Beiträge von rfka01

    Zitat

    Kann ich denn Win 98 SE einfach drüberinstallieren?

    Dann hast Du mich falsch verstanden.


    Sichere Deine Dokumente, formatiere die Platte und mach eine komplett neue Installation mit Win 98SE. Schau vorher, dass Du alle Treiber und gewünschten Programme für Dein Gerät vorliegen hast. Installiere alle gewünschten Programme. Spiele Deine Dokumente zurück. Nur so bekommst Du einen stabilen Rechner, alles andere ist Murks.


    Robert

    OK ... was sagt das Format-Programm bzw. gibt es eine Art Formataustausch, bei den Kaypros heißt das glaube ich Uniform, auch der C128 kennt sowas.


    Wenn Du einen PC mit 5.25"-Laufwerk hast, könntest Du mit Teledisk oder IMD (Imagedisk) Diskettenimages erstellen, dann schaue ich gerne mit drauf und versuche eine Diskettendefinition aufzutreiben bzw. zu erstellen, die mit Deinem Format übereinstimmt, dann kannst Du direkt aus DOS Dateien auf die CP/M-Disketten kopieren.


    Robert


    P.S. Auch SCOPY scheint ETX II zu unterstützen.


    https://hc-ddr.hucki.net/wiki/doku.php/cpm/cpmpc

    Hallo Christoph,


    stimmen die Parameter für Deine Diskette, d.h. hast Du sie mal z.B. mit Anadisk angeschaut?


    22DISK hat eine Definition für Olympia ETX II mit


    Code
    1. BEGIN OLY2 Olympia ETX II - SSDD 48 tpi 5.25"
    2. DENSITY MFM ,LOW
    3. CYLINDERS 40
    4. SIDES 1
    5. SECTORS 9,512
    6. SKEW 2
    7. SIDE1 0 1,2,3,4,5,6,7,8,9
    8. BSH 3 BLM 7 EXM 0 DSM 170 DRM 127 AL0 0F0H AL1 0 OFS 2
    9. END

    Die kann natürlich genauso falsch sein bzw. die Maschine beides verkraften.


    Hat Deine Diskette für die ETX II ein Formatierprogramm? Wie sieht eine neu formatierte Diskette aus bzw. kannst Du dort ein Format einstellen?


    Manche CP/M's haben auch die Möglichkeit, mit einem Hilfsprogramm Austauschformate zu lesen.


    Gruß

    Robert


    P.S. Zwecks Einspeisung in die MAME-Emulation wäre ich an Fotos vom Mainboard, ROM-Dumps und Diskettenimages interessiert ... wenn Du magst und eh am Basteln bist :)

    Hallo miteinander,

    wer für seine MFA-Projekte ein bisschen "Bling" mag, kann vielleicht das beiliegende Logo brauchen ...



    Trägt im Quellcode halt ein "bisschen" auf ... ::joint::


    Gruß

    Robert

    Wenn das Ding so funktioniert, rate ich Dir MASSIV vom Upgrade ab. Mach zumindest eine Sicherung vom Ist-Zustand, die Upgrades haben in meiner Erinnerung nach nie zufriedenstellend funktioniert.


    Das Behalten der Daten ist ja kein Problem, eine reine Datensicherung geht fix, Du wirst wahrscheinlich die installierten Programme behalten wollen, und damit sind wir wieder am Anfang meiner Nachricht.


    Gruß

    Robert

    Hallo Peter,

    serielle Schnittstelle ist klasse, ich melde direkt schon mal Interesse an.

    Ich kann elektronisch dazu leider nichts beitragen, es wäre aber super, wenn Du beim Design der Platine die definitiven Schalterstellungen für die wichtigsten Adressen (0xA0, 0x90, evtl. 0xF0) aufdrucken könntest. Dumme Frage: Wäre es möglich, zwei davon mit eigenen I/O-Adressen auf der Platine unterzubringen?


    Ansonsten:

    Es hat Mike und mich einige Zeit gekostet, dass bei meiner "universellen seriellen" die Schalter in die andere Richtung gehen als bei meiner V24 :fp: Beide funktionieren in der abgebildeten Form mit CP/M, die V24 mit TeraTerm oder HyperTerminal am PC, die "universelle" über den Bus mit einer auf 9600 Baud gesetzten Videokarte 8.4.


    Robert

    Hier nun ein paar Screenshots, das Diskettenimage und das Hexfile für den Monitor.

    Vorab: Das Diskettenimage liegt als RAW (DD)-, Teledisk- und IMD-Datei vor, dazu kommt noch eine kurze DD-Variante, die über FLOP2PC abgespeichert wurde. Dabei wird die Übertragung nach der ersten komplett leeren Spur gestoppt, dies kommt der Übertragungszeit zugute. Dieses Image eignet sich besonders, um ein blankes System damit in Betrieb zu nehmen. Der Quelltext für das BIOS und die Utilities von Mike Douglas ist auf seiner Seite zu finden.


    Ansonsten ... hier der Monitor mit seinen Optionen. Der Speichertest hat sich schon bewährt, da sich rätselhafte Programmabstürze beim Debuggen des CP/M durch einen defekten Speicherbaustein erklären ließen.



    Im zweiten Bild sieht man das PC2FLOP.HEX von Mike Douglas' Seite nach der Übertragung auf den MFA und Start auf 0100. Damit wurde das kleine Diskettenimage auf eine leere Diskette zurückgespielt.

    Als nächstes dann das eigentliche CP/M mit den Utilities von Digital Research und Mike Douglas. Vom originalen MFA-CP/M habe ich BFZCOPY und BFZED übernommen, den Editor, und das Dateikopierprogramm, das anders als das ebenfalls vorhandene PIP Dateien mit nur einem vorhandenen Laufwerk kopieren kann. Die beiden anderen Programme vom originalen MFA-CP/M, BFZFORM und BFZAUTOK, sind nur auf diesem lauffähig und daher nicht mehr auf der 720K-Diskette .Zum Dateitransfer zwischen PC und MFA dienen die Utilities PCGET und PCPUT.



    COPY kann Disketten formatieren, kopieren und prüfen, und dabei beim Kopieren nur die Systemspuren, die Datenspuren oder alle Spuren kopieren und mit dem zusätzlichen Q(uick)-Parameter sich auf die tatsächlich benutzten Spuren beschränken.



    Robert

    Hier sind schon mal die 22DISK-Definitionen


    Fertige 22disk-Definitionen sind sowohl für das originale wie für das neue CP/M verfügbar ... poste ich zusammen mit dem Disk-Image heute abend :)


    Gruß

    Rober

    Hallo miteinander,


    schaut euch doch mal auf Mike Douglas' Seite um: http://deramp.com/


    Interessant wird es bei den Downloads: http://deramp.com/downloads/mfa_computer/


    In den letzten Wochen haben wir quasi täglich Mails ausgetauscht und telefoniert - er hatte auf meine Anfrage bezüglich seiner Dateiaustauschprogramme für CP/M reagiert und mir den entscheidenden Tipp gegeben und war dann bereit, ein quelloffenes BIOS für den MFA und einen Monitor mit Bootfunktion zu erstellen.

    Das Ganze war insofern eine Herausforderung, als er die Maschine nicht kennt und nie real vor sich hatte. Das Testen lag bei mir, ein paar Mal hat sich Mike auf meinen PC mit dem Terminalprogramm draufgeschaltet. Wir haben sowohl mit dem internen 3.5"-Diskettenlaufwerk als auch mit zwei externen 5.25"-Diskettenlaufwerken getestet.


    Ich werde heute abend hier noch Screenshots posten - was gibt es alles:


    - Monitor-Programm mit vielen interessanten Funktionen: Speichertest, In/Out-Funktion, Hex-Loader, Speichermanipulation und natürlich den CP/M-Boot

    - 720KB-Diskettenformat gegenüber den 320K-Disketten des original-CP/M. Dazu kann das interne Laufwerk durch ein gängiges, auf DS0 gejumpertes Laufwerk ersetzt werden. Im MFA-Modus werden dann einfach die ersten 40 Spuren genutzt, das neue CP/M benutzt 80 Spuren, 9 Sektoren/Spur, 512 Bytes/Sektor

    - Standard-CP/M, d.h. Lader und BIOS auf den Systemspuren der Diskette. Beim originalen CP/M ist das BIOS im 2K Boot-Eprom integriert.

    - IOBYTE-Unterstützung

    - Schnelle BIOS mit Track-Buffer

    - Dokumentierte Patch-Region für Systemparameter, etwa um die Zugriffszeiten für 5.25"-Laufwerke mit Headload anpassen zu können

    - Intelligente Datenübertragungsprogramme: BFZGET/BFZPUT zur Übertragung von Dateien via XMODEM auf der ersten oder zweiten seriellen Schnittstelle

    - PC2FLOP und FLOP2PC zur Übertragung von Raw-Diskettenimages via XMODEM

    - COPY-Programm zur Formatierung von Disketten sowie dem Kopieren von System-, und/oder Datenspuren, der kompletten Diskette oder dem benutzten Teil der Diskette.


    Damit liegt nun nicht nur ein wirklich gut benutzbares CP/M für den MFA vor, durch die Verfügbarkeit der Quelltexte werden nun Anpassungen an verschiedene Hardware-Stände möglich, und vielleicht auch neue Projekte ...


    Robert

    So ... die Schienen sind unterwegs.


    Das erste Bild im vorletzten Post zeigt die Situation auf einer Seite des Laufwerkskäfigs. Die unteren Schienen links und rechts sind anders befestigt und beide OK - ich bräuchte also jeweils zwei von den mittleren und oberen Schienen ... und ggf. ein paar der Ringe, mit denen sie gekontert werden.


    Macht euch auch mal Gedanken, wie ich mich bei euch revanchieren kann :)


    Gruß

    Robert

    So ... die ersten Erfahrungen mit der Schiene. Sie passt wunderbar in das Lochblech und erfüllt bei einem vorsichtig eingeschobenen Laufwerk auch völlig ihre Funktion.



    Jetzt hab' ich noch zwei Probleme ... mit einer vorsichtig angezogenen Originalschraube hat es ohne große Kraftanwendung "knack" gemacht und der linke Nubsi war weg ... gibt es ein weniger sprödes druckbares Material?


    Zum anderen hatte ich nicht im Kopf, dass es neben den von euch so klasse konstruierten Schienen noch links und rechts eine Aubergine Oberschiene gibt (vgl. erstes Bild oben) ... die sind auf beiden Seiten auch hinüber ... Bernd&Norbert ... darf ich euch auch noch dieses Plastikstück zum Konstruieren schicken?


    Herzliche Grüße und vielen Dank für Euer Engagement!

    Robert

    ngc224 Da ich weiter mit dem Gerät nichts anfangen konnte, ging es letzte Woche über Ebay raus.


    Gruß

    Robert

    Hallo Jos, Ich sehe 74LS156, 74LS393, 74LS14 / 74LS151 und 74LS156.

    Danke für Deine Bilder und Dumps ... die ROM-Inhalte sind identisch mit denen von MarNo84 's Nano, also sollten auch die Disketten bootfähig sein.


    Bei meiner Maschine hat sich leider nichts gerührt, die hat aber auch einen komplett anderen Kartensatz ...

    Die Schiene der Ruine geht morgen an Cartouce  :) (das ist weder der Kelch mit dem Elch noch der Becher mit dem Fächer).


    Anbei ein paar Bilder rund um's Keyboard. Das ist im Deckel des Nano verstaut, auf der linken Seite befindet sich eine Buchse ähnlich wie die DIN-Buchsen früher an Tonbändern und Cassettenrecordern, aber mit viel mehr Pins. Der Stecker dazu ist an einem Spiralkabel, das unter dem Monitor verstaut ist.


    Unter der Tastatur ist eine klappbare Tastaturschablone.


    Gruß

    Robert