Posts by gpospi

    Heute habe ich meinen Highscreen Kompakt Serie III abgeholt. Der Rechner war wohl vom Vorbesitzer irgendwann weitgehend zerlegt worden, um die "brauchbaren Teile" (Floppy-Laufwerke, Festplatten) anderweitig einzusetzen. Somit habe ich nur das Gehäuse mit Netzteil, Mainboard (samt 80387 Koprozessor) und VGA-Karte bekommen. Das Gehäuse (hier bereits wieder mit Floppy und Festplatte versehen) ist in hervorragendem Zustand, was man vom Mainboard leider nicht sagen kann:

    Zum Glück hatte ich noch ein zeitgenössisches 386SX-16 MHz Mainboard auf Lager. Dieses habe ich nun mit dem 80387 ergänzt und in den Highscreen eingebaut. Somit ist der Rechner wieder einsatzbereit.

    Ja natürlich, danke! Beim oberen Laufwerk (A:) kommt die Diskette "normal" hinein, das funktioniert aber nicht. Vom unteren Laufwerk (B:) mit "umgekehrt eingelegter Diskette" konnte ich booten. Insofern ist beim oberen Laufwerk vermutlich der Kopf verschmutzt/dejustiert oder die Bewegungsmechanik nicht funktionsfähig. Das muss ich mir noch ansehen.

    Und der Dec Rainbow PC läuft (mit schnell zusammen gebasteltem Composite-Monitor und Keyboard-Adapter), allerdings scheint nur Laufwerk B ok zu sein!


    Ich habe in den letzten Tagen diverse Computer-Komponenten bekommen und damit auch gleich wieder viele Bastelprojekte in Angriff genommen:

    • Ich konnte günstig an einen Apple Cube G4 kommen, natürlich ungetestet und ohne Zubehör. Eigentlich interessieren mich die Apple-Geräte aus der Plexiglas-Zeit nicht besonders, aber der Cube gefällt mir und der optische Zustand ist auch ok (mit ein paar leichten Kratzern aber ohne Sprünge). Also habe ich mich drauf eingelassen. Zum Glück konnte ich von einem Mikrotik-Router ein passendes 28 Volt Netzteil bekommen, lediglich einen geeigneten Power-Stecker musste ich noch suchen. Dazu wurde ich bei Amazon fündig, ein DIN-4 Adapter von einem CCTV Überwachungssystem passt (man muss allerdings die Polarität umdrehen). Schnell alles zusammengesteckt und siehe da - der Rechner bootet sofort ohne Probleme! Er verlangt nicht einmal ein Passwort beim Einstieg, d.h. ich konnte sofort loslegen. Der Account selbst ist allerdings mit einem Passwort versehen, dieses muss ich also noch entfernen (ebenso wie das seltsame Wallpaper)...


    • Gestern habe ich zudem aus Nürnberg sehr günstig zwei Nec 1970NXp Monitore bekommen. Diese Monitore sind ja bekanntlich ideal für Retro-Computing, weil sie ab 15kHz synchronisieren. Das habe ich natürlich gleich mit dem CGA-Signal von meinem Toshiba T5100 Laptop sowie GGLabs RGBi -> RGB Analog Adapter ausprobiert. Auch hier war ich sofort erfolgreich und bekam ein Bild.

    • Den Monitor wollte ich vor allem als (temporäre) Lösung für mein AES 7100 Textsystem, dessen integrierter Monitor ja leider neulich ausgefallen ist. Ich habe hier einen D-Sub Anschluss für einen externen Monitor verbaut, leider arbeitet der AES Rechner mit 24kHz Horizontalfrequenz. Das gefällt meinen alten CGA/Hercules Röhrenbildschirmen nicht besonders, aber mit GGLabs Adapter und NEC 1970NXp bekomme ich sofort ein ordentliches Bild. Lediglich das Helligkeitssignal passt irgendwie nicht, das ist bei AES anscheinend nicht als TTL-Signal sondern als additive/analoge Steuerinformation ausgeführt. Dazu muss ich mir noch was überlegen, derzeit kann ich die Statuszeile am Bildschirm nicht lesen.


    • Gestern habe ich zudem ein HP 9130A Floppy-Laufwerk für den HP86 Computer bekommen. Da ist ein Tandon TM100-2A verbaut, leider läuft der Motor nicht an. Das muss ich also demnächst noch näher untersuchen, reparieren oder ersetzen.
    • Als weitere Baustelle habe ich mir einen DEC Rainbow 100 eingefangen. Leider ist der VR-201 Monitor trüb und auch elektronisch defekt (meist kommt gar kein Bild, manchmal erscheint ein Bild mit ganz wenig Kontrast). Auch Tastatur und Floppy des Rechners machen Probleme (die originale LK-201 Tastatur ist tot, meine LG-401 funktioniert auch nur teilweise, das Laufwerk liest keine Disketten). Da habe ich an den kommenden Winterwochenenden also noch einige Reparaturen vor mir...
    • Demnächst kommt noch ein alter Highscreen Rechner und ein Schneider Euro PC zur Reparatur zu mir. Beide Rechner sind unvollständig bzw. teilweise defekt. Mal sehen was da genau zu tun ist.

    Oh, die Kosmos-Experimentiercomputer finde ich cool. Den hätte ich *fast* als Kind mal bekommen (da ich zuvor schon die anderen Kosmos Baukästen hatte). Jedenfalls auch eine gute Strategie hinsichtlich Platzbedarf -> Fokus auf halbwegs handliche Geräte, nur der TRS-80 Modell 4 passt da nicht ;)

    Der Anschluß ist wirklich bißchen seltsam. Man sieht sowas aber immer mal an CPC Sachen. Aber an einem 464 z.B. paßt das vermutlich nicht direkt, der hat eigentlich alle großen Anschlüsse als Platinenkonnektoren ohne echten Stecker (also so wie am 64er UserPort).



    ( https://www.tapeloader.com/wp-…amstrad_cpc464_u265_8.jpg )

    Hatten nicht nur die Amstrad-Versionen die Platinenstecker, die deutschen Schneider-Geräte hingegen Centronics-Anschlüsse (wegen höherer Qualitäts- bzw. Abschirmungsvorgaben)?

    Mach es doch einfach in einer virtuellen Maschine mit Virtualbox. Hab ich früher mit Win7 so umgesetzt, geht sehr einfach und ist noch flexibler (weil Du gleichzeitig Apple und Windows Programme nutzen kannst).

    Schon mal mit anderem Floppykabel getestet? Nicht dass einfach der 3.5" Stecker fehlerhaft montiert ist und falsche Pins verbindet...

    Läuft denn das 3.5" Laufwerk korrekt?

    Laufwerke mit gedrehtem Kabel und richtiger ID konfiguriert?

    Was passiert, wenn Du das 3.5" LW als erstes Laufwerk nimmst?

    Ich habe heute die Reparatur zur Inbetriebnahme meines Victor 9000 beendet. Schon vorige Woche hatte ich die defekten Rifas aus dem Netzteil entfernt. Ein Startversuch des Rechners hat tatsächlich weitgehend funktioniert, d.h. die Festplatte ist angelaufen und ein Bootscreen ist erschienen. Allerdings bin ich nicht zum DOS Prompt gekommen und konnte auch keine Eingaben tätigen:


    Also war heute "Tastatur-Reparatur" angesagt. Es gibt ja hier im Forum und auch bei anderen Quellen (z.B. http://www.sol20.org/keyboard.htm) diverse Hinweise zur Reparatur der Keytronic Tastaturen mit "zerbröselten Schaumstoff-Kontaktpads". Davon inspiriert habe ich mich in meinem Fundus auf die Suche nach geeigneten Komponenten gemacht. Nach zwei Fehlversuchen mit Schaumstoff-Vlies und Karton bin ich dann auf eine Platte 2mm Moosgummi gestoßen:


    Diese habe ich doppelt genommen sowie mit einer Dekorfolie als dielektrische Kontaktplatte versehen:

    (Die Folie ist zufällig silber, aber nicht elektrisch leitend. Diverse andere Folien sollten auch funktionieren, es darf aber keine metallische Oberfläche sein.)


    Nun musste ich nur noch kleine Plättchen zuschneiden. Sie müssen weder exakt gleich groß noch komplett rund sein. Für mich waren 8-Ecke am angenehmsten herzustellen und zu verarbeiten:


    Anschließend waren die defekten Kontaktplättchen (links im Bild) zu entfernen und die neuen Plättchen einzusetzen (rechts im Bild):


    Zwischendurch habe ich zwei Testläufe durchgeführt und konnte den Rechner problemlos ins MS-DOS starten sowie BASIC aufrufen:


    Davon angespornt habe ich auch gleich versucht, eine Diskette zu formatieren. Der ersten Versuch schlug fehl ("Cannot size track", genau wie bei Victor 9000 mit ein paar Problemen). Das sah also nach einem Rückschlag aus und ich war kurz ratlos. Sicherheitshalber wollte ich noch eine zweite Diskette probieren:

    Alles gut, der Rechner formatiert problemlos sowohl einseitig (600 KB) alsauch beidseitig (1.2 MB) auf normalen 48 TPI DD Disketten!

    Auch booten funktioniert tadellos von den neu erstellten Disketten. Der Rechner ist also trotz seiner 37 Jahre vollkommen funktionsfähig und ich freue mich riesig!

    Ich habe nun das Netzteil geöffnet und die RIFAs entfernt. Es waren zwar oberflächlich nur leichte Sprünge zu sehen, aber die Dinger waren schon ziemlich bröselig und wären sicher bald hochgegangen.

    Nun also allen Mut zusammen genommen und "Power On" -> Die Platte läuft geräuschvoll an, nach kurzer Zeit erscheint der Testbildschirm (512 KB RAM, Laufwerk 0 bereit zum Booten). Nun einfach ein paar Tasten gedrückt, schon lädt der Rechner MS-DOS 2.11 von Harddisk. Leider kommt dann automatisch eine eigenartige Benutzeroberfläche aus der ich bisher keine Exit-Möglichkeit gefunden habe. Auch beim Unterbrechen des Bootvorganges war ich bisher nicht erfolgreich ... ist wohl Zeit die Benutzeranleitung zu lesen. Allenfalls wäre doch auch eine Bootdisk praktisch, um einfach mal von Floppy zu starten ;)

    Bin aber schon froh, dass der Rechner unmittelbar und ohne Bastelstunde läuft.

    Die Bildhelligkeit ist etwas zu hoch, man sieht den Zeilenrücklauf...

    Das wird bei dem Rechner per Software gesteuert. In dieser Benutzeroberfläche ist offenbar als Standard "maximale Helligkeit" eingestellt. Während des Bootvorganges ist alles ganz normal.

    Ich hab den Rechner noch nicht eingeschaltet.

    Ist auch besser so. Checke mal unbedingt das integrierte Netzteil, da sollten beim Sirius die üblichen Netzfilter-Bomben sitzen. Bei meinem Exemplar flog damals gleich beim ersten Einschalten einer der Rifas - also beim kleinsten Anzeichen von Moirée am Rifa-Gehäuse direkt wechseln!

    Ich habe nun das Netzteil geöffnet und die RIFAs entfernt. Es waren zwar oberflächlich nur leichte Sprünge zu sehen, aber die Dinger waren schon ziemlich bröselig und wären sicher bald hochgegangen.

    Nun also allen Mut zusammen genommen und "Power On" -> Die Platte läuft geräuschvoll an, nach kurzer Zeit erscheint der Testbildschirm (512 KB RAM, Laufwerk 0 bereit zum Booten). Nun einfach ein paar Tasten gedrückt, schon lädt der Rechner MS-DOS 2.11 von Harddisk. Leider kommt dann automatisch eine eigenartige Benutzeroberfläche aus der ich bisher keine Exit-Möglichkeit gefunden habe. Auch beim Unterbrechen des Bootvorganges war ich bisher nicht erfolgreich ... ist wohl Zeit die Benutzeranleitung zu lesen. Allenfalls wäre doch auch eine Bootdisk praktisch, um einfach mal von Floppy zu starten ;)

    Bin aber schon froh, dass der Rechner unmittelbar und ohne Bastelstunde läuft.

    Gerade abgeholt und ein wenig gereinigt:

    Nun muss ich hoffen, dass der Rechner läuft und die Harddisk noch funktionsfähig ist. Bootdiskette war nämlich keine dabei und ist auf Grund des GCR-Formats ja auch nicht von anderen Rechnern zu erstellen/übertragen (außer vielleicht mit Kryoflux, Fluxcopy, etc.).

    Kiste läuft , aber Tastatur spinnt etwas ? So war es bei meiner damals (TM). Systemdisketten hätte ich ernstfalls. Müsste ich auf dem Apparat nur kopieren.

    Ich hab den Rechner noch nicht eingeschaltet. Muss ihn erst mal öffnen und "begutachten". Die Tasten lassen sich "mechanisch" alle normal drücken, ob sie auch Kontakt geben werde ich beim Einschalten hoffentlich sehen. Jedenfalls danke für das Angebot betreffend Systemdisketten! Irgendwie kann man offenbar mit Apple-II Laufwerken auch Sirius Disketten lesen/schreiben, zumindest habe ich derartige Hinweise (bei der Suche nach Disk-Images für MAME) gefunden...

    Gerade abgeholt und ein wenig gereinigt:

    Nun muss ich hoffen, dass der Rechner läuft und die Harddisk noch funktionsfähig ist. Bootdiskette war nämlich keine dabei und ist auf Grund des GCR-Formats ja auch nicht von anderen Rechnern zu erstellen/übertragen (außer vielleicht mit Kryoflux, Fluxcopy, etc.).

    Mein "neuestes" gefundenes Etwas ;)

    Eine alte Controllerkarte WD 006V-SR (mit einem Chip WD42C22A). Ich vermute mal damit lassen "alte" Platten (RLL/MFM) auslesen. Eine prinzipiell passende Platte ist auch da. Meine Frage an die Runde, kann mir jemand zur Inbetriebnahme der Karte Tipps geben? Einfach in den 486 (der keinen Controller on Board hat) einstecken?

    Mit freundlichen Grüßen

    Matthias

    Ja, sollte wohl so funktionieren. Im Rechner BIOS den richtigen Plattentyp einstellen und dann ggf. per Debug-Kommando ein Low-Level-Format starten (wenn die Platte mit bestehender Formatierung nicht erkannt wird bzw. nicht bootet). Das ist zumindest meine Vorgehensweise in einem 386SX mit ähnlichem Controller.

    Die Signale sind wie schon zuvor beschrieben:

    Pin 1 (näher zum Netzteil, auf der Platine mit "1" beschriftet, gelb) = GND.

    Pin 2 (weiß) = Video.

    Pin 3 (braun) = 12V.

    Pin 4 (rot) = Hsync.

    Pin 5 (grau) = Vsync.

    Pin 6 (schwarz) scheint die Intensität zu bestimmen, passt aber nicht an den Hercules-Intensity-Pin. Das muss ich mir noch näher ansehen.

    Es gibt keine weiteren Pins am Monitor-Connector, somit auch keine zusätzliche 5V DC.

    Hi Leute, ich hatte am Wochenende leider keine Zeit zu testen bzw. basteln. Dafür habe ich mir heute mal wieder ein Herz gefasst und Inspiration durch den Anschluss eines Sirius Victor 9000 an einen CBM Monitor (Victor 9000 mit ein paar Problemen) gefunden. Das hat ja trotz falscher Timings gut funktioniert und den Monitor auch nicht "überfordert" bzw. zerstört. Also habe ich einfach mal ganz frech meinen Hercules-Schirm an den AES Rechner angeschlossen. Natürlich sind die AES-Timings außerhalb der Hercules-Spezifikation (24.8 kHz horizontal statt 18.4 kHz, 60 Hz vertikal statt 50 Hz) und der Monitor somit einem Risiko ausgesetzt. Aber "probieren geht über studieren", der Monitor zeigt problemlos ein Bild!


    Somit ist zumindest der Beweis erbracht, dass AES mehr oder weniger normale TTL Videosignale ausgibt. Horizontal gibt es erwartungsgemäß am Rand eine Überlagerung der Signale und "Intensity" funktioniert noch nicht wie erwartet. Im Editor-Modus sollte es eigentlich weiße Zeichen auf grauem Grund geben, statt dessen sehe ich nur einen einfarbigen Balken (siehe letztes Bild). Aber beide Probleme werde ich sicher noch lösen, nachdem ich nun soweit gekommen bin. Auf dieser Basis sollte dann auch die weitere Fehlersuche im AES Monitor etwas einfacher sein.

    Die Tastköpfe habe ich kalibriert. Sie haben die übliche "1:1 <-> 10:1" Umschaltung. Auf die Messung selbst hat das aber (abgesehen von der Signalamplitude) hier keine Auswirkung. Ich kann in der Software auch die Interpolation der Darstellung anpassen, aber eine bessere Auflösung bzw. zusätzliche Erkenntnisse erreiche ich damit auch nicht:

    Mit "einzeilig gestaucht" meine ich tatsächlich "vertical collapse". Ich befürchte inzwischen, dass der Zeilentrafo schlapp gemacht hat. Direkt erkennen kann ich das aber nicht, es gab auch vorher im Betrieb keine diesbezüglichen Anzeichen (im Gegensatz zu meinem 1084S wo sich der Defekt durch Knacksen & Bildprobleme angekündigt hat). Einen offensichtlichen Defekt an Kondensatoren/Transistoren sehe ich nicht (optisch alles unauffällig), es gibt auch keine besonderen Gerüche. Allerdings habe ich den Monitor noch nicht weiter zerlegt und komme somit nicht direkt an die Bauteile bzw. Leiterbahnen heran.

    Bin leider zu weit weg und das Platzproblem habe ich auch. Aber ein Apple III, die Mac 128/512 und Profile Teile sind schon verlockend ;)

    Herzlichen Dank für Deinen Vorschlag! Leider bin ich in Wien...

    Der AES Rechner ist im Prinzip eine "Bildschirmschreibmaschine" der frühen 80er Jahre. Der Hauptbildschirm sieht etwa so aus:

    Die Videoausgabe hat natürlich noch nix mit VGA oder LCD/TFT zu tun. Der Videomodus scheint EGA-ähnlich zu sein (24.8 kHz horizontal, knapp 60 Hz Wiederholrate). Am internen Video-Connector gibt es 6 Pins, nämlich Masse, 12 Volt, Hsync, Vsync und zwei Video Pins (vermutlich Daten und Intensität?). Diese Pins siehst Du auch drinnen im Monitor (ganz links ist GND=Gelb, dann sind ein paar unbenutzte Kontakte und anschließend folgen die restlichen Signale). Ein Defekt am Zeilentrafo ist natürlich denkbar, auch wenn das Ding zuvor problemlos funktioniert hat (keine Geräusche, Gerüche, Zucken im Bild, ...). Den Monitor habe ich bislang noch nicht soweit zerlegt, dass ich da weitere Messungen durchführen kann (ich bastle so ungern an CRTs)...

    Hi, Du hast natürlich vollkommen recht. Eigentlich wollte ich lediglich die Pegel des Videosignals grob überprüfen, aber das war wohl "gut gemeint, aber nicht gut gemacht" ;)
    Mein Equipment ist für Video nicht gut geeignet, es ist nur ein simples Hantek USB Oszilloskop mit Billigheimer Tastköpfen:

    Aber immerhin kann es mehr als 1 MHz, also gleich nochmal ran und Deine Vorschläge befolgt: Nun kommt der Trigger von Hsync auf CH2, das eigentliche (vermutete) Videosignal sehe ich mir auf CH1 mit 16 bzw. 48 MHz Sampling und 5 bzw. 1 µs Time/Div an. Der Bildschirm müsste übrigens mit der Zahl "2" vollgeschrieben sein, das gibt der AES-Rechner nämlich bei fehlender zweiter Bootdisk aus.

    Ich denke die Messungen passen halbwegs zu den bisherigen Annahmen/Erkenntnissen:

    Den Pixeltakt bekomme ich nicht vernünftig gemessen, aber zumindest eine Videozeile kommt ganz ordentlich heraus. Auch die Zeichen innerhalb der Zeile meine ich zu erkennen (2.5 Zeichen / 1 µs).