Posts by Manawyrm

    Acard SCSI Bridge -> entweder IDE oder SATA

    Hm, die Dinger sind ja ganz spannend. Die verwendeten ARC765-E ATA -> SCSI ICs gibts in China auch noch im hunderter Pack.

    Eig. müsste man sich da mal auf den allerwertesten setzen und einen SATA -> SCSI PCB oder gleich M.2 -> SCSI bauen...

    der quadratische IC sieht selten aus

    Jup, das ist das Chipset, ein FE2010A... Ich musste den damals extra aus Amerika importieren, was dem Preis auch nicht sonderlich gut getan hat.


    Wenn man die nötige Zeit und Erfahrung hat, kann man die Teile vermutlich fast alle bei LCSC oder vllt. auch Reichelt bekommen und dürfte dann preislich ganz gut liegen.

    Ich war hier relativ faul und wollte mit dem Projekt fertig werden, habe bei Mouser bestellt und für alle Teile zusammen weit über 250€ bezahlt, wenn ich mich recht erinnere.


    Ob die Plattform für Experimente mit XT-Rechnern allerdings so gut geeignet ist, würde ich anzweifeln. Es ist halt ein 8088-Rechner, der sich aber schon wie eine ATX-Kiste verhält, mit modernem BIOS, ordentlichem Option-ROM-Support, PS/2 Keyboard-Support, etc.

    Aber auf jeden Fall eine spaßige Maschine :)

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    ... ich geh ja schon :tüdeldü:

    Jup, ich hatte auf eine WriteProtect Leitung oder ähnliches gehofft.

    So ist es. Hab ich ja auch vorgehabt bzw. mir gewünscht, aber das EEPROM hatte leider keine.


    In jedem Fall wollte ich mit diesem Post ja einfach auf die Möglichkeit der Versorgung durch die Bodydioden hinweisen und einfach allgemein diesen Trick ins Bewusstsein der Leute rufen.

    Moin,


    hier ein kurzer Tip, der gerade sehr erfolgreich genutzt wurde um den Inhalt des EEPROMs eines LocalTalk Druckerinterfaces zu retten, welches durch Überspannung zerstört wurde.


    Das ganze klappt natürlich nicht bei jedem EEPROM, je nachdem, was genau zerstört wurde, aber der Fall, dass der VCC Pin offen ist, kommt (gerade bei Überspannung und falschem Einsetzen in den Sockel) vor.

    Das EEPROM muss dazu relativ neu sein, vermutlich in CMOS-Technik gebaut sein und (das ist der wichtige Teil) interne ESD-Schutzdioden haben.


    Wenn man also zwischen GND und D0/Q0 des EEPROMs mit dem Multimeter noch eine Diode messen kann (~0.6ish Volt), lässt sich vielleicht etwas retten.


    Eine der Datenleitungen wird hart auf VCC gezogen während das EEPROM im Lesegerät steckt. Dump speichern, andere Datenleitung hart auf VCC ziehen und wieder einen Dump ziehen.

    Dann hat man 2 Dumps, jeweils mit einem anderen Bit dauerhaft auf VCC.


    Wenn man jetzt mit einem kleinen Skript (z.B. hier PHP) die beiden Dateien wieder zusammenbaut, hat man einen prima EEPROM-Dump:

    Oben - Bit 0 dauerhaft auf VCC

    Mitte - Bit 7 dauerhaft auf VCC

    Unten - Kombiniert, korrekter Dump



    Folgendermaßen hab ich die Dumps zusammengebaut:


    Das wird sicherlich nicht in allen Fällen klappen, häufig geht bei Überspannung und ähnlichem mehr kaputt, aber einen Versuch kann es ja häufig wert sein!

    Wenn wir damit nur ein seltenes Gerät mehr retten können, hat sich das Schreiben hier ja schon gelohnt :D


    Viel Erfolg
    Tobias

    Hab diese Funktion auch gerade nur im Handbuch entdeckt und noch nicht selbst benötigt (weil wir in der Firma immer direkt in Datenbanken wie Prometheus loggen), aber ja, könnte vielleicht passen.

    Selbst wenn die geloggten Daten nochmal nen Umweg durch nen Texteditor / Excel bräuchten wäre ja auch schon geholfen :)


    Versuch wert!

    OK, der wandelt dir das RS485 Modbus in Modbus/TCP um, damit lässt sich gut arbeiten.


    Ich würde vorschlagen, dass du dir mal eine Demoversion von https://www.simplymodbus.ca/TCPclient.htm runterlädst, dich damit zum Gateway verbindest und mal händisch versuchst, die Daten auszulesen.


    Ich hoffe, IP-Adressen, etc. kennst du schon? Wenn nicht, müsstest du mit dem Tool vom EMG-02-D da dran und entsprechende Einstellungen vornehmen.

    Mit etwas Glück passen die Baudraten für die RS485 in der Werkseinstellung -- ist ja der gleiche Hersteller :)


    Und wenn du dann an die Daten mit Simply Modbus TCP Client drankommst, kannste ja mit Python weitermachen.


    ... ich seh gerade: Simply Modbus kann auch "Send continuously" mit einem Intervall und dann in eine CSV Datei speichern. Vielleicht lohnt sich davon auch die Anschaffung einer Vollversion? Kostet auch nur 60$... Vielleicht reichen die Features bereits.

    Du brauchst irgendwas, was in der Lage ist, Modbus zu sprechen.


    "RS485 auf Ethernetkonverter" benötigt noch ein bisschen Klärung: Das lässt sich so nicht 1:1 umsetzen, da muss auch irgendein Protokoll gesprochen werden. Welches Protokoll bietet der Ethernetkonverter an? TCP / Telnet? Modbus-RTU?


    Wenn selbstschreiben eine Option ist, funktioniert PyModbus ziemlich gut:

    PyModbus - A Python Modbus Stack — PyModbus 3.0.0.dev5 documentation

    Das kommt auch mit den meisten gebräuchlichen Übertragungsarten (wie TCP, Serial, etc.) gut klar.


    Da brauchst du dann auch wirklich nur den Example-Code um eine For-Schleife über deine Registerliste und ein Schreiben der Ausgabe in eine CSV-Datei erweitern.

    Moin,


    ich hab in der letzten Woche eine elektronische Schreibmaschine (Commodore/Samsung SQ-1000) zum Terminal/Fernschreiber umgerüstet:

    2 Mikrocontroller übernehmen jetzt jeweils die Kommunikation zum originalen Mikrocontroller (emulieren eine Tastatur) sowie zur echten Tastatur (und scannt diese).


    Ich hoffe, die Schreibmaschinensammler nehmen mir diese Aktion nicht übel, aber die Maschine ist noch völlig intakt, kann eigenständig genutzt werden und auch die zusätzlichen Platinen können einfach wieder ausgebaut werden :)



    Mit einem Linux-Rechner verbunden wird die Schreibmaschine so zum Terminal:

    https://youtu.be/425zfOyOr98


    Über ein RTTY<->RS232 Interface kann man damit dann Wetterberichte per Langwelle empfangen:

    https://youtu.be/c9slB1ufB48


    und mit einem Modem kann man sich dann direkt zu einer BBS verbinden:

    https://youtu.be/MJI6rYhkji4


    Mein schöner Akustikkoppler hat leider gerade diese Woche den Dienst quittiert und die Ursache ist bisher noch nicht zu finden gewesen. Das wäre natürlich eigentlich passender/zeitgemäßer als ein Modem :)


    Das Interfacing mit dem Matrixscanning des Original-MCUs war ein wenig nervig, weil der Controller bidirektional durch die Matrix arbeitet und ohne Tastendrücke gar nicht scannt.

    Die Matrixeingänge (!) sind leicht hochgezogen und ein Drücken einer Taste verbindet diese Spannung mit dem Matrixausgang (welcher standardmäßig selbst auch ein Eingang ist). Erst dann fängt der MCU an, zu scannen und gibt die Pulse auf der Matrix aus. Das habe ich mittels Tri-State-Pins in meinem AVR Mikrocontroller gelöst, der Code ist _wirklich_ nicht hübsch, aber es funktioniert gut :)


    Flusskontrolle ist auch so ein wunder Punkt, weil natürlich alle Aktionen unterschiedlich lange dauern und die Druckmechanik nicht mit einer konstanten Rate druckt.

    Der AVR hat einen ziemlich großen seriellen Puffer und er ist an den Piezo-GPIO des Original-MCUs angeschlossen. Über diesen Piezo beschwert sich die Schreibmaschine, falls man ihr zu schnell tippt. Der AVR achtet beim Emulieren von Tastendrücken auf dieses Signal und verzögert dann die restliche Ausgabe.


    Den Quelltext für diese Aktion habe ich auf GitHub hochgeladen, ist wirklich nicht schön und sehr hastig geschrieben, aber glaub ich relativ lesbar und funktionieren tut's gut :)

    Drucker-Interface: https://github.com/Manawyrm/sq…nal/tree/main/printer/src

    Keyboard-Interface: https://github.com/Manawyrm/sq…ain/keyboard/src/main.cpp


    Fehlt jetzt eigentlich nur noch ein Modus, um die Schreibmaschine als Drucker (z.B. per Centronics oder IEC) zu nutzen :)


    Viele Grüße
    Tobias

    Moin,


    ich habe hier eine Samsung SQ-1000 Schreibmaschine an der ich gerade herumbastele.

    Leider hab ich keine Bedienungsanleitung dafür und weiß daher nicht, wie ich die Papier/Seitengröße bzw. den Rand einstelle.

    Hat jemand da zufällig eine Bedienungsanleitung für und könnte mir ein Foto der Seite schicken?

    (oder die gleiche Schreibmaschine und weiß wie's geht?)


    Ich würde gerne, wenn möglich, 80 Zeichen auf einer Din A4 Seite unterbringen (ohne den Pitch auf 15 zu stellen).


    Vielen Dank

    Tobias

    Also wenn du Leitungswasser nimmst, solltest du danach definitiv nochmal ein Isoprop-Bad machen.


    Wasser kann andere Stoffe lösen als Isopropanol, daher kann das (je nach Art der Verschmutzung) schon sinnvoll sein, aber das Wasser (und dessen Rückstände) müssen danach auch wieder komplett raus.

    Isopropanol verhält sich hygroskopisch und nimmt so selbst Wasser aus den Teilen auf und trocknet diese damit.

    Moin,


    ich hab überhaupt keine Ahnung von Macs, aber auf dem Nachher-Bild ist gar keine PRAM-Batterie mehr zu sehen. Booten die Dinger ohne PRAM Batterie?

    Elkos pauschal durch Tantal-Caps zu ersetzen finde ich auch mutig, aber das machen scheinbar viele Leute?

    Einer meiner Favoriten:

    008041: VEB KOMBINAT ROBOTRON (DE)


    Nutze ich z.B. seit Jahren als MAC-Adresse für meinen Kabel-Router (auf Netzseite), irgendwann schaut da mal ein Techniker auf die Router und denkt sich "WTF? :D"... :)

    LCDs, immer, ausschließlich.


    Von CRTs fange ich (tatsächlich) das Kotzen an.

    In der Jugend hab ich mich da irgendwie durchgequält und jahrelange Kopfschmerzen und Migräne ertragen. Auch mit den 120+ Hz Multisync-Monitoren wurde das nicht sonderlich besser.

    Immerhin -- mittlerweile würde ich die 15kHz Zeilenfrequenz nicht mehr so nervig hören wie damals, zu viele Metalkonzerte besucht :D


    Auf LCDs kann ich glücklicherweise 10+h draufstarren, das ist kein Problem :)

    in einen EPROM oder EEPROM

    Joo :)

    Ich nehm immer Flash-ROMs (MX29F001), weil ich die Dinger früher mal in schöner Stückzahl von Netzwerkkarten abgestaubt hab:


    Wenn du eh KiCad nutzt, kann ich sehr empfehlen, die JLCKicadTools zu nutzen. Alles was du machen musst, ist die LCSC Teilenummer in ein neues Feld namens "LCSC" bei jedem Bauteil einzutragen. Dieses Commandline-Tool tüddelt dir dann das Kicad-Repo in die fertigen Dateien für JLC um: https://github.com/matthewlai/JLCKicadTools

    Komfortabler gehts kaum (gut, vielleicht mit nem großen "Jetzt bei JLC kaufen"-Knopf oben rechts in KiCad :D)


    Weil die Suchmaschine für Teile bei JLC/LCSC nicht ganz so super ist, habe ich mittlerweile eine eigene als Webseite gebaut, die Rechtslage dabei ist aber leider unklar, deswegen ist die nur halböffentlich. Per PN teile ich dazu aber gerne den Link :)

    Die gibt einem dann aber auch ein schnelles Resultat für eine Suchanfrage wie "100n 0402":

    Moin,


    nachdem Toast_r gerade nach ein paar mehr Infos zu meinem RC2014 gefragt hat, werf ich hier mal ein paar Fotos und Infos hin:

    Ich glaub zwar, der RC2014 braucht fast keine Vorstellung, aber es ist ein Bausatz aus UK, gedacht um einen Z80-Rechner mit einem Bus auf einer einfachen Streifenrasterbackplane (mit 0.1"/2.54mm Stiftleisten) aufzubauen.


    Mein Ziel beim Bauen war einfach mehr über Computerarchitektur zu lernen, deswegen hab ich auch kein CP/M, etc. verwendet, sondern meine Software selbst geschrieben.

    CP/M läuft mittlerweile auch auf der Kiste, find ich aber fast schon langweilig :)


    Hardware

    CPU-Karte

    Einfach nur die fertige normale Z80-Karte, ohne zusätzliche Magie

    RAM-Karte (alt)

    Die RAM-Karte, mit der ich die meisten meiner Experimente gemacht habe, war diese 64KByte RAM Karte, mit wählbarer Startadresse fürs Memory-Decoding. Mein ROM war dann in den unteren 8 bzw. 16KByte.

    RS232 / ACIA

    Für serielle Kommunikation hat das Teil eine Karte mit einem 6850 ACIA

    CF-Karte

    Massenspeicher wird erledigt von der CF-Karte, welche die CF-Karten einfach direkt in den Speicher mappt, sind dann im 8bit ATA Modus prima nutzbar.

    Soundkarte

    Ed Brinley hat eine hübsche AY-3-8910A / YM2149 Soundkarte für den Rechner gebaut.



    Jetzt zu den spannenden Karten (meinen Eigenbauten :D) :

    Flash-ROM-Karte:

    Weil die fertige ROM-Karte mit einem UV-EEPROM geliefert wurde und ich keinen UV-Löscher hatte, hab ich auf Lochraster eine Flash-ROM-Karte zusammengebastelt. Von den Flash-ROMs hab ich hunderte (weil früher als PXE-Boot-ROMs auf Netzwerkkarten im Einsatz gewesen).


    Die Karte wurde dann nochmal als PCB gefertigt, einfach um ein wenig zuverlässiger zu sein: https://github.com/Manawyrm/RC2014-MX29F001


    Auf der Karte lassen sich über Jumper 16 verschiedene ROMs auswählen, so kann man dann zwischen MS BASIC, meinem CF-Kartenbootloader und anderen Sachen hin- und herschalten. Im Zuge der Entwicklung hat die Karte irgendwann auch noch einen 16k Modus nachgerüstet bekommen.

    GPIO-Karte und VGA/PS/2 Terminal:

    Damit auch mal was blinkt, hatte ich diese GPIO-Karte aus 74er Logik zusammengetüddelt. Die wurde dann auch verwendet, um per Software-SPI mit einem MicroVGA Terminal zu sprechen. Das ist nicht sonderlich zeitgemäß (weil da ein großer CPLD und PIC drauf sitzt), aber so hatte ich zumindest mal ein ordentliches Terminal um mit der Kiste zu interagieren.

    Ethernet:

    Meine NE2000-kompatible Ethernet-Karte auf Realtek RTL8019-Basis für den Rechner: https://github.com/Manawyrm/RC…net/blob/master/README.md

    Parallelport:

    Mit dem 82C55 hatte ich auch eine Parallelport Karte gebaut (um z.B. mal eine Hardcopy per Nadeldrucker zu machen), das kam aber so eine nervige Pandemie, Umzüge, neuer Beruf dazwischen und dann geriet diese Karte in Vergessenheit. Ich glaube ich hatte sie rudimentär getestet, finde aber gerade nicht mal Fotos.

    https://github.com/Manawyrm/RC2014-LPT

    Software / Experimente

    Bootstrapping / CF-Uploader

    Aller Anfang ist schwer... Ich war relativ früh dran, da gab es noch keine C-Toolchain, keinen seriellen Bootloader, etc. Heutzutage gibts das für den RC2014 auch alles in Ordentlich und schön programmiert zum Download. Also selbst gemacht: https://github.com/Manawyrm/RC2014-CFHexLoader


    Lässt sich wahlweise als ROM oder von CF-Karte laden und kann dann direkt per Serielle eine Intel .hex Datei mit neuer Software annehmen und legt diese auf der FAT32 Partition der CF-Karte ab.


    Video: https://www.youtube.com/watch?v=Ivyo9Olz1mc

    CF-Bootloader

    Um komfortabel mit der Kiste zu arbeiten, fehlt noch irgendwas um Programme von der CF-Karte auszuführen, das macht mein CF-Bootloader:

    https://github.com/Manawyrm/RC2014-CFBootloader

    Im Video lädt der Bootloader kleine selbstständige Programme, die den YM2149 Soundchip mit Musik versorgen.


    Video: https://www.youtube.com/watch?v=4O0K6_yLfPY

    Webserver

    So eine Ethernet-Karte ohne Webserver oder andere Software ist ja nun ziemlich langweilig, also hab ich uIP auf den Z80 portiert. Der Webserver kann auch Dateien von der CF-Karte lesen und ausliefern. Die Portierung war leider ziemlich anstrengend, dabei sind tatsächlich mehrere Compilerbugs in SDCC/z88dk aufgefallen. Unter anderem lieferte bei -O3 die Prüfsummenberechnung plötzlich andere Ergebnisse und das Protothreads-Konzept von uIP sorgte für invaliden Assembler-Code (zugegebenermaßen sind switch-case Statements, die über mehrere Funktionen hinweggehen auch ziemlich crazy). Lies sich aber alles irgendwie hinfummeln:


    https://github.com/Manawyrm/RC2014-Ethernet-Firmware

    einfacher MIDI-Synthesizer

    Um den YM2149 Soundchip mal zu händisch bespaßen, hab ich diesen MIDI-Synthesizer geschrieben:

    https://github.com/Manawyrm/RC…ISynth/blob/master/main.c


    Der nimmt normale MIDI-Kommandos auf der 68B50 ACIA/UART an und könnte theoretisch auch von einem Klavier bespaßt werden (es mangelt nur an der nötigen Fingerfertigkeit ;) ).


    https://twitter.com/Manawyrm/status/1295473975536037888

    R2R-DAC .wav Player

    Die Leistung des Z80s reicht gerade so aus, um ohne einen DMA-Controller 11kHz 8bit PCM Samples von der CF-Karte zu lesen und halbwegs akkurat auf die GPIO Pins zu schieben. Die Verzerrung kommt hauptsächlich von der großen Menge an Jitter zwischen den Samples und dem fehlenden Filter hinter dem DAC, dieser Aufbau sorgt am Ausgang für Frequenzinhalte weit über der Samplingfrequenz durch Stairstepping.


    https://twitter.com/Manawyrm/status/1295473975536037888


    RS232 Terminalanwendung

    Wenn wir schon ein VGA/PS/2-Terminal und eine RS232 Schnittstelle haben, können wir uns damit natürlich auch mal in eine BBS einloggen.


    https://www.youtube.com/watch?v=wfVdQtWodTA ... ANSI Steuerzeichensupport wär ganz praktisch gewesen :P

    Zusammenfassend

    Ich hab ne ganze Menge über Computer gelernt und dabei eine Menge Spaß am Gerät gehabt.

    Mikrocomputerbusse, TCP/IP-Details, C-Compiler und Linkerdetails, NE2000-Internals, ATA-Internals, etc. etc.


    Ein richtig nutzbarer Computer ist am Ende bisher nicht entstanden. Ich habe zwar auch einen ganz rudimentären Texteditor angefangen, aber da fehlt mir dann doch etwas das Durchhaltevermögen um das Teil praktisch fertigzuschreiben.

    Programme starten, MS BASIC nutzen, Webserver sein, Musik abspielen etc. kann das Teil aber, reicht mir :)


    Viele Grüße,
    Tobias

    Quote

    Beim Einschalten hängt der LILO Bootlader bereits bei "LI" ...

    Ja, das ist normal. LILO ist so alt, dass es noch keinen Weg hat, den zweiten Teil von sich selbst zu finden, sondern das lilo Installationsprogramm schreibt die Sektornummer, wo der zweite Teil liegt einfach hart in den MBR (aka die ersten 400-quietsch bytes) auf der Platte.

    Nach so einer Aktion wie dem Repartitionieren musst du entweder irgendwie die lilo Installation neuausführen (z.B. mit chroot) oder auf nen anderen Bootloader wechseln.

    GRUB2 ist da wesentlich robuster.


    Meine Empfehlung: Mach ein Image von der CF-Karte als rohe Datei (z.B. mit Balena Etcher, Win32DiskImager, etc.) und pack es in eine VirtualBox oder VMWare, etc..

    Da kannst du dann einfach Linux-ISOs booten und in Ruhe an der CF-Karte rumfummeln bis sie a) verkleinert ist und b) bootet.


    Viel Erfolg,

    Tobi

    Cooles Projekt. Ich bin gerade etwas erstaunt, dass man mit einer USB 2.0 PHY tatsächlich UASP machen kann.

    War bisher unter der Annahme, dass das nur mit USB 3.0 geht.


    Das ist ne ziemlich coole Info, damit muss ich dann auch nochmal rumspielen :)

    Ich bin aber tatsächlich auch interessiert, was man mit der CGNAT IP vom Provider so tolles anfangen kann.

    Bisher war ich der Überzeugung, dass alle unsere großen deutschen Provider diese Adressen ordentlich filtern...


    Früher (*hihi*) konnte man mal Daten bei o2 direkt zwischen den CGNAT IPs austauschen ohne, dass dieser Traffic gezählt wurde. Dieses Hintertürchen dürfte es aber wohl schon lange nicht mehr geben...