alphatronic P30, Fragen zu Steckkarten und Probleme mit den Floppy Laufwerken

  • Hallo helwie44,


    danke für Deine Hilfe. Die Umsetzung von CP/NET 1.2 auf die P30 ist bereits fertig und läuft astrein. :thumbsup:


    Nachfolgend ein kurzer Abriss meiner Vorgehensweise:
    Habe mit Hilfe Deines Code-Beispiels mit dem DDT gleich eine kleine CP/M Anwendung erstellt.
    Anschließend damit Dein WYM30P.COM mit Teraterm auf die P30 gebracht und mit dem SAVE Befehl auf den GOTEK Emu gespeichert.
    Dann damit die bereits auf meinem CPC vorbereitetn CP/NET Dateien auf die P30 übertragen, mit Autoload.com den CP/NET Lader in den Bootspuren verankert und fertig.


    Die CP/NET Lösung hat gegenüber der reinen Terminalübertragung den Vorteil, daß ich alles von der P30 aus steuern kann, ohne an beiden Rechnern hantieren zu müssen.
    Ich kann dazu CP/M Systemwerkzeuge wie PIP verwenden.
    Und jetzt kommt der Hauptvorteil: Da mit dem GOTEK als EInzellaufwerk das Kopieren zwischen Disketten ein Graus ist, habe ich mit dem CP/NET jetzt bis zu 16 Laufwerken zur Verfügung zwischen denen nach Herzenslust kopiert unnd zugegriffen werden kann. Dazu noch mit praktisch unbegrenzter Größe.
    Einziges Manko sind die 4800Baud.
    Wie Du bereits festgestellt hast, müßte das CP/NET, wegen der gleichen Hardwareadresse , dann auch von P2 bis P40 laufen.


    Jetzt werde ich das CP/NET noch auf Herz und Nieren testen, ob sich nicht doch noch irgendwo ein Problem oder Bug versteckt hat
    Falls Interesse besteht und die Tests erfolgreich waren, werde ich die SNIOS Datei hier mal einstellen. Wobei es echt lächerlich wenig anzupasssen gab.


    Viele Grüße
    netmercer

  • Hallo netmercer,


    das hat ja prima mit dem WYM30P.COM geklappt, um das Programm fast aus dem NICHTS
    auf eine P30/ P3 cp/m Diskette zu speichern. Theorie ist ja "grau", aber ein
    echter Versuch zeigt den Beweis, das sowas realisierbar ist.


    Und die P30 rennt mit vielen Möglichkeiten - herzlichen Glückwunsch und einen großen Dank für die Arbeit.
    Auch Deine Überlegungen und innovative Lösungen mit dem CP/NET und dem GOTEK sind
    wertvolle Ideen, die ich und andere solche Projekte einsetzen werden.


    Muss nicht aber kann - ein kleines cp/m Prog. DU.COM (DiskUtility) zum studieren
    der BLK und des aktuellen DRIVE die DPB anzuzeigen und mehr. Ist echt gut, weil auf
    logischen Einheiten und physikalische ( Records) zu greifen kann. Help einfach mit ?.


    Zu dem GOTEK und dem CP/NET wäre es schön, Basis-Wissen und dann die selbst
    gemachten Schritte ( etwa Kochrezepte, ev. LINKs - meist ist eine Skizze oft mehr als
    ein halber Roman) berichtet würden. Klar, es ist ja mehr Arbeit - aber den USERN
    wird es sicher Danken.


    Dank und Grüße
    Helwie44

  • Hallo;
    ich liefere noch ein Listing der Quelldatei zum "URERLEBEN" einer TA P3/P30 mit
    der vollständigen Kommentierung. Damit ist diese Datei zum Verständnis zu
    meinem Beitrag hier Nr. 30, warum - was dort ablaufen soll.
    Dort war nur der 8080 HEXA-CODE beigewesen.


    Beispiel hier den Rest-Ausschnitt nur- aber alles ist in dem Anhang der Datei unten:


    Die Datei ist als Klarcode gleich als URQ30.txt angefügt hier.
    Grüße
    Helwie44

  • Hallo P30 Interessierte,


    habe bzgl. Frage 3 meines Startbeitrages in diesem Thread auf folgender Seite etwas gefunden: Einen Beitrag der Computerwoche vom April 1984


    http://www.computerwoche.de/a/…r-die-alphatronic,1173545


    3. Frage zu den drei über Flachbandkabel verbundenen "16-Bit" Karten
    Neben den beiden Karten mit 8088 CPU bzw. 128K RAM (Slot 4 und 5) gibt es noch in Slot 2 eine weitere Karte (CAJD01), deren Funktion mir nicht klar ist.
    Sie enthält neben 32K RAM ( 4 x TMS4416) einen 14 MHz Quartz, und etliche PAL's, sowie TTL Chips, aber keine Intelligenz (also kein großes Controller IC oder dergleichen).
    Hypothese: Grafikerweiterung, die sich an die Bildgenerierung des CRT5037 in Slot 1hängt.
    An meinem P30 gibt es an der Rückseite eine "verdächtige" 9-polige D-SUB Buchse an der 7 Pins belegt sind (Hoffnung: 2 x GND, R, G, B, V-Sync, H-Sync)


    Habe mir daraus folgendes zusammengereimt:
    P3 - P40 Baureihe wurde zu diesem Zeitpunkt überarbeitet. Die Laufwerke mit voller Höhe und Klappen wurden durch halbhohe mit Knebel ersetzt und die 5MB HD der P4/P40 durch eine 12,5MB abgelöst.
    Die fragliche 3.Karte könnte durchaus der im Artikel erwähnte Grafikcontroller mit 640 x 288 Pixel und 8 Farben sein. Zumindest würde diese Auflösung in die 32 KB RAM der Karte passen. Und der 9-polige D-SUB könnte durchaus ein RGB mit V-Sync und H-Sync bereitstellen. Jetzt wäre eine Dokumentation gefragt wie man das Teil ansteuern kann. :?:


    Viele Grüße
    netmercer

  • Hallo P30 Interessierte,


    die Geschichte mit der 3. Karte als Grafikcontroller hat mir keine Ruhe gelassen. Also Logic-Analyzer besorgt und einfach mal an die 9-polige Sub-D Buchse gehängt.
    Anbei zwei Screenshots. Channel 0 dürfte V-Sync sein mit einem negativen Puls und 50 Hz Bildfrequenz. Channel 1 ist demnach H-Sync mit 15,6 KHz Zeilenfrequenz.
    Dann noch drei Kanäle (auch TTL Pegel) mit höchstwahrscheinlich RGB, die jetzt nicht auf den Bildern sind.
    Fazit: Sieht ganz stark nach TTL-RGBHV aus. Damit ist die Vermutung bestätigt. :thumbsup: Tataa , es ist eine Grafikerweiterung !!!
    Leider habe ich keinen passenden TTL Monitor :traurig: um endlich ein Bild zu sehen.


    Viele Grüße
    netmercer

  • Sehr cool. Da dürftest Du eine ziemliche Rarität aufgesammelt haben (wenn man bedenkt, daß die P3 nicht unbedingt häufig sind)



    Würde da ein CGA-Monitor genügen? Hast Du vielleicht einen Commodore 1084?

  • Mit dem L-Analyser ( ist doch ein PC-System ?) bringt ja etwas ans Licht.


    Normal sind ja über die 96 VG-Steckkarten für Reihe a und b der
    MC80 BUS (sks, HELL,TA Alphatronic P2.. ) verbunden.
    Nur über die c-Reihe wurden Sonderbelegungen besonderer Steckkarten
    rausgeführt und / oder zum Motherboard weiter geleitet ( bei Bedarf?).


    Wenn ich mir die Karte (Bild Beitrag 1) ansehe , sind zwei zusätzliche
    Stiftleisten vorhanden. Waren da noch gesteckte Flachbandverbindungen
    und wohin? Gute Frage - im MOS EPROM vom P30 habe ich bisher keinen
    Software-Mechanismus zur Ansteuerung gefunden, leider.
    Evtl. ist ein Address-Schema (Mapping) über den Betrieb der 8088 Karte
    vorhanden? Es soll ja jemand ein TA MSDOS an einer P30 in Betrieb haben,
    oder doch nicht?
    Also wenn - wäre es prima eine Diskette (z.B. als .IMD, .TD0 ..) hier mal
    hinterlegen. Dann würde man mal beim TA MSDOS nachsehen ob der Bootvorgang
    erst per 8085 (wie cp/m 8080) in den Speicher 4000h abgelegt, aber da einen
    Mechanismus ( PROT#s.. oder?) zum MSDOS boot gelangt. Evtl. findet man dort
    ein Zugriff (SOFT -INT's ) auf die Grafikkarte.


    Also es gibt's noch einiges zu forschen.


    Viele Grüße und Dank voraus.
    Helwie44


  • Sehr cool. Da dürftest Du eine ziemliche Rarität aufgesammelt haben (wenn man bedenkt, daß die P3 nicht unbedingt häufig sind)



    Würde da ein CGA-Monitor genügen? Hast Du vielleicht einen Commodore 1084?


    Hallo,


    vermutlich waren alle P30/P40 ab Frühjahr 1984 mit dieser Karte ausgestattet. Wobei es schon interessant wäre wieviele insgesamt davon überhaupt hergestellt wurden. ?(


    Tja leider habe ich außer einem Centronics Interface für C16 alle Commodore Dinge bereits vor Jahren abgegeben. Leider kein passender Monitor mehr vorhanden.
    Naja, vielleicht habe ich mal die Muße meine VGA Schirme durchzutesten, ob einer eventuell auf 15kHz synchronisiert und sich die Pegel anpassen lassen.


    Viele Grüße
    netmercer

  • ...Monitor 15kHz...


    Auf Ebay gibts Konverterboards von 15kHz auf VGA. Ich habe sowas zum Testen meiner Amigas. Die Qualität ist so lala. Textverarbeitung
    will man damit eher nicht machen. Gibt Mods um die Qualität besser zu machen (noch nicht getestet)
    Ich kann Dir meinen ausleihen (aber beim Preis von 15-25 Euro lohnt ja kaum das Porto hin und zurück :)


    z.B.


    http://www.ebay.de/itm/Origina…69d70f:g:ow4AAOSwrklVHjxQ

  • Hallo,
    danke für den Hinweis, habe diese GBS8200 auch schon gesehen, aber auch schon gehört, daß die Umsetzung von 50 Hz auf 60 Hz nicht sonderlich gut funktionieren soll.
    Mal sehen, was ich mache. Meine erste Neugier ist ja erstmal gestillt.


    Gruß
    netmercer

  • Übersicht - Einstieg:


    Bereits vor einigen Jahren sind einige Beiträge zu der Alphatronic P30 / P3
    Maschinen im FORUM und im WEB vorhanden.
    Zunächst befinden sich Beiträge zu allgemeine wichtige Eigenschaften,
    Baugruppen mit oft vielen Fotos und anfänglich zur Softwarebenutzung.
    Einen besonderen Dank gilt allen -
    den Verfassern von Beiträgen und gerade beigesteuerte Documente:


    Triumph-Adler Alphatronic Modell P3
    Triumph Adler P3 - Systemaufbau, 8088?
    P-30 mit MSDOS 2.0


    Inside der Alphatronic P3 / P30 Software - Strukturen:


    In dieser Stufe wurde der TA MOS P3/P30 Code isoliert und disassembliert
    und mit vielen Kommentaren hinzugefügt. Auch eine cp/m Diskette wurde
    schon der Boot -Lader und das TA cp/m als .bin Files isoliert und
    disassembliert.


    So ist der MOS-P3/Monitor zu verstehen und die CMD's richtig zu benutzen.
    Weil dieses P3/P30 MOS aus dem ursprünlichen P2x MOS von TA entstand,
    verblieben wenige BEFEHLE. Ursprünglich kam der MOS-MONITOR von sks,
    Karlsruhe. Eine .pdf der Beschreibung ist im WEB zu finden.


    Aus der momentanen Überarbeitung findet man die MOS P3 /P30 CMD's
    zum schnellen Zugriff. Weitere wichtige innere Strukturen folgen
    aus den kommentierten Files:


    MOS P3 /P30 CMD's - Befehle


    Diese Dokumente werde (demnächst überarbeitet) ich hier auf den neusten Stand kompakt abgelegt.


    helwie44

  • Alphatronic P3 / P30 Inside - cp/m 8085


    Mit einige Beiträgen aus diesem thread - hat aber das Interesse an die Software - Struktur der P3 / P30 viel Fahrt aufgenommen.
    Damit hat man einen Einblick in die TA P3/ P30 Maschinen und die Softwaretechnik zum TA cp/m und später (in Arbeit noch) auch
    in die Arbeitsweise des TA MS-DOS ( 8085 - 8088 Prozessoren) bei einer P30 / P40 Maschine.


    TA Alphatronic cp/m 8085 - Inside

    • MOS-EPROM,
    • Bootblock cp/m 8080/8085,
    • cp/m 8080/8085 selbst

    In dieser Stufe wurde der TA MOS P3/P30 Code isoliert und disassembliert und mit einigen Kommentaren hinzugefügt. Auch eine cp/m Diskette wurde schon der Boot -Lader und das TA cp/m als .bin Files isoliert und disassembliert. Die neu überarbeiteten Files habe ich hier angefügt. Aus dem Bearbeitungs-Index 4 und 2 (im Filename) ist der neue Zustand erkennbar.
    Hier ein Auszug der geringen MOS-Funktionen - gegenüber eines TA P2 MOS:


    Zusätzlich habe ich hier einen kleinen Beitrag der ELEKTRONIK aus 1978 zu den undokumentierten 8085 Instruktionen beigefügt. Ich selbst habe oft einige Instruktionen bei verschiedenen Projekte eingesetzt. Daher achten Sie bitte auf evtl. auch von TA verwendete Befehle - für einen 8085!

    helwie44

  • Der erste Teil für die Software und deren Einschubkarten der TA P3/P30 cp/m 8085 sind damit abgeschlossen.
    Schon jetzt gilt es demnächst - sich genau in die 8088 Seite der TA Zusatzkarte für den Einsatz eines
    TA MS-DOS an zu schauen.


    Für den Rest zum TA cp/m 8085 - für eine P3 / P30, habe ich noch hier einen kleinen Nachtrag.
    Der Auszug der Disk-Parameter-Blocks "DPB" (see DR cp/m Alterations Guide) zeigt für die
    96 tpi Floppylaufwerke und der TA Softwaretechnik um dort alte TA 48 tpi Disketten ( P2..) umzukopieren.
    Wer dort sich etwas in die Listfiles eingräbt, wird dort sehr viele nützliche Informationen
    zu diesen Systemen finden und verstehen.


    Ausblick:

    • Boot EPROM 8088 CPU
    • Loader MS-DOS TA
    • IO.SYS for the alphaTronic P30

    helwie44

  • Hallo helwie44,


    vielen Dank für die inhaltsreichen Beiträge, die Teilhabe am Insider-/Expertenwissen und die viele Arbeit, die Du Dir gemachst hast. :)
    Kann daraus viel Verständnis über die Funktionsweise der P3/P30 gewinnen.


    Viele Grüße
    netmercer

  • Nach der Sommerpause habe ich den EPROM der 8088 von -netmercer (vielen DANK!) etwas durchgesehen.
    Daraus ist man schön zu erkennen - was TA da welchen Aufstand für ein MS-DOS gewählt wurde.


    Vom TA Konzept werde ich an Hand der angekündigten Komponenten (Software Blöcke) das funktional darzustellen.
    Von der 8085 CPU Seite haben Sie sicher die Grundzüge zum cp/m sich angesehen.


    Zum TA MSDOS teilen sich beide Hardware Blöcke, da ist die 8088 KARTE und den verbindeten RAM (ist da 128 oder 256 kB oder mehr?). Auf der anderen Seite wird das ganze Equipment der cp/m 8085 Seite für den IOs abgewickelt. Fast lediglich wickelt nur der 8088 den Maschinencode für das MSDOS ab. Etwa noch den Timerbaustein/ Interruptbaustein auf der 8088 Seite. Und das besagtes 8 Bit PORT!


    Um das MSDOS in Gang zu bringen, holt wie beim P30/P3 MOS eine Bootblock - wie bekannt auf 4000H durch die 8085 in den SPEICHER.
    Dieser holt ein besonders IOCS8085 in den Speicher. Dann checkt das IOCS8085 ob der 8088 ready ist.
    Wenn eine 8088 Karte ordentlich verbaut ist, startet der 8088 über den EPROM und initialisiert Grundeinstellung und wartet auf AUFTRÄGE vom 8085 irgenwas zu erledigen.
    Hier habe ich den EPROM 8088 mal mit einem anderen DISASSEMBLER bearbeitet und unten angefügt (P30_8088...). Auch wer nichts mit den kleinen (8086) Instruktionen sofort was anfangen könnte - aber ich habe viele Kommentart eingefügt. Da kann man schon einen Übersicht sich verschaffen.
    Das sieht etwa als Auszug so aus.


    Dabei werden heftige DATEN Transfers zwischen dem 8085 <ein 8 BIT Port) hin/zur 8088 abgewickelt.
    Bei dem folgenden Teilen schaue ich auf das IOCS8085. Denn wird das TA MSDOS von der Diskette zu holen und schön alles über "DAS PORT" an den 8088 zu übernehmen und im DOS - RAM abzulegen - und dann endlich den 8088 CODE dort auszuführen. Wie ein 8088/8086 startet nach einem Hardreset sieht man im Listing ganz am ENDE. Der EPROM liegt ganz oben auf F000H:E000 - das ist Segment : Offset. Also ist der EPROM 8kB.
    Es wird noch einiges zu erledigen.
    Helwie44

  • Loader: IOSC-8085 für MS-DOS TA


    Nach dem POWER ON/ RESETHARD (key) und eine Disktette (TA MSDOS20) im Bootlaufwerk ( LW= 0 / A: ), ist die P30 erstmal fast eine 48kB RAM Maschine wie eine P2. Klar - hier ist ja das P30/P3 MOS vorhanden! Dabei ist im MOS eine "Autoboot" Funktion vorhanden und läuft ab.


    Das bedeutet:
    Das IOCS-8085 wird mit dem MOS P3/P30 (Teilbereich erst) wie üblich automatisch der erster Sector (lng 400h) der
    Spur 0 der Seite 0 auf 4000h in den Speicher geholt. Bereits habe ich diverse Beiträge hier zum P3/P30 MOS und dem Bootverfahren als Beispiel ein TA cp/m der P3/ P30 dargestellt. Ist kein Ladefehler erfolg - wird auf 4000H gestartet.
    Dann überlädt der Code sich erneut auf 4000h - wieder ab sector = 1, track=0 und side=0, aber 5 sectoren der Spur
    in den Speicher (1400h = lng.)! Das geht, weil im Teilladen keine Variablen enthalten sind. Und es wurde jetzt das
    Ganzes als IOCS - 8085 im Speicher abgelegt - auf der 8085-Seite. Der CODE wird einfach -ohne Fehlerladen - normal
    weiter ausgeführt.
    Der Anfang als Ausschnitt hier:

    Code
    1. ; ------------------------------------------------------------------------; the coderange from P3/P30-MOS EPROM get bootblock 4000h to 43FFh is here; runnig at 4000h here and - see now - in 8085 code; now overload at 4000h the first track the 5 sec per 400 = lng 1400h @@); ------------------------------------------------------------------------;402A 3E84 START: MVI A,084H ; 84h ist position function floppy402C 110001 LXI D,00100H ; RD= 01 sector RE= track 0402F 6B MOV L,E ; RL= 00 drv 0 and side 04030 CD5500 CALL SENTRY ; floppy disk as MOS manual / other P2 see Flags4033 010040 LXI B,T4000 ; buffer mem 4036 110014 LXI D,01400H ; @@) 5 sect=:: len.= 5kB is TRACK 00 4039 3E82 MVI A,082H ; 82h is block read from before position403B CD5800 CALL DENTRY ; used the last RL= ds (d is drive, s is side - 4bit)403E CA4E40 JZ Go_ok ; is no error - see document P3 /P30 .pdf -helwie44 ; ***************** >>>> execute this code 8085 here !!; erro no disk or read fault RECALIBRATE first floppy drive and new boot4041 0E07 MVI C,007H ; BELL4043 CD4900 CALL CO_mos ; consol out a char4046 3E0A MVI A,00AH ; 0Ah Recalibrate Floppydisk4048 CD5800 CALL DENTRY ; is P3 MOS Entry - see P3 MOS from FORMUM -helwie44404B C32A40 JMP START : ---------> re S T A R T ---------> ; ; execute this after overloaded sec1 was loaded from boot 8085 MOS, ; but the next sec 2,3,4,5 from MS-DOS DISKETTE was in MEMORY 8085 SIDE !!! ;404E 2A1600 Go_ok: LHLD Y0016 ; see in EPROM ?? 0016: 07 84 ? DATE ?4051 7C MOV A,H ; is mem 17h: 84h in your P30moa EPROM ?4052 D654 SUI 054H ; test RH - 054h = is 84d kasper?4054 D26140 JNC drv_sel1 ; 84 - 54 is not carry -> see self you..4057 3C INR A4058 C26840 JNZ drv_ok405B 7D MOV A,L405C FE10 CPI 010H405E DA6840 JC drv_ok; ; not yet foundet A=4, and E=FFh - see later there4061 3E04 drv_sel1: MVI A,004H ; must see in P30MOS EPROM for this function Floppy4063 1EFF MVI E,0FFH ; parameter must find in EPROM P3/P30 MOS4065 CD5800 CALL DENTRY ; floppy / Wer suchet - der findet.4068 3E81 drv_ok: MVI A,081H ; IO set patter406A CD6300 CALL X0063 ; store <A> to 01B82h P30mos- see document P3 /P30 .pdf -helwie44406D CDE846 CALL A46E84070 21A848 LXI H,T48A8 ; copy 24 byte from T48A8 to MOS RAM4073 1618 MVI D,018H ; lng4075 010018 LXI B,01800H ; to memory MOS4078 7E Loop1: MOV A,M4079 02 STAX B407A 23 INX H407B 03 INX B407C 15 DCR D407D C27840 JNZ Loop14080 CD9146 CALL esc_more; TA trick to not found after call string_PC the program-sequenz ....; but not with me !!; the sub used ret adr for output string - terminate with "$"; example: call str_PC < print from return of stack and bring the addres after; the $ = terming the print!!!!!! >4083 CDD946 CALL str_PC ;output after sub string and execute after string !!!!!4086 1B0C01 db 1bh,0ch,1 ; 1bh =ESC, 0ch = clr. Display, ? 01 ?.string..to endmark $4089 494F db "IOCS-85 V3.0 for MS-DOS Version 2.0, Copyright (c) TA 84,85,86 Apr.86"40D4 0D0A24 db 0dh,0ah,"$" ; CR, LF, ; terminater > is $


    Hier habe ich das DISASSEMBLING des Files angefügt. Dort sind sehr viele Kommentarte eingefügt, damit ist leicht der Ablauf und die Funktionen vom abgearbeiteten CODE ersichtlich.
    Dort sieht man wie die Komminaktion von der 8085 Seite zu der 8088 Seite abgehandelt wird. Und genau ein Speicherplan auf der 8085 wo Teile für das MSDOS geladen und an den 8088 übertragen wird. Das geht natürlich nur wenn eine 8088 Karte mit dem entsprechendem Speicher verbaut sind.


    Ich empfehle sich mal das File (unten) in Ruhe anzuschauen, daher brauche ich keinen riesigen Roman hier zu verfassen.


    Viele Grüße und schauen Sie in das Listfile.
    Helwie44


    Im Folgeteil kommt:
    IO.SYS for the alphaTronic P30

  • IO.SYS for the alphaTronic P30


    Hier kommt der Weg - wie Triumph Adler TA das MS-DOS auf die TA Alphatronic P3 / P30 portiert hatte.

    Man muss sich genau an die damalige Zeit - erinnern. MS hatte damals "erst" nur eine

    MS-DOS Lizenz (OEMs) über ein "Adaption Guide" vorgeschrieben (damals!!).


    a) Adaption Guide

    Ich habe hier noch ein Paper aus der Zeit - leider schlechte Qualität, aber einige Seiten habe ich hier als Auszug beigefügt.

    Wenn ich Zeit habe und eine bessere Scannsoftware habe - mache ich eine kompl. PDF.


    b) Kochrezept ein MS-DOS auf einen OEM Rechner zu portieren

    Ein Arbeitsablauf wie mit dem Adaption Guide ein MS-DOS auf einen anderen Rechner zu erzeugen ist. Das sind meine Handnotizen

    für ein Projekt.


    c) IO.SYS for the alphaTronic P30

    Aus einem alten Stapel von Listings habe ich ein Übersetzungslisting gefunden (von TA) für den Kern des TA IO.SYS.

    Ich habe das ganz in DIN A3 mit bester Qualität eingescannt - aber klar, das File ist etw 15 Mb. Daher habe ich zunächst einige

    Seiten als Auszug beigefügt. ( ev. würde ich die big files an -frizeflink senden : dort im Bereich P3++ ablegen) .

    Helwie44

  • Danke für die Infos! Wäre super, wenn fritzeflink die Dateien irgendwann vollständig bekommen könnte.


    Ich finde den Ausdruck vom Adaptation Guide klasse. Ich würde gern wissen, auf welcher Maschine das gedruckt wurde. Kettendrucker? Teletype?

  • Ich finde den Ausdruck vom Adaptation Guide klasse. Ich würde gern wissen, auf welcher Maschine das gedruckt wurde. Kettendrucker? Teletype?

    Ich würde auf einen Trommeldrucker tippen. Die starken Schwankungen in der Waagerechten deuten imho dahin. Man kann erkennen, dass einzelne Spalten komplett nach oben oder unten verschoben sind - da tippe ich auf einen Hammer, der zu früh bzw. zu spät anschlägt.

  • Ich habe als Student in einem klassischen Rechenzentrum gejobbt und dort noch die alte Großrechnerwelt kennengelernt; Trommeldrucker habe ich dort aber leider auch nicht mehr erlebt. Stattdessen standen dort zwei ähnlich eindrucksvolle Kettendrucker - die sind vermutlich noch etwas lauter, weil dort zusätzlich zum Schlagen der Hämmerchen noch das Rasseln der umlaufenden Kette dazukam.


    Vor kurzem ist mir dann ein Trommeldrucker in Miniaturausführung über den Weg gelaufen, in einer Wang 600. Ich habe leider im Moment kein besseres Bild als dieses hier - da kann man links oben die Trommel erkennen (wird leider in der Vorschau abgeschnitten):




    So ein Drucker ist wohl bei Tischrechnern nicht sooo selten, aber mir ist es angenehm aufgefallen. Leider druckt er derzeit nicht :(

  • Stimmt, das waren glaube ich die ersten Produkte von EPSON

    EP-102 bei schlepptops.de

    EP-104 bei schlepptops.de

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  • P2, P3, P30 binär DUMPs aller CHIPS gesucht


    Ich möchte die Alphatronic Pxx von Triumph Adler in dem MAME / MESS

    Emulationssystem in Gang zu bekommen.


    Leider habe ich im Moment kein Möglichkeit zum Auslesen der meist 40 pol. Chips.


    Daher benötige ich alle diversen .bin Files der Controller Chips.

    Also z.B. Keyboardchips wie Abarten 8278 ... oder den programmierbaren Bausteinen

    diverser Maschinen verbaut sind.

    Ist sowas möglich ? von netmercer .. Toshi +++ und viele...


    Oder besteht irgenwo eine reine CHIP Controller Sammlung zu downloading.

    Wäre doch richtig gut!


    Vielen Dank und ich werde von der EMULATION berichten.

    Helwie44

  • Ich klinke mich mal ein ... Grafikchip 5937/9927 und Floppycontroller haben keine eingebauten ROMs,


    Aber die Tastaturcontroller vom Typ 8041, 8278 usw. sehr wohl ...


    es wäre schön, diese Rominhalte zu bekommen, des weiteren auch noch mehr Versionen Zeichengeneratoren, MOS- und Zusatzkarten-ROMs so noch nicht hier im Forum gepostet.


    So bootet die emulierte P3 schon mal die bekannte SPIELE.IMD, das ist mehr als ich von meinen beiden P3 sagen kann :fp:


    Der 8041 in p3#1.zip lässt sich nicht ordentlich auslesen, sowohl ich als auch ein freundlicher Helfer bekommen wechselnde falsche Ergebnisse.


    Gruß

    Robert

  • Hallo MAME Fans,


    habe mir die entsprechenden Chips in der P30 mal angesehen. Wie rfka01 schon gesagt hat, enthalten Floppy Controller WD2797 und CRT5037 kein eigenes ROM. Der Tastatur Controller ist ein NEC D8741 mit 1K EPROM. Weiterhin ist ein 2716 Character EPROM vorhanden, was rfka01 vermutlich schon aus seiner P3 ausgelesen hat.

    Ob und wie man den EPROM Speicher des D8741 auslesen könnte, weiß ich im Moment nicht. Vermutlich müßte das in einem entsprechenden Programmiergerät erfolgen?
    MOS-ROM und BIOS-ROM (8088 Teil) habe ich hier bereits gepostet.


    Viele Grüße

    netmercer

  • Hallo netmercer,


    mein Galep 4 kann z.B. den D8741 auslesen (den 8041 aber offenbar nicht ...) ... es ist immer gut, die ROMs einer Maschine beieinander zu haben, daher würde ich mich auch über den Character-Eprom-Inhalt freuen.


    P.S. Die Tex-Ass-Unterlagen, die ich habe, liegen in meinem Büro und harren einer ruhigen Minute zum Einscannen ... ist nicht vergessen.


    NCR DMV/Olivetti M20/ITT 3030/DEC Rainbow 100/Siemens PC-D/OlyPeople/MFA 8085/TA Alphatronic

  • Hallo rfka01,


    danke für die Info und die Bereitschaft die Tex-Ass Unterlagen zu teilen.


    Zu den ROMs:

    Soweit ich das beurteilen kann, hat sich der Character-ROM seit der P2 nicht mehr verändert. Für den Emulator dürfte der auch nicht zentral sein. Trotzdem werde ich den bei Gelegenheit mal ziehen und auslesen. Das dürfte ich mit Hausmitteln hinkriegen.

    Allerdings möchte ich den D8741 nicht durch die Lande schicken mit der Gefahr ihn nicht mehr lebend zurückzuerhalten. Ich hoffe Du verstehst das.

    Du schreibst, daß Du versucht hast die 8041 Deiner P3 auszulesen. Verfügt der 8041 überhaupt über internes EPROM, mußte das nicht extern angeschlossen werden ??? :nixwiss:


    Viele Grüße

    netmercer