Posts by escimo

    Nachtrag: der Link muss einfach noch.

    https://www.scosales.com/ta/kb/104505.html

    sind auch 386er MP gelistet. So jetzt aber ab ins Bett.

    Bevor die Seite verschwindet, gleich mal in der Wayback-Maschine abgelegt


    Support status of MP machines under SCO MPX, UNIX and ODT.


    Und noch als Quellcode hier :D

    Nachtrag zu Pre-Pentium Multiprozessor Systemen. ja, einige wurden schon gelistet, die bitte ignorieren :wflag:

    Dual

    ALR Proveisa SMP 4/66d

    Compaq SystemPro / InfoWorld Dezember 1990

    SNI PCE-4T (auf dem NAS find ich die Bilder aktuell nicht, dann halt von woanders ein Paar)

    Zenith Data Systems Z-Server EX DP66/E Model 1000 (zu dem spuckt die Suchemaschine nix aus und sieht eher wie DP=DualPentium aus)


    Quad-/Penta-/Hexa-/Octa/-Xfach

    AST Manhattan SMP 486/33 (Quad bzw 4x)

    NCR System 3000 Model 3445, 3450 (Quad), 3550 (Octa) "tightly coupled", Model 3600 AP & AMP "loosely coupled"/MPP (>= 32x )

    Tricord PowerFrame Enterprise Server ES3000 (Quad), ES4000 & ES5000 (Hexa) i486DX2 oder Pentium (sind OEM, ggf Acer AcerFrame?)

    Wyse Series 7000i Model 760MP (Penta)

    Wyse Series 9000i (Octa) / InfoWorld Januar 1990 mit Übernahme-Info und Wyse 5000i/9000i Ankündigung


    Quelle für die meisten Angaben, die man dennoch prüfen sollte, siehe Anhang. HCL's sind m.M.n. stets einen Blick wert, wenn man einen schnellen Überblick braucht und hier bot sich das nun wirklich mal an.


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    Kurrios: neben SNI PC-D (PC-X) hatte auch der Wyse WY-1000 den Intel 80186 als CPU verbaut, lief allerdings ausschließlich unter DOS. Dennoch: faszinierend. :coffeepc:


    Spät, ich schlafe schon beim Tippen ein. Gute Nacht.


    Nachtrag: der Link muss einfach noch.

    Support status of MP machines under SCO MPX, UNIX and ODT.

    sind auch 386er MP gelistet. So jetzt aber ab ins Bett.

    Vielleicht will er ja Solaris 2 unter absoluten Minimalbedingungen laufen lassen. Dafür braucht es auch den CoPro. :saint:

    Ob Spiele das nutzen, k.A. aber es gibt genug, alte Anwendungen die es beschleunigt. Es sieht hier eher nach "nice to have" aus.

    eBay Deutschland listet schon mal drei "387 40Mhz", zwei davon ca 20 EUR zzgl.

    Diese künstlich hochgezogenen Hardwareanforderungen von Win 11 sind eine Frechheit, wie man hier wieder sehen kann. Das wird noch viel Elektroschrott verursachen, der nicht sein muss. Da Micrsoft schon angekündigt hat, solche Installationen ab einen bestimmten Punkt nicht mehr bei Updates zu berücksichtigen, bleibe ich auf jeden Fall bis 2025 bei 10, bis jeweils die verwendete Hardware versagt und ich sie ohnehin durch für 11 freigebene Hardware ersetzen muss.

    In der Tat! Ob das eine Notwendigkeit hat, ist mir (noch) nicht ganz klar. Es hieß ferner, dass es auch mit installation von Windows 11 auf nicht freigegebener Hardware (Prozessor) keine Patches mehr geben wird. K.A. ob das an irgend einer Stelle geprüft (werden) wird. Wenn man auch unter Windows 10/11 auf einem nicht unterstützten Prozessor noch Patches bekommt, spricht nichts dagegen so ein Setup zu nutzen, wenn es nicht zu sehr einschränkt. Ich musste jedenfalls arbeitsmäßig meinen T460s (als 14" von 2016) abgeben, nur weil Windows 10 21H2 offiziell nicht mehr den Prozessor unterstützt. Was für ein Witz! Mal nebenbei: ich schreibe diese Antwort von einem T60 aus dem Jahr 2007 unter Lubuntu 22.04


    Schönen Abend noch.

    Sequent war auch ein gutes Stichwort in Bezug auf Symetric Multiprocessing (SMP). Was die Suchmachinen u.a. zu Sequent so ausspucken:


    Zusammen mit Sequent Computer, Inc. wird gern auch Encore Computer, Inc. genannt, an dessen Gründung u.a. Chester Gorden Bell beteiligt war. Den DEC-Liebhabern ist dieser Mann sicherlich ein (der?) Begriff. Auch Unternehmen wie Stardent, Inc. (nach Fusion von Stellar und Ardent), Pyramid Technology und Alliant waren im Multiprozessor-Segment keine Unbekannten, von Cray mal ganz zu schweigen. Das geht dann schon mehr in Richtung MPP. Auf die Gliederung von Multiprozessor-Systemen wird in der Fachliteratur eingegangen. Daher muss man immer differenzieren, für welche Anwendungsfelder/Problemstellungen die jeweilige "Mehr-Prozessor-Lösung" zielt(e). jedoch viele dieser Multiprozessor-Systeme, wenn nicht alle hatten i.d.R. eine Software-Gemeinsamkeit: ein Flavor von "UNIX", zu Beginn noch aus proprietären MP-Erweiterungen bestehend, mal inklusive, mal bezahlpflichtig. Die ersten Multiprozessor-Systeme der beiden Unternehmen basierten hier noch auf dem NS32k, und das war 1984 (Sequent), respektive 1985 (Encore)! - Da ziehe ich gern Vergleiche: Sun war hier erst das zweite Jahr nach Gründung 1982 und vermarktete ab diesem jahr Produkte auf Intels Multibus sowie später VME-Bus basierender Sun-2 Architektur, obwohl das als durchaus leistungsfähige Systemarchitektur galt. Auch Server wie die Sun-2/120 gab es da schon, allerdings ausschließlich als Uni-Prozessorsystem.


    Die Symbiose aus Hardware (u.a. Inteprozessor-Synchronisation bzw. Atomic Load/Store bzw Swap Ops, Cache Coherence, Bus Snooping) und Software (u.a. Spin / MUTEX, Code und Data Locking) ist entscheidend. Das ganze ist mit Betracht auf die Kernel-Implementierung hochkomplex. Aktuell ist MP-Technik der Standard. Die Geschichte zeigt, dass diese Symbiose auf Software-Seite zu Beginn noch unzureichend bestand.


    Eine kleine Aneinanderreihung von Auszüge zu SMP unter UNIX (Richtung "Kernel Architektur"), die das Locking nochmal etwas näher beleuchten. Ersetzt keinesfalls die Fachliteratur besser noch den Quellcode dazu!

    PC und [AS]MP-Fähigkeit, ab 386'er würd' ich meinen. Muss man schon etwas intensiver suchen. Pentium und aufwärts ist einfach, wie bspw. das bereits von Norbert genannte SNI D823. SNI hatte aber neben den MX[35]00er mit NS32k/Intel auch PC-ähnliche Systeme wie den PCE-4T im Angebot, ein auf EISA-Bus basierendes 486er MP-System. Das Bild dazu finde ich allerdings nicht mehr. Blöd.


    Privat jedenfalls war mein erstes MP-System so eine Sun Ultra 60, später eine SPARCstation 20 mit 4x Ross HyperSPARC 100 MHz. Es folgte eine Ultra 80 mit bis zu 4x UltraSPARC-II und eine Blade 1000 mit 2x UltraSPARC-III. Dann kam der SPARC-technische Absturz und es blieb nur die SPARCstation2 (uni-processor).

    Hallo Michael,


    willkommen in Forum!


    Interessant, dass deine Tastatur einen Metallboden besitzt. Mir liegen auch 1-2 dieser Tastaturen vor, jedoch mit Plastikboden und als Folientastatur, im Gegensatz zu deiner mechainische Variante. Der Wechsel kann, wie so oft einzig aus Kostengründen/wirtschaftlichen (positiv & negativer Hintergedanke) erfolgt sein. Bisher bin ich davon ausgegangen alle diese Tastaturen sind Folientastaturen und haben alle einen Plastikboden.


    Wie ist denn die exakte Typenbezeichnung auf dem Boden

    Auch ein Blick uner den Bodendeckel (Foto?) würde u.a. mich sehr interessieren. :)


    Gruß,

    Stephan

    <3 Super thematische Ausgliederung. Da möchte ich mich gern dazugesellen. <3


    Also wenn ich grafisch, technische Workstation - und keine anderen Vorattribute trägt für mich einen Workstation - als Klassifizierung einer Firma initial zuschreiben würde, dann bei Xerox Alto, gefolgt von der 3RCC/ICL PERQ und Systeme von Apollo, Inc. HP kaufter letzteres Unternehmen später auf, wie bekannt wurde. Nicht viel später stoßen SGI, Sun und die sich im Niedergang begriffene Giganten IBM und DEC dazu. Bestimmt vergesse ich wieder was zu erwähnen. <-- dann hier einfach dazudenken ;)


    Um die Frage nach dem "Was macht eine Workstation aus?" mit einer möglichen Antwort zu versehen, wer wenn nicht wir hier scheuen den Blick in die Vergangenheit nicht. Da lassen sich durchaus einige der damaligen Probleme listen, für deren Lösung "Workstations" gern herangezogen wurden, mit mehr oder weniger, aber durchaus meßbaren Erfolgen, um der geforderten, digitalen und personenbezogenen (persönlichen) Produktivität zweckdienlich zu werden.


    Akkute Gedanken:

    • geringeres Maß der entwickelten und umsetzbaren Integrationsdichte bei Schaltgreisen, um relativ kompakte (alles außer Schrank- und Komodengröße) und gleichzeitig leistungsstärke Systeme hervorzubringen, die im Gegenzug auch noch bezahlbar waren
    • geteilte Rechenleistung durch i.d.R. Timesharing auf Großrechenanlagen und somit keine bzw. unzureichende persönliche Rechenleistung für die geforderte Aufgabe/Problemstellung, u.a. CAD/CAE, Publishing usw (vorallen Zeit!!!)
    • persönliche Rechenleistung war i.d.R. einzig auf relativ leistungsschwachen Kleinstrechnern mit begrenzten Ressourcen (RAM, CPU, Band/Diskette, Festplatte wenn überhaupt, Schnittstellen, Bildschirmauflösung, Vernetzung usw)
    • noch relativ fehleranfällige, proprietäre, nicht-standardisierte Hardware, die auch nicht für Dauerbetrieb ausgelegt war
    • i.d.R. proprietäre bzw. kaum standardisierte Betriebssysteme und Schnittstellen (APIs) und deren Kundenübergreifende Verbreitung
    • technische Anwendungen waren entweder In-House-Entwicklungen und wenn dann auch i.d.R. immer gebunden an eine Hardware-Hersteller-Kombination
    • wenig bis u.U. keinen Support in Bezug auf die Verwendung/Anwendung (Applikation) beim Kunden durch unter Einbezug mehrere Hersteller/Anbieter
    • kaum Verbreitung bei grafischen Schnittstellen in den 70er mit hoher Bildschirmauflösung

    Klar, die Liste kann man umfassender und korrekter weiterführen oder ersetzen, mir fällt gerade nix anderes ein.


    Bekannt ist, dass die Integrationsdichte bei Schaltkreisen stetig zunahm (Prozessoren, ASICs), und so konnten immer kompaktere, leistungsstärkere und personalisierte Hochleistungsrechner hervorgebracht werden, die im Gegenzug auch noch "bezahlbarer" wurden, "welch ein Segen für die Produktivität". Dazu kommt die Entwicklung und stetige Verbreitung vernetzungsfähiger Betriebsysteme wie UNIX mit seinen in Standardisierungen begriffenen Schnittstellen (APIs) i.d.R. mittels Programmiersprache C bedienbar und den vielen, beiliegenden Tools. Auf entfernte Dateien zuzugreifen ermöglichte weiteres Einsparungspotential und schonenden Umgang mit den Ressourcen (lokaler Plattenplatz). Auch die Akzeptanz der Sub-Hersteller für Hardware, Software wie der Endkunden spielt eine wesentliche Rolle, ohne die dieser Hype nie gefüttert hätte wären können.


    Im Buch "Volk, Rainer: Software Engineering mit UNIX-Workstations: Auswahl, Einführung und pratischer Einsatz (1988), Carl-Hanser-Verlag, München Wien" hat der Autor versucht PC und Workstation voneinander abzugrenzen, auch im Wissen, dass sich die Leistungswerte und Preise der beiden als Universalrechner klassifizierten Typen in Betriff verstanden anzugleichen. Die Entwicklung war also schon Mitte der 80er absehbar. Das es letztlich so gekommen ist, wissen wir spätestens seit Anfang der 90er: die Abgrenzung war leistungstechnisch dahin, preismäßg bis heute nicht oder wie oft kauft man sich privat eine überdimensioniertes Biest ab 15.000 EUR aufwärts (damals waren es 20k - 100k DM!)


    Also was ist denn nun eine Workstation? Auch mit den Annahmen lässt sich das nicht leicht beantworten. Wenn man es auf die Anfänge in den 80er Jahren beziehen mag, wäre für mich persönlich die Sachlage damals klarer als es heutzutage der Fall sein kann. Daher verstehe ich eine "Workstation" mit Bezug auf mein Geschichtsverständnis als einen, im Gegensatz zum Alltagsrechner, besonders leistungsfähigen (performant), verfügbaren (available), zuverlässlichen (reliable), vernetzten (networked) und personalisierten (personal) Arbeitsplatzrechner für i.d.R. überwiegend 80% single-purpose, technisch-wissenschaftliche Belange/Einsatzzwecke, der mittels angepasster und zertifizierter Applikationen/Anwendungen spezifische Problemstellungen, bei geringerem Aufwand und Kosten, innerhalb der Lebensdauer, gedeckt durch uneingeschränkten Service und Support, mehr als nach Vorgabe erfüllt bzw. berechnet. Das schlägt sich, klar, im Preis nieder aber das hat sich nie geändert.


    Sogenannte "Workloads" (im einfachsten Fall komplexe Berechnungen) laufen auch schon mal mehrer Wochen und ein einziger Ausfall würde die gesamte Arbeit zu Nichte machen. - Keine Kompromisse oder zumindest keine, wenn mein Workload läuft ;D - Aber ja, da spielt weit mehr rein und heute ist nicht mehr viel auf einem SPOF konzentriert. Da wird delegiert, verteilt um nacher wieder eingesammelt, verdichtet bzw konsolidiert zu werden. Und Super-Computer-Zeit kann man ja auch viel bequemer mieten als früher.


    (ich könnt' mich Stunden auslassen, will aber auch nicht weiter langweilen. Schluss)

    ---

    Ach ja, unter einer der ersten 64-Bit Rechner, wenn man das auf Register bezieht, könnte durchaus auch die Cray-1 dazuzählen, nur um beim Thementitel zu bleiben. :D

    Die Entscheidung ob CRT oder TFT (Variante des LCD) sollte sich in erster Linie an dem geplanten Einsatzzweck orientieren. Für mich heißt das, eher statischer Inhalt, wenig bis keine grafischen Einsatzzwecke und ein stabiles, flimmerfreies Bild. Der TFT hat sich dabei für meine Einsatzzwecke bewehrt und ist auch aufgrund der Platzeinsparung nur schwer wegzudenken, obwohl mich ein original CRT im passenden Gewand aufgrund ästhetischen Erwägungen durchaus nicht abschrecken würde, aber nicht zum Arbeiten. Problem beim TFT bleibt ggf die spezifische, native Auflösung 1152x900px, die geht nicht bei jedem TFT und die Skalierungsfunktion macht es nicht besser. Für x86 ist das nicht tragisch. Am Liebsten arbeite ich aber remote, über serielle Konsole oder Netzwerkverbindung. Der Cliebt ist i.d.R. immer ein TFT. Nichts gegen gute CRTs. :)

    HYB41256.pdf

    Quote

    [...] in dem ich einen Stecker (IC-Fassung) jeweils aufgesteckt hatte an dem DO mit VCC (+5V) über Widerstand auf High gezogen wurde

    Begreife ich nicht. Könnt ihr mich bitte abholen: Data Out mit "Vcc/high" verbunden.

    Ich frage mich was passiert, wenn man Write Enable blockiert also auf "Vss/Ground/low" schaltet, so das es ein "Immer-Lesesmodus" (?) ergibt. Geht das auch so einfach? Dann würde jeglicher Schreibtest an diesen Speicherbereich scheitern und man die Position im Type-0 Address Space feststellen?


    Wäre wahrscheinlich genauso oder mehr Aufwand, aber man könnte die Theorien verproben, wie die Bänke in dem Schema ^ angeordnet sind.


    Mal andersrum gefragt: bekommt man Fehler beim Memory Path Data Test, wenn der Teststecker deinstalliert/raus ist?


    Quote

    Mit dem ersten MByte - das würde ich auch so sehen. Die Fehleradresse sollte nach aktueller Theorie in S+T sein.

    Das gilt aber auch nur, wenn die Annahme stimmt, daß die MBytes in "waagerechter" Reihe angeordnet sind, d.h. also immer zwei Zeilen (z.B. Q+R fürs erste MByte) zuständig sind. Bisher scheint mir das aber eine reine Annahme zu sein.

    Klar, ist auch nur angenommen, könnte auch andersrum oder durchmischt sein. Weiß man halt erst, wenn man es schon weiß, es liest, verprobt, oder als Profi wahrscheinlich einfach einen geschulten Blick auf die Leitungen wirft. Ich gehöre in der Kategorie (leider noch) zur nicht aufgeführten Abteilung Debütant - ok Stümper, ich nix mit E-Technik:nixwiss:, und bin doch gewillt dazuzulernen, sofern es sich auch im kleineren Maßstab begreifen lässt. :grübel:

    Ja scheint so: das LED-Bild mit...


    0000*00* Test 16 Initiates memory tests Resident memory + Self test error report / CPU


    ... passt nicht zum häufiger auftretenden Fehler beim Memory Path Data Test, auch Bestandteil des Memory Test

    Memory Path Data Test

    Err 2: Addr 0x00000404, Exp 0x00000000, Obs 0x20000000, Xor 0x20000000

    bzw.

    Memory Path Data Test

    Err 2: Addr 0x00000400, Exp 0x00000001, Obs 0x20000001, Xor 0x20000000


    Da hätte ich sowas erwartet...


    ***0000* Test 7 Checking memory data path resident momory + Self test error report / CPU


    Die Adresse des Parity Error könnte durchaus auf einen DIP im zweite MByte zeigen

    1 megabyte = 0x00100000 = 1048576 bytes

    megabyte #1 = 0x00000000..0x000FFFFF

    megabyte #2 = 0x00100000..0x001FFFFF -> 0x00186814

    megabyte #3 = 0x00200000..0x002FFFFF

    megabyte #4 = 0x00300000..0x003FFFFF



    NACHTRAG:


    Du könntest im Diag-Switch NORM starten und die EEPROM Pos 0x15 (# MB for selftest) auf 1MB begrenzen (wenn das überhaupt geht), dann den Memory Test durchführen. Wenn da keine Fehler auftauchen, also weder beim Memory Path Data Test noch Parity Test. ist das ... i.O. (?) :/ (das ist aber auch kompliziert)


    Der "Fehlerstecker" ist für mich im ersten, nicht im zweiten MByte aufgesteckt. Wenn du nach dem Schema ^ mit absoluten Positionen gehst, sollte dann dieser gebastelte Fehlerstecker nicht eher bei einem DRAM in der Reihe S..T anliegen?

    Quote

    Jetzt muss ich nur noch ermitteln, wie ich von der Fehleradressse zu genau dem einen der vier Chips komme.

    Das die Err Nr. eine Testnummer ist,

    Ist schon mal ein guter Hinweis.

    Würde heißen, das jeweils immer der gemeldete RAM Chip defekt ist.

    (Was die Frage aufwirft, was wenn der Parity Chip defekt ist?)


    Das sind ja bestimmt virtuelle Adressen, so wie üblich bei den (proprietären) Sun MMU - Implementierungen. D.h. die Adresse die man beim Test bekommt ist wahrscheinlich keine physikalische Adresse. Das muss nicht bedeuten, das ein Mapping nicht teilweise von virtuell auf physikalisch schließen liese. Wie das geht, beantwortet u.a. auch wieder das Sun-3 Architecture Manual Ver2.0 oder im "Sun-3 Customer Maintenance Training Sep88, S. 1-6 bis 1-14".


    Ich würde es auch gern verstehen: Reihe 15? - Das mit dem 4x vorhanden kommt mir irgendwie bekannt vor aus dem SPARCstation-1 Programmers Model Jul89

    Liese sich ggf. die Positionierung/Lokalisierung nicht anhand der Board-Vordrucke exakter angeben?

    Bspw - keine Ahnung ob das so hinkommt - sowas wie die nachfolgende Anordung


    Quote

    Err 11: Parity Error at address 0x00186814

    Exp 0x5A972C5A, Obs 0x7A972C5A, Xor 0x20000000

    Expected, Observed, Xor-Wert/Diff

    0x [0010] [0] [0] [0] [0] [0] [0] [0]

    Was für Auswirkung und Fehlerursache ein "parity error" haben kann, hat mir G***** hier ausgespuckt. Könnte durchaus ein defektes DRAM-DIP sein, "cell leakage"? - Aber k.A., ich nix HW. Soll eher eine Anregungen schaffen für Dich/euch. :)

    https://www.techwalla.com/arti…fix-a-memory-parity-error


    Was zeitgt die LED aus im DIAG-Modus an? (würde mich grundsätzlich interessieren)

    https://www.sun3arc.org/Errormsg/3_50error.phtml


    Ich versuche mal für mich die Position aufzudrösseln

    Quote

    Parity Test

    Memory Size = 0x00000004 Megabytes

    Memory Test (Testing 0x00000004 MBytes) Testing.

    Err 11: Parity Error at address 0x00186814

    Exp 0x5A972C5A, Obs 0x7A972C5A, Xor 0x20000000

    ^ da fehlen doch sicherlich Zeilen beim Output, vor den Meldungen?


    Mindestens die beiden Manuals könnten sich durchaus auch als nützlich für weitere Analysen erweisen:


    Sun 3 Customer Maintenance Training Manual

    Sektion IV, S. 4-4f gibt Infos u.a. über die Selbsttestdiagnose und auch die Verbindung über serielle Konsole unter Nutzung der SIO-A (ist hier schon realisiert) preis.


    Err 11 sieht wie eine Test- oder Subtest-Nummer aus, ein Teil des Memory Test oder Parity Error Test.


    0..11, dann wäre 11 der 12. Test


    "12 PARITY ERROR TEST - writes then reads to a specified address to verify that writing and reading does not cause a parity error. A second part of this test sets the parity test bit in the parity register so that it generates incorrect parity. A write then read will be executed in sequence to the specified address and will expect to generate a parity error. This is the last test reported to the LEDS"


    Dummerweise fehlt Sektion VIII (8) zur Sun 3/50, die u.a. beschreibt, was in dem Fall zu tun oder zu eben nicht zu tun sein könnte.


    Sun-3 Architectur Manual Ver 2.0 May 85


    S.26ff, Kapitel 5.5 Memory Error Registers


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    Was zeigt das 8-Bit LED-Anzeigefeld des Boards von links gelesen? Bei Memory Test sollte 0000100 aufleuchten. Muster 00000001 bedeutet Fehler. Sieht man überhaupt was, wenn auf SIO-A umgeleitet wird? Neuere Non-VME Systeme habe, i.d.R kein LED-Feld mehr (exkl Sun386i). Eigentlich schade.


    Wenn man ggf die Werte der EEPROM Adressen 0x14 (# MB installed memory) und 0x15 (# MB to selftest) anpasst, ist man u.U. im NORM Modus auch in der Lage die Position weiter einzugrenzen. Für DIAG-Modus wird das ignoriert und alles getestet. Sind Bänke überhaupt ausgeschildert auf dem Board? Für bspw die späteren Sun-4 Systeme konnte man anhand der virtuellen Adresse schon sehen welche Bank, welches SIMM Probleme macht, sofern die Doku (Field Service Manual) passend nebenbei lag.

    Die Teile waren/sind als Net Computer (NC) gedacht, der lediglich Netzdienste nutzt und selbst keinerlei Festspeicher (data on rest) bietet. Wurde als preisgünstiger Client für u.a. Java basierende Anwendungen vertrieben. Man hat selten diese NCs allein erworben. Immet in großen Bundles mit - na klar - "fetten" SPARC-Servern, möglichst auch aus dem Hause Sun. Die Nachfolger sind unter der Bezeichnung SunRay bekannt.


    Doku gibts auch noch

    https://docs.oracle.com/cd/E19…vr/805-5890-10/index.html

    die Suns waren ja gerade als Grafik-Maschine erfolgreich

    Als Nischenanbieter ausgewählter Einsatzbereiche, bspw. AA-Leistung bei voller Auflösung.


    Hingegen wurden die Märkte EDA und technische Dokumentenerzeugung recht erfolgreich auf Sun's bedient. Und nicht außer Acht zu lassen, der Embedded Markt für u.a. Telekommunikationsprodukte. Für die Entwicklung in diesen Bereichen könnte dieses Board durchaus auch zum Einsatz gekommen sein.


    Interessanter Fund!

    Vielleicht mal abwarten, ob nicht vielleicht escimo was dazu weiß.

    Obwohl mir Interleaf ein Begriff ist und auch ich danach suche, liegt es mir nicht vor. In dem Fall musste bisher das FrameMaker-Pendant herhalten. Wenn es nur um eine Textverarbeitung geht, lohnt sich ggf auch mal die Suche nach Xerox GlobalView.


    Ich hatte einen Kontakt zu einer Person, die einige QIC Bänder dazu lagerte, Zustand unbekannt, wahrscheinlich nicht unentgeltlich. Da ich bislang weder ein QIC Laufwerk besitze, noch Hintergrundwissen für die ggf notwendige Reparatur der Bänder mitbringe habe ich es für unbestimmte Zeit auf Eis gelegt. K.A., ob das damals ausgehandelte Angebot überhaupt noch besteht. ?(


    Gruß,

    Stephan