Posts by gpospi

    Ich hatte früher einen Casio Pocket TV ohne externen Antennen-Eingang. Da hab ich das Kabel vom Antennen-Ausgang des C64 einfach an die Teleskop-Antenne angelötet. Das hat tadellos funktioniert, d.h. die Bildqualität war auch nicht schlechter als am TV mit Antenneneingang (aber natürlich weiterhin miserabel im Vergleich zu einem ordentlichen Monitor). Aber "lokal ausstrahlen" brauchst grundsätzlich nix, wobei das angelötete Kabel und die Teleskopantenne natürlich lokale Abstrahlung verursachen...

    I just did a few tests on the second CPU card. First I removed all components in sockets (i.e. serial driver D8251C, EPROMS and CPU). Measuring at the 8085 socket shows Vcc=5V, Vss=0V, Vpp=1.5V. Vpp is a bit strange, but I see no actual problem as the 8085 doesn't use Vpp. Reset In is also correct (i.e. 4.95V in normal mode, 0V when I press the reset key). Hence the CPU should actually be working, unless there is e.g. a problem with the oscillator. Therefore my next steps will be:
    a) Check if Reset Out signal is correct (i.e. follows the Reset In), I assume this would give me an indication if the CPU is running.

    b) Perform measurements at the EPROM sockets (where I should find Vbb=-5V and Vdd=12V).


    Ja das ist im Prinzip eine Möglichkeit. Ich hab allerdings schon mit 4 Laufwerken getestet (3 originale Alphatronic/BASF Laufwerke sowie ein Panasonic/Matsushita vom PC mit angepasstem Kabel) und erhalte immer das gleiche Problem. Auch zwei unterschiedliche Floppy Controller liefern das gleiche Ergebnis. Das einzig "konstante" Teil ist die CPU Karte (da meine zweite Karte derzeit definitiv nicht funktioniert). Insofern vermute ich den Fehler generell hier, zumal auch der Reset Zyklus nicht sauber läuft (meist muss ich den Rechner manuell durch Druck auf die Reset Taste zum Leben erwecken). Das Reset Issue hatte ich allerdings von Anfang an.

    Unfortunately the new floppy disk controller chip didn't improve anything. Actually the situation got worse, as pressing "B" just resulted in computer hanging (no repeated "." prompts). Hence I suspect that the new controller chip is not working correctly or not compatible (although it should be). So basically I am left with a P2 that brings up the MOS screen and I can enter MOS commands. Still I can't access disks, although it worked previously. The strange thing is that the machine stopped accessing disks after I tried the "hard format program" in CP/M. Formatting on drive A stopped after a few sectors with an error, on drive B (which was previously always showing BDOS errors/undefined drive state) I managed to format a disk. I even copied a few files successfully from A to B via CP/M's PIP command. All of a sudden the machine couldn't access any drive and I just got BDOS errors, after reset the machine didn't access the drives anymore. So obviously some component stopped working, but I can't figure out which one (I assume that either some capacitor or some controller chip is "guilty"). Currently I don't have time for further investigations, but eventually I will try to load a program via the serial interface. If this works I could at least somehow start the machine.

    There is also no luck with my second CPU card, it still doesn't work (i.e. no beep when pressing the reset key and no MOS start screen). I will check voltage levels at the CPU socket, i.e. Vcc, Vss, Reset. Maybe this gives me some indication about the problem. But overall getting the second CPU card working has lower priority than fixing the disk problems of the P2.

    Unfortunately I am not progressing with my P2. The previously working machine (just having problems with the second disk drive) doesn't access the disk drives anymore, i.e. I can't boot at all (MOS just repeatedly shows the "." prompt after pressing "B").

    The second machine (using the cards provided by rfka01 ) is still "dead" when I use the original CPU board. With the CPU board of my "first P2" it shows the MOS start screen correctly, but also doesn't access the floppy drive.

    I ordered a replacement CPU, but still no luck. It seems that the "new CPU" is broken, as the computer is also "dead" when I insert this CPU in the working CPU board. Inserting the definitely working CPU (from the first board) also doesn't give me any success, the screen remains black. The middle EPROM is always getting very hot, hence I suspect a problem here. I will probably swap the EPROMs on the boards (or try burning new EPROMs based on the images provided on @helwie44's website) and check the results. Maybe I am lucky and the board shows some sign of life afterwards.

    However I assume that the computer will still not access the disk drives correctly. I will try replacing the floppy disk controller chip. If this also gives no success I am at the end of my current possibilities. Maybe I can organize a scope somewhere and analyze the signals, but this will take quite some time...


    helwie44 - Zum Memory: Würde es auch funktionieren, eine 16K SRAM Karte auf Startadresse 0000h (also alle DIP Schalter auf 1 wegen inverser Logik) zu setzen und diese parallel zur 48K Karte mit normaler Adresse 4000h zu betreiben? Im Reset-Zustand müsste allerdings wohl die 16K Karte "inaktiv" sein, um keinen Konflikt mit den ROMs zu erzeugen...

    Leider sind meine bestellten Ersatz-Chips (Intel 8085 CPU, FD1791 Floppy Controller) noch nicht da. Ich habe heute trotzdem wieder ein wenig experimentiert und ein paar Signale am Floppy-Anschluss gemessen (leider nur mit einem simplen Multimeter). Da kommt mir einiges seltsam vor: DS1 = 0.3V, DS2 = 0.1V, Motor On = 0.08V, Ready = 4.7V. Im Grunde müssten das ja alles TTL Signale mit negativer (invertierter) Logik sein, die Pegel passen also. Ich würde aber erwarten, dass das aktuell selektierte Laufwerk mit 0V auf der entsprechenden DS-Line angesprochen wird (beim normalen Boot-Prozess also DS1) und alle anderen DS-Lines auf High-Pegel liegen. Zudem müsste laut http://www.hermannseib.com/documents/floppy.pdf das Ready Signal eigentlich im Betrieb (oder gegebenenfalls permanent) auf low liegen, hier liegt es auf high. Könnte das darauf hinweisen, dass das Laufwerk nicht korrekt selektiert wird und deshalb der Status eben "not Ready" ist?

    Ich habe leider keine Vergleichsmöglichkeit mit funktionierenden Alphatronic Px Maschinen, aber bei Gelegenheit werde ich wohl mal am PC die Signale checken...


    Bisher haben Basic-Disketten und CP/M-Disketten grundsätzlich korrekt gebootet. Hin- und wieder habe ich Fehler bekommen, d.h. manchmal habe ich bei sonst funktionierenden Boot-Disketten nur wiederholt das MOS-Punkt-Prompt nach Eingabe von "B" erhalten. Die Laufwerke wurde aber immer angesprochen, d.h. die Laufwerks-LEDs haben geleuchtet. Seltsam ist lediglich, dass der Laufwerksmotor beider Laufwerke immer läuft.


    Nun bootet der Rechner gar nicht mehr, offenbar wird das Laufwerk nicht korrekt angesprochen (LED leuchtet nicht und der Lesekopf wird auch nicht positioniert). Ein thermisches Problem wäre denkbar, allerdings funktioniert der Computer auch heute Vormittag bei 22 Grad Umgebungstemperatur und nach nächtlicher Ruhepause nicht. Könnte das 1KB Static RAM auf der CPU Karte nun Probleme haben?


    Die CPU Karten habe ich näher untersucht, ich habe ja eine "originale CPU Karte" (CPU#1) aus meiner P2 und die zweite Karte von Robert/RFKA01 (CPU#2). Die CPU#1 funktioniert grundsätzlich, lediglich die Floppy-Zugriffe scheitern seit gestern Nachmittag. Bei CPU#2 gibt es definitiv mehrere Fehler: Der 8085 Chip ist defekt (verursacht einen Kurzschluss). Ebenso sind die ROMs nicht funktionsfähig. Das Disk-ROM wird sehr heiß, hat also vermutlich auch einen Kurzschluss. Ich habe alle 3 ROMs einzeln in die funktionierende CPU#1 Karte eingesetzt (im Austausch der jeweiligen "Original ROMs"). In jedem Fall hat der Rechner dann kein Bild ausgegeben und kein MOS-Prompt angezeigt. Insofern kann ich leider die CPU#2 Karte wohl auch mit neuer 8085 CPU vermutlich nicht nutzen und ich habe weiterhin keine Ersatz-ROMs für CPU#1.


    Der Oszillator sollte wohl nicht die Fehlerquelle sein, die CPU selbst arbeitet ja korrekt. Jedenfalls muss das Problem meines Erachtens nach auf der CPU Karte liegen, da mein Versuchsaufbau mit Robert's Komponenten exakt das gleiche Ergebnis liefert. Ich verwende ja nur meine CPU Karte in beiden Systemen (weil die zweite CPU Karte eben definitiv defekt ist).


    Als nächste Schritte plane ich nun also:

    - Test der CPU#1 Karte mit neuem 8085 Chip (sollte in den nächsten Tagen geliefert werden).

    - Transfer eines Systems direkt in den Speicher mit Nullmodem-Verbindung.

    Mit den 16K SRAM-Boards war ich nun erfolgreich:

    • Board 1359 in Slot 2 (DIP ON-ON-OFF-ON)
    • Board 1357 in Slot 3 (DIP ON-ON-ON-OFF)
    • Board XE344 in Slot 5 (DIP ON-ON-OFF-OFF)

    Damit bekomme ich die vollen 48K Speicher (Top of Memory = FFEF)

    Hallo, ich habe das Formatprogramm auf eine Disk kopiert und die Maschine gebootet. Auf Laufwerk A wurden ein paar Spuren formatiert, dann wurde mit einem Fehler abgebrochen. Auf Laufwerk B wurde zu meiner großen Überraschung eine Diskette korrekt formatiert, ich konnte anschließend auch Dateien darauf kopieren. Allerdings habe ich nach einigen Minuten plötzlich bei beiden Laufwerken Fehler bekommen (Laufwerk nicht bereit bzw. BDOS Error). Seither kann ich die Maschine nicht einmal mehr booten. Ich drücke "B", aber die Laufwerke werden nicht korrekt angesprochen (Laufwerk LED bleibt dunkel) und das MOS zeigt nur wiederholt das Punkt-Prompt. Irgendwie habe ich gerade ein "ein Schritt vor und zwei Schritte zurück" Erlebnis.


    Daraufhin fleißig weiter getestet, immerhin habe ich ja nun alle Karten doppelt. Die Ergebnisse:

    • Der zweite Floppy Controller von rfka01 liefert das gleiche Ergebnis.
    • Die "explodierte" Grafikkarte ist funktionsfähig und liefert korrekte Video Signale (wenn sie im richtigen Slot steckt).
    • Bei der zweiten CPU Karte scheint nicht nur die CPU defekt zu sein, jedenfalls funktioniert sie mit getauschter CPU (aus der ersten CPU Karte) ebenfalls nicht.
    • Die 16K Memory Boards scheinen soweit auch zu funktionieren, allerdings habe ich die Konfiguration noch nicht wirklich verstanden. Zudem ist mir nicht klar welches Board in welchen Slot gehört (siehe weiter unten).
    • Mein bisheriges 48K Memory Board (nach Entfernung der 3 defekten Kondensatoren) scheint korrekt zu arbeiten, jedenfalls liefern mehrmalige Speichertests (mit MOS-Befehlen zum Füllen und Vergleichen der Speicherinhalte) keine Fehler.
    • Wenn ich den gesamten Aufbau mit dem zweiten PC Netzteil und der zweiten Backplane durchführe, so ändert sich am Ergebnis nichts.

    Ich kann mir nun eigentlich nur noch vorstellen, dass die CPU (oder allenfalls die ROMs) nicht korrekt arbeiten. Sobald ich meine neue 8085 CPU bekomme werde ich weiter testen. Wenn die Floppy-Zugriffe weiterhin scheitern, muss ich wohl den Trick mit dem seriellen Kabel versuchen.


    Nun zu den Details der 16K Memory Boards (ich habe drei Boards zu je 16K):

    • Das erste Board ist beschriftet mit "LT1357", DIP Switches stehen auf ON-ON-ON-OFF. MOS liefert hier Top of Memory = 40EF.
    • Die Aufschrift am zweiten Board lautet "LT1359", DIP Switches stehen auf ON-ON-OFF-ON. MOS liefert hier Top of Memory = 7FEF.
    • Das dritte Board ist mit XE344 bezeichnet, DIP Switches stehen auf ON-ON-OFF-OFF, MOS liefert wie bei Board 1 den Top of Memory = 40EF.

    Hat jemand eine Idee wie ich diese drei Boards gemeinsam einsetzen kann um wieder auf 48K zu kommen?

    Ich bin wieder vorsichtig optimistisch: Habe mir das CPU Board angesehen, das gestern im Zuge der Kondensator-Explosion auf dem Video Board beschädigt wurde (und seither die Kurzschluß-Notabschaltung des Netzteils auslöst). Der Schaden dürfte sich zum Glück in Grenzen halten. Das Board selbst scheint komplett ok zu sein, alle Leiterbahnen und Kondensatoren sind ok. Allerdings hat sich offenbar die CPU verabschiedet und verursacht nun einen Kurzschluss 5 Volt / Masse. Bei entfernter CPU läuft das Netzteil problemlos an.


    Ich hab mir also eine Ersatz-CPU bestellt, sobald diese eintrifft werde ich die Tests wieder aufnehmen. Mein Plan ist, dieses CPU Board dann testweise in meine P2 einzubauen. Vielleicht sind mit diesem Board (ohne Modifikation für externen Takt) und den darauf befindlichen ROMs dann die Floppy-Probleme endlich beseitigt. Viele weitere Möglichkeiten sehe ich eigentlich nicht mehr...

    Ja danke, helwie44 ! Die defekte Video-Karte macht mir weniger Sorgen, Output über V.24 wäre natürlich eine gute Alternative. Aber ohne CPU kann ich wohl keine erfolgreichen Tests erwarten.


    Ich werde mit meiner bisherigen P2 auch noch ein paar weitere Analysen machen. Beim FOKO ist irgendwie seltsam, dass es offenbar gar nicht versucht mehrere Sektoren zu formatieren. Ich werde vom Vorgang noch ein Video erstellen und hochladen. Im Grunde wird aber immer nur Sektor 1 angesprochen, dann scheppert das Laufwerk recht laut, die LED geht kurz aus und der gleiche Vorgang beginnt bei der nächsten Spur. Da kann irgendwas nicht stimmen.


    Auf meiner bisherigen CPU Karte kommt mir die Modifikation hinsichtlich "externem Takt" seltsam vor. Ich glaube da wurde eine Leiterbahn beschädigt, die eigentlich nicht unterbrochen sein sollte. Werde auch davon ein Foto hier hochladen. Leider kann ich mit der zweiten CPU Karte nicht testen, da diese ja offenbar defekt ist.

    So ich habe mal wieder ein Update, die Zusammenfassung lautet "viel erlebt, aber wenig erreicht". Im Detail:

    • Die Teile von Robert ( rfka01 ) wurden heute geliefert. Am Wochenende hatte ich mir schon ein altes PC Netzteil für einen Versuchsaufbau vorbereitet, sicherheitshalber hängt auch eine Festplatte daran um etwas Last zu erzeugen.
    • Im ersten Schritt habe ich die Karten auf Kurzschlüsse in der Stromversorgung überprüft, konnte aber zum Glück keine Probleme feststellen.
    • Voller Erwartung habe ich nun also PC Netzteil, Backplane, CPU Karte, Display Karte und Tastatur Interface zusammen gesteckt. Das sollte ja für einen System-Start bis zur MOS Einschaltmeldung reichen. Beim Einschalten der Stromversorgung beginnt die Reset-LED auf der Tastatur ordnungsgemäß zu leuchten, die Freude ist groß.
    • Leider kommt kein Bild am Monitor und nach einigen Sekunden verabschiedet sich das Display-Board mit Knall und Feuer. Also entferne ich die Display Karte und überprüfe den Schaden. Hier ist ein Kondensator explodiert, der sollte leicht zu ersetzen sein. Offenbar wurde aber auch die CPU Karte in Mitleidenschaft gezogen, jedenfalls verursacht diese nun einen Kurzschluss. Mit diesem Versuchsaufbau komme ich also nicht weiter.
    • Somit baue ich nun die "neue alte Floppy" in meine vorhandene P2 ein um zu sehen, ob damit nun die seltsamen Lese- und Formatierungsfehler verschwinden. Das passiert leider nicht, es treten alle bekannten Fehler unverändert auf.
    • Damit fällt mein Verdacht nun endgültig auf den Floppy-Controller meiner Maschine. Also baue ich den Ersatz-Controller ein und hoffe auf Verbesserung. Leider wird auch diese Hoffnung enttäuscht, die Maschine verhält sich unverändert (Booten von Floppy A geht problemlos, Formatieren mit FOKO scheitert, Zugriffe auf Floppy B erzeugen BDOS Fehler). Auch mit anderen Floppy-Kabeln ändert sich nichts.
    • Ich habe leider kein Oszi um die Signale genauer zu untersuchen. Insofern werde ich mich wohl geschlagen geben und die P2 eben mit einem Laufwerk verwenden. Letztendlich boote ich die Maschine ohnehin nur "zum Spaß" ins CP/M oder BASIC, konkrete "Aufgaben" erledige ich damit ja nicht.

    Interesting idea to create a board which may replace several other potential faulty components. Unfortunately I am not so deep into hardware design and the memory layout of the P2. Overall I am not sure if having e.g. the floppy ROM "backup" on the board is very useful. If the floppy controller is broken, just having a working ROM will not really help. If the floppy controller is generally working, I would replace a potentially faulty ROM directly on the controller.

    So, ich hab nun wieder getestet: Speicher scheint insgesamt korrekt zu funktionieren. Befüllen mit "F" und Prüfen mit "C" führt bei mehreren Durchgängen mit verschiedenen Fülldaten immer zu korrekten Ergebnissen. Auch das Survey-Testprogramm bestätigt das meines Erachtens nach. Insofern werde ich den Eigenbau einer Speicherkarte wohl verschieben ;-).

    Der Fehler beim Formatieren (auf beiden Laufwerken) bzw. bei jeglichem Zugriff auf Laufwerk B ist leider immer noch da und ich kann ihn nicht weiter lokalisieren. An der Stromversorgung liegt es jedenfalls nicht. Ich gehe inzwischen also davon aus dass ich zwei Fehler im System habe, ein teildefektes Laufwerk B (Schrittmotor) sowie einen teildefekten Floppy-Controller. Gäbe es nur am Controller ein Problem, so müsste das zweite Laufwerk ja bei Umstellung auf Laufwerk A (Jumper anpassen & Abschlusswiderstand entfernen bzw. Laufwerkselektronik von Laufwerk A auf die Mechanik von B setzen) korrekt laufen. Wäre der Controller komplett in Ordnung, so müsste Formatieren auf Laufwerk A eigentlich funktionieren. Immerhin kann ich mit dem Laufwerk ja Dateien lesen und schreiben.

    Die (wenigen) Kondensatoren am Controller habe ich schon geprüft, da ist nichts Auffälliges zu bemerken und auch sonst gibt es keine offensichtlichen Defekte (wie z.B. beschädigte Leiterbahnen).

    Ja Danke, das hatte ich nicht bedacht. Bei allen anderen CP/M Computern in meiner Sammlung habe ich 64 KB RAM ab 0000h, diese haben ja kein MOS Betriebssystem "davor". Irgendwo sollte ich vom Tiny Basic den Source Code haben, vielleicht versuche ich damit mal auf der P2 mein Glück. Aber zuvor werde ich dem Diskettenlauferksproblem nachgehen. Zudem werde ich mit den MOS Routinen "F" und "C" den Speicher näher untersuchen.

    Herzlichen Dank! Alles vollständig und klar - es gibt gegenüber meiner Laufwerkskonfiguration lediglich einen kleinen Unterschied (den quer gesteckten RY Jumper). Leider bin ich trotzdem nicht erfolgreich. Als Laufwerk 1 eingebaut (mit Junper auf DS1) kann ich den Boot-Vorgang mit "B" starten, es wird aber nichts gelesen (es kommt nur nach jeweils einer Sekunde eine "." Meldung vom MOS). Als Laufwerk 2 eingebaut (mit DS2) erhalte ich die schon bekannten BDOS Fehlermeldungen.

    Demnach dürfte der Rechner wohl ein anderes Problem haben, vielleicht ist doch der Laufwerkscontroller nicht ganz funktionsfähig? Bei mir laufen übrigens die Laufwerksmotoren permanent, auch wenn kein Schreib-/Lesezugriff stattfindet. Ist das normal?
    Robert ( rfka01 ) ist ja bald wieder da, vielleicht kann ich von ihm einen Satz Karten (Memory, Laufwerkscontroller) bekommen und damit dann andere (hoffentlich vollständig positive) Ergebnisse erzielen...

    Ja alles klar. Die Gotek-Anschluss-Skizze kenne ich, habe genau diese Anpassungen vorgenommen. Das Floppy Handbuch habe ich auch schon angesehen, aber leider kenne ich die erforderlichen Einstellungen für die P2 nicht (und kann sie aus der Beschreibung der BASF Laufwerke auch nicht ableiten, da die Zuordnung der Jumper-Blöcke nicht klar beschrieben ist).

    Hm. Ich habe nun das "neue" Laufwerk bekommen, aber der Fehler ist noch immer da (d.h. es kann keine Disketten lesen und wirft nur einen "BDOS Error" aus). Habe schon verschiedene Jumper Einstellungen versucht, aber das bewirkt nichts. Meine Tests wurden zudem mit 2 verschiedenen Kabeln durchgeführt, es kann also eigentlich auch kein Kabelproblem vorliegen.
    helwie44 - Du hast doch auch ein JU-455 an Deine P2 angeschlossen. Kannst Du da vielleicht ein Foto von den Jumpern zum Vergleich posten?

    Hallo,


    ja korrekt, ich kann mit FOKO auf keinem der Laufwerke eine Diskette formatieren. Natürlich habe ich die Schreibschutz-Kerbe zugeklebt. Bei FOKO 6.0 kann ich die Disk-Seite auswählen, bei älteren FOKO Versionen wird offenbar automatisch nur Seite 1 angesprochen. Das Prüfen vorhandener Disketten (die ich am PC aus den IMD-Images erstellt habe) läuft korrekt ab. Beim Formatieren habe ich mit verschiedenen FOKO Versionen unterschiedliches Verhalten erzielt. Im besten Fall werden ein paar Sektoren formatiert und das Programm bricht anschließend ab. In den meisten Fällen läuft nur an der ersten Stelle der Ausgabe der "P-Zähler" hoch (P0/P1/P2/P3) und es passiert sonst gar nix. Ich habe mehrere "Verdachtsmomente" - Es könnte ein Speicherproblem geben (eventuell in Verbindung mit der selbstgebastelten Stromversorgung und den fehlenden Stabilisierungskondensatoren), natürlich könnte auch das Laufwerk geringfügig "dejustiert" sein oder die Disketten sind nicht völlig ok (manche Laufwerke haben ja mit vorab "fremdformatierten" Disketten Probleme). Bisher konnte ich das Problem noch nicht im Detail analysieren und eingrenzen.


    Generell verfolge ich folgende Analyse- bzw. Lösungsansätze:

    a) Demnächst werde ich ein Panasonic/Matsushita JU-455-5 Laufwerk bekommen, dieses sollte ja auf der P2 (mit angepasstem Kabel) funktionieren.

    b) Sobald ich die bestellten Elektronik-Komponenten bekomme, werde ich eine eigene Speicherkarte (entsprechend "P2_Elephant" Layout von jlopez ) basteln. Damit sollten dann etwaige Speicherprobleme auszuschließen sein.


    Bisherige Erfahrungen und Testergebnisse mit der P2:

    Mit SKS Basic und auch mit den CP/M Boot-Disks startet die Maschine korrekt. Ich bin allerdings noch nicht sicher, ob wirklich der gesamte Speicher korrekt funktioniert. Am Wochenende habe ich versucht, andere CP/M Programme zu laden. Ich habe insbesondere MBasic (~24 KB) sowie TinyBasic probiert, beide funktionieren am Alphatronic PC (Z80 CPU, CP/M 2.2) problemlos, stürzen auf der P2 jedoch mit seltsamen Fehlerbildern ab (Reboot, teilweise friert das System ein und zeigt die CP/M Startmeldung). TinyBasic benötigt nur ca. 3 KB RAM, insofern sollte es sich auch auf einer 48 KB Maschine unter CP/M 2.2 starten lassen. Allerdings ist die getestete Version wohl für Z80 compiliert, und der 8085 ist meines Wissens nach ja quasi ein Vorgänger der Z80 CPU mit leichten Funktionsunterschieden (Befehlssatz, eventuell auch Register). Die Abstürze könnten also auch durch die "CPU Unterschiede" (und nicht durch ein Speicherproblem) verursacht werden.

    Yes I see. My idea was just to simplify building a new 48KB RAM card (to replace the faulty original one), but you are now designing the "full solution" (expansion to 64KB or even more). Of course this is more complex, you need to be careful with overlapping addresses and the "switching logic" of the P2 (loading MOS with 48KB, then activating the full memory)...

    Interesting work anyway ;-)

    Hm, so overall using the 128KB SRAM is getting rather complicated. I didn't have time to check all details of the circuit and the P2 memory mapping concept so far. Somehow I am a bit confused with the memory map. I do not fully get why 2*32KB should be addressing-wise different to 128KB with permanently putting the highest address to 0 (or 1 in case of inverted addressing).

    Ja, jetzt kommen die "Kleinigkeiten" ;-)
    Den Bildschirm habe ich mit den H&V Reglern so halbwegs eingestellt, um Details habe ich mich noch nicht gekümmert. Voraussichtlich werde ich den Rechner zwecks Platzersparnis ohnehin an ein kleines LCD Display anschließen - in meinem Hobbyraum ist es schon ziemlich eng.

    Ich hab das zweite Laufwerk schon ausgebaut, gereinigt und den Kopf manuell bewegt. Dabei konnte ich keine Auffälligkeiten feststellen, aber vielleicht muss ich es noch genauer untersuchen.

    Herzlichen Dank, hat sofort problemlos funktioniert!


    Die beiden Kondensatoren unter Speicherbank 1 und 3 (am unteren Rand der RAM Karte) wurden entfernt. Beim Messen direkt am Board habe ich hier 0 Ohm Widerstand festgestellt und daher einen Defekt vermutet. Natürlich ist das keine exakte Analyse, da der Kurzschluss ja auch an anderer Stelle am Board entstanden sein könnte (dementsprechend habe ich auch bei manchen anderen Kondensatoren das gleiche Messergebnis erhalten). Auf Grund der oben stehenden Tipps habe ich eben zunächst diese beiden Kondensatoren entfernt und hatte wohl Glück ;-)


    Well, some new test results: I did not run detailed memory test routines yet. However, Basic seems to work properly. Also saving a Basic program on drive 1 was successful. Then all of a sudden the machine was completely dead. I was quite frustrated until I noticed that the power switch stopped working, resulting in "no power" into the power supply. I removed the switch, now the machine is working again. Drive 2 is definitely broken, I figured out that the stepper motor is not working. Maybe I can find a replacement and repair the drive. Overall I am quite satisfied with the results of today...