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E. Dresen

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1

Mittwoch, 30. August 2017, 22:54

Stark vergilbte VC1541-II

Habe mir vorhin ein vergilbtes CD-Rom-Laufwerk hervorgeholt ... auf der mit einem Filzschreiber fett 48x draufgemalt wurde ... und sehr vergilbt war sie auch ... Filzschreiber -> dachte ich mache das mal mit Nagellackentferner weg ... nicht nur der Filzschreiber war verschwunden ... nun ist sie ganz hell ... weil ich das gar nicht glauben konnte, habe ich mir eine stark vergilbte VC1541-II hervorgeholt und mein Handy natürlich ... wo es zum nochmaligen Testen im Prinzip egal ist, wie die Floppy aussieht.

Wenn man da mit IPA drüberreibt, kommt WIRKLICH kein Gilb mehr runter ... ABER mit dem anderen Zeug ... ohne Worte!
»E. Dresen« hat folgende Bilder angehängt:
  • 20170830_221525.jpg
  • 20170830_223428.jpg
  • 20170830_223848.jpg

Toast_r

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2

Mittwoch, 30. August 2017, 23:25

Nagellackentferner ist gewöhnlich nix anderes als Aceton mit etwas Parfüm.
Aceton löst Kunststoffe an, daher äußerste Vorsicht!
Man kann damit Commodore Gehäuse in Kleistermasse verwandeln!

Edit: Ich sehe gerade auf dem Bild, daß dieser Acetonfrei ist.
Steht drauf, welches Lösungsmittel da drin ist?

E. Dresen

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3

Donnerstag, 31. August 2017, 00:11

Aceton löst Kunststoffe an, daher äußerste Vorsicht!
Man kann damit Commodore Gehäuse in Kleistermasse verwandeln!

Ja ... pflichte bei ... Vorsicht! Gleich mal an einem alten C64-Gehäuse ausprobiert ... :thumbdown:

Mit einem Nagellackentferner-Öl-Gemisch konnte ich die Stelle aber wieder schön blank polieren ... wird man ja ungewollt zum Chemiker bei diesen REINIGUNGSEXPERIMENTEN! :fp:

E. Dresen

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Donnerstag, 31. August 2017, 01:07

Eine musste ich noch ... nikotingelb -> lichtgrau ... besser als vorher auf jeden Fall.
»E. Dresen« hat folgendes Bild angehängt:
  • 20170831_005747.jpg

Toshi

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Donnerstag, 31. August 2017, 07:23

Schau doch mal nach, was für ein Lösemittel verwendet wurde. Vielleicht

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Essigsäureethylester

Viele Weichmacher gehören zur Stoffgruppe der Esther.

Den Beitrag mit dem C64 Gehäuse habe ich nicht verstanden. Hat der Versuch den Kunststoff geschädigt?
Link arms, don't make them

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Toshi« (31. August 2017, 07:32)


PeterSieg

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Donnerstag, 31. August 2017, 09:54

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Donnerstag, 31. August 2017, 10:13

Zitat

Den Beitrag mit dem C64 Gehäuse habe ich nicht verstanden. Hat der Versuch den Kunststoff geschädigt?

Und gibt's längerfristige Erfahrungen?
Nach dem Motto heute schön, morgen Brösel?
-------------------------------------------------------------------------------
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8

Donnerstag, 31. August 2017, 18:52

Hmm... der Kunststoff selbst vergilbt, der Gilb ist also ein Bestandteil des Kunststoffes - wenn man den Abwischen kann war es entweder kein richtiger Gilb (ein Gruß an die Raucher) - oder der Kunsstoff wurde angelöst und mit weggewischt.

Die Prägungen des CD-Laufwerks sehen nach letzterem aus... regelrecht rundgelutscht...

Also wohl eher nicht zu empfehlen...

E. Dresen

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Donnerstag, 31. August 2017, 18:53

Schau doch mal nach, was für ein Lösemittel verwendet wurde. Vielleicht

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Essigsäureethylester

Viele Weichmacher gehören zur Stoffgruppe der Esther.

Den Beitrag mit dem C64 Gehäuse habe ich nicht verstanden. Hat der Versuch den Kunststoff geschädigt?

Die Inhaltsstoffe von dem NLE (ISANA, acetonfrei) sind: Ethyl Acetate, Alcohol denat., Caprylic/Capric Triglyceride, Parfum, Citronellol, Geraniol, CI 16035 (Allurarot AC), CI47000 (Quinoline Yellow).

Das Lösungsmittel ist demnach Essigsäureethylester.

Beim C64 blistert der Kunststoff leicht auf und bröselt "radiergummiartig" ab. Verdünnt mit etwas IPA passierte das nicht ... NLE + 1 Tropfen Babyöl eignete sich wunderbarerweise gut zum (Wieder-)Polieren des vorher angegriffenen Kunststoffes. Aus dem matten Farbton wurde es dann aber glänzend glatt.

Ist also nichts für den C64-Kunststoff meiner Meinung nach. Andere, ggf. härtere Kunststoffarten (s.o.) lassen sich gut behandeln ... natürlich geht eine hauchdünne Schicht Kunststoff quasi weg ... das kann man an den eingepressten Schriftzügen DISC und 6x erkennen ... wirkt optisch sozusagen etwas "abgeschmolzen" ... fällt aber nicht besonders Negativ auf. So stark vergilbt hätte ich die CD-ROM-Laufwerke wohl nicht verbaut ... jetzt schon.

Gruß,

Erik

E. Dresen

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Donnerstag, 31. August 2017, 19:01

Die Prägungen des CD-Laufwerks sehen nach letzterem aus... regelrecht rundgelutscht...

Also wohl eher nicht zu empfehlen...

... das stimmt! Der Kunststoff geht mit weg beim Abreiben. Die Prägungen schmelzen quasi ab ... würde ich mal so ausdrücken. Auf glatten Flächen ist es aber ganz OK soweit.

Klar ... ist halt ein sehr hartes Mittel. An kleinen, stark vergilbten Stellen ... z.B. manchmal links/rechts außen an einer hellen SPACE-Taste ... werde ich das aber mal ausprobieren.

rnlf

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Freitag, 1. September 2017, 09:50

Gegen Nikotin hilft Essigessenz ganz hervorragend. Ich weiß nicht, wie gut es auf Kunststoff funktioniert, aber auf Blech habe ich extrem gute Erfahrungen damit gemacht. 5-6 Sekunden einwirken lassen und der Gilb ist weg. Danach hat man zwar ne klebrige Essig-Nikotin-Masse, aber die geht dann ganz einfach mit Alkohol weg.

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