Philips P2000C mit Harddisk

  • Ich moechte ja gerne mal eine Baustelle abschliessen, aber es werden immer mehr. ;)


    Mein Kaypro laeuft immer noch nicht mit Festplatte, die Messwerte sind jedes Mal anders, so das es mit der systematischen Fehlerdiagnose sehr schwierig ist. Aber das ist auch ein anderes Thema.


    Ich habe nun einen Philips P2000C mit Festplatte auf dem Schreibtisch. Leider wurde die Festplatte bei der Abgabe geloescht. Leider dachte ich, dass das kein Problem sei, aber das war wohl ein wenig zu naiv.


    Bisher hatte ich mit CP/M immer nur auf Diskette zu tun. :(


    Also ich habe nach einigem hin und her hinbekommen, dass die HDD formatiert wurde und die richtige Config gelafden wird. Also wo HDD und FDD in welcher Groesse zu finden sind. Leider funktioniert der Bootvorgang von der Festplatte nur, wenn eine Diskette in Laufwerk A liegt. Wie richte ich die Platte ein, dass sie auch von Laufwerk C bootet????


    Ich hoffe Z80 Peter hat einen Tipp fuer mich, da ich gesehen habe, dass er diesen Rechner auch besitzt. Ich bin aber fuer jeden Tipp dankbar!


    Danke und Gruss
    Thomas

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    Ich bin immer auf der Suche nach Ersatzteilen und Elekronikrestposten.
    Bitte an mich denken, wenn Ihr über Angebote stolpert!

  • Hi,


    ja, ich hatte sogar mal zwei P2000C, einer mit zwei einseitigen 40 Spur Floppies aber auch mit IEEE Karte, und einen anderen mit zwei zweiseitigen 80 Spur Floppies und mit der 8088 CoPower Karte. Den zweiten P2000C habe ich noch.
    Ich hatte aber keinen mit Festplatte. Ich habe mal ganz schnell alle Ordner, die ich als Doku dazu habe, durchgeblättert, aber erstmal nichts 100% Passendes dazu gefunden.


    Du hast wahrscheinlich zum Formatieren das UTIL Dienstprogramm benutzt. Mit CONFIG kannst Du dem System erstmal sagen, dass eine Platte wirklich eingebaut ist, da sollte es auch eine Option für das Erstellen einer "Disk Table" geben.
    Wenn das System übertragen nicht mit CONFIG geht, dann eventuell doch mit SYSGEN. Die Platte selbst sollte eine 10MB Platte sein.


    Unter http://www.vintagecomputer.net/fjkraan/comp/p2000c/doc/ solltest Du aber auf jeden Fall mal tiefer reinschauen. Mir ist es jetzt momentan zu spät. Morgen oder Übermorgen schau ich nochmal rein.

    "Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind."


    ... und schaut auch mal bei meinem Blog vorbei ...

  • Danke erst einmal. Die Dokumente hab ich schon durch. Leider steht da nichts ueber Festplatten drin.


    Ich befuerchte, dass die fehlenden Tools auf den 640k Disketten sind. Leider ist mein 640k-Laufwerk defekt. Ich hab mir jetzt ein TEAC LW ersteigert, dass ich dann auf 300U/min. umbauen muss, wie du es auch beschrieben hast.

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  • Also 80 Track 96TPI Laufwerke hab ich noch 5 Stück herumliegen. Hatte die mal für meine XTs als Ersatzlaufwerke gekauft. Hab aber erst daheim gemerkt, dass es 80 Track und keine 40 Track sind. Und wer hat schon 720kB 5,25" Disketten am PC. Das gibt nur wieder Probleme mit der Spurbreite.

  • Das ist nett, aber ich weiss nicht, ob es hilft.
    Laut den Serviceunterlagen wurden nur TEAC FD-55A (160k) und TEAC FD-55F (640k) verbaut. Meinst Du man kann einfach ein anderes nehmen???


    Gruss
    Thomas

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  • Hi.


    wieso lädst Du nicht einfach die 640K Disketten auf dem PC mit 22Disk (und der entsprechenden Definition des P2000C Formats), und benutzt CTOD zum Kopieren der einzelnen Dateien ?
    Ansonsten kann ich Dir die einzelnen Dateien auch hier hochladen.
    Wenn die o.g. Diskettenlaufwerke die gleichen Parameter (80 Spuren, 96TPI, kein High Density Laufwerk!) besitzen wie ein Teac FD55FV, wird das auch klappen. Allerdings sehen die anders aus, die TEAC mit Ihren Auswurfknebel sind schon relativ einmalig im Aussehen.
    Übrigens waren in Robotron Rechnern oft TEAC Laufwerke-Nachbauten drin, da solltest Du auch eventuell fündig werden.


    Gruss Peter

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  • Danke fuer die Infos. Ich habe leider im Moment keinen alten funktionierenden PC mit5,25"-LW.


    kpanic : Ich bin begeistert! Bitte mache mir ein Angebot! Min. drei Stueck koennte ich gebrauchen! ;)


    Gruss
    Thomas

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  • Ich nutze mal diesen Thread, um keinen neuen eröffnen zu müssen: sehe ich das richtig, dass es für den Philips P2000C noch keinen einzigen Emulator gibt?


    Das wäre nämlich ein weiteres mögliches hochinteressantes Ziel-System für den z88dk-C-Compiler. Aber ohne Emulator (und ohne Original-Hardware) kann man die damit erstellten Programme nur schwer ausprobieren.


    Da der CP/M-Teil in z88dk schon fertig ist, müsste der z88dk-Entwickler grundsätzlich nur noch die Erstellung der Disketten-Images für dieses System hinzufügen (die Daten dazu findet man im Datenblatt auf Seite 20, wobei die Infos "entries" und "bytes/extent" noch fehlen) - das wären für ihn ca. 15 Minuten Arbeit, und dann könnte man einfache Programme schon dafür kompilieren.


    Hochinteressant wäre aber auch die Grafikausgabe, laut Datenblatt in bis zu 512x256. Das müsste man im Compiler erst einbauen, aber das wäre auch machbar, Doku ist ja ausreichend vorhanden.


    Hätte eigentlich ein P2000C-Besitzer unter euch die Möglichkeit, so ein Diskettenimage auf eine Diskette zu bringen? Vielleicht mit Catweasel oder dgl.?

    [EDIT: hier gibt es Images, die mit ImageDisk erstellt worden sind - dann müsste das Schreiben eigentlich am PC funktionieren?]