1980 ,

    die Lösung hängt von deinen Anforderungen an die (pseudo)Zufallzahl ab, d.h. welche Anforderungen du an Gleichverteilung, Zykluslänge etc. stellst. Wenn es eine Folge der Werte x'00 - x'FF in zufälliger Anordnung schon tut (z.B. für Spiele), ist der Tipp mit 6502 PNRG von hans super, zumal du die Routine auch von 8 auf mehr Bit ausweiten kannst.


    Wenn du Basicprogramme in Assembler übersetzt, die RND nutzen, brauchst du in der Regel auch eine Floatingpoint-Bibliothek, um die weiteren Berechnungen mit RND in Assembler nachzuvollziehen. Wenn du das hast, dann ist folgender Algorithmus recht gut:


    RND(i+1) = INT(997 * RND(i) ) mit RND(i=1) = 0,5284163 oder jede andere Dezimalzahl mit 7 Stellen nach dem Komma, wobei die 7. Nachkommastelle eine 1, 3, 7 oder 9 sein muss.


    Die generierten Zufallszahlen sind gleichverteilt und haben eine Periode von 500.000 (Quelle: hp Stat Pak für hp67)


    In einem Programm gebe ich dem Generator gerne einen Vorlauf von n Perioden, wobei ich n aus irgendeiner Nutzerinteraktion ableite.


    Mit dem Generator bist du Plattform-unabhängig und er ist bzgl. statistischem verhalten geprüft.


    Ein sehr schöner optischer Test der Zufallszahlen ist übrigens, wenn wenn du { RND(i), RND(i+1) } ; { RND(i+1), RND(i+2) } ; usw ... als Punktmuster plottest. Wenn du da statt einer sich gleichförmig füllenden Fläche mit Punktenebel irgendwelche Muster siehst, ist irgend etwas faul.


    Roland

    Der Umbau gehört zur Historie des Geräts und könnte was besondres sein. Ich hätte es drin gelassen.

    1ST1 : lässt sich ja jederzeit wieder einbauen, wenn ich mal rausbekommen sollte, zu was es gut war. Ich habe die Verbindungen mit dem Stecker zur Platine im Gerät belassen. Platine, Verkabelung und Montagematerial sind gut beschriftet sicher verwahrt. Ich wollte die zusätzliche Last auf dem Netzteil wegbekommen.


    Das Teil ist auch kein Exponat fürs technikum29, ich wollte einen hp46 für meine hp-Collection haben. Und da stört mich gewaltig, dass man für den Umbau die SIN und COS-Funktion lahmgelegt hat, nur weil man 2 Tasten brauchte, deren Funktion man auch anderweitig hätte bereitstellen können.


    Letztlich ist es Ansichtssache, jeder wie er mag ...


    Gruß

    Roland

    Danke an alle für die Hinweise, anbei mein Stand:


    der Verkäufer ist von der Hochschule Aalen, er konnte mir zu der Modifikation nicht weiterhelfen.

    Im Web ist absolut nichts zu so einem Umbau zu finden


    Ein gutes Foto der Platine ist im Anhang



    Auf der Platine findet sich das Label "EPIS - HP46": es gibt eine Firma epis automation GmbH und Co KG in Albstadt BdWtbg, nicht so weit weg von Aalen. Mal sehen, ob eine Anfrage weiterhilft.


    Ich glaube nicht, dass es eine Druckerschnittstelle ist ( zuviel Aufwand für einen bereits druckenden Tischrechner). Es führen > 32 Kabel zur Schnittstelle, da wollte jemand parallel BCD-Daten eingeben. Die Karte klinkt sich außerdem in die Tastaturschnittstelle ein und kann Tastendrucke simulieren. Die X/S-Taste wirkt wie ein STO Befehl. Ich vermute, es konnten so Daten in den Rechner eingelesen werden.


    Egal, da ich für so eine Schnittstelle keinen Bedarf habe, habe ich ihren Einbau dokumentiert und sie aus dem Rechner entnommen. Die Eingriffe in den Rechner waren minimalinvasiv, einige Unterbrechungen rund um das Keyboard wurden wieder geschlossen, jetzt funktioniert er wieder wie ein hp46 mit allen Funktionen.


    Sollte jemand zufällig eine SIN und eine COS-Taste übrig haben, dann könnte ich das letzte Zeichen des Umbaus beseitigen (naja, fast, in der Rückwand habe ich noch ein Loch, dass die Centronixbuchse benötigt hatte)


    Roland

    Kam heute an, hatte ich bei eBay KA erstanden: ein funktionierender hp46 inkl. der Tragetasche. Schon in der Anzeige hatte ich gesehen, dass die SIN und die COS-Taste ersetzt wurden






    Da der Preis akzeptabel war, hatte ich den "Mangel" hingenommen. Als der Rechner dann bei mir war, staunte ich: jemand hat die beiden Tasten sehr professionell umgelabelt. Auf der Rückseite des Rechners ist ein breiter Centronixstecker angebracht,



    im Inneren wurde eine komplexe Platine hinter die Tastatur montiert. Das Flachbandkabel von der rechnerplatine zum Display wird durch diese Platine gelenkt.



    Es gibt keinen Hinweis auf dern Hersteller, die TTLs auf der Platine sind von 1975/76.



    Die Funktion der Tasten ist mir noch unklar: die START X/S-Taste zykelt bei jedem Drücken durch die Funktion STO4, STO3, STO9 und CLEAR. Die KORR Taste bewirkt nichts Sichtbares. Ich vermute, mit der Modifikation kann das Display auf dem externen Anschluß ausgegeben werden.


    Dass SIN und COS fehlen, lässt sich verschmerzen: Winkel ENTER 1 TO REC liefert gleichzeitig den COS in x und den SIN in y. Für ASN und ACS ist der Workaround mit ATN etwas mühseliger :)


    Roland

    einer deiner 4 RAM-Riegel ist defekt ! vorher hattest du als Fehlercode

    0000 0004 = RAM-Fehler

    0000 0004 = fehlerhafte Bitposition


    jetzt zeigt sich

    0000 0004 = RAM-Fehler

    0000 0400 = fehlerhafte Bitposition nach Modulwechsel


    Da der Fehler mit dem Modul gewandert ist, liegt es nicht am Mainboard


    Roland

    Der SE hat doch gestecktes RAM: einfach mal tauschen, falls Ersatzmodule vorhanden sind, oder die verbauten mal untereinander tauschen. Dann sollte das Fehlerbild verschwinden bzw (interner Tausch) sich ändern. Damit wäre das RAM als Problem identifiziert.

    Manchmal hilft auch, die Module mal auszubauen und wieder reinzustecken.


    Und bei der Gelegenheit nach der Batterie zu schauen ist immer eine gute Idee :)


    Roland

    Ich push das Thema mal hoch um zu schauen ob sich im Jahre 2022 vieleicht doch etwas fuer die 8032 er Fraktion bewegen koennte.

    leider sieht es schlecht aus, ich habe bei Jürgen mal nachgefragt, hier seine Antwort:


    "Anfang des Jahres hatte ich ja die im Lauf des Vorjahres eingetrudelten Interessenten mit einem kleinen Batch von 65F02s bedienen können, nachdem die lange vorbestellten FPGAs eingetroffen waren. Nachdem jetzt noch die eine oder andere weitere Anfrage kam, habe ich nachgeschaut, wie es um Lieferung und Preis steht. Jetzt gibt Mouser, der Distributor, leider weder Preis noch Liefertermin an, sondern schreibt: "Informationen über den Produktlebenszyklus sind nicht eindeutig. Holen Sie ein Angebot ein, um die Verfügbarkeit dieser Teilenummer vom Hersteller zu bestätigen."

    Möglicherweise legt Xilinx diese ICs also gar nicht nochmal auf, hat sie aber noch nicht abgekündigt. Oder sie sammeln Vorbestellungen, bis sich ein weiterer Batch lohnt? Die Lieferzeiten lagen vorher ja schon bei einem Jahr, und es gab Gerüchte, dass nach der Übernahme von Xilinx durch AMD das Produktportfolio zusammengestrichen werden könnte. Ich habe Ideen für ein Nachfolgeprojekt (mit "universeller" Pinbelegung durch bidirektionale Pegelwandler) in der Schublade, komme aber auf absehbare Zeit wohl nicht dazu."


    Gruß Roland

    ......

    Nichts ist dämlicher als wenn es beim Drehen einer Schraube innen drin "plonk" sagt :D

    genau ! Ich rühre das Teil nicht an, wenn es nicht unbedingt sein muß. Reine Neugierde ist kein Grund


    Bei mir ist es Kernspeicher.


    Kan man übrigens ganz einfach hrausziehen (zwei Schrauben (?) ...

    ok, vielleicht sollte ich doch die beiden Schrauben mal lösen... :tüdeldü:


    horniger : deine MAEL ist aber schon etwas anders aufgebaut als meine: in meine Kiste passen nur 10 Steckkarten, die 11. Position hat keine Anschlußleiste. Die ersten 10 Karten sind von der Bezeichnung identisch, die 11. Karte bei dir ("ENG") gibt es bei mir nicht.


    Roland

    Das wäre cool, wenn Du das hier posten könntest.

    Mich würde mal Eure Konfiguration interessieren...

    Hier jetzt einige Fotos der Innereien der MAEL4000.


    Aus verschiedenen Datum-Codes auf Bauteilen und dem Lüfter ist ersichtlich, dass sie 1971 gebaut wurde. Sie enthält im CPU-Rack die große Speichererweiterung 1000/100 (Programmspeicherstellen/Dezimalregister). Ich habe sie nicht geöffnet, weiss jemand, ob das Speichermodul (2. Foto linke Seite) ein Kernspeichermodul oder Halbleiterspeicher ist ?


    Ferner enthält sie im Extension-Rack Interfacekarten für den Lochstreifenstanzer GNT34 und den Lochstreifenleser CHALCO 5201 BP.


    Die Platine HSR im Extensionteil hat als einzige TTL-Bausteine mit 1970er bis 1973er Datumscode - ich vermute, sie wurde mal repariert oder ausgetauscht.


    Zunächst das CPU-Rack in Bildern:






    Die Bezeichnung der Platinen ist auf dem letzten Bild ersichtlich. Fotos der einzelnen Platinen würden hier den Rahmen sprengen.



    Als nächstes die Extension-Box:






    Alles in allem ein wahres TTL-Grab, sauber aufgebaut und noch sehr gut erhalten.


    Gruß

    Roland

    In diesem Beitrag möchte ich die Wiederinbetriebnahme unserer MAEL4000 im technikum29 beschreiben. Wir haben das Gerät als Schenkung vom Astronomisch Physikalischen Kabinett in Kassel erhalten. Die MAEL 4000 stand dort in der Ausstellung, war aber dort nicht in Betrieb genommen worden. Unterlagen erhielten wir keine aus Kassel, die beiden Broschüren auf der Anlage stammen aus dem Fundus des technikum29.



    Nach etwas Reinigung machte die Anlage schon etwas her: in der Mitte eine Tastatur mit einem Display, links die elektrische Schreibmaschine, rechts Lochstreifenstanzer und -leser. In den Schubladen links jede Menge Lochstreifen mit Programmen, datiert um 1978. Die Anlage war im Einsatz bei einem Ingenieurbüro. Das Herstelldatum ist unklar, die MAEL4000 wurde 1970 erstmalig von der Firma Insel S.p.A (Industria Sistemi Elettronici) in Rom

    vorgestellt.


    Im Schrank rechts befindet sich hinter einem mittlerweile bereinigtem Kabelverhau der eigentliche Rechner:



    ... und hier von der Rückseite:



    Alle Kabel mal kontrolliert und die Elektrik optisch auf offensichtliche Fehler untersucht, alles sah ok aus. Vorsichtiges Einschalten (Strom kontrolliert, auf Rauchzeichen geachtet) - die Anlage startet und zeigt Sinnvolles auf dem Display an. Der Lochstreifenleser summt, transportiert aber nicht. Ein Blick ins Innere zeigt das Problem: ein O-Ring und ein Zahnriemen sind in viele Teile zerlegt und haben die Konsistenz von zähem Pudding:



    Hier muß Ersatz her.


    Nächstes Problem ist die Tastatur. Alle Tasten "kleben" beim Anschlagen. Um die Ursache zu erforschen habe ich mal die Tastaturabdeckung und die Tasten abgenommen:



    Die Tastenschalter sind leider vernietet. Um dem Kleben auf die Spur zu kommen, habe ich einen Schalter aufgebohrt:





    Die Konstruktion ist robust und simpel. Da "klebt" nichts. Das Problem ist der dünne Kunststoff, der die Metallzunge für die Tastenkappe ummantelt: der Kunststoff ist aufgequollen und klemmt in dem rechteckigen Ausschnitt des Tastendeckels. Da hilft kein Schmieren. Am einfachsten wäre gewesen, alle Schalter zu öffnen, aber das Wiederverschließen der ausgebohrten Nieten wäre problematisch. Ich habe mit viel Mühe alle Kuststoffumhüllungen um die Stahlzungen etwas weggefräst - passt !


    Jetzt konnte der Rechner mal getestet werden. Im Prinzip ein 4-Speziesrechner mit zusätzlicher Wurzel, 14 stellige Festkommaanzeige. Zusätzlich hat der Rechner über 100 Register für numerische Werte und 1000 Speicherstellen für Programme.


    Mit der reparierten Tastatur ein wenig rumgerechnet, alle Funktionen tun was sie sollen, hier die Wurzel(2):



    Links der Stand des Programmzählers, dann einige Statusanzeigen. Die "0" zeigt den manuellen Betrieb an, rechts die Anzeige des Rechenregisters.


    Jetzt war die Schreibmaschine dran: die Antriebsmechanik war wegen langem Stillstand verharzt. Reinigen und Ölen half, sie schnurrt wieder. Noch ein frisches Farbband eingelegt, fertig !


    Man kann die MAEL statt über die Rechnertastatur auch über die Schreibmaschine bedienen und Ergebnisse ausdrucken:



    Die Tastaur ist hypersensitiv, wie man an dem "))" sieht.


    Soweit war die Inbetriebnahme recht erfolgreich. Nächste Baustellen sind die Mechanik von Lochstreifenstanzer und -leser. Und dann schaue ich mir die Elektronik mal im Detail an zwecks Dokumentation.


    Roland/technikum29

    Hier mal eine echte Rarität: ein IBM 5100 mit APL und BASIC, funktionstüchtig !



    Hier der Link bei eBay


    Das Teil ist neben dem hp9100A eines meiner Lieblingsstücke der Computergeschichte. Leider für den nicht-IBM-Fachmann so gut wie irreparabel im Falle eines Falles, Ersatzteilversorgung extrem schwierig (ich weiss wovon ich rede, ich habe es hinter mir).



    Dass der Preis wohl noch die 10 K EUR -Grenze knacken wird, ist aber wohl nur den irrationalen Gebotsserien eines Einzelbieters zu verdanken. Da will einer zeigen "schau wie wertvoll das Teil ist", wenn er es wirklich haben wollte, würde er auf die letzten Minuten vor Gebotsende warten...


    Roland




    Roland

    Wo sind die zu sehen ?

    Bzw. wo iist das technikum29 ...
    google weiß sowas: Kelkheim (Taunus), bei Frankfurt.

    Da sollte man mal hin fahren :)

    Am Flachsland 29 in Kelkheim/Ts ! Wir räumen im Augenblick noch um, Führungen gibt es wieder so ab August - bitte vorher hier schauen und anmelden !



    Gruß

    Roland

    Hier zwei Bilder von der funktionstüchtigen Kombi LA30 und VT05 an div. PDP8en und einer PDP12. Zu besichtigen im technikum29.


     


    Gruß

    Roland

    sehr interessant, habe ich noch nirgends gefunden: IMPL (initial micro program load) wird ja bei div. IBM Systemen von Diskette gemacht, auch bei unserer IBM/32. Dabei habe ich aber noch nie hardsektorierte Disketten im Einsatz gesehen


    Roland

    Andie Experten hier im Thread: Sind das die Laufwerke mit alten hart-sektorierten Disketten (mehrere Indexloecher)?


    Falls ja: Ein Bekannter von mir hat eine solche IBM-Floppy und sucht nach moeglichkeiten, diese Auszulesen.

    Hallo LaF0rge : IBM hat m.W. keine hard-sektorierten Floppies in seinen Systemen benutzt.


    Es gab 8" Floppies mit 32 Indexlöchern am Außenrand für Vydec-Wordprocessorsysteme und soche mit 32 Indexlöchern innen - für welche Systeme weiss ich nicht.


    Roland

    und noch ein anderer Hinweis: die Karte 4240728 ist auch in einer 5285 eingesetzt:



    Bei diesem Bild (IBM 8250 Computermuseum Stuttgart) sieht die Floppy mit dem Symbol zur korrekten Orientierung doch wie die hier beschriebene Floppy aus.


    Gruß

    Roland

    ich habe eben mal die Nummer auf der Platine gegoogelt und das hier gefunden:


    Die Floppy gehört (auch) zu einer IBM 3274, unter den weiteren Treffen zu "IBM 4240728" findet man dann auch Bilder der IBM-Maschine und Dokumentation. Ich denke, sie wird so nicht in unsere /32 passen.


    Roland

    welcher Donnerstag? Roland_t29 :D

    letzten Donnerstag ! Ich war vor Ort, um festzustellen, dass ich ohne größere Demontage nicht an das Diskettenlaufwerk rankomme. Von daher kann ich erstmal keinen Vergleich mit dem Foto machen. Ich scheue etwas davor zurück, ein laufendes System zu zerlegen. Im Augenblick durchsuche ich die Manuals, die wir haben, ob ich da etwas zur Floppy finde


    Roland