Nur mal kurz berichten: Isel EPROM-Löscher (UV-Lampe) aufgeschraubt

  • Hallo,


    wer kennt nicht das wertstabilste Gerät der ganzen Branche, den kleinen EPROM-Löscher von Isel für bis zu 5 DIP-EPROMs. Eben nach 35Jahren mußte ich ihn zum allerersten Mal aufschrauben. Ein bißchen Staub war drin, aber nicht viel. Und ein EPROM im PLCC44-Gehäuse. Das paßt gerade so zwischen der Röhre und dem Alu durch und kommt auch durch Schütteln nicht mehr raus. Argl! Eine Fehlkonstruktion von Isel, und ich hab's erst nach so vielen Jahren bemerkt ;)


    Gruß, Ralf

  • Ich musste meins mal aufschrauben, weil ich die Röhre wechseln musste. Die war angelötet, wenn ich mich richtig erinnere.

    Dafür, dass das Ding so teuer war, ist nicht viel drin. Ausserdem habe ich die Konstruktion immer gehasst. Wenn die Eproms nicht richtig ausgerichtet sind, verschieben sie sich beim Schließen des Deckels. Und der Kontakt für den Deckel ist auch nicht so zuverlässig.


    Aber im Großen und Ganzen funktioniert das Teil und tut, was es soll. ;)

    • i-Telex 7822222 dege d

    • technikum29 in Kelkheim bei Frankfurt

    • Marburger Stammtisch

    Douglas Adams: "Everything, that is invented and exists at the time of your birth, is natural. Everything that is invented until you´re 35 is interesting, exciting and you can possibly make a career in it. Everything that is invented after you´re 35 is against the law of nature. Apply this list to movies, rock music, word processors and mobile phones to work out how old you are."

  • ..wie wärs, wenn du deine Beiträge mit ein zwei Bildchen garnieren würdest? ..dann könnte man sich auch was drunter vorstellen? ;)


    P.S.: die brauchen auch nicht allzu riesig zu sein - ein paar hundert Byte reichen völlig aus:tüdeldü:

    ich bin signifikant genug:razz:

  • Das hier sind meine beiden. Rechts das Teil von ISEL. Links irgendeine Variante eines anderen Herstellers.


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  • Mal eine Frage in dem Zusammenhang. Ich habe einen Spectroline PL-265T Eraser mit unbekannter Laufzeit. In der knappen Anleitung steht drin, dass die die UV-Röhre altert, die Löschenergie aber eigentlich nie unter 80% der Specs fallen soll. In der Anleitung steht auch eine Formel zum Berechnen der Löschzeit, dieselbe wie am Ende des anhängenden PDF. Trotzdem bin ich mir immer unsicher, ob die Löschzeit reicht.


    Frage: Kann man EPROMs auch kaputt löschen, indem man die Zeit zu großzügig bemisst? Weiß das jemand?

  • Frage: Kann man EPROMs auch kaputt löschen, indem man die Zeit zu großzügig bemisst? Weiß das jemand?

    Die Datenblätter modernerer EPROMS (ST Micro zB.) sagen nix darüber. Man könnte also annehmen, die haben kein Problem damit. In einem sehr alten Datasheet eines 2716 von Intel steht folgendes:


    Quote

    The maximum integrated dose an EPROM can be exposed to without damage is 7258Ws/cm^2 (1 week at 12000µW/cm^2). Exposure of the EPROM to high intensity UV light for longer periods may cause permanent damage.

    (12000µW/cm^2 ist die empfohlene UV-Lichtleistung des EPROM-Löschgerätes. Das heißt, Intel sagt, du kannst das Ding insgesamt 1 Woche (über seine gesamte Lebenszeit) im Löschgerät lassen, dann ist es kaputt). Normale Löschzeiten mit so einer Lampe sind etwa 20 Minuten. Insgesamt kann man so ein EPROM demnach etwa 500-mal zuverlässig löschen. Wenn du länger als 20 Minuten löschst, entsprechend weniger.


    "Warum" ein EPROM kaputt geht, weiss man natürlich nicht - meine gehen aber praktisch nie beim Löschen kaputt, sondern im dunken Gehäuse....

  • Die zwanzig Minuten als Daumenregel habe ich auch in Erinnerung. Manchmal scheint das aber nicht zu reichen. Wenn mehr oder weniger viele Bits noch nicht wieder high sind, weiß man leider nie, ob die Zeit zu kurz war oder das EPROM kaputt ist. Da ich ein EPROM aber niemals hundertfach lösche, kann ich die Zeit also großzüzgig aufrunden, ohne dass ich es dadurch zerstöre.

  • Die zwanzig Minuten als Daumenregel habe ich auch in Erinnerung. Manchmal scheint das aber nicht zu reichen. Wenn mehr oder weniger viele Bits noch nicht wieder high sind, weiß man leider nie, ob die Zeit zu kurz war oder das EPROM kaputt ist. Da ich ein EPROM aber niemals hundertfach lösche, kann ich die Zeit also großzüzgig aufrunden, ohne dass ich es dadurch zerstöre.

    Wenn 20 Minuten nicht reichen, dann liegt's vielleicht wirklich an der Röhre. Ich lösche nie länger als 20 Minuten und dann sind auch die ältern 2532 und 2716 zuverlässig leer.

    • i-Telex 7822222 dege d

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  • Ich hab' noch nie ein EPROM-Löschgerät besessen, obwohl ich viele lösche: Ich leg' sie einfach bei vollem Sonnenschein 2-3 Tage lang auf die Fensterbank (vollkommen klimaneutral ;) ). Das ist nicht sehr wissenschaftlich, obwohl es genauso auch in vielen Datenblättern steht (ST Micro sagt "approximately 1 week of exposure to direct sunlight") - , aber hat bis jetzt immer prima funktioniert. Wenn man genug fertig gelöschte auf Lager hat, ist das auch gar kein Problem, zu warten. Ich hab' auch schon welche 14 Tage draußen liegen gelassen und vergessen, und die waren hinterher auch nicht schlechter...

    Edited once, last by tofro ().

  • ..wie wärs, wenn du deine Beiträge mit ein zwei Bildchen garnieren würdest? ..dann könnte man sich auch was drunter vorstellen? ;)

    Meine Laune war in dem Moment, als mir bewußt wurde, daß ich das PLCC44-Gehäuse nicht so rausbekomme, wie es reinkam, nicht die beste. EPROM weg und das Gerät unbenutzbar, also sofortige Action nötig.


    MIt ein bißchen Abstand und nach einem leichten Getränk später sah ich das schon wieder anders, aber da war das Gerät schon wieder zugeschraubt und an seinem Platz.


    Sorry für die fehlenden Fotos, aber ich dachte, daß dieser EPROM-Löscher eine ähnliche Stilikone sei wie ein C64. Also bei denen, die das Thema interessiert ... :)


    Gruß, Ralf

  • Ich musste meins mal aufschrauben, weil ich die Röhre wechseln musste. Die war angelötet, wenn ich mich richtig erinnere.

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    Aber im Großen und Ganzen funktioniert das Teil und tut, was es soll. ;)

    Ich habe gewrade so ein ISEL Teil geschenkt bekommen,

    wo hast Du die Ersatzröhre bestellt und welche Bestellnummer hat die Röhre.

    Meine funktioniert zwar noch, aber wer weiss wie lange.

    fragt,

    Gerd

  • Das weiß ich nicht mehr. Das ist ja Jahre her. Sicherlich von ebay. Die Daten stehen ja auf der Röhre drauf. Die Größe habe ich nachgemessen und dann bei ebay gesucht.


    Gerade mal bei ebay geschaut. Das hier sind im Prinzip die richtigen. Die habe die richtige Wellenlänge (250 nm).

    https://www.ebay.de/itm/312477586601


    Die kleine mit 11 Watt könnte evtl. passen. Aber das muss du selber nochmal prüfen.

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  • Ja, die sieht gut aus. Wer weiß, vielleicht hatte ich meine auch von Reichelt.

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