Restauration IBM 5160

  • Ich würde den XT-IDE-Adapter nutzen. Einfacher kann man Daten nicht übertragen.

  • Guten Morgen

    Gonzolenfox


    Wie geschrieben, war auch nur als Idee,


    Stimmt ist nicht günstig,

    die Bauteil Beschaffung ist auch aufwendig, und ob es überhaupt mit dem Original IBM System funktioniert ist auch noch offen,


    daher würde ich als preisgünstigere Lösung auch zu XT-IDE,

    ggf falls du doch 3,5 Disketten Laufwerk benötigst, zusätzlich einem Standard 8bit Floppy Controller tendieren,

  • Natürlich kannst du den XT IDE fest einbauen, aber natürlich auhc nutzen, um Daten drauf zu bekommen.


    Unterstützt der XT-IDE REV 4 eigentlich 2 Laufwerke (Master/Slave?)?


    Wie wäre es mit dem Delock 3€ 5,2" Einbaurahmen + den hier?

    pasted-from-clipboard.jpg

    Oder lieber hinten?


    Zum 720kB Laufwerk:

    http://www.minuszerodegrees.ne…ternal_diskette_drive.htm

  • Also das 3,5“-Laufwerk werde ich jetzt wohl jetzt ausschließen, da die anderen Möglichkeiten doch viel praktischer erscheinen.


    Den XT IDE Adapter werde ich die Tage mal in Angriff nehmen.


    Ich versuche mich gerade an der Datenübertragung via Fastlynx Demo.

    Leider geht es an einer Stelle nicht weiter, siehe Bilder.

    Die beiden Befehle konnte ich erfolgreich eingeben, jedoch passiert dann nichts mehr.


    Ich habe folgendes Nullmodemkabel:

    https://www.reichelt.de/d-sub-…-ak-143-p3971.html?&nbc=1


    Ist das Pinout anders, welches man hierfür benötigt?


    Kann man die Serielle ISA-Karte als Fehlerquelle ausschließen, weil er ja den ersten Befehl ohne Probleme geschluckt hat?

    Wenn nein, gibt es einen Befehl unter DOS o.Ä., mit dem ich mir die Karte mit ihrem COM anzeigen lassen kann, damit ich weiß, dass die Karte richtig erkannt wird?

    Die Karte ist ein Überrest, bei dem ich mir nicht sicher bin, ob sie funktioniert.


    Achja, die ursprünglich eingebaute Festplatte funktioniert noch und ich kann von dieser aus booten. DOS Version 3.20


    Grüße, Stefan

  • Musst du die Pins mal nachmessen. Es gab wohl auch Low-Budget Nullmodemkabel ohne ACK

  • Hier mal das Pinout das sowohl Laplink als auch Fastlynx nutzen. Einfach mal Dein Kabel dahingehend überprüfen.


    http://manmrk.net/tutorials/DOS/cable.htm

    Gruß Torsten

    BFZ MFA, ZX80Core, AX81, ZX81, ZX81NU, Spectrum+, Harlequin, MSX VG8010, Amstrad NC100, Cambridge Z88, C64, C128D, Amiga 500 & 1200, Atari Portfolio, HP200LX, IBM PC5155, TP755c, TP755cx, T20, T41, T61, PS/2 (Model 40SX), PS/2E, Accura 101, Apple //e, Sharp PC1401 & PC1403H, TI59 m. PC-100c, HP48SX & HP48GX


    ::matrix::

  • Danke für die Links!


    Stimmt, ich habe 3.3 versucht.

    Der neue Rechner hat WinXP oder wahlweise Win98SE, der 5160 DOS 3.20.

    Ist Ver. 3.3 wirklich nicht für DOS gedacht?

    Unter diesem Link ist von 8086ern die Rede:

    http://minuszerodegrees.net/tr…x33/fastlynx33_serial.htm


    Die Belegung meines Kabels habe ich nachgemessen:

    1 - 4
    2 - 3
    3 - 2
    4 - 1
    5 - 5
    7 - 8
    8 - 7
    9 - 9


    Über Norton Commander hat damals die Datenübertragung mit diesem Kabel beim Compaq Portable funktioniert.

    Dann ist das für Fastlynx schon was spezielles.



    Ein Zwischenadapter wird wohl nicht klappen, da bei meinem Kabel Pin6 gar nicht herausgeführt ist.

    Dann werde ich wohl ein 1:1-Kabel nehmen und das entsprechend modifizieren müssen.


    Grüße, Stefan


  • Also FastLynx 3.3 sollte auch auf einem alten DOS Rechner laufen. Ich schaue morgen mal nach was Du dafür machen mußt. Ich bin mir ziemlich sicher, das ich Version 3.3 nutze, da ich die wie gesagt gekauft habe. Kabel messe ich dann auch nochmal durch... aber wie gesagt, erst morgen.


    Nachtrag: Du hast die unter diesem Link angegebenen Steps durchgeführt um Version 3.3 (Slave) auf den alten Rechner zu bekommen ?


    http://minuszerodegrees.net/tr…x33/fastlynx33_serial.htm

    Gruß Torsten

    BFZ MFA, ZX80Core, AX81, ZX81, ZX81NU, Spectrum+, Harlequin, MSX VG8010, Amstrad NC100, Cambridge Z88, C64, C128D, Amiga 500 & 1200, Atari Portfolio, HP200LX, IBM PC5155, TP755c, TP755cx, T20, T41, T61, PS/2 (Model 40SX), PS/2E, Accura 101, Apple //e, Sharp PC1401 & PC1403H, TI59 m. PC-100c, HP48SX & HP48GX


    ::matrix::

    Edited once, last by tokabln ().

  • Habe das Kabel nach dem Pinout mal verlötet und es hat funktioniert.


    Um ein ganzes Programm zu übertragen, musste ich die Demo zwar zweimal de- und wieder installieren, weil mehr als 10 Dateien, aber es hat super funktioniert!

    Danke nochmal für den Tipp, ich werde mir überlegen, die Vollversion zu besorgen.

    Das kann man ja immer wieder mal gebrauchen.


    Gibt es einen Seriell-USB-Adapter, den man empfehlen kann, der auch mit Win10 funktioniert?


    Grüße, Stefan

  • Uih... prima... freut mich das das geklappt hat


    Ganz ehrlich, 19,95$ sind jetzt nicht die Welt und Du kannst in beide Richtungen Dateien hoch-/runter laden. Das ist sicher gut angelegtes Geld.


    https://sewelldirect.com/collections/fastlynx


    Deine Frage zu Serial/USB kann ich leider nicht wirklich beantworten. Solange das einer ist der einen originalen Prolific Chip enthält und kein Fake, habe ich gelesen das das funktionieren soll. Daher, wenn Du so etwas ins Auge fassen solltest, achte darauf das ein original Prolific Chip darin arbeitet. Ich habe noch einen ganz alten Prolific Adapter aber den nie mit Fastlynx ausprobiert. Sofern Fastlynx auch virtuelle Serial Ports unterstützt, sollte das dann eigentlich gehen.

    Gruß Torsten

    BFZ MFA, ZX80Core, AX81, ZX81, ZX81NU, Spectrum+, Harlequin, MSX VG8010, Amstrad NC100, Cambridge Z88, C64, C128D, Amiga 500 & 1200, Atari Portfolio, HP200LX, IBM PC5155, TP755c, TP755cx, T20, T41, T61, PS/2 (Model 40SX), PS/2E, Accura 101, Apple //e, Sharp PC1401 & PC1403H, TI59 m. PC-100c, HP48SX & HP48GX


    ::matrix::

    Edited once, last by tokabln ().

  • Hab jetzt mal die Vollversion gekauft.


    Ich habe auch noch einen alten Adapter, den ich nun endlich erfolgreich auf Win10 installieren konnte.

    Leider klappt die Verbindung Mittels Fastlynx nicht, was aber nicht so schlimm ist, da ich das genauso gut mit meinen WinXP PC machen kann.

    Vermutlich habe ich einen Fake-Adapter.


    Grüße, Stefan

  • Andere Frage:

    Kann ich in den Rechner die EGA und MDA Karte gleichzeitig im Rechner stecken haben?

    Habe dahingehend noch keine Experimente gemacht. Nicht, dass mir eine Karte kaputt geht.


    Wenn das geht, kann ich dann über den BIOS-DIP Switch zwischen den Karten umschalten?


    Ich würde gerne einfach die originale Karte im Rechner belassen, jedoch aber die EGA benutzen können.


    Grüße, Stefan

  • Die VGA schmeißt die EGA dann hinten raus. Das ist wie im Tierreich: wenn ein stärkerer Löwe den alten ablöst :ätsch:


    Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, gab es sogar Lösungen, dass beide ihren Platz in den 640kB BaseRAM drin finden

  • EGA/VGA und MDA/HGC nutzen einen anderen Speicherbereich, funktioniert also.

    Das BIOS wird aber jeweils nur eine der Karten unterstützen, die andere wird dann also nur durch Software genutzt, die speziell auf den Einsatz ausgerichtet ist.

    Beliebt war vor 30 Jahren VGA und HGC am ISDN-Mailboxrechner. Da liefen dann auf dem Monochrom-Monitor die CAPI-Meldungen von CFOS.

  • Ich setze mich hier mal drauf. Normal bin ich in der Apple II Ecke, ich habe aber auch noch drei IBM bei mir stehen.



    Leider hat sich der AT letzte Woche mit den üblichen Rauchzeichen verabschiedet. Gibt es bei den IBMs dafür auch übliche Verdächtige (z.B. im Netzteil) wie bei den A2 ? Ich hab ihn noch nicht aufgemacht, um zu schauen, wollte mich aber mal geistig und teilemäßig vorbereiten.


    Grüße

    Dirk

  • Muss man sehen und durchmessen. Kannst halt nur hoffen, dass es der X2 war

  • Was bedeutet X2 genau?

    X2- und Y2-Kondensatoren, was ist das?
    Wenn man an Stelle eines Trafos einen Kondensator für ein Netzteil mit niedriger Ausgangsspannung realisieren will, weil es keine galvanische Trennung braucht,…
    www.elektronik-kompendium.de

  • Hallo,

    das mit den zwei eingebauten Grafikkarten hat funktioniert.


    Mir ist gerade aufgefallen, dass das Gehäuse nicht mit dem Einschalter bündig abschließt.

    Das ist auch auf den Bildern des Vorbesitzers so zu sehen.

    An den Löchern für die hinteren Schrauben, kann man auch erkennen, dass ein gewisser Abstand besteht.

    An der Front stoße ich aber schon an der Blende der Festplatte bzw. des Laufwerks an, also kann ich mit dem Gehäuse nicht weiter nach hinten.

    Verbogen scheint aber auch nichts zu sein.


    Kennt das jemand?


    Grüße, Stefan

  • Auch in den IBM AT und XT Netzteilen sind neben den X/Y Kondensatoren noch die berüchtigten Roederstein-Elkos!

    Da hatte ich auch schon welche mit Kurzschluss - meist im +12V Teil.

    Meist schaltet die Schutzschaltung das Netzteil sofort ab - dann auf keinen Fall weitere Einschaltversuche machen - das zerstört sonst ggf. weitere Bauteile.


    Christian