Beiträge von netmercer

    Hallo,

    ähnlich wie bei helwie44 ist auch in meiner P2U der Video CRT Chip defekt gewesen, allerdings ein Mostek 5037.

    Bei mir werkelt jetzt ein baugleicher TMS9937 von TI, der noch relativ problemlos erhältlich war.

    Dieser sollte meiner Ansicht nach auch als Ersatz für einen CRT 5027 dienen können, da beide pinkompatibel sind und die P2 nur Video Timing benutzt, das in beiden Chips funktionsgleich ist.


    Viele Grüße

    netmercer

    Hallo helwie44 und Interessierte,


    exakt so wie Du es beschreibst, habe ich den ROM Inhalt zum PC übertragen, um ihn hier einstellen zu können.


    Anbei das Foto der CPU Karte (Baugruppe CAAA06). Bei den EPROMS muß ich mich korrigieren, der 4K ist kein 2732, sondern ein TMS2532 Exote von TI und damit nicht kompatibel zum üblichen 2732. Dagegen ist der 2K wie berichtet ein AMD 2716 (der ist wiederum nicht kompatibel zum TI TMS2716 wie er als Character ROM Verwendung findet). An dieser Stelle muß man also aufpassen, falls man EPROMS tauschen/ersetzen müsste.


    Noch ein Hinweis für helwie44 und alle Bastler:

    Die RS232 Schnittstelle mit dem USART 8251A (mittlere Sub-D an der Rückseite) hat bei mir zunächst nicht funktioniert. Da ich nach einigen Tests die Pegelwandler und den 8251 als Fehlerursache ausschließen konnte, habe ich die CPU Karte entnommen und wollte die Taktgenerierung für den 8251 überprüfen. Aus einem Quarz 4,9152 MHz wird mit einem 74S04 ein Schwingkreis gebildet, von dort geht es zu einem 74393 8Bit Teiler und schließlich zum TxC und RxC Pin des USART 8251A.

    Die Verbindung zwischen 74393 und 8251 war unterbrochen. Diese Unterbrechung ist aber nicht original von TA, sondern wurde eindeutig durchgekratzt. (Bild "Vorher_durchtrennt.jpg") Vermutlich wollte hier jemand den Takt extern einspeisen.
    Ursprünglich war der Teiler an Bit 6 abgegriffen (also Teiler durch 64), ich war jetzt so frei den Teiler nach Bit 4 abzugreifen (Pin 13 am 74393) und wieder mit Pin 9 TxC des 8251A zu verbinden (also Teiler durch 16). (Bild "Nachher_getunt.jpg")
    Dadurch sollte eine Baudrate von 19200 bei einem internen x16 des 8251 möglich sein. Laut Datenblatt darf man beim 8251A an TxC/RxC bei einem internen Teiler x16 maximal 315 KHz einspeisen. In meinem Fall sind das jetzt 307 KHz, sollte also funktionieren. Außerdem kann mit dem internen Teiler x64 immer noch auf die 4800 Baud zurückgegangen werden.

    Auf diese Weise habe ich jetzt schon ganze Disk Images in beiden Richtungen sicher und vor allem schnell 8) übertragen, funktioniert astrein.


    Viele Grüße

    netmercer

    Hallo Klausp ,


    die Auktion mit dem beschädigten P2 Rechner habe ich auch verfolgt. Interessanterweise sind im Nov./Dez. auf ebay zwei zumindest mechanisch unbeschädigte P2s für die Hälfte des hier erzielten Preises weggegangen. Offensichtlich erhöht so ein Transportschaden ganz gewaltig den Wert, wird ja quasi zum raren Einzelstück :/. Und ich behaupte in #10 auch noch ganz frech, daß auf dem Versandweg Werte zerstört würden, wie schändlich von mir.

    Na hoffentlich macht das nicht Schule, ansonsten können wir uns bald feinporiges Retrorechnergranulat, platzsparend in Urnen verfüllt, ins Regal stellen... :fp: Bitte keine Nachfragen, was ich rauche oder trinke... ::joint::


    Viele Grüße und mit diversen Gehäusesplittern winkend 8o

    netmercer

    Hallo rfka01 und Interessierte,


    anbei das ROM Image (6 KByte) des MOS Betriebssystems besagter P2U. Ich habe versucht mittels Dateinamen das ROM etwas zu spezifizieren, da viele ROM Abzüge unterwegs sind, die z.B. einfach nur "TA-ROMS" heißen, was wenig hilfreich ist. "CAAP-2500-2601" ist die Einschaltmeldung der P2U. Im ROM bei Adresse 0x07FB steht "25 00" und bei 0x0FFB findet sich "26 01". Laut helwie44 ist an diesen Adressen die ROM Version abgelegt. Selbige Nummern finden sich auch auf den beiden ROM Chips (4K 2732 und 2K AMD2716, nur mit 5V Versorgung).

    Tastatur-ROM und Character-ROM (TMS 2716 mit drei Spannungen) kann ich nicht auslesen.


    So weit ich das beurteilen kann, ist das MOS der P2 nicht großartig typspezifisch. Die zusätzlichen 16K RAM der P2U werden nicht unterstützt, das obliegt dem Benutzer oder eben CP/M. Diese Version sollte also auch auf allen anderen P1/P2 Modellen mit ein- oder zweiseitigen 160/320K Diskettenlaufwerken laufen.


    Eventuell erbarmt sich ja fritzeflink und legt das File zu den anderen P2 Sachen auf seinem Server, dann wäre es auch für andere P2 Fans leichter zu finden.


    Viele Grüße

    netmercer



    (die Extension ".txt" war nur fürs hochladen und ist entbehrlich)

    Hallo helwie44 , hallo Klausp und Interessierte,


    so wie es in #9 von helwie44 beschrieben wird, habe ich eine P2U nach Reparatur kleinerer Hardwaredefekte wieder wie Münchhausen an den eigenen Haaren aus dem Sumpf gezogen. Ohne die Hilfe und die P2 Homepage von Helwie44 mit ganz viel Material wäre das vermutlich nicht möglich gewesen. Vielen Dank dafür...:anbet:

    Ein paar Dinge machen zwar noch Probleme, aber das kriegen wir auch noch hin...


    Die P2 sind eigentlich sehr robuste Geräte, das einzige was die wirklich zerstören kann, ist der Versand mit einem Paketdienst. Davor kann man wirklich nur warnen. Im Gegensatz zur P3 ist das Gehäuse der P2 komplett aus Kunststoff, das in den letzten 40 Jahren bestimmt nicht elastischer geworden ist. Die schweren Trafos und Floppylaufwerke im Innern zerdeppern dann beim Transport das Kunststoffgehäuse aufgrund Ihrer Massenträgheit und den enormen Beschleunigungen, die in der Sortieranlage des Paketdienstes bzw. beim Transport (das Ding ist schwer, also läßt man die Kiste fallen) auftreten. Da hilft auch die sorgfältigste Verpackung nichts, außer man hat Glück. Wenn man das Ding vor dem Versand zerlegen würde, könnte es vielleicht funktionieren.

    Das nur am Rande, falls jemand Lust kriegen sollte, sich eine anzuschaffen.


    Gut Bausteln...

    Viele Grüße

    netmercer

    Hallo colli ,


    danke für Deinen Hinweis. Habe am Monitorausgang vom IIc auch schon vorsichtig rumgewackelt und auch ein anderes Kabel probiert. Sobald ich das Kabel "wackele" läuft das Bild zusätzlich vertikal durch, aber verbessern läßt es sich leider nicht.

    Eventuell doch ein Kontaktproblem des Monitorausgang im Inneren des Rechners...???


    Wollte das Zerlegen vermeiden (da er ja mit einem LED-TV ein gutes Bild hat), sonst landet er noch wie manch anderes Teil letztendlich in Stücken im Regal...


    Viele Grüße

    netmercer

    Hallo zahlreiche Apple II Experten und Interessierte,


    spiele seit kurzem an einem Apple IIc und zugehörigem IIc 9" Grünmonitor (PAL, 50Hz) und habe dabei einen skurrilen Effekt.

    Das Bild auf dem Monitor wird teilweise horizontal verschoben, wobei diese Störung von oben nach unten durchwandert. Anbei ein Vdeo auf dem dies zu sehen ist. Sobald die Störung am unteren Bildschirmrand angekommen ist, wird das Bild für einige Sekunden korrekt angezeigt, bevor alles wieder von vorne los geht.

    Dieser Effekt tritt "nur" auf, wenn der IIc mit dem IIc Monitor kombiniert wird.

    Schließe ich eine andere BAS Quelle an den IIc Monitor an, so zeigt er ein einwandfreies und ruhig stehendes Bild an.

    Genauso zeigt der Apple IIc am AV Eingang eines LED-TVs ein einwandfreies Bild. Den Apple IIc an einem anderen Röhrenmonitor habe ich noch nicht probiert.


    Also nur innerhalb der Apple IIc Familie kommt es zur Disharmonie ::cry::


    Hat jemand so einen Effekt schon mal beobachtet und vielleicht sogar eine Erklärung :?:


    Viele Grüße

    netmercer

    Hallo rfka01,


    um CP/M 3 auf Dein Olytext System zu bekommen, solltest Du zunächst überprüfen, ob der Bankswitching Mechanismus für den zusätzlichen Speicher unter CP/M 3 überhaupt verwendbar ist. Nicht jedes Bankswitching ist per se für CP/M 3 geeignet. Du benötigst am oberen Speicherende einen sog. "Common" Bereich, der immer für die CPU sichtbar sein muß. Beschrieben ist das auch im CP/M PLUS SYSTEM GUIDE. Wenn das geklärt ist, kannst Du weitere Überlegungen anstellen.


    Viele Grüße und frohes BASTELN...

    netmercer

    CP/M Spiel zum Testen von Emulator oder realer P3

    Hallo,


    das sicherlich vielen bekannte Programm "Aliens" für CP/M ist dem Spiel "Space Invaders" mit viel Aktivität auf dem Bildschirm sehr ähnlich. Anbei eine von mir an das Tastaturlayout und die Bildschirmsteuerzeichen angepaßte Version für die TA P3.

    Es ist in Form eines bootfähigen Diskimages (IMD Format des Programmes ImageDisk, die Extension ".txt" entfernen, diese wird zur zum Hochladen ins Forum benötigt) hier angehängt. Damit sollte sich der P3 Emulator füttern oder eine HFE Datei für ein GOTEK erzeugen lassen. Wer das Image auf eine reale Floppy übertragen möchte, muß abhängig vom verwendeten Floppy Laufwerk die Bitrate eventuell auf 300K ändern.


    Viele Grüße

    netmercer

    Dateien

    GOTEK und FlashFloppy Firmware an alphaTronic P3/P30

    Hallo GOTEK-Interessierte,

    habe jetzt endlich einmal einen GOTEK Floppy Emulator mit der FlashFloppy Firmware nach Anleitung geflasht.

    Hat auf Anhieb ohne Probleme an meiner alphatronic P3/P30 funktioniert. Anschluß und Bedienung wie bei einem GOTEK mit HXC Firmware. Meinen USB-Stick mit Image-Files und CFG-File vom HXC-GOTEK habe ich einfach unverändert auf den FlashFloppy-GOTEK umgesteckt. Funktioniert astrein. Das Vorwählen der Disk-Images über die beiden Fronttasten ist bei FlashFloppy meiner Ansicht nach sogar etwas "bedienerfreundlicher".


    Viele Grüße

    netmercer

    Hallo rfka01 ,


    bei mir läuft der GOTEK mit der HXC Software, daher kann ich zu FlashFloppy nichts beitragen. Wollte ich zwar auch schon ausprobieren, bin aber noch nicht dazu gekommen. Jumper gibt es bei HXC eigentlich nur S0 für Disk A und S1 für Disk B.

    Anbei das HFE Image mit der SYS3 Diskette und den Testprogrammen von meiner P30. Auch hier wieder die txt Extension nur angehängt, damit man das File im Forum hochladen kann.

    Die Fehlermeldung "Disk Error" deutet darauf hin, daß zumindest der erste Sektor gelesen wurde. Das Programm im ersten Sektor tut eigentlich nichts anderes, als zu versuchen weitere Sektoren einzulesen. Falls das nicht klappt kommt der "Disk Error".

    Teste mal das hier angehängte HFE Image, dann kannst Du zumindest ein "defektes" HFE File als Ursache ausschließen.


    Viele Grüße und Erfolg

    netmercer

    Dateien

    Hallo helwie44 und rfka01,


    das SYS3-25.IMD bootet auf meiner P30 und zwar gleich in eine Menüauswahl zwischen "Deutsch" und "Englisch". Die entsprechenden Programme sind dann unter USER1 (Deutsch) bzw. USER2 (Englisch). Auf diesem Image sind etliche Testprogramme für die P3 in zwei Sprachvarianten enthalten . Ganz deckungsgleich ist es aber nicht, da es mehr deutschsprachige Programme gibt.

    Das deutschsprachige V24-Testprogramm ist zwar defekt, aber dafür läuft die englischsprachige Ausführung.

    Die Tastaturtestprogramme laufen auch auf meiner P30 nicht zu 100% so wie man es erwarten möchte. Über die entsprechenden Probleme weiß bereits helwie44 Bescheid und ist hier sicherlich schon heftig am Testen und Basteln.

    Vielleicht mal das SYS3 Image auf Eurer realen P30 testen, dann kann man besser eingrenzen, ob es am Image oder noch an der Emulation liegt.


    Viele Grüße

    netmercer

    Hallo netmercer,


    das Witzige ist: Gerade das Character-ROM hat sich zwischen den P2-Versionen sehr verändert, daher mein Interesse alles dokumentiert zu haben. MAME versteht sich auch als "Hardware-Datenbank", wo durch den Source-Code Rechner so dokumentiert werden, dass z.B. eine Reparatur möglich wird.

    0000.png0001.png

    Hallo rfka01,


    beim Vergleich der Character-ROMs hatte ich den eigentlichen Zeichensatz im Sinn und der ist mit der P2 ja identisch. Ob jetzt Buchstabe mit oder ohne Schnörkel war für mich bisher nicht so von Bedeutung. Für eine vollständige und historisch korrekte Datensammlung schaut das natürlich wieder anders aus. Auch wieder etwas dazugelernt.


    Aber was viel wichtiger ist: Glückwunsch zur erfolgreichen Inbetriebnahme der P30.

    Schön, daß man mit Beiträgen weiterhelfen konnte. Das von Dir gepostete MOS-ROM entspricht offensichtlich genau dem ROM in meiner P30. Diesmal habe ich sogar einen Byte für Byte Vergleich durchgeführt, um keine Schnörkel zu übersehen. Da Deine P30 auch die Shugart Laufwerke und die "Grafikkarte" hat, fehlt nur noch ein Speicherausbau von 128KB RAM im 8088-Teil und wir dürften baugleiche Systeme haben. Aber vielleicht gehörst Du ja zu den Glücklichen, die hier über 256KB oder sogar :anbet: 512KB (lechz !!! ) RAM verfügen.

    In einem anderen Thread hast Du über Deinen TA PC16 incl. Software für MS-DOS berichtet. Diese Softwarepakete erscheinen mir geradezu wie geschaffen für einen kleinen Test auf der P30 unter MS-DOS 2.0. Ob die wohl laufen, oder vielleicht mit ein paar klitzekleinen Anpassungen??? :mrgreen:


    Viele Grüße

    netmercer

    Hallo rfka01,


    danke für die Info und die Bereitschaft die Tex-Ass Unterlagen zu teilen.


    Zu den ROMs:

    Soweit ich das beurteilen kann, hat sich der Character-ROM seit der P2 nicht mehr verändert. Für den Emulator dürfte der auch nicht zentral sein. Trotzdem werde ich den bei Gelegenheit mal ziehen und auslesen. Das dürfte ich mit Hausmitteln hinkriegen.

    Allerdings möchte ich den D8741 nicht durch die Lande schicken mit der Gefahr ihn nicht mehr lebend zurückzuerhalten. Ich hoffe Du verstehst das.

    Du schreibst, daß Du versucht hast die 8041 Deiner P3 auszulesen. Verfügt der 8041 überhaupt über internes EPROM, mußte das nicht extern angeschlossen werden ??? :nixwiss:


    Viele Grüße

    netmercer

    Hallo sucram,


    jetzt zu allem Überfluß auch noch mein Senf. :prof:

    Für die BDOS Funktion 47 sollte die gewünschte Befehlszeile ab DMA Adresse (also bei dir 0080h) beginnen und mit einem Nullbyte (also 00h) abgeschlossen werden.

    var cmdline : string[128] absolute $80;

    Mit der Zeile legst Du aber die Stringlänge auf den Start des DMA Puffers und machst damit die Längeninformation des Strings zu einem Teil des zu ladenden Programmnamens, den CP/M dann natürlich nicht finden kann (also kriegste ein Fragezeichen).

    Probier mal "var cmdline : string[128] absolute $7F";

    Das Nullbyte mußt Du auch noch in den String basteln (vielleicht mit "#0"), da Pascal Strings nicht automatisch mit 00h abgeschlossen werden.


    Viele Grüße

    netmercer

    Hallo MAME Fans,


    habe mir die entsprechenden Chips in der P30 mal angesehen. Wie rfka01 schon gesagt hat, enthalten Floppy Controller WD2797 und CRT5037 kein eigenes ROM. Der Tastatur Controller ist ein NEC D8741 mit 1K EPROM. Weiterhin ist ein 2716 Character EPROM vorhanden, was rfka01 vermutlich schon aus seiner P3 ausgelesen hat.

    Ob und wie man den EPROM Speicher des D8741 auslesen könnte, weiß ich im Moment nicht. Vermutlich müßte das in einem entsprechenden Programmiergerät erfolgen?
    MOS-ROM und BIOS-ROM (8088 Teil) habe ich hier bereits gepostet.


    Viele Grüße

    netmercer

    Weitere Softwarepakete für die alphaTronic P30 unter MS-DOS 2.0


    Hallo P30 Interessierte und Mitleser,


    habe kürzlich Multiplan 1.06, Multiplan 2.01 und dBase II 2.4 auf meiner P30 unter MS-DOS 2.0 astrein ans Laufen gebracht.

    Auf dem WinWorldPC Server sind zum Glück die genannten Softwarepakete mit vollständigem Installationsprogramm verfügbar, so daß eine einfache Installation auch auf "Nicht IBM-PC " MS-DOS Rechnern möglich ist.

    Für einen ersten Test genügt es einfach das "DEC VT-52" Terminal auszuwählen. Möchte man alle Feinheiten mit Inversdarstellung usw., so ist eine individuelle Installation durchzuführen.


    Multiplan: https://winworldpc.com/product/multiplan/106

    (Microsoft Multiplan 1.06 (5.25-160k) und Microsoft Multiplan 2.01)


    dBase: https://winworldpc.com/product/dbase/ii-v2x

    (dBASE II 2.4 for DOS)


    Viele Grüße

    netmercer

    Hallo,


    da ich direkt darauf angesprochen wurde, möchte ich die mir bekannten und funktionierenden Anordnungen der Baugruppen in einer alphaTronic P3/P30 kurz darstellen:
    Wie helwie44 schon beschrieben hat, laufen die Karten für den 8-Bit Teil meiner P30 in folgenden Slots:
    #1: CRT/Keyboard Kombi (muß hier sitzen)
    #6: CPU 8085
    #7: Floppy Controller
    #8: 64K RAM


    Die Slots sind nicht alle gleichartig, so daß nicht jede Karte in jedem Slot läuft. Slot #9 hat eine Sonderstellung (I/O-Slot). Von hier besteht eine Verbindung zu einem 37-poligen SUB-D Stecker an der Rückseite der P3/P30, um Karten zu verwenden, die über Schnittstellen nach außen verfügen (z.B. IEEE488 Karte).


    Da Du in Deiner Platinensammlung auch sehr frühe RAM Karten (48K, 16K) hast, nachfolgend eine Baugruppen - Anordnung mit der frühe P3 von TA ausgeliefert wurden:
    #1: Keyboard oder CRT/Keyboard Kombi
    #2: CRT (nicht bestückt, wenn CRT/Keyboard Kombi in #1)
    #4: 48K RAM
    #5: 16K RAM
    #6: CPU 8085
    #7: Floppy Controller


    Würde mich sehr freuen eine weitere funktionierende P3 begrüßen zu dürfen. :thumbup:


    Überprüfe an Deinem Monitorausgang mal auf Wackler/Unterbrechung an der RCA Buchse, Verbindung zu Slot #1. Denn wenn beide CRT Karten kein Bild machen, glaube ich nicht, daß beide hinüber sind.


    Viele Grüße
    netmercer

    Hallo Interessierte und ev. Gefrustete (z.B. Toshi),


    da ich hier im Forum ja getönt hatte, daß "echte" MS-DOS 2.0 Programme auch unter MS-DOS auf einer alphaTronic P30 laufen müssten und bisher alle hier im Thread geposteten derartigen Versuche offensichtlich fehlgeschlagen sind, wollte ich das gestern Abend "mal schnell" klären.


    Zitat von »Toshi«

    Also, Turbo Pascal 1,2,3 geht nicht, Wordstar 3.3 macht wirren Grafikmüll, ....


    Diese Programme mußten wie unter CP/M auch unter MS-DOS mittels Installationsprogrammen an den Rechner (Stichwort Terminalcodes) angepaßt werden. Ajax hat z.B. ein für seinen Olympia angepaßtes Wordstar, das wird auf der P3/P30 auch nicht laufen.
    Hast Du die Programme TP und WS an Deine alphatronic P3 angepaßt?. Für den IBM-PC gibt es fertige Ausführungen, die nicht installiert werden müssen, aber auch nur dort sauber laufen. Wenn Du die IBM-PC Varianten am Start hast, brauchst Du Dich nicht wundern.


    Turbo Pascal 1-3 und Wordstar 3.4 gab es auch für CP/M-86, sind also ohne IBM Hardwarekompatibilität lauffähig.


    Leider war es mir nicht möglich im Netz einen WS3.4 Download zu finden, der nicht bereits für IBM PC vorinstalliert ist. Die Installationsprogramme dieser Ausführungen verweigern die Durchführung der Terminalinstallation, bleiben also stoisch bei IBM & compatible. Versuche direkt über die Terminal-Patcharea Einfluß zu nehmen, sind auch fehlgeschlagen, da diese offensichtlich zu großen Teilen bei der "IBM-Ausführung" nicht berücksichtigt wird. Eventuell ist hier der direkte Bildschirmspeicherzugriff fest und tief im WS verankert, um sicherlich eine flotte Verarbeitungsgeschwindigkeit zu erreichen. Hier allen Patches zu folgen und dann doch noch immer was zu übersehen, war mir zu aufwendig.
    Gleiches Spiel bei WS3.3, auch hier verweigert die Installationsroutine den Zugriff aufs Terminal und blieb stur bei IBM PC. Eine für die Z100 angepaßte Version von WS3.3 dito. :evil:


    Woher also ein möglichst naturbelassenes WS bekommen? ?(


    WS für MS-DOS und CP/M-86 war doch praktisch gleich, WS benutzt keine Verzeichnisse und nur die alten fast CP/M kompatiblen Diskettenroutinen von MS-DOS 1.Soll er halt anstelle INT224 den MS-DOS INT21 aufrufen und Schluß :D
    Also WS3.3 für CP/M-86 aus dem Netz gesaugt (Version 3.4 habe ich nicht gefunden) und mit der MS-DOS Version verglichen. Die beiden Overlays WSMSGS und WSOVLY1 sind identisch. Bei WS.CMD den CP/M-86 Header weggeknackt, die notwendigsten Sequenzen in die Patcharea eingetragen und in WS.COM umbenannt und


    voila WS 3.3 für TA alphaTronic P30 :thumbsup:


    Nach ein wenig Feintuning in der Patcharea und eine kleine Anpassung der WSMSGS.OVR (ist leider die US-Variante und kennt keine Umlaute) sah das Ganze dann so aus (siehe Bilder).


    Wordstar 3.3 läuft astrein auf einer TA alphaTronic P30 unter MS-DOS 2.0


    q.e.d.


    Cursortasten, F-Tasten funktionieren auch. (zumindest in meiner Konstellation von MOS, IOCS85 und IO.SYS). Die Möglichkeit Shortkeys (haben nur spätere MOS Versionen, CAAP 3603 und früher haben es nicht) in Verbindung mit der (C) - Taste der P30 anzulegen ist hierbei auch sehr hilfreich.
    Aber im Prinzip läßt sich in WS jede Tastatur anpassen.
    Jetzt bräuchte man noch Druckereinrichtung, eine deutsche Version, usw.


    Kann oder könnte man alles noch machen, aber ich wollte das einfach mal prinzipiell klären.


    Übrigens: Das Patchen des CP/M-86 WS hat weniger Zeit gekostet, als die Internetrecherche und die vergeblichen Versuche mit den IBM-Ausführungen, (ca. 1h)


    Viele Grüße
    netmercer