Posts by mesch

    OK, der 6532 war verdächtig, aber offensichtlich geprüft/teilgeprüft. In der Zwischenzeit gibt es aber noch was zu tun.

    Ich sehe auf der Rückseite deiner Platine viele gute Lötstellen, aber auch etliche nicht so schöne Lötungen, falls das Foto uns nicht heftig täuscht.


         


    2ee hatte auf die Lötstellenproblematik weiter oben schon hingewiesen. Daher sollten diese kontrolliert (Lupe) und notfalls nachgelötet werden. Eventuell kann bei der einen oder anderen Lötstelle auch etwas Zinn entfernt werden.


    BG mesch

    Noch eine Verständnisfrage: Die mit 1uF 16v beschriebenen, ich habe bei den fertigen Geräten mal den Zylinder und mal die Gelben (Siehe rechts) dort verbaut gesehen. Sind beide dafür ausgelegt?


    Die 100nF Kondensatoren lagen bei deinem Bausatz zusätzlich mit dabei, weil es eigentlich unüblich ist, jedes IC einer Platine mit einem Elko zu puffern. Ich habe (bei meiner Platine) nur jedem 5 IC einen Elko spendiert, die anderen bekamen 100nF Keramikkondensatoren.

    Die Elkowerte habe ich auf 2,2 uF erhöht. Das hat den Hintergrund, dass der RS-232 Treiber von Maxim zwar nur 1uF Kondensatoren gemäß Datenblatt verlangt, aber da Elko's bekanntlich Toleranzen von +/- 20-30% aufweisen, wäre ein 1uF Elko unterdimensioniert. Die meisten Elko-Hersteller heute nutzen die Toleranz nach unten hin aus. Daher 2.2uF and we are safe :prost: .


    BG mesch

    Die TTLs sind alle okay. Ich habe auch nochmal eine SY6502A und 2 andere 6532 eingesetzt - keine Änderung. Vielleicht liegt es am RAM ? Ich habe 8 Stück HM628128LP-7 (3 oder 4 hatte ich schon probiert).

    1.) Alle Widerstände auf korrekten Wert überprüft und auch am richtigen Platz eingelötet? Bei den 5-Ringen der Metallfilmwiderstände vertut man sich leicht.


    2.) Beim Blick auf deine Bauteile geht bei mir die Warnlampe an. Wo kommen denn die Rockwell-CPU 6502, besonders auch der RIOT 6532, aber auch die ACIA 6551 her?

    Auf deinem ersten Draufsichtfoto ist die CPU nach meiner Meinung abgeschliffen und neu bedruckt worden, die beiden anderen Bausteine ebenfalls. Möglicherweise hast du was auf der Platine stecken, was nicht das ist was es sein soll. Gilt auch für deine Austauschbauteile.


    BG mesch

    Die haben aber einen monchromen Schirm. Farbe ist schon manchmal hilfreich, beim Vierkanaler sowieso.

    Heute max. draußen 33°C / drinnen im Haus 23°C.

    Aktuell draußen 00:56 Uhr 18°C. Morgen früh wohl 14-15°C. Heute morgen 7:00 Uhr waren es 13°C.

    Hintertaunus Waldrand!

    Diese Teile sind so alt (1985) dass das Arbeiten damit keine Freude macht. Falls du es trotzdem versuchen mochtest gibt es auf Bitsavers das Manual dazu : 1991_Xilinx_Programmable_Gate_Array_Data_Book.pdf

    Nun, die 2000er Familie ist wirklich Vintage. Das ist ja gerade das schöne an der Sache.

    Ich habe aktuell ein Riesenpaket Altera EPM70xxLC ergattert. Programmierer (Adapter für alle möglichen älteren Bausteine), Software und Dongles dazu habe ich auch. Vorhandene Software läuft unter Windows 3.11 - Boahh. Aber wer kann schon noch EP310 bis zu den 70xxLC programmieren. Mit JTAG ist da nix zu machen.


    Ich vermisse eigentlich unter der Forumsrubrik Pheripheriegeräte so etwas wie Eprom- und Logik-Programmiergeräte.

    Leute, das ist die wichtigste Peripherie, wenn man sich mit alter Computerhardware rumschlägt.

    Da könnte man das eine oder andere Gerät mal schön vorstellen bzw. klaly Beitrag/Diskussion hätte eine angemessene Heimstätte:sunny:. Was er zum Laufen bekommt, würde mich schon sehr interessieren!


    BG mesch

    Ok, Unisonic ist UTC.

    Du kennst dich anscheinend gut mit Analogtechnik aus.

    Yes, das auskoppeln der Integrationsrampe eines Dual-Slope-Wandlers für Mess- und Lehrzwecke kann man sehr gut mit JFET-OPAMP's machen, verschaltet als Instrumentenverstärker (Spannungsfolger/Differenzverstärker). Eine preiswerte Möglichkeit ist der vierfach OP TL084. Nur nicht mit jenen von UTC, second source zu Ti. Seitdem bin ich bei dieser Firma UTC extrem skeptisch.

    Mit den Orginal Ti war es problemlos machbar. Second source ist halt kein Orginal. Reichelt hat diese UTC-Chips im Programm.

    Das es bei digitaler Logik auch zu Problemen kommt, wundert mich eigentlich nicht. Ich vermute, dass die Firma auf älteren Fertigungsmaschinen (Nachnutzung) produziert. Die Serienstreuung scheint schon recht ordentlich zu sein. 10-15mV Offset ist schon eine Hausnummer bei OPAMP'S.

    Diddl hatte den Chip von Reichelt. UTC produziert die wohl nach.

    TL084 von UTC sind sind ebenso ein Katastrophe. Offsetspannung ohne Ende.

    Unisonic aus Taiwan ola. Deren Datenblatt ist quasi von Ti abgeschrieben. Exakt die gleichen dynamischen Werte. Das ist schon schwer unglaubwürdig. Ich würde mal behaupten, die haben Probleme höhere kapazitive Lasten zu treiben und die Timing-Spezifikationen einzuhalten. Das könnte man in einer Testschaltung ausprobieren (siehe Ti-Datenblatt) und mit einem Baustein eines bekannten Herstellers vergleichen.

    Also ich hätte auf dem Tableau:

    MC74HC04N von NS

    MC74HC04AN von Motorola

    SN74HC04N von Ti

    M74HC04B von SGS


    In den Family-Kisten aber noch viel mehr. Die Stangen müsste ich raussuchen.


    Zur Schaltung: Ich würde C12/13 auf 22pF erniedrigen.



    BG mesch

    Als ich nun genauer schaute, habe ich gesehen, dass die Bezeichnung anders ist:

    • aus dem Bausatz kam ein 74HC04AN
    • Reichelt liefert 74HC04L

    Zeig mal Bilder von den IC's. Ich kenne keine 74HC04 --> L. Original-Datenblatt wäre interessant. Welcher Hersteller soll das sein?

    74HC04 gab es im wesentlichen von RCA/Harris, NS, Motorola, Ti, Philips, Toshiba, übrige Hersteller waren weniger verbreitet.


    BG mesch

    Fein veredeltes Silizium in Orginalverpackung. 70% noch unbenutzt.

    Die immer wieder gesuchten :durchsage:2532 EPROM's. Hier von Hitachi 40 Stück.

    Und nix China!



    Da war ich vorher glatt unterversorgt, quasi blank, ausgetrocknet, dem digitalen Tode nahe :zombie:.

    Diese Sendung habe ich 1975 angeschaut, und mir gleich nach der ersten Folge das Buch bestellt.

    Das Buch (2. Auflage) habe ich immer noch.

    Schau hier:

    https://archive.org/details/digitaltechnik-jean-puetz-vdi

    Als PDF eingestellt.


    Das Buch ist übrigens über 200.000 mal verkauft worden.

    Leute, was waren das Aufbruchzeiten. Klar, hatte das Buch auch.


    https://jean-puetz.net/digital…%96-eine-einfuehrung-1974


    BG mesch

    Bin gerade auch am gleichen Thema mit meinem neuen Windows 98 Kirmesrechner/Lichtbundenzauberteil :bob:.

    Also, Asus und MSI hatten scharze Kabelsets bei ihren Motherboards vor etlichen Jahren mitgeliefert.

    Dabei waren UDMA 133 Kabel mit 3 Anschlüssen High Density (80-Polig), 1x CDROM Kabel 40 polig mit 2 Anschlüssen und 1x Floppy Kabel 34-Polig mit 2 Anschlüssen. Aus dem CDROM-Kabel kann man sehr schön jeglichen IDE-Kram basteln, notfalls auch 50 poliges SCSI mit 2 Teilsträngen. Auch das Floppy Kabel ist nützlich und lässt sich beliebig kürzen oder um einen Stecker erweitern für 2 Laufwerke.


    Von MSI gab es auch dunkelblaue und rote Kabelsets (sehr selten). Rote, schwarze und dunkelblaue Exemplare sind gesuchte Kabel in der Modding-Szene. Hier mal zwei Beispiele aus meinem Fundus.



    BG mesch


    Don Ronny war eine Millisekunde schneller!

    Man kann auch mit kleinen Sachen Freude haben. Angelandet sind ein preiswerter Scotty08 mit leichten Änderungen, die wieder zurückgebaut werden.


    Weiterhin endlich eine AT96 Busplatine von Siemens, welche NOS ist. Die AT96 Busplatinen gibt es ja noch von Janich&Klaas, sind aber dermaßen sauteuer, das schreckt total ab. Auf dem freien Markt findet man sie eher selten.



    Das könnte nun zusammen mit einen Bicc-Vero Trivolt-Netzteil und der MSE486DX CPU Karte von Don Ronny ein echter 19"-3HE-Rechner im nackten ALU-Rähmchen werden. Ich mag diese Bare-Metal Rechner 8).


    BG mesch

    Hallo,

    möchte nur schnell mal zeigen, wie ich die Kontrastscheibe am Junior ][ anbringe.

    Das Bauteilkit hat ja eine leichte 1mm Kontrastscheibe mit linken/rechtem Überstand (ca. 4,5mm) enthalten. Dieser Überstand wird für die Befestigung an dem linken und rechten Segment benötigt. Wieder mal hat sich das Brother P-Touch-Band als sehr hilfreich erwiesen.


    Zunächst benötigt man 2 kurze Streifen 9mm Band, welches auf der Rückseite zum leichten Abziehen des Schutzbandes geschlitzt sein sollte. Diese Streifchen schneidet man auf die Länge einer Segmenthöhe ab.



    Danach knickt/falzt man die Streifen exakt in der Mitte. Die Klebeseite mit den hälftigen Schutzstreifen nach außen.

    Vorsichtig knicken, da die Schutzstreifen noch dran bleiben sollen. Das erste und letzte Segment zieht man am besten aus deren Sockel dazu heraus.



    Danach löst man man ein Teil des Schutzstreifens und klebt diese passend und bündig jeweils an die obere Außenkante des ersten und letzten Segments. Das mit ruhiger Hand und Gefühl. (Tip: Seitenflächen mit etwas Spiritus vorab reinigen.)



    Danach steckt man die Segmente wieder an ihre Stelle auf der Platine.



    Nun nimmt man die Kontrastscheibe zur Hand (auf saubere Hände achten) und entfernt die untere weiße Kontrastscheiben-Schutzfolie und löst die obere Schutzfolie nur etwas ab (erleichtert das spätere Abziehen).

    Man entfernt nun am rechten Segment den verliebenen halben Schutzstreifen, positioniert und verklebt die Kontrastscheibe am rechten Segment.



    Für die linke Seite wird die Kontrastscheibe kurz angelupft, Schutzstreifen entfernt und ebenfalls verklebt.

    Man kann mit einem flachen, schmalen Gegenstand von unten etwas mehr Anpressdruck erzeugen.



    Da die Kontrastscheibe ein sehr geringes Gewicht aufweist, wird sie von dem P-Touch Bändchen sehr schön gehalten.




    Die Verklebung ist reversibel. Das Band lässt sich rückstandsfrei entfernen.


    Man kann die Verklebung auch mit Tesafilm-Klebeband durchführen. Ist leider nicht ganz so elegant zu machen, da normales Klebeband keinen rückseitigen Schutzstreifen besitzt.


    Beste Grüße

    mesch

    Kurzübersicht LR21-Spitzen.

    LR21-Spitzen.pdf


    BG mesch

    Meine alterstrüben Augen erkennen recht edles Messequipment im PC-Krankenhauskeller. Da lugen nebem dem dominierenden Nachwuchs aber doch auch edle Geräte von Rohde & Schwarz und HP um die Ecke. Damit kann man schon ordentlich was machen.

    Der grobe Schlosserhammer/Meinungsverstärker passt aber nicht so ganz dazu :D.

    So, heute habe ich die Junior ][ Tastenkappensätze für die Kits vervollständigt.



    Da es eine neue ROM-Version gibt, erneuere ich die EEPOM/EPROM- Inhalte von der 04er auf die 05er Version für die Kits auf den letzen Drücker ::hacking::.

    :durchsage:Am Donnerstag gehen diese dann zur Post .

    Hier ist noch eine Tabelle für die Bestückung des Junior ][ ROM-Sockels und die Verwendung der Lötbrücke JP3 für die Platinenversionen Rev 3/3a. Ist ganz nützlich, wenn man mit unterschiedlichen EEPROM/EPROM Varianten arbeitet.

    Belegung_ROM_Sockel.pdf


    Beste Grüße

    mesch