Posts by netmercer

    Eventuell hatte man damals die gemeinsame Verlötung von SMD und herkömmlichen Bauteilen in einem automatischen Prozeß noch nicht zu 100% im Griff. (???)

    Wurde so was in einem Arbeitsschritt gemacht? Ich kenne Platinenbestückung so, daß zuerst SMD gelötet wird, ggf. in zwei Arbeitsgängen beide Seiten, und im Anschluß selektiv der Bereich, in dem THT-Bauteile sind.


    Ansonsten kenne ich schwindende Lötstellen aus Bereichen der Hochspannung vorzugsweise z.B. im Bereich vom Zeilentrafo in Röhrenmonitoren.

    Verfahren, die SMD und THT Bauteile gemeinsam Reflow verlöten, gibt es meines Wissens schon, aber ob dies bei diesen Karten damals wirklich so gemacht wurde, weiß ich natürlich nicht.

    Da bei der damaligen Anwendung weder mechanische Schwingungen oder eine übermäßige Temperaturbelastung vorlagen, tippe ich als Ursache auf einen unglücklichen Lötprozeß, ohne aber hierzu nähere Details zu kennen.

    Gruß

    netmercer

    Hallo,


    so etwas in der Art ist mir vor vielen Jahren auch mal untergekommen und aufgrund der Kuriosität im Gedächtnis geblieben.

    In einer Anlage mit einer Relaismatrix, die mit drei gleichartigen Einsteckkarten (25 Reedrelais pro Karte) aufgebaut war, gab es nach ca. 5 Jahren Betrieb Funktionsstörungen bei den Relaisschaltungen. Die Karten wurden ausgebaut und die betroffenen Relais sollten erneuert werden.

    Die Leiterplatten waren komplett in SMD, nur die ganzen Reedrelais waren in Durchkontaktierungen eingelötet. Unter dem Mikroskop sah das dann aus wie bei Dir. Es waren praktisch alle dieser Lötstellen betroffen, haben aber zumeist noch funktioniert.

    Nachdem ich kurzerhand alle Lötstellen nachgelötet hatte (ohne etwas zu tauschen) ist die Anlage noch 15 Jahre problemlos gelaufen, bis sie aufgrund der dann technisch veralteten Steuerung (Win XP) ersetzt wurde.

    Dieser Fehler ist zwar bei mir erst im Laufe der Zeit entstanden, aber ich bin mir ziemlich sicher, daß der Grundstein dafür bereits bei der Herstellung in Form eines nicht geeigneten Lötprozeßes gelegt wurde. Eventuell hatte man damals die gemeinsame Verlötung von SMD und herkömmlichen Bauteilen in einem automatischen Prozeß noch nicht zu 100% im Griff. (???)

    Gruß

    netmercer

    Hallo Nittygritty ,


    ist ja toll hier den Autor vom "IOCS-85 V3.0 for MS-DOS Version 2.0, Copyright (c) TA 84,85,86 Apr.86" zu treffen.

    Am Anfang vom IOCS gibt es noch den Eintrag "TAV2.9MT". Das ist dann wohl die Signatur mit den Initialen "MT".

    Bin sehr neugierig auf noch vorhandene Quellcodes, um zu sehen wie das alles gelöst wurde.

    Vielleicht haben Sie ja auch noch Wissen über die Ansteuerung der Grafikkarte der P30 ?


    Viele Grüße

    netmercer

    Hallo P2 Fans,


    in diesem Thread wurde ja schon einiges über die Speicherorganisation und das Bankswitching der P2 Rechner von SKS / TA erfolgreich erforscht. Vorgestern bin ich über die hier angehängte Beschreibung der dynamischen 16K RAM Baugruppe CAAC08 gestolpert, die vermutlich auch die noch verbliebenen Fragen zu dem Thema größtenteils beantworten dürfte. Die 16K RAM auf der Karte dienen als Common Bereich (Adresse C000H - FFFFH), der nicht ausgeblendet werden kann. Diese 16K können aber nur verwendet werden, wenn sie vom Controler 8202 einer ebenfalls im System vorhandenen 48K RAM Karte angesteuert werden. Weiterhin enthält diese Karte die Hardware für den Port 78H, der für das Bankswitching verantwortlich ist. Über den Port 78H kann aber nicht nur das Ausblenden des MOS ROMs und des CRT RAMs gesteuert werden, sondern auch zwei zusätzliche 48K RAM Karten. Es stehen dann insgesamt 160K RAM in 3 Pages a 48K + 16K Common RAM zur Verfügung. Das schreit ja direkt nach einem Betriebssystem wie MP/M oder CP/M PLUS.

    Wie helwie44 weiter oben schon ausgeführt hat, sind dazu eine geeignete CPU und CRT Karte erforderlich, die das von der CAAC08 Karte erzeugte "Page0" Signal auswerten können.


    Viele Grüße

    netmercer

    Hallo PeacockXT ,


    finde, daß Deine Lösung Charme hat. Gut, man muß einen GAL programmieren, aber dafür kann man auch kleinere Löcher als 64K im UMB Speicher stopfen und das finde ich schon sehr interessant. Wäre auf alle Fälle an einer Platine interessiert.


    Viele Grüße

    netmercer

    Hallo helwie44 , hallo overCLK ,


    habe mir gerade die Speicherkarte in meiner TA P2U angeschaut. Es handelt sich um eine 64K Karte (CAAC11) und nicht um zwei Karten (48K + 16K) wie bei dem Rechner von overCLK .

    Meine Karte ist mit 8 x Mitsubishi M5K 4164 NP-20, also 64K dyn. RAM bestückt. Der Speichercontroller ist ein Intel D8203 und kein D8202, so wie bei der 48K Karte. Meine 64K Karte wurde vermutlich auch baugleich in der P3 verwendet.

    Ich fürchte, daß ich Euch daher nicht viel weiterhelfen kann :(


    Viele Grüße und viel Erfolg bei der Reparatur...

    netmercer

    Hallo,

    ROM Platinen sind schon bei mir eingetroffen.

    Vielen Dank an klaly für die tollen professionell gemachten Boards und den Aufwand und die Mühe, die er sich damit gemacht hat.

    Freue mich schon aufs Zusammenlöten und einen Test...


    Viele Grüße

    netmercer

    Bastelstunde abgeschlossen, nun habe ich auch einen funktionierenden RGB/Scart Adapter und kann den Rechner damit an den TFT Bildschirm anschließen.


    Hallo gpospi ,

    Gratulation zur erfolgreichen Konstruktion. Könntest Du eventuell den Aufbau Deines Adapters hier erläutern? Vielleicht wäre das auch etwas für meinen PC8. :whistling:


    Viele Grüße

    netmercer

    Hallo,

    keine Bange, ist eine ganz profane HD Diskette, aber nur halb gefüllt. Läßt sich problemlos lesen. Vielleicht etwas unglücklich beschriftet.


    Viele Grüße

    netmercer

    Augen auf beim Möbelkauf!


    Gestern beim Möbelkauf als Deko in der Büromöbelabteilung entdeckt und gleich gesichert.


    Neuwertiges TEWI Buch "Assembler Programmierung" incl. Disk.

    Also immer Augen offen halten, denn Retro-crap kann einem überall über den Weg laufen. ;)


    Viele Grüße

    netmercer

    Hallo Peter,

    kann zwar hier aus den Posts nicht konkret entnehmen, ob schon etwas verkauft oder reserviert wurde, aber würde gerne Paket 1 nehmen. Wenn noch möglich bitte einfach PM.


    Viele Grüße

    netmercer

    Hallo Toshi und eventuell Interessierte,


    Könntest Du bitte mal bei Gelegenheit erklären, womit es sich bei den Recordzählern und den Extentnummern handelt.... ?

    gerne, räusper :prof: (Klugscheißmodus aktiviert)


    Erklärung zum DIR Eintrag:

    Jeder DIR Eintrag hat eine Länge von 32 Byte. Davon werden in 16 Bytes die Blocknummern eingetragen (bei 8 Bit Blocknummern, es sind auch 16Bit Blocknummern möglich, dann passen nur 8 Blöcke in einen DIR Eintrag)

    Bei CP/M 2.2 darf aufgrund der verschiedenen zulässigen Blockgrößen (1024, 2048, 4096, 8192 und 16384 Bytes) in einem DIR Eintrag mehr als ein "Extent = 16KB" abgebildet werden. In unserem Fall mit Blockgröße 2048 Bytes x 16 Blocknummern ergibt das 32KB, also 2 Extents. Der Recordzähler im 16. Byte des DIR Eintrages zählt die Records in einem Extent und endet daher bei 128, da ein Extent genau 16KB entspricht. Die Extents werden im 13. Byte des DIR Eintrages gezählt.

    Beispiel für Blockgröße 2048:
    Eine Datei kleiner gleich 16KB (z.B. 2304Bytes = 18 Records) erhält einen DIR Eintrag mit einem Extent
    also Extentzähler = 00h und Recordzähler = 12h und 2 Blocknummern belegt

    Eine Datei größer 16KB und bis zu 32KB (z.B. 25600 Bytes = 200 Records) erhält einen DIR Eintrag mit zwei Extents
    also Extentzähler = 01h und Recordzähler = 200 - 128 = 72=48h und 13 Blocknummern belegt.

    Eine Datei größer 32KB und bis zu 48KB (z.B. 38400 Bytes = 300 Records) erhält zwei DIR Einträge mit drei Extents, der erste DIR Eintrag enthält zwei Extents und der zweite nur einen Extent.
    1. DIR Eintrag: Extentzähler = 01h und Recordzähler = 80h und alle 16 Blocknummern belegt
    2. DIR Eintrag: Extentzähler = 02h und Recordzähler = 300 - 256 = 44=2Ch und 3 Blocknummern belegt

    usw.


    Einfach mal in den Directorys der Images stöbern, dann wird das Prinzip schnell klar.


    Endlich (Klugscheißmodus aborted) :whistling:


    Viele Grüße

    netmercer

    Hallo,

    habe mir das Image FORTHP2 mal angesehen. Vermutlich hat diese Diskette nicht das CP/M Format der P2.

    Wenn ich die Extentnumerierung und die Recordzähler richtig deute, dann werden bei dieser Disk Datenblöcke mit einer Größe von 2KB verwendet. Das Diskformat der P2 hat 1KB große Blöcke.

    Ich habe das mal an der Liesmich.TXT Datei überprüft und es würde zum DIR Eintrag passen, vorausgesetzt man verwendet 2KB Blöcke. Aufgrund der Blockanzahl auf der Disk müßte es sich dann um ein zweiseitiges Format handeln, damit die alle unterzubringen wären.

    Weiterhin enthält der Bootsektor keine MOS Batchdatei, sondern startet gleich mit einem 8085 Befehl, um den Stackpointer zu laden. Deutet auf einen Rechner hin, der den ersten Sektor liest und als Maschinensprache direkt ausführt. Macht die P2 so nicht.

    Tippe auf eine Diskette für den TA alphatronic PC.

    Vielleicht kann Toshi mal schauen, ob auf der Rückseite der Disk auch etwas drauf ist.


    Viele Grüße

    netmercer

    Hallo helwie44 ,


    verstehe das Problem mit dem CRT Controller in der P2 auch nicht.

    Wie Du weißt habe ich in meiner P2U einen TMS9937 (baugleich CRT5037) völlig problemlos in Betrieb gehabt.

    Kann mir beim besten Willen nicht vorstellen warum die 16K RAM Karte deswegen sterben sollte.


    Allerdings war der CRT5037 aus @Toshis defekter P2 und die Funktionsfähigkeit damit unbekannt. Gab es da nicht so eine alte Bastlerbauernregel, daß man eventuell defekte Chips lieber nicht in ein funktionierendes Gerät einsetzen sollte...


    Momentan geht es mir aber nicht viel besser. Meine P2U liegt immer noch im Koma und ich habe den Fehler auch noch nicht lokalisiert. :(


    Viele Grüße

    netmercer