Neuer Trend? MP3-Musik auf 1.44 MB Disketten!!!?!?!?

  • Quote

    Die Retrowelle macht auch vor Datenträgern nicht halt und in Großstädten wie Berlin oder New York kann man mitunter Hipster sehen, die auf die herausragende "Qualität" von Audio-Kassetten schwören und stolz ihren Walkman präsentieren. Doch Tapes sind nur der "Anfang".


    Wem Audio-Tapes zu Mainstream sind, der kann nun etwas noch Absurderes als Datenträger für Musik finden. Denn laut einem Bericht des Musikmagazins Rolling Stone gibt es nun ein Label namens Strudelsoft, das 3,5-Zoll-Floppy-Disks nutzt, um Musik unters Volk zu bringen.

    Weiter siehe http://winfuture.de/news,103950.html :fp:

  • Lustig ... Da steht was von 12 Minuten MP3 auf 1,44 MB.

    Das reicht für satte 16 kbps.

    Da dürfte die Tonqualität noch schlechter als bei einer Schellackplatte sein.


    Wie gut, daß wir dafür den passenden Smiley haben:

    :argh:

  • mit absolutem Gehör immer noch auf Original IBM-Lochkarten schwören

    ... richtig ... und SD-Karten braucht heute doch kein Mensch mehr zur Datenspeicherung ... I<3NY ... Berlin ... du bist so wunderbar ...


    "Hipster = (Jargon) zu einer [urbanen] Subkultur gehörender junger Mensch mit ausgefallener, nicht der aktuellen Mode entsprechender Kleidung und extravagantem, individualistischem Lebensstil."


    (Duden)

  • Ich würde ja bei Klassik Musik immer zu den Originalen greifen. Leider werden die zum Teil seit 300 Jahren nicht mehr hergestellt. Einen 1756er Mozart hätte ich in jedem Fall gerne in meiner Sammlung aber der ist wohl nicht mehr zu beschaffen. Komischerweise wurden auch praktisch immer nur Einzelanfertigungen hergestellt, die aber oftmals 80 Jahre lang genutzt wurden. Manchmal kann man recht gute Nachbildungen bewundern. Das ist zwar nicht wirklich original aber immerhin das Beste, was man aktuell bekommen kann. Da es praktisch keine original Vorlagen mehr gibt, sind die Gehäuse sehr unterschiedlich. Und leider ist die Klangqualität auch mitunter vom Gehäuse abhängig. Es ist wohl möglich einige Modelle für ein paar Stunden zu mieten. Interessanterweise git es das Angebot in fast allen größeren Städten. Leider teilt man sich das Vergnügen dann aber mit einigen anderen Enthusiasten, da die Verfügbarkeit der Nachbauten sehr begrenzt ist. Auch ist eine 'Hands-On'-Herangehensweise nicht vorgesehen und das Modell spielt ein definiertes Programm ab. Bei bestimmten Veranstaltungen ist aber wohl eine begrenzte Interaktion vorgesehen.


    Ich empfehle auch mal zeitgenössische Originale zu erfahren. Es ist jedoch sehr bedauerlich, dass selbst aktuelle Modelle gespielt werden, bis sie nicht mehr reparabel sind. Eine Weiterverwendung scheitert an gesellschaftlichen Normen. Auch ein Retrofitting mit modernerer Technik um die äusserliche Erscheinung zu erhalten ist scheinbar undenkbar. Somit verschwinden äusserlich nahezu unbeschädigte Modelle in der Versenkung.


    Vorsicht: Ebay Angebote, die mit 100%en originalen werben sind definitiv BETRUG! Oftmals bekommt man nur eine Aufnahme einer der schon erwähnten Nachbauten. Also: immer nur von verlässlichen Quellen beziehen :-P


    --------> Spaß beiseite: Wer die beste Klangqualität erwartet, der sollte ein Konzert besuchen :-)


    -Jonas

  • Kann ich mir ehrlich gesagt nicht vorstellen.

    Ich gehe eher davon aus, daß das ein ganz besonders kurzlebiger Trend ist, und daß da große Mengen umgesetzt werden, erscheint mir auch unwahrscheinlich.

  • ja vor allem wenn Musik analog auf die Diks gespielt wird. In schneckenförmiger Rille wie bei der Platte.

    Auch wenn das entweder sehr LoFi oder extrem kurz wäre - es wäre cool!

    Aber mp3s auf ne Disk zu packen, das ist doch lahm.

    Und öde.

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  • Das ist definitiv ein Rohrkrepierer beim krampfhaften Versuch auf der Retrowelle mitschwimmend noch ein paar Euros zu schröpfen. Dabei hat das mit Retro nichts zu tun.

    Ende der 90er, als die MP3s aufkamen hat man gerade angefangen, die Diskettenlaufwerke bei den Rechnern wegzulassen. Ich kann mich noch dran erinnern, als ich damals den häßlichsten Rechner der Welt gesehen habe (hellblauer iMac irgendwas) wo die sogar das Disk Drive weggelassen haben. Kurzum - selbst "damals" hätte man es als irre angesehen, sowas zu machen.

    Musik auf Diskette gab es natürlich schon - Ein paar Jahre vorher hatte ich mod-Disks für den Amiga gesammelt.