Interne Akkus im Epson PX-4 und PX-8

  • Hallo zusammen,

    nach dem Hinweis von joshy habe ich mich mal auf die Suche nach den "internen" Akkus im PX-8 und PX-4 gemacht..und bin fündig geworden.

    Im PX-4 noch gut zu entfernen und auszutauschen.

    Im PX-8 recht fest verbaut und ich habe keine Idee wie ich das zerstörungsfrei raus bekommen soll?

    Da wäre ich für Tipps dankbar, evtl. könnten wir das im April in Brühl in Angriff nehmen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Matthias

  • Hallo Fritz,

    gute Idee, ich habe so eine Aldi Dremel für "Arme", aber dafür müsste er auch gehen ;)

    Vielen Dank.

    Mit freundlichen Grüßen

    Matthias

    Mein Schwerpunkt sind Taschenrechner und Pockets. Aktuell suche ich zB. nach: Privileg PR55NC, Commodore N-60, NSC 4640, Casio pro fx-1, HP-10C, HP-16C, HP-71, HP-75 :fp:... gern im Tausch gegen "Kollegen" oder andere Oldies (Heimcomputer, Laptops, ...)

  • Abknipsen und so lang wie möglich lassen, aber auf keinen Fall auslöten. Man kann dann die neuen Akkus an die Drähte anlöten, ohne die Platine auszubauen. Das hat bei mir sehr gut funktioniert.


    Den neuen Akku habe ich aus vier Cellcon - CND-15AA - 1/3 AA - 1,2 Volt 150mAh Ni-CD mit U-förmigen Lötfahnen zusammengelötet.

  • Wollte eigentlich einen alten Beitrag nicht neu aufwärmen, aber es bietet sich wohl an, weil der Epson PX-8, der vor ca. 1 Jahr noch einwandfrei lief, jetzt nicht mehr sich einschalten lassen will.

    Der 4-Zellen-Hauptakku hat schon kleine Stellen von Batteriesäure an den Polen, da gehe ich schon mal von Nichtfunktion aus, auch wenn ich von davon ausgehe, dass der hier -> https://www.ebay.de/itm/281254813786 <- (eigentlich für den HX-20) gut passen würde.


    Da der Rechner auch noch einen stabförmigen zweiten (Backup) Akku hat, meine Frage hier ... welche Spannung hätte dieser Akku haben müssen, auch 4.8V (also wie von Joshy in der vorletzten Antwort schon durch die Anzahl 4x 1.2V beschrieben) ? Und wo ist der + Pol, auf der gleichen Seite wo man auch den Hauptakku findet ?

    "Ich habe keine Zeit mich zu beeilen." (Igor Strawinsky)


    ... und schaut auch mal bei meinem Blog vorbei ...

    Edited once, last by Peter z80.eu ().

  • ... für den kleinen Akku kann man vier 1/3 AA Zellen verwenden (4,8 V).


    Ich hatte dazu GP25AAH NiMh Zellen genommen, allerdings ohne Lötfahnen. Die muss man dann "stumpf" zusammenlöten (dazu braucht man idealerweise einen größeren [40 W oder so] Lötkolben mit "T" Kopf oder wenn man nur einen mit flacher Spitze hat schnelle Finger).

    Ansonsten besser welche mit Lötfahnen oder, noch besser, schon als Stange konfektionierte, kaufen.


    Zellen hatte ich von akkushop.de, dafür gibt es aber auch viele Lieferanten (ggf. auch welche, die das als Stange konfektionieren).

  • Sowas darf man keinesfalls machen.

    Wenn man direkt an den Akkus lötet (also ohne Lötfahne) werden die Elektroden in den Akkus zu heiß, der Akku wird beschädigt.

    Irgendwo meine ich auch mal was von Explosionsgefahr gehört zu haben.

    Daher sind die Lötfahnen auch immer punktgeschweißt.

  • Gibt es zumindest in Kalifornien auch als fertiges "Pack":

    https://www.batteryspace.com/n…280mah4x13aawithtabs.aspx

    Ansonsten auch Alibaba, aber da kaufe ich aus Prinzip nichts.


    Eben gefunden, siehe Bild, kann man event. auch als "Pack" kaufen und dann wieder "zurück knicken", damit wieder ein Stab entsteht:

    "Ich habe keine Zeit mich zu beeilen." (Igor Strawinsky)


    ... und schaut auch mal bei meinem Blog vorbei ...

    Edited once, last by Peter z80.eu ().

  • Sowas darf man keinesfalls machen.

    Wenn man direkt an den Akkus lötet (also ohne Lötfahne) werden die Elektroden in den Akkus zu heiß, der Akku wird beschädigt.

    Irgendwo meine ich auch mal was von Explosionsgefahr gehört zu haben.

    Daher sind die Lötfahnen auch immer punktgeschweißt.

    Ohne dass ich das weiter bewerten möchte: das Inline-Verlöten geht nur, wenn man es richtig und schnell macht.


    In Modellbau ist das seit vielen Jahren durchaus üblich, man muss aber sehr überlegt und vorsichtig vorgehen. Man muss das in 2-4 Sekunden löten (und nicht braten).

    Siehe u.A. http://www.rc-network.de/magaz…-0004/art_02-0004-00.html

    Heute werden dort aber vorrangig LiPo-Akkust eingesetzt.

    Bei Lithiumzellen darf man das nicht machen, die sind, selbst professionell verarbeitet, nicht ungefährlich!

    So manches Pedelec oder manche Powerbank ist schon abgebrannt.


    NiCd und NiMh sind da deutlich robuster.


    Aber: Akkus und auch größere Batterien sind Energiespeicher und wenn die Energie in die falschen Wege geleitet wird, kann es in's Auge gehen.

    Also: Kinder, nicht nachmachen.


    Der oben gezeigte, fertig konfektionierte R/C Empfänger-Akkupack ist sicher die bessere Lösung - so etwas hatte ich damals leider nicht gefunden.