CBM 8296-D - Erste Wiederbelebung seit 14 Jahren?

  • SuperPLA V3 läuft als UE5. Hatte ich weiter oben doch schon geschrieben?


    Gruß x1541

    Zuletzt repariert:
    19.11. Toshiba 3,5" Floppy defekter Elko durch Kerko getauscht auf Motorplatine
    27.11. 1541B Dauerlauf, Elko im Resetschaltkreis defekt, nicht der 7406 wie zuerst verdächtigt!
    21.5. PET2001 zweimal 7805 Regler getauscht, 6540-010 durch Adapter ersetzt, sowie 3x 6550

  • Um beliebige PLAs nachzubilden, dürften RealPLA und PLAnkton besser geeignet zu sein, da der verwendete CPLD mit heute noch erhältlichen Tools beschrieben werden kann. Auf der SuperPLA werden alte MACHs verwendet, die weder heute noch erhältlich, noch mit geringem Aufwand programmierbar sind.


    Gruß x1541

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  • So mag ich das ;)


    Und wie gesagt, UE5 selber bauen geht auch. Wenn es am GAL brennen scheitert, da könnte ich aushelfen.


    Gruß x1541

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  • Heute sind die Ersatzteile vom Christian gekommen. Vielen Dank noch mal. Bekommste auch was schönes dafür. ;)


    Tja und nachdem ich nun alles wieder zusammengebaut habe, leider immer noch das gleiche Bild. Nämlich gar keines. :(
    Ich vermute mal, dass ich irgend einen altersschwachen Chip (höchstwahrscheinlich den CRTC) durch die Aktion, ihn ohne Floppy-Einheit laufen zu lassen, gehimmelt habe.
    Anders kann ich mir das nicht erklären. :grübel:

    Viele Grüße
    Thomas


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    - Veranstaltung Kölner-Retrotreff -> zur Homepage: koelner-retrotreff.de

  • Ja Du hast Recht, Christian. Mir kam das nur komisch vor. Als noch alles komplett war, lief er und als ich ihn ohne Floppy-Einheit startete, dann nicht mehr.

    Viele Grüße
    Thomas


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  • Da die original MOS CRTCs nicht mehr so gut zu bekommen sind die Frage, ob vielleicht schon einer Erfahrungen mit den Alternativen von Rockwell, Motorola und Hitachi gemacht hat?
    Kann man die ohne Probleme einsetzen?

    Viele Grüße
    Thomas


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  • Quote

    Auf das fehlen der Floppy ist das sicher nicht zurückzuführen,
    denn das ist ein ebenso normaler Betriebszustand für das Mainboard, wie der Betrieb mit angeschlossener Floppy.


    Ich meinte eher, das dem Netzteil ein zusätzlicher Verbraucher fehlt. Vielleicht haben ja ein paar mV mehr ausgereicht, um den altersschwachen CRTC zu himmeln.
    Oder aber eine der internen Verbindungen, der von mir zurückgebogenen Pins 1-3 des 6545, ist durch die Thermik gerissen. Könnte auch sein.
    Naja, alles nur Spekulationen.

    Viele Grüße
    Thomas


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  • In Deutschland wird nichts angeboten. Muss mir dann einen aus England kommen lassen.


    Edit: Habe jetzt doch noch einen Händler in Deutschland gefunden, der Hitachi's verkauft. Direkt mal bestellt. :)

    Viele Grüße
    Thomas


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  • Hallo,
    die 6845 (=mos 6545) sind Original von Motorola entwickelt worden. Alle anderen Hersteller (auch mos) haben die nur in Lizenz gefertigt.
    Der gleiche CRTC ist auch auf alten MDA, CGA und den ersten EGA-Karten von IBM verwendet worden.
    Es lassen sich beliebige 6545 / 6845 einsetzen. Die bekommt man problemlos in China.
    Bei den 610/710 muss man nur die 68B45-Variante verwenden (2 MHz).


    Die PLAs im 8296 kann man einfach durch schnelle EPROMS ersetzen - habe ich schon erfolgreich gemacht.
    Hier treten auch keine Laufzeitprobleme wie beim C64 auf, da das CAS-Signal nicht durch die PLA geht.


    Christian

  • Danke für die Info. Sehr interessant. :thumbup:
    Ich habe mir jetzt einen neuen Hitachi 46505 bestellt. Wenn alles gut geht, dann ist der noch vor dem Wochenende da.
    Eine neue PLA auf Basis 82S100 habe ich bereits. Hier wäre mein Bedarf jetzt erst mal gedeckt. :)

    Viele Grüße
    Thomas


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  • Kurze Rückmeldung.
    Er läuft wieder. :)


    CRTC getauscht. Ich hatte zwar einen Hitachi bestellt, gekommen ist hingegen ein nagelneuer 6845 von Motorola. Auch nicht schlimm, solange das Ergebnis das Gleiche ist.


    Viele Grüße
    Thomas


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  • Quote

    Motorola ist ja auch das Original ;)


    Ich hab zwar reichlich Reserve 6845 hier, aber noch nie einen benötigt.
    Bisher war immer nur ein TTL defekt: Schieberegister oder 7486 xor.


    Christian


    Und Du hast mir nicht mal einen angeboten? :D


    Ja, ich schätze mal, das er die Biegeaktion nicht ganz so gut überstanden hat. Dann noch die ersten thermischen Spannungen und schon ist die Verbindung zwischen Die und Pin unterbrochen.

    Viele Grüße
    Thomas


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  • Sowas hat man doch immer am Mann. ;)
    Neeee, quatsch. Das ist natürlich was anderes. Jo, habe auch noch ein paar neue 6502 da. Ein paar weitere Chips könnte ich aber auch noch gebrauchen. Ja, in China bekommt man schon feine Sachen. Bestelle da auch sehr oft. Aliexpress hat es mir angetan. :)
    Naja, dann wünsche ich Dir noch einen schönen Urlaub.

    Viele Grüße
    Thomas


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  • Den ersten Floppy-Test hat er erfolgreich überstanden. Morgen muss er noch durch den 12 Stunden Burn-In Test. Dann kann man sagen, das er stabil läuft.

    Viele Grüße
    Thomas


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  • Ich habe zuerst den Performance-Test durchlaufen lassen. Den hat er geschafft. Welchen Test meinst Du?

    Viele Grüße
    Thomas


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  • Der Performance Test meldet nur Fehler, wenn's wirklich ganz übel ist, denn der greift nur über normale Kernal-Routinen auf die Floppy zu.
    Damit werden von der Floppy korrigierbare Fehler nicht sichtbar.
    Auf der Diskette, die ich Dir geschickt habe, ist das Programm '8296d diagnostic'.
    Darin gibt's einen deutlich aussagefähigeren Floppytest, der auch die korrigierbaren Fehler registriert.
    Du brauchst dafür 2 absolut fehlerfreie Disketten, um sicher zu gehen, daß angezeigte Fehler wirklich Laufwerksfehler sind, und keine Diskettenfehler.
    Ich mache daher zuerst einen kurzen Test mit dem Programm. Erst wenn der keine Fehler meldet, kommt der große Test.
    Schnellanleitung:
    Im Menü wählst Du 'M'odified tests, dann 'C'reate custom test.
    Für den Schnelltest stelle ich dann ein:
    Both Drives (2)
    'N'ew Test
    R/W Ratio=2
    10 Tests
    Formatting = Y
    Track Sequence=Alternating
    Reset
    Wenn die Floppy aufhört zu arbeiten, kann man im Hauptmenü mit den Tasten 0 und 1 die auf den Disketten gespeicherten Testergebnisse anzeigen lassen.
    Wenn alles ohne Fehler war, mache ich dann einen ensprechenden Test mit 500 Durchläufen.
    Dabei stelle ich den letzten Punkt nicht auf Resest, sondern auf Blinking, um nach dem ca. 12 Stunden dauernden Test sicher zu sein, daß er auch wirklich durchgelaufen ist, und nicht durch sonstirgendwas ein Reset ausgelöst wurde.
    Wenn die Floppy fertig ist (Laufwerke arbeiten nicht mehr, LEDs blinken) können die Ergebnisse wieder von den Disketten gelesen werden.


    Es gibt im Programm auch die Möglichkeit, mit Return den 'Production Test' zu starten.
    Der startet den Floppytest und dann den Burn-in Test auf dem Rechner, es laufen dann also beide Tests parallel.
    Da man den Burn-in Test nicht mehr verlassen kann, muß man danach den Rechner resetten, und das Programm neu laden, um die Ergebnisse von den Disketten zu lesen.


    Noch ein Tip: während der langen Tests drehe ich die Helligkeit des Monitors ganz runter, um die Bildröhre zu schonen.

  • Hier schon mal die Ergebnisse des Schnelltests:



    Sieht doch ganz gut aus. :)


    Der 12Std. Test kommt dann morgen dran. Möchte die Kiste nicht unbeobachtet über Nacht laufen lassen.

    Viele Grüße
    Thomas


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  • Besser geht's doch eigentlich garnicht. :thumbup:


    Also ich bin zufrieden. :) Beim nächsten Treffen bringe ich ihn auf jeden Fall mit.


    Gibts für den Monitor eigentlich so eine Art Testbild, um dort auch noch Einstellungen vorzunehmen? Hinten gab es noch weitere Regler. Für den Focus z.B.

    Viele Grüße
    Thomas


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  • Bis zu seiner vollständigen Wiederbelebung, wurden nun folgende Teile ausgetauscht:



    1 x CRTC MOS 6545 -> Motorola 6845
    1 x PLA (UE5) MOS 324745-01 -> Philips PLS100N (82S100)
    1 x Treiber-IC SN7406N -> S7406N



    Sämtliche Elkos der beiden Motorplatinen des Doppel-Laufwerks.


    Und so schnurrt er nun wieder vor sich hin. :)

    Viele Grüße
    Thomas


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  • Ein Testbild kannst Du doch einfach selbst auf den Schirm zaubern. :)
    Ein fertiges Programm dafür kenne ich jednfalls keins.


    Ok, dann schaue ich mal. Hätte ja sein können. :)


    Wie sieht es denn jetzt mit dem schönen PetSD-Modul aus? Da gibts doch in England einen, der die Bausätze vertreibt, oder habt Ihr noch eine bessere Adresse für mich?

    Viele Grüße
    Thomas


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  • Quote

    Wenn die Hardware wieder super funktioniert und chic aussieht, hast du vielleich auch Lust ein verbessertes Betriebssystem für den 8296 auszuprobieren?
    Stichworte: RENUMBER, FIND, Scrollender Editor, 30 Zeilen Modus, 6502 Monitor mit Assembler, Disassembler, Singlestep, Disksector-Editor, Zugriff zu allen RAM-Bänken und vieles mehr.
    https://github.com/Edilbert/BSOS
    Viel Spaß ;)


    Macht es mit einer Ascii-Tastatur überhaupt Sinn, Deine Erweiterung einzusetzen?

    Viele Grüße
    Thomas


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  • So, habe heute morgen um 7:30 Uhr den 12 Std.-Test gestartet. Bin gespannt.

    Viele Grüße
    Thomas


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