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1

Sonntag, 31. August 2014, 13:03

Geräte vor dem optischen Verfall schützen

Moin,

mit viel Mühe (was sich auf das Finden bezieht) und Wartezeit habe ich den C128er in quasi neuwertigen Zustand gebracht; Gehäuse nahezu neu, Tastatur brandneu, anderes Gehäuse für die REU, nagelneues Gehäuse für das Modem usw ...
Mit dem Floppys ist das irgendwie schwieriger

Die Frage ist nun: Wie kann ich am besten das Vergilben des Kunststoffes nahezu vermeiden? In Kartons einlagern macht meine Philosophie hier nicht mit, weil ich die Geräte auch gerne aktiv nutze.
Für den direkten Feind Staub habe ich eine braune transparente Haube, Licht geht dennoch durch.

Soll ich nun eine UV-Folie auf das Bürofenster kleben, oder habt ihr andere Tipps?

Gruß, Patrick
"640 kB ought to be enough for anybody"

2

Sonntag, 31. August 2014, 13:09

Wenn das Teil nicht direkt in der Sonne steht, vergilbt da nichts, zumal moderne Doppelglas-Fenster - im Gegensatz zu den einfachen Glasscheiben von früher - kein UV-Licht durchlassen.

Ich mache es außerdem so, dass ich ein großes Tuch über das komplette System lege, wenn ich weiß, dass ich es einige Zeit nicht brauche bzw. benutzen werde. Da kommt dann weder Staub, noch Licht, noch sonst was dran. ;)

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3

Sonntag, 31. August 2014, 13:12

Das Tuch habe ich vergessen zu erwähnen ^^

Ich kenn das von meinem Kurzen, dass die Klamotten nicht per default UV-Schutz bieten, ergo geht durch den Stoff sehr wohl dieses Licht durch.
"640 kB ought to be enough for anybody"

4

Sonntag, 31. August 2014, 13:20

Kommt auf den Stoff an. Außerdem, wie gesagt, moderne Fenster blockieren UV-Licht. Was da noch übrig bleibt, dringt nicht mal durch ein Taschentuch durch. ;)

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5

Sonntag, 31. August 2014, 13:25

Das ist eben das, was mich stutzig machte:

Ich habe eine Standklima rumstehen, an der gegenüberliegende Wand der Fensterseite, Doppelglas, wenn auch schon paar lange Jahre alt. Und die war innerhalb von 18mon. schwer an den sichtbaren Stellen verfärbt.

Was ich auch hatte, war mein 386er im Keller, im Originalkarton. Als ich den nach 2-3 Jahren wieder auspackte und jemanden mitgeben wollte, ist mir die starke Vergilbung aufgefallen. Und da scheint nicht eine Sekunde eine Sonne rein oO

Scheinbar muss es mehrere Faktoren zur Vergilbungsfähigkeit geben.
Ein Kollege hatte mir schon erzählt, dass Spülseife schuld sein kann, also nur mit klarem Wasser die Geräte waschen.
"640 kB ought to be enough for anybody"

6

Sonntag, 31. August 2014, 13:37

Zitat

Als ich den nach 2-3 Jahren wieder auspackte und jemanden mitgeben wollte, ist mir die starke Vergilbung aufgefallen. Und da scheint nicht eine Sekunde eine Sonne rein oO

Diese Art der Vergilbung kommt durch dem Kunststoff beigemischte Brandhemmer. Dagegen kannst du rein gar nichts tun, außer den Kunststoff zu bleichen, wenn er vergilbt ist.

Ansonsten gibt es für ältere Fenster auch UV-Schutzfolien zum Aufkleben. Die sind normalerweise für Schaufenster gedacht, kann man aber natürlich auch auf Fenster in der Wohnung oder im Büro kleben.

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7

Sonntag, 31. August 2014, 13:41

Zitat

Dagegen kannst du rein gar nichts tun, außer den Kunststoff zu bleichen, wenn er vergilbt ist.


Schade, aber immerhin verstehe ich dann die Ursache.

Und das Bleichen? Hast du das bereits gemacht? Kann mir vorstellen, dass es dann schnell verschlimmbessert ist.
Ach ja, und mit was bleichen
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8

Sonntag, 31. August 2014, 13:47

Bleichen hab ich bisher ein paar mal gemacht, aber immer nur mit Kleinteilen (Tasten und ähnliches). Nehme dafür Rohrreiniger mit 5% Chlor.

Zum Bleichen kompletter Computer-Gehäuse schwören viele auf Retr0bright. Hab ich selbst bisher Abstand von gehalten, da die Langzeitwirkung auf den Kunststoff noch ziemlich unbekannt ist und ich eigentlich auch nichts habe, was ich unbedingt bleichen *muss*.

9

Sonntag, 31. August 2014, 14:02

Scheinbar muss es mehrere Faktoren zur Vergilbungsfähigkeit geben.

Kann ich nur bestätigen - die Maus meines Tandons war das Teil, das am stärksten vergilbt war, und das, obwohl es die komplette Lebenszeit in einer Schublade verbrachte (ich habe Tage gebraucht, um die in einem alten Schreibtisch zu finden :-). Allerdings hat sie ihren Glanz behalten oder sogar noch verstärkt, so dass sie jetzt eigentlich so richtig toll retro aussieht!

10

Sonntag, 31. August 2014, 16:27

Also, ich habe mit Retrobright gute Erfahrungen gemacht. Ist halt recht aufwändig, wenn man keine UV-Lampe hat und auf die Sonne angewiesen ist. Und das Ergebnis hängt stark vom Material ab: Apple-Sachen in "Snowwhite" bekommt man sehr gut damit hin, bei "Platingrau" wird es schwieriger. Tendenziell bin ich dazu übergegangen, die Sachen zunächst mit verdünntem Aceton (Nagellackentferner) zu reinigen und auf Retrobright zu verzichten.
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nicetux

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11

Sonntag, 31. August 2014, 17:23

Aceton auf Kunststoff ?? :thumbdown: Aber niemals, Aceton greift an und löst wenn dann eher die Wichmacher aus. Und dann wird das Zeug spröde und rissig. :S Zumindest bei Sachen aus PP und PE.

Ein dezentes gilb macht aber meiner Meinung nach auch den Charme der Geräte aus. Wenn es nur wenig ist, lasse ich es - ansonsten wird der ganze Kunststoff umlackiert (z.B. schwarz)
Ich mag alle Computer vom XT bis zum P3

12

Sonntag, 31. August 2014, 18:22

Denke nicht, dass Kunststoff für Computer-Gehäuse nennenswerte Mengen an Weichmacher enthält, das wäre kontraproduktiv. ;) Auf jeden Fall aber macht Aceton die Oberfläche stumpf. Würd ich auch nicht unbedingt verwenden. Aber er verdünnt es ja, also vermutlich nicht so problematisch.

13

Sonntag, 31. August 2014, 19:17

Genau. Es geht darum, vorsichtig (!!!) den Oberflächendreck zu lösen. Kann man auch mit Waschbenzin oder Spiritus machen - wie gesagt: in homöopathischer Dosis ;)
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GlaJoerg

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Sonntag, 31. August 2014, 19:25

Einen genialen Effekt erzielt man übrigens mit Sterilium. Damit bekommt man sogar Edding aus Kunststoff entfernt (bis auf leichte Schatten)!

Außerdem riecht es gut und man wird High davon :D

VG
Jörg
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Sonntag, 31. August 2014, 20:07

Sterilium habe ich literweise rumstehen (das weiße Zeugs, das Blaue schmirt wie Maschinenoil).
1.Klassik für Schmutz aller Arten, aber Gilb bleibt da.

Im nächsten Step kommen nach dem Gehäuse die Tasten. Bei meinen Hackbrettern sind die Hauptzeichen wohl gegossen, die Zusatzzeichen gedruckt. Das sollte möglichst auch vorhanden bleiben.

Das Gehäuse oberflächlich verändern (egal ob Hochglanz oder Richtung Matt) ist auch nicht so pralle.

Ich habe mal ganz naiv bei einer Spritzgußfirma angerufen, da kostet jedes Werkzeug mal eben 50k, das Fertigen selbst wäre dann lächerlich billig.
Da man aber min. 2 Gehäuseteile hat, sind wir bei strammen 100k. Das sprengt dezent das Taschengeld
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ktf

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Montag, 4. Januar 2016, 01:51

War grad' was anderes am Suchen und bin dann über diesen älteren Thread gestolpert.

Erstmal Hochachtung vor eurem Mut (oder Tollkühnheit?) mit was für harten Klamotten ihr Kunststoffgehäusen auf den Leib rückt (Rohrreiniger, Aceton, Waschbenzin, Spiritus, Sterillium aka. Isopropanol ...)

Mein Warmduscher-Tip zum Reinigen und Pflegen (mit 25 Jahren positiver Langzeiterfahrung):

Rechner komplett auseinanderbauen (zumindestens die zu reinigenden Teile abbauen)

Die Teile max. 15-30 Minuten (zwischendurch testen, je kürzer, je besser) in eine leichte Waschmittellauge legen (Ich nehm' ca. 1 Teelöffel Color-Waschmittel auf eine volle Küchenspüle). Das Wasser sollte nicht heiss sein (Handwarm maximal tät' ich sagen, ansonsten treibt man zuviele Weichmacher aus dem Kunststoff). Danach geht der Alltagsschmutz meist sehr einfach ab - ich wisch da einfach mit 'nem Wegwerf-Spültuch drüber.

Gut mit kaltem Wasser nachspülen um alle Waschlaugenreste los zu werden.

Nach der Reinigung sprühe ich die Kunststoffteile meist leicht mit Cockpitspray ader Kunststoffpflege (Autozubehör) ein und wische mit einem Küchentuch nach. Unmittelbar danach fühlen sich die Teile ein bischen ölig an, das vergeht aber schnell, es sei denn, man hat zuviel Pflegemittel aufgetragen - dann einfach nochmal mit nem trockenen Küchentuch nachtrocknen.

Die Reinigungsprozedur mach' ich auch nur, wenn's absolut notwendig ist, da 1. Aufwendig und 2. ich das Plastik nicht zu sehr beanspruchen will. Sind erstmal alle Weichmacher raus, wird das Plastik spröde und kann dadurch leichter brechen (hatte nicht letztlich ein Mac-Besitzer hier das Problem?)

Ansonsten hab' ich von einem sonnigen Bildschirmarbeitsplatz eh' nie etwas gehalten und verschanze mich da lieber hinter Jalousien :-) Auf jeden Fall ist mein erster Apple II, den ich ca. 1986 gekauft hab' immer noch farblich besser erhalten, als alle anderen Apples die ich seitdem erstanden hab (mal von den lackierten Gehäusen der alten ][er abgesehen).

Bleichen tu ich gar nicht! Und wenn dann mal einer recht sonnengebräunt daherkommt, dann isses halt so - er hat ja auch schon was erlebt und das darf man ihm meiner Meinung nach auch gerne ansehen.

-- Klaus
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Mittwoch, 23. August 2017, 10:45

Der 8Bit Guy hat ja aktuell getestet, ich frage mich, will ich den IIgs samt Monitor komplett zerlegen? No Way!
Aber einen großen durchsichtigen aber Luftdichten Plastikbeutel drum, die Ozonmaschine dran http://www.aktobis.de/Ozongenerator-WDH-AP001.html
und ab in die Sonne.

Was meint Ihr dazu?
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Mittwoch, 23. August 2017, 14:11

Also ich denke mal, dass die Variante mit dem Ozon + Sonne genau das richtige ist. Die Zeit die man so länger braucht, spart man sich um ein vielfaches beim zerlegen. Wenn man dann noch die Arbeitszeit inkludiert ist der Ozon Generator schnell wieder raus...wenn es gut funktioniert finden sich dafür sicherlich noch andere Anwendungen oder Lohn-Gehäuseaufhellung :idea: Das Ding sollte ja etwa 60 Liter / Stunde machen
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Mittwoch, 23. August 2017, 17:47

Also ich denke mal, dass die Variante mit dem Ozon + Sonne genau das richtige ist.


Ich denke, dass es auch mit wärme+ozon geht. Ich habe mir transparente 80l Kästen bestellt und 2 Ozon-Generatoren (ohne Lüfter). Wollen wir mal sehen, ob es funktioniert :-)

Ich war schon überrascht von den guten Ergebnissen des 8bit guy beim Ozon. Die Menge Ozon in den Beuteln war wohl eher vernachlässigbar und trotzdem war ein Effekt zu sehen...

Ach ja: Ozon zerfällt sehr schnell unter UV oder Wärme O3 -> O + O2 und die freien Sauerstoff Atome binden sich direkt wieder mit einem anderen freien Sauerstoff, wenn keine andere Reaktion möglich ist. Interessanterweise kann aber UV + Wärme auch für die Bildung von Ozon sorgen (Ozonalarm an sehr sonnigen Tagen).

-Jonas

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »stynx« (23. August 2017, 17:52)


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Freitag, 25. August 2017, 12:52

Ich habe die Sachen jetzt seit ca. 10:00 Uhr zusammen mit einem leistungsstarken Ozongenerator im transparenten Container gehabt und keine Veränderung festgestellt. Jetzt habe ich die Sachen in einen großen Plastikbeutel umgepackt und sehe mal, ob das Plastik des Containers zu viel UV geschluckt hat.

-Jonas

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21

Freitag, 25. August 2017, 13:53

wäre ja ärgerlich wenn Tip´s aus dem Internet nicht funktionieren.

Aber zum Beutel, saugst du ihn dann erst leer mit nem Staubsauger und dann den Ozon-Boy aufblasen lassen?
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stynx

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22

Freitag, 25. August 2017, 15:24

wäre ja ärgerlich wenn Tip´s aus dem Internet nicht funktionieren.

Aber zum Beutel, saugst du ihn dann erst leer mit nem Staubsauger und dann den Ozon-Boy aufblasen lassen?


Ich habe einen anderen Ozongenerator verwendet. Dieser erzeugt 10g Ozon/Stunde. Das ist wirklich sehr viel. Man sollte verdammt aufpassen die Luft im Beutel nicht einzuatmen, da das Verätzungen in der Lunge verursachen kann. Ich habe versehentlich einen hauch eingeatmet und dann massiv husten müssen. Es hat echt in der Luftröhre gebrannt...

Die Methode Ozon zu verwenden stammt vom 8 bit Guy, der ja passable Ergebnisse mit minimalen Mengen Ozon erreicht hat... naja egal. Ich warte jetzt noch bis heute Abend ab, dann vergleiche ich die beiden Tastaturen. Eventuell mache ich auch ein Foto, wenn es einen Effekt gibt.

-Jonas

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23

Freitag, 25. August 2017, 16:34

Die Ozon-Methode funktioniert, aber korrodiert auch... Also keine komplette Hardware bleichen. Zudem scheint es nicht mit jedem Plastik zu funktionieren.

Die Tastatur war ca. 3,5h bei voller Sonne von ca. 12:30-16:00 in Ozon gebadet wobei der Ozongenerator durchgehend lief.

Ach ja: Die Gator-Box hat intern keine erkennbare Korrosion und der BNC konnte auch mit WD40 gut gesäubert werden.

PS: Nochmal an dieser Stelle VORSICHT! Ozon in einer so hohen Konzentration ist gesundheitsschädlich und kann die Lungenfunktion beeinträchtigen.

PPS: Auf der gebleichten Tastatur hat sich ein klebriger Film gebildet, der aber leicht zu entfernen war. Ich hatte die Tastatur nich vorher gereinigt und eventuell haben sich dort irgendwelche Reststoffe an der Oberfläche zersetzt.

-Jonas
»stynx« hat folgende Bilder angehängt:
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Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »stynx« (25. August 2017, 16:42)


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24

Freitag, 25. August 2017, 17:27

es wäre ja auch zu schön gewesen. danke für die tests!
Retro-Gamer :)

25

Samstag, 26. August 2017, 10:18

Aceton auf Kunststoff ?? :thumbdown: Aber niemals, Aceton greift an und löst wenn dann eher die Wichmacher aus. Und dann wird das Zeug spröde und rissig. :S Zumindest bei Sachen aus PP und PE.
...
Ich habe vor 20 Jahren eine vergilbte Apple Lisa komplett mit Aceton abgerieben, bis sie wieder weiss war. Die ist heute noch weiss und das Plastik (bisher) nicht spröde geworden. Trotzdem würde ich das nie wieder tun, den das Einatmen von Aceton-Dämpfen ist mit Sicherheit ungesund. Die eigene Gesundheit sollte im Vordergrund stehen, das ist ein gebleichtes Gehäuse einfach nicht wert.

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26

Samstag, 26. August 2017, 11:46

Moin, das ist aber ärgerlich mit der Korrosion, ist die Korrosion überall aufgetreten oder ebenfalls abhängig von der UV Strahlung?
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Samstag, 26. August 2017, 13:19

Moin, das ist aber ärgerlich mit der Korrosion, ist die Korrosion überall aufgetreten oder ebenfalls abhängig von der UV Strahlung?

Vor allem versilberte und verzinnte Teile scheinen betroffen zu sein.
Ich müsste mal einen Metalltest machen. Es sind auch Teile im Schatten angegriffen worden.

Ach ja: Die Tastatur funktioniert noch :-)

stynx

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28

Sonntag, 27. August 2017, 14:05

Test:

1 Stunde Sonnenlicht 50000-60000 Lux (gemessen)
5 min. Ozongenerator laufen lassen = 0,5g-0,8g Ozon
in einem 30L transparenten Müllbeutel (absorbiert ca 10-15% Lichteinstrahlung)

Der Unterschied ist mit dem bloßen Auge kaum zu erkennen.
»stynx« hat folgendes Bild angehängt:
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Sonntag, 27. August 2017, 21:33

hier die Ergebnisse
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  • ozone.jpg

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Mittwoch, 30. August 2017, 10:02

Moin!

Habe mir nun auch mal einen kleinen Ozongenerator besorgt:
https://www.amazon.de/ZJchao-Digital-Ozo…s=ozongenerator

Da ich gestern früher keine Zeit hatte ist der Versuch in die Nacht gefallen, ich habe mir eine schmutzige Taste (das "O" )geschnappt und diese in eine mit Ozon gefüllte Plastik Wasserflasche gelegt (Ozon durch Verdrängung von Wasser eingefüllt)
Das ganze über Nacht bei einen UV-Licht Insektenfänger gepackt und "reifen" lassen.
Die Taste ist nachträglich nur unter fließendem Wasser abgespült....ob es nun die magische Kraft des Ozon´s war oder das feuchte Klima in der Flasche kann ich natürlich nicht sagen...in den nächsten Tagen mach ich es mal etwas ausführlicher...sofern ich etwas vergilbtes finde
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