Kleiner MFA-"Blog"

  • ...

    Nochmal ein großes Entschuldigung. :)

    Grundsätzlich sind die MFA Sachen eigentlich meistens für lau zu bekommen gewesen. Nur sind die Zeiten wo man MFA Hardware abstauben kann in den letzten Jahren immer seltener geworden. Persönlich glaube ich, dass die Köln-Aktion so ziemlich die letzte Gelegenheit dafür war. Man darf nicht vergessen, dass diese Geräte meistens entsorgt wurden und nur durch Glück wieder auf dem 'freien Markt' gelandet sind. Wirklich wertvoll sind die Systeme eigentlich nicht aber billig zu reproduzieren eben auch nicht. Allein ein Baugruppenträger kann gerne mal 160€ aufwärts kosten... und ein Transportgehäuse ist dann preislich irgendwie schon nicht mehr zu rechtfertigen. Das sind natürlich Neupreise, sollten aber schon ein wenig die Richtung zeigen wo es so hin gehen könnte. Ein MFA kann durchaus auch mal 500€ bei eBay erreichen, wenn die Ausstattung gut ist. Durch die hier im Forum bereit gestellten MFA-Karten Layouts und Dokumentation haben sich die Preise sicherlich ein wenig gebessert aber richtig billig ist der MFA ja nicht geworden...


    Lass dir einfach was Zeit und gab etwas Geduld. Es gibt hier im Forum bestimmt wieder jemanden, der die eine oder andere Karte nachbauen oder wiederauflegen wird und dann Mitstreiter sucht. Zudem gibt es dann und wann Vereinskollegen, die günstig Hardware abgeben. Und einfach alles bei eBay zusammenzukaufen ist ja auch langweilig ;)


    [EDIT: meine 2¢ zum Verkaufen von geschenkter/überlassener Hardware]

    -Jonas

  • also, wenn ich das richtig sehe, dann kommen wir inzwischen auf 290€?

    also von Magnus 70€

    und von Toast_r 20€

    + meine Schmerzgrenze von 195€ + Versand


    dann bin ich mal gespannt - momentan liegt das System schon bei 203€....


    ich wär vor allem an dem Gehäuse (logischerweise dann auch den Backplanes) und der Tastatur interessiert

    Bus-Signal-Anzeige hat sich für mich geklärt - ist sozusagen "im Zulauf" :ätsch:


    Was ich direkt anbieten könnte, wär ein Netzteil - so wie es in dem Angebot bei eBay ist - (allerdings nur das Netzteil - ohne Regelkarte)

    da hab ich nämlich 2

    ausserdem kann ich eine Backplane anbieten, die von einem anderen Projekt her stammt, aber für MFA geeignet ist - diese ist mit Molex-Stecker ausgerüstet und kann mit einem normalen PC-Netzteil verwendet werden

    von PeterSieg hab ich mal ettliche Karten übernommen - davon wäre noch eine CPU und eine Eprom-Karte (weiss nicht mehr genau welche) übrig

    ...falls also noch jemand mit einsteigen möchte?

  • Ich habe mir den Tip von tokabln mal zu herzen genommen und probeweise mal die Kosten der Bauteile für den EPROM-Brener durchgerechnet... Und ich muss sagen, das hilft erstaunlich gut! Allein für alle Bauteile bin ich auf etwas unter 30€ gekommengrobe Rechnung im Anhang)... Ich mus ehrlich sagen, so hoch hätte ich das um längen nicht geschätzt. Dass sich so viele kleine Preise irgendwann zu einem großen zusammenschaukeln vergisst man immer sehr schnell.

    Ich habe das Gefühl, dass es so langsam "klick" gemacht hat, jetzt sehe ich den MFA um einiges wertvoller (abgesehen von dem persönlichen Wert dem ich ihn zuschreibe <3).

    Freut mich...


    und beim ZIF Sockel hast Du einen günstigen Sockel gewählt... das sind oft welche bei denen die Kontaktplatten der Klemmfunktion häufig sehr schlecht sind... sprich ich hatte schon häufig welche, wo einige Kontaktstellen nicht richtig geöffnet wurden. Das erschwert ein einsetzen der Bauteile ungemein. Hier sollte man nach einer besseren Qualität Ausschau halten. Nicht zu vergessen die Montage- und Prüfkosten. Auch wenn man das ggf. alles selber macht, steckt ein erkläglicher Anteil an (Hobby-) Arbeitszeit da mit drin der nicht zu vernachlässigen ist.


    Toast_r : den Zeitgeber könnten wir doch mal nachbauen... ich muß mal schauen ob ich für den mal Zeit finde, denn der fehlt mir auch... und dann steht ja noch der Enhanced Floppy Controller aus... ich merke gerade mir rennt einfach die Zeit weg... bei meinen vielen Baustellen.

    Gruß Torsten

    BFZ MFA, ZX80Core, AX81, ZX81, ZX81NU, Spectrum+, Harlequin, MSX VG8010, Amstrad NC100, Cambridge Z88, C64, C128D, Amiga 500 & 1200, Atari Portfolio, HP200LX, IBM PC5155, TP755c, TP755cx, T20, T41, T61, PS/2 (Model 40SX), PS/2E, Accura 101, Apple //e, Sharp PC1401 & PC1403H, TI59 m. PC-100c, HP48SX & HP48GX


    ::matrix::

  • und beim ZIF Sockel hast Du einen günstigen Sockel gewählt... das sind oft welche bei denen die Kontaktplatten der Klemmfunktion häufig sehr schlecht sind... sprich ich hatte schon häufig welche, wo einige Kontaktstellen nicht richtig geöffnet wurden. Das erschwert ein einsetzen der Bauteile ungemein. Hier sollte man nach einer besseren Qualität Ausschau halten. Nicht zu vergessen die Montage- und Prüfkosten. Auch wenn man das ggf. alles selber macht, steckt ein erkläglicher Anteil an (Hobby-) Arbeitszeit da mit drin der nicht zu vernachlässigen ist.

    Ja, stimmt, ich habe mich so am durchschnitlichen Preis auf Ebay orientiert, bei Reichelt koset der schon 10€. Und klar, da steckt natürlich auch überall eine Menge arbeit drin, vor allem bei Einschüben wie dem EPROM-Brenner, der noch ein Tochterboard und eine Menge Kabel hat.:/

    Auf der anderen Seite möchte ich aber doch gerne einwerfen, dass die meisten Personen den Computer in erster Linie wahrscheinlich für relativ wenig bekommen haben, da diese ja meist aus den Schulen geworfen wurden. In diesem fall wäre das aber selbstverständlich was anderes; wenn Shadow die Auktion für doch ziemlich viel Geld gewinnt, würde ich vorschlagen, dass man die Einschübe am besten in Bezug zum Verkaufspreis rechenen (z.B. den und den Einschub für so und so viel Prozent des Preises +Profit für Shadow):thumbup:

  • egal - mehr hätte ich dafür momentan nicht ausgegeben

    trotzdem steht mein Angebot aus #32 noch - soll ich dafür einen Thread beim Flohmarkt aufmachen? - oder braucht jemand von euch was von den erwähnten Teilen?


    bitte PN mit Adresse

  • ..also an einer 2-seitigen Backplane mit gescheiten Durchkontaktierungen und vor allem Lötstopplack (also ne professionelle Platine) wär ich auch sehr interessiert - meine ist halt "handgefertigt" - immerhin war der MFA ja schliesslich - und ist immer noch - ein Ausbildungsgerät und wurde teilweise von den Azubis auch noch selber geätzt


    mir is letzhin mal ne Schraube rein gefallen ... selbst bei "nur" 15V hats ganz ordentlich "gespratzelt" ... Das Netzteil hat auch nicht nachgegeben - die Schraube war auf der Leiterbahn verschweisst.. keine Sicherung geflogen - nix

  • du brauchst übrigens das Huhn nicht neu erfinden ...(oder wars das Ei ? ) ..

    hier: MFA Mini-BUS Platine


    so sollte deine auch aussehen - und nachdem ich jetzt doch gern selber einen Doppeldecker bauen würde - bitte am Ende mit einer 50pol. Pfostenleiste - Lötseitig bestückt - dann kann man ein handelsübliches SCSI-Kabel nutzen als Verdrahtung zur 2. Backplane

    • Official Post

    Ehm.

    50pol. Pfostenleiste für eine 64pol. Verbindung? Wie jetzt?

    Wenn eine Pfostenleiste dran kommt, sollte die, um alle Möglichkeiten offen zu halten, doch ebenfalls 64pol. sein.

    Nicht benötigte Leitungen könnte man dann nach Bedarf trennen.

    Als Erweiterung würde ich mir überlegen, den Bus-Abschluß direkt auf der Platine vorzusehen.

    Aber das ist das Projekt von Magnus , also alles seine Entscheidung.

  • Hallo zusammen,


    ich habe den MFA jetzt mit der Video-Keyboard-Karte und MAT85+ zum laufen bekommen. Die EPROMs konnte ich alle programmierenn, allerdings lies sich die Erweiterung nicht starten. Nachdem ich dann mal auf den Bildern geschaut habe von denen die EPROM-Dateien stammen habe ich gesehen, dass die EPROMs 2000-27FF und 2800-2FFF getauscht werden müssen (Bild von der jetzigen 16K-Speicherkarte im Anhang). Die Datein auf oldcomputers-ddns.org sind nach den fälschlich beschrifteten EPROMs benannt. Nachdem ich dann den Monitor meines Mostek-Computers an den MFA angeschlossen habe, funktioniert das Ding auch einwandfrei. (Auch wenn der Monitor sehr sperrig und schwer ist, ich sollte mich mal nach einem kleineren umschauen...) Ein Bild davon im Anhang.

    Ich habe auch schon einige Projekte im Hinterkopf, zum Beispiel hatte ich an einen Kernkraftwerk-Simulator (Typ RBMK-1000, wie auch im Atomkraftwerk Tschernobyl verwendet) mit richtigem Schaltpult gedacht (dazu aber irgendwann mal mehr).


    Genau hier habe ich allerdings eine Frage: Ist es irgendwie möglich, C in 8085-Assembler zu kompilieren? Ich habe mich schon relativ viel im Internet umgesehen, aber irgendwie scheine ich nicht das richtige zu finden/suchen. Höchstens irgendwelche Text-Basierten Compiler, aber die sehen mir ein bischen zu kompliziert zu verwenden aus. Eine IDE wäre wirklich erstklassig und sehr bequem... Wenn da jemand ein Programm/IDE kennt wäre das erstklassig. Und selbst wenn nicht - dann muss ich mich langsam mal mit Assembly auseinandersetzen:)


    Mit freundlichen Grüßen,

    Magnus

  • Bitte Hinweise geben welche Dateibezeichnungen auf Oldcomputers zu korrigieren sind.

    Es kann ja nicht angehen dass dort eine dermaßen unglaubliche Unordnung herrscht.

    Ahh - entschuldige, hier sind die Dateibezeichnungen die getauscht werden müssten (wenn ich nicht völlig daneben liege):

    mfamat85p_0x2800-0x2fff.bin

    mfamat85p_0x2000-0x27ff.bin

  • Ach ... das muss ich ja noch machen.


    Inzwischen gibt es eine DEMODISK ( in Anlehnung an die c=64er :) ) mit NZCOM zum reinschnuppern.

    mfanzc.zip



    HTML Dokumentation [ger]

    http://oldcomputers-ddns.org/p…ub/manuals/zcpr/nzcom.pdf

    http://oldcomputers-ddns.org/p…anuals/zcpr/nzcom_ger.pdf


    !DIR.TXT

    !NZINFO.TXT

    • Official Post

    Das erfolgreiche zurückschreiben von 5,25" Disketten mit IMD ist immer wieder ein Glücksspiel. :(

    Wie so oft hat's mal wieder nicht geklappt.

    Insbesondere für den MFA wäre ein normales Diskimage am einfachsten, da man das sowohl mit dem MFA selbst via RS-232 schreiben kann, oder auch mit DCF oder Winimage am PC.

  • Ein Problem beim Schreiben von IMD Images sind die unterschiedlichen Laufwerkstypem mit konstanter oder wechselnder Drehzahl und daher anderer Datenrate. In der ZIP habe ich dazu die MFANZCOM.TXT abgelegt.


    MIT IMDA erstellt - unter NC: imda !:!\!.! > !:!\!.txt



    IMageDisk Analyzer 1.18 / Mar 12 2012

    IMD 1.18: 20/07/2020 23:11:03

    Required cylinders: 80

    Required heads : 2

    Data rate : 300kbps ###

    Est. maximum track: 5458 bytes


    Possible drives/options to write MFANZCOM.IMD :


    5.25" DD 40-track

    Double-step: OFF

    300 kbps -> 250 kbps <--


    5.25" QD 80-track

    Double-step: OFF

    300 kbps -> 250 kbps <--


    5.25" HD 80-track

    Double-step: OFF


    3.5" DD 80-track

    Double-step: OFF

    300 kbps -> 250 kbps <--


    3.5" HD 80-track

    Double-step: OFF

    300 kbps -> 250 kbps <--



  • Insbesondere für den MFA wäre ein normales Diskimage am einfachsten, da man das sowohl mit dem MFA selbst via RS-232 schreiben kann, oder auch mit DCF oder Winimage am PC.


    Gerne, wie und womit soll ich das erstellen ?


    Ergänzung: Eine RAW Datei ist mit IMDU zu erstellen. Mit NC als Extension File Edit : imdu !.! !.bin /b/e/y > !.log





    IMageDisk Utility 1.18 / Mar 07 2012

    Copyright 2005-2012 Dave Dunfield - All rights reserved.


    Use: IMDU image [[merge-image] [output-image]] [options]




    ISCH abe gar kein MFA .....