TA P2 Disketten Formatbeschreibung für 22disk gesucht

  • Aktuell habe ich zum TA P2 Disketten mit P2 Programmen und welche mit CP/M 2 - danke obbi .


    Für das CP/M benötige ich die Formatdefinition für 22disk, die Disketten sind einseitig - wenn ich das noch so überblicke.

    Ich werde von allen Disketten ein IMD Image machen.

    Mit freundlichen Grüßen


    fritz

  • Hallo Fritz fritzeflink


    habe mal alles rausgesucht was mit P2 zu tun hat. Stammen alle aus SuperC...


    SAMCONV - P2-CPM-FORMATE.zip


    Die Definitionen sollten sich auf 22DISK übersetzen lassen.


    Wenn du ein .IMD-File hochlädst, kann ich morgen eventuell mit SAMCONV.xls versuchen diese zu lesen. Oder Du versuchst es selbst. Müsstest die IMD mittels SAMdisk in eine DSK umwandeln und dann mit SAMCONV einlesen.


    Schönen Abend!


    PAW

  • danke, mit SCopy muss ich wohl einen 486er nehmen.


    JenGun hat mich auf das PDrive vom genie IIIs verwiesen ... :fp:


    Ich hatte ja die Hoffnung dass zum P2 schon Definitionen für 22disk vorhanden sind.

    Bei 2 Images habe ich in der RAW Datei vor den Dateinamen überall E5 gesehen - ist ja blöd wenn alles als gelöscht markiert wurde.


    Danke erst mal an alle - muss ich mir morgen genauer anschauen.



    Aus PDrive:


    Mit freundlichen Grüßen


    fritz

  • Hallo Fritz,


    es gibt für die P2 zwei prinzipiell unterschiedliche CP/M Versionen. Eine für 48KB RAM (TPA ab 4300H) und eine für 64KB RAM (TPA ab 100H).

    Die Programme für die Version mit TPA ab 4300H laufen vermutlich nur auf einer entsprechenden P2.


    Gruß

    netmercer


  • Danke für die Info,


    dann ist es die 48K Version sein.



  • Sonst könnte hier auch Martin.W helfen...

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  • Hallo Fritz,


    ja, es ist die Version für P2's mit 48KB RAM.

    Im zweiten Bild sieht man den ersten Sektor der Disk mit einer Batch Datei, um CP/M in den Speicher zu laden.

    Diese Batch Datei wird mit dem Befehl "B" vom MOS Betriebssystem aus in den Speicher geladen und ausgeführt. Die beiden "I" Befehle laden dann CP/M in den Speicher und der "U" Befehl springt den Kaltstart von CP/M an.


    Gruß

    netmercer

  • Die Disks haben unterschiedliche Formate (oder die .BINs sind fehlerhaft) !


    7, 8, 10, 11 und 13 tanzen aus der Reihe - scheint kein CP/M Format zu sein.


    Für Disk 6 fehlt die .BIN Datei.


    Hier der entsprechende 'diskdefs' Eintrag für cpmtools:


    diskdef tap2

    seclen 256

    tracks 38

    sectrk 16

    blocksize 1024

    maxdir 64

    boottrk 2

    os 2.2

    end

  • Korrekt, die Disketten ohne CP/M werden aus dem MOS des P2 bedient.


    Die Formatdefinition für CP/M ist inzwischen geklärt. Da es, wie netmercer oben schrieb, ein angepasstes CP/M für 48k Hauptspeicher ist kann es nur

    auf der passenden P2 Maschine getestet werden.

    Die Formate aus Scopy und Pdrive stimmen überein.



    Hallo Fritz,


    ja, es ist die Version für P2's mit 48KB RAM.

    Im zweiten Bild sieht man den ersten Sektor der Disk mit einer Batch Datei, um CP/M in den Speicher zu laden.

    Diese Batch Datei wird mit dem Befehl "B" vom MOS Betriebssystem aus in den Speicher geladen und ausgeführt. Die beiden "I" Befehle laden dann CP/M in den Speicher und der "U" Befehl springt den Kaltstart von CP/M an.

    Mit freundlichen Grüßen


    fritz

  • Anbei die Images, es wäre schön wenn die jemand auf einer TA P2 48K Maschine mal testen würde.

    Hallo Fritz, fritzeflink


    habe mir das Image TAP2-01.IMD (aus obigem ZIP-File) angesehen und mit TAP2-01.BIN verglichen. Wollte SAMCONV.xls testen, hatte aber Probleme nach der Umwandlung von IMD auf DSK, da bei Track 1 (ist noch ein SYS-Track) der letzte Sektor fehlerhaft war (statt ID 16 ... ID 19). Dadurch stürzte SAMCONV ab, weil die Sektordaten nicht in DSK vorhanden waren. Habe das jetzt behoben (SAMCONV überspringt jetzt die SYS-Tracks korrekt), bekomme aber die Meldung, dass das Directrory nicht passt.


    Das CP/M Verzeichnis unterscheidet sich vom Inhalt der beiden Images komplett!


    Das IMD-Image scheint 128 Byte Sektoren zu haben ... siehe @@@@@

    obwohl die Sektoren 256 Byte haben.


    Eventuell nochmal das IMD-Image ansehen. Sollte so eigentlich nicht funktionieren?


    Grüße, PAW



    IMD ist natürlich im Dump gegenüber BIN etwas verschoben.


    Die bei BIN für BASCOM.COM allokierten Blöcke 02, 03, 04, ... sind bei IMD für STAT.COM reserviert.

  • Hallo,


    die Sektor ID 19 für den letzten Sektor der Systemspuren kann durchaus korrekt sein. TA hatte meines Wissens Vorkehrungen getroffen, daß die von TA verkauften Disketten mit CP/M Runtime nicht beliebig einfach kopiert werden konnten.

    Waren das original TA Disketten von denen fritzeflink die Images gezogen hat?

    Das war vermutlich so eine Art Kopierschutz mittels einen absichtlich "defekten" Sektor.

    Darüber könnte helwie44 † eventuell mehr wissen.


    Viele Grüße

    netmercer

  • danke für den Hinweis, anbei die gesamten Images in der ZIP

    Das IMD-Image scheint 128 Byte Sektoren zu haben ... siehe @@@@@

    obwohl die Sektoren 256 Byte haben.


    Ja - merkwürdig. Ich weiss natürlich nicht was mit der Diskette passiert ist, Ich denke aber ich habe die verkehrte IMD Datei eingetütet.

    Das werde ich mir noch mal anschauen.


    Ich habe jetzt die TAP2-01 und die TAP2-01a dabei. Die Disketten sind keine Originale sondern Kopien, welche mir obbi zugesteckt hat.



    Das Format für 22disk welches ich nutze:

    BEGIN P2UV Alphatronic P2 Vorderseite - 1x40x16x256 48tpi 5.25"

    DENSITY MFM ,LOW

    CYLINDERS 40 Sides 1 SECTORS 16,256

    SIDE1 0 1,2,3,4,5,6,7,8,9,10,11,12,13,14,15,16

    BSH 3 BLM 7 EXM 0 DSM 151 DRM 63 AL0 0C0H AL1 0 OFS 2

    END

  • Die TAP2-01 ist wohl die verschollene TAP2-14. Ich habe die IMD noch mal auf Diskette geschrieben und eingelesen.

    Diese ganzen Diskettenstapel hier sind ja schon lebensgefährlich.


    Auch wenn ich ein glaubwürdiges Directory habe muss ich mir das noch genauer anschauen.


    Mit freundlichen Grüßen


    fritz

  • Ich habe jetzt die TAP2-01 und die TAP2-01a dabei.

    Habe die Dateien aus TAP2-01a mit SAMCONV.xls verglichen. Sind identisch! Ist auch kein Fehler im Systemtrack vorhanden.


    Auch wenn ich ein glaubwürdiges Directory habe muss ich mir das noch genauer anschauen.

    Hier handelt es sich offenbar um TAP2-04. Ein Vergleich der Dateien mit SAMCONV ist ebenfalls identisch.

    Hier ist jetzt wieder der Fehler (Kopierschutz?) zu sehen.


    Außerdem sind auch die Direktoryeinträge jeweils nur 128 Byte lang. Der Rest ist mit 128 x @ aufgefüllt. Möglicherweise auch Kopierschutz?


    Schönen Abend!


    PAW

  • Wenn ich mich recht entsinne, gab es bei der P2 (CP/M) eine Besonderheit mit den Spuren. Für Gewöhnlich hatte man die geraden Spurnummern auf Side 0 und die ungeraden auf Side 1 - bei der P2 galt das aber erst ab Spur 4

    Side 1 2 3 5 7 ...
    Side 0 0 1 4 6 ...


    Es gab bei der P2 (CP/M) zwei reservierte Spuren für das Betriebssystem Side0 Track 0 und Track 1 ...

    Alles schon verdammt lang her, ca. 40 Jahre - und - was ich damals programmiert habe - obwohl es halbwegs dokumentiert ist, erschließt sich mir heute nicht mehr so ganz ..

  • Hallo Nittygritty,


    vermischt Du hier eventuell etwas mit dem CP/M Diskettenformat für die P3?

    Die P2 hat unter CP/M eigentlich nur ein einseitiges Format. Bei den Doppelkopflaufwerken der P2S bzw P2U werden die Rückseiten der Disketten über einen eigenen Laufwerksbuchstaben angesprochen. Man hat dann zusätzlich zu Laufwerk A: und B: noch die CP/M Laufwerke C: und D:, die hardwaretechnisch nur die Rückseiten von A: und B: sind.


    Viele Grüße

    netmercer