Unbekannter 486er Notebook-Typ

  • Hallo liebe Gemeinde und ein frohes Weihnachtsfest!


    Vor ein paar Tagen habe ich mich um ein 486er Notebook angenommen, das leider auch durch einen auslaufenden Akku Schaden genommen hat. Leider kann ich zu dem Gerät keine weiteren Daten finden. Ich bekam es vor einigen Monaten von einem Freund geschenkt - es war sein Arbeits-Notebook für die Krankenhausverwaltung und war für die damalige Zeit sehr gut ausgestattet, was an der Originalrechnung ersichtlich ist. Aber, wie gesagt, ich finde keine weiteren Informationen darüber und würde gerne den kaputten Kondensator und den fehlenden Widerstand ersetzen (sofern dieser überhaupt verbaut war).

    Hat vielleicht irgendwer das gleiche Notebook und könnte nachsehen? Ein Schaltplan wird vermutlich nicht aufzutreiben sein.

    Das Notebook wurde damals von der Fa. Makarov verkauft - diese ist aber nur ein Händler.


    Zur Funktionalität kann ich so viel sagen, dass das Notebook in einer Dauerbootschleife ist. Man kommt ins BIOS und entweder bootet es dann sofort wieder während der Eingabe der neuen Werte, oder es bootet nach dem Speichern immer wieder.


    Ich hätte dieses Notebook verwendet, um die Daten der Olivetti M21 zu retten, wenn es denn funktioniert hätte :cry2:






    R166 fehlt, C143 ist defekt





    Viele Grüße und erholsame Feiertage,

    Josef

  • Guten Abend

    jobi23


    Evt hilft dies dir weiter, das FMA-6500C wurde in Taiwan gefertigt, aber 91/92 unter den verschiedenster Namen /Unternehmen vertrieben,


    Z. B Sager oder auch Gericom


    Kannst du den Fehler /Fehlfunktion etwas näher spezifizieren, bricht irgend eine der Spannung ein, kommst du ggf in Bios,, funktioniert ein extern Monitor,...

  • Zur Funktionalität kann ich so viel sagen, dass das Notebook in einer Dauerbootschleife ist. Man kommt ins BIOS und entweder bootet es dann sofort wieder während der Eingabe der neuen Werte, oder es bootet nach dem Speichern immer wieder.


    Klingt ja bißchen nach einem Fehler im Reset"schaltkreis".



    Vielleicht willst Du ja einfach mal die Essigsäurebadekur da an der gezeigten Ecke probieren. Die Kupferadern auf der Platine sehen doch alle noch gut aus.




    Zum Gehäuse wäre mir spontan "IPC" eingefallen.

  • Guten Abend

    jobi23


    Anhand dem Bild, war wohl eine

    Buffer Batterie eingelötet, welche wohl maasivst ausgelaufen war,


    Anhand dem Bild sind dort wohl auch die Lauge Leiterbahnen/Züge beschädigt,



    Ich würde so vorgehen, so wie ThoralfAsmussen vorgeschlagen, die betroffenen Stelle zuerst mit Essig oder Zitronensäure zu neutralisieren, dann evt in Frage kommende einfache Bauteile - Dioden, Widerstände), überprüfen


    Dann ohmische Nachmessung der Leiterbahnen, ob Unterbrechungen oder Kurzschlüsse auf Vcc oder Gnd meßbar sind, bei Unterbrechungen ggf nachfädeln, dann eine Buffer Batterie (Polung) beachten, einsetzten, die Buffer spannung Spannungen messen, bzw auf den Polen bleiben, dann dad Notebook einschalten, die Buffer Spannung sollte sich in der Multimeter Anzeige nur geringfügig sich ändern,

    die übrigen Versorgungsspannungen nachmessen, dann feststellen, wann, weshalb der Rechner neu bootet,

  • Es hat mal wieder ein bisschen gedauert, bis ich Zeit für diesen Rechner gefunden habe.


    Die Platine habe ich mit Essig und IPA gereinigt und eine neue Batterie eingebaut. Die Leiterbahnen waren soweit intakt. Angegriffene Leiterbahnen, wie auf dem Bild zu sehen, wurden verstärkt.



    Der Rechner läuft nun wieder, nur die Festplatte bekomme ich mit meinen Einstellungen im BIOS nicht zum laufen.


    Es handelt sich um die originale Platte, mit der dieser Laptop früher betrieben wurde:

    IBM DBOA-2540 mit 1050 Zylindern, 16 Köpfen und 63 Sektoren.


    Das BIOS akzeptiert nur bis 1024 Zylinder.
    Alle Versuche mit

    • 1024/16/63
    • 525/32/63
    • 262/64/63

    scheiterten bisher.


    Die Festplatte selbst funktioniert. Ich kann sie problemlos unter Linux mounten und auch lesen.


    Welche BIOS Parameter gäbe es sonst noch, was ich für dieser Festplatte ins BIOS eintragen könnte?

  • Welche Festplattentypen werden denn angeboten... von Type 1 bis 47 ?


    Bei Type 46 und 47 kann man (wie in einem anderen Thread gerade durchexerziert) die Parameter händisch eingeben. Daher meine Frage welche Typen angeboten werden.


    Mach doch bitte mal ein Bild der BIOS Platteneinstellungen und poste das hier.

    Gruß Torsten

    BFZ MFA, ZX80Core, AX81, ZX81, ZX81NU, Spectrum+, Harlequin, MSX VG8010, Amstrad NC100, Cambridge Z88, C64, C128D, Amiga 500 & 1200, Atari Portfolio, HP200LX, IBM PC5155, TP755c, TP755cx, T20, T41, T61, PS/2 (Model 40SX), PS/2E, Accura 101, Apple //e, Sharp PC1401 & PC1403H, TI59 m. PC-100c, HP48SX & HP48GX


    ::matrix::

  • Die Festplattentypen von 1 bis 47 sind fest vorgegeben und von der Größe her ziemlich klein, also weit weg von 512MB.

    Bei Typ 48 können dann eigene Parameter für Cyl/Head/Sec eingegeben werden, wie hier z.B.:



    Die Platte rattert dann aber nur.


    Aber wie gesagt, die Festplatte kann ich einwandfrei unter Linux verwenden.



    Toast_r eine kleinere Festplatte hätte ich evtl. in einem alten Siemens Laptop - das werde ich testen. Hoffentlich funktioniert diese noch :/

  • mmmhhhh auf dem Bild sehe ich 525 Cyl. 32 Heads... oben schreibst Du was von 1050 Zylindern, 16 Köpfen. Nun anzunehmen, das man das einfach mal verdoppelt oder halbiert funktioniert so nicht. Wegen des Bildes nehme ich an, das Du deshalb den Hinweis, das das BIOS nur 1024 Cyl. zulässt, gegeben hast, richtig ?


    Ich nehme an, die Platte hat von Hause aus dazu gehört. Was passiert denn wenn Du 1024 Cyl. und 16 Heads angibst... gut da fehlen ein paar Zylinder...

    Gruß Torsten

    BFZ MFA, ZX80Core, AX81, ZX81, ZX81NU, Spectrum+, Harlequin, MSX VG8010, Amstrad NC100, Cambridge Z88, C64, C128D, Amiga 500 & 1200, Atari Portfolio, HP200LX, IBM PC5155, TP755c, TP755cx, T20, T41, T61, PS/2 (Model 40SX), PS/2E, Accura 101, Apple //e, Sharp PC1401 & PC1403H, TI59 m. PC-100c, HP48SX & HP48GX


    ::matrix::

  • Hatte es mit 1024 und auch mit 1023 Zylindern schon getestet (s.o.).

    Immer mit dem gleichen Ergebnis, dass die Platte mit dem Schreib-/Lesekopf wild umher fährt. Rattern ist etwas zu grob ausgedrückt.


    Normalerweise wäre Zylinder Anzahl halbieren und die Anzahl der Köpfe dafür zu verdoppeln der richtige Weg gewesen…

  • Hallo fanhistorie


    fdisk liefert mir folgende Information:


    Disk /dev/sda: 516,8 MiB, 541900800 bytes, 1058400 sectors

    Disk model: USB Disk

    Units: sectors of 1 * 512 = 512 bytes

    Sector size (logical/physical): 512 bytes / 512 bytes

    I/O size (minimum/optimal): 512 bytes / 512 bytes

    Disklabel type: dos

    Disk identifier: 0x00000000


    Device Boot Start End Sectors Size Id Type

    /dev/sda1 * 63 1031183 1031121 503,5M 6 FAT16


    Das Dateisystem ist also FAT16 und der MBR sieht folgendermaßen aus: