ROMS (Bios) für Sanyo MBC17plus

  • TD3588A BIOS Version V1.01A1


    Danach dann direkt die Meldung wegen der fehlerhaften Speichergröße und dann die Frage nach der Boot-Disk

  • Noch ein Nachtrag: Was ist ein halber Rechner? Wie sieht er aus? Welche Komponenten befinden sich in dieser Hälfte?


    Bernd

    Der halbe Rechner besteht aus der Gehäusebasis inkl. Front, der ISA-Backplane und der CPU-Karte

    Hallo Cartouce,


    bei meinem MBC17 fehlt nur das untere Gehäuseteil. Sonst ist alles vorhanden.


    Ich habe einmal überlegt, was macht man mit der Hauptplatine, dem sog. Backplane (welches ja unten ist) und wenn vielleicht noch vorhanden mit dem Netzteil? Die Festplatte fehlt dann wohl, die Grafikkarte, Laufwerke und Peripherie. Was also machen?


    Könnte man die Rechnerplatine nicht mit neuen Netzteilen versehen, das Backplane evtl. zerschneiden und nur einen weiteren ISA-Anschluss für Grafikkarte vorsehen? Ggf. Könnte man sich ein neues Backplane mit nur 2 Anschlüssen auch selbst herstellen (lassen) - Lochraster oder über Leiterplattenbude.


    An die Laufwerksanschlüsse sollte sich doch sicherlich ein Substitut finden lassen, das 5,25 oder 3.5 Zoll mit einer SD-Karte oder Flash nachbildet.


    Da DOS ja entweder von Diskette (Substitut) oder Festplatte geladen wird, kann man auch Tastaturein- und -ausgaben über RS232 setzen. Dazu auf die vorhandene RS232-Schnittstelle ein lüttes Bluetooth-Modem hängen und über ein Terminalprogramm via Android steuern. ... Alles nur einmal so in den Raum gedacht.


    Wenn bei Dir die Speichererweiterung oberhalb 640k vorhanden ist, mit einbeziehen. Wenn doch noch weitere Bauteile vorhanden sind, ebenfalls mit einbeziehen. Aber die Karte so im großen Gehäuse betreiben? Na, ja,... Eine 80287 konnte ich auf Deinem Foto nicht ausmachen, so dass höchstens 1 Co für Deine zwei Rechner vorhanden ist (falls einer vorhanden ist, von dem wir bislang nichts wissen).


    Also bei mir wäre im Augenblick Bedarf für das Unterteil.


    Du darfst gerne einmal Deine Ideen dazu feed-backen. Erst müssen wir ja die BIOS-Challenge lösen.


    Gruß


    Bernd

  • Hallo Cartouce,


    bei meinem MBC17 fehlt nur das untere Gehäuseteil. Sonst ist alles vorhanden.


    Könnte man die Rechnerplatine nicht mit neuen Netzteilen versehen, das Backplane evtl. zerschneiden und nur einen weiteren ISA-Anschluss für Grafikkarte vorsehen? Ggf. Könnte man sich ein neues Backplane mit nur 2 Anschlüssen auch selbst herstellen (lassen) - Lochraster oder über Leiterplattenbude.

    Das untere Gehäuseteil ? Das, wo das Backplane verschraubt ist ? Das könntest du von mir bekommen ...


    Das Backplane selbst würde ich zum zerschneiden aber nicht hergeben - das seh ich genauso wie Toast_r ... Wenn ich mit Teilen aushelfen kann, um ein System wieder lauffähig zu bekommen, gern - ansonsten würde ich die Teile lieber liegen lassen - vielleicht findet sich da noch mal jemand/ ein Rechner, wo genau das Teil dann fehlt oder defekt ist ...

    Bezieht sich TD3588A auf die Grafikkarte?


    Was für eine ist gesteckt?

    Mist, das kann natürlich sein, das das die Meldung von der Graka ist ... :fp: Kann ich ers Sonntag nochmal kontrollieren - bin unterwegs ...


    MfG


    Cartouce

  • Hallo Cartouce,


    ich habe ein Foto vom vorhandenen Oberteil angeheftet. Das Unterteil sieht fast genauso aus. Und statt des Unterteils steht mein Sanyo auf 4 Gerätefüßen. Das Unterteil ist leider bei einem Wohnungseinbruch und Rechnerdiebstahl verloren gegangen. Wir haben vermutet, die Diebe waren enttäuscht keinen AT erhalten zu haben und haben den Rechner dann in den Niederlanden in einer Hundhütte hinterlassen. Die Polizei hatte damals erst einmal alles was nach Rechner aussah eingesammelt und zurück gebracht. Die Diebe sind ins freie Feld geflohen... So die Überlieferung, die uns sehr plausibel erschien. Das andere Diebesgut ist leider für immer weg gewesen.


    Also, Du kannst Ja noch einmal überlegen, was Du mit dem Controllerboard machst. Es war ja nur ein Vorschlag. Und eine Backplane Leiterplatte zu erstellen ist aus meiner Sicht nicht so aufwendig. Wie gesagt, notfalls per Lochrasterplatte.


    Jetzt würde ich erst einmal die Sache mit den EPROMs durchziehen. ...ab Montag wieder weiter.


    Wenn Du trotzdem vom Boot-Bildschirm ein Foto machen könntest, wäre das gut. Hast du eigentlich das Programm Debug für den funktionierenden Sanyo?


    Schönes Wochenende, viel Spaß in Hannover und Gruß


    Bernd

  • Das auf dem Bild ist -für mich-quasi der Deckel ... Der fehlt bei meinem halben ja ... Dafür hab ich dann wohl das Gegenstück ... Wenn dir das fehlt, kannst du das gern haben ...

    Das controllerboard habe ich mit (ich bin schon heute wegen nen anderen Termin Richtung Hannover ) und werde das morgen Nervengift mitgeben - vielleicht hilft dir/euch das beim BIOS-Problem weiter ...

    Den Gehäuserest übergebe ich dann ein andermal oder wie machen das per Post ...


    MfG


    Cartouce

  • ... Backplane evtl. zerschneiden ...

    Wir sind hier im Forum des Vereins zum Erhalt klassischer Computer, nicht deren Zerstörung!

    :zuschlag::unglaeubig:

    Sind hier nicht auch einige "Tempelschänder" unterwegs, die aus irgendwelchen PowerMacs Hackintoshs gemacht haben oder ähnliches?


    Die Backplane zerschneiden halte ich auch nicht für unbedingt zielführend bzw. für zu aufwendig. ISA-Backplans gibt's auch noch zu kaufen und sind gar nicht so teuer. Einfach das entsprechende Gehäuse mit der passenden Backplane oder umgekehrt kombinieren und gut ist.



    Cartouce das ist echt nett von Dir! :juchee: Ich werde das dann am Montag weitergeben.

    Ich bin echt gespannt woran's letzten Endes liegt und der Hund begraben liegt. Jetzt hätte ich auch einen Bezug zur Hundehütte hergestellt?


    :hüpf:


    So Leute! Bis morgen dann!!!

  • Die Übergabe der Hauptplatine/CPU- bzw. Controllerkarte des Sanyo hat geklappt! :sunny: Vielen Dank nochmal an Cartouce !!! Des Rätsels Lösung sollte näher rücken und ggf. auch ein Dumpen der Bios ROMs.

  • Hallo Foristen und Unterstützer!


    Den Adapter für meine EPROMs habe ich ja bereits oben gezeigt. Zwar sind noch einige Steckkontakte für Masse (Vau i low) und ein paar für +5V (über 2k2 Ohm) für Vau I high hinzugekommen, aber grundsätzlich ist er so wie oben bebildert und wird über eine historische ADIO-Karte von Wasco angesteuert, bzw. ausgelesen.


    Die Programmierung erfolgt in MS-Pascal 4.0 (nix Turbo). Aufgrund des Timegaps (etwa 18 Jahre seit letzter Benutzung eines anderen und noch funktionstüchtigen Rechners unter DOS 5.0) liegen mir die Ergebnisdaten erst jetzt vor. Sie sind aus meiner Sicht nicht unbedingt, was ich erwartet habe. Aber doch interessant. Eines nach dem Anderen:


    Das BIOS steckt in 2 EPROMs, einmal "even" einmal "odd". Even habe ich mit der Geschwindigkeit ausglesen, wie es auf dem Hilfssystem so läuft. Dabei erfolgt eine Darstellung der Hex-Daten gleichzeitig auf dem Display. Der Durchlauf für 16k benötigt etwa 1 Minute. In der Datei tauchten ein paar 0xff auf, aber nach meiner Erwartung zu wenig und irgendwie verstreut - aber definitv weniger als erwartet. Anschließend habe ich zwischen Anlegen der Adressen und Auslesen des Datenwortes (mit 8 Bit) eine Warteroutine "quick_and_dirty" eingebaut. 255*15/Schleifenindexe l und k multipliziert mit Pi und damit den Sinus() gespeist und berechnet und verworfen. Das nur, um etwas zu prüfen, was jetzt folgt. Folgende Erkenntnis kann man gewinnen. Auch wenn man nach der letzten Änderung der Adressleitungen einige Zeit wartet, erhält man als Antwort vom EPROM den selben Ausgabewert. Somit sind Diskussionen über "haste mal gewartet" und "vielleicht kommen ja andere Daten bei langsameren Lesen" gleich im Vorfeld beendet. DOS bietet mit file compare (FC file1 file2) ein nettes Hilfsmittel.


    Mit dieser Erkenntnis habe ich nun auch das EPROM odd langsam ausgelesen. Schließlich habe ich beide Datensätze gemerged oder combined oder wie immer, um beide Datensätze in bekannter Form in einer Datei zu haben. Mit dem Programm HxD kann man unter Windows Bimärdateien ansehen, oder man guckt gleich in die dat-Dateien, die mein zweites kleines Pascal-Programm erstellt hat. Hilfreich und zur Kontrolle, ob alles richtig, sind die Strings (Zeichenketten) im Code.


    Für alle, die an den Dateien interessiert sind, hefte ich diese hier an!


    Wer jetzt in "combine.dat" sieht, entdeckt, dass es sich um die BIOS-Version 2.03 SE handelt der Firma Sanyo handelt. Weiterhin identifiziert man die Aktivierung von Setup, usw.


    Auch das Datum des BIOS-update lässt sich finden: "update time is Wed Jan 11 14:59:37 1989", bzw. das Datum in der letzten Zeile "Feb.1988".


    Falls das angeheftete Stück Code fehlerfrei sein sollte, bitte ...


    Die nächsten Schritte sind nun zu überlegen. Es ist die Leiterplatte von Cartouce eingetroffen, die auch prüfen werde.


    Es bleibt spannend.


    Gruß in die Runde


    Bernd

  • EPROMs, deren Datenerhalt man nicht mehr traut, bzw. die bereits teilweise veränderte Daten liefern,

    liest man gewöhnlich mit niedrigerer Versorgungsspannung aus, um möglichst noch die richtigen Daten zu erhalten.

    Das macht man meist mit einer Diode in der Vcc Leitung, damit senkt man die Spannung um 0,7V.

    Einige Eprommer bieten die auch die Möglichkeit, einen Vergleich mit Nenn-, Über- und Unterspannung durchzuführen.

  • Dianqi Gongchengshi danke für die ROMs ... es wäre super, wenn derjenige, bei dem die Setup-Diskette gelandet ist, noch davon ein Disketten-Image posten könnte :)


    Robert

    ... wie schnell benötigt? Vielleicht bekommst Du eine Kopie von meiner Diskette schon heute. Wäre ein abgelesenes Image in einer Hex-Datei das, was Du notfalls entgegen nimmst?


    Ach ja, falls der Code für das BIOS bei Dir läuft, bitte um kurze Nachricht, damit ich die Unsicherheiten hier streichen kann.


    Gruß


    Bernd

  • welchen Einfluss hat die niedrigere Versorgungsspannung auf das Bauteil?

    Wie/warum das genau funktioniert weiß ich leider nicht, nur daß die Methode in vielen Fällen klappt.

    Fachlich nicht ganz richtig, aber für eine Erklärung ausreichend:

    Bei höherer Spannung sind die Leckströme größer. Zellen die schon etwas "porös" sind, neigen zum Ausfall.

    Allerdings geht mit der Reduzierung der Spannung die Zugriffszeit hoch. Beim auslesen am Eprommer aber kein Problem.


    Gruss,

    Peter

  • Quote

    Wäre ein abgelesenes Image in einer Hex-Datei das, was Du notfalls entgegen nimmst?

    Entgegen nehmen tu ich alles 8-) helfen würde mir aber ein Teledisk- bzw. Imagedisk (IMD)-Diskettenabbild.


    Ich hab' die ROMs mal provisorisch in MAME eingebaut und würde gerne gucken, was sich mit der passenden Startdiskette tut.


    Gruß

    Robert


    NCR DMV/Olivetti M20/ITT 3030/DEC Rainbow 100/Siemens PC-D/OlyPeople/MFA 8085/TA Alphatronic

  • Hallo Toast_r, Peter,


    danke für die Erklärungsansätze!


    Ich kann mir das zwar nicht so ganz vorstellen... Schließlich wird beim Programmieren der Transistor im Durchbruchbetrieb betrieben und erzeugt dabei eine Ladung unter dem Gate (hatte ich glaube ich bereits oben beschrieben). Zum Löschen verursacht die UV-Strahlung einen Ladungsabfluss der Gatezone und die Zelle ist wieder auf log. "1". Sei es drum.


    Leider ist auf den EPROMs keine Prüfsumme notiert. Die habe ich versucht bei Sanyo-Nachfolger / -Aufkäufer Panasonic zu erfragen. Aber bei P. landet man nur im Sales oder an Telefonleitungen, die nicht besetzt sind oder der Rufton auf "busy" tönt. Dabei wollte ich "nur" einen Anfasspunkt für das Historical Center von Sanyo herausfinden. Aussage vom Sales war auch, er könne sich schwer vorstellen, dass bei Sanyo (P.) ein Museum eingerichtet ist, wo alle vertriebenen Produkte gesammelt werden - weltweit nicht (angeblich). ... oder überhaupt ein Museum.


    Ich habe die Karte von Cartouce einmal bei mir eingesteckt. Es tönt ein Beep (Dauer ca. 1 sec.) nach dem Einschalten. Die POST Card von Andreas zeigt auch wieder nur 4 "-" an. Dann habe ich seine EPROMs ausgelesen (Speicherabbild folgt) und die EPROMs in meine Karte gesetzt. Nichts läuft, Anzeige der Led vom Reset kommt verzögert nach.


    Anschließend habe ich alles in den ursprünglichen Zustand zurück gesetzt und werde die Karte von Cartouce auf die Rückreise geben, sobald wir die Randbedingungen geklärt haben.


    Aus dem BIOS von Cartouce lese ich einige Informationen heraus: Es handelt sich um ein altes BIOS mit der Versionskennzeichnung 1.04 aus 1987. Auch erkenne ich, dass das Setup-Programm nicht im BIOS liegt (anders als in meiner Version 2.03). Ich hatte ja geschrieben, dass ich über das Turnschuh- und S-Bahn-Netzwerk einmal ein BIOS-Update in Hamburg erhalten hatte. Nein, ich spreche kein Hex, aber ich kann Textketten lesen.


    Wenn man nun in einen lauffähigen MBC17 das moderne BIOS einstecken würde, wäre man in der Lage zu erkennen, ob es schadhaft ist. Gestern hatte ich noch meinen Debugger (vom Compiler und von MS) mit dem Code gespeist, aber schnell erkannt, dass der Prozessor angesprochen wird und dann abschmiert... Ein Besuch auf den Seiten von MS ergab "... nee, so geht das nicht, das ist beim BIOS-Debuggen aufwendiger. Dazu folgend Umgebung laden...". Das habe ich nicht mehr gemacht, weil irgendwann ist Schluss.


    Bei mir steht der MBC17plus griffbereit, aber etwas abseits und wartet auf neue Ideen.


    Gruß


    Bernd

  • Hallo Robert,


    anbei die Daten zur Bootdiskette.


    Was ist denn jetzt MAME?


    Gruß


    Bernd

  • Hallo Bernd,

    Ich kann mir das zwar nicht so ganz vorstellen... Schließlich wird beim Programmieren der Transistor im Durchbruchbetrieb betrieben und erzeugt dabei eine Ladung unter dem Gate (hatte ich glaube ich bereits oben beschrieben). Zum Löschen verursacht die UV-Strahlung einen Ladungsabfluss der Gatezone und die Zelle ist wieder auf log. "1". Sei es drum.

    das widerspricht sich doch nicht und ich hatte explizit darauf hingewiesen, dass meine Aussage fachlich nicht ganz korrekt ist. Ich möchte jetzt nicht aus "Werkstoffe und Bauelemente" zitieren.

    Dazu kommt, das es ganz stark von der Alterung des EPROMs abhängt. Entweder durch UV-Strahlen oder Oxidation gehen die Inhalte verloren. Bei Oxidation hilft dann auch eine geringere Versorgungsspannung nicht mehr.


    Gruss,

    Peter

  • Dianqi Gongchengshi MAME ist ein Emulator für verschiedene Computer, Spielautomaten und Spielkonsolen.


    Ich habe Deinen ersten Satz ROMs mal in den MAME-Treiber für AT-Computer eingebaut, aber nur einen schwarzen Bildschirm erhalten, daher die Frage nach der Bootdiskette.


    Ich bin erst morgen wieder daheim, dann mehr :)


    Gruß

    Robert


    NCR DMV/Olivetti M20/ITT 3030/DEC Rainbow 100/Siemens PC-D/OlyPeople/MFA 8085/TA Alphatronic

  • Sobald ich dafür Zeit finde und meine Kiste soweit bekomme, das ich auf Diskette speichern kann, kann ich das gern machen ...


    Alternativ - Habt ihr mal das Board von mir in euren Rechner gesteckt ?

  • Ich habe die Karte von Cartouce einmal bei mir eingesteckt. Es tönt ein Beep (Dauer ca. 1 sec.) nach dem Einschalten.

    Klingt erstmal so als startete der Computer bzw. als käme es zum Abarbeiten des POST. Also im Grunde ganz gut. Was wird denn auf dem Bildschirm angezeigt? Bootmeldung? (Falls Du eine entsprechende Ausgabe hast?)

    Dann habe ich seine EPROMs ausgelesen (Speicherabbild folgt) und die EPROMs in meine Karte gesetzt. Nichts läuft, Anzeige der Led vom Reset kommt verzögert nach.

    Hast Du auch mal die neueren EPROMs aus Deiner Karte, die nicht will, in @Cartouces Karte eingesteckt und geschaut wie die sich verhält? Falls dann ein Beep ertönt und der POST gestatet wird, dann denke ich, liegt es nicht am Bios (EPROMs) Deiner Karte. Was auch ein echt häufiger Fehler ist, dass ein RAM-Baustein einen Hau weg hat. Wenn die RAM-Bausteine gesockelt sind, tausche die auch mal aus. Erstmal auf der Karte an sich und dann auch quertauschen mit der anderen Karte. Bleibt der Fehler wie er ist, muss man weitersuchen, aber man kommt den Fehler vielleicht näher.

  • Alternativ - Habt ihr mal das Board von mir in euren Rechner gesteckt ?


    Ich habe die Karte von Cartouce einmal bei mir eingesteckt. Es tönt ein Beep (Dauer ca. 1 sec.) nach dem Einschalten. Die POST Card von Andreas zeigt auch wieder nur 4 "-" an. Dann habe ich seine EPROMs ausgelesen (Speicherabbild folgt) und die EPROMs in meine Karte gesetzt. Nichts läuft, Anzeige der Led vom Reset kommt verzögert nach.


    Mist - das hatte ich übersehen ... :(


    MfG


    Cartouce

  • Die untere Bank ist eingelötet. Ich hatte ja darauf hingewiesen zu fühlen, ob einer der RAMs evtl. wärmer wird als die anderen.

    Ich habe hier schon zuviele XT/AT Boards mit defekten RAMs gehabt als das ich da nicht prüfen würde.



    Es kann nicht Schaden, die gesockelten RAMs mal rauszunehmen.


    Gruss,

    Peter

  • ... Antworten:


    Die gesockelten RAM von Siemens sind für die Erweiterung oberhalb der 640k, keiner der ICs auf dem CPU-Board werden mehr als Körpertemperatur warm. Sobald ich mal wieder Zeit finde, werde ich diese ziehen. Alle anderen ICs, ausgenommen EPROMs sind direkt gelötet.


    Nur die programmierten Bausteine auf der MFM-Steuerplatine werden zu warm, aber eine gezogene Steuerplatine bringt nichts an Fortschritten.


    Der Rechner steht am Anfang des POST, alle vier Quarzoszillatoren oszillieren. Die genaue Frequenz habe ich nicht ausgezählt, aber meine Erfahrung sagt mir zu den Kurvenverläufen, das passt schon.


    Die Grafikkarte liefert in den unterschiedlichen Modi (über DIP-Schalter gesetzt) kein Ausgangssignal. Kein Synch H oder V, kein Analogsignal. Selbst der Ausgang für den Eingang des RF-Modulator (der nicht angesteckt ist, da nicht vorhanden) liefert kein Videosignal.


    Man müsste den Prozessor im Singlestep laufen lassen können. Das war die Idee mit dem Debugger. Ich erinnere mich dunkel daran, dass die allererste Zeile auf dem Monitor nach Anschalten bezüglich der ATI EGAwonder Karte war. Das deckt sich mit der Aussage von Cartouce, der mir so etwas ähnliches von seiner Grafikkarte genannt hat.


    Ein weiteres Problem bezüglich des Debuggens sehe ich auch in dem Code, der position independent sein müßte. Ich stehe kurz vor der Bestellung von EEPROMs (bei Reichelt), die ich mit beliebigem neuen Code programmieren könnte.


    Mal eine Frage zum ISA-Bus. Wo kommt der Takt her, steht der immer am Bus oder wird er vom Prozessor enabled? Den Takt könnte ich mir raussuchen und einmal mit dem Oszilloskop rangehen.


    Aber eigentlich warte ich auf ein Feedback, ob wir einen ablauffähigen Code für das BIOS haben, unabhängig von der Version. Diese Version würde ich in den EEPROMs ablegen und stecken.


    Dass mit der Karte von Cartouce ein Beep kommt (dann stehen bleibt) und bei mir mit eben diesen EPROMs nicht, bewerte ich erst einmal nicht und spekuliere nicht. Mich wundert es nur, dass wir zwei Karten haben, die nicht laufen. An einem y2k-Problem kann es nicht liegen, an einem anderen Kalenderfehler aus meiner Sicht auch nicht, da die Batterien leer waren. Die Hardware weiß nicht, dass wir in 2019 angekommen sind.


    Und auch dass auf der POST card nur vier Minus stehen interpretiere ich als, da läuft nichts... Könnte allerdings auch sein, dass Sanyo im BIOS diese Codes nicht programmiert hat, aber wenn IBM, dann auch Sanyo.


    So jetzt sind für heute abend andere wichtige Arbeiten zu erledigen.


    Gruß


    Bernd