Posts by RobertK

    Mein Spiel H-Tron ist nun auch im NABU Network verfügbar. Es ist ein wenig versteckt:


    1) ANOTHER DJ PILE

    2) DJ PILE 1

    3) Page Down

    4) H-TRON


    Mir fällt auf, dass man in MAME die Caps-Lock-Taste einschalten muss, um Ziffern eingeben zu können (ansonsten kann man das Spiel nicht mit "1" oder "2" starten).


    DJ Sures schreibt, dass das Spiel der große Hit beim gestrigen NABU-Meeting war. :) Hier sein Foto:


    Eigentlich funktioniert die Verbindung zwischen MAME und dem Internet Adapter problemlos. Ich starte MAME so:


    ./mame nabupc -window -resolution 640x400 -hcca null_modem -bitb socket.127.0.0.1:5816 -skip_gameinfo

    Es funktioniert, vielen Dank!


    Man muss wirklich nur NABU-Internet-Adapter-84.exe starten, links den gewünschten Channel auswählen und dann "Start TCP", danach findet der in MAME emulierte NABU beim Hochfahren das Netzwerk.


    DJ Sures hat aber geschrieben, dass es noch ein kleines Problem mit z88dk gibt: das Raumschiff zieht bei der Bewegung eine Spur hinter sich. Sowas hatten wir schon ein paar Mal, dass die Emulation nicht ganz exakt ist - da ist die Forschungsarbeit für Dom (den z88dk-Entwickler) ohne die echte Hardware schwierig.

    Toshi Du musst auf "Files" umschalten, dann siehst du die ReadMe-Datei.

    Es sind "nur" 37 Systeme, weil das Spiel hochauflösende Grafik benötigt, und die hat nicht jeder Rechner.

    Meine anderen drei Programme laufen auf ca. 70 verschiedenen Systemen.


    Das ist aber alles nichts im Vergleich zu Fabrizio, dessen Spiel Cross Chase auf ca. 200 Systemen läuft. Oder dieser Japaner mit seinem Spiel "Lift", das ist Cross-Development vom feinsten.

    Gestern ist das erste neue Spiel seit 1984 zum NABU-Hauptmenü hinzugefügt worden.


    In aller Bescheidenheit darf ich verkünden, dass es sich dabei um mein Spiel Deepspace handelt. 8)


    Das ist natürlich eine große Ehre für mich.


    Zur Erklärung: mittlerweile unterstützt der z88dk-Compiler den NABU im CP/M-Modus als Zielsystem, und so habe ich eine NABU CP/M-Version erstellt. Daraufhin hat sich DJ Sures meinen Source angesehen und ihn nun im NABU-Network zum Laufen gebracht. Er schreibt:

    Kann es jemand von euch ausprobieren? Ich habe keinen NABU und ich habe auch die Verbindung in MAME noch nicht zustande gebracht (sofern die denn schon funktioniert).

    Ich habe heute C19 getauscht (470µ statt bisher 47µ), und tatsächlich: die Bildprobleme bei vollem Bildschirm sind weg! Vielen Dank nochmal an Digitalmax! Das mit den Bildproblemen hatte mich doch ordentlich gewurmt...


    Interessanterweise kann ich mein Board weiterhin nicht mit 5V betreiben - ganz im Gegenteil: mit dem vergrößerten C19 muss ich die Spannung noch ein wenig weiter reduzieren.


    Denn bei zu hoher Spannung (z.B. bei 4.31 V am laufenden Board) stürzen die Programme ab, beispielsweise die Chess-Demo beim Zeichnen der schwarzen Felder, oder mein Spiel Deepspace nach ein paar Sekunden. Die zu hohe Spannung merke ich auch daran, dass beim Auflisten des SD-Karten-Inhalts am oberen und unteren Rand Bildstörungen (ähnlich wie bei der Dancing Demon-Demo) zu sehen sind.


    Ich verwende nun bei meinem "Steckbrett-Netzteil" statt zweier Schottky-Dioden eine normale 1N4007-Diode zum Reduzieren der Spannung. Bei 4.14 V laufen die Programme stabil.


    Keine Ahnung, weshalb es bei euch mit 5V läuft und bei mir nicht. Ist aber eigentlich egal, Hauptsache es läuft. :)

    Auch von mir Glückwunsch zum erfolgreichen Aufbau!

    nur Galaksija:


    - WB FILENAME.EXTENSION - BASIC-Programm in Datei auf SD im GTP-Format schreiben;


    Im Thread zum Galaksija-Core für den ZX-Uno findet man noch weitere Infos dazu:

    Quote

    WB-Befehl name_file.GTP: Wir schreiben das BASIC-Programm in die Datei name_file.GTP (es macht tatsächlich einen Speicherauszug). Beispielsweise schreibt WB BASIC1.GTP den Inhalt des BASIC-Programms in die BASIC1.GTP-Datei auf der SD-Karte. Es gibt eine Einschränkung, dass die Datei vor dem Speichern bereits auf der Karte vorhanden sein muss, daher ist es praktisch, eine Sammlung von BASIC1.GTP-, BASIC2.GTP- usw. Dateien für die spätere Verwendung auf der Karte zu haben.

    Das ist der Grund, weshalb auf der SD-Karte die Dateien BASIC1.GTP bis BASIC9.GTP vorhanden sind, die sollte man daher nicht löschen.

    Ich habe mir die Pegel nochmal angesehen und daraufhin meinen Elko für C19 von bisher 47µ (ich bin bei einigen Bauteilen bei der Videosignalerzeugung von den Werten im Schaltplan abgewichen) auf 470µ/10V vergrößert. Damit funktioniert bei mir auch der FILL 100,100 Befehl ohne Probleme.

    Sehr gut, vielen Dank für die Forschungsarbeit! Ich werde das gleich nach meinem Urlaub ausprobieren und den Kondensator tauschen.

    Bravo, Glückwunsch zum erfolgreichen Aufbau!

    Die der Bildaufbau der Schachbrett-Demo läuft einwandfrei.

    Dann ist offenbar nur bei mir irgendwas faul. :|


    Probier bitte noch folgendes im Plus-Modus aus:


    GRAPH

    FILL 100,100


    Das füllt den Bildschirm komplett weiß aus. Bleibt auch da das Bild stabil?


    Mit welcher Versorgungsspannung läuft deine Hauptplatine? 5 Volt?

    Ich habe mich daraufhin auf die Suche nach einer aktuellen SDOS-Version gemacht und bin im nedopc.org-Forum fündig geworden:

    Sehr gut, vielen Dank! Ich habe das Rom-File auf meinem Google-Drive aktualisiert.

    Sehr schön! Ich zähle derzeit neun mir bekannte Nachbauer in meinem "Windschatten" (5x VzEkC, 3x Forum64, 1x Robotrontechnik), noch ist aber keiner davon fertig.


    Noch ein paar Fakten, ich wollte euch zunächst nicht mit dem "Kleingedruckten" belästigen:


    - Manche moderne LCD-Fernseher reagieren ein wenig allergisch auf das Videosignal dieses Rechners, vor allem im Hires-Grafikmodus. Wer einen Röhren-Fernseher bzw. Röhren-Monitor hat, sollte bevorzugt diesen verwenden - aber einfach ausprobieren, auf welchem TV es am besten funktioniert.


    - Sobald der Bildschirm mit Zeichen oder Pixeln ordentlich angefüllt und somit überwiegend weiß ist, wird das Bild instabil (auf manchen TVs mehr, auf manchen weniger): im oberen Drittel wird ein Teil horizontal verschoben. Das kann man schön mit der kleinen z88dk-Grafik-Demo chessdem.gtp sehen: zuerst wird die Schachbrett-Fläche in weiß gezeichnet, und da tritt das Problem auf, doch sobald die schwarzen Felder hinzu kommen, stabilisiert sich das Bild wieder.

    Ich habe nicht viel Ahnung von Elektrotechnik, aber vielleicht möchte jemand von euch versuchen, die Schaltung zu modifizieren und das Problem zumindest zu reduzieren.

    Hier noch ein paar technische Infos zur Erzeugung des Videosignals:

    https://galaksija.net/my2cents_video.html


    - Mein Rechner liefert im Textmodus auch mit 5V ein perfektes Bild, jedoch sind die zuvor erwähnten Bildprobleme bei vollem Bildschirm dabei noch gravierender. Mit den von mir verwendeten 4.35V ist es weniger schlimm.

    User "Buebchen" aus dem Robotron-Forum vermutet, dass man anstelle von 1N4148 für die Dioden VD2 und VD3 BAT42-Dioden verwenden sollte, dann würde es auch mit 5V laufen. Sobald er seinen Rechner aufgebaut hat, wird er das ausprobieren.


    - Der PS/2-Tastatur-Adapter ist leider nicht ganz perfekt. Er macht zwar in 95% der Fälle das, was man benötigt, aber das Hauptproblem ist, dass man nicht mehrere Tasten gleichzeitig drücken kann. Da gibt es also Optimierungsbedarf, aber vermutlich nur an der "Software" im 27512 und PIC.

    Das Problem merkt man auch bei einigen (wenigen) Spielen, bei denen man zwei Cursor-Tasten gedrückt halten kann, um sich diagonal zu bewegen: und zwar bei "Blade Alley" (ich hatte mich schon gewundert, warum dieses Spiel so tierisch schwer ist), sowie bei "Zamak" (da ist das aber kein großes Problem).

    Auf meinem Google-Drive habe ich im Verzeichnis "Software" das Testprogramm kbdtest.gtp hinzugefügt, da sieht man das Problem, wenn man das Verhalten der PS/2-Tastatur mit jenem im Emulator vergleicht. Die russischen Macher des PS/2-Adapters haben einfach nur jene Tastenkombinationen hinzugefügt, die im Basic-Modus etwas bewirken. Es müssten also noch ein paar weitere wichtige Tastenkombinationen hinzugefügt werden, und bei der Gelegenheit sollte man auch das russische Tastatur-Layout durch ein üblicheres ersetzen, die Anordnung der Tasten im Bereich Shift-6 bis Shift-9 ist nämlich für uns hier sehr ungewöhnlich.


    Zum Abschluss noch ein Hinweis zum Ausprobieren der vorhandenen Programme, vermutlich werden die meisten von euch keine "südslawischen" Sprachkenntnisse haben: oft seht ihr beim Intro-Bildschirm den Text "D/N".

    D steht für "Da" = Ja, N für "Ne" = Nein. Bei vielen Spielen wird man nämlich gefragt, ob man eine Anleitung benötigt. Wenn ihr daher nicht wisst, wie man beim Intro-Bildschirm weiterkommt: einfach auch die D-Taste ausprobieren.

    Ist der ROM das Original vom GalaksijaPlus? Ich sehe im Nachbau eine SD Karte.

    Der zweite Satz beantwortet die erste Frage. :) Das ROM ist natürlich modifiziert worden, um die SD-Karte zu unterstützen.


    Interessant ist die native Schnittstelle. Wie wird sie im System verwendet?

    Diese Frage übersteigt mein technisches Verständnis, aber in dem in Antwort #5 verlinkten Video erfährst du sicher mehr.


    Wo finde das PCB/Schaltung für die Tastatur-Platine? Ich denke darüber nach einen nach zu bauen.

    Siehe Antwort #3. Es gibt aber noch keine "moderne" Tastatur-Platine - wenn du eine entwerfen möchtest (oder jemand anderer), wäre ich daran auch interessiert. Auch wenn mich die Materialkosten und der Löt-Aufwand ein wenig abschrecken.

    Ich habe nun die Soundkarte aufgebaut, und die funktioniert auch tadellos.



    Ich habe auch wieder ein Video gedreht (in Englisch, aber es gibt Deutsche Untertitel):

    https://www.youtube.com/watch?v=PmAof9cuGsE&t=500s


    Alle benötigten Dateien befinden sich auf meinem Google Drive:

    Galaksija_Plus – Google Drive


    Die Platine habe ich mit Sprint Layout gezeichnet.


    Die Schaltung (nicht von mir) und die Gerber Files samt Sprint Layout-Datei befinden sich im "SoundGenerator"-Unterverzeichnis. Die Stückliste befindet sich im Hauptverzeichnis in GalaksijaPlus_PVV_BOM.xls auf einem eigenen Tabellenblatt.


    sixtysixmhz und fuz: berichtet dann bitte über euren Baufortschritt.


    Evtl. wird mir ein Set mit Platine + Yamaha-Chip übrig bleiben, das könnte ich euch anbieten (jedoch mit Versand aus Österreich). Urlaubsbedingt werde ich aber erst Mitte August dazu kommen.

    Den Philips VG 5000 (er ist kein MSX-Computer) kenne ich auch nur deswegen, weil ihn der z88dk-C-Compiler als Zielsystem unterstützt und ich meine plattformübergreifenden Programme auch darauf zum Laufen gebracht habe.


    Im französischen Nachbarforum bemerke ich, dass der Rechner im Frankreich der 1980er sogar einigermaßen verbreitet war (viele Leute dort haben schöne Kindheits-/Jugend-Erinnerungen daran), aber meines Wissens dürfte er wohl kaum außerhalb Frankreichs verkauft worden sein. Interessanterweise haben auch die als "Schneider VG 5000" gelabelten Modelle eine AZERTY-Tastatur, d.h. nicht alles, wo Schneider draufsteht, ist für den deutschsprachigen Markt gedacht.


    Als Emulator kann ich DCVG5K empfehlen, auf der Homepage gibt es auch Software und Literatur zu diesem Rechner.

    Hier etwas ganz seltenes aus Frankreich, ein Oric Telestrat:


    https://www.ebay.fr/itm/144319…1d11f0:g:e54AAOSw75hhrRnB


    Startpreis 990 Euro, und es gibt schon ein Gebot...

    Derzeit wird auf ebay.fr noch ein Oric Telestrat angeboten:


    https://www.ebay.fr/itm/284723…d09411:g:Qi4AAOSwwt5iPMaG


    Von diesem Rechner sind damals nur ca. 6000 Stück in Frankreich verkauft worden, daher ist er recht selten.


    Das letzte Angebot ist leider nicht mehr aufrufbar, aber ich glaube, der ist um ca. 2000 Euro verkauft worden.

    GALe - Galaksija Emulator (im Browser) ...

    Ja, der Emulator ist recht neu, er funktioniert aber schon sehr gut (abgesehen von der noch fehlenden AY-Sound-Emulation). Ich hatte den Autor auf einen kleinen Fehler hingewiesen und ihm dabei vorgeschlagen, dass es praktisch wäre, wenn man .GTP-Dateien mit Drag & Drop ins Fenster ziehen könnte (das hatte ich mir von diesem Laser 500-Emulator abgeschaut), und das hat er netterweise gleich eingebaut. Dabei wird das Programm gleich geladen & gestartet (vorher erfolgt ein Reset). Wenn man die Datei auf den "TAPE"-Button zieht, wird die Kassette nur eingelegt.


    Es wäre aber schön, wenn bei buebchen diesmal auch diezugrunde liegende Schaltung mit abgelegt wird. Meist erscheinen bei ihm nur die Leiterbilder und auch die ändern sich auf der Webseite bei ihm schnell mal. Dann sind die vorhergehenden Platinen kaum noch nutzbar.

    Das mit der Schaltung ist so eine Sache. Er verwendet - so wie ich - Sprint Layout, und da gibt es keine wirkliche Verbindung zur dazugehörigen Schaltung. Er hat die Gerber-Dateien importiert und seine Anpassungen durchgeführt. Ich werde ihm aber schreiben, dass er alle seine Änderungen dokumentieren und auf seiner Seite auflisten sollte.


    Die Schaltung der Platinen "PVV/Fifan Version 1.1" liegt auf meinem Google Drive in der Datei GalaksijaPlus_Fifan_Schematic.pdf.


    Die Soundkarte hat sich inzwischen auch noch ein wenig geändert, aber ich werde sie veröffentlichen, sobald ich sie aufgebaut habe und dann hoffentlich alles funktioniert.

    Noch ein Link-Tipp:

    http://galaksija.epizy.com/

    Und da auf das Buchsymbol in der Mitte, da gibt es viele Dokus und Artikel, und die sind OCRed oder eingetippt, daher lassen sie sich automatisiert übersetzen.


    Den Thread im robotron-Forum findet man bestimmt selbst.

    Der ist hier, da hatte ich mein Projekt auch vorgestellt.


    gibt es schon Nachbearbeitungen der Platinen und evtl. die Möglichkeit eine zu bekommen.

    Ja, die stammen vom dortigen User Buebchen (Wolfgang), mit ihm stehe ich seit letztem Freitag in Kontakt. Er hat meinen PS/2-Adapter noch ein wenig optimiert (z.B. verkleinert), und er hat auch Anpassungen am Mainboard durchgeführt, sodass dieses die Versorgungsspannung an den PS/2-Adapter weitergibt (der eine Tastatur-Anschluss ist jetzt 9-polig statt 8-polig). Aber lasst ihn erst mal seine Boards aufbauen, und wenn alles funktioniert, kann er euch evtl. seine übrig gebliebenen Platinen abgeben.

    Außerdem hat es eine Soundkarte

    Diese Platine habe ich in den letzten Tagen gezeichnet, ich werde sie demnächst bei JLCPCB bestellen.


    und einen Erweiterungsbus mit Backplane

    Die stammt wieder von Wolfgang. Ich weiß aber nicht, ob ich jemals zwei Geräte an den Erweiterungs-Port anschließen werde. :) Abgesehen von der Soundkarte gibt es da noch nichts, das Druckerinterface müsste erst wer zeichnen.

    Ich habe gelesen, dass die Z80 CPU an der Bilderzeugung beteiligt ist. Bedeutet das, dass der Rechner ähnlich wie der ZX81 die meiste Rechenpower für die Bilderzeugung verwendet und das Anwenderprogramm nur während des Bildwechsels laufen kann oder haben sie einen Weg gefunden, das zu entkoppeln, so dass die volle Leistung zur Verfügung steht?

    Ja, die CPU kümmert sich um den Bildaufbau, wie beim ZX81. Soweit ich weiß gibt es aber keinen FAST-Mode, zumindest habe ich davon noch nichts gelesen. Dafür funktioniert das alles aber ganz gut, auch bei Action-Spielen mit bewegter Block-Grafik.


    Mehr kann man in diesem Video erfahren:


    https://media.ccc.de/v/29c3-51…imate_galaksija_talk_h264


    Das war der "Ultimate Talk" zum Galaksija, da erzählt der zuvor erwähnte Tomaž über die technischen Details.

    Was hatte man denn in den 80ern für eine Tastatur da dran ?

    Der ursprüngliche Galaksija hatte die Tastatur auf der Hauptplatine, da wurden einzelne Schalter aufgelötet, auf die Tastenkappen aufgesetzt wurden.


    Siehe hier:

    http://emulator.galaksija.org/…ns/RACUN01/RACUN01-53.png (rechts oben sieht man die Tastaturmatrix)

    http://emulator.galaksija.org/…ns/RACUN01/RACUN01-55.png


    Theoretisch könnte man auch für dieses neue Board eine mechanische Tastatur bauen und an XP2 und XP3 anschließen, aber der PS/2-Adapter macht die Sache natürlich einfacher.

    Hier ein von mir vor kurzem fertiggestelltes Projekt: ich habe den "Galaksija Plus" nachgebaut, das war ein Selbstbau-Computer mit Z80-CPU im Jugoslawien der 1980er-Jahre.

    Diesen Rechner kann man komplett aus regulär erhältlichen Standardkomponenten aufbauen, die gesamten Materialkosten betragen ca. 80 Euro (ohne die Audio-Adapterstecker, die aber ohnehin in jedem Retro-Haushalt vorhanden sein sollten). Auch durch die recht kleine Hauptplatine bleiben die Kosten niedrig. Somit ist das vielleicht eine deutlich günstigere und einfachere Alternative zum Apple 1-Nachbau.


    Auf meinem Google Drive habe ich alle für den Nachbau benötigten Dateien zusammengestellt (Gerber Files, Stückliste, ROM-Images, etc.):


    https://drive.google.com/drive…-5PiKcZs9oFsY-6CqWDRKv7X2


    Von mir selbst stammen aber nur das Layout der PS/2-Adpater-Platine und die Stückliste.


    Das Mainboard basiert auf der Arbeit von Tomaž aus Slowenien, der den Rechner in den 2000er-Jahren im Rahmen seiner Elektrotechnik-Diplomarbeit für die Verwendung moderner Bauteile umgestaltet hat. Dann haben ein paar Russen noch den Plus-Modus und einen SD-Kartenslot hinzugefügt. Generell ist der Computer nur soweit modernisiert worden wie notwendig, ansonsten handelt es sich um die historische Hardware ohne irgendwelche FPGA- oder Microcontroller-Ersatzschaltungen.


    Ich habe den Aufbau in diesem Youtube-Video dokumentiert (in Englisch, aber es gibt deutsche Untertitel):


    https://www.youtube.com/watch?v=Uxc2ua1hdcY


    Es gibt für diesen Rechner eine Software-Sammlung:

    http://retrospec.sgn.net/users/tomcat/yu/Galaksija_list.php

    Die ist zwar nicht umfangreich, aber es ist schön zu sehen, wie damals talentierte Leute aus der bescheidenen Hardware viel herausgeholt haben.


    Der z88dk-C-Compiler unterstützt diesen Rechner, somit ist weiterer Software-Nachschub gesichert. Meine vier portablen z88dk-Programme laufen alle auch auf diesem Rechner:

    https://sourceforge.net/u/robertk-retro/profile


    Vielleicht möchte ja der eine oder andere von euch diesen Rechner auch nachbauen. Ich bin selber kein guter Löter und ich habe nicht viel Ahnung von Elektrotechnik, aber dennoch hat alles auf Anhieb funktioniert.

    Das SDDrive ist nur bedingt sinnvoll, wenn man so wie ich einen TO 7/70 und ein Megarom-Modul hat, weil man damit nicht viel neue Software erschließen kann. Viele Spiele sind nämlich auf Kassette erschienen, und die meisten lassen sich nur schwer in das SD-Diskettenformat umwandeln.

    Ich muss meine Aussage revidieren, und ich stelle fest: das SDDrive ist noch genialer als ich dachte.


    Im DCMoto-Emulator (dessen Autor ist auch der Macher des SDDrive) kann man nämlich jederzeit mit der F11-Taste ein Speicherabbild speichern. Dabei ensteht unter anderem eine .sddrive-Datei (= .sd), und die kann man auf die SD-Karte kopieren und mit dem SDDrive auf dem echten Rechner starten. Und so kann man beliebige Programme vom .k7-Kassettenformat ins .sd-Format umwandeln.


    Anleitung (hier gefunden im Posting vom 30.01.2021 18:50):


    - Im DCMoto-Emulator die Einstellungen der Ziel-Maschine konfigurieren, in meinem Fall ein TO7/70

    - Als Cartridge das Basic 1.0 zuweisen, und als Tape die gewünschte .k7-Datei

    - Hard Reset, danach müsste unter 2 das Kassettensymbol zu sehen sein. Mit 2 startet man den Kassetten-Ladevorgang.

    - Man achtet unten auf den Bandzähler: sobald das Laden beendet ist, drückt man F11. Im Emulator-Programmverzeichnis entstehen drei neue dcmoto...-Dateien, und eine davon hat die Erweiterung .sddrive, und die kopiert man auf die SD-Karte. Ich benenne die Datei immer in .sd um, aber man kann auch die Erweiterung .sddrive belassen.

    - Am Thomson das Basic-Modul einlegen (in meinem Fall mache ich das mit dem Megarom-Cartridge), danach gelangt man mittels Auswahl des Diskettensymbols ins SDDrive-Menü, wo man die .sd-Datei starten kann.


    Und so habe ich einige Kassetten umgewandelt und auf die Karte kopiert...



    ...und jetzt kann ich auch z.B. Green Beret am Thomson spielen.


    Als Kassetten-Ersatz werde ich mir wohl noch ein SDLEP-TFT bauen:

    http://dcmoto.free.fr/bricolage/sdlep-tft/index.html

    Das brauche ich jetzt gar nicht mehr. Praktischerweise gibt es kaum Kassetten-Spiele, die während des Spieles nachladen, bei solchen hätte man mit der .sd-Datei natürlich nur ein unvollständiges Abbild.

    Ich habe nun meinen Thomson TO7/70 weiter aufgerüstet, folgendes habe ich mir von Daniel C. aus Frankreich schicken lassen:



    1. Ein SDDrive, das ist ein Festplatten-Ersatz mittels microSD-Karte.

    http://dcmoto.free.fr/bricolage/sddrive/index.html


    2. Ein SX90-018, das ist ein Joystick-Adapter- und Sound-Erweiterungsmodul.

    http://dcmoto.free.fr/bricolage/sx90-2018/index.html


    Letzteres verkauft Daniel zwar nicht offiziell, aber er hat mir einen seiner drei Prototypen überlassen. :)


    Mit dem Joystick-Adapter kann ich jetzt endlich auch z.B. Choplifter und Arkanoid spielen, die haben keine Tastatursteuerung.


          


    Wobei ich noch nicht ganz durchschaut habe, was die Sound-Erweiterung bringt und welche Spiele davon Gebrauch machen.


    Das SDDrive ist nur bedingt sinnvoll, wenn man so wie ich einen TO 7/70 und ein Megarom-Modul hat, weil man damit nicht viel neue Software erschließen kann. Viele Spiele sind nämlich auf Kassette erschienen, und die meisten lassen sich nur schwer in das SD-Diskettenformat umwandeln. Und das meiste, bei dem das geht, ist ohnehin schon auf dem Megarom enthalten. Mit einem TO8 sieht es da anders aus, der war ja "Disketten-basiert", und da sind auch richtig gute Spiele dabei.


    Ein ziemlich vollständiges Software-Archiv findet man hier:

    http://dcmoto.free.fr/programmes/_html/index.html


    Oben bei "Support" muss man "TO ..." auswählen. Leider gibt es da keine Unterscheidung zwischen den einzelnen TO-Modellen, da muss man immer schauen, was am Kassetten/Disketten-Cover steht. Der Grund ist wohl, dass die meisten französischen Retro-Thomsonisten einen TO8 haben, und der ist abwärtskompatibel und kann die gesamte TO-Software verwenden.


    Als Kassetten-Ersatz werde ich mir wohl noch ein SDLEP-TFT bauen:

    http://dcmoto.free.fr/bricolage/sdlep-tft/index.html


    P.S. Gibt es außer mir noch jemanden, der einen TO7(-70) aktiv verwendet? Ich würde gerne ein wenig Know-How austauschen, ich blicke noch nicht überall durch. In forum.system-cfg.com gibt es leider kein englischsprachiges Unterforum, und zudem funktioniert dort die Registrierung neuer Benutzer derzeit nicht.

    ... und leider 0 Software dafuer - nichtmal das Basic Modul :/

    Ich hatte auch dieses Problem, d.h. einen TO-7/70 ohne Basic-Modul. Ohne irgendein Modul kann man mit diesem Rechner leider gar nichts anfangen (mit Ausnahme der nicht wirklich aufregenden Lightpen-Kalibrierung).


    Zur Abhilfe gibt es drei Möglichkeiten:


    1. Man versucht auf ebay.fr, eine "Thomson Basic Cartouche" zu ersteigern. Wenn man Glück hat, bekommt man das Modul dort um 5-10 Euro. Es taucht allerdings nicht so oft auf, zumindest nicht zu einem vernünftigen Startpreis.


    2. Man bestellt hier...

    http://forum.system-cfg.com/viewtopic.php?f=10&t=7086

    ...eine Platine oder einen Bausatz für ein Selbstbau-Modul, das BASIC 1.0-Image (oder irgendein anderes Modul) muss man auf ein EPROM schreiben. Die Gesamtkosten sind aber höher als bei Variante 1.


    3. Man bestellt hier...

    https://megarom.forler.ch/en/

    ...ein Megarom-Cartridge, das ist ein Multi-ROM-Modul, ähnlich wie das FinalGROM99 für den TI-99/4A, nur ohne SD-Kartenslot und daher mit festem Inhalt.


    Ich habe mich für Variante 3 entschieden und mir nun ein Megarom zugelegt, und ich bin damit sehr zufrieden, auch der Preis ist m.M.n. für so ein Modul mit Gehäuse recht günstig.


        


    Auf einem LCD-TV ist der grüne Text am Auswahlbildschirm leider kaum lesbar, aber auch auf dem Röhren-TV ist die grüne Schrift auf weißem Hintergrund schlechter lesbar als es auf dem Foto aussieht. Edouard, der Macher des Megarom, hat mir erklärt, dass das ein bekanntes Problem ist: die damaligen Thomson-Fernseher haben die Farben anders dargestellt als die heutigen Fernseher (und die RGB-Farben sind überhaupt erst in den späten 1990ern standardisiert worden).



    Aber für die Thomson-Computer mit ihrem Lightpen sollte man sowieso nur einen Röhren-TV verwenden. :)


    Apropos Lightpen, ein wirkliches Highlight ist das Homebrew-Spiel "Kandy Krush Java", geschrieben vom Autor des DCMoto-Emulators. Gespielt wird mit Lightpen, und das ist wirklich ein einmaliges Feeling!



    Hier mein TO7-70 in seiner vollen Pracht. Leider kann ich Choplifter nicht spielen, weil mir noch das Joystick-Adapter-Modul "SX90-018" fehlt. Aber die meisten Spiele kann man auch mit der Tastatur spielen.



    Interessant dürfte auch "Controle Aerien" sein, das ist eine Fluglotsen-Simulation, die mit dem Lightpen gesteuert wird. Leider weiß ich überhaupt nicht, was man da machen muss.



    Viele der Spiele sind leider ein wenig lieblos gemacht, manche sind auf dem Niveau eines VC-20 oder eines TI-99/4A. Man sollte aber bedenken, dass der ursprüngliche TO7 schon 1982 erschienen ist, und da war z.B. von einem 64er noch nichts am Horizont zu sehen. Ansonsten hat der Rechner m.M.n. viel Potential, auch seine Farben sind sehr schön.


    Noch kurz zur Erklärung, weshalb ich, der ich weder Französisch kann noch Gitanes rauche, mich für diesen Rechner interessiere: in meiner Jugend hatte ich mir öfters das Buch "Home Computer" von Peter Rodwell aus der Bücherei ausgeliehen, und darin war der TO7 abgebildet, der mich vor allem aufgrund des Lightpens fasziniert hat.

    Eine einfache Test-Methode für Laien wie dich und mich :) ist das Messen der Temperatur der ICs nach 5-10 Minuten Betrieb. Am besten nimmt man dazu so ein einfaches Infrarot-Thermometer mit Leucht-Punkt, zur Not reicht aber auch der Finger.


    Mehr als ca. 50-60 Grad sollten es nicht sein - ansonsten ist das ein starkes Zeichen dafür, dass der Chip defekt ist (da verbrennt man sich dann fast den Finger, wenn man draufgreift).

    deine Karte hat aber 16Bit - ob die im XT läuft?

    Die Diskussion habe ich jedes Mal, wenn ich mir eine neue 8-Bit-Karte zulege und ein Foto davon poste. :)


    Ja, die Karte hat nur 8-Bit. Auf den Fotos ist das immer eine optische Täuschung, wenn nicht alle Kontakte belegt sind, das sieht dann aus wie die Lücke bei den 16-Bit-Karten.