Posts by Ralph_Ffm

    Ein ATARI 2600 E.T. Spielmodul ... THX an ADAC !! :anbet:

    Glückwunsch... wenn's noch gefehlt hat... ;)


    Du darfst jetzt nur nicht den Fehler machen, das auch spielen zu wollen - es hat schon seinen Grund, warum das Spiel ein Ladenhüter war und in den USA in der Wüste verbuddelt wurde. Ich hab beim Testen dieser Module nach dem allerersten Mal nie viel länger als eine Minute bis zum Wiederausschalten der Konsole verschwendet, so grottig ist die Umsetzung.


    Ich weiß allerdings auch nicht, warum sich irgendwie das Gerücht hält, dass dieses Spiel / Modul selten wäre. Ich hatte es schon zu Beginn meiner Sammelei in jeder zweiten Modultüte, die ich auf dem Flohmarkt oder sonstwo aufgegriffen habe, so dass es aufgrund der unerhört attraktiven Attributkombination "grottenschlecht" und "häufig zu finden" eher unbeachtet mehrfachen Platz in einer der VCS-Modul-Dublettenkisten beansprucht. Muss immer lauthals lachen, wenn dann mal wieder so ein Teil in den Kleinanzeigen mit Hinweis "Rarität" und Phantasiepreis eingestellt wird... :fp:

    Da hast Du recht... Ich gehe auch davon aus, dass in diesem Gehäuse niemals ein originales CBM 610 Mainboard verbaut war. Insofern ist das wohl auch nicht im "klassischen Sinn" ein "Umbau", wie es in der Auktion heißt.


    Die CBM 610er wurden von Commodore aufgrund Erfolglosigkeit des Gerätes gegen Ende der 80er Jahre massiv abverkauft. Das führte so weit, dass die bekannten Elektronik-Versender damals (Völkner, Conrad, etc.) die Geräte auf Komponentenbasis zum Ramschpreis rausgeworfen haben. Da gab es dann das Gehäuse ohne Innenleben, das Netzteil, die Hauptplatine, die Tastatur usw. voneinander getrennt und unabhängig zu kaufen - mit dem irgendwie perversen Effekt, dass nicht immer jeder der Versender alle Komponenten hatte, sondern man beim einen mal nur das Gehäuse, beim zweiten dann das Netzteil bekam...


    Ich habe hier auch noch mehrere Einzelteile von damals, alles sauber voneinander getrennt - irgendwann wollte ich daraus mal einen oder zwei komplette CBM 610 bauen. Irgendwann... ;-)


    Insofern - ich tippe, dass hier jemand damals ein Gehäuse samt Netzteil und Tastatur gekauft hatte und sich dann ein eigenes Projekt dazu hat einfallen lassen.

    Das Kontaktieren der "örtlichen Entrümpler" macht vielleicht in ländlichen Gebieten Sinn, hier im Rhein-Main-Gebiet ist das aber genauso verkommerzialisiert wie der Entsorgungsbereich. Auch bei diesen Wohnungsauflösern hat sich Handy, Internet und das Zauberwort "Retro" durchgesetzt, so dass deren Verwertungskette meist zuerst mit einer Internetrecherche beginnt. Die guten (aka. wertvolleren oder Geld versprechenden) Teile werden direkt in Ebay, ersatzweise Ebay-Kleinanzeigen eingestellt. Was dort nicht verkauft wird bzw. keine Interessenten findet, wird mit zu den lokalen Flohmärkten genommen, wo auch das Zeug landet, was garnicht erst für den Online-Verkauf in Frage kommt. Mehrfach lagen sogar Geräte, die noch aktiv in den Kleinanzeigen standen, parallel dazu auf dem Flohmarkt - den Jungs ist teilweise egal, wo sie verkaufen, solange der Preis stimmt.


    Soll nicht heißen, dass jeder dieser "Recherchier-Auktionatoren" dann automatisch Ahnung ergoogelt hat. Leider wirken Schlagworte wie "Commodore", "Atari", "Nintendo" usw. nur dahingehend, dass vom Schrottpreis mal eben auf den Goldpreis aufgerundet wird. Und das bei Typen, die noch vor wenigen Jahren froh waren, wenn sie einen alten Rechner überhaupt auf dem Flohmarkt für nen Fünfer losgeworden sind.


    Schnäppchen gehen trotzdem noch manchmal, auch bei diesen Mehrfachverwertern. Ich hab vor langem bei einem ein Grundig-Oszilloskop liegen sehen, danach gegoogelt und exakt DIESES Gerät (anhand der Aufkleber etc. identifizierbar) in den Ebay-Kleinanzeigen für 70 Euro Festpreis gefunden. Für 5 Euro hab ich es dann vom Flohmarkt mit nach Hause geschleppt, obwohl die Anzeige auch erst 4 Tage vorher gestartet war.


    Jedenfalls - über kurz oder lang haben auch die Entrümpler nix zu verschenken und werden von "Auftragssucher" schnell zu "Selbstprofiteur". Ist aber immer noch besser, als wenn massenhaft Sachen verschrottet werden und damit endgültig verloren sind. Probiert es also. Viel Erfolg! ;-)

    Das Thema Elektroschrott in Verbindung mit den Wertstoffhöfen ist schon ein zweischneidiges. Ich bedauere es auch sehr, dass hier mittlerweile eine sehr rigide Politik des "Nicht-Herausgebens" eingezogen ist - erst vor kurzem habe ich trotz Rückfrage beim verantwortlichen Leiter eines solchen Hofes eine externe Festplatte für einen Apple Macintosh II in der Gitterbox liegenlassen müssen. Okay, hier kommt auch noch die Angst vor dem Datenschutz hinzu, aber der Hinweis auf die überall angebrachten Kameras und deren Auswertung war gleichwertig. Und das ist hier im Rhein-Main-Gebiet nicht die Ausnahme, sondern mittlerweile die Regel, denn selbst auf kleinen Wertstoffhöfen privater Betreiber muss man neben Glück auch noch erstklassige Verbindungen haben, damit man noch etwas mitnehmen darf. Insofern ist es keine Überraschung, dass Heppenheim auch ein schwarzes Loch für E-Schrott hat... "alles kommt rein, nix mehr geht raus"...


    Anfang der 2000er war das noch anders - man konnte sich in meinem Einzugsbereich noch meist recht frei einen Blick in die allgegenwärtigen Gitterboxen der Entsorgungsbetriebe genehmigen und mitnehmen, was man wollte. Irgendwann hatten das dann aber auch einige "Spezis" aus dem ost- und südosteuropäischen Dunstkreis herausgefunden. Das führte dann zu regelrechten Wagenburgen rund um die E-Schrott-Boxen, wo es teilweise zu kriegsähnlichen Schlachten um anliefernde Privatpersonen bzw. deren Kofferrauminhalte kam. Wäre im Sinne der Zweitnutzung noch vertretbar gewesen, aber offensichtlich wurden diverse "vor dem Schrott gerettete" Elektro-Großgeräte, deren Reparatur sich nicht lohnte, später dann wieder durch einen beherzten Wurf in die Büsche oder einen Straßengraben "nachentsorgt", was auf diversen Wertstoffhöfen für größeren Ärger sorgte.


    Und wie es immer so ist - der Missbrauch durch Wenige führt zum Schaden für alle. Zusammen mit der aufkommenden Goldgräberstimmung bei Kupfer und anderen Metallen (schnipp-schnapp, Kabel ab!) beschränkte sich der Arbeitsinhalt diverser Angestellter des Wertstoffhofs schnell auf das schrittbeschleunigte Werfen des Argusauges auf jeden, der nach dem Ablegen eines Gerätes zu lange in die Gitterbox schaute oder sogar eine (zuerst noch leere) Hand verdächtig nahe an selbige annäherte. "Nix mitnehmen Du!" oder "Hier geht nix mehr raus!" waren da noch die geschliffensten Verbalakrobatiken, die dann folgten...


    Das (Nicht-) Funktionieren dieser Methoden konnte man dann bis vor kurzem auf fast jedem größeren Flohmarkt (zumindest im Rhein-Main-Gebiet) sehen. Landsmannschaftliche, bekanntschaftliche oder schlicht pekuniäre Bande von professionellen Haushaltsauflösern halfen diesen, regelmäßig bereits vom Wertstoffhof-Mitarbeiter ihres Vertrauens vorsortierte Waren / Geräte aus (vom Vorarbeiter und / oder den Kameras unbeobachteten) Ecken des Schrottplatzes in die mit Haushaltsauflösungsmüll vorgefahrenen und eifrig geleerten Kleintransporter umladen zu können. Bidirektionale "Entsorgung", quasi... Der Rest der Kaffeekasse wurde dann über Hinweise wie "gehst Du mit Karton in Container und machst leer, kann Kamera draußen nicht sehen, ob in Karton bei Rausgehen anderes drin ist" aufgefüllt. ;-)


    Da allerdings (a) die Betreiber der Höfe nicht dumm und/oder (b) die Nutznießer solcher Vorteile zu dumm (oder irgendwann zu gierig) sind, stehen mittlerweile die Gitterboxen VOR den Containern, werden die Mitarbeiter regelmäßig kontrolliert und bei Verdacht auch gefeuert, und werden die Kameras auch wirklich ausgewertet. Klingt wie ein ewiger Wettlauf - den kannte man früher zwischen Programmierern und Crackern... ;-)


    Wenn ich mir überlege, was ich am Anfang meiner Sammelei noch alles auf dem Wertstoffhof sehen konnte UND mitnehmen durfte (einmal lag z.B. eine Commodore VC1020 Erweiterungsbox für den VC20 im Originalkarton und Neuzustand oben auf der Ecke einer Box), versuche ich heute, beim Entsorgen von Schrott nicht zu genau in die Gitterboxen zu schauen. Die Trauer erspar ich mir dann lieber doch...


    Tieeeeeefseufz.

    Das ist schlimm zu hören, Stephan. :-( Hoffentlich war es nicht allzu viel Geld, was das gekostet hat, und vielleicht kommen die Sachen ja doch noch... Schade aber, dass es immer noch eine stattliche Anzahl von Betrügern auf allen Portalen zu geben scheint. Dagegen ist man wohl nie gefeit, Macht es vielleicht Sinn, wenn Du noch ein paar Infos zum potenziellen Abzocker weitergibst, damit nicht andere auch darauf reinfallen, wenn der noch mehr verkauft?


    Witzigerweise hab ich einen ehemaligen Sammler- und Museumskollegen über so einen Fall wiedergefunden. Er hatte eine Ebay-Kleinanzeige mit einer expliziten Warnung vor einem Typen reingesetzt, der ihm eine Commodore-Armbanduhr verkauft und das Geld kassiert, sich dann aber nie wieder gemeldet und (natürlich) auch nichts geschickt hatte. Der Name des Geschädigten samt Wohnort kam mir bekannt vor, hab ihn angeschrieben und - voila, der langverlorene Kontakt mit dem Kollegen war wieder da. Was ihm allerdings seine Kohle auch nicht mehr zurückgebracht hat... ;-)


    Zur Deiner PayPal-Empfehlung aber noch eine Einschränkung: ich selbst würde keine PayPal-Zahlung mit vollem Käuferschutz *annehmen* wollen. Es gibt nämlich auch in genau dieser Konstellation einige Leute, die sich dann Ware schicken lassen, und nach Erhalt wird dann unter fadenscheinigen Vorwänden das Geld zurückgefordert. PayPal steht in solchen Fällen oft auf der Seite der "Käufer", blockiert bzw. erstattet dann den Kaufpreis, und DU bist Deine Ware los und hast kein Geld. War letztens auch mehrfach in Blogs und Medien, wenn ich mich nicht irre...


    Ich drück Dir jedenfalls die Daumen, dass Du Deine gekauften Sachen noch bekommst...


    Gruß und schönes Wochenende,

    Ralph.

    Cartouce : Du kannst den TV-Tuner gerne haben, aber ich würde da keine Wunderdinge erwarten. Aber, probiers einfach aus! ;)


    Wunderdinge zwar nicht, aber die Tuner sind schon ziemlich nett, wenn man mal "auf die Schnelle" eine alte Konsole austesten will, die eben nur einen Antennenausgang bietet. Legt man noch dazu die Voreinstellungen für die gebräuchlichsten dieser Konsolen-Kanal-Einstellungen auf die 12 Kanaltasten, dann ist schnell auch der Bereich der "üblichen Verdächtigen" durchgesteppt - und dank der analogen Einstellung mit Rädchen fängt man ggf. auch knapp neben einem Kanal liegende Geisterbilder noch ein und sieht, dass das angeschlossene Gerät zumindest *irgendwas* liefert.


    Insofern ist dieser Tuner (sofern er noch funktioniert) auf jeden Fall eine nette Erweiterung. Ich hab vor einer Woche auf einem lokalen Flohmarkt mal wieder einen in Ovp. und gutem Zustand für den üblichen "Nostalgie-Gedenk-Euro" geschossen, sehr nett. Da man auch mehrere der Tuner über die AV-Anschlüsse kaskadieren kann (was das Ergebnis nicht übermäßig verschlimmbessert), kriegt man somit fast alles "erschlagen", was eine Antennenbuchse hat...


    Einen ZX 81 habe ich daran (zumindest in den letzten Jahren) nicht probiert, das wäre mal ne Aktion. Schließlich war deren Bild ja schon auf direkt angeschlossenen Röhrenfernsehern alles andere als stabil und augenschonend, schon aufgrund der Bilderzeugungsmethode.


    Also - viel Erfolg damit!


    Gruß aus Frankfurt,

    Ralph.

    Vielleicht nicht lächerlich teuer, wahrscheinlich sehr selten und kurios ist es irgendwie auch, im übertragenen Sinne ein "CD-Wechlser" für das VCS-2600... https://www.ebay.de/itm/ATARI-…8d62d83fffd126d%7Ciid%3A1

    Hmmm... diese Art von Vorführ-Konsole könnte schon was Besonderes sein. Kommt halt drauf an, ob das ein offizielles oder zumindest im Auftrag gebautes Gerät von (in diesem Fall) Atari wäre, oder ob sich da nur ein unautorisierter Dritthersteller ausgetobt hat.


    Bei Nintendo gab es für das NES ein sehr ähnliches Gerät als Kaufhaus-Display-Einheit. Das Gerät wurde offiziell von Nintendo als "M82" als "Demo Unit" bzw. "Store Display System" hergestellt und an Händler verkauft. Man konnte bis zu 12 NES-Module einsetzen, die mit einem Schalter durchschaltbar waren, und ein einstellbarer Zeitschalter auf der Rückseite der Konsoleneinheit löste nach 30 Sekunden bis 128 Minuten einen Zwangsreset aus - um Dauerspieler zu vermeiden... Nachdem das NES zugunsten des SNES den Platz räumte, wurden wohl die allermeisten dieser Systeme entsorgt und vernichtet. Heutzutage ist das Teil so selten, dass es durchaus auch im Bereich um 1400 bis 1500 Euro gehandelt wird. :-)


    Wobei sowas sicherlich "nice to have", aber nicht für jeden Feld-Wald-und-Wiesen-Sammler notwendig zu besitzen ist. ;-) Aber wie immer gilt - sowas ist jedem Sammler individuell genau soviel wert, wie er dafür ausgeben mag. Mich stören an so nem Preis vor allem die Nullen rechts... :-D

    Ist der Typ mit dem gefakten Silver Label nicht laut Impressum der gleiche, der schon den gefälschten Gold Edition C64 angeboten hatte? Name und Adresse (Luxemburg) im Impressum kommen mir sehr bekannt vor...


    Der scheint sich ja zum kommerziell - professionellen Fälscher auszuwachsen. Beinahe wäre mir die alternative Bezeichnung "Betrüger" in den Sinn gekommen...

    Hallo Ihr Lieben,

    mal versuchen, wie das hier mit dem Hochladen von Bildern funktioniert, es gibt ja immer ein erstes Mal...


    Nachdem die lokalen Flohmärkte hier in den letzten Monaten nur sehr moderat interessant waren, gab es seit kurz vor meinem Urlaub und seit Rückkehr doch wenigstens mal ein paar Kleinigkeiten. Kein Vergleich mehr zu "früher" (TM) , aber immerhin für moderates bis kleines Geld... dem C128 für 2 Euro fehlte leider ein Netzteil, der Monitor ist als Einziges bisher (aus ansonsten vorherrschendem Zeitmangel) getestet und funktioniert perfekt - da war der eine Euro gut angelegt... ;-)


    Sollte bei jemandem ein überzähliger Sicherungshalter (für 2 Sicherungen, anscheinend nebeneinander) für das Oszilloskop rumliegen, wäre ich für nen Hinweis dazu dankbar...


    Ansonsten noch: frohe Ostern Euch allen!!!


    Grüße aus Frankfurt,

    Ralph.



    War das Gerät so schlecht verpackt? Ich hatte mal nen Typen, der hat einen alten Rechner (ich glaube, ein EACA Video Genie mit externem Diskettenlaufwerk) einfach ohne jegliche Polsterung lose in einen Umzugskarton gesteckt und dann so zu (DHL oder Hermes) ... da war auch reichlich Bruch... :-(


    Wobei die Paketschlepper von Herpes... ups, Hermes mein ich... oft wie die letzten Metzger mit den Paketen umgehen. Hab mal alte Posso-Diskettenboxen gekauft, und als das Paket von Hermes abgeliefert wurde, war eine Box daraus mit dem Hinweis von Hermes (!) "war kaputt und wurde deshalb entsorgt" entfernt, ich bekam nur noch die zweite Box und ein paar Splitter - Her(p/m)es hatte das von IHNEN SELBST beschädigte Paket geöffnet und eigenmächtig teilweise Sachen entfernt. Denen klingeln sicher heute noch die Ohren, so hab ich die rund gemacht... Deshalb verschicke ich NIE (mehr) mit diesem Laden, nur noch DHL - auch wenn es dort sicher ähnliche Stories und Erfahrungen gibt.


    Beileid, lieber Marcus!

    10551 Berlin - horniger innerhalb Berlins, ich verpacke und versende ungern

    22529 Hamburg - Corto plus/minus 20 km (Das umfasst 2,5 Mio Einwohner:shock:) Ich versende!

    26209 Hatten - Head - Gebiet bis 26789 Leer, ca. 50 km, je nach Absprache. Bitte PN bei Bedarf.

    31311 Uetze - Jedi04 - und 30855 Langenhagen - bis ca. 30km (Hannover/Celle/Gifhorn etc.)

    35216 Biedenkopf - Kenny-f-powers - PLZ 35... gesamt, 57... im Einzelfall
    37603 Holzminden - PeterSieg - bis 20km - Habe aber max. am WE ein Auto! Keine grosse Lagermöglichkeit!

    45307 Essen - rechnerfreak - ca. 20 km (A40/A42 - Essen/Gelsenkirchen) Keine grosse Lagermöglichkeit!

    45472 Mülheim - rechnerfreak - ca. 20 km (A40/A42 - Mülheim) Keine grosse Lagermöglichkeit!

    46045 Oberhausen - rechnerfreak - ca. 20 km (A40/A42 - Oberhausen) Keine grosse Lagermöglichkeit!

    47059 Duisburg - rechnerfreak - ca. 20 km (A40/A42 - Duisburg) Keine grosse Lagermöglichkeit!

    47608 Geldern - rechnerfreak - ca. 20 km (südlicher Kreis Kleve) Keine grosse Lagermöglichkeit!

    47475 Kamp-Lintfort - Dr. Zarkov - linksrheinische Zivilisation im Umkreis Moers, Rheinberg, Ka-Li, Krefeld usw.

    47918 Tönisvorst - Toast_r - ca. 30 km (Kreis Viersen, Krefeld, Mönchengladbach...)

    47918 Tönisvorst - Heinz W W - ca. 30 km Kreis Viersen, Krefeld, Mönchengladbach, Neus, D-Dorf, Duisburg, Moers ....

    49767 Twist - Cartouce - ca. 30 km

    50171 Kerpen - axorp - bis 50 km - bitte immer mir eine nachricht senden, da ich nicht immer mit lese und online bin.

    50321 Brühl - spunkt - bis 50 km

    50374 Erftstadt - NeXTSTEP - bis 100 KM (Rhein-Erst-Kreis, Köln, Bonn)

    52134 Herzogenrath - Belle - bis 20 km (Bereich Aachen / Heinsberg)

    53949 Dahlem Roman78 - 53879 Euskirchen bis 30km

    54524 Klausen Joe_IBM - +/- 30 km (Raum Trier/Wittlich/Bernkastel-Kues)

    60433 Frankfurt am Main - Ralph_Ffm (Bad Homburg, Hofheim / Taunus möglich; Platz in Haus / Auto ist eher knapp, also keine Großrechner ;-) )

    66453 Gersheim - Musikmann77 - in und 50 km Umkreis

    71696 Möglingen - Antikythera - bis ca. 25 km (nur Stuttgart-Nord, also S-Stammheim, S-Zuffenhausen, S-Weilimdorf usw., nicht unbedingt S-City)

    72108 Rottenburg a. Neckar - MarNo84 (ca. 50-80KM Umkreis)

    72202 Nagold - colli - 75km

    72766 Reutlingen - the_mad_recycler . bis 40km (ungern Stuttgart-City - ist z. Zt. sehr schlecht dort mit dem Auto)

    74199 Untergruppenbach Reiner_1957 Umkreis 30 - 40 km

    74229 Oedheim - Toshi - +/- 25km

    79288 Gottenheim - blinddarm - Freiburg, Umkreis bis 40 KM

    79713 Bad Säckingen -- kpanic - ±30km

    84347 Pfarrkirchen - 128er-Man - ca. bis 30km

    86438 Kissing (bei Augsburg) - jefi - bis 50 km

    97215 Uffenheim - Eloy_Dorian - bis 80 km

    (Raum Würzburg, Ansbach, Nürnberg)

    CH-4332 Stein AG - kpanic - bis 30 KM

    Und was bei der Angabe von "Selbstabholung" u.ä. auch richtig Sinn macht, ist eine Angabe darüber, WO die Sachen stehen bzw. abgeholt werden müssen.


    Nettes Konvolut und ein gutes Angebot, auch wenn ich selbst kein Interesse habe, weil im Bestand eine mittlere zweistellige Geräteanzahl dieser Modelle schlummert...


    Viel Erfolg beim Verkauf, und falls es mit Telexers Interessennachricht schon vergeben sein sollte, dann - Glückwunsch an Telexer!


    Gruß aus Frankfurt,

    Ralph.

    Habe es jetzt auch mal getestet, ob aus der Buchse was rauskommt. Auf meinem Commodore 1802 erkenne ich zumindest, dass dort ein signal anliegt, das etwas mit dem bildschirminhalt zu tun hat. Wenn sich text auf dem bildschirm verschiebt, erkennt man dies auf dem bild auch.


    Wie sieht das auf deinem monitor aus, wenn du einige return tastendrücke machst?


    Gruß Martin

    Hi Martin,


    bislang hab ich da noch keine erkennbare Reaktion des Boss gehabt, ich hatte ihn an einem Samsung und einem Toshiba Flachbildfernseher über Video In angeschlossen. Ich müsste mal wieder einen der 1802 / 1701 / 1702 anschließen, die Schlepperei war mir nur zuviel.


    Nach Einschalten laufen Lüfter und Power-LED, ansonsten passiert nichts Weltbewegendes. Beim Ausschalten des Stroms gibt es noch ein minimales Kurz-Aufblinken der beiden roten Diskettenlaufwers-LEDs, ansonsten hab ich noch nichts Sichtbares gefunden. Auch beim blinden Drücken von Return etc. ist dem System keine Reaktion anzumerken. Deshalb auch meine Frage hinsichtlich Bildschirm - wenn dort mal eine erste Reaktion erkennbar wäre, fallen weitere Tests / Schritte erheblich leichter.


    Wenn ich mich recht an Marnos Video in Youtube erinnere, macht das System aber auch nicht wirklich Krach beim Booten, also weder einen Beep noch ein Schrammeln der Laufwerke...


    Mal schauen.


    Danke für die Tipps,

    Ralph.

    ADAC :


    Bei solchen Wunschpreisen für *so* ein "dolles" System frag ich mich immer, welches Kraut der Anbieter da geraucht hat. Hier in Frankfurt lag letztens ein Videoplay wochenlang beim Haushaltsauflöser auf dem Flohmarkt rum (wenn auch lose, aber zumindest das komplette Grundgerät, aber halt ohne jegliches Modul), und keiner wollte es haben. Anfangs 60 Euro, da hab ich den Kollegen natürlich ausgelacht - danach auch nicht mehr gefragt, weil ich das System schon mehrfach habe, mit und ohne Ovp. ... Ist aber letztlich alles eine Frage des persönlichen Leidensdrucks, solch ein System "unbedingt" in der Sammlung haben zu wollen. Aber >100 € ??? *lach* Für den Kurs verkauf ich auch gerne eines von meinen... ;-)

    Quote

    Konsolen für einen Retro-Zocker?

    Da führt für mich persönlich kein Weg an Atari Jaguar,Sega Dreamcast, 3DO und die älteren Intellivision & Philips G7000 vorbei.

    Zu den von Dir genannten Konsolen würde ich dann aber auch noch gerne ein paar weitere Klassiker hinzufügen, mit denen in der Kombination man dann so ziemlich alles Wichtige abdeckt - sofern man nicht alles lieber emuliert.


    Für mich fehlen dann noch:

    - Atari 7800 (deckt ja auch die 2600er gleich mit ab)

    - CBS Colecovision

    - MB Vectrex

    - Amiga CD32

    - Nintendo NES

    - Nintendo SNES (die Spiele sind meist einfach klasse)


    Evtl. dann noch im erweiterten Kreis:

    - Sega Master System

    - Sega MegaDrive

    - SNK Neo Geo


    Wer sich mal (qualitativ) selbst einen Schrecken einjagen mag, kann sich auch noch folgende Gerätschaften besorgen:

    - Interton VC 4000

    - Saba Videoplay


    Bevor ich jetzt in den Tiefen meiner Konsolensammlung ertrinke und abschweife, mag es das für den Augenblick mal gewesen sein... ;-)


    Grüße aus Frankfurt,

    Ralph.

    Danke schonmal für die Dateien und die Infos zum CRT-Controller!


    Hätte ich gewußt, dass Boris die Scans hat, hätte ich ihn auch endlich mal wieder angemailt - wir haben ewig nicht mehr direkten Kontakt gehabt. Ich hab ja früher gemeinsam mit ihm die Museumsseiten http://www.homecomputermuseum.de betrieben, bevor er das auf datenbankbasierte Generierung umgestellt hat. Seitdem präsentiert er seine Seiten wieder alleine - verständlich, ich kam damals mit dem Generieren meiner Beschreibungsseiten, dem Aktualisieren meiner Listen etc. nicht mehr hinterher...


    Guter Ansatz, um wirklich mal wieder eine Mail zu schreiben... ;-)

    electricfriend68

    Da ich kein SD2IEC habe, weiß ich nicht, ob das genauso wie eine 1541 per Software umgestellt werden kann. Bei der 1541 funktioniert das aber über die folgenden Befehle:


    OPEN 15,8,15: PRINT#15,"M-W";CHR$(119);CHR$(0);CHR$(2);CHR$(Gerätenummer+32);CHR$(Gerätenummer+64): CLOSE 15


    Kurze Erläuterung dazu:

    Die 1541 enthält ja einen eigenen Computer samt Prozessor (6502), Speicher und seriellem Bus. Das Kernal der Floppy überprüft anhand seiner in der Zeropage abgelegten Gerätenummer dann, ob die beim "Lauschen" am seriellen Bus aufgefangenen Befehle für sie selbst oder ein anderes am Bus angehängtes Gerät gedacht waren, und reagiert dann entsprechend - oder auch nicht... ;-) Da die Gerätenummer in der Zeropage nur beim jedem Reset (zurück-) gesetzt wird, kann man die Floppy also durch softwareseitiges Überschreiben der eigenen Gerätenummer umadressieren.


    Du öffnest mit den Befehlen den Kommandokanal zur 1541 und überschreibst dort im internen Speicher (genauer: in der Zeropage) ab Adresse 119 ($77) die dortigen 2 Bytes mit neuen Werten. In Adresse $77 findet sich die sogenannte "Listener address", das ist die Geräteadresse, unter der die 1541 bis zum nächsten Ausschalten Befehle empfängt. Zur Zahl dort muss noch der Wert 32 (= $20) addiert werden. Für Laufwerk #8 ist hier also 40 (= $28) zu verwenden, Laufwerk #9 würde dann entsprechend 41 (= $29) benötigen, maximal ginge das bis Laufwerksnummer #13 ( -> 45 = $2D).


    Das 2. geschriebene Byte (dann Adresse $78 der Floppy-Zeropage) enthält die "Talker address" - das ist die Geräteadresse, unter der die Floppy "redet" / sendet. Als Offset muss hier der Wert 64 (= $40) addiert werden, so dass für die übliche Geräteadresse #8 hier die Zahl 72 (= $48) steht.


    Wenn Du also Deine interne Floppy von #8 auf #10 umstellen willst, brauchst Du folgende Befehlskette:

    OPEN 15,8,15: PRINT#15,"M-W";CHR$(119);CHR$(0);CHR$(2);CHR$(10+32);CHR$(10+64): CLOSE 15

    Danach ist das interne Laufwerk des SX64 unter der Nummer #10 ansprechbar.


    Falls (und das weiß ich wegen Fehlens von Erfahrung und Gerät nicht) auch das SD2IEC so umzustellen ist und nach Einschalten als Floppy #9 einsortiert wurde, müsste das SD2IEC nun (nach obigem Umstellen der internen Floppy auf #10) von seiner #9 auf die nun freie #8 umgestellt werden:

    OPEN 15,9,15: PRINT#15,"M-W";CHR$(119);CHR$(0);CHR$(2);CHR$(8+32);CHR$(8+64): CLOSE 15


    Viel Erfolg!

    Gruß aus Frankfurt,

    Ralph.

    Mal versucht, ob das nicht ein Antennensignal ist, sondern ein FBAS?

    Hab ich natürlich versucht, das ist die erste bzw. zweite Option bei unbekanntem Anschluss dieser Art. Kein FBAS-/BAS-Signal liegt an. Und auf Antennensignal hab ich natürlich neben dem üblichen (meist eh sinnfreien) Sendersuchlauf auch mit einem externen Philips-Tuner gesucht, der noch so herrlich haptisch mit Drehrädchen und Frequenzbereichs-Hebelchen arbeitet. Der kriegt jedes Atari VCS & Co. Signal, aber auch hier war das Kurbeln bislang nicht von Erfolg (aka. einem erkennbaren Bild) gekrönt...


    Natürlich könnte auch diese GraKa hinüber sein, deshalb auch meine prophylaktische Suche nach den Daten des NEC-Chips. Aber anscheinend ist diese gesamte Kiste so derart lausig dokumentiert, dass nichtmal jemand Unterlagen oder Kenntnis über die Beschaltung UND / ODER Funktion der GraKa und des Monitors bzw. Koax-Ausgangs hat...


    Es bleibt spannend. Bis dahin ist der Boss 2 eben eine nette Designstudie eines verfehlten Marketingkonzepts. ;-)

    Hallo Ihr alle,

    da sich hier anscheinend einiges Fachwissen bzgl. der alten Olympia Boss Systeme versammelt hat: mich würde mal hinsichtlich der Boss-Computer interessieren, ob die Teile denn ausschließlich mit dem damaligen Monitor verwendbar sind/waren, oder ob man (wie ein hier geposteter Werbeprospekt nahelegt) man auch einen "normalen" Fernseher etc. verwenden kann. Leider scheint ja die Pfostenleiste für den Monitoranschluss weitgehend undokumentiert zu sein, so dass man nicht einfach einen Adapter für einen TTL-Monitor basteln kann.


    Da sich am Boss eine Antennenbuchse befindet, sollte dort ja auch eigentlich ein Signal anliegen. Die Buchse ist intern mit einer Steckkarte verbunden (2-polig), zu der außerdem noch ein Abgriff per Flachbandkabel von kurz vor dem Monitorausgang gelegt ist - evtl. bekommt die Karte von dort ja auch das TTL-Bildsignal und formt es für den Koax-Ausgang um? Auf der Steckkarte im Boss sitzt ein NEC D3301D-2 CRT-Controller und massig TTL-Logik, zumindest. Beschaltung des NEC habe ich aber nicht im Netz gefunden.


    Irgendwie ist es halt doof, dass man ohne originalen Monitor bislang keine Möglichkeit zu haben scheint, ein Bild darzustellen. Auf der Antennenbuchse hab ich jedenfalls auch noch kein Bild "fangen" können... Vielleicht hat ja einer von Euch angesichts des Oberthemas in diesem Thread einen Tipp?


    Es handelt sich übrigens um einen Boss 2 (Z80A) mit 2 eingebauten Diskettenlaufwerken. Einschalten des Rechners geht, Netzfilterkondensatoren hab ich neue reingemacht, nachdem einer der alten bei einem Einschaltversuch vor Jahren duftintensiv und laut sein Leben ausgehaucht hatte. Achja, Handbücher und/oder Systemdisketten hab ich auch keine, aber ich wollte mal wenigstens ne Einschaltmeldung oder ähnliches sehen...


    Grüße aus Frankfurt,

    Ralph.

    Stimmt, Thoralf, in der Auktion steht was von Altenheim, nicht verstorben. Da bin ich mal froh, dass ich das nicht "zitiert", sondern lediglich aus dem Drüberlesen das Auktionsgestammel falsch erinnert und somit falsch paraphrasiert hatte - wobei ich mich grade frage, wen dieses Detail in diesem Zusammenhang hier wirklich interessiert... Die aus meiner Sicht wegen des Fall- und Fachbezugs inhaltlich wichtigen Passagen davor hast Du aber schon gelesen, oder? Wobei es nun interessant sein könnte, den Auktionsinitiator mal seinen Vater zur Echtheit und Herkunft des C64 befragen zu lassen. Aber da dieses Teil eh kein geistig gesunder Mensch für den Preis kaufen dürfte (oh, schon ist der Preiswunsch gefallen!), ist sowas hier eh müßig zu überlegen...


    Sorry für etwas Sarkasmus, kurzes Off-Topic: ich "durfte" leider eben erst die persönliche Erfahrung in der engsten Familie machen, dass manche deutsche Pflegeeinrichtung und einige Krankenhäuser bei älteren Menschen eine erhebliche Verwandtschaft zum Begriff "aktive Sterbehilfe" haben. Wollen wir also hoffen, dass der Ur-Besitzer des obigen C64 noch lange wohlauf bleibt und Rede und Antwort stehen *könnte*. Mein Dad hatte nicht so viel Glück. Aber - Glückwunsch zu Deiner messerscharfen Analyse des wichtigsten Aussageaspekts... *facepalm* /Teilzeit-Sarkasmus off/


    Ansonsten: Das Perverse am Sammeln in manchen Ausprägungen ist gerade, dass es häufig zum Selbstzweck verkommt. Man nehme den (gefühlten und wohl auch realisierbaren) Wertverlust mancher Sammler-Spielsachen, sobald diese zum ersten Mal aus ihrer jungfräulichen Verpackung gezogen und ihrem eigentlichen "Lebenszweck" zugeführt werden - dem Spielen und Benutzen. Was es bringen soll, Dinge nur anstarren und präsentieren zu können, ohne sie nutzen zu dürfen / können / wollen, erschließt sich mir auch nicht, da bin ich mit Dir einer Meinung. Muss jeder für sich selbst entscheiden, ob er für nutzlose Dinge ein Vermögen ausgeben will.


    Interessant an der Auktion finde ich aber, dass der Verkäufer anscheinend (sollte ich das diesmal richtig verstanden haben? ;-) ) erstmal nur eine kommende Auktion des Gerätes durch eine Pseudo-Auktion ankündigt, um vermeintliche Interessenten aufzutun. Da ich EPay nicht normalerweise beobachte, bin ich nicht über Aktionen wie "gebührenfreies Einstellen" im Bilde, aber kostet nicht auch so ne "Auktion" aufgrund des epischen Startpreises schon Geld? Egal - die Kiste ist recht wahrscheinlich eine Fälschung, und genauso wahrscheinlich findet sich ein Depp, der sie trotzdem kauft.


    Schade, dass dadurch ein schönes und historisch interessantes Hobby immer mehr kommerzialisiert wird.

    Was seltsam ist und auf einen selbstgebauten Fake hinweisen könnte - laut bisherigen Infos fehlt bei den "originalen" Gold-C64ern immer die Abdeckung für die Controlports an der rechten Gehäuseseite. Bei dem angebotenen Gerät in der Apothekerpreise-Bucht ist die Abdeckung allerdings vorhanden. Natürlich könnte die auch von einem wohlmeinenden Besitzer selbst nachgerüstet worden sein, angesichts der Echtheitsthematik und des Wertes eines *unverbastelten* Jubiläumsgerätes wäre das allerdings eher Dummheit.


    Ein weiterer Indikator könnte die Schrift des Nummernlabels sein - ich hab bisher ausschließlich im Netz bei allen Geräten die Seriennummer in recht dickem Filzstift (Edding?) gesehen - bei diesem Gerät in der Bucht-Vorschau ist zum ersten und (für mich) bislang einzigem Mal die Schrift mit einem recht filigranen, schmalen Strichzug aufgebracht. Verwunderlich, zumal die in der Nähe liegenden bekannten Seriennummern auch wieder die dicke Schrift haben...


    Leider wird man wohl den Ur-Besitzer nicht mehr fragen können, laut Auktionstext ist der ja verstorben. Insofern - lieber die Finger davon lassen, schon aufgrund der Preisvorstellungen, bei gleichzeitig zumindest zweifelhafter Echtheit.


    Entsprechendes galt ja auch schon bei dem letztens in den Kleinanzeigenportalen angebotenen goldenen C64, der sichtbar auf der Gehäuseinnenseite NICHT lackiert war, sondern eben nur außen. Soweit ich da recherchieren konnte, sollten originale / echte Exemplare aufgrund der wohl angewandten Lackierungsart (Tauchlackierung?) grundsätzlich innen UND außen golden sein...


    Aber wer weiß, vielleicht sind es ja doch alles Originale zum Schnäpp(s)chenpreis...

    Nur als kleiner Hinweis für einen eventuell baldigen Neubesitzer des obigen Epson HX-20 (und natürlich auch für alle anderen, die so ein Teil bereits haben):


    Falls Marcus da noch nicht selbst tätig war, sollten die Kondensatoren auf dem HX-20-Mainboard unbedingt in Augenschein genommen werden. Da sitzen insgesamt etwa ein Dutzend radial bedrahtete Exemplare drauf, die mittlerweile auslaufen. Mir ist das letztens aufgefallen, als ich den altersbedingt üblichen Fehler eines "neu erhaltenen" HX-20 behoben habe (Akku platt, auch hier immer Auslaufgefahr; defekter Akku verhindert teilweise das Starten des Rechners, deshalb klemmt man ihn am besten wenigstens vom Mainboard ab, falls kein Austauschteil verfügbar ist). Die genaue Inspektion der Kondensatoren auf eventuell vom Geräteakku angeranzte Kontakte hat ergeben, dass hier gerne auch schon etwas suppt...


    Bei den Austauschkondensatoren sollte man auf die Maße der Originale achten - der HX-20 ist ziemlich "eng gebaut". Nicht, dass da beim späteren Zusammenbau was klemmt...


    Gruß aus Frankfurt,

    Ralph.

    kpanic: Der arme Verkäufer hat offensichtlich seine Pillen nicht regelmäßig genommen - anders lassen sich seine Phantasiepreise nicht wirklich verstehen. Wenn man sich mal die restlichen angebotenen Massenartikel anschaut, die der Mensch im "Angebot" hat, wird schnell klar, dass da jemand diverse Haushaltsauflösungen und Sperrmüllberge geplündert hat und die Sachen nach "Schema F" völlig ahnungsfrei pauschal bepreist. Da landet dann ein altes Päckchen Vulkanisiergummi (Cent-Artikel) genauso wie ein gebrauchter Router, der neu für unter 15 Euro zu bekommen ist, für einheitliche knapp 20 Euro in der Bucht. Denn jeden Tag steht ein Dummer auf - und auf genau DEN scheint der Anbieter zu warten... *facepalm*


    Sehr klasse auch, dass mittlerweile 5 Beobachter wissen wollen, ob das Ding bzw. der Typ vielleicht doch ein Opfer findet... denn wirkliches Interesse an dem Gerät in diesem Zustand und bei diesem Preis dürfte niemand auf diesem Planeten haben. Höchstens, wenn der Anbieter (das Wort "Verkäufer" verbietet sich automatisch hier) den Preis halbiert, dann SÄMTLICHE Nullen streicht und zudem kostenlosen Versand anbietet. 6 Euro ist immer noch ein adäquater Preis für sowas. Alternativ schicke ihm jemand die Adresse des nächsten Wertstoffhofs, wo das Teil dann zumindest ohne Entsorgungskosten für seinen letzten Weg angenommen wird... ;-)


    Ich gehe jetzt mal schnell einen Früchtejoghurt mit Ablaufdatum 1996 bei Ebay einstellen, der hat in etwa den gleichen Charme und Wert wie der obige Rechner... und der ist "nagelneu und ungebraucht, (Verpackung) nicht defekt, in altersbedingt gutem Zustand, VINTAGE!!" und natürlich "ein Schnäppchen für Bastler, Abenteurer und Gentechniker!". Hmmmm - wie wäre es mit 1100,- Euro vielleicht? "In diesem Alter und Zustand nicht mehr oft zu bekommen!" *schleck* - Ich höre schon die Kasse klimpern!! ;-) :-D


    Schmecke musses!


    Grüße aus Frankfurt,

    Ralph.

    Schick, ein Rodney Zaks Buch "Programmierung des Z80"... wollte ich mir auch mal zulegen, das hab ich in meiner umfangreichen Doku-Ecke noch nicht. Selbst sowas liegt mittlerweile auf den Flohmärkten hier nicht mehr in den Grabbelkisten rum, von sammelwürdigen Geräten mal ganz abgesehen.


    Wobei - am Samstag hab ich einen Sharp MZ-731 im Originalkarton hier bekommen. Der war vor 4 Wochen schonmal auf dem Markt, zum Phantasiepreis, nach erneutem Mitnehmen fehlten nun alle Kabel, der Karton ist ramponiert, und die oberen Hälften der beiden Styropor-Inlays sind abgebrochen und weg. Der Rechner selbst sieht dagegen noch sehr gut aus und hat keine sichtbaren Schäden - nur reichlich Staub- und Wollmäuse... ;-)