Posts by gpospi

    Hallo,


    ja korrekt, ich kann mit FOKO auf keinem der Laufwerke eine Diskette formatieren. Natürlich habe ich die Schreibschutz-Kerbe zugeklebt. Bei FOKO 6.0 kann ich die Disk-Seite auswählen, bei älteren FOKO Versionen wird offenbar automatisch nur Seite 1 angesprochen. Das Prüfen vorhandener Disketten (die ich am PC aus den IMD-Images erstellt habe) läuft korrekt ab. Beim Formatieren habe ich mit verschiedenen FOKO Versionen unterschiedliches Verhalten erzielt. Im besten Fall werden ein paar Sektoren formatiert und das Programm bricht anschließend ab. In den meisten Fällen läuft nur an der ersten Stelle der Ausgabe der "P-Zähler" hoch (P0/P1/P2/P3) und es passiert sonst gar nix. Ich habe mehrere "Verdachtsmomente" - Es könnte ein Speicherproblem geben (eventuell in Verbindung mit der selbstgebastelten Stromversorgung und den fehlenden Stabilisierungskondensatoren), natürlich könnte auch das Laufwerk geringfügig "dejustiert" sein oder die Disketten sind nicht völlig ok (manche Laufwerke haben ja mit vorab "fremdformatierten" Disketten Probleme). Bisher konnte ich das Problem noch nicht im Detail analysieren und eingrenzen.


    Generell verfolge ich folgende Analyse- bzw. Lösungsansätze:

    a) Demnächst werde ich ein Panasonic/Matsushita JU-455-5 Laufwerk bekommen, dieses sollte ja auf der P2 (mit angepasstem Kabel) funktionieren.

    b) Sobald ich die bestellten Elektronik-Komponenten bekomme, werde ich eine eigene Speicherkarte (entsprechend "P2_Elephant" Layout von jlopez ) basteln. Damit sollten dann etwaige Speicherprobleme auszuschließen sein.


    Bisherige Erfahrungen und Testergebnisse mit der P2:

    Mit SKS Basic und auch mit den CP/M Boot-Disks startet die Maschine korrekt. Ich bin allerdings noch nicht sicher, ob wirklich der gesamte Speicher korrekt funktioniert. Am Wochenende habe ich versucht, andere CP/M Programme zu laden. Ich habe insbesondere MBasic (~24 KB) sowie TinyBasic probiert, beide funktionieren am Alphatronic PC (Z80 CPU, CP/M 2.2) problemlos, stürzen auf der P2 jedoch mit seltsamen Fehlerbildern ab (Reboot, teilweise friert das System ein und zeigt die CP/M Startmeldung). TinyBasic benötigt nur ca. 3 KB RAM, insofern sollte es sich auch auf einer 48 KB Maschine unter CP/M 2.2 starten lassen. Allerdings ist die getestete Version wohl für Z80 compiliert, und der 8085 ist meines Wissens nach ja quasi ein Vorgänger der Z80 CPU mit leichten Funktionsunterschieden (Befehlssatz, eventuell auch Register). Die Abstürze könnten also auch durch die "CPU Unterschiede" (und nicht durch ein Speicherproblem) verursacht werden.

    Yes I see. My idea was just to simplify building a new 48KB RAM card (to replace the faulty original one), but you are now designing the "full solution" (expansion to 64KB or even more). Of course this is more complex, you need to be careful with overlapping addresses and the "switching logic" of the P2 (loading MOS with 48KB, then activating the full memory)...

    Interesting work anyway ;-)

    Hm, so overall using the 128KB SRAM is getting rather complicated. I didn't have time to check all details of the circuit and the P2 memory mapping concept so far. Somehow I am a bit confused with the memory map. I do not fully get why 2*32KB should be addressing-wise different to 128KB with permanently putting the highest address to 0 (or 1 in case of inverted addressing).

    Ja, jetzt kommen die "Kleinigkeiten" ;-)
    Den Bildschirm habe ich mit den H&V Reglern so halbwegs eingestellt, um Details habe ich mich noch nicht gekümmert. Voraussichtlich werde ich den Rechner zwecks Platzersparnis ohnehin an ein kleines LCD Display anschließen - in meinem Hobbyraum ist es schon ziemlich eng.

    Ich hab das zweite Laufwerk schon ausgebaut, gereinigt und den Kopf manuell bewegt. Dabei konnte ich keine Auffälligkeiten feststellen, aber vielleicht muss ich es noch genauer untersuchen.

    Herzlichen Dank, hat sofort problemlos funktioniert!


    Die beiden Kondensatoren unter Speicherbank 1 und 3 (am unteren Rand der RAM Karte) wurden entfernt. Beim Messen direkt am Board habe ich hier 0 Ohm Widerstand festgestellt und daher einen Defekt vermutet. Natürlich ist das keine exakte Analyse, da der Kurzschluss ja auch an anderer Stelle am Board entstanden sein könnte (dementsprechend habe ich auch bei manchen anderen Kondensatoren das gleiche Messergebnis erhalten). Auf Grund der oben stehenden Tipps habe ich eben zunächst diese beiden Kondensatoren entfernt und hatte wohl Glück ;-)


    Well, some new test results: I did not run detailed memory test routines yet. However, Basic seems to work properly. Also saving a Basic program on drive 1 was successful. Then all of a sudden the machine was completely dead. I was quite frustrated until I noticed that the power switch stopped working, resulting in "no power" into the power supply. I removed the switch, now the machine is working again. Drive 2 is definitely broken, I figured out that the stepper motor is not working. Maybe I can find a replacement and repair the drive. Overall I am quite satisfied with the results of today...

    Interesting - my board looks quite different (memory controller sits at the lower end of the board whereas your board has it on top).
    Nevertheless, I removed two of these capacitors sitting at the lower end of the board (which seemed "problematic" when measuring them directly on the board). Most likely I did not find all broken capacitors, but at least the short circuit on 12V is gone and the power supply starts properly. I even managed to boot into BASIC and run a small program, also the disk utilities could be loaded. Drive 2 seems to be broken, I can't mount it in BASIC. Also the disk utilities do not really work, formatting a disk always fails (in both drives). Maybe the program is only partially loaded due to some remaining memory problem, the drives might also really have problems (when booting the machine obviously only Drive 1/read operations are used and seem to work).

    Consequently I have some more detective work ahead, but at least basic operation of the machine is restored ;-).


    Looks ok for me (except for the 74LS08 where PINs 7 and 14 are mixed up in the external connection labels), and is definitely much simpler! You are right, it will not work completely without the 74LSxx. Still the new schematic with just a single AND gate is simpler than before. Overall the components are really cheap, I just ordered HM628128 for 1 EUR per piece. As soon as I get the components I will build the board and see if it works. But with this simple setup I am much more confident than with the original schematics ;-)

    jlopez : Wouldn't it be an option to use just a single, bigger SRAM chip instead of the two 32K chips? This would reduce the wiring mess (no need to "split" all address and data signals to two chips, no need for the 74LS02 to switch between the chips). I found some 128Kx8 SRAM chips, e.g. https://cdn-reichelt.de/docume…/A300/628128-70%23SAM.pdf. As far as I could see at a quick check, these chips seem to be "compatible" in functionality and interfaces (connector pins). So basically it would just be necessary to connect the pins on the chip's DIP-32 housing with the right pins on the computer's bus connector.

    Herzlichen Dank für die Tipps! Ich habe nur bei den Anschlüssen der RAM Karte die 12V Pins testweise stillgelegt. Am Netzteil und bei den anderen Karten liegen die 12V natürlich weiterhin an - sonst würde der Rechner definitiv gar nichts von sich geben. Mit diesem Versuchsaufbau wollte ich eingrenzen, ob das Problem tatsächlich (primär) durch einen 12V Kurzschluss auf der RAM Karte verursacht wird. Das ist nun wohl bewiesen, also muss ich mich tatsächlich ans Testen der Kondensatoren machen (bzw. vorab den Verlauf der 12V auf der Leiterplatte analysieren). Es sind doch eine ganze Menge Kondensatoren verbaut, das wird also mühsam...

    netmercer meinst Du dass die Karte mit "rausgezwickten" Kondensatoren zumindest testweise auch laufen sollte?

    Nun habe ich testweise die +12V Pins entfernt. Der Kurzschluss ist damit weg, das Netzteil läuft an und der Computer kommt bis zur Meldung "RESET". Allerdings stoppt die Ausgabe dann, es kommt keine MOS-Meldung mehr. Ich nehme an, dass der Computer die Speicherkarte zu initialisieren/testen versucht und auf Grund eines Fehlers dann hängen bleibt.

    Hi,

    ja die Debug-Ausgabe sieht bei mir exakt gleich aus. Ich habe den Startvorgang mit einem Diskettenimage hier aus dem Forum probiert, da sollte der Basic-Interpreter geladen werden (was ohne RAM natürlich scheitert).

    Bei mir ist neben dem Memory Controller ein BD136. Direkt auf der Platine kann ich daran nicht viel erkennen bzw. testen. Ich messe einen Widerstand von 470 Ohm Base - Collector.
    An der Interface-Steckerleiste sind jedenfalls Probleme ersichtlich. Bei 5V (1A zu 2A) messe ich einen Widerstand von einigen hundert Ohm. Bei +12V gibt es definitiv einen Kurzschluss, Widerstand 3A zu 4A ist 0 Ohm. Der -12V Anschluss dürfte ok sein, bei 5A zu 6A bekomme ich keinen Durchgang.
    Das irritiert mich ohnehin, da ich keine Leiterbahn mit Anschluss an den 12V Pin erkennen kann. An -12V schließt interessanter Weise eine Leiterbahn an, diese führt auf der Rückseite zum unteren Rand der Platine. Optisch gibt es weder bei den Leiterbahnen noch bei den Bauteilen besondere Auffälligkeiten Insgesamt kämpfe ich ja eher nicht mit unterbrochenen Leitern sondern mit einem Kurzschluss, der wohl in einem Bauelement verursacht wird. Das Entfernen des Speichercontrollers hat übrigens keine Auswirkung.
    Ich hoffe nun einerseits auf eine funktionierende Speicherkarte von Robert und andernfalls auf den Nachbau der SRAM Karte von jlopez .

    Ja passt! Ich hab nun einen Teilerfolg bei der Inbetriebnahme meiner P2 erzielt. Mit PC Netzteil konnte ich das System zum Leben erwecken und sehe nun den MOS Startbildschirm. Das gelingt allerdings nur, wenn ich zuvor die Memory-Karte entferne. Diese hat offenbar einen Defekt (Kurzschluss) und legt das Netzteil und den gesamten PC lahm. Insofern bin ich vor allem an der Speicherkarte (CAAC05) interessiert.

    Ich hab vor Jahren eine Digital Alphastation 250-4/266 bekommen, da war auch NT 4.0 drauf. Leider mit unbekanntem System-Passwort, also habe ich NT gelöscht und Redhat Linux installiert (das hatte ich damals auch am PC). Tru64 oder OpenVMS läuft nicht auf dieser Maschine, weil sie ein "PC BIOS" statt der sonst üblichen Digital Firmware hat.
    Auf der neuen Compaq Maschine ist Tru64 Unix installiert, da kann man durchaus vernünftig arbeiten. Wenn ich mal viel Zeit habe kommt vielleicht noch weitere Platte mit OpenVMS rein, aber andererseits habe ich ohnehin schon zwei VAXStations mit VMS.

    Ich hab heute auch wieder ein neues altes Spielzeug bekommen: Ein AES 7100 Office-System (Textverarbeitung). Vollkommen funktionsfähig mit hartsektorierten Disketten (2 Systemdisketten sowie 2 leere Datendisketten), A3 Typenraddrucker und Anleitung. Das ist im Moment wohl das außergewöhnlichste System in meiner Sammlung ;-)

    Schade, dann wirds wohl nix. Ich hab schon oft alte Computer verschickt bzw. per Post/DHL/Hermes/UPS bekommen und es gab eigentlich nie Probleme. Schickst Du mir vielleicht nur den Scart Adapter?

    Ich nehme gerne das Gesamtpaket oder auch nur den PC8 ohne Laufwerk (falls möglich aber mit DIN/Scart Adapter oder RF Modulator).
    Allerdings war Peter zuerst dran, ich lasse ihm also den Vortritt.

    Ich würde das Paket nehmen, wenn wir Versand/Übergabe vernünftig hinbekommen. Ich hab von meinem letzten Projekt (Umbau Floppy F1 auf Floppy F2) noch ein Floppy Kabel übrig ;-)
    Der Umbau F1 auf F2 ist übrigens recht simpel:
    - Ich hab die Controller/Spannungsversorgungsplatine im Gehäuse gelassen und lediglich das Datenkabel vom Laufwerk abgezogen. Somit bekommt mein "pseudo F2" Laufwerk den Strom weiterhin vom eingebauten Netzteil.
    - Dann hab ich ein altes PC Floppykabel genommen und mit dem 34-Pin-Pfostenstecker (der normalerweise an den Controller im PC kommt) an den externen Erweiterungsanschluss des F1 angesteckt.
    - Den "PC Floppy B:" Platinenstecker habe ich dann direkt ans "pseudo F2" Laufwerk angesteckt.
    - Zuletzt muss noch das "pseudo F2" Laufwerk von DS0 auf DS1 gejumpert werden. Damit hab ich nun einen Alphatronic PC mit F1 und F2.