Posts by rfka01

    Ich hab noch einen PG675 und einen PG685 mit und einen ohne Netzteil, einmal die 8088 und einmal die 80286-Variante.

    Ich tausche auch gerne, z.B. gegen CP/M-Maschinen oder nicht-IBM-kompatible PCs ...

    Allen, die hier in den letzten Jahren etwas zum Thema Alphatronic Px beigetragen haben, nochmal ausdrücklich herzlichen Dank!


    Ohne die vielen Informationen hätte ich heute meine P30 nicht zum Leben erwecken können.

    Ich scheine die gleiche Kartenbestückung zu haben wie netmercers P30 ... mit Grafikerweiterung und Floppycontroller mit WD2793.


    Hasi (HASL) wollte nämlich zuerst nicht mit mir reden. Oder nur ein bisschen.


    Nachdem aber die folgenden Hinweise aus verschiedenen Threads befolgt waren, werden jetzt CP/M und DOS gebootet, und ich kann Disketten kopieren. Die Schnittstellen habe ich noch nicht getestet.


    Ausgangspunkt war der schon erwähnte MOS-Prompt HASL-5001 usw. Auch nach einem Reset kehrte die P30 wieder dorthin zurück, Disketten wurden nicht gelesen - weder von den Shugart-Laufwerken der P30 noch von den BASF aus der P3.


    Also erstmal die ROMs gesichert und alles fotografiert - und mich dann fast in den Allerwertesten gebissen - denn der Prompt war nach dem Zusammenbau bis auf einen Piep weg. Quertauschen mit Karten von der P3 brachte nichts.


    Aber wer VzEkC-Forum liest, weiß:


    Die Monitorbuchse wird gerne locker. War sie auch, und das Kabel, das der Vorbesitzer schon mal angelötet hatte, war auch weg. Lötzinn gekauft, angelötet, Hasi ist wieder da!


    Trotzdem wollte die P30 noch nicht booten, weder von CP/M- noch von DOS-Disketten. Eigentlich wurde gar nicht richtig versucht zu booten. Dann kam die Erleuchtung, und das Fluchen über die Threads, die zwar noch von Google gefunden werden, aber nicht mehr richtig im Forum verlinkt sind.

    Die RAM-Karte steckte auf Slot 9 ... und wie wir gelernt haben, hat Slot 9 eine Sonderstellung ... und die RAM-Karte gehört auf Slot 8.


    Und siehe da, die P30 fängt an zu booten! Die bekannte spiele.imd wird ohne Probleme geladen, aber das hier im Forum gepostete MS-DOS dreht in einer Schleife durch, kehrt immer wieder zur Zeile IOCTL-85 zurück und piepst ein trauriges Lied.


    Wieder ein kurzes Nachdenken - und diesmal war ich selber schuld am Misserfolg: Denn bei einem Test auf der P3 (als sie mal ein paar Minuten lief) war es egal, ob die Diskette mit 250 oder 300 kBit/s geschrieben worden war. Für das DOS musste ich die Datenrate von 300 kBit/s auf 250 kBit/s konvertieren, danach hat die P30 von der DOS-Diskette gebootet.


    Jetzt noch für maximale Sicherheit beim Lesen und Schreiben von Daten die Disketten auf den Laufwerken des Zielsystems kopiert - Diskette schreibgeschützt. Kurz erinnert: Bei den P3/P30 bedeutet: Schreibschutzkerbe abgeklebt = schreiben möglich.


    Zusammengefasst heißt das: Ohne dieses Forum und seine Mitstreiter hätte ich weder Prompt, noch Bootversuch, keine passende Software und weder eine korrekt zurückgeschriebene Diskette noch eine ordentliche Kopie davon ... Reschpekt und Vergelt's Gott!

    Hallo netmercer,


    das Witzige ist: Gerade das Character-ROM hat sich zwischen den P2-Versionen sehr verändert, daher mein Interesse alles dokumentiert zu haben. MAME versteht sich auch als "Hardware-Datenbank", wo durch den Source-Code Rechner so dokumentiert werden, dass z.B. eine Reparatur möglich wird.

    0000.png0001.png

    Der 8041 hat 1K ROM, das ich mit einem anderen Brenner mittlerweile zuverlässig auslesen kann. Der enthaltene Code war bei 2xP2 und 2xP3 jedoch identisch. Ich bekomme jetzt auch selber eine P30, so dass ich jetzt gut versorgt bin :)


    Langfristig werde ich die Sammlung dann wieder verkleinern ...


    Hier schon mal die Dateien von meinen P2 und P3.


    Gruß, Robert

    Files

    • alphatp2.zip

      (14.16 kB, downloaded 1 times, last: )
    • alphatp3.zip

      (9.78 kB, downloaded 1 times, last: )

    Ich habe gerade eine interessante Festplatte zur Hand.

    Zum einen ist die Hardware an sich schon schwierig - es ist eine Conner CP-3044, die gerne mit Altersgenossen verkehrt - ein 386er war ihr gerade recht, schon am Pentium 133 gibt es "Hard disk controller error", außerdem leidet sie wie viele Platten aus dieser Serie an sich auflösenden Dichtungen und - schlimmer - an auslaufenden Lagern.


    Ich hatte ursprünglich versucht, via ddrescue ein Image von der Platte zu ziehen, das habe ich aber vorerst zurückgestellt, da die Hälfte der Platte nicht lesbar war. Die Platte zeigt keinerlei lesbaren Text in dem Teil, den ich auslesen konnte, auch finden Partitionstools keine oder nur rudimentäre Daten.


    Hm. Die Platte gehört zu einem alten Nixdorf-Laptop (PC17, 8810-M16), und während mir die Daten der Vorbesitzer wurscht sind, würde ich gerne etwaige Treiber- oder Setuputilities, die zur Hardware gehören, retten. Vielleicht hatten die Vorbesitzer ja die Platte platt gemacht.


    Darum war ich überrascht, als sich die Platte am 386er bequemte, doch durchzustarten - fast jedenfalls. Es meldet sich ein Festplatten-Verschlüsseler, zu dem ich online nichts mehr finde. Es ist mir klar, dass ich ohne Passwort eh kaum weiterkommen werde, aber es interessiert mich, was die Software genau macht.

    Kennt jemand von euch dieses Utility oder hat eine Beschreibung davon?


    Gruß

    Robert

    Ich klinke mich mal ein ... Grafikchip 5937/9927 und Floppycontroller haben keine eingebauten ROMs,


    Aber die Tastaturcontroller vom Typ 8041, 8278 usw. sehr wohl ...


    es wäre schön, diese Rominhalte zu bekommen, des weiteren auch noch mehr Versionen Zeichengeneratoren, MOS- und Zusatzkarten-ROMs so noch nicht hier im Forum gepostet.


    So bootet die emulierte P3 schon mal die bekannte SPIELE.IMD, das ist mehr als ich von meinen beiden P3 sagen kann :fp:


    Der 8041 in p3#1.zip lässt sich nicht ordentlich auslesen, sowohl ich als auch ein freundlicher Helfer bekommen wechselnde falsche Ergebnisse.


    Gruß

    Robert

    Hat jemand von den Hardware-Spezis einen Tipp, wo ich mit der Fehlersuche anfangen kann? Das Netzteil macht leise bzzzt-bzzzt-bzzzt, wenn man es ohne Mainboard testet.

    Da ist eine Menge von Heißkleber und ähnlichem Zeug auf der Platine ... brrr ...


    Im gleichen Rhythmus wie die Geräusche lassen sich am Floppy Stecker ca. 11,5V und 3,7V messen, bevor die Spannung dann zusammenbricht.

    So, nächster Schritt ... du musst jetzt eine Datei und ein Programm runterladen und auf einen Rechner mit Windows bringen. Alternativ geht das auch mit einer Linux-Variante, aber da bin ich nicht so fit.


    Du brauchst das Programm WinImage von dieser Seite


    http://www.winimage.com/download.htm


    und die Dateie dos401.img von https://ps1stuff.wordpress.com…/downloads-for-type-2011/


    Außerdem brauchst Du eine leere 1.44MB-Diskette (3.5" HD)


    Öffne WinImage und lade über das Menü "File - open" die Datei dos401.img. Du solltest wie in meinem Screenshot die einzelnen Dateien auf dem Diskettenimage sehen können.

    Lege die Diskette ins Laufwerk. Stelle mit dem Menü "Disk" das zu verwendende Diskettenlaufwerk ein, vermutlich "Use A:"

    Dann nochmal nach "Disk" und "Write Disk". Damit wird der komplette Inhalt des Diskettenabbilds auf die Diskette geschrieben. Bitte nicht einzelne Dateien kopieren, auch nicht das Diskettenabbild als Datei auf die Diskette kopieren.


    Mit dieser Diskettes startest Du den PS/1. Du kommst in ein Menü, das unten abgebildet ist. Rufe "Change Hardware Configuration" auf, und er müsste Dir die Hardware-Übersicht anzeigen, die Festplatte erkannt haben und nur die Optionen zu ändern anbieten, die Du auch ändern kannst. Es müsste reichen, Enter zu drücken um die erkannte Konfiguration zu speichern.


    Sollte Dein Rechner nicht von Diskette starten, schalte ihn bitte aus, halte beide Maustasten und schalte ihn ein. Dann müsste der bekannte Schirm mit den vier großen Icons kommen, von dort aus kannst Du ins DOS, aufs Laufwerk A: und die Datei configur.exe aufrufen - das ist das gleiche.


    Um das Systemstartverhalten zu ändern, etwa den Start von Diskette grundsätzlich zu ermöglichen, rufst Du die Datei customiz.exe auf bzw. wählst aus dem Menü, das mit der Diskette automatisch startet "Customize how system starts".

    Bitte seid vorsichtig beim Rumfuhrwerken mit dieser Festplatte. Ich befürchte, die fehlenden Dateien und leeren Verzeichnisse sind auf einen falsch eingestellten Festplattentyp zurückzuführen.

    Bevor der Rechner nicht mit der passenden Referenzdiskette eingerichtet wurde, ist alles nur Gerate und Gepfusche.


    Also, nochmal (wurde alles oben schon geschrieben):


    Felix, bitte mach ein Foto vom Typenschild und stelle es hier ein. Dann sagen wir Dir, welche Referenzdiskette passt, damit startest Du, der Rechner erkennt seine Hardware, und dann geht es weiter.

    Ich bin da eher das Eichhörnchen, das die Sachen sammelt und hortet ... wenn's ums Programmieren geht, bin ich der Falsche.

    MAME emuliert die Hardware, indem die ICs nach Möglichkeit in Software "nachgebaut" werden, so dass der ursprüngliche Programmcode dann wieder ablaufen kann.

    Audio-Chips, wie sie z.B. in Spielekonsolen oder -automaten verwendet wurden, sind bereits in der Emulation verfügbar, auch für ein Sprach-Digitalisierboard wie es in automatisierten Telefonsystemen (und ich glaube in Stephen Hawkings Rollstuhl) verwendet wurde, gibt es einen Treiber.

    Es ist somit also eher eine Frage der Zeit und Lust (und auch der verfügbaren technischen Informationen) bis sich einer der Entwickler der Sache annimmt, vom Prinzip her wäre das schon möglich.

    Jo ... genau das brauche ich aber, wenn ich den Quaderno in MAME emuliert haben will. Ich speise dort ja alles ein, dessen ich habhaft werden kann. :)

    Genau, die Platte kann sowohl IDE-XT als auch IDE-AT. Leider zeigt sie auch z.B. in einem Notebook das gleiche Problem - Knoppix meldet, dass sie nicht ready wird => Kopf hängt, das ist leider bei den Conner CP2024 ein bekanntes Problem.

    Ich schicke das Mainboard zu einem begnadeten Löt- und Auslesegenie ... und hoffe, so den ROM-Inhalt zu bekommen, der Quaderno hat ja 512K ROM, die neben dem BIOS auch das DOS und Software beinhalten.

    Kurzer Zwischenstand:

    Der Quaderno geht natürlich nicht ... die Festplatte dreht, der Kopf hängt aber beim Ausparken (trr-trr-trr-trr). Das Gerät spricht weder mit Batterien noch mit einem Netzteil an. Das ist vorerst nicht weiter tragisch, da ich ihn vor allem zum Auslesen gekauft habe - MAME :)


    Im Handbuch steht, dass bei einem Rest auf Werkseinstellungen alle Benutzerkonfigurationen gelöscht weden - bleiben dabei die Daten auf der Festplatte erhalten?


    Gruß, Robert