Posts by tardis

    Danke für das Feedback zu dem Monitor!

    ...dann kaufe ich mal einen, teste und berichte. Für irgendwas soll der wohl gut sein. Jedenfalls hat der Händler in der letzten Stunde 3 Stück davon vertickert.


    Oder habt ihr noch einen persönlichen Favoriten für einen Lieblingsmonitor? So was wie "nimmt jedes Signal von HP300 Composite bis Amiga" verbunden mit "gibts häufig und ist billig auf jeden Flohmarkt"? Aber vielleicht wäre das was für einen separaten Thread... :wegmuss:

    Hallo Roland ( Roland_t29),

    Hier ein paar Anmerkungen aus den ersten Stunden mit dem schönen Hazeltine 1500-Terminal

    • Schaltpläne gibt es hier https://osiweb.org/manuals/hazeltine1500_maintenance.pdf, und hier https://bitsavers.org/pdf/haze…ntenance_Manual_Dec77.pdf. Es scheint mehrere Versionen zu geben, so ganz stimmt die Bauteilnummerierung auch wohl nicht immer.
    • Wirre, statische Zeichen sind nach dem Einschalten eventuell normal. Ich meine, solange die CPU keine Datenverbindung sieht, läuft die garnicht los und befreit den Bildschirmspeicher auch nicht vom initialen Datenmüll.
    • Das Bild füllte bei mir zunächst nur etwa ein Viertel der Bildschirmhöhe aus, trotz "V_Size" auf Max. Grund war nicht im Monitorteil zu suchen, sondern auf der 5V-Schiene, die unter Belastung auf 4,5 V einbrach. Mit 5V-Booster funktionierte der Monitor prima. Jetzt gibt's neue Elkos.
    • Die Tastaturstempel sind bei mir alle aufgerissen und verklemmt. Es sind die gleichen notorischen Teile wie beim HP85.

    Sehr lesenswert ist der Reparaturbericht von mikemcbike zum Thema: Hazeltine 1500

    Viele Grüße!

    Jürgen

    Ich denke auch, dass das eine Speicherkollision ist. Wie Martin etwas weiter oben schrieb, muss der Speicher durchgehend "von oben" befüllt werden. Durch die Ram/Rom-Karte sind die Bänke $Dxxxxx bis $Fxxxxx belegt. Probier' doch mal die DIP Switches einer Deiner alten Karten so zu konfigurieren, dass Du "eins drunter" bleibst.


    Ich kenne absolut nicht alle HP-Karten, aber wenn die Auszughebel wie bei Dir gelb/rot sind, bedeutet das eigentlich, dass es sich um eine 98256A-Karte handelt mit 256kB. Ist das korrekt? Wie viele DIP-Switches haben Deine Karten. 6?

    Mit JP1...JP4 stellst Du nur die Verdrahtungsunterschiede zwischen den (fast aber nicht ganz pinkompatiblen Rom und Ram-Bausteinen) ein. Ich denke das beschriebene Problem liegt im Speichermapping (Überlapp, oder Ram im Rom-Segment wird ignoriert). Eine "Ram-only"-Version des ATF22V10-Bins ist mir nicht bekannt. Steve Baker hat vielleicht eine solche?

    Wenn Du das Abenteuer suchst, könntest Du die vorliegende *pld-Datei aber bezüglich des Mappings editieren und mit WinCUPL (oder moderner mit Galette) assemblieren.

    Hilft jetzt akut absolut nicht weiter, aber wenn Du nur Ram suchst, ist die 7,5 MB Dio Ram Karte von David Kuder aus dem IO-Forum recht günstig und im Mapping flexibel weil mit Mäuseklavier einstellbar.

    Was mich und "meine" Hazeltine 1500 angeht, sollte eigentlich vom 28.9. Nachmittags bis zum 2.10. (also der Montag nach der CC) alles planbar sein.

    Ich würde dann auch für fishermansfriendtoo die 2...3 Wechselträger mitnehmen. Nehmt mich auch gerne in die PN für Detailplanung.


    So, dann höre ich auch auf, den Stantec-Thread zu kapern. Wunderschönes Teil, das!


    Angenehmes Wochenende in die Runde!


    Jürgen

    Ich hatte damals bei JLCPCB bestellt. 10 Stück für 35,00eur. ENIG (Gold) wäre noch nett gewesen, hätte den Preis aber verdoppelt. Versand war per 7-Tage FEDEX inkludiert, die Platinen waren aber schon 7 Tage nach Bestellung im Postkasten. Deutlich OK!


    Ich habe immer noch keine bestellt, bin "etwas" hinterher meinen Projekten :(

    Das kenne ich! Im Moment bestaune ich nur meine ganzen Baustellen und gehe in der Freizeit Schwimmen/Radeln/Biergarten 8)

    Dieses Video https://youtu.be/zWJZFQHklBg

    fand ich sehr interessant. Es zeigt den "Workflow" in einer japanischen Kleidungsfabrik.

    Bis zum heutigen Tage werden dort die Designvorgaben für die Tuche mit einem MZ-80K2 in Lochstreifen für die Webmaschinen umgesetzt. Als Datenspeicher dient die eingebaute Datasette -- nichtmal den Umstieg auf so "neumodischen Kram" wie eine Floppy haben die mitgemacht.

    In der Fabrik ist alles sehr gut gepflegt, aber das technologische Beharrungsvermögen ist schon einmalig.

    [...] Leider hat S. Baker zwar in seinem Blog eine gute Beschreibung der Entwicklung und der Details, aber eine Zusammenfassung der finalen Konfiguration wäre ganz nett. [...]

    Ich teile Deine Einschätzung sehr, dass eine Doku als abschließende Klammer für diese eigentlich sehr schöne Entwicklungsarbeit fehlt. So sind die Nachbauhürden unnötig und eigentlich auch ungerechtfertigt hoch.


    Meine Notizen kann ich Dir gerne die Tage senden (auch jedem anderen, der sie haben möchte). Aber um sie irgendwo auf einen unschuldigen Server zu packen, dafür sind noch zu viele Fehler drin...


    HPL 2.0 und BASIC 4.0 wäre tatsächlich spannend und dass es auf 9816 läuft, freut mich. Das dürfte auch Cartouce interessieren.


    e2k ich sage Dir gerne Bescheid, wenn jemand bestellt. Ich persönlich brauche aktuell keine weiteren Boards. Die Platinen waren aber auch nicht so wirklich teuer. Ich meine, ich hätte für 10 Stück bei JLCPCB 38 € inklusive 3-Tage-Fedex, Zoll und Einfuhrumsatzsteuer bezahlt. Da kann man nichts von sagen.


    :) Jürgen

    Hallo Martin, gut, dass Du nicht das Mäuseklavier ausgebaut hast ;)

    Ich habe Deine Konfiguration mal mit meiner Doku abgeglichen. Was hier evt. passiert ist, dass die 98682-Karte zwar korrekt im Speicher schaufelt, aber hinterher kein ENDT/ sendet. Daher muss mit DIP1 das Delay-Feature aktiviert werden (meine Tabelle von DIP1 war dahingehend falsch--ich habe Sie korrigiert. Danke!). Damit generiert die Flash-ROM-Karte jetzt aus ENDT/ nach Ablauf von DELAY/ das notwendige DTACK/-Signal.

    Zunächst verwirrend: JP12 ist auf "keine Verzögerung" eingestellt und schließt den 74LS14 quasi logisch kurz. Die Verzögerung der anderen Schaltkreise reicht also bereits aus. Den geliehenen 74LS14 könntest Du also zurückgeben bei dieser Stellung von JP12. :)

    Aber vielleicht wird JP12 ja relevant, wenn Du mehr DMA-Karten hinzufügst? Das generierte DTACK/-Signal sollte auf der Zeitachse ja immer so weit "hinten" sein, dass auch der letzte DMA-Zugriff fertig ist.

    Sag bitte Bescheid, wenn Du irgendwelche Fehler in meinen Tabellen siehst, oder eine weitere interessante Installation getestet hast!

    Viele Grüße

    Jürgen

    Das ist interessant! Die DI 98682-Karte kenne ich nicht, aber Irgendwas war da mit Karten, die DMA können. Ich habe in dem Video von Scott Baker nur so am Rande reingehört, weil ich so komplexe Karten garnicht habe. Vielleicht ist in dem Video etwas relevantes?

    Ich stelle mir vor, dass es in dieser Konstellation drei Quellen für DTACK gibt: Einerseits die DI 98682, dann das Flash-Rom-Board und (im Falle der HP 200) auch noch die CPU selbst. Da kann einer mal einen Tacken zu flott mit "Data Acknowledge" sein und das Timing ist im Eimer.

    Vier einigermaßen flotte Experimente:

    1) Hast du mal die Original HP Speicherboards plus die Datacomm Interface 98682 Karte plus das Flash-Rom-Board in den Rechner gesteckt (dabei dann am DIP 4 des Flash-Rom-Boards das Ram ausknipsen)?

    2) Eventuell dieses Experiment in einem HP300 wiederholen. Dort generiert die CPU kein DTACK, meines Wissens. Eine "Störquelle" weniger...

    3) Auf dem Flash-ROM-Board den Hex-Inverter (IC8) bestücken und schrittweise an JP12 die Verzögerung hochsetzen. In Jumperposition 4 hast du so 90 ns Verzögerung.



    4) Jumper 5 auf Position 2 stellen. Dann würde das vom Bus bereitgestellte Enable DTACK-Signal (ENDT) nach ~5 Prozessorzyklen als DTACK wieder herauskommen.


    Kommt da was interessantes raus?

    Freut mich, dass Dein Board läuft und nützlich ist! Wo hast Du die GAL erworben? Bei europäische Quellen habe ich nichts gefunden. Ich habe die dann direkt in China gekauft. (https://de.aliexpress.com/item/1000006278340.html, https://de.aliexpress.com/item/32902851234.html)


    Auf welchem Rechner hast Du das Board ausprobiert? Ich würde, glaube ich, das Mäuseklavier (und eventuell den Hex-Inverter als simpler 90 ns Verzögerungsleitung) nicht vorschnell rauswerfen. Wenn Du mit der DIP-Switch-Stellung aus dem Foto getestet hast, dürfte das eigentlich nur mit Basic 5.1 auf einem HP 200 funktionieren. Meiner Erinnerung nach, unterscheidet sich die Behandlung des DTACK-Signals schon deutlich zwischen den Rechnern der 200/300 Familie. Hier müsste man die Erfahrung mit verschiedenen Rechnern zusammentragen und gemeinsam dokumentieren...


    Hier mein derzeitiger Kenntnisstand zu den DIP-Switches. Korrekturen willkommen!


    PS: Brauchst Du eine Druckvorlage für die "Extraction Lever"?

    Hi !

    [...]

    tardis : Hast du nicht auch einen solchen Rechner ?

    Nein, meiner ist ein HP 9810A (aka 9800 series model 10). Das ist der erste Rechner der "zweiten Generation" aber entwicklungsgeschichtlich deutlich älter als der 9825. Gegenüber dem 9825 hat er aber einen Vorteil. Es war der erste tragbare HP-Rechner (meines Wissens), da man für $25 einen Handgriff nachrüsten konnte (siehe Bild von HP). :)


    Das Netzteil am 9810A ist auch deutlich anders. In den Haupt-Spannungsschienen sind schon Crowbars eingebaut. Der Rechner ist leider komplett tot. Mit *riesig* viel Glück ist es ein Netzteilfehler und die Crowbars haben "gezogen".


    Tolles Gerät, BoscoLab ! Viel Freude u Erfolg bei der Instandsetzung!

    Hi c900,

    sehr gerne! Schick bitte eine PN mit deiner Adresse!


    Damit sind meine PCB dann weg. :) Falls weiteres Interesse besteht, bin ich gerne bei einer JLCPCB-Sammelbestellung behilflich.


    Ich würde mich freuen, wenn die Platine für Alle von Nutzen wäre und etwas weitere Kreise ziehen würde. Ich finde diese Entwicklungsarbeit von Scott Baker ist deutlich unterbewertet und die guten 200'er/300'er verdienen ein paar neue Impulse.


    Schönes Wochenende!

    Hi Sayjionix und Alex,


    sendet gerne eine PN mit eurer Adresse, dann schicke ich die Platinen Anfang der Woche gerne zu!


    Wird denn der Flash komplett vom Basic 5.1 belegt oder ist es möglich, dort auch Daten abzulegen?

    Das ist eine sehr gute Frage--auf die ich keine ebenso gute Antwort weiß...
    Schau aber mal in https://github.com/sbelectroni…00/tree/master/roms/build. Dort sind die Rom-Dateien. Beim "Brennen" schienen mir die letzten ~5% leer zu sein. Meinst Du, dass man dadurch sinnvoll Platz hat? Das Basic hat auch sehr viele Treiber eingebaut. Eventuell könnte man das etwas verschlanken.


    Rein vom Platinendesign könnte es auch so sein, dass man mit dem HP selbst das Flash-Rom ändert. Da weiß ich aber nicht im Ansatz, wie das aus dem Betriebssystem des HP heraus gehen könnte...


    Viele Grüße!
    Jürgen

    Hallo Zusammen!


    Vor zwei Jahren hat Scott Baker eine modernisierte Version des HP 98603A ROM-Drawers vorgestellt. Diese enthält nicht nur Flash-Speicher für das Betriebssystem Basic 5.1, sondern auch 3 MB Ram.


    Dieses Karte habe ich 2x nachgebaut und finde sie klasse (hinsichtlich Idee, Umsetzung und Funktion). Ohne irgendwelche externen Festplatten ist das Betriebssystem sofort nach Speichertest da. Wir haben die Karte bis jetzt an 9000 Model 320, 9000 Model 216 (aka 9816) erfolgreich ausprobiert.


    Doku findet man in den drei Links unten. BOM und Dokumentation der DIP-Switches/Jumper habe ich angefertigt. Mittelmäßig unscharfe Fotos vom Startbildschirm und von der gebauten Platine findet ihr weiter unten.


    Hat jemand Interesse an einem weiteren Nachbau? Mich würde interessieren, ob das Design tatsächlich auf allen 200/300-Rechnern läuft. Kriegt man noch etwas anderes Spannendes in die Flash-Ram?


    Gegen Erfahrungsaustausch plus 5€ Versand verschicke ich gerne ein Exemplar der drei verbliebenen PCB.


    Schönes Wochenende!


    https://www.hackster.io/news/d…icrocomputer-ec7d751c9e5e


    https://www.smbaker.com/a-basi…-hp-9000-series-computers


    https://github.com/sbelectronics/hp9000




    Hast Du vielleicht schon Langzeiterfahrungen?

    Meine Reparatur ist erst ein paar Wochen alt. Daher kann ich noch nichts zur Haltbarkeit sagen, habe aber hochwertigen Kleber verwendet und einen stresstest mit massiver Belastung gemacht, bis jetzt alles ok.

    Ich habe garnicht geklebt--mal schauen, ob das die richtige Entscheidung war...
    Teile gerne auch die Erfahrungen nach längerer Zeit mit.
    Ich glaube, das Tastaturproblem betrifft hier einige Leute.
    Schönes WE!

    Hallo Rudolf:
    Herzlich willkommen! Wirklich schicke Messgeräte hast Du!

    Bei meinem HP 87 stellt sich das Papierproblem nicht. Aber ebenfalls das Tastaturproblem. Ich habe Anfang der Woche an den "schlimmsten" Tasten auch Kragen angebracht (Bild links vorher, rechts nachher).
    Was ich nach ein wenigen Tagen sagen kann, funktioniert das bis jetzt super und Tastaturgefühl ist trotz des reduzierten Hubs nicht anders geworden.

    Hast Du vielleicht schon Langzeiterfahrungen?

    Viele Grüße

    Jürgen