Posts by RobertK

    Das SDDrive ist nur bedingt sinnvoll, wenn man so wie ich einen TO 7/70 und ein Megarom-Modul hat, weil man damit nicht viel neue Software erschließen kann. Viele Spiele sind nämlich auf Kassette erschienen, und die meisten lassen sich nur schwer in das SD-Diskettenformat umwandeln.

    Ich muss meine Aussage revidieren, und ich stelle fest: das SDDrive ist noch genialer als ich dachte.


    Im DCMoto-Emulator (dessen Autor ist auch der Macher des SDDrive) kann man nämlich jederzeit mit der F11-Taste ein Speicherabbild speichern. Dabei ensteht unter anderem eine .sddrive-Datei (= .sd), und die kann man auf die SD-Karte kopieren und mit dem SDDrive auf dem echten Rechner starten. Und so kann man beliebige Programme vom .k7-Kassettenformat ins .sd-Format umwandeln.


    Anleitung (hier gefunden im Posting vom 30.01.2021 18:50):


    - Im DCMoto-Emulator die Einstellungen der Ziel-Maschine konfigurieren, in meinem Fall ein TO7/70

    - Als Cartridge das Basic 1.0 zuweisen, und als Tape die gewünschte .k7-Datei

    - Hard Reset, danach müsste unter 2 das Kassettensymbol zu sehen sein. Mit 2 startet man den Kassetten-Ladevorgang.

    - Man achtet unten auf den Bandzähler: sobald das Laden beendet ist, drückt man F11. Im Emulator-Programmverzeichnis entstehen drei neue dcmoto...-Dateien, und eine davon hat die Erweiterung .sddrive, und die kopiert man auf die SD-Karte. Ich benenne die Datei immer in .sd um, aber man kann auch die Erweiterung .sddrive belassen.

    - Am Thomson das Basic-Modul einlegen (in meinem Fall mache ich das mit dem Megarom-Cartridge), danach gelangt man mittels Auswahl des Diskettensymbols ins SDDrive-Menü, wo man die .sd-Datei starten kann.


    Und so habe ich einige Kassetten umgewandelt und auf die Karte kopiert...



    ...und jetzt kann ich auch z.B. Green Beret am Thomson spielen.


    Als Kassetten-Ersatz werde ich mir wohl noch ein SDLEP-TFT bauen:

    http://dcmoto.free.fr/bricolage/sdlep-tft/index.html

    Das brauche ich jetzt gar nicht mehr. Praktischerweise gibt es kaum Kassetten-Spiele, die während des Spieles nachladen, bei solchen hätte man mit der .sd-Datei natürlich nur ein unvollständiges Abbild.

    Ich habe nun meinen Thomson TO7/70 weiter aufgerüstet, folgendes habe ich mir von Daniel C. aus Frankreich schicken lassen:



    1. Ein SDDrive, das ist ein Festplatten-Ersatz mittels microSD-Karte.

    http://dcmoto.free.fr/bricolage/sddrive/index.html


    2. Ein SX90-018, das ist ein Joystick-Adapter- und Sound-Erweiterungsmodul.

    http://dcmoto.free.fr/bricolage/sx90-2018/index.html


    Letzteres verkauft Daniel zwar nicht offiziell, aber er hat mir einen seiner drei Prototypen überlassen. :-)


    Mit dem Joystick-Adapter kann ich jetzt endlich auch z.B. Choplifter und Arkanoid spielen, die haben keine Tastatursteuerung.


          


    Wobei ich noch nicht ganz durchschaut habe, was die Sound-Erweiterung bringt und welche Spiele davon Gebrauch machen.


    Das SDDrive ist nur bedingt sinnvoll, wenn man so wie ich einen TO 7/70 und ein Megarom-Modul hat, weil man damit nicht viel neue Software erschließen kann. Viele Spiele sind nämlich auf Kassette erschienen, und die meisten lassen sich nur schwer in das SD-Diskettenformat umwandeln. Und das meiste, bei dem das geht, ist ohnehin schon auf dem Megarom enthalten. Mit einem TO8 sieht es da anders aus, der war ja "Disketten-basiert", und da sind auch richtig gute Spiele dabei.


    Ein ziemlich vollständiges Software-Archiv findet man hier:

    http://dcmoto.free.fr/programmes/_html/index.html


    Oben bei "Support" muss man "TO ..." auswählen. Leider gibt es da keine Unterscheidung zwischen den einzelnen TO-Modellen, da muss man immer schauen, was am Kassetten/Disketten-Cover steht. Der Grund ist wohl, dass die meisten französischen Retro-Thomsonisten einen TO8 haben, und der ist abwärtskompatibel und kann die gesamte TO-Software verwenden.


    Als Kassetten-Ersatz werde ich mir wohl noch ein SDLEP-TFT bauen:

    http://dcmoto.free.fr/bricolage/sdlep-tft/index.html


    P.S. Gibt es außer mir noch jemanden, der einen TO7(-70) aktiv verwendet? Ich würde gerne ein wenig Know-How austauschen, ich blicke noch nicht überall durch. In forum.system-cfg.com gibt es leider kein englischsprachiges Unterforum, und zudem funktioniert dort die Registrierung neuer Benutzer derzeit nicht.

    ... und leider 0 Software dafuer - nichtmal das Basic Modul :/

    Ich hatte auch dieses Problem, d.h. einen TO-7/70 ohne Basic-Modul. Ohne irgendein Modul kann man mit diesem Rechner leider gar nichts anfangen (mit Ausnahme der nicht wirklich aufregenden Lightpen-Kalibrierung).


    Zur Abhilfe gibt es drei Möglichkeiten:


    1. Man versucht auf ebay.fr, eine "Thomson Basic Cartouche" zu ersteigern. Wenn man Glück hat, bekommt man das Modul dort um 5-10 Euro. Es taucht allerdings nicht so oft auf, zumindest nicht zu einem vernünftigen Startpreis.


    2. Man bestellt hier...

    http://forum.system-cfg.com/viewtopic.php?f=10&t=7086

    ...eine Platine oder einen Bausatz für ein Selbstbau-Modul, das BASIC 1.0-Image (oder irgendein anderes Modul) muss man auf ein EPROM schreiben. Die Gesamtkosten sind aber höher als bei Variante 1.


    3. Man bestellt hier...

    https://megarom.forler.ch/en/

    ...ein Megarom-Cartridge, das ist ein Multi-ROM-Modul, ähnlich wie das FinalGROM99 für den TI-99/4A, nur ohne SD-Kartenslot und daher mit festem Inhalt.


    Ich habe mich für Variante 3 entschieden und mir nun ein Megarom zugelegt, und ich bin damit sehr zufrieden, auch der Preis ist m.M.n. für so ein Modul mit Gehäuse recht günstig.


        


    Auf einem LCD-TV ist der grüne Text am Auswahlbildschirm leider kaum lesbar, aber auch auf dem Röhren-TV ist die grüne Schrift auf weißem Hintergrund schlechter lesbar als es auf dem Foto aussieht. Edouard, der Macher des Megarom, hat mir erklärt, dass das ein bekanntes Problem ist: die damaligen Thomson-Fernseher haben die Farben anders dargestellt als die heutigen Fernseher (und die RGB-Farben sind überhaupt erst in den späten 1990ern standardisiert worden).



    Aber für die Thomson-Computer mit ihrem Lightpen sollte man sowieso nur einen Röhren-TV verwenden. :-)


    Apropos Lightpen, ein wirkliches Highlight ist das Homebrew-Spiel "Kandy Krush Java", geschrieben vom Autor des DCMoto-Emulators. Gespielt wird mit Lightpen, und das ist wirklich ein einmaliges Feeling!



    Hier mein TO7-70 in seiner vollen Pracht. Leider kann ich Choplifter nicht spielen, weil mir noch das Joystick-Adapter-Modul "SX90-018" fehlt. Aber die meisten Spiele kann man auch mit der Tastatur spielen.



    Interessant dürfte auch "Controle Aerien" sein, das ist eine Fluglotsen-Simulation, die mit dem Lightpen gesteuert wird. Leider weiß ich überhaupt nicht, was man da machen muss.



    Viele der Spiele sind leider ein wenig lieblos gemacht, manche sind auf dem Niveau eines VC-20 oder eines TI-99/4A. Man sollte aber bedenken, dass der ursprüngliche TO7 schon 1982 erschienen ist, und da war z.B. von einem 64er noch nichts am Horizont zu sehen. Ansonsten hat der Rechner m.M.n. viel Potential, auch seine Farben sind sehr schön.


    Noch kurz zur Erklärung, weshalb ich, der ich weder Französisch kann noch Gitanes rauche, mich für diesen Rechner interessiere: in meiner Jugend hatte ich mir öfters das Buch "Home Computer" von Peter Rodwell aus der Bücherei ausgeliehen, und darin war der TO7 abgebildet, der mich vor allem aufgrund des Lightpens fasziniert hat.

    deine Karte hat aber 16Bit - ob die im XT läuft?

    Die Diskussion habe ich jedes Mal, wenn ich mir eine neue 8-Bit-Karte zulege und ein Foto davon poste. :)


    Ja, die Karte hat nur 8-Bit. Auf den Fotos ist das immer eine optische Täuschung, wenn nicht alle Kontakte belegt sind, das sieht dann aus wie die Lücke bei den 16-Bit-Karten.

    Ein GeniScan GS-B105G Handscanner, offenbar praktisch unbenutzt.



    Sowas habe ich schon länger gesucht, aber ich glaube, außer mir interessieren sich nicht viele Leute für sowas. Es werden auch nur sehr selten welche angeboten, die meisten Leute haben damals ihre alten Handscanner nach dem Umstieg auf Flachbett-Scanner entsorgt.


    Ich bin gespannt, ob ich den Scanner an meinem Turbo-XT zum Laufen bringe, von den Systemanforderungen her sollte es klappen.

    MO5 von Thomson, 6809 Color Computer.

    Sehr schön! Berichte uns dann bitte, ob alle deine Fernseher mit dem SCART-Signal deines MO5 klarkommen.


    Ich habe seit vielen Jahren einen TO7/70 im Keller, mit dem ich leider kein Bild bekomme, und der Verkäufer (ein Österreicher) hat mir damals gesagt, dass der Fernseher dafür die besondere französische Variante des SECAM-Signals können muss, und angeblich können unsere TVs üblicherweise nur das osteuropäische SECAM. Da würde ich gerne endlich wissen, ob das ein Märchen war, was der mir da erzählt hat.

    Der z88dk-Compiler unterstützt nun den Bit-90 als Zielsystem (als Sub-Typ des ColecoVision-Zielsystems), allerdings wird vorerst mal auch nur das .rom-Modulformat erzeugt. Interessant wäre auch das Kassetten-Format, aber dazu müsste das MAME erst mal unterstützen.


    Ich habe meine drei z88dk-Programme aktualisiert, sie unterstützen nun auch den Bit-90:


    https://sourceforge.net/projects/h-tron/

    https://sourceforge.net/projects/mastermindrk/

    https://sourceforge.net/projects/elitepb/


    Man muss aber dazusagen, dass der Bit-90 im Prinzip nur ein ColecoVision mit Tastatur, Basic-ROM und einem anderen Font ist. Die ColecoVision-Module laufen darauf genauso, nur halt ohne Tastaturunterstützung.

    Ich nutze mal diesen Thread, um keinen neuen eröffnen zu müssen: sehe ich das richtig, dass es für den Philips P2000C noch keinen einzigen Emulator gibt?


    Das wäre nämlich ein weiteres mögliches hochinteressantes Ziel-System für den z88dk-C-Compiler. Aber ohne Emulator (und ohne Original-Hardware) kann man die damit erstellten Programme nur schwer ausprobieren.


    Da der CP/M-Teil in z88dk schon fertig ist, müsste der z88dk-Entwickler grundsätzlich nur noch die Erstellung der Disketten-Images für dieses System hinzufügen (die Daten dazu findet man im Datenblatt auf Seite 20, wobei die Infos "entries" und "bytes/extent" noch fehlen) - das wären für ihn ca. 15 Minuten Arbeit, und dann könnte man einfache Programme schon dafür kompilieren.


    Hochinteressant wäre aber auch die Grafikausgabe, laut Datenblatt in bis zu 512x256. Das müsste man im Compiler erst einbauen, aber das wäre auch machbar, Doku ist ja ausreichend vorhanden.


    Hätte eigentlich ein P2000C-Besitzer unter euch die Möglichkeit, so ein Diskettenimage auf eine Diskette zu bringen? Vielleicht mit Catweasel oder dgl.?

    [EDIT: hier gibt es Images, die mit ImageDisk erstellt worden sind - dann müsste das Schreiben eigentlich am PC funktionieren?]

    Hallo Leute,


    ich darf euch auf mein kleines Spielchen H-Tron hinweisen, das mittlerweile 38 verschiedene Z80-Rechner unterstützt, darunter auch den Alphatronic PC (den ich aber leider nicht besitze, daher habe ich es nur im Emulator getestet).


    Seit ein paar Monaten unterstützt der z88dk-Compiler nämlich auch den Alphatronic PC.


    Derzeit erzeugt der Compiler für den Alphatronic PC aber nur ein .ROM Image - kann man so ein Image auch irgendwie von Diskette zum Laufen bringen (so wie z.B. bei den MSX-Rechnern)? Wenn nicht, dann könnte ich mal beim z88dk-Entwickler nachfragen, ob er dem Compiler beibringen könnte, zusätzlich auch ein Disketten-Image zu erzeugen.

    MfG,

    Robert