SCSI Diskettenlaufwerk

  • Ist wohl ein DEC - Problem.


    Am PC / Linux wird das Drive anstandslos erkannt und man kann damit wie mit einer Wechselplatte arbeiten.


    Hab aber mit Fdisk und nicht mit Gparted arbeiten müssen, letzteres war mit der WInzigkeit der "Platte" überfordert.


  • ... da kann ich leider nichts dazu sagen, weil ich zu dem Rechner kein Passwort habe und nur über die serielle Konsole die Systemtest ausgeführt habe um zu prüfen ob der Rechner überhaupt o.k. ist. Die Diskettentests inklusive lesen/schreiben liefen sauber durch. Und "show device" liefert die Liste wie im Handbuch angegeben.

    Ich kann die Kiste aber gerne nochmal an ein serielles Terminal anschließen und etwas ausprobieren, aber mit VMS kenne ich mich nicht wirklich aus, ich hatte früher OSF/1 Unix drauf.


    Das spiralgebundene "Hardware Reference Guide" Heftchen EK-PELCN-OG. B01 das den Rechnern immer beilag, sagt auf Seite B-11 zur Festplatte RZ25:

    "Remove all jumpers from location 7, EXCEPT JUMPER 4. Failure to do so could cause dual SCSI address problems".


    Bei mir waren die IDs nicht besonders eingestellt:

    ID 7 = Host Controller

    ID 3 = RZ25 Festplatte (kann per DIP Schalter auf 0...(7) eingestellt werden, 3 ist recommended)

    ID 5 = RZ26 Floppy (kann per DIP Schalter auf 0...(7) eingestellt werden, 5 ist recommended)


    Bei den RZ25 gibt es noch weitere Jumper J6-8 zur Stromversorgung des eingebauten Terminators und J6-7 ob Spannung auf den Bus gegeben werden soll oder ob Spannung vom Bus kommt.

  • Ich glaube, dass die NeXT-Systeme auch Floptical und SCSI Floppy unterstützen?

    Zwar etwas spät, aber ich beantworte das mal, jetzt wo ihr den Thread ausgegraben habt.


    NeXT-Rechner hatten zuerst (sehr fehleranfällige) MO-Laufwerke und später dann Floppy-Laufwerke als Wechseldatenspeicher. Die Diskettenlaufwerke waren keine SCSI-Geräte, aber was sie besonders macht, war die maximal mögliche formatierte Kapazität von 2,88MB (ED). Die späten SGIs konnten das auch, aber nennenswert durchgesetzt hat sich das nicht. Ich habe in meinem Leben nie eine ED-Diskette besessen. Und auch nie in natura gesehen.


    Der einzige Rechner, von dem ich gelesen habe, dass er ein SCSI-Floppylaufwerk hatte, ist das SparcBook. Bei der Voyager müsste man mal genauer schauen, die hat das Floppylaufwerk über ein Spezialkabel angeschlossen, das könnte auch SCSI sein.

  • Sorry, diesen Thread hatte ich bisher nicht "wahrgenommen". Natürlich passt das besser hier öffentlich rein!


    Genau dieses 8x Problem und das "offline" habe ich auch. Sowohl mit FC-1, als auch mit FC-5.


    Im ">>>" kann ich ein BOOT DKA400 machen, dann läuft das Laufwerk an, liest etwas und es kommt dann die Meldung "CHECK BOOTBLOCK".

    Dies suggeriert für mich, dass ein Lesen grundsätzlich möglich ist und das "offline" Problem nur in VMS existiert.


    Diese SCSI Floppies waren schon immer auch unter OS-9 nicht einfach zu betreiben. Sie verhalten sich leider nicht genau wie eine Wechselplatte wie z.B. die SyQuest Modelle.