Archimedes 310 Arthur 1.1

  • Hallo

    wie ich ja schon anderweitig berichtet habe , war ich ihn Paderborn und habe zwei 310er und einen A7000 erworben.

    Nun eine frage zum Betriebsystem bzw. den Roms.

    Es war auf beiden 310er ein Risc OS 2.00 Installiert , mein Wunsch war es den Werdegang des Betriebsystem in Chronologischer Reihenfolge darzustellen .

    Also ein 310er sollte mit Athur ausgestattet sein ein weiter mit Risc OS 2.0 und der 410er mit 3.10.


    Problem war ich hatte keine Athur roms, heute beim stöbern meiner Sachen finde ich Athur 1.1 :mrgreen:

    nur waren es keine vier roms sondern nur 3, bzw. es drei mit der Bezeichnung rom1, rom2, rom3,

    ein weiteres war dabei allerdings ohne rom Bezeichnung.


    Ich habe diese auf gut Glück eingebaut und siehe da es meldet sich Athur 1.2(1.1)

    oder genauer gesagt ich lande im DESKFS.

    Die Roms hatte ich von einen Freund der mir sagte das es eigentlich nur drei sein sollten , nun meine frage .


    Meines wissen bestand das Betriebsystem immer aus vier roms , oder liege ich hier falsch?

    Wenn nicht kann es sein das rom 4 ein beta rom oder der gleichen war?


    Wenn ich im CLI die Module Aufrufe erhalte ich deren 23 , da Athur ja mehr oder weniger Beta war

    müsste dies wohl stimmen.


    Hat jemand eventuell noch infoś


    Gruß

    Thomas

  • Also, ich kenn irgendwie auch nur Mainboardbilder mit 4 ROMs.

    Heißt aber nichts.


    Gitb es denn einen Desktop ?



    Die Arthur ROMs gab es auch irgenwo im Netz. Vielleicht kannst Du ja damit vergleichen. (planet-emu oder sowas)



    PS: im Titel fehlt ein "r"

    -- 1982 gab es keinen Raspberry Pi , aber Pi und Raspberries

  • PS: im Titel fehlt ein "r"

    Jetzt nicht mehr :tüdeldü:

    Denn Feindschaft wird durch Feindschaft nimmermehr gestillt; Versöhnlichkeit schafft Ruh’ – ein Satz, der immer gilt. Man denkt oft nicht daran, sich selbst zurückzuhalten; Wer aber daran denkt, der lässt den Zorn erkalten. Sprüche von Buddha, aus dem ‹Dhammapada›.


    Mein Netz: Acorn | Atari | Milan | Amiga | Apple //e und IIGS | Macintosh | SUN Sparc | NeXT |SGI | IBM RS/6000 | DEC Vaxstation und Decstation| Raspberry Pi | PCs mit OS/2, BeOS, Linux, AROS, Windows, BSD | Stand-alone: Apple //c und III | Commodore 128D | Sinclair QL | Amstrad | PDAs

  • Ja ,nicht nur im Titel :anbet:


    Wie auch immer, es scheint ja alles richtig zu sein .

    Arthur läuft wie es soll und 23 geladene Module ist ebenfalls in Ordnung.

    Morgen mache ich mal mit der Acorn Testdisk eine Überprüfung und stelle mal ein Bild der Roms ein.



    Gruß Thomas

  • Guten Morgen

    fritzwalter


    Erstelle, poste biite auch Bilder von der Hardware, speziell auch von den Bezeichnungen


    hast du zwei unterschiedliche Mainboards, oder sind es identische,

    gab wohl 3 Mainboard Versionen,

    1* 1MB, die beiden anderen dann je mit 4MB

  • Hallo an die Archimedes Fraktion!


    Den ersten Archi gab es als 305 mit 512k RAM, als 310 mit 1MB RAM und die 410/440 mit 1 bzw. 4MB.

    Unser 310 wurde mit Arthur 1.2 ausgeliefert. Von den ROMS tragen 3 St. einen Arthur Aufdruck, das 4. keinen.


    Die RiscOS 2 ROMs konnte man nach Ziehen der Arthur ROMs einfach so einstecken.

    Für ein RiscOS 3.1 braucht es ein sogenanntes ROM Carrierboard. Die ROMs sind größer und es müssen daher noch ein paar

    Adressleitungen "geholt" werden.


    Das Arthur Desktop wurde in BASIC geschrieben und ich glaube niemand hat es je richtig benutzt.

    Es war gut zum Angeben, weil es als BASIC Programm schneller lief als was ein AMIGA damals ablieferte.


    Der Supervisor Modus war als Start angesagt. Von dort aus hatte man die Kontrolle und konnte das BBC Basic starten oder eben den Desktop.

    Viele Programme ließ man von Floppy booten.

    Die haben dann ersteinmal den Rechner per diverser config Befehle umkonfiguriert, das System resettet und dann erneut gebootet.

    Leider wurden die Einstellungen nicht zurückgesetzt und hinterließen ein umkonfigurierten Rechner.

    Abhilfe schaffte ein kurzes Programm (Kommandodatei vom Typ obey) das man aufrief um "seine" Einstellungen vorzunehmen.


    Arthur 1.2 hat aber mit RiscOS 2 nicht viel gemein, es ist eigentlich das adaptierte OS vom BBC Master für den neuen ARM2 Prozessor.

    Mit den neuen ROMs kam auch eine Diskette (oder waren es zwei) mit denen man einige Programme unter dem neuen OS zum Laufen

    bringen konnte. Bei einigen war das nicht möglich.


    Grüße

  • Noch ein Nachtrag zum A7000.


    Bitte, falls noch nicht geschehen, den internen Akku kontrollieren, gegebenfalls erneuern oder entfernen.

    Wenn ich schätzen sollte sind min. die Hälfte aller A7000 den Akku-Tod gestorben.

    Der 310 hat eine Batterieschale, die vom Board entfernt montiert wurde. Aber auch da können die Batterien auslaufen.

  • Hallo Freund der Eichel,


    fishermansfriendtoo


    Der 7000er den ich erworben hatte war in einen guten Zustand ,der Akku war schon entfernt worden und lag in einen Plastikbeutel bei.

    Allerdings war dieser schon ausgelaufen so das ich mir den Batteriebereich genauer angeschaut habe.

    Auch hier war der ein oder andere Bereich leicht angegriffen , dieser ließ sich aber seh gut Reinigen , danach wurde einer neuer Akku eingebaut und der Rechner läuft nun so wie er soll.


    Zu den beiden 310er.


    Der erste hat 1MB Ram und ein Midi Podul

    in diesen habe ich die Arthur Roms 1.1(1.2) verbaut

    Des weitern ist hier ein VIDC Enhancer von Atomwide installiert.

    Leider wurde der Schalter vorne verbaut , was natürlich sehr schade ist da der Rechner keinen Gilb hat.


    Dabei die Original Tastatur mit roten F-Tasten und der Original Maus.

    Leider wurde


    Handbücher von Arthur und Risc OS lagen ebenfalls dabei.


    Der zweite Rechner war ohne Tastatur und Maus

    Dieser ist mit 4mb ausgestattet und hat ein SCDI Podule installiert (Lingenuity) , eine SCSI HD ist ebenfalls Verbaut läuft aber nicht.

    Hier sind Risc OS 2.00 Roms eingesetzt.


    Was fishermansfriendtoo geschrieben hat kann ich nur bestätigen


    Nun noch ein paar Bilder, wer etwas bestimmtes brauch bitte melden


    Gruß

    Thomas

  • Ja, das sind noch immer schöne Geräte.

    Unglaublich viel Geld haben die damals auch gekostet, aber nach dem ich den Archi zum ersten mal live gesehen habe, musste

    ed dieser Rechner sein und kein anderer.

    A310 ca. DM 3200,00

    Lingenuity SCSI Interface + Backplane + 80 MB SCSI Harddisk DM 2000,00

    Die Rechnungen finde ich bestimmt noch, Katalog vom Händler GMA bestimmt auch noch einen.

    Der auf 4 MB aufgerüstete 310er hat bestimmt auch den neuen MEMC1a Memory Controller bekommen.

    Der brachte auch noch mal mehr Geschwindigkeit durch interne Optimierung.

    Einen VIDC Enhancer (brachte höhere Bildwiederholfrequenzen) hat meiner auch als Selbstbaulösung (Platine selbst geätzt).

    Die Umschaltung erfolgt automatisch durch ein nachzuladendes Softwaremodul, kein Schalter vorhanden.

    Übrigens gibt der Tantalkondensator auf der 12V Schiene gerne auf, macht Kurzschluß und das Netzteil startet nicht.


    Als Demosoftware brauchst du unbedingt das Lander-Demo oder als Vollversion Zarch getauft.

  • Rechnungen finde ich bestimmt noch, Katalog vom Händler GMA bestimmt auch noch


    Von sowas sind Scans immer schön !


    Das mit dem VIDC Enhancer ist irgendwie "zweischneidig". Immerhin betreibt man dann den VIDC ziemlich deutlich über Spec.


    Die Anfangspreise in DLand waren wohl wirklich ziemlich jenseits von dem, was man für Homecomputer sonst so gewohnt war. Dementsprechend hat die Maschine auch erstmal nur einen Achtungserfolg erzeilt und ist erst ab dem A3000 wirklich so richtig ernst und in bißchen höheren Stückzahlen angenommen worden.


    Die frühen Geräte haben auch noch so bißchen eine "Handwerksanmutung". Die Gehäuse und die Holzschrauben in den Frontplatten und auch bißchen die Optik der Boards - das mutet alles irgendwie sehr rustikal und nach "handmade" an. Bißchen wie so ein Kasten-Landrover (Stichwort Türscharniere).

    -- 1982 gab es keinen Raspberry Pi , aber Pi und Raspberries

  • Hallo,


    Softwareseitig bin ich glaube ich gut aufgestellt , habe mittlerweile eine ordentlich Anzahl an Acorn Rechner .

    2 x Archimedes 310

    1x Archimedes 410 Arm 8mb

    2.x Risc PC mit Strongarm und 5x86 Karten

    1x Acorn 7000

    1X Iynonix


    und natürlich diverse Literatur , PRM, Handbücher und eine Menge an Zeitschriften , Deutsche und Englische.


    Gruß

    Thomas

  • Guten Morgen allerseits,


    habe am Wochenende etwas Zeit gefunden trotz Arbeit ein wenig mit Arthur zu experimentieren.

    Wie hier schon gesagt wurde ist dies nur eine verbesserte Acorn BBC Variante mit ARM CPU.


    Der Desktop ist eigentlich nicht zu gebrauchen, Stärke liegt ganz klar in CLI, hat natürlich den Vorteil das man die Basics

    wieder besser verinnerlicht .


    Wie auch immer die Alten Acorn Archimedes Rechner sind von der Hardware und Qualität für mich die Besten.

    Robust verarbeitet gut zu erweitern und natürlich Reparatur freundlich, wobei bei diesen Rechnern sehr wenig ausfällt.


    Gruß

    Thomas

  • Ja, wir hatten davor den Schneider CPC.

    Von daher war man das Arbeiten ohne Desktop gewöhnt.

    Was mir noch gut in Erinnerung ist, war der List-Befehl. Kaum hatte man nach der

    Eingabe die Enter-Taste gedrückt war er mit dem Scrollen schon durch. Es gab extra eine

    Tastenkombination mit dem man den Durchlauf auf dem Bildschirm bremsen bzw. anhalten konnte.

    Sonst hätte man nichts erkennen können.

  • Es ist vor allem mal wieder so ein Beispiel für das völlig untypische Handling in diesem System, was aber, wenn man sich mal dran gewöhnt hat, man eigentlich gar nicht anders haben will. Am Ende ist ja "Ctrl+N und ." das gleiche Kommando wie "dir /p" unter DOS oder ein "ls | more" unter Unix. Es ist nur viel schneller getippt und man vermißt es einfach anderswo. Gibt da noch so ein paar andere Sachen, auch wenn die vielleicht unter Arthur auch noch nicht dabei sind; ich fand immer dieses "fancy print" Format (für Ausdrucke) und unter Basic den @% Parameter für formatierte Zahlenkolonnen und auch z.B. die LookUpTables für Colours (TranslateColour) irgendwie klasse.

    -- 1982 gab es keinen Raspberry Pi , aber Pi und Raspberries

    Edited once, last by ThoralfAsmussen ().

  • Hallo ,


    der Archimedes 310 läuft nun endlich so wie er soll, mit Arthur 1.2.

    Eigentlich ist das System mit Arthur nicht wirklich brauchbar wie hier schon angedeutet wurde aber da ich ja nun alternative Systeme

    in Bestand habe ist dies zu verschmerzen.


    Auf der Suche nach eventueller Arthur Software bin ich auf diese Seite zufällig gestoßen, war mir bis dato jedenfalls nicht bekannt.


    arcarc.nl


    hier liegen 38 gb an Software die wenn man mag auch komplett Downloaden kann.

    Ist bestimmt das ein oder andere für euch dabei.


    Natürlich sind dies nicht 38gb für Arthur. ab RISC OS 2.0 aufwärts.


    Gruß

    Thomas