Werbung und Info's aus der 95er RPC Ära

  • Passend zur Wiedererweckung des A310 hier mal noch ein paar Scans aus späteren Jahren, quasi aus dem dritten Frühling der Firma Acorn, wo sie sich dann auch mal offiziell aufs Festland getraut hat. Zeitbereich alles so um März 1995.



    RiscPC Welcome Flyer


       



    PC Card 486er Flyer


     


    Die PC Karte gab es später bis 486DX4 und in aufgerüsteten Versionen mit 512KB CacheRAM. Das war dann vermutlich schon deutlich benutzbarer als die AT Speed beim Atari, aber auch schon die ganz kleine 486TexasInstruments Karte ließ zumindest DOS sehr benutzbar werden und WIN3.1 oder WIN95 durchaus auch, insbesondere nachdem der Acorn ARM späterhin als CoProcessor für die Grafikdaten zweckentfremdet worden ist. Spiele außerhalb von Lemmings, Gobliins, SimCity usf. waren aber auch damit nicht stemmbar.


    Bemerkenswert ist, daß es auch für die Archimedes Reihe bereits Emulationskarten gab (AlephOne), die quasi komplette eigene PCs auf einer Steckkarte waren. Es gab als eigentlich gar nicht wirklich einen Grund, dieses Prozessorbussystem im RiscPC einzuführen, nur um "kompatibel" zu sein.


    Die coolste Erweiterung für diesen Zweitprozessorsteckplatz war sicher die Hydra von Simtec ( die Firma, die auch diese schicke ARM3 + FPU Karte in dem A310 im Nachbarthread gebaut haben ) - ein Mehrprozessor ARM System. Hat leider anscheinend nicht so richtig den Sprung in die Läden geschafft, aber natürlich immer die Hoffnung aufrechtgehalten, daß da noch was ganz Großes nachkommt. Im Nachhinein wäre sicher eine MPEG Decodierer Karte oder ein Postscript- oder Grafik-Zusatzprozessor (z.B. i860?) da sicher auch ganz gut drin aufgehoben gewesen.



    Preisliste Früjahr 1995



  • Oh, das VRAM erweckt natürlich Habgier bei mir.,, wenn Du es wiederfindet, hätte ich Interesse...

    Erfahrung ist Wissen, das wir erwerben, kurz nachdem wir es gebraucht hätten.


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  • Hallo Hallo Thoralf


    sehr schöner Bericht ,den RiscPC hatte ich seiner Zeit auch bis Arm710 Natürlich mit 486ziger Karte .

    Es lief sogar Windows 95, wer es brauchte.

    Ansonsten war er voll ausgestattet .

    Das eigentliche Problem wahr wohl seine Vermartung , wenn ich nur überlege was ich für Fahrten damals unternommen habe um an zubehör zu kommen ,

    Wahnsinn.


    Und das nächste Ko .Kriterium war das es kein gescheites Internet für ihn gab ,Software als auch Hardware.

    Aber von der Bedienung her das Beste was ich bisher hatte.

    Drag and Drop sag ich hier nur.

    Programme wie ArtWorks, Impression,EasyWriter waren seiner Zeit ein Traum.

    Und RiscO2 ist immer noch das Betriebsystem das am schnellsten Startet, ich kenne kein anderes was schneller ist.


    Gruß

    Thomas

  • und eine Netzwerkkarte besorgt, die er dann aber nicht mehr benötigte... die liegen bei mir heute noch irgendwo herum.


    Na, da würde ich mich ja, wie fürs VRAM schon von anderer Seite aus geschehen, mal interessebekundend für die Netzwerkkarte anmelden wollen, für den Fall, daß die wieder auftaucht und man sich auf einen moderaten Preis oder einen anderen Modus einigen kann.


    Ansonsten, weiter im Text: Das stimmt schon, daß man da ewige Wege in Kauf nehmen mußte. Und eine "Vermarktung" war eigentlich erst ab ungefähr 1993 Mitte überhaupt vorhanden. Ich glaube ja immer noch fest daran, daß die ganz viele von den Amiga und Atari Leuten direkt hätten übernehmen können, wenn sie mal eher auf die Idee gekommen wären. Da waren dann viele auf der Suche nach einem Nachfolgesystem zu der Zeit. Deshalb verstehe ich auch nicht, warum sich die 64er User beschwert haben, als da mal über 4 Ausgaben Archie Infos mit drin waren; hätte deren Upgrade Pfad sein können in eine freundlichere Zukunft. ;)


    Wie auch immer ... es gab auf jeden Fall auch Internet etc. Nur eben erstmal nur gegen teure Bezahlung. Späterhin gab es einen kompletten Freeware InternetStack, der so ab ca. 1997 wohl auch benutzbar gewesen sein muß.



    So nun noch die restlichen Scans der Originale aus der Info Sendung



    Acorn Internet Access


     



    Händlerliste


     



    Anschreiben




    Dazu gab es noch eine Mappe mit Datenblättern, die extra kommen, und beigelegte Fotokopien aus verschiedenen Fachzeitschriften, die übereinstimmend positiv über den RiscPC berichtet hatten.

  • Hallo Roman78


    Risc OS Rechner hatten ihr Betriebsystem im Rom.

    Die ersten Archimedes hatten noch Athur ein System das Basic geschrieben war, dann folgten

    Risc OS 2, und 3 , vorteil dieser Syteme war das sie nach dem Einschalten sofort da waren.

    Mann kommte selbstverständlich Programme von Diskette oder Festplatte nachladen.


    Gruß

    Thomas