CBM 4016 N Reparatur-Versuch, Unbekannte Anbauplatinen

  • Hallo liebes Forum..


    nach langer Zeit habe ich mir mal wieder etwas von Anfang 1980 gegönnt.


    Hinten steht drauf: Commodore 4016-N kommt wohl aus der Ecke von "Berlin" (kennt den Rechner zufällig jemand ??)


    Drinnen sind drei mit unbekannte "Anbau-Platinen"... einmal bei der CPU (da ist derzeit leider der Sockel ausgerissen).

    dann beim "Kernal" U6 denke ich ?! und am Port eine Platine..


    Das Dingen hat zwei Trafos und leider wurde einiges "rumgebrutschelt"... (geht schon beim Powerstecker) und den anderen Steckverbindern los.


    Ich möchte erst einmal das Motherboard frei legen, reinigen, den Akku-Schaden entfernen (es ist ein Varta Block bei U6 ausgelaufen)..

    und den CPU Sockel ersetzen...

    Dann werde ich alle Anbau Platinen erst einmal entfernen.. Ob die Röhre funktioniert weiß ich noch nicht..


    PS: gibt es irgendwo einen Schaltplan ? und Anschlußbelegung z.B. von Spannung ?


    Kann ich das Motherboard "mit einem Video" Ausgang auf einem anderem Monitor testen ??


    Habt Ihr Tipps für mich, ich welcher Reihenfolge ich etwas testen soll ??


    Danke,

    Viele Grüße Micha


    --


    -

    --

    -


    Meine Sammlung: CBM4032,CBM610,VIC20, C16, Cplus, C64, SX64,C128D, LT286-C, Amiga 1000, C= PC1+10+20+40

  • uuppps... sorry... hier ist ja garnicht der richtige "Reperatur"-Bereich...


    dann nehme ich dieses hier nur als "Showroom",.. und werde nebenan noch mehr Bilder posten..


    danke und Sorry.

    Micha

    Meine Sammlung: CBM4032,CBM610,VIC20, C16, Cplus, C64, SX64,C128D, LT286-C, Amiga 1000, C= PC1+10+20+40

  • Die Platine, die den CPU-Sockel mitgenommen hat, ist eine 64k Speichererweiterung.

    Dürfte einer der vielen Nachbauten der MW8160/8096 Platine von axorp (Ultra Elektronik) sein.

    Die beiden hochkant eingebauten Platinen sind sogenannate Softroms, die enthalten SRAM und in diesem Fall wohl auch einen Sockel für ein ROM.

    Die unbenutzten ROM-Sockel wurden gerne damit bestückt, um in diese Speicherbereiche ROM-Inhalte laden zu können.

    So konnte man Toolkits oder als Kopierschutz verwendete ROMs einfach laden.

    Diese Platinen hatten meist auch einen Schreibschutzschalter, und in diesem Fall auch noch eine Batteriepufferung.

    Das mit Z gekennzeichnet EPROM ist ein Zeichnensatz-ROM.

    Die ganze (unsauber verarbeiteten) Drahtbrücken sind für die Umstelleun 40/80 Zeichen pro Zeile.

    Der zusätzlich erforderliche Bildschirmspeicher für 80 Zeichen ist verbaut.

    Der Zweite Trafo dürfte ein Spatrafo für 220/110 V sein, um ein 110V Importgerät an 220V anzuschließen.

    Zu guter letzt die Platine auf dem Expansion Port.

    Die müsstest Du nochmal besser fotografieren, so kann man da leider zu wenig erkennen.

    Der Quarz darauf könnte evtl auf eine RS-232 Schnittstelle hindeuten.

    Gibt es auf der Platine einen 6551?

  • Das ist der normale 9'' Monitor, der wirkt nur größer durch den Aufnahmewinkel und die zusätzliche Schutzscheibe.

    Beim Bild von der Rückseite erkennt man das besser.

    Es handelt sich laut Typenschild um einen gewöhnlichen PET 2001-8, dazu passt das Mainbaord und das Gehäuse.

    Die Datassette ist nicht original, da gehört eine schwarze rein. Da die weiße aber die gleiche Gehäuseform hat, ist das ine Kleinigkeit.

    Ansonsten ist da nicht viel ungewöhnliches erkennnen, außer dem seltsamen Stecker, den ich nicht zuordnen kann.

    Der 4016-Aufkleber vorne passt natürlich nicht dazu, aber das ist halt nur der Aufkleber.

  • Hallo Christian...


    Danke für die erste Hilfe,.. vielleicht sollte ich doch einen extra Reperatur-Thread aufmachen..

    denn ich denke, dass Dingen wird mich noch ein paar Stunden und x-Bilder und Messungen kosten...


    Hinten rechts die Platine am "Userport",. die irgend eine Datex-J/P Schnittstelle bildet finde ich erst nicht einmal nicht weiter wichtig. (ist draussen),


    Die Frage ist:

    was soll ich am besten erst einmal "drinnen" lassen und einschalten und messen...


    Bei den beiden Trafos muss ich noch einmal genau hingucken...

    derzeit sieht es so aus, dass der hintere für den Monitor ist (zwei Drähte gehen nach oben),

    und der vordere für den Rechner...


    a.) als erste muss natürlich wieder die CPU rein.


    b.) prüfen, ob es einen Säureschaden vom Akku gibt (schwarze Leiterbahnen prüfen, messen, nachlöten..)


    c.) dann würde ich einschalten wollen

    d.) Spannung messen am Eingangsstecker.


    e.) Spannung messen an den Spannungsreglern (gibt es gezielte Meßpunkte).


    Was mir fehlt ist nun eine Übersicht zu den Brücken,

    und welche Spannung an welchem Meßpunkt hängt..


    (ich gehe davon aus, das die beiden Drähte (Braun/Schwarz) eine Wechselspannung einkoppeln (ich tippe auf 9 oder 12V AC??)

    und die Rot/schwarzen Drähte vom Kondensator, wahrscheinlich die "fette" 12V oder "fette"5 V geglättet wieder einspeißt)


    Habe im Netzt noch keine Übersicht zu Brücken und Spannungen gefunden ?!


    Danke, mfG. Micha

    Meine Sammlung: CBM4032,CBM610,VIC20, C16, Cplus, C64, SX64,C128D, LT286-C, Amiga 1000, C= PC1+10+20+40

  • Ich würde erstmal:

    - Board ausbauen und reinigen, Akkulauge neutralisieren, nochmal ordentlich schrubben.

    - Leiterbahnen im angegriffenen Bereich durchmessen (Board ist 2-lagig, also zum Glück keine nicht sichtbaren Leiterbahnen) und ggf. reparieren

    - CPU Sockel ersetzen

    - Board wieder mit Schutzlack versiegeln


    Erst danach käme vernünftiger Weise das, was normalerweise schon am Anfang kommt:

    - Stromversorgung prüfen. In diesem speziellen Fall würde ich dazu erstmal die Ausgänge aller Spannungsregler vom Board trennen, und deren Ausgangsspannung kontrollieren. Zum Glück kann man die entsprechenden Stifte der vernieteten TO-3 Regler so entlöten, daß sie keinen Kontakt mehr zur Platine haben (durchmessen!), die Bohrungen sind dafür groß genug.

    Blöd ist, daß die Strippen für die Stromversorgung einfach an die Stiftleiste angelötet wurden. Da evtl. mal nach einem Ersatzstecker (Raster 3.96mm) Ausschau halten.

    - Wenn die Spannungsregler OK sind, deren Ausgänge wieder verbinden.

    Mit viel Glück funktioniert das Board dann bereits wieder. Sonst kommt eben die Fehlersuche ...


    Schaltpläne: 8032080 Mainboard

  • ok danke...

    wovon ist 40/80 Zeichen denn genau abhängig.. ?? nur von den Brücken ?



    und ich habe ja jetzt diese beiden "SOFTROMS" ausgebaut,.. werden die "nur da rein gesteckt"

    oder sind Jumper gesetzt, wo der Rechner nun die beiden Platinen "vermisst" ??



    ich habe hier ja noch ein zweites Character ROM losen drinnen liegen gehabt..


    mit noch einer "unbekannten" Platine..

    .


    und zum Monitor... ja ich möchte auch erst einmal ohne Röhre testen...


    kann ich diesen "lustigen" Video-Stecker vorne links, zum test auf einen C64 / Amiga Monitor legen...

    ansonsten wird heute Abend die Lötmaschine angeschmissen... wenn ich noch den passenden Sockel habe..


    Danke

    mfg. Micha

    Meine Sammlung: CBM4032,CBM610,VIC20, C16, Cplus, C64, SX64,C128D, LT286-C, Amiga 1000, C= PC1+10+20+40

  • Für 40/80 sind in so ziemlich alle Drahtbrücken auf dem Board zuständig, sowie das Editor-ROM (UD7).

    Bei Dir sind 2KB Bildschirmspeicher bestückt, die braucht man für 80Z, für 40Z reicht 1KB.

    2KB tun dabei aber auch nicht weh, dann hat man noch 1KB Speicher frei für freie Verwendung.


    Für die (Soft)ROMs an UD10/UD11 gibt es keine Jumper/Brücken. Einfach rein oder raus, fertig. :)


    Das zusätzliche Char-Rom hat die originale Nummer.

  • super ... alles klar,.. danke...


    dann muß ich jetzt nur noch fleissig löten :) (und messen)


    und dann die "Entscheidung", .. Einschalten am (mit) original Monitor / oder einem anderem (wenn möglich)...

    und später noch... wozu diese "Userport" Platine gut ist.... (naja,.. hat aber keine Prior)


    Schönes Wochenende

    mgG. Micha

    Meine Sammlung: CBM4032,CBM610,VIC20, C16, Cplus, C64, SX64,C128D, LT286-C, Amiga 1000, C= PC1+10+20+40

  • so... bin etwas weiter gekommen :-))


    Platine ist soweit sauber gemacht... ( Leiter bahnen (schwarze) sind gecheckt.. (kleiner 1Ohm), werde ich 100%ig machen, wenn der Rest läuft.


    Rechner komplett zerlegt.. defekten Sockel ausgebaut und neuen Eingebaut..




    -

    Ich habe erst überlegt,.. ob ich diese Speichererweiterung direkt mit CPU einstecken soll,.. aber mach ich auch erst später...


    (denn es ist ein Präzisionssockel dazwischen (als Erhöhung) und den möchte ich nicht mehrfach stecken,.. wegen ausleiern...


    -


    PS: ich nehme an , dass diese Brücke "ab Werk" ist ??



    ich habe diese Platine:


    Meine Sammlung: CBM4032,CBM610,VIC20, C16, Cplus, C64, SX64,C128D, LT286-C, Amiga 1000, C= PC1+10+20+40

  • Jetzt kommen die Trafos wieder rein...

    .

    Ich kenne die 4000/8000er kaum.....


    wie sieht der original CBM4000 Trafo aus ?? (eher wie der linke oder wie der rechte ??)




    Christian : der erste Trafo ist kein 220-> auf110V Trafo,...

    sondern, der erste Trafo liefert nur die Wechselspannung für den Monitor.

    (das ist der hier, Sekundärseite, Oberseite)

    -

    (das hier ist die Primärseite von ersten Trafo,Primäseite)




    Ich vermute, beim "zweiten Trafo" ist vielleicht nur die Wicklung vom Monitor kaputt, und daher hat man den anderen da "vorgeschaltet"?!


    die Eingangs-Seite 230 ist auf beide Trafos auf der Primär-Seite durch geschliffen..

    und der zweite Trafo liefert: 5 "Phasen" (zwei für die Wechselspannung und 3 für Gleichspanungserzeugung,.. denke ich ?!!)




    und der Kondensator ist ja "Monstermässig"... (wieviel Strom zieht der Rechner,.. ich hätte gedacht, dass 4.700yF schon reichen würden..?!)


    danke, mfG. Micha

    Meine Sammlung: CBM4032,CBM610,VIC20, C16, Cplus, C64, SX64,C128D, LT286-C, Amiga 1000, C= PC1+10+20+40

  • Help,... ich bräuchte mal wieder etwas "Hilfe".... :S:/:)


    Eine gute und eine schlechte Nachricht...


    1.) die gute: der Rechner "lebt" noch ein wenig ... -> sprich, wenn ich Ihn nun einschalte "dudelt" er für ca. 3 Sekunden über den Piezo.

    2.) die schlechte: Der Vorbesitzer scheint ein "Trafoproblem" gehabt zu haben...


    => ich habe den Monitor erst noch nicht elektrisch angeschlossen, sondern erst einmal nur gemessen...

    => ich denke, es müsste mind. 21VAC am Trafo raus kommen... -> kommt aber NIX, der Trafo macht nur ein "Magnetisches -Blub".. (kleiner 2VAC gemessen)


    => das Board bekommt anscheinend seine gewünschten 5V..


    aber auch hier: an Stiftleiste J8: PIN8+PIN9: müssen doch auch mind. 12VAC bekommen -> auch hier,.. keine 2V AC!

    (somit kann der VR2 7812 natürlich auch keine 12V erzeugen..)


    AM fetten Kondensator gemessen (bei mir sind 33.000yF eingebaut (was für ein Kloppen!!),.. meße ich 8,88 VDC


    daher meine Fragen:

    1.) Wieviel Volt müsste am dicken Kondensator anliegen ?

    2.) Und ist der überhaupt richtig angeschlossen (wurde ja naträglich gelötet)

    Plus vom Kondensator geht auf Pin 2+4 von J8, und Minus auf Pin 3+6.

    3.) klar, 8+9 eigentlich die Wechselspannung, wie hoch sollte die sein ?)

    4.) die drei "Wechselspannung"Phasen gehen auf 1+3+5 (1+5 ist klar),.. aber Pin3 ?



    Hier wird die Einspeisung leider nicht gezeigt: ftp://www.zimmers.net/pub/cbm/…s/pet/8032/8032029-11.gif


    Danke... und schönes Wochenende...

    Micha


    PS: bin recht gespannt, ob die Röhre funktioniert...

    sieht aber noch ganz gut aus.. denke (hoffe) ich...

    -

    Meine Sammlung: CBM4032,CBM610,VIC20, C16, Cplus, C64, SX64,C128D, LT286-C, Amiga 1000, C= PC1+10+20+40

  • ich frage mich, was der letzte 4016-N User da verdrahtet hat ?!!


    ich habe im Internet nach Bilder der Anschlußleiste J8 gesucht:

    http://www.vintagecomputer.net…/4016-12/CBM_4016_RAM.JPG


    und demnach würde ich behaupten:

    1+5 Wechselspannung vom Trafo (Spannungshöhe ?? ich tippe auf 9VAC)

    und

    8+9 Wechselspannung vom Trafo (ich tippe auf 12VAC)


    und dann den dicken Kondensator auf

    plus: Pin2 + Pin4 (von J8)

    minus: Pin3 + Pin6 (von J8) und nix weiter gebrückt


    Ich denke... ohne einen neuen Trafo komme ich wohl nicht weiter... :-((((

    Meine Sammlung: CBM4032,CBM610,VIC20, C16, Cplus, C64, SX64,C128D, LT286-C, Amiga 1000, C= PC1+10+20+40

  • Hmmm.. Du hast also den Ratschlag, erst die Spannungsversorgung bei getrennten Verbrauchern zu prüfen nicht beachtet? :shock:

    Hoffentlich hast Du jetzt keinen größeren Schaden angerichtet. Die Spannungsregler sterben gerne mal und lassen dann die volle Spannung durch.

    Insbesondere bei den Regleren für +12V und -5V, die nur für das DRAM gebraucht werden, kann das böse enden, weil durch die nicht betroffene Versorgung mit +5V der Eindruck entstehen kann, daß der Rechner doch grundsätzlich funktioniert, und dann länger eingeschaltet bleibt - wobei die DRAMs dann alle gegrillt werden.


    Die Schaltung für die +5V arbeitet mit einer Trafowicklung mit Mittenanzapfung.

    Diese ist am Netzteil-Stecker an die Pins 1,3,5 angeschlossen.

    Spannungen sollten ca. sein: 1-3: 9VAC, 3-5:9VAC, 1-5:18VAC

    Das wird erstmal gleichgerichtet (Brückengleichrichter CR2).

    Mit dem Ergebnis wird der große externe Elko an den Pins 2(+) und 6(-) versorgt. Da sollten ca. 9VDC anliegen.

    An den Pins 8 und 9 wird die zweite Trafowicklung angeschlossen.

    Da müssten ca. 15VAC anliegen, wenn meine Erinnerung stimmt.

    Von da geht's durch den Brückengleichrichter CR4.


    Häufige Probleme sind Gleichrichter mit kurzgeschlossenen Dioden und defekte Spannungsregler.

    Ein Kurzschluß im Gleichrichter äußert sich dadurch, daß er schnell sehr heiß wird, und die Ausgangsspannung der entsprechenden Trafowicklung in den Keller zieht.

    Defekte Spannungsregler könen sich unterschiedlich äußern: Mit Glück wird die Ausgangspannung nicht erreicht, evtl. mit internem Kurzschluß. Dann wird der Regler sehr heiß (und in der Folge auch der entsprechende Gleichrichter).

    Wenn man Pech hat, schlägt die Eingangsspannung voll auf die Ausgangsspannung durch. Dann sind häufig defekte Bauteile durch zu hohe Spannung zu beklagen.

  • Hoffentlich hast Du jetzt keinen größeren Schaden angerichtet. D

    neee... ich habe keinen Schaden angerichtet... ;) (hatte am Trafo abgelötet... und poe a poe verdrahtet...)


    ich habe ja vorher gemessen... zudem hat der Zwischenverkäufer Minutenlang einfach Power drauf gegeben (da lag die CPU Platine noch lose auf dem Motherboard...) da wurden meine 5 Sekunden auch nichts mehr ändern..

    Da das Board ja nicht gesteckt war, war ein "umdrehen" unter Spannung nicht so einfach (um wie von der vorgeschlagen zu messen..) ich hätte es gerne auch so gemacht..


    Ich bin aber guter Dinge, dass das Motherboard nun 100% funktioniert.


    Es geht jetzt eigentlich nur noch darum, die richtigen Spannungen vom Trafo zu wissen und wo sie richtig angeschlossen sind...

    (das "falsch" angelötete war ja nicht von mir...)

    und den Trafo für den Monitor kann ich ja jetzt raus schmeissen... der ist Schrott...


    mit deinen genannten Werten hilfst du mir ja jetzt weiter:

    Zitat: 1-3: 9VAC, 3-5:9VAC, 1-5:18VAC (die messe ich zur Sicherheit noch einmal nach)

    und der Kondensator mit 8,88V passt dann ja auch prima..


    Pins 8 und 9 = ca. 15VAC


    ==>> und das ist ja der Fehler.... bei Pin8+9 kommt erst garnichts an... (ich habe ja am Trafo die Drähte zum messen angelötet)...

    wo kommt denn beim original Trafo der Monitor dran?

    auch an diesen zwei Lötfahnen vom Trafo ?? (braucht der 12"Monitor nicht 21V ?)


    => im Moment glaube ich, dass der zweite Trafo vielleicht der original ist, und da die 15VAC vor Jahren gestorben sind...

    dann würden ja die 12V auf dem Board fehlen (wie auch jetzt).. braucht der Rechner die 12V zum "normalem Leben" ? oder nur für die Schnittstellen...

    denn der Ex-Ex-Besitzer hat sich ja anscheinend mit "neuem" Trafo nur für den Monitor beholfen...


    Vielen Dank für deine Geduld.. und deine wertvollen Hinweise..

    VG Micha

    Meine Sammlung: CBM4032,CBM610,VIC20, C16, Cplus, C64, SX64,C128D, LT286-C, Amiga 1000, C= PC1+10+20+40

  • Grübel... ich noch mal...


    ich verstehe nur PIN3 nicht... ?!


    Laut folgendem Bild sieht man doch, dass nur die Masse vom dickem Kondensator an Pin3 hängt:

    http://www.vintagecomputer.net…/4016-12/CBM_4016_RAM.JPG


    bist du sicher mit dem Mittelanschluss... ?

    Ich habe bisher noch kein Schaltplan mit Abbildung, Trafo<-> J8 gefundenn...


    daher muss ich so blöd fragen... sorry

    Meine Sammlung: CBM4032,CBM610,VIC20, C16, Cplus, C64, SX64,C128D, LT286-C, Amiga 1000, C= PC1+10+20+40

  • ahja... danke...!


    Jetzt ist mir auch klar, wo der "schwarze" Draht herkommt.. ;) ( wie im Plan (Seite-40) , wo auch ein schwarzer Draht vom Trafo kommt,. aber nicht bei mir)..

    und jetzt weiß ich auch, dass mein "zweiter Trafo" leider nicht Original ist :-((


    werde gleich noch mal "nachmessen":..,

    werden aber wohl einen "Trafo" von einem anderem 8032/8016/4016/4032 suchen müssen... =O:anbet:

    (habe in der Service-Anleitung auch mal nach der Spannung selbst geblättert.. ??! (ich gebe zu: mei English :roll:is not so well)


    danke

    Meine Sammlung: CBM4032,CBM610,VIC20, C16, Cplus, C64, SX64,C128D, LT286-C, Amiga 1000, C= PC1+10+20+40

  • Einen Original-Trafo zu finden dürfte eher schwierig werden. :(


    So richtig klar ist mir noch nicht, was es nun mit Deinen beiden Trafos auf sich hat.

    Kannst Du nochmal für beide die gemessenen Spannungen jeweils zwischen den benachbarten Anschlüssen angeben?

  • Trafo: hmm.. ja, wahrscheinlich schwierig,

    dann muss ich wohl auch "zwei Trafos (oder da wo es geht: Trafo+ moderne Schaltnetzeile) zur Not einbauen"...


    Ich habe beide Trafo wieder ausgebaut.. (dann ist das CBM 8032 Unterteil auch direkt "angenehmer" ;) zu drehen..

    -


    der Trafo1 (nur für den Monitor...) -> laut Seite-40: soll haben 21V -> ist bei mir leider Schrott, ;( kommt nix raus..


    Der Trafo2 (du hast wahrscheinlich doch recht gehabt...) :prof::nixwiss::thumbup:


    8+9: der Wechselspannung Eingang an Pin 8+9 scheint den Trafo runter zu ziehen (entweder auch der Trafo zu schlapp,.. oder "Kurzschluss" am Eingang). weil unter Spannung und mit Last , keine Spannung an 8+9 zu messen war .. (hoffentlich auch der Trafo schuld..)

    unter Leerlauf kann ich aber 15VAC messen... :evil:


    und

    die Spannungen für die beiden Gleichrichter mit Mittelanschluss:

    1-3: 7,87 VAC

    3-5: 7,87 VAC

    1-5: 15,7 VAC


    die Spannungen sind zwar etwas niedriger,.. aber damit scheint die CPU wenigstens "hoch zu fahren....


    ==> außer Trafo-Suche, muss ich wohl Fehlersuche für "Eingang" 8+9 betreiben... :)

    Wenn der Monitor am Ende am wenigstens noch heile ist, bereue ich den Kauf weiterhin nicht :prost:


    Danke,.. schöne Woche...

    Micha

    Meine Sammlung: CBM4032,CBM610,VIC20, C16, Cplus, C64, SX64,C128D, LT286-C, Amiga 1000, C= PC1+10+20+40

  • Schau dir mal Seite 40 von dem hier an.

    Ich schaue immer noch nach "Alternativen" Spannungsquellen... (da beide Trafos wohl eine Macke haben...)


    Wenn ich das richtig sehe, braucht der Monitor eigentlich gar keine Wechselspannung (oder übersehen ich da was ?)

    die 21V AC gehen doch direkt auf einen Brückengleichrichter...

    Eigentlich müsste ich doch einfach 24VDC "dahinter" einspeisen dürfen (und fertig ?) 2-3 A sollten reichen oder ??


    dann habe ich leider immer noch Schwierigkeiten mit dem J8 Stecker und den Trafo-Spannung..


    Auf Seite 40 wird zwar auf 1/3/5 eingespeisst... (siehe oben, LINK!)


    Aber hier: http://zimmers.net/anonftp/pub…_80xx_Service_(En-De).pdf

    wird auf der "Papier-Seite" 17, wie folgt für 8032 geschrieben.

    1: 8V AC

    2: +9V unreg. (dass ist dann der Plus vom dicken Kondensator) ,.. also die ca. 8,88 V

    3; GND

    4: 8V AC

    5: 8VAC

    6: GND (das "Masse" vom dickem Kondensator)

    7:KEY (soll wohl NOP bedeuten)

    8: 14V AC

    9: 14V AC


    hmm.. insbesondere Pin3+4 irritiert mich... (weil doch 1,3,5 für den Trafo, 3 Mittelanschluss eigentlich ist,..



    Danke an alle fürs Mitdenken und lesen..


    mfG. Micha

    Meine Sammlung: CBM4032,CBM610,VIC20, C16, Cplus, C64, SX64,C128D, LT286-C, Amiga 1000, C= PC1+10+20+40

  • Klar, den Monitor kannst Du auch mit Gleichspannung versorgen.

    Der hat intern einen Spannungsregler auf 18V, siehe Schaltplan.

    Dabei aber berücksichtigen, daß dann zwei der Gleichrichterdioden doppelt belastet werden, während die beiden anderen unbelastet bleiben.

    Keine Ahnung, mit wieviel Reserve das ausgelegt ist.


    Das mit Pin 3 stimmt schon, die Mittenanzapfung des Trafos kommt an GND.

  • Dabei aber berücksichtigen, daß dann zwei der Gleichrichterdioden doppelt belastet werden, während die beiden anderen unbelastet bleiben.

    alles klar,... deswegen wollte ich ja hinter dem Gleichrichter (quasi parallel auf C27) einspeisen,

    dann geht gar kein Strom über den Gleichrichter..


    mfG.

    Meine Sammlung: CBM4032,CBM610,VIC20, C16, Cplus, C64, SX64,C128D, LT286-C, Amiga 1000, C= PC1+10+20+40

  • Habe jetzt (ganz mutig) ;) 19,5V DC hinter dem Gleichrichter, vor den 7818 (im Monitor) drauf gegeben.

    Ich weiß,.. 2V mehr als der Spannungsregler raus gibt, wäre eigentlich eher ideal,.. (also 20VDC) aber ich denke 19,5V sind auch schon ganz gut. :)




    Es hat nix geknallt, aber auch nicht grossartig gebrummt,.. und eine "Heilikeit" auf dem Schirm konnte ich auch im Dunkeln nicht erkennen??

    mehr kann ich am Monitor erst einmal nicht weiter machen... (habe auch Respekt vor der Hochspannung), und keinen

    230/230VAV Trenntrafo.. wegen weiteren Oszi Messungen...


    somit werde ich mich nun weiter dem Motherboard widmen...


    Bin ja froh, dass da zumindest schon ein Pippen zu hören war :)


    Jetzt kommen die anderen Spannungsregler dran, und Oszi Messungen an den RAMs und CPU.

    Meine Sammlung: CBM4032,CBM610,VIC20, C16, Cplus, C64, SX64,C128D, LT286-C, Amiga 1000, C= PC1+10+20+40

  • HURRRAAA!!!


    es sieht alles ganz "Vielversprechend aus" :):)

    ich habe nun ordentlich gemessen...




    Ergebnis:

    Spannung am Kondensator... ordentliche ca. 8,9 VDC



    Hinter VR3 am (+) von C9 gemessen = 5,0V

    Hinter VR4 am (+) von C11 gemessen=5,0V

    an der Diode CR5 "über" VR2 gemessen = Eingangsspannung +19V, Ausgangsspannung +12V

    an Kondensator C1 hinter VR1 (Achtung Oszil Masse muss dabei an (+) vom C1 !!!) = -5,16V

    sieht alles sehr schön an :xmas::P


    Dann noch den Videoausgang an Leiste J7 angeschaut: (immer gegen Masse (Pin7) gemessen).

    Vertikal-Video-Signal an PIN-3:


    Horzontal-Video-Signal an PIN-5:


    und das eigentliche Video Signal an PIN-1:



    WAS MEINT IHR ??? Video Signal sieht doch ganz logisch aus ?? oder nicht ?? Man sieht doch im Videosignal schon das "READY" ;) ;)


    Bleibt für mich aktuell nur noch die Frage, in welchem Plan steht die "Verdrahtung" von Leiste J7 Motherboard zum Monitor ??

    (kann ich sicherlich auch von den Platinenbeschriftung am Monitor ableiten), mir wäre die Schaltplan-"Sicherheit" aber ganz lieb...

    ( Toast_er ?? :grübel::anbet:) danke!! da hatte der "Vor-Vorbesitzer" ein paar Dreher eingebaut (und Kurschluss ;()



    => fehlt also nur noch der "Finale" Endtest mit Motherboard und Monitor (später... :sleeping:)


    mfG.

    Meine Sammlung: CBM4032,CBM610,VIC20, C16, Cplus, C64, SX64,C128D, LT286-C, Amiga 1000, C= PC1+10+20+40