Posts by computermensch

    SANYO MBC-16EX5 (386SX-Mod) fertig:



    Gestern kamen endlich die P8/P9 Stromversorgungs-Adapter fürs Mainboard und der Multi-IO-Controller.

    Die Stromversorgungskabel habe ich dann mangels passender Stecker direkt auf die Netzteilplatine gelötet.

    Festplatte muss ich mir noch was überlegen. Die 5 1/2" Einschübe sind jetzt schon von Floppy und CDROM belegt.

    Momentan habe ich einen CF-Card-Adapter an einem Slotblech nach hinten raus. Praktisch. So kann man ohne herumgeschraube

    zwischenverschiedenen Systemen wechseln.

    Schade. Das 486er Board ist leider trotz der aufwändigen Wiederherstellung tot. Habe verschiedene RAM-Sets ausprobiert, die in einem anderen Mainboard funktionierten und mit 2 CPUs getestet (SX33, DX266). Sonst nur eine (funktionierende) VGA-Karte dran, Speaker und Turbo-LED/Schalter. Speaker und VGA sagen nix, aber die Turbo-LED geht nach ein paar Sekunden an und reagiert auch auf den Turbo-Switch.

    Kann natürlich sein, dass die CPUs beide defekt sind, aber das halte ich eigentlich für unwahrscheinlich. Habe aber auch nichts, um sie zu testen.

    Den BIOS-EPROM werde ich mal auslesen (27512, kann eigentlich auch nicht "ausversehen" gelöscht worden sein).

    Naja. Ich probiere noch ein Bisschen rum...


    :)

    irre ich mich, oder sehen die Elkos auch nicht mehr so taufrisch aus?

    kann auch ne optische Täuschung sein, aber die sind doch aufgeblasen?

    Nee, aufgeblasen sind die nicht, auch nicht ausgelaufen. Die hat jemand mit Edding markiert, daher die schwarzen flecken auf der Obereiste. Aber prinzipiell könnte man die nach der Zeit (sicher ~30 Jahre) schon mal austauschen, das stimmt.

    O.K. den IC wieder angelötet. Ein zweiter im PLCC-Gehäuse war auch abgelöst! Pads aber noch auf der Platine. Die haben sich irgendwie selbst abgelöst, wie es aussieht.

    Jetzt wird auch das WANGTEK Laufwerk erkannt, allerdings als "REXON QIC-3010"


    Beim auslesen der Kassette mit MS-Backup aber dasselbe Spiel wie mit dem anderen Gerät. 20min Hin- und Hergespule, ohne Resultat.

    Vielleicht ist das Band ja leer, oder unlesbar.

    Jetzt habe ich mal den ersten Streamer geöffnet. Alles gut verstaubt und auch angerostet z.T.

    Aber vor allem das hier:



    Naja. So geht's natürlich nicht. Wie sowas passieren kann?!? Ist ja eigentlich im Inneren des Laufwerks, der Chip.

    Na gut. Mal schauen, ob da die ganzen Lötpads abgerissen sind, oder nur die Pins von den Pads.


    Stündchen kann ich schon noch machen ;)

    O.K. Mein Rechner ist ein Pentium II mit 350MHz (Slot A) mit einem Win98 intalliert.

    Streamer Nr.1 ist ein WANGTEK 3010MT (der wird nicht erkannt)

    Streamer Nr.2 ist ein "ARCHIVE CORPORATION" 31250Q (der wird vom Windows erkannt und erscheint als "CONNER QIC-80" im Gerätemanager)


    Ich habe die Streamer jetzt jeweils allein am Floppykabel, am Stecker mit dem verdrehten Kabelabschnitt

    Im BIOS habe ich alle Diskettenlaufwerke auf "NONE" gestellt.


    Mit dem erkannten Laufwerk habe ich dann versucht das eine Tape, was bei den Laufwerken mit dabei war mittels MS Backup auszulesen, was aber ertmal nicht geklappt hat. Das Laufwerk hat bestimmt eine viertel Stunde wild hin und her gespult, mal schnell, mal langsam, und MS-Backup zeigte dann eine Fehlermeldung wegen irgendeiner Zeitüberschreitung.

    Hallo Gemeinde,


    ich habe hier zwei alte Floppystreamer Laufwerke und frage mich, wie ich die Teile installiert bekomme.

    Soviel ist klar:

    - Anschluss wie Diskettenlaufwerk

    - Win98 erkennt die Dinger angeblich automatisch


    Lese überall nur "Treiber braucht man nicht" einfach anschließen und Win98 erkennt den Streamer.

    Aber was stelle ich denn im BIOS ein? Nichts, oder ein bestimmtes Floppy? Was anderes geht ja nicht.

    Wenn ich nichts einstelle erkennt mein Win98 jedenfalls nichts automatisch.


    Und ist es egal, ob ich den Streamer an den A- oder B-Stecker des Kabels anschließe?


    Bestimmt weiß das hier jemand.


    Gruß und danke,

    Ferry

    Welchen "Reparatur-Draht" hast Du verwendet?

    das sind Einzeldrähte aus einer ziemlich feinen Litze. Die isoliere ich so ~1cm ab, separiere eine einzel-"Ader", biege den Rest nach hinten, verzinne die Ader und löte dann auf die Leitebahn. Zuletzt mit Skalpell abtrennen. Geht nur unterm Mikroskop. Dadurch, dass der Draht so dünn ist, kann man die Enden jeweils verlöten, ohne dass sich die andere Seite gleich wieder ablötet. Trotzdem natürlich elende Fummelei.

    Restaurierung eines 486er Mainboards:


    486_mainboard_trace_restoration.JPG


    Der Vorbesitzer/Entsorger hatte Quasi alle vergoldeten Teile (Jumper-Header) abgeknipst und dabei auch 3 ICs, diverse Widerstandsnetzwerke u.s.w. "geknackt", nebenbei noch ein Massaker an diversen Leiterbahnen angerichtet.

    Da alle defekten Bauteile zum Glück noch identifizierbar waren (z.T. sogar Typbezeichnung auf der Platine), habe ich mich aus rein sportlichen Ehrgeiz zur Restaurierung des Boards entschieden und schon mal alle zerschrammten Leiterbahnen geflickt. Den PLL-Schaltkreis AV9107-03 (links im Bild) hat es auch erwischt. Gibt es aber auf ebay und man kann wohl auch optional einen Quarzoszillator einsetzen. Dann kann man die Busfrequenz halt nicht mehr per Jumper einstellen, aber zum Testen reicht das erstmal.

    Warte jetzt noch auf den Adapter zum Anschluss an ein ATX-Netzteil und bin sehr gespannt, ob die aufwändige Aktion sich gelohnt hat.

    :)

    Wieder was schönes im Schrott gefunden: SANYO MBC-16EX5 Desktop PC.



    Leider, leider nicht mehr im Originalzustand. Wäre eigentlich ein 8088er XT, aber der Vorbesitzer hat ein 386SX-Mainboard hineingefrickelt.

    Es fehlt auch sämtliche Verkabelung. Ich baue das Teil trotzdem wieder zusammen. Mechanisch ist er schon mal wieder hergerichtet, jetzt fehlt noch die Verkabelung von Mainboard und Peripherie. P8/P9-Connector kommt hoffentlich die Tage, Multi-IO-ISA-Karte ist auch bestellt. Wenn noch das Original 8088er Board drin gewesen wäre hätte ich auch eine vorhandene 40MB MFM-Festplatte eingebaut, aber da es jetzt ein 386er ist, kriegt er schon IDE! :)

    Sind in den sowjetischen 8086ern eigentlich wirlklich 3 Silizium-Chips drin (wegen der Dreiteilung des Gehäuses)?

    Ich hatte mal sowas gehört, dass die nicht so hoch integriert fertigen konnten und daher nicht alles auf einen chip gebracht hätten.

    Aber so richtig kann ich es mir nicht vorstellen, weil ja dann auch noch ein Haufen Verbindungen zwischen den Chips gemacht werden müssten, zusätzlich zu den Verbindungen zu den 40 Pins.

    ???

    Dann kann ich das gesparte Geld ja direkt für den 128MB-SIMM-Satz ausgeben... (150 Euro aus USA :stupid:)


    Danke nochmal, Rappi, für den entscheidenden Tipp und auch allen anderen, die

    sich hilfreich eingebracht haben. Hat echt mein Wochenende gerettet! :)

    Vielleicht ist einfach nur der

    Bildschirm zu dunkel eingestellt.

    Jaaaa! Das war's. Oh, Mann. Ich bin echt erleichtert. Ein "neuer" Zeilentrafo wäre vermutlich wirklich schwer zu bekommen gewesen, bzw. hätte nochmal ~100€ gekostet, so wie ich die Lage gerade einschätze.


    Bild (-geometrie) muss noch eingestellt werden.


    :sunny::sunny::sunny:

    Hallo Gemeinde,


    habe gestern einen Macintosh SE/30 bekommen, der nach Reinigung des Logicboards und Austausch der SMD-Elkos und Erneuerung einiger verzunderter Lötstellen eigentlich wieder ganz gut aussieht und auch zu Starten scheint, aber Leider kein Bild anzeigt.

    Ich hatte schon gesehen, dass der Zeilentrafo einen verdächtigen Riss im Verguss hat und so Schmorstellen.

    Ich gehe davon aus, dass der Trafo hinüber ist und keine Anodenspannung mehr erzeugt.


    Ich habe noch einen Mac classic II hier und wollte mal fragen, ob ich das Logicboard vom SE/30 auch an dem classic-Netzteil/Bildschirm betreiben kann? Oder ist der Stecker anders, bzw. anders belegt? Weiß das jemand?

    Am coolsten wäre es natürlich, wenn jemand einen funkionierenden Zeilentrafo für den SE abzugeben hätte, aber das ist sicher Illusion. :)


    Gruß, Ferry

    Vor ein paar Tagen im Elektroschrott gefunden: MGT SAM coupé! Hatte ich noch nie gesehen, dachte erst, es sei ein Teil einer elektronischen Schreibmaschine.

    Aber dann sah ich die Anschlüsse auf der Rückseite, Scart unter anderem, und ich vermutete jetzt eher sowas wie einen Teletext-Terminal.

    Die Internetrecherche ergab dann, dass ich da wohl echt einen kleinen Schatz gefunden habe. :)

    Netzteil war leider nicht dabei, dafür immerhin noch ein Modul für externes Floppy und Printer.

    Ja und die 2 Tasten fehlen dummerweise. Habe auch schon einen SAM-Spezi aus UK angeschrieben, der hat auch keine mehr.

    Habe den Rechner erstmal komplett zerlegt und Gehäuse und Tastatur gründlich gereinigt. Letztere war richtig ekelig verkeimt.

    Dann Netzteiladapter für PC-Netzeil gebastelt, Scartkabel an TV und los: Rechner startet, aber Bild flackert und nach ein paar Sekunden Schmorgeruch

    und Rauch! Zum Glück nur aus dem Scartstecker, aber what the f***!

    Manual besorgt und ah! : Scartbuchse nicht standardmäßig belegt. Super. Da liegen auf einem Pin, der normal Masse ist 12V Betriebsspannung an!

    Da mein PC-Netzteil strommäßig da auch keine gnade kannte, hat es mir mein gutes Scartkabel (vollbelegt, geschirmt) gegrillt!

    Rechner ist zum Glück heil geblieben.

    Das Diskettenlaufwerk ist natürlich auch defekt, also Riemen degeneriert. Daher konnte ich jetzt noch gar keins der coolen Spiele ausprobieren, die es für das Teil gibt.


    Den IDE-Adapter "ATOM" werde ich mir sicher noch bauen, der ist ja total simpel. Wenn ich hingegen an die Erweiterungen für KC87 denke... erstaunlich.

    :)

    Aha, so sehen die Dinger aus. Habe mal zwei WANG-Tastaturen im E-Schrott gefunden.

    Hatte auf "mechanische" Einzeltasten gehofft, die man auch in eine andere Matrix verdrahten könnte.

    ("Pimp my KC87" ist das Stichwort ;) )

    Ich denke ja eigentllich eher daran, den Monitor auf VGA umzubauen. Aber sowas darf ich hier im "Erhaltungsforum" vermutlich gar nicht laut aussprechen. ;)

    Also Graustufen-Fähigkeit wäre ja schon mal grandios und ist relativ einfach zu bewerkstelligen. Dann könnte er schon mal EGA.

    Aber ob das mit den doch sehr viel höheren Sync-Frequenzen für VGA zu machen ist, weiß ich nicht.

    Hallo liebe Computergemeinde,


    habe seit gestern einen schönen Schneider MM12 Bernstein-Monitor, allerdings im Moment keine Hercules-Grafikkarte zum Testen.

    Ich hätte vermutet, dass der Monitor auch ohne Videosignal "angeht" und man bei entsprechend aufgedrehtem Helligkeitsregler eine einheitliche, erleuchtete Fläche sehen kann.

    Also Monitor im Freerun sozusagen. So kannte ich das jedenfalls bisher von Röhrenmonitoren.

    Mein Monitor tut leider nichts dergleichen. Lediglich die grüne Power-LED leuchtet.

    Kann es nun sein, dass diese Monitore erst durch anliegende Synchronsignale überhaupt "starten"?

    Vielleicht weiß das ja jemand von euch, der einen funktionierenden MM12 hat, oder kann das Verhalten ohne Videosignal mal checken?


    Habe selber nur CGA/EGA-Ausgänge an meinen Maschinen, die Steckermäßig in Frage kämen. Aber das ist ja wohl nicht ganz das, was der MM12 will. :)


    Vielen Dank,

    Ferry