Beiträge von escimo

    SS1/1+ Mainboard mit Fujitsu S-20/S-25 IU (MB86910A) ...

    Upps. Kleiner Zifferndreher. Richtigstellung: MB86901A


    Als "Wiedergutmachung" ein aktuelles Foto aus meiner Ersatzteil-Halde 8o




    Die wurden, wenn überhaupt, nur in der SS1 (20MHz) zu Beginn verbaut. In einer SS1+ habe ich die noch nirgends gesehen. Die hier hat 7 Registerfenster, zu je 8*locals und 8*ins/outs (Registern) plus 8*globals. Nachfolgende SPARC V7 IUs hatten aus Performancegründen mind 8 Registerfenster, bspw von Cypress und LSI, später dann auch von Fujitsu. Da man sich die Designs fast alle gegenseitig lizensierte, überschneiden sich die Entwicklungslinien der Hersteller streckenweise.

    Ahem.... das sind Apollo Domain (DN4000) Rechner, Siemens hat die nur "umgelabelt".


    Bspw. siehe Fotos auf http://apollo.maxnt.co.jp/apollo/english/photo/

    Ja, der Fakt ist mir seit November '19 bekannt. yalsi hat das auch nochmal gegenbestätigt, da er einige Apollo Domain Workstations in seiner Sammlung hat.


    Ich habe noch ein Buch vom Hanser-Verlag in dem auf eine WS30 referenziert wird. Zu der konnte ich damals keine Infos finden. Da war ich ganz froh, die Broschüre entdecken zu dürfen. - Verd***, ich brauche eine Scanner...

    Bissl cut/head/tail/sed/awk, 'ne Shell, Pipes und Ausgabeumleiungen (ggf).


    Oder für Wind*ws 'nen Editor der bissl' mehr kann, bspw. Notepad2. Den habe ich schon seit Win2k (glaub ich) unter Win im Einsatz. Ansonsten (g)vim gibt es auch für Win.

    Moment!


    1. Solaris bringt die Bourne Shell (sh), die Korn Shell (ksh) und selbstverständlich die C Shell (csh) mit. Letztere besitzt command&filename completion (wie auch der Nachfolger, die tcsh)


    2. Die Paketverwaltung ist Standard System V Rel 4 (SVR4), bei der gleichwohl Abhängigkeiten definiert werden können. Jeder der mal selbst Pakete erstellt hat, weiß das.


    3. Komfort, ok, das ist eine anderes Leid. 8o


    4. Patches --> Patch Cluster mit Reihenfolge


    5. System ist seit Illumos OSS, bis auf einen wohl kleinen Teil, den man "nachbilden" wollte/will(?) -Quellen zu SunOS 4.1.x und Solaris 2.x gab es damals, heute im Internet und offiziell bei Illumos. Das Problem ist wohl eher die Komplexität des Systems, aber das ist bei GNU/Linux (bspw. Slackware) auch nicht (mehr) viel angenehmer. Was soll's. Ist für jeden was dabei/zu haben.


    Und NetBSD (1.6.2), find ich auch ganz nett für die alten Hobel, bspw. auf dem SNI PCD-3Msx mit 8MB RAM, auf dem Solaris nicht läuft (16MB min).

    Leider ja nicht alles enthalten aber besser als nix. Eines meiner Themen konnte ich zumindest vor einiger Zeit textuell retten. ?(


    Auf archive.irix.cc ist auch ein (unvollständiger - fehlen die PDFs u.a.) mirror von sgistuff.net. Ggf auch noch interessant.

    Ich dächte mal irgendwo was über die Reparatur gelesen zu haben. Leider finde ich keine Referenz mehr, besser noch den Inhalt.


    Ggf mal hier nachschauen/nachfragen?

    irix.cc - Da sind auch einige Vertreter des abgeschalteten nekochan.net Forums unterwegs. Das dt. mood-indigo.org (wie auch unixforum.net/sonnenblen.de) Forum wird aufgrund Upgrade und Zeitmangels noch eine Weile offline bleiben.


    Gruß, escimo

    Hallo zusammen.


    Mir liegt noch ein Huckepack-Platine mit ST-506 Schnittstellen-Controller "D477" (MFM/RLL kompatibel) für Siemens Nixdorf AT-Prozessorplatinen (bspw. "D458") vor, welche ich gern auch verwenden wollen würde.


    forum.classic-computing.de/index.php?attachment/41161/


    Gibt es für sowas noch bezahlbare Adaptierungen/Umsetzer/Emulatoren, ggf wieder mit komplexer Logik als weiter piggyback Platine?


    Meine Suche lenkt mich aktuell auf:

    - "GIDE" (?)

    - "MFM hard disk reader and emulator" (Forum-Thread von 3. Dez. 2014, User cosmicboy)


    Freundlicherweise wurde mir von jefi ein AT IDE Controller vermacht, wobei der SNI-Ctrl dann ohne Zweck für mich bleibt. Ich würde den auch tauschen gegen eine beliebige AT Grafik-Piggyback von SNI, falls jemand sowas noch rumliegen hätte. :/


    Gruß, escimo

    Nettes Thema. Gab es denn im Osten vor der Wende solche Läden? Ich kann mich nicht mehr daran erinnern. Mein Vater hatte einen U880 Computer (Z80) gebastelt inkl. Joystick. Mit dem durfte ich dann spielen. Woher die Bauteile dafür waren, k.A.

    Ich habe noch ein Spiel in Erinnerung, wo man ein Quadrat durch ein Labyrinth mit dem Joystick manövrieren musste, das autonom (d.h. vom Computer) bewegt wurde. Die Richtung wurde mit dem Joystick vorgegeben. Anecken bedeutete "Game Over". Das hat mir gut gefallen. Da war ich vllt 4-5 Jahre alt. :zock:

    Definitiv NICHT Siemens, obwohl das ein LPX Formfaktor ist. Mal bezüglich Hersteller/Typ den Rand des Mainboards auf jegliche Bezeichnung hin untersuchen.


    Wäre es ein Siemens/SNI/FSC/FTS Mainboard, also ein u.a. in Augsburg/Deutschland zusammengebautes MB, würde die Bezeichnung S26361-D(x).* auftauchen, mit x als Ziffernfolge.

    Da das Paket von 128er-Man mit dem Cyrix Cx486DRx2-25/50 angekommen ist, mag ggf. noch wer den Inhalt der "Microprocessor Upgrade Cache Utility & Diagnostic Disk, Version 2.01" (Cyrix Part# 90277-00) ausprobieren. Viel Spaß damit. Ich kann nun mal Cyrix FasMath CX-83D87-25 GP testen, bei dem das CHKCOP von Intel bzgl. Transcendenal Tests immer aussteigt. :D


    Gruß, Stephan

    Dateien

    • CYRIX201.ZIP

      (398,76 kB, 2 Mal heruntergeladen, zuletzt: )

    Das PDF sollte bekannt sein? - später als Buch u.a. unter dem Titel "Sun Performance and Tuning" erschienen.

    Feststellungen/Zusammenfassungen/Vermutungen

    SS1/1+ Mainboard mit Fujitsu S-20/S-25 IU (MB86910A) oder davon lizenzierter LSI L64801GC IU @ 20 MHz (SS1) oder 25 MHz (SS1+)

    SS2 Mainboard mit Cypress CY7C601 licensierter IU von Sun oder LSI (L64811) zzgl. Cypress CY7C602 lizenzierter FPU von TI oder Weitek @ 40 MHz

    Fujitsu MB86903 & Weitek 8601 / 8701 bestehend aus lizensiertem on-chip Cypress CY7C601 IU + Weitek 3171 FPU + L1C @ 40 MHz max
    Weitek SPARC Power µP 2000[A]-080-GCD bestehend aus lizenziertem on-chip Fujitsu MB86903 (ggf auch lizenziert von Weitek), jeweils mit kombiniertem 24 kiB L1C @ 80 MHz

    Nachstehende Zusammenfassung markanter CPI-Werte zu FPop-Instruktionen aus dem SunPerfOvDec93. Die FPop-Instruktionen können mit einem CPI von eins in die FP-Queue eingestellt werden. Da die Wege zur FPU beim "µP" kürzer (on-chip) sind, sollte das auch noch etwas Zeitgewinn bringen. IU und FPU laufen, egal ob separate Chips oder integriert, immer synchron zueinander.


    Code
    1. \ Instructions fmuls/d fdivs/d fsqrts/d Workstation (Bsp.)
    2. FP-Chips \
    3. =========================== ======= ======= ======== ======================
    4. MB86910A & TI8847 8/9 13/18 15/ 22 Sun-4/1xx,2xx,3xx
    5. Weitek 3170 or 3172[A] 5/8 38/66 60/118 Sun-4/60,65 (SS1,SS1+)
    6. TMS390C602 or Weitek 3171[A] 4/6 16/26 22/ 32 Sun-4/75 (SS2)

    Interessant ist, dass die SPARC V7 ISA an sich Schnittstellen zu zwei, separaten Co-Prozessoren definiert (FP + CP).

    Nun ist ja die FPU beim MB86903, bei WTL8601/8701 sowie beim "µP" on-chip. Wenn ich die reguläre TI 602 @ 40 MHz im PGA-Sockel belasse, wäre es genial, wenn man die ungenutzte, separate FPU dann als zweiten CoPro ansteuern könnte. Dafür sind in der Spezifikation separate CPop-Codes/Instruktionen vorgesehen, die von der Implementierung abhängen, nur lässt sich das nicht anwenden. Ich muss nochmal in die SPARC V7 ISA Spezifikation sowie die ABI's schauen. Ab SPARC V8 gab es kein, zweites CoPro-Interface mehr in der Spezifikation, sofern ich mich richtig entsinne.

    NFS-Boot geht glücklicherweise immer bei den Systemen. (...)

    "NFS-Boot" kann ich so nicht stehenlassen, da ungenau. Der IEEE Standard 1275 definiert die Notwendigkeiten für die OpenBoot Firmware. Die OB FW bei SPARC-Systemen enthält u.a. neben Angaben zu Gerätepfaden (/sbus@x,y/...) , dazugehörige Aliase (net) ein Programm (FORTH Wort) boot, welches Parameter-gesteuert (i.d.R. Alias "net") über eine allgemeine RARP-Anfrage (Boadcast) seine MAC-Adresse (Ethernetadresse) im Netzwerk verschickt. Sollte ein entfernter Bootserver antworten, dem die Client MAC bekannt ist, schickt dieser mit dem HG-Prozess rarpd die zugehörige Internetadresse an den Client. Nach einer weiteren allgemeinen Anfrage (bootparam) mit der nun bekannten Internetadresse vom Client aus sollte ein entfernter Bootserver, i.d.R. derselbe im selben Netzsegment befindlich, vom im HG laufendem Prozess rpc.bootparamd u.a. den Client-Hostname sowie die zugehörige Domain erhalten. Diese Daten/Infos werden verwendet, um nun das Bootprogramm inetboot (Plattform-abhängiges) vom Bootserver über TFTP in den Client-Arbeitsspeicher zu laden. Mit Hilfe dieses Binärprogramms inetboot, den Client- und Server-Infos wird eine getfile-Anfrage zum Einhängen des Root (/) - und Swap-Dateisystems geschickt, welche von dem zuständigen Server mittels NFS für Clients bereitgestellt werden. Der Kernel (Binary) ist i.d.R. unterhalb des Wurzel-/Rootverzeichnis (/ bzw /boot), in der Datei unix, abgelegt. Nach dem NFS-Mount von Root und Swap wird die Kontrolle von inetboot an den Kernel übergeben (unix), der die weitere Systeminitialisierung, u.a. das Laden des Programmes init, übernimmt. Bei x86 würde das Laden aus HW-technischen Gründen über RPL (Remote Procedure Load) erfolgen, welches die bei SPARC zum Einsatz kommenden arpd- und tftpd-Hintergrundprozesse ersetzt. Der RPL-Daemon ist für SPARC und x86 Plattform verfügbar, was bedeuted, dass man einen x86-Client auch von einem SPARC-Server über Netzwerk booten kann, und umgekehrt. Die Netzwerkanfragen (Broadcasts) werden i.d.R. von auf einer Bootdiskette oder im EPROM gespeicherten Programmen realisiert.


    Wenn ich mal Zeit habe möchte ich mir für den x86 PC mal ein passendes EPROM basteln und mit meinem Batronix programmieren. Auch das Booten des OS komplett über Netzwerk möchte ich mal in meiner, häuslichen Versichsanordnung nachstellen. Dann könnte man sich das Scheffeln von alternativen Speichern (CF, SD, Bridges, Festplatten, Installationsmedien usw) verkneifen.

    Ich habe einen solchen Adapter auch gefunden aber da steht nichts von "spiegeln" sondern "aufteilen" der Daten:

    Ich habe auch nirgends was von Spiegeln geschrieben. RAID 0 ist ein Stripeset, abwechselnd ein Sektor hier, einer da.

    :wand: Ja, ja, lesen will ja auch gelernt sein, net!? :fp:


    Hinsichtlich Belastung wäre das in der Tat eine Möglichkeit. Das halbiert zwar den Schreibbedarf einer Karte aber es bleiben i.d.R. immer die selben Speicheradressen. Damals konnte ich mich zu einem Kauf dieses Adapters nicht entschließen, war allerdings für den SNI PCD-3M (x86) gedacht, nicht für die SS2.


    EDIT:

    Na ja, das Angeot war ja speziell für Dich gedacht, denk ich mir.

    Wollte nur mal so ansagen, daß es evtl. auch andere Interessenten geben könnte. V.a. die Multi-Box finde ich nett. 411er habe ich da.


    Bei den 411ern muß man beim Öffnen unbedingt vorsichtig sein, sonst bricht man innen die Plastikhalter ab - und das Öffnen selbst ist auch nicht direkt einfach. Anleitung gibts hier und da.

    Schon klar. Ich bin halt gern albern unterwegs. ;)

    -

    Ja, die 411'er sind bzgl. Maintenance nicht der Hit bzgl. Plastikhalterung. Bei den 611'ern auch nicht wirklich besser.