Beiträge von rfka01

    Hallo Jochen,


    lade Dir Teledisk http://www.z80.eu/transfercpm.html auf Deinen PC und ziehe die Images von den Disketten.


    Der P2L verwendet Doppelseitige Disketten (DS), Double Density (DD), mit 16 Sektoren pro Spur a 256 bytes, 40 Spuren.


    Am besten geht das Image-Erstellen mit einem 360K (DS-DD)-Laufwerk, z.B. an einem XT-Kompatiblen oder so einem Laufwerk im AT.


    Gruß, Robert

    Zitat

    "Passt jetzt nicht ganz: ich habe ein USDC Pascal für den alphatronic P2, gibt's da Interesse dran?"


    Jaaaaa! Zumindest um es bei fritzeflink zwischenzuparken, bis ich selber einen P2 habe :)

    Hallo Joe IBM, klasse, vielen Dank ... nalkem ist leider zu weit weg von mir ...


    Next stop: Siemens PC-D bzw. PC-X ... ich selber hatte nur einen PC-D und nie einen PC-X in live gesehen - ich bekam dann Backups und sogar Disketten zum Archivieren zugesandt, so dass jetzt sowohl Sinix 1.0 als auch 1.2 verfügbar sind. In der Emulation konnte ich zwei Festplatten-Backups meiner PC-Ds zurückspielen, und kann jetzt auf eine "Festplatte" mit hauptsächlich GEM-Software zurückgreifen, auf der anderen läuft ein speziell angepasstes Windows 2.11.
    Auf dem PC-X läuft Sinix ... die Version 1.0 auf alle Fälle, die 1.2 macht gerade Probleme. Ich kenne mich leider mit Sinix so gut wie gar nicht aus, wer da Ahnung hat ...

    Ich hab' einige von Euch ja schon genervt mit meiner Bitte, doch Disk- und ROM-Images von Euren Schätzchen auszulesen und zur Verfügung zu stellen.
    Ich habe das auch bei meinen eigenen Sammelobjekten gemacht, und den Programmierern des MAME-Emulators zur Verfügung gestellt. Einige Treiber (so heißen die emulierten Maschinen im MAME-Jargon), die - wenn man so will - "besonders schön" geworden sind, stelle ich hier nach und nach vor. Herzlichen Dank an alle, die mit dazu beitragen, unsere Maschinen auch auf diese Weise der Nachwelt zu erhalten.


    Der Kontron PSIΨ98, den ich von marno84 geerbt habe, ist gerade "in der Mache". fritzeflink hatte die Diskettenimages und Dokumentation, und so kann die emulierte Maschine CP/M und KOS booten und auch über den Centronics-Anschluss in ein Textfile auf dem Hostsystem drucken.


    Jetzt wäre es super, die ROM-Dumps vom verwandten PSIΨ80 zu bekommen - auf der KDT5-Platine (Mainboard) sitzen drei Systemroms, ein Zeichengenerator-ROM, und auch die Tastatur dürfte wieder ein eigenes ROM besitzen.

    So steht's im Quellcode von cpmsim.c, dem Emulator, den Du an den ersten Post drangehängt hast:


    " Simulated disk system:


    I was going to just read a file system image into memory and map it into
    the unusable (in a MC68000) address space above the 16MB physical limit.
    Alas, the simulator is simulating that physical limit and a quick check of
    the code hasn't revealed a simple way to defeat that. So plan B.


    Since the intent is to support CP/M-68K and it does disk I/O in 128 byte
    chunks, so will this. Control is via several registers mapped into memory:


    Offset function
    0 DMA address to read/write data to
    4 drive select disk drive
    8 read sector sector (128 byte) offset on disk
    12 write sector sector (128 byte) offset on disk
    16 status read status of operation


    Operation is simple: set the drive and DMA address and then write the
    sector number to the sector register. This write triggers the requested
    operation. The status of the operation can be determined by reading the
    status register.
    A zero indicates that no error occured.


    Note that these operations invoke read() and write() system calls directly
    so that they will alter the image on the hard disk. KEEP BACKUPS!


    In addition Linux will buffer the writes so they may note be really complete
    for a while. The BIOS flush function invokes a fsync on all open files."


    Es ist also m.E. weder ein Linux-Dateisystem noch ein echtes CP/M-Disk-Image, sondern was handgeklöppeltes für genau diesen Emulator.

    Ich hab nicht wirklich Ahnung, was ich da tue ... aber füg mal diese Zeilen in die "diskdefs" vom cpmemu ein:


    Code
    1. diskdef cpmemu
    2. seclen 128
    3. tracks 4096
    4. sectrk 32
    5. blocksize 4096
    6. maxdir 1024
    7. skew 0
    8. boottrk 1
    9. os 3
    10. end


    Wenn Du im Quellcode von cpmsim nachschaust, dann ist das ganze kein richtiges Diskimage, sondern einfach eine Ansammlung von 128-Byte-Sektoren in einer Datei von genau 16.777.216 Byte Größe ... das sind also 131072 solcher Sektoren. cpmtools will sie jetzt Trackweise sortiert haben ... eine gängige Sektorenanzahl ist 32, das ergibt dann 4096 tracks, davon ist laut Quellcode einer ein Bootsektor.


    Wenn ich das ganze über das Diskimage rattern lasse (cpmls -f cpmemu diskc.cpm) ... dann ist zumindest lesbares dabei, auch wenn ich mir nicht sicher bin, ob es alles ist, da zwischen der 0: und dem Beginn der Dateien eine ganze Menge Leerzeilen sind - kannst ja selber mal noch mit den Parametern spielen.


    Hallo Toshi


    such mal nach Bildern vom IIe Mainboard ... das hatte einen 2x30-poligen "Auxiliary"-Slot, in den Deine 80-Zeichen-Karte passt.


    Du brauchst eine Videoterm-Karte für Deinen Rechner.

    Es gibt zwei Varianten, eine mit V20/8088 CPU und eine grafikfähige mit 286er.
    Die PGs sind eigentlich dazu da gewesen, Siemens S5 Steuerungen zu programmieren.
    Für die 685 gibt es aber auch MS-DOS und PCP/M-86.
    Sie sind aber nicht IBM-kompatibel, d.h. nicht alle Software läuft ohne Anpassungen.

    Ich petze noch ein wenig zur Ehrenrettung des guten Anno:


    Er verwendet den Internet Explorer ... und der kann mit dem Dateilisting von fritzeflinks Website tatsächlich nix anfangen:


    Mit der linken Maustaste zeigt er die ASCII-Zeichen an, mit der rechten will er die Datei partout als HTML-Datei abspeichern.


    Grrrr....

    Georg, vielen Dank für die Fotos und Informationen - bevor Du angefangen hattest, Deine Maschine zu dokumentieren, hatte ich wenig Hoffnung, jemals eine Festplatte für den ITT3030 zu sehen :)


    Robert

    Anno24 ... es ist wichtig, dass Du die Anwendung "Teledisk"


    http://www.classiccmp.org/dunfield/img54306/teledisk.htm


    auf einem echten DOS laufen lässt, sie also nicht aus Windows heraus startest. Unter Windows hat sie nicht den ausreichenden direkten Zugriff auf die Hardware. Überhaupt, die Hardware. Nicht jeder Rechner eignet sich. Der verbaute Diskettencontroller (auf dem Chipset deines PC) hat großen Einfluss, ob es klappt oder nicht. GGf. mal ein anderes Mainboard versuchen.


    Bei mir sieht die Sache so aus: Ich habe mir einen kleinen Shuttle XPC hergerichtet (ein Intel-Pentium-4-Modell, bei einem mit AMD-Chipsatz klappte es nicht). Dort habe ich eine Festplatte mit drei Partitionen eingerichtet: Eine 2GB-Partition für MS-DOS 6.22 und Utilities, eine große Partition für Windows XP (ja, ich weiß) und eine weitere 2GB-Partition zum Datenaustausch zwischen den Betriebssystemen.


    Die Größe der Partitionen ist wichtig, da MS-DOS maximal 2GB als Partitionsgröße beherrscht. Ich habe zum Einrichten eXtended FDisk benutzt


    https://www.mecronome.de/xfdisk/deutsch.php


    Dieses enthält einen Bootmanager. Ich kann beim Booten auswählen, ob DOS oder Windows XP gestartet wird, und nur diese Partition und die Datenaustauschpartition sind dann sichtbar.


    So kann ich unter Windows XP übers Netz oder über USB-Stick die Dateien auf die Datenaustauschpartition kopieren, und dann unter DOS mit Teledisk zurückschreiben.


    Wenn du eine andere Möglichkeit hast, Dateien vom Internet-Rechner auf den DOS-Rechner zu bekommen, etwa über eine 3,5"-Diskette, geht das genauso.
    --------------------------------


    So, und jetzt zum PG675.


    ======> Was für ein 5.25"-Laufwerk hast Du? DD oder HD?



    Auf deinem Internetfähigen Rechner gehst du auf die oben verlinkte Seite, http://oldcomputers.dyndns.org…ns/pg675/image/index.html


    und gehst mit dem Mauszeiger auf die jeweilige Datei, drückst die rechte Maustaste und wählst "Speichern unter" ... woher Du als Text oder mht hast, weiß ich nicht. Die Dateiendung *.TD0 muss erhalten bleiben! Dann kopierst Du die Teledisk-Dateien mit der Endung *.TD0 auf den DOS-Rechner oder die DOS-Partition.


    Aus dem echten MS-DOS (nicht dem DOS-Modus oder sonstwas) startest Du Teledisk und schreibst die Datei auf eine Diskette zurück.


    Wenn Du ein DD-Laufwerk im DOS-Rechner hast, ist wahrscheinlich alles in Butter. Aber auch da kann es passieren, dass die Laufwerke ein Haar bei der Justierung auseinandersind, und das PG675 nicht booten will. Keine Sorge. Probier einfach ein anderes Laufwerk oder schreib das Image ein paar mal, bis das Laufwerk wieder flüssig läuft - die Dinger haben ja doch schon ein paar Jährchen auf dem Buckel.
    HD-Laufwerke schreiben schmalere Spuren, da ist das Lesen im PG675 manchmal schwieriger. Wenn Du Glück hattest, und die Diskette läuft, rate ich sie Dir, sie einmal im PG675 zu kopieren, dann bist du auf der sicheren Seite.


    Bitte nutze unbedingt 5,25" DD-Medien für das PG675.


    Robert

    Hallo Björn,


    ajax.bas fragt dich nach deinem Namen und wie viele Sternchen du möchtest, und so viele **** bekommst du dann auch ausgedruckt. Wenn Du beendest, wird Dein Name gefühlte 100x auf dem Bildschirm ausgegeben :)


    LG Robert

    Vielen herzlichen Dank!


    Multiplan, Multiformat, Turbo Pascal, die Basic-Diskette und die Spielediskette laufen, das PC-Text leider nicht.


    PC-Text murmelt leise etwas vom Patchen einer Speicherstelle und bricht dann ab.


    Das ist ein Riesenfortschritt für ein System, für das vorher kaum etwas verfügbar war.

    Ich hab keinen Floppy-Emulator. Zum einen möchte ich die Images in der MAME-Emulation nutzen, zum anderen habe ich mir für das Archivieren (und zurückschreiben) von Disketten einen kleinen Shuttle XPC aufgebaut, auf dem ich im Dualboot entweder XP (zur Datenübertragung via USB) oder DOS boote.


    Dort kann ich entweder 5,25" DD, QD oder HD-Laufwerke einschieben, je nachdem was gelesen oder geschrieben werden soll.

    Der Alphatronic PC hat 320K disks ... also DS, DD, 40 Spuren, 16 Sektoren pro Spur a 256 Byte.
    Am besten wäre es also, die Disketten in einem DD-Laufwerk zu archivieren.


    Auch wenn IMD seinen Freundeskreis hat, für mich ist Teledisk immer noch am einfachsten zu bedienen, und die Frage im anderen Thread nach Double step vs. Single step erübrigt sich, weil TD das von alleine kann ...


    http://www.classiccmp.org/dunfield/img54306/teledisk.htm


    Danke!!!
    Robert

    Cool! Wenn Du eh schon da bist ... könntest Du bitte das ROM auslesen und posten?


    Der Olytext 30 ist so eine Backplane/SlotCPU-Geschichte und wohl bis auf die Z180-Karte ein ganz normaler XT-Clone. Da alles sehr kompakt ist, ist es auch sehr verwinkelt und verbaut.


    Ach ja, die originale Grafikkarte habe ich auch gefunden ... das ist so eine CGA/Hercules-Kiste, dem Chipset nach müsste sie auch EGA können.

    Hallo Rauschdiagnose, Kommando zurück, sorry!


    Micro-Text läuft in der Emulation, es scheint aber, dass 8K-Cartridges anders geladen werden als die voll bestückten.


    Edith sagt: Brieftext und Escape laufen, für Microtext bastelt der Entwickler gerade noch die richtige Ladeadresse ein und erstellt virtuelle Cartridges.
    Auch Umlaute wären noch dringend notwendig (d.h. die DIP-Schalter für die Landesauswahl sind noch nicht implementiert ^^