Versand aus USA

  • Ich möchte mir durch einen Freund ein größeres, schweres Paket (natürlich mit Elektroschrott :)) aus den USA schicken lassen.
    Sicher hat der eine oder andere von euch Tipps parat, wie man sowas am günstigsten bewerkstelligen kann ... ?

  • Moin Nachbar,


    meinst du den reinen Transport oder die Einfuhr, also Zoll und EUSt.


    Einfuhr hab ich schon ein paarmal gemacht. Da kannst du auch beim Zoll im Internet nachschauen.
    Recht informativ.
    Geschenke bis 45 EUR und sonstige Sendungen bis 21 EUR sind komplett frei. Du musst aber den Wert belegen koennen.


    Noch Fragen fuers erste?

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    (aus: IBM BIOS Source Listing)

  • Je nachdem, was "größeres, schweres Paket" genau bedeutet, macht es evtl. Sinn, es in kleinere Sendungen aufzuteilen. Ansonsten könnte der Zoll unterstellen, dass die Einfuhr zu gewerblichen Zwecken sei. Und das ist schwer zu widerlegen.

  • Moin Nachbar,


    Geschenke bis 45 EUR und sonstige Sendungen bis 21 EUR sind komplett frei. Du musst aber den Wert belegen koennen.


    Und wenn das so läuft, wie hier in Berlin, dann wird der Wert des Geschenkes mal eben gegooglet und das Ergebnis (egal wie realistisch das ist) als Wert angenommen und verzollt. :)

  • Na, so schlimm ist es (zumindest hier) nicht. Vorgestern ist mein Kaypro II aus den USA angekommen.


    Versendet wurde er via UPSS, was leider ziemlich teuer Spaß war (an die 100 Dollar), aber der Verkäufer wollte nichts anderes machen, leider.


    Früher habe ich mir Sachen aus Japan etc. via Sea Mail schicken lassen. Hat zwar sechs Wochen gedauert, ein Paket mit etwa 25 Kilo hat aber um die 20 EUR gekostet. Ob dies aber noch heutzutage so möglich ist, bzw. aus den USA überhaupt geht, keine Ahnung.


    Der KayPro ist dann hier bei hiesigem Zoll gelandet. Ich mußte den PayPal - Beleg vorlegen, mit dem ich den Bekannten bezahlt habe und das war es. Mehr wollten sie nicht sehen. Hat mich eine Viertelstunde auf dem hiesigen Zoll und etwa 40 EUR Steuern und Zoll gekostet. War leider kein billiger Spaß, aber was anderes fiel mir nicht ein.

  • Es geht mir um eine möglichst günstige Versandmöglichkeit, die Geschichte mit der Einfuhrumsatzsteuer und dem obligatorischen Besuch beim Zollamt kenne ich schon zur genüge.
    Zerlegen in mehrere kleine Sendungen geht nicht, es handelt sich um ein einzelnes Gerät.
    Das Teil wiegt 22kg und ist ca. 60x40x20cm groß, zzgl. Verpackung.
    Ich fürchte, die Versandkosten werden nicht ganz ohne sein...

  • Ich mußte den PayPal - Beleg vorlegen


    Die Beamten haben mir die Belege von Paypal oder die ausgedruckte Ebay Auktion schon fast aus der Hand gerissen. Klar, ist fuer die dann auch sofort nachvollziehbar
    Es soll vorgekommen, dass man ein Geschaeft in Raten bezahlt. :tüdeldü:

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  • Hi,


    also vor Jahren gings noch mit Seefracht aus den USA extrem günstig...


    Nur heutzutage will oder kann das keiner mehr machen..darum ist für mich USA nicht mehr Interesant weil Porto meist über den Restlichen Kosten...er soll doch mal nach seefracht fragen..


    Gruß Jogi


    Ob jetzt Seefracht der richtige begriff ist ??? auf jeden fall hats lange gedauert aber wie gesagt war extrem billig...

    Ordnung ist das halbe Leben, aber wer mag schon halbe Sachen!


    Ich sammle nicht ich habe nur 106 VC20/VIC20.

  • Manchmal bekommt man etwas NUR aus den Staaten, selbst wenn man Monate das Internet abgrast.
    Aber dann kann man mangels Alternativen auch damit leben.


    EDIT: Andersrum kostet die benannte Sendung bei DHL was um die 95eur

  • USPS (= United States Parcel Service, also die US Post) bietet schon seit mehreren Jahren keine Seefracht mehr an. Habe über die letzten knapp 20 Jahre einen ausgeprägten Erfahrungsschatz mit Versand aus USA und vor allem Japan (da geht Seefracht noch, allerdings sind 20€ Versandkosten für ein 20kg Paket ins Reich der Fabel zu verweisen) sammeln können und habe auch mit den kleinen Unterschieden von Zollämtern in verschiedenen Städten zu tun gehabt.
    Wenn Du jemanden in den USA hast der gerade einen Container nach DE versendet, dann ... billigere Shipper sind mir nicht bekannt, wäre aber spannend zu wissen.
    USPS hat zudem Anfang des Jahres die Versandpreise etwas nach oben modifiziert.
    Alternativen aus den USA wären u.a. Fedex und UPS, diese sind allerdings nochmal teurer und vor allem nehmen die gern noch eine Vorlagegebühr für die Zolltechnische Behandlung, eher nicht sehr angenehm für den Privatmann.


    Ein wenig off topic:
    Ich wundere mich nur immer wieder, mit was für seltsamen Sprüchen Leute manchmal zum Zoll kommen.
    Geschenksendungen werden generell hinterfragt, da kann ich die Skepsis der Menschen beim Zoll inzwischen gut verstehen. Eine ordentliche Rechnung, Paypal Auszug oder was auch immer, sollte man halt dabei haben.
    Hier in München (also Zollamt Garching) ist seit meiner Rückkunft aus der Schweiz (da läuft die Einfuhrbehandlung ein wenig anders, aber zumeist sehr gut ab) Ende 2011 gibt es da wenig zu kritisieren, freundliche Zollbeamte, klare Regeln und daher aus meiner Sicht wenig Stress als quasi Stammkunde mit zumeist richtig grossen Paketen.

  • und vor allem Japan (da geht Seefracht noch, allerdings sind 20€ Versandkosten für ein 20kg Paket ins Reich der Fabel zu verweisen)


    Ist zwar schon Jahre her, aber für einen FM Towns (Ur-Modell) hab ich per Seefracht mit EMS aus Japan damals 14 US$ bezahlt. Als der dann ankam, hatte ich aber schon wieder vergessen, dass ich den überhaupt gekauft hatte. :D


    Quote

    und vor allem nehmen die gern noch eine Vorlagegebühr für die Zolltechnische Behandlung, eher nicht sehr angenehm für den Privatmann.


    Ja, die kümmern sich aber dann auch um die komplette Verzollung, so dass solche Pakete direkt bei einem ankommen und man die evtl. anfallenden Gebühren einfach an den Postboten zahlt. Das mag dem ein oder anderen lieber sein, als selbst mit den ganzen Papieren zum Zoll fahren zu müssen.

  • Vor 10 Jahren war einiges viel günstiger, sicher. Aktuell zahlt man halt dabei deutlich mehr. Beispiele aus den letzten Monaten (Jahren ) kann ich gern beibringen. Wenn ich könnte, würde auch in der Zeit zurückreisen, hilft für aktuelle Shipments nicht wirklich, leider. ;).
    Wenn Du aktuell günstigere Shipper aus Japan nennen könntest, wäre Dir mein Geldbeutel sehr dankbar. :anbet:
    Prinzipiell habe ich meine Pakete auch lieber an der Haustür, Kurierdienste für wenig Leistung zusätzlich zu bezahlen, sehe ich allerdings nicht ein. Fahre meist 1x in 2 Wochen zum Zollamt, ist kein Thema für mich. Von der besseren Kontrolle über den Prozess mal ganz abgesehen. 8-)

  • Hatte mir im Jahre 2005 aus Japan eine Ladung Bücher nach Hause geschickt, die ich nicht mit Flugzeug schicken wollte. Es waren locker an die 20 kg. Bezahlt wurde ein Betrag, der damals in EUR etwa 20 - 30 ausgemacht hat. Soviel zum Thema Fabel.



    Aktuellen Stand kenne ich allerdings tatsächlich nicht.

  • Sorry Toast_r, ich möchte doch antworten.
    2005 ist 9 Jahre her und damit aktuell Geschichte. Heute ist das fabelhaft, wie schon geschrieben. Importiere alte Rechner privat aus Japan seit ca. 15 Jahren. Ein 20kg Paket per Surface parcel (Das ist Sea Shipping und braucht ca. 2 Monate) kostet JETZT
    10.250 Yen (ca. 80€), nachzulesen bei der Jap. Post und kann durch einige erhaltene Pakete aus diesem Jahr auch bestätigt werden.

    Meine US Empfehlung findest Du weiter oben, suche Dir jemand der einen Container per Schiff nach DE schickt.
    Suche selbst seit ein paar Jahren nach einer Alternative zu USPS.

  • Ein 20kg Paket per Surface parcel (Das ist Sea Shipping und braucht ca. 2 Monate) kostet JETZT
    10.250 Yen (ca. 80€)


    Bringst du da nicht was durcheinander?


    Air Mail = per Luftfracht
    Surface Mail = Überland
    Sea Mail = per Schiff


    (von teuer nach billig und schnell nach langsam)


    Surface geht von Japan aus natürlich auch erstmal per Schiff, denn Japan ist eine Insel. Aber Surface ist nicht dasselbe wie Sea Mail.

  • Toast_r fragt nicht nach Japan sondern USA. Wäre für ihn sicherlich angenehmer, wenn er weniger zu Japan und mehr zu Kalifornien hören würde, :S
    Kurzes Googeln nach Sea ergab Intercargo www.intercargo.com.


    Sie bieten u.a. auch Sea Freight für kleinere Pakete. Grob gerechnet mit Deinen Angaben scheint allerdings USPS gleich auf zu liegen mit Air Freight.


    Ich fürchte, da kommst Du nicht um die 200 Dollar herum für den Versand...


    Man hätte noch die Möglichkeit, herum zu fragen, ob nicht jemand auf einem Business Trip in die USA ist. Meistens reist man da mit leichtem Gepäck und könnte was mitnehmen. Ist aber wohl nur dann machbar, wenn man sich gut kennt, angesichts der aktuellen Paranoia mit Terror und Drogen...


    Frag doch einfach mal bei irgendwelchen Umzugsfirmen (Panalpina?) oder in einem Oldtimerladen. Die haben ständig Container unterwegs zwischen USA und D, vielleicht haben sie eine Idee?


    Edit: noch eine Idee. In Expatriatsforen nachfragen, ob nicht gerade jemand aus den USA zurückkehrt und einen vollen Container bucht und noch Platz hat. Natürlich stellt sich allerdings die Frage, ob sie dies für einen Fremden auch mitnehmen...

  • Na, so schlimm ist es (zumindest hier) nicht. Vorgestern ist mein Kaypro II aus den USA angekommen.


    Ok, das ist jetzt offtopic - aber für mich bedeutet das es gibt einen zweiten Kaypro II in Lorsch :tüdeldü:


    Viele Grüße
    Andreas

  • @timo weirich


    >>Bringst du da nicht was durcheinander?


    >>Air Mail = per Luftfracht
    >>Surface Mail = Überland
    >>Sea Mail = per Schiff


    Nein, die Japan Post bietet keine separate Sea Mail unter dem Namen SEA an, da heisst dann wirklich SURFACE und ist die günstigste Variante.
    Kommt immer per Schiff nach Hamburg und braucht ca. 2 Monate.
    Wäre schön wenn es günstiger ginge, zudem muss der Versender den extra Carrier auch anbieten wollen.


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    Features of International Parcel Post - https://www.post.japanpost.jp/int/service/i_parcel_en.html


    There are three shipping types: Airmail, Surface mail and Economy Air (SAL).
    A discount that offers a 10% to 20% available depending on the number of articles posted.
    The maximum weight limit is 30 kg. (Weight limits vary by country.)
    ....
    ------------------------------------------------


    Aber nun zurück zu USA.


    DigitalMachine:
    Schwere Sachen aus den USA mitbringen per Flieger ? Per Business oder First sicher machbar, finde da mal einen, der aus den USA noch genug Freigepäck übrig hat.
    Bei mir ist immer gut gefüllt und extra Gepäck ist nicht wirklich mehr günstig.


    Ok, wünsche ehrlich Erfolg bei der Suche.

  • OldBits: das ist gar nicht so abwegig. Ich kann Dir an der Stelle zehn bis fünfzehn Leute nennen, die regelmässig zu Geschäftsbesprechung in die USA fliegen und mit nicht mehr als einem kleinen Trolley unterwegs sind. In meinem letzten Projekt war ich selbst viel unterwegs, wenn auch meistens "nur" nach London. Wenn man ankommt, ein Meeting besucht, im Hotel schläft und wieder zurückfliegt, wozu dann voll bepackt unterwegs sein? Ich war meistens zu den Meetings mit einem kleinen Trolley, der als Handgepäck durchging und einer Laptoptasche unterwegs, da ich auch keine Lust habe, am Gepäckband zu stehen und zu warten. Übrigens, fast immer nur Holzklasse.




    hexagon: ich glaube, Lorsch ist die Stadt mit der größten Dichte an Kaypros in Europa! :thumbsup:

  • Back to Topic bitte...

    Viele Grüsse
    Roman
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    ...auch das Zukünftige wird ein Morgen haben, das es zum Gestrigen werden lässt...


    Viele Grüsse aus der Schweiz
    https://webnose64.ch