Mac SE bootet nicht mehr

  • Hallo zusammen,


    ich habe letztes Jahr einen Mac SE mit 4MB Memory, 800KB Floppy und 20MB HD erstanden.
    Anfangs funktionierte das System einwandfrei. Es startete von HD und alles sah wunderbar aus - sogar Excel war installiert 8-)
    Dann kam ich auf die glorreiche Idee, das System auseinander zu bauen, um das Motherboard und Gehäuse zu reinigen.
    Nach dem Zusammenbau ging es damit los, dass der Speicher defekt war. Das konnte ich lösen, indem ich für ein paar Euro
    eine Kiste neuer Riegel organisierte. Nun macht aber die Harddisk Probleme und will nicht mehr starten - das System bleibt
    beim Disk-Symbol mit Fragezeichen stehen. Dummerweise habe ich keine Systemdisketten.
    Zwar habe ich jede Menge 1.44 MB und 720KB 3,5''-Disketten, und auf asa.max1zzz.co.uk gibt es ja wohl auch die Systemsoftware
    zum Herunterladen, aber wie bekomme ich das auf die HD oder Disketten??
    Was ich auch noch habe, ist ein internes und externes Iomega SCSI Jaz-Laufwerk (wie ZIP, nur 1GB groß).
    Hat jemand eine Idee, wie ich den Würfel wieder zum Leben erwecken kann? Wäre doch schade ;-)


    viele Grüße, Peter

  • Läuft die Platte denn hörbar hoch? Es könnte ja Strom fehlen oder das SCSI Flachbandkabel ist nicht richtig angeschlossen.


    Wie sehen die Elkos aus? Beim SE gibt es gern Probleme mit auslaufenden SMD Bauteilen. Vielleicht hast Du beim Reinigen den auskristallisierten Kram so unter den Bauteilen verteilt, das nun Kriechströme fliessen? Das Board kann (ohne Akku und Speicher!) in ein Ultraschallbad oder auch im Gläserkurzprogramm in den Geschirrspüler.


    Leider bist Du zu weit von Hannover weg. Ich habe hier ein Testgerät für alte Macs, mit dem sich die Fehler schnell diagnostizieren liessen... .


    Gruß- Georg B. aus N.

    Erfahrung ist Wissen, das wir erwerben, kurz nachdem wir es gebraucht hätten.


    Mein Netz: Acorn | Atari | Milan | Amiga | Apple IIGS | Macintosh | SUN Sparc | NeXT |SGI | IBM RS/6000 | DEC Vaxstation| Raspberry Pi | PCs mit OS/2, BeOS, Linux, AROS, Windows, BSD | Stand-alone: Apple //c | Sinclair QL | Amstrad | PDAs

  • ja - die Platte läuft. Die ELkos sehen doch sauber aus!?
    Ich hab das Mainboard nur etwas vom Staub befreit (Isopropyl).
    Mich würde halt vor allem interessieren, wie ich das MacOS auf die Platte bekommen.
    Ginge das nicht über einen PC mit SCSI? Floppies gingen auch - aber woher??


    viele Grüße, Peter

  • In den Kleinanzeigen gibts mmer mal wieder Angebote zu MacOS 6.x bzw. 7.x.. ansonsten, vielleicht findet sich noch jemand hier um Forum der gegen kleines "Taschengeld" dir nen Satz zukommen lässt?


    Wäre ich nicht schon im Urlaubsmodus und hätte ich meinen Kram nicht schon weggeschlossen, würde ich dir welche machen und schicken - außer du hast Geduld bis zum 01.06.? Dann wäre ich wieder im Lande ;-)


    Grüße,
    Marcus

  • Danke für dein Angebot. Nehme ich gerne an :)
    Geduld ist meine Stärke...


    Dann bekommst du nen Satz Anfang Juni :thumbup:
    Bräuchte bis dahin dann deine Anschrift via PN.


    Grüße,
    Marcus

  • Für den SE habe ich immer ein externes ZIP-Laufwerk verwendet. Finde ich persönlich passender. Auf PC-Seite natürlich dann ein USB-Zip-Laufwerk.


    Systemdisketten habe ich mir damals von knubbelmac.de geholt. (Mittels meines PB Wallstreet Disketten erstellt...)

  • Meinte diesen Rechner http://lowendmac.com/1998/wallstreet-powerbook-g3-series/


    Auf macintoshgarden.org findet man eigentlich alles, was man so braucht. Leider meistens auf englisch. Ach ja, auf knubbelmac gibt es zumindest noch System 7.0.1 auf deutsch


    Das PB habe ich fürs Internet verwendet, Disketten oder Zip damit bespielt. Ich lasse da lieber die DOSE aussen vor, damit ich möglichst keine Probleme habe.


    Kannst statt das PB natürlich auch jeden ander PPC-Mac verwenden, solange diese ein Diskettenlaufwerk intern besitzt. Das PB hat halt keinen Platz weggenommen und hat noch alle Schnittstellen, um damit mit alten Macs zu helfen.

  • Cool wäre natürlich auch, ein PB (Powerbook) älterer Generation zu nehmen und dieses im
    "Target-Mode" zu verwenden. Also die Festplatte des PB als externes SCSI-Gerät zu nehmen.
    Das geht WIMRE vom PB 100 bis 5300/190.

  • ich muss euch enttäuschen - Apple/Mac ist nicht meine Welt.
    Alles, was ich nicht von einem Windows/Linux System aus nicht hinbekomme, kann ich nicht ;-)
    Und SCSI kann man ja auch dort anschließen. Bliebe noch das Problem mit dem Format. Würde mich aber wundern,
    wenn das nicht schon mal jemand gelöst hätte 8-)

  • Oh :tüdeldü: 140, 145, 145b, 150 und 170 können es nicht.
    Hier (http://lowendmac.com/2000/scsi-and-firewire-disk-modes/) steht's


    Oops? Ich hatte mein PB 170 definitiv schon im Targeted Mode (SCSI) am Performa 475, das geht sehr wohl! Der HD30 Adapter auf Centronics hat sogar extra einen Schalter dafür. Firewire hat das PB 170 ja nicht... .

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  • pit2001:


    Apple macht erst Spaß und Sinn, wenn man sich damit etwas intensiver beschäftigt, da Apple z.T. eigene Wege gegangen ist und deshalb immer wieder mal ungeahnte Probleme auftauchen können.


    Bestes Beispiel ist hier die Verwendung "eigener" Festplatten, unterschiedliche und nicht kompatible Verzeichnisstrukturen (HFS, HFS+), Betriebssystem für unterschiedliche Prozessortypen (warum funktionierte MacOS vor 8.5 eigentlich auf den PPC-Prozessoren...? MacOS 8.5 war ja das reine Betriebssystem für PPC... nur so als Beispiel, gibt natürlich mehrere Beispiele davon)...


    Ich fand Apple Macintosh immer recht interessant, da Apple oft kuriose Wege ging... Beispiel hierfür System 7.1.2 für Powermac 6100/7100/8100. System vor 7.5 waren eigentlich reine 68k-Systeme...
    sh.dazu http://apple.wikia.com/wiki/List_of_Mac_OS_versions


    Ich finde, wenn man sich mit klassischen Computer beschäftigt, sollte man sich auch ein bisschen mit Apple Macintosh beschäftigen... die sind es einfach wert... bei mir stand früher fast alles da, was 68k (ab MacSE) bis PPC G3... nicht um zu sammeln, sondern um sich mit den einzelnen Rechnern zu beschäftigen. So ziemlich alle Typen hatten so ihre Eigenheiten.

  • Danke für den Hinweis. Ich bin allerdings in der Unix/DOS/Windows-Welt aufgewachsen.
    Den Mac habe ich mir nur aus historisch/ästhetischen Gründen zugelegt.
    Mein Ehrgeiz beschränkt sich darauf, dass der Mac wieder von Platte bootet.
    Dann wird er wieder ausgeschaltet und nimmt seine endgültige Ruhestätte zwischen PET2001 und CBM 8032 SK ein.
    Und wenn meine Enkel mal dereinst fragen sollten, wie alles anfing....
    8-)

  • Wobei Microsoft mit Windows 95 Apple sehr stark unter Druck setzte und Apple sehr lange brauchte bis man mit Mac OS 8 wieder ein OS vorlegen konnte, was Windows 9x das Wasser reichen konnte. Dabei war Mac OS 8 auch nur eine Notlösung für Apple. Mitte der 90er Jahre hatten sie fast den Anschluss verloren und das wäre beinahe sehr böse ausgegangen. Es hat auf jeden Fall dazu beigetragen, dass Microsoft den sog. Desktop-War endgültig für sich entscheiden konnte, denke ich.


    Ich selbst habe das System 7 in vielen Varianten kennengelernt. Auf meinen Mac Classics hatte ich damals System 7.1 installiert. Auf meinem LC III lief 7.5. Auf meinem Apus 3000 (Clone), den ich mir von meinen ersten Ausbildungsgehältern gekauft hatte, lief zuerst Mac OS 7.6, dann gleich 8.5, 8.6 und danach noch Mac OS 9.1 wobei ich zu dieser Zeit den Rechner schon nicht mehr im alltäglichen Einsatz hatte. Bei mir hatte der Apus 3000 von 1997 bis 2002 als Altagsrechner gedient und war täglich im Einsatz.


    Einerseits war das klassische Mac OS sehr schön und es war auch eine schöne Zeit, aber andererseits mochte ich das ganz schnell nicht mehr nutzen nachdem ich meine ersten Erfahrungen mit (Mac) OS X gemacht hatte.


    Leider habe ich keine Systemdisketten mehr. Die beiden Macintosh Classics und den LC hatte ich dann irgendwann mal verkauft nachdem ich die Lust daran verloren hatte. :shock: Ich meine, ich hätte aber auf dem PC mal ein Programm genutzt, mit dem ich Disketten im HFS-Format am Windows-PC nutzen konnte und auch entsprechend formatieren konnte. Images zurückzuspielen ging auch, meine ich. Ich weiß aber leider nicht mehr wie das Programm hieß bzw. der Treiber. Aber wenn Du einen Windows-PC mit Diskettenlaufwerk hast, sollte man das mit den Erstellen der Bootdisketten/Systemdisketten gut hinbekommen. Vielleicht kann man auch schon von einem externen SCSI-CD-ROM booten, wenn das ROM das schon unterstützt. Damit wäre die Installation der Systemsoftware wohl mit am bequemsten.

  • http://www.apfelwiki.de/Main/T…inationenBeimRechnerstart


    Da könnten ein paar Tastenkombinationen dabei sein, die Dir auch helfen könnten.


    Kann es sein, dass Du beim Reinigen die Batterie runtergenommen hast vom Board? Dann weiß der Mac sehr wahrscheinlich nicht mehr, dass er von der Festplatte booten kann und soll. Das kann man ihm aber beim Booten auch durch eine Tastenkombination sagen: ⌫#Starten von SCSI-Laufwerk mit ID "#" ... das müsste gehen.

  • Danke für den Hinweis mit der Tastenkombi: probier ich heut abend gleich mal aus :-)
    800KB Disketten im Apple-Format lassen sich definitiv am PC nicht herstellen - da ist die Hardware vor 8(


    viele Grüße, Peter

  • Schade ... manchmal könnte es auch einfach sein. :( Dann drücke ich Dir mal die Daumen, dass er wieder von Diskette booten mag. Bevor Du die Platte aber ganz platt machst, versuch mal im Kontrollfeld "Startvolumen" die Platte als Startvolume auszuwählen und vorher zumindest darauf zuzugreifen. Ggf. mach dann mal einen Doppelklick auf den Systemordner der Festplatte, wenn der nicht mit dem vertrauten Symbol angezeigt wird. Danach sollte der wieder das vertreute Symbol haben. Manchmal können Macs in dieser Hinsicht auch olle Zicken sein.

  • letztes Wochenende habe ich noch einen Anlauf übernommen, den Mac wieder auf die Beine zu bekommen.
    Die Platte (Quantum Prodrive ELS) scheint definitiv hinüber zu sein - sie läuft kurz an und geht dann wieder aus :huh:
    Von den dubiosen Rettungsversuchen, die auf youtube angeboten werden, sehe ich lieber ab...
    Ich hab mir stattdessen einen alten PC für 15€ im Umkreis erstanden und darauf mit einem ebenfalls
    antiken Symbios SCSI-Controller aus meinem Fundus CentOS 5 installiert. Nach einigen Software-Updates
    konnte ich damit eine 1GB IBM-Platte aus dem Keller mit HFS formatieren.
    Aus http://www.mediafire.com/download/mjnozywm5ym/vmac.zip habe ich dann das Plattenimage (hfs20M.DSK)
    unter CentOS gemountet (Anleitung: http://www.gryphel.com/c/image/index.html - Abschnitt unter "Linux")
    und alle Files der virtuellen Boot-Disk auf die Hardware-Disk kopiert. Letztere habe ich dann wieder in den Mac
    eingebaut und naiverweise gehofft, ich könnte nun booten. Ging leider nicht, aber immerhin habe ich jetzt
    eine funktionierende Platte und wenn ich Boot-Disketten hätte.... ;)

  • Nuja, dauert ja nich mehr lange xD falls sich bis dahin niemand findet - mit den richtigen Disks bekommst du die Platte auf jeden Fall richtig formatiert und installiert.
    Hau die alte Platte aber mal noch nicht weg - vielleicht laesst sich da doch noch was machen...


    Gruesse aus dem fernen Lande,
    Marcus

  • Hast du die Platte noch?
    Wenn ja würde ich sie gerne nehmen - in der Hoffnung dass bei deiner nur die Elektronik hinüber ist. (habe hier die Platine einer 40MB SCSI Quantum aus einem Mac SE)

  • ich glaube eher es ist die Mechanik. Auf Youtube habe ich die selben Symptome wie bei meiner Platte gesehen. Beim Einschalten laufen die Platten los, aber der Arm mit den Schreibleseköpfen ist festgebacken, wahrscheinlich an verharztem Öl...

  • Kann man wieder hinbekommen - die Garantie geht dann zwar flöten ( ;-) ) aber solange die Köpfe nur kleben ist alles io.
    Bei meinem Mac waren hingegen die Köpfe selbst beschädigt und schliffen über die Oberfläche... einmal kurz das Dateisystem gesehen und schon war die Platte tot...

  • Hallo zusammen,


    wie bereits an anderer Stelle angekündigt, fasse ich hier nochmal zusammen, wie ich meinen SE wieder auf die Beine gestellt habe.
    Wie erwähnt, bestand das Problem darin, dass die Platte hops ging und ich keine Systemdisketten hatte. Da das eigenwillige
    800KB-Format von keinem PC aus geschrieben werden kann und darüberhinaus selbst mit funktionierenden Disketten
    keine x-beliebigen Festplatten installierbar sind, bestand die einzige Chance, den Mac (selbständig!) wieder startklar zu
    bekommen darin, eine SCSI-Harddisk, die ich glücklicherweise noch eingemottet hatte, anderweitig zu präparieren. Aber der Reihe nach.


    Zunächst habe ich mir einen Mac Emulator besorgt, in dem Fall den Mini vMac . Danach habe ich mir ein passendes Mac OS in Form von Images
    besorgt. Ich wollte kein zu altes, aber auch kein zu fettes und in jedem Fall möglichst ein deutsches OS installieren. Am Ende fiel meine Wahl
    auf 7.1.1 Pro . Als Harddisk-Image habe ich das leere 500 MB große Disk-File hfs500M.dsk von http://www.toughdev.com/conten…ystem-7-5-5-on-mini-vmac/ benutzt. Meine physikalischen Platten sind zwar alle größer (zwischen 1-4 GB), aber auch die 500 MB sind ja eigentlich schon oversized. Ich hatte auch das fertige 7.5.5 Image von der gleichen Seite probiert, aber das sah mir schon viel zu modern aus, bootete zu lange und lies
    am Ende zu wenig Hauptspeicher übrig. Nach der Installation des OS von den Floppy-Images habe ich noch zahlreiche Tools nachinstalliert wie Stuffit Expander, exportfl und Disk Copy 6.1.2 - alles echte Lebensretter ^^ Danach noch einige Apps und Spiele wie Photoshop, Word und Artillery. Da gibt es im Netz ja nix was es nicht gibt :D


    Jetzt zum eigentlichen Problem - wie bekommt man eine in Mini vMac bootfähige Imagedatei so auf eine physikalische Platte, dass der Mac startet?
    Die in dem Zusammenhang hilfreichste Seite war HFSFromScratch , bei der es vordergründig um die Vorbereitung eines SD-basierten SCSI Hard Drive Emulators geht. Aber letztlich ist es bei dem in der Lösung beschriebenen Vorgehen egal, ob sich hinter der Linux-Device eine Emulation oder ein anderes blockorientiertes Gerät befindet.


    Zur verwendeten Linux-Kiste: da mein alter SCSI-Controller (Symbios Logic 53c810) seit längerer Zeit nicht mehr unterstützt wird, habe ich mir ein centOS 5 Linux auf einen entsprechend betagten Pentium 4 Rechner installiert und daran die 2GB-Platte gehängt (ST32430N). Das mit Mini vMac installierte Image hatte ich auf einen USB-Stick gepackt:


    [root@localhost ~]# ls /media/8GB
    711pro500M.dsk


    Zunächst habe ich mir über den auf der Seite angegebenen Link hfsdisk heruntergeladen und installiert.


    [root@localhost ~]# tar zxvf hfdisk-a7659ed.tar.gz
    [root@localhost ~]# cd hfdisk-a7659ed/
    [root@localhost ~]# make
    [root@localhost ~]# cp hfdisk /usr/bin
    [root@localhost ~]# chmod 755 /usr/bin/hfdisk


    Danach habe ich die Anzahl Sektoren meiner Platte ermittelt.

    [root@localhost ~]# fdisk -l /dev/sda


    Platte /dev/sda: 2149 MByte, 2149071360 Byte
    64 heads, 32 sectors/track, 2049 cylinders
    Einheiten = Zylinder von 2048 × 512 = 1048576 Bytes


    Gerät boot. Anfang Ende Blöcke Id System
    /dev/sda1 * 1 16 16368 83 Linux
    /dev/sda2 17 272 262144 82 Linux Swap / Solaris
    /dev/sda3 273 2049 1819648 83 Linux


    Die Partitionierung der Platte ist schnuppe, da sie sowieso überbügelt wird - also aufpassen, dass man sich hier nicht beim Device vergreift!
    Um auf der sicheren Seite zu bleiben, habe ich die Anzahl Sektoren der Platte so berechnet: 64 * 32 * 2049 = 4196352.
    Wegen des 2GB Datei-Größenlimits von ext2 liegt die Beschränkung hier aber bereits bei 4194303 Sektoren.
    Mit dieser Zahl bin ich im Wesentlichen den weiteren Anweisungen gefolgt.


    [root@localhost ~]# dd if=/dev/zero of=disk.img bs=512 count=4194303
    4194303+0 Datensätze ein
    4194303+0 Datensätze aus
    2147483136 Bytes (2,1 GB) kopiert, 68,0009 Sekunden, 31,6 MB/s
    [root@localhost ~]#
    [root@localhost ~]# hfdisk disk.img
    disk.img
    Command (? for help): i
    Device block size [4194303]:
    new size of 'device' is 4194303 blocks
    Command (? for help): C
    First block [64]:
    Length (in blocks, kB (k), MB (M) or GB (G)) [4194239]: 32
    Name of partition: Driver_Partition
    Type of partition (L for known types): Apple_Driver
    Command (? for help): C
    First block [96]:
    Length (in blocks, kB (k), MB (M) or GB (G)) [4194207]:
    Name of partition: Mac_Volume
    Type of partition (L for known types): Apple_HFS
    Command (? for help): p
    disk.img
    # type name length base ( size ) system
    disk.img1 Apple_partition_map Apple 63 @ 1 ( 31.5k) Partition map
    disk.img2 Apple_Driver Driver_Partition 32 @ 64 ( 16.0k) Driver
    disk.img3 Apple_HFS Mac_Volume 4194207 @ 96 ( 2.0G) HFS


    Block size=512, Number of Blocks=4194303
    DeviceType=0x0, DeviceId=0x0
    Drivers-
    1: @ 64 for 32, type=0x1


    Command (? for help): w
    IMPORTANT: You are about to write a changed partition map to disk.
    For any partition you changed the start or size of, writing out
    the map causes all data on that partition to be LOST FOREVER.
    Make sure you have a backup of any data on such partitions you
    want to keep before answering 'yes' to the question below!


    Write partition map? [N/y]: y
    The partition map has been saved successfully!



    Partition map written to disk. If any partitions on this disk
    were still in use by the system (see messages above), you will need
    to reboot in order to utilize the new partition map.


    Command (? for help): q
    [root@localhost ~]#


    Als nächstes wird das lido image in das Plattenimage eingebettet. Dabei nehme ich noch zwei Modifikationen vor.

    [root@localhost ~]# dd if=/tmp/lido.img of=disk.img seek=64 bs=512 count=32 conv=notrunc
    32+0 Datensätze ein
    32+0 Datensätze aus
    16384 Bytes (16 kB) kopiert, 0,0423091 Sekunden, 387 kB/s
    [root@localhost ~]#


    Dann wird das Plattenimage mit dem Mini vMac Diskimage vervollständig.


    [root@localhost ~]# dd if=/media/8GB/711pro500M.dsk of=disk.img seek=96 bs=512 conv=notrunc
    1024000+0 Datensätze ein
    1024000+0 Datensätze aus
    524288000 Bytes (524 MB) kopiert, 60,4361 Sekunden, 8,7 MB/s


    Im letzten Schritt habe ich dann das fertige Image auf die physikalische Platte verfrachtet.


    [root@localhost ~]# dd if=disk.img of=/dev/sda
    4194303+0 Datensätze ein
    4194303+0 Datensätze aus
    2147483136 Bytes (2,1 GB) kopiert, 447,016 Sekunden, 4,8 MB/s
    [root@localhost ~]#


    Wie ihr auf dem Bild unten seht, hat sich die Mühe gelohnt und ich kann mich jetzt endlich wieder
    mit etwas Vernünftigem abgeben... :tüdeldü: