Diskussion zum Thema "Coronavirus"

  • Ich lese gerade diesen Artikel hier: https://www.spiegel.de/wissens…a1-4b3d-af23-ff43e5e8abd6


    Da bekomme ich immer mehr die Krise, wie es um die Meldungen der Landkreise an das RKI steht... Üer Fax, händische Übertragung der Daten? Und aufgrund dieser Daten werden dann politische Entscheidungen getroffen? #Neuland...

  • Ich lese gerade diesen Artikel hier: https://www.spiegel.de/wissens…a1-4b3d-af23-ff43e5e8abd6


    Da bekomme ich immer mehr die Krise, wie es um die Meldungen der Landkreise an das RKI steht... Üer Fax, händische Übertragung der Daten? Und aufgrund dieser Daten werden dann politische Entscheidungen getroffen? #Neuland...

    Die haben ja auch gerade alle nichts anderes zu tun, als die Daten zu übermitteln.


    Das hier ist der Schlußsatz des Artikels: "Die Corona-Pandemie stellt nicht nur das Gesundheitssystem vor eine Herausforderung, sondern auch die Bürokratie". Und genau so ist das eben in einer Krisensituation.


    Du würdest das sicher alles ganz perfekt machen. :thumbup:

  • Diese Ansicht hört und liest man sehr oft, ich finde ich fast schon populistisch und zu simpel.

    Ich muß zugeben, daß ich davon _absolut keine fundierte Ahnung habe_.

    Ich habe lediglich den Eindruck, daß eine Branche in völlig egoistischer Weise [siehe Boni-Diskussion] (warum auch immer) die ganze Realwirtschaft an den Eiern packt und mit ihr tun kann was sie will und dabei auf nachhaltige Entwicklung und das Wohl der Gemeinschaft/Umwelt etc pfeift.

    Ja man liest es oft (was es nicht zwingend richtiger macht).

    Gern lass ich mich von einem Fachmann aufklären.

    Dann brauchen wir aber einen neuen Thread.

  • Kein Wunder dass die Umweltverschmutzung weiter zugenommen hatte,

    Die Urlaubsreisen haben daran nur geringen Anteil. Pendler und die vielen LKW sind viel schlimmer. Das mit dem Pendeln könnte sich jetzt ändern, momentan ist man ja in vielen Jobs gezwungen, im Homeoffice zu arbeiten, das könnte viele Firmen zum dauerhaften Umdenken bringen. Und Güter gehören - verdammt nochmal - und die DB sagte das schon in den 1970ern in ihrem Slogan - auf die Bahn.

    Glaube nicht das unser Arbeitgeber bzw. unsere Kunden zukünftig nur noch auf Homeoffice setzen werden.


    Zum einen wird die entsprechende IT Infrastruktur benötigt, welche Stand heute einfach nicht vorhanden ist, mal von fehlenden Breitbandzugängen Daheim ganz abgesehen.

    Zum anderen gewähren Dir nicht alle Kunden Remote Zugriff auf systemkritische Systeme.


    Darüber hinaus, finde ich es zwar ganz praktisch von Daheim aus arbeiten zu können, aber das wäre für mich definitiv keine Dauerlösung.


    Was den Speditionsverkehr angeht, bitte nicht vergessen, dass die Waren auch irgendwie zu den Produzenten bzw. in die Regale kommen müssen. Daher favorisiere ich das Schweizer Modell: Für Transitverkehr gilt Schienenpflicht, ansonsten muss die Nutzung der Strassen entsprechend bezahlt werden.

  • Ich muß zugeben, daß ich davon _absolut keine fundierte Ahnung habe_.

    Ich auch nicht. Und genau deswegen werde ich mir da kein Urteil erlauben. Das müssen wir schon denen überlassen, die sich da auskennen, und denen müssen wir da auch vertrauen. Mein Auto repariere ich ja auch nicht selbst. Und von jemandem, der noch nie einen C64 gesehen hat, wirst du dir ja auch keine Vorträge anhören, wie man den denn repariert und programmiert. Ich denke halt nur, dass das was du uns da als Lösung präsentiert hast, viel zu einfach ist, für so ein komplexes System der Geldwirtschaft. Wir haben davon alle keine Ahnung, ich weiß nur, dass es nicht o einfach ist, sonst wäre es gemacht worden.

  • Das müssen wir schon denen überlassen, die sich da auskennen, und denen müssen wir da auch vertrauen.

    Vertrauen tue ich dem Investmentbanking nicht. Ich wüßte auch nicht, wie diese skaldaldurchwirkte Branche dies verdient hätte.

    Zur Aufheiterung https://www.youtube.com/watch?v=aJH__f9vLWo

    Man sollte den Thread wieder in die Laberecke schieben.


    Achso, ich hab ja auch gar keine Lösung präsentiert, nur rumgestänkert.

  • Glaube nicht das unser Arbeitgeber bzw. unsere Kunden zukünftig nur noch auf Homeoffice setzen werden.

    Das sehe auch so. Ich habe schon vor einiger Zeit Berichte gelesen, dass große Unternehmen die Homeofficeangebote sukzessive zurückfahren, weil sich das für die Unternehmen nicht bewährt hat. Oft ist der kurze Weg zum Kollegen oder eine andere Abteilung eben produktiver als die Skype-Konferenz. Es leidet die Teamarbeit. So sehen das jedenfalls die Unternehmen.

    Ich arbeite in einem kleinen Softwareunternehmen, wo Homeoffice technisch eigentlich gar kein Problem wäre und auch sporadisch möglich ist. Wir haben alle Laptops, Skype, VPN. Trotzdem ist das dauerhafte Arbeiten im Homeoffice überhaupt kein Thema.


    Das ist leider alles Wunschdenken. Wie gesagt, der Trend war vor Corona eher gegenläufig.

  • Zum einen wird die entsprechende IT Infrastruktur benötigt, welche Stand heute einfach nicht vorhanden ist, mal von fehlenden Breitbandzugängen Daheim ganz abgesehen.

    Offensichtlich ist sie ja momentan vorhanden. Es ist zwar sicher nicht überall perfekt gelöst, manches ist etwas holprig, aber es geht offensichtlich. Seit 2 Wochen keine nennenswerte Staus z.B. im Raum Frankfurt, unfassbar, vor kurzem noch unvorstellbar!

    Zum anderen gewähren Dir nicht alle Kunden Remote Zugriff auf systemkritische Systeme.

    Ja, solche Umgebungen gibt es, kenne ich auch, aber die sind garnicht so häufig. Und wenn man dem einen Thinclient hinstellt, können die meisten Leute auch arbeiten, ohne Daten im großen Stil abzapfen zu können.

    Darüber hinaus, finde ich es zwar ganz praktisch von Daheim aus arbeiten zu können, aber das wäre für mich definitiv keine Dauerlösung.

    Da ist Jeder anders.

  • Natürlich funktioniert es im Moment, aber doch nur, weil man entsprechend mit Einschränkungen arbeitet, wie z.B. nur Telcos mit Audio ohne Video zu nutzen.


    Mein aktueller Kunde hat bspw. die Zugangsrestriktionen für Outlook und Office Anwendungen gelockert, um mehr Kapazitäten fürs VPN zu schaffen. Sessions sind auf vier Stunden begrenzt usw.


    Kollegen von mir die bei anderen Kunden unterwegs sind, haben teils keine Probleme, teils gibt es gar nicht die Möglichkeit Remote zu arbeiten.


    Kurz: Um flächendeckend von Daheim normal arbeiten zu können muss noch viel Wasser den Rhein hinunter fliessen.

  • Dazu kommt noch, dass viele gar nicht die räumlichen Möglichkeiten für Homeoffice haben. Wir erinnern uns? Mietkostenexplosion? Gerade Familien mit Kindern können sich nicht überall eine Wohnung mit eigenem Arbeitszimmer leisten. Und mit steigenden Mieten werden die räumlichen Möglichkeiten weiter abnehmen. Und ich möchte nicht in der Küche arbeiten, während die Kinder um mich rumspringen.


    Also die Bedingungen für Homeoffice werden eher schwieriger.

  • Wenn man das hier so liest, scheint so mancher zu denken, sämtliche Arbeit würde am PC erledigt. Dem ist aber mitnichten so. Wie die Verteilung tatsächlich ist weiß ich nicht, aber ich denke, daß das ein Anteil unter einem Drittel ist. Zum größten Teil wird bei der PC-Arbeit die 'tatsächliche' Arbeit unterstützt/verwaltet. Damit das alles funktioniert wird halt beides gebraucht.


    Ich fände es viel wichtiger, dafür zu sorgen, daß die Leute deutlich kürzere Wege zum Arbeitsplatz zurücklegen müssen. Also nicht das Pendeln steuerlich begünstigen, sondern vielleicht Umzüge in die Nähe des Arbeitsplatzes. Wenn man darüber nachdenkt, findet man sicher Lösungen, wie man Arbeitsplätze in Wohnortnähe fördern kann.

    Das jetzige System ist jedenfalls grundverkehrt.

  • Wenn man das hier so liest, scheint so mancher zu denken, sämtliche Arbeit würde am PC erledigt. Dem ist aber mitnichten so. Wie die Verteilung tatsächlich ist weiß ich nicht, aber ich denke, daß das ein Anteil unter einem Drittel ist. Zum größten Teil wird bei der PC-Arbeit die 'tatsächliche' Arbeit unterstützt/verwaltet. Damit das alles funktioniert wird halt beides gebraucht.

    Nur bei den Jobs, wo fast sämliche Arbeiten am PC (vielleicht noch am Telefon) erledigt werden, kann man überhaupt über Homeoffice nachdenken.

    Anteilig werden das nicht so viele sein, da hast du recht.

  • Wenn man das hier so liest, scheint so mancher zu denken, sämtliche Arbeit würde am PC erledigt. Dem ist aber mitnichten so. Wie die Verteilung tatsächlich ist weiß ich nicht, aber ich denke, daß das ein Anteil unter einem Drittel ist. Zum größten Teil wird bei der PC-Arbeit die 'tatsächliche' Arbeit unterstützt/verwaltet. Damit das alles funktioniert wird halt beides gebraucht.

    Nur bei den Jobs, wo fast sämliche Arbeiten am PC (vielleicht noch am Telefon) erledigt werden, kann man überhaupt über Homeoffice nachdenken.

    Anteilig werden das nicht so viele sein, da hast du recht.

    Nicht nur vielleicht am Telefon. Bei uns der Klassiker im Bezug auf Heimarbeit , Customer Support sowie Helpdesk. Die machen kein work@home - Homeoffice sondern gesetzlich verankerte Heimarbeit. Wir anderen ITler dürfen jetzt verstärkt work@home. Für Entwickler nicht immer einfach sich das richtige Equipment jetzt hinzustellen. Ausprobieren bei geschlossenen Läden ist schwer und das gleiche Zeugs wie an der Firma zu bekommen scheitert meist an der Zugänglichkeit für reine Geschäftskunden. Evtl nicht mal steuerlich absetzbar.

  • Wenn man das hier so liest, scheint so mancher zu denken, sämtliche Arbeit würde am PC erledigt. Dem ist aber mitnichten so.

    Das kommt sicherlich auf die Region an. Überall wo viel Verwaltung, Banken, Versicherungen, etc. angesiedelt sind, würde Homeoffice sehr viel Pendlerverkehr einsparen. Viele Dienstleistungen in diesen Bereichen, in der IT usw. können aus dem Homeoffice gemacht werden. Die Firma IBM z.B. lässt mittlerweile in Deutschand die meisten Leute aus dem HO arbeiten.

    Also nicht das Pendeln steuerlich begünstigen,, sondern vielleicht Umzüge in die Nähe des Arbeitsplatzes.

    Du musst dir mal anshauen, was aktuell Häuser/Wohnungen in vergleichbarer Größe in Frankfurt, in der Wetterau, im Kreis Offenbach oder im Voglesberg und anderen benachbarten Mittelgebirgen kosten. Dann kannst du mal ausrechnen, wie groß diese steuerlichen Begünstigungen sein müssten, dass die Leute aus dem Vogelsberg, Spessart, Odenwald, Hintertaunus usw. wieder nach Frankfurt rein ziehen. Du wirst dann feststellen, das geht garnicht, weil du garnicht so viel steuerlich begünstigen kannst, so groß ist die Differenz nämlich. Ähnliches, wahrscheinlich noch extremer, gillt z.B. auch für den Großraum um München.

  • Wie bereits geschrieben: Drüber nachdenken. Den Wohnort zu verlagern ist eine Idee. Es gibt sicher auch noch andere Lösungen.

    Vielleicht kann man Anreize schaffen, die die Unternehmen dazu bringen, die Arbeitsplätze dezentraler im Land anzusiedeln.

    Da hilft sicher auch, die Infrastruktur in derzeit schwächer ausgestatteten Gebieten zu stärken.

  • Jobs so zu verteilen können sicherlich nur staatliche Stellen die noch entsprechenden Immobilien in der Fläche haben, die hessischen Finanzämter machen das gerade. Aber in der Privatwirtschaft ist das in der Warenproduktion eher unrealistisch.

  • Die Privatwirtschaft folgt immer dem Geld.

    Über finanzielle Anreize wie Steuern oder andere günstige Bedigungen hat der Staat schon immer das Verhalten der Wirtschaft beeinflusst.

    Der Staat sollte halt mal die Ziele dabei nachjustieren.

  • Die Privatwirtschaft folgt immer dem Geld.

    Über finanzielle Anreize wie Steuern oder andere günstige Bedigungen hat der Staat schon immer das Verhalten der Wirtschaft beeinflusst.

    Der Staat sollte halt mal die Ziele dabei nachjustieren.

    Leider hat sich der Staat da mit Hinweis auf die Globalisierung weitgehend rausgezogen. Ist alles "liberalisiert".

  • Ich fände es viel wichtiger, dafür zu sorgen, daß die Leute deutlich kürzere Wege zum Arbeitsplatz zurücklegen müssen. Also nicht das Pendeln steuerlich begünstigen, sondern vielleicht Umzüge in die Nähe des Arbeitsplatzes. Wenn man darüber nachdenkt, findet man sicher Lösungen, wie man Arbeitsplätze in Wohnortnähe fördern kann.

    Das jetzige System ist jedenfalls grundverkehrt.

    Ich glaube nicht, dass durch die Abschaffung der Pendlerpauschale sich auch nur ansatzweise etwas ändern wird. Denn sind wir mal ehrlich, die Pendlerpauschale wurde schon Jahrzehnte nicht mehr angefasst, während Anschaffungs- und Betriebskosten eines PKW über den gleichen Zeitraum munter in die Höhe gestiegen sind.


    Darüber hinaus wechseln die Leute heutzutage viel öfter Ihren Arbeitgeber als es vielleicht in 70er, 80er oder 90er Jahren noch der Fall war. Wenn ich mir vorstelle, dass ich jedes Mal mit Sack und Pack meiner Arbeit hinterherziehe, dann hätte ich aber viel zu tun gehabt.


    Dann darf man natürlich nicht vergessen, dass je nach Situation Du auf einmal dazu gezwungen bist zu pendeln. Stell Dir einfach vor Du hättest bis vor kurzem auf dem Land in einem Produktionsbetrieb gearbeitet, der aus wirtschaftlichen Gründen die Tore geschlossen hat. Der nächste Arbeitgeber in diesem Umfeld ist nun 50km entfernt. An umziehen ist nicht wirklich zu denken, da Du Dir in den letzten 20 Jahren ein privates Umfeld samt Familie und Eigenheim geschaffen hast. (Nur ein Beispiel von vielen)


    Und dann kommt natürlich der Preisfaktor - wurde ja schon erwähnt. Mittlerweile sind ja schon Wohnungen und Häuser im Speckgürtel von Städten mit guten Jobmöglichkeiten für Normalsterbliche unbezahlbar geworden - egal ob zur Miete oder als Eigenheim.


    Aus meiner Sicht sollten, wenn schon etwas steuerlich begünstigt, Anreize für Unternehmen geschaffen werden, sich im ländlichen Raum anzusiedeln. Denn so sorgst Du dafür, dass der ländliche Raum attraktiv bleibt und die Leute nicht in die Ballungsräume pendeln müssen.


    Denn das vergessen auch viele bei der ganzen Diskussion in Punkto Umwelt. Klar kannst Du den Sprit teurer machen und die Pendlerpauschale streichen. Aber irgendwie vergisst man dabei immer die Menschen die auf dem Land wohnen und wer sich mal genauer mit dem Thema auseinander setzt, der wird schnell feststellen, dass die Zahl derer, die auf dem Land leben nicht zu vernachlässigen ist. Kurz gesagt, es ist unmöglich alle Menschen in den Ballungsgebieten zusammen zu bringen. Dann hast Du am Ende des Tages Städte wie Berlin, wo Du zwar in der gleichen Stadt lebst und arbeitest und trotzdem mit ÖV eine Stunde zur Arbeit und zurück benötigst, weil Du im östlichen Teil wohnst und westlichen Teil arbeitest.


    -

    Grüsse

    Sven

  • Hier am Rande des Ruhrgebietes bildet sich eine andere Verlagerung aus. Während meine Firma vom Lande an den Rand von Dortmund gezogen ist, auf ein ehemaliges Gelände einer Kohlehalde ziehen anderere kleinere Firmen auf Land. Mann grüßt sich Morgens auf der Autobahn.


    Wobei meine Strecke recht Störungsfrei ist da ich mich am Rande des Ruhrgebietes vorbei schlängeln kann während andere quer durch müssen.

  • Tja, wenn man "nur" in der IT arbeitet, geht das sehr wohl, nur im Homeoffice zu sitzen. Natürlich gibt es Gründe, manche Meetings auch (ohne Corona) live vor Ort abzuhalten, aber das kommt seltener vor als man denkt. Und ja, es gibt natürlich auch genügend Berufe, wo das nicht klappt, weil man auch physisch etwas bearbeiten oder handhaben muss. In der IT ist das aber normalerweise nicht der Fall, mal von PC Schrauber und Elektriker für Kabelverlegung/Installationen abgesehen.

    Es gibt Consultants die fast ausschließlich von daheim arbeiten und nur ab und an zum Kunden fahren müssen. Ob man das mag, ist eine andere Geschichte.

    "Ich habe keine Zeit mich zu beeilen." (Igor Strawinsky)


    ... und schaut auch mal bei meinem Blog vorbei ...

  • Es gibt Consultants die fast ausschließlich von daheim arbeiten und nur ab und an zum Kunden fahren müssen. Ob man das mag, ist eine andere Geschichte.

    Ich bin so einer. Und mir gefällt's.


    Wenn ich Sehnsucht nach Bürotratsch habe, packe ich morgens meine Tasche, fahre ins Büro und suche mir einen freien Schreibtisch. Ansonsten kann ich genausogut von zuhause aus arbeiten, ohne die Luft zu verpesten und die Straße zu verstopfen.


    Meine Frau macht dasselbe, allerdings "beim Staat" mit einem Pflicht-Präsenztag pro Woche (wahrscheinlich, damit sich der Vorgesetzte auch mal wichtig vorkommt).


    Wichtig ist allerdings Selbstorganisation, ansonsten kann man Arbeit und Freizeit nicht mehr auseinanderhalten (und es ist normalerweise nicht die Arbeit, die dann leidet). Als die Kinder noch kleiner waren, haben wir uns während der Arbeitszeit alte Krawatten umgebunden, um ihnen zu signalisieren, dass wir arbeiten und nicht gestört werden dürfen. Hat ganz gut funktioniert.


    Natürlich gibt es Tätigkeiten, wo das überhaupt nicht funktioniert. Der Aldi-Kassierer kann schlecht im Home-Office arbeiten. Wenn's wo nicht funktioniert, wo es eigentlich müsste, liegt's oft am Chef, der mit der Situation nicht klarkommt, und nicht am Mitarbeiter. Da meiner 1700km von mir weg sitzt, muss er wohl...



    Tobias

  • ich habe seit jeher einen Job, wo ich im homeoffice angesiedelt bin, dort aber nur ausnahmsweise nur arbeite, weil ich sonst im Außendienst tätig bin. Das findet derzeit aber jeden Tag statt ....


    Würde jetzt auch noch die compinixe im HO arbeiten, dann bräuchten wir hier direkt 2 Zimmer mehr, um Arbeit, Arbeit und Hobby, Hobby trennen zu können. Das müsste auch erstmal bezahlt werden! Da redet auch noch keiner drüber.

    Zuletzt repariert:
    19.11. Toshiba 3,5" Floppy defekter Elko durch Kerko getauscht auf Motorplatine
    27.11. 1541B Dauerlauf, Elko im Resetschaltkreis defekt, nicht der 7406 wie zuerst verdächtigt!
    21.5. PET2001 zweimal 7805 Regler getauscht, 6540-010 durch Adapter ersetzt, sowie 3x 6550

  • Achudu... Mist... Kagge...


    https://www.spiegel.de/wissens…0f-4630-bd73-48c17c1bad23


    Jetzt soll die Bevölkerung auf Antikörper getestet werden. Ist durchaus vernünftig, ich wüsste es ja auch selber gerne. Aber da kommt der Hammer

    Quote

    Die Wissenschaftler wollen so herausfinden, wie weit sich Sars-CoV-2 schon ausgebreitet hat und wie viele infizierte Menschen es tatsächlich tötet. Die Ergebnisse der Studie werden es leichter machen zu entscheiden, wann man Schulen wieder öffnen und Großveranstaltungen erlauben kann. Läuft alles nach Plan, werden erste Resultate Ende April vorliegen.


    Die derzeit verfügbaren Tests schlagen allerdings manchmal auch bei harmlosen Coronaviren an, gegen die 90 Prozent der Erwachsenen Antikörper in sich tragen. Auf ein genaueres Testverfahren hoffen die Forscher in zwei bis drei Monaten. Dann ließe sich verlässlicher ermitteln, ob jemand noch durch Sars-CoV-2 gefährdet ist und andere anstecken kann oder nicht.


    Da werden wir aber wohl noch lange in den Seilen hängen... Bis Juni. Wenn da nicht einige vorher finanziell runterfallen...

  • Immerhin überhaupt ein Ende in Sicht, ein oder gar zwei Jahre diese Zustände, und es würde hier zum Bürgerkrieg kommen.

    Glaube ich nicht.

    Zum einen weiß jeder (geistig Gesunde), daß die Maßnahmen erforderlich sind, zum anderen sind die (allermeisten) Deutschen ziemlich diszipliniert.

    In Frankreich könnte ich mir das eher vorstellen, da entfällt der zweite Punkt nämlich weitgehend.

  • Ich finde auch, daß die Zustände etwa beim Einkaufen einen sehr disziplinierten und von Rücksicht geprägten Eindruck machen. Meldungen in den Medien über ausrastende Kunden sind Ausnahmen von der Art "Mann beißt Hund". Klar gibt es ich-ich-ich-Menschen, die den Einkaufswagen voll Papier laden wollen, egal ob andere auch gern was hätten...

  • Weil sich hier schon wieder Forenteilnehmer aufgeregt hatten, dass es eine "Hysterie" geben würde:

    Der Terminus "Hysterie" ist hier nicht angebracht, wohl aber eine große Besorgnis. Wer weiterhin uneinsichtig ist, und meint, das wäre alles übertrieben - wir haben weiterhin eine Zunahme der (getesteten) Infizierten, jetzt sind es bereits 6000 Tag für einen Tag, die Todeszahl steigen auch wieder. Wie ignorant und gefühllos muss man sein, wenn man das nicht zur Kenntnis nimmt ? Was muss eigentlich erst passieren, das man so was Ernst nimmt ? Soll erst das Gesundheitssystem kollabieren, damit man es endlich kapiert ?

    "Ich habe keine Zeit mich zu beeilen." (Igor Strawinsky)


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