Sharp IQ Organizer

  • Der japanische Organizer Sharp PA-S1/S1s ist das letzte Modell der PA-Serie und das billigste zum Zeitpunkt der Einführung (er war mehr als doppelt so billig im Vergleich zum Flaggschiff PA-9500). Es ist auch eines der am weitesten verbreiteten Sharp-Organizer-Modelle mit dem IC-Karten-Slot. Er wurde 1991 eingeführt und 1994 als PA-S1s-Modifikation wieder eingeführt und blieb bis mindestens 1999 in Produktion, womit er die gesamte Zaurus/PI-Serie überlebte.


    Der PA-S1 ist im Wesentlichen eine abgespeckte Version des PA-8800, obwohl sie von den Funktionen her identisch(?) sind.



    Neben der PA-S1 wurde zur gleichen Zeit ein weiteres Modell, die PA-T1, eingeführt. Es hatte ein etwas anderes Design und doppelt so viel Speicher, aber seine Lebensdauer war kurz.



    Zum Schluss wollen wir noch PA-S1 und PA-S1s vergleichen:





    Neben der oben abgebildeten PA-S1 (hergestellt im April 1999) habe ich auch eine kundenspezifische IC-Karte auf Basis der serienmäßigen Basic-Karte PA-7C18 erhalten (dieses Modell sollte am PC programmiert werden). Leider ist die Custom-App (sie speicherte Gewinnkombinationen aus einer japanischen Lotterie) wegen der leeren Batterie nicht mehr vorhanden. Das Interessante an dieser Karte ist jedoch, dass sie im Dezember 1997 produziert wurde, was die PA-7C18 den langlebigsten (?) japanischen IC-Karten macht (Sharp führte sie 1989 ein):


  • An den Organizern ohne IC-Karten-Slot bin ich generell nicht interessiert. Aber ich habe beschlossen, einige von ihnen zu kaufen:

    PA-6000 ist eine abgespeckte Version des PA-7000, die nur ein Telefonbuch, Notizen und einen Taschenrechner enthält.

    PA-6100 basiert auf PA-6000 und hat ein 6-sprachiges Wörterbuch (offenbar basierend auf der PA-7C3-Karte). Ich habe zwei Versionen des PA-6100: Original und Redesign (Bware-Branding).

    Es gibt auch das PA-6110, das auf der PA-7C6-Karte basiert (7 Sprachen).

    Alle diese Geräte sind sehr dünn - nur 3,5 mm!



    Dies sind die Standardgehäuse, die mit den Geräten mitgeliefert wurden.



    Schließlich ist hier noch das PA-6500. Es kam sechs Monate vor dem PA-8500 auf den Markt und hatte alle neuen Funktionen: einen größeren Bildschirm mit der Möglichkeit, vier Zeilen Kanji-Zeichen darzustellen, doppelt so viel Speicher und eine interne Uhr. Der PA-7000 wurde immer noch als Spitzengerät verkauft, hatte aber bis auf den IC-Kartensteckplatz all das nicht und hatte einen höheren Preis.



    P.S. Dennis Ich habe auch eine PA-X1-T, die Sie hier zeigen. Der Bildschirm ist in schlechtem Zustand, aber noch funktionsfähig.


  • Der PA-6000 hat mich mit sofort in den Bann gezogen - ein edles Teil - echtes Design.

    Ich konnte einen in Japan ergattern der billig und voll funktionstüchtig war.


    Allerdings bei Deiner Sammlung frage ich mich immer, wo Du die PA her bekommst und wo man solche Informationen her bekommt.

    Du hast ja immer ein sehr gutes Wissen um die IQs. Und diese PA-Organizer gab es nur in Japan, also auch alle Infos nur auf japanisch.


    Das geht doch nicht auf Ebay usw.:nixwiss:

  • Allerdings bei Deiner Sammlung frage ich mich immer, wo Du die PA her bekommst und wo man solche Informationen her bekommt.

    Du hast ja immer ein sehr gutes Wissen um die IQs. Und diese PA-Organizer gab es nur in Japan, also auch alle Infos nur auf japanisch.

    Yahoo Auctions und Mercari. Was die Informationen betrifft, habe ich online nach allem gesucht, was ich finden konnte, und Google Translate auf dem Telefon & Deepl auf dem PC verwendet.


    P.S. Ich habe in meinem vorherigen Beitrag vergessen zu erwähnen, dass es für PA-6500 mindestens zwei OEM-Versionen gibt: Panasonic JH-250 und Kid's Electronics KE-01T (die Fotos sind nicht von mir).