Woran sitzt ihr gerade so?

  • Stellt sich nur die Frage wie ich das mache. Stichwort: Diese Kiste ist nicht IBM-Kompatibal...


    Ohne das Wissen bringt dir eine andere Festplatte aber gar nichts. Die müsste nämlich auch erst Lowlevel-formatiert werden...
    Normalerweise haben die MFM-Controller eine Formatierroutine im ROM. Hat der Rechner nen Monitor? (Ich meine nicht den Bildschirm ;) ) Dann kannst du darüber eventuell in die Routine springen.
    Ansonsten schau dir mal http://www.nostalgia8.nl/mirrors/cpm86/86disk.zip
    an.

  • Stellt sich nur die Frage wie ich das mache. Stichwort: Diese Kiste ist nicht IBM-Kompatibal...


    laut https://www.automation.siemens…40C_1101_D/WS800A.pdf?p=1
    koennte Dein PC 16-11 eine andere Form des PG685 sein:


    Format Bezeichnung Parameter
    SIEMENS 1 Siemens PC 16-10 (PG 675) 48 TPI, DD, DS, 9 x 512
    SIEMENS 4 Siemens PC 16-11 (PG 685 und PG 695) 96 TPI, DD, DS, 9 x 512


    Vor 3 Jahren gabs mal einen 685 im Forum hier:
    Siemens PG 685


    Evtl. kann da noch jemand helfen....


    PS: PG 685 wird auch hier erwaehnt:
    http://www.vipa.com/uploads/tx…oader/hb12d_mc5_00-35.pdf


    Fuer den PG 685 - evtl. ist ja ein LowLevel-Programm dabei?:


    http://www.cpm.z80.de/binary.html
    PCP/M-86 v. 1.0/5b German : 524K Binaries and disk images (CopyQM and RAW) of the German issue of Digital Research's Personal CP/M-86 1.0/5b for the Siemens Simatic S5 programming device PG685.


    Personal CP/M-86 English ver. 2.1/1 : 246K Personal CP/M-86 English ver. 2.1/1 for Siemens Simatic S5/PG685 (Siemens PC-like computer but not PC/AT compatible).


    PCP/M-86 v. 2.1/1 German : 553K Binaries and disk images (CopyQM and RAW) of the German issue of Digital Research's Personal CP/M-86 2.1/1 for the Siemens Simatic S5 programming device PG685.

  • Hallo,


    den von guidol erwähnten PG 685 Computer habe ich damals an Stefan Both
    weiter gegeben. Die Festplatte hatte 2 Partitionen, eine mit CP/M und eine
    mit MS-DOS. Wenn ich mich recht entsinne, war da einiges an Software drauf zum
    Datenaustausch zwischen den beiden Betriebssystemen und zum erstellen von
    bootfähigen Platten / Disketten. Einfach mal Stefan anschreiben, ich schätze mal er hat den Kasten noch.


    Gruß Björn

    The evil is always and everywhere.

  • PowerMac 8600 unter Mac OS 9.1. Ich spiele gerade mit Classilla rum, nachdem ich es geschafft habe, daß die Kiste ihr Bild von einem TFT anzeigen läßt (der erkennt 1280x1024 mit 77 HZ).
    Vorher habe ich die RAMriegel neu in die Sockel gepackt, weil der PowerMac in der Vergangenheit Probleme damit zu haben schien.


  • Ohne das Wissen bringt dir eine andere Festplatte aber gar nichts. Die müsste nämlich auch erst Lowlevel-formatiert werden...
    Normalerweise haben die MFM-Controller eine Formatierroutine im ROM. Hat der Rechner nen Monitor? (Ich meine nicht den Bildschirm ;) ) Dann kannst du darüber eventuell in die Routine springen.
    Ansonsten schau dir mal http://www.nostalgia8.nl/mirrors/cpm86/86disk.zip
    an.


    Monitorprogramm müsste bei den CCP/M-86-Tools dabei sein. Ich bezweifle allerdings, dass der Controller mit IBM-Kompaltiblen Karten vergleichbar ist...
    Der Link geht bei mir irgendwie nicht.

    o_o

  • Ersteinrichtung MiST FPGA-Emulator fuer AMIGA (Minimig) , ST und viele weitere Geraete.
    Zum Glueck unterstuetzt mein NEC MultiSync LCD 1770NX den 50 (49.8) Hz Modus des AMIGA-Core :)


    Gut, dass ich noch einen bekommen habe, denn in den heise-Kommentaren schlagen die sich schon weil
    der MiST nur WEEE (Elektornikschrottentsorgung o.ae.) fuer Polen haben soll und eigentlich garnicht
    nach Deutschland geliefert werden duerfte :( Soll einer die Welt verstehen....:
    http://www.heise.de/ct/ausgabe…tml#zsdb-article-comments

  • Ich sitze gerade an meinem Beitrag für den Sammelband "Time to Play".


    Guckst du hier:


    https://www.medienwissenschaft…entheorien/time-to-play-1


    Mein Thema lautet:


    In Time - Out of Time - Zur Divergenz von Spiel- und Erzählzeit in Computerspielen zwischen 1972 und 1984

    Es geht darum, wie sich der Faktor "Zeit" innerhalb von Computerspielen im Laufe der Zeit gewandelt hat – von einer Art "Belohnsystem" (je besser man ist, desto länger dauert das Spiel) hin zu einem variabel gestaltbaren Bestandteil des Spielerlebnisses (Stichwort: "Geschwindigkeit" bei Simulationen wie SimCity). Ein spannendes Thema, das Spiele wie "Space Invaders", aber auch "Oregon Trail" in ganz anderem Licht erscheinen lässt.

    Loading Integer BASIC into Language Card

  • Ich lerne Basic auf C64 (ehrlich! Hab mittlerweile alles vergessen)


    Daneben steht ein neu angekommener Acorn Electron mit diverser Software zum Testen und Ausprobieren. Den habe ich mir selbst zu Belohnung für die Neueinrichtung unseres Vorgartens geschenkt. Nach den vier Tagen des mühevollen in-der-Erde-buddelns wird jetzt am Acorn gebuddelt.

  • Die skurrile Grafikprogrammierung hat mich bislang davon abgehalten, mich allzusehr auf dieses System zu konzentrieren. Die Arithmetik des Grafikspeichers werde ich in 100 Jahren nicht verstehen. Die Farbe ist genauso seltsam. In de Modes 0 und 1 sind es wohl jeweils die unteren 4 Bit einer Grafik-RAM-Adresse, die die Farbe kodieren ...


    Also ganz so schlimm ist es auch wieder nicht, dann wären ja keine beliebigen mehrfarbigen Bitmap-Grafiken möglich :D Die Codierung sieht beim CPC und beim Enterprise so aus:

    Code
    7  6  5  4  3  2  1  0     pixel links->rechts
    Mode 0  a0 b0 a2 b2 a1 b1 a3 b3     ab
    Mode 1  a0 b0 c0 d0 a1 b1 c1 d1     abcd
    Mode 2  a0 b0 c0 d0 e0 f0 g0 h0     abcdefgh


    Sieht wirr aus, aber praktischerweise kann man mit dieser Kodierung sehr schnell Grafiken zwischen 2, 4 und 16 Farben umrechnen durch Weglassen/Hinzufügen der oberen Bits pro Pixel.


    Zum Thema:
    Ähnlich wie Fladdy arbeite ich gerade daran, meine Z80 Rechner ins Internet zu bringen.

    • Auf dem MSX kommt hierfür die schon fertige und vor einigen Jahren in Kleinserie produzierte DenYoNet Ethernet-Karte, die auf dem Wiznet W5100 basiert.
    • Auf dem CPC arbeitet Octoate gerade an einer ESP8266 Karte, die per RS232 an den CPC-Minibooster angeschlossen wird. Funktioniert auch schon, die Hardware ist fertig, es geht jetzt noch um die Optimierung der Software auf dem ESP8266 selbst. Außerdem versucht derzeit KaosOverride aus Spanien ebenfalls eine Hardware mit dem W5100 für den CPC zum Laufen zu bringen, die direkt an den Expansion-Port kommt.
    • Auf dem Enterprise 64/128 denkt man über den Wiznet W5300 nach, der mehr Sockets und einen größeren Transfer-Buffer bereitstellt. Ich hoffe, daß sich hier dieses Jahr auch noch etwas tut.

    Mit dem Netzwerk-Dienst in SymbOS kann dann hardware-unabhängig auf die Transport-Schicht (bisher TCP und UDP) zugeriffen werden, außerdem werden zumindest die beiden Dienste DNS und DHCP auf der Applikations-Schicht zur Verfügung gestellt. Damit sind dann so gut wie alle klassischen Internet-Anwendungen realisierbar. Telnet "SymTel" mit ANSI/VT100 und VT52-Untersützung ist bereits fertig und hat bereits für ein paar nette internationale BBS- und IRC-Sessions zwischen mehreren MSX-Rechnern gesorgt. SymFTP, ein grafischer FTP-Client, wird hoffentlich bald auch zum Leben wiedererweckt.

  • Ich lerne Basic auf C64 ...
    Daneben steht ein neu angekommener Acorn Electron mit diverser Software zum Testen und Ausprobieren.



    Dann beschäftige Dich mal mit dem BASIC des Acorn Electron. Das lohnt sich vergleichsweise wirklich !



    Und noch was zum Löten der C128 Tastatur: Erst mal ordentlich üben. Nichts ist ärgerlicher, als dann am echten Objekt zum Beispiel abzurutschen und mit dem heißen Löteisen die Plastik der Feststelltasten von hinten anzusengen oder gar die Bodenplatte "durchzubrennen". Das sind zwar Sachen, die man später nicht mehr sieht, aber man selbst weiß es ja dann trotzdem, daß da halbzerschmolzene Plastik verbaut ist.


  • Danke! Das hilft. Habe ich so ähnlich auch in einem der Bücher gefunden. Mehr Kopfzerbrechen macht mir aber die Adressierung des Bildschirmspeichers. In BASIC ist es ja kein Problem, z.B. eine Linie von Pixel (20,20) nach Pixel (87,135) zu zeichnen. Gibt es in Assembler irgend eine schlaue arithmetische Routine, um dasselbe zu machen (ohne die BASIC-DRAW-Routine dazu aufzurufen natürlich)?

    »It is practically impossible to teach good programming to students that have had a prior exposure to BASIC: as potential programmers they are mentally mutilated beyond hope of regeneration.« (Edsger W. Dijkstra)


    Homespage| Computerarchäologie | Blog | Forschung

  • Einen alten Mono-Kassettenrekorder (Flohmarkt, 1 Euro) reinigen, um Spiele für den Spectrum vom PC auf Kassette zu überspielen. Außerdem einen ollen PC mit Amithlon zum laufen bringen (hat geklappt) und nun bestmöglich einrichten.

  • @Thoralf:


    Ich weiß nicht, wieso immer alle am Maulen waren/sind über den Basic des C64. Ich bin jahrelang damit wunderbar zurecht gekommen und auch teilweise größere Programme (für die damalige Zeit) entwickelt. Gerade die häufige Notwendigkeit, im Speicher herumzupoken oder mit Data-Lines zu arbeiten, und damit maschinennahe zu entwickelt, fand ich immer sehr spannend. So hat man eher das Gefühl, an System zu programmieren als durch eine abstrakte Hochsprache. Gerade dadurch, dass ich aktuell fast nur am Java sitze, ist dies ein schöner Gegensatz. Aber ja, auch das Basic des Acorns kommt bald dran!


    Zum Löten: bin absolut bei Dir! Wenn man sich schon die Mühe einer Restauration lohnt, soll alles korrekt sein. Daher zerlöte ich gerade übungsweise eine alte Core2Duo - Platine. Klappt recht gut, bis auf die zwei Löcher.... ;)Dank der freundlichen Hilfe von Jürgen (Joshy) kriege ich zwar die defekten Stempel, aber dummerweise habe ich das Problem der zwei defekten Tasten noch nicht zu meiner Zufriedenheit gelöst, da muß ich mir sowieso etwas einfallen lassen, bevor ich die Tastatur wieder zusammenstecke.

  • Ob ein Link zu einer Seite mit Raubkopien so geschickt ist? Hier die offizielle Beschreibung: https://de.wikipedia.org/wiki/Amiga-Emulator#Amithlon


    Amithlon ist ja offiziell nicht mehr erhältlich, inoffiziell wird es allerdings weiter entwickelt und aktuellere CDs sind unter der Hand zu haben. Sehr schade, denn das Konzept wäre sehr gut gewesen, um AmigaOS auf x86 zu bringen. Damals war das seitens Amiga, Inc. nicht gewollt, und jetzt haben wir den Salat PPC.



    Danke für die Information, auch Unwisssenheit schützt nicht vor Strafe und dem Bewerfen mit Wattebäuschchen. :S Aua


    Einer der Moderatoren möge bitte den von mir geposteten Link mit einem Balken überkleben.

    Mit freundlichen Grüßen


    fritz

    Edited once, last by fritzeflink ().

  • Amithlon ist ja offiziell nicht mehr erhältlich, inoffiziell wird es allerdings weiter entwickelt und aktuellere CDs sind unter der Hand zu haben. Sehr schade, denn das Konzept wäre sehr gut gewesen, um AmigaOS auf x86 zu bringen. Damals war das seitens Amiga, Inc. nicht gewollt, und jetzt haben wir den Salat PPC.


    Interessant fand ich Amiga schon, damals hatte ich aber kein Interesse an diesen 'modernen Spielen'. ;)
    Wäre es den möglich dieses Amithlon unter Virtualbox laufen zu lassen ?


    Ich möchte ja bei meinen EACA Genie Computern bleiben und nicht wieder der Sammelleidenschaft erliegen.

    Mit freundlichen Grüßen


    fritz

  • Danke! Das hilft. Habe ich so ähnlich auch in einem der Bücher gefunden. Mehr Kopfzerbrechen macht mir aber die Adressierung des Bildschirmspeichers. In BASIC ist es ja kein Problem, z.B. eine Linie von Pixel (20,20) nach Pixel (87,135) zu zeichnen. Gibt es in Assembler irgend eine schlaue arithmetische Routine, um dasselbe zu machen (ohne die BASIC-DRAW-Routine dazu aufzurufen natürlich)?


    Du meinst wahrscheinlich die ebenfalls etwas kompliziert anmutenden Zeilenstartadressen. Die berechnet man mit folgender Formel:
    Zeilenadresse = Bildschirmstartadresse + int(Zeile/8)*80 + (zeile mod 8)*2048
    Wären dann (wenn Start bei #C000):
    Zeile 0 = #c000, Zeile 1 = #c800, Zeile 2 = #d000, Zeile 3 = #d800, Zeile 4 = #e000, Zeile 5 = #e800, Zeile 6 = #f000, Zeile 7 = #f800, Zeile 8 = #c050, Zeile 9 = #c850, ...
    usw.
    Hier findet man eine Zeilensprungroutine in Assembler:
    http://www.cpcwiki.eu/index.ph…culation#Without_Firmware


    Der Grund für dieses scheinbare Wirrwarr ist die Tatsache, daß der CRTC im CPC eigentlich in einem Textmodus arbeitet (daher sind alle 8 Zeilen auch nur 80 Bytes auseinander), man aber mit einem Trick daraus einen Bitmap-Modus gemacht hat.

  • Unter Virtualbox habe ich Amithlon nie probiert. Warum sollte es nicht laufen? Interessant fand ich es, weil ich so einem alten PC (1,6 GHz, AMD Athlon Hassenichgesehen) noch ein neues Leben einhauchen konnte.


  • Super! Danke!!!

    »It is practically impossible to teach good programming to students that have had a prior exposure to BASIC: as potential programmers they are mentally mutilated beyond hope of regeneration.« (Edsger W. Dijkstra)


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  • Gerade versuchen nun optisch sehr guten Electron auch technisch wieder in die Gänge zu bekommen, damit ich ihn mit GoSDC nutzen kann.

  • Einen alten Mono-Kassettenrekorder (Flohmarkt, 1 Euro) reinigen, um Spiele für den Spectrum vom PC auf Kassette zu überspielen. Außerdem einen ollen PC mit Amithlon zum laufen bringen (hat geklappt) und nun bestmöglich einrichten.

    Dr.Zarkov

    Wie ist das denn ausgegangen. Würde mich interessieren. Was hast Du da an Hardware verwendet, was hast Du unter Amithlon gemacht?

    Es gibt ein paar YT-Videos zu Amithlon und den SNKBitten FAQ, aber die nehmen wirklich relativ aktuelle Hardware und ich sehe auch gar nicht ein so ein Amithlon dann zu nehmen um dort Dosbox, ScummVM, UAE etc zu nutzen...das kann ich auf jeder anderen Kiste auch, mir geht es darum Software zu finden die direkt unter Amithlon läuft, also m68k Software die keine custom-chips wie den Blitter/Copper anspricht.


    Aktuell nutze ich:

    - Scovery 212 K6/450 128MB Matrox-Mystique 4MB, SB128PCI Kernel "emubox" switch video=matrox + video=dovesa

    - Scovery XS P3/1400 512MB Matrox G200 16MB, SB128PCI Kernel "emuboxnw" switch video=matrox

    - Scenic S2 P4/1800 512MB Matrox G550/32MB, AC97 Onboard Kernel "kern310" switch video=matrox

    - SN45G XP3000+/1024MB GF3-Ti200/64MB, Soundstorm Audio Kernel "kernel2,04" + "drivers 086", switch video=nvidia

    - und weitere Systeme


    Ich bin aber noch ganz am Anfang und habe sicher noch Monate/Jahre vor mir mich mit diesem System zu beschäftigen.

    Für alles was Standard Amiga OCS/ECS ist habe ich ja echte Maschinen A500/A2000 da, mir geht es um das spätere Zeug.


    Doc

  • Moin,


    ich experimentiere auch gerade, gefühlt nach 20 Jahren Abstinenz mit dem Amiga herum .


    Angefangen habe ich mit der AmigaForever Edition auf deinem Desktop PC mit Adaptec Scsi Controller. Damit konnte ich die guten alten SCSI Festplatten meiner damaligen Mailbox installation noch auslesen und als Image weiter benutzen und auch in ca. 20 Jahre alten Emails etc. stöbern .


    Mit den Images läuft die Emulation ganz prima auf meinem alten Surface 4 . Das macht schon richtig Spaß .


    Aktuell habe ich gerade einen Amiga mit einer 68000 Emulation , der Pistorm Platine , in einem Amiga 500Plus installiert. Da bin ich aber noch am testen und einrichten .

    Die Geschwindigkeit ist aber genial und die RTG Ausgabe 1200x720 über die Raspi HDMI Buchse ist schon genial.

    Bin aber noch ganz am Anfang und freue mich erst mal das es soweit läuft . Dopus 4.16 mal installiert, da kommen schon Retro Gefühle auf :sunny:

    Im nächsten Step werde ich versuchen meine alten Images einzubinden, das hat so auf anhieb noch nicht funktioniert..


    Gruß Martin

  • Einen alten Mono-Kassettenrekorder (Flohmarkt, 1 Euro) reinigen, um Spiele für den Spectrum vom PC auf Kassette zu überspielen. Außerdem einen ollen PC mit Amithlon zum laufen bringen (hat geklappt) und nun bestmöglich einrichten.

    Dr.Zarkov

    Wie ist das denn ausgegangen. Würde mich interessieren. Was hast Du da an Hardware verwendet, was hast Du unter Amithlon gemacht?

    Ich bin aber noch ganz am Anfang und habe sicher noch Monate/Jahre vor mir mich mit diesem System zu beschäftigen.

    Für alles was Standard Amiga OCS/ECS ist habe ich ja echte Maschinen A500/A2000 da, mir geht es um das spätere Zeug.

    Meine Güte, das ist 8 Jahre her! :O Es gibt im A1k.org einen seeeehr langen Amithlon Thread, da gab es auch gepatchte Amithlon Images für neuere Hardware, ein aktuelles AmigaOS braucht man natürlich zusätzlich. In der Zwischenzeit kam ja noch AmigaOS 3.2, keine Ahnung wie gut das läuft. Mit dem Patch ist Amithlon jedenfalls ziemlich problemlos installierbar, sofern man es mit der Hardware nicht übertreibt. Ich empfehle wirklich den Thread dort zu lesen, ist sehr umfangreich. https://www.a1k.org/forum/index.php?threads/5632/

  • Amithlon bzw Amiga XL war echt 'ne komische Geschichte: Eine der vielen Ideen, den Amiga bzw das Amiga OS wieder ins Leben zurück zu holen, war eine Migration auf QNX. Das war so um 1999/2000. Bei Haage&Partner haben ein Kollege und ich damals den UAE erfolgreich ausprobiert. Wir haben den dann auf QNX 6 portiert und eine sehr gute Integration mit QNX hergestellt ,z.B: volle Unterstützung des CD Laufwerks samt Musikwiedergabe, den QNX Desktop als ein Amiga Screen eingebunden, RTG Treiber, AHI Treiber usw.


    Währenddessen hat einer meiner Partner den Kontakt zu Amithlon hergestellt und einen Vertrag ausgehandelt, den Amithlon zu vertreiben, und einen Lizenzvertrag mit dem Amiga Rechteinhaber (irgendwie Petro Tyschtschenko, aber wie die Firma gerade hieß, weiß ich nicht mehr, hat zu oft gewechselt) über AmigaOS 3.9 (das wir ja auch entwickelt hatten) und mit QNX abgeschlossen.


    Das Produkt hieß dann Amiga XL. Man konnte wählen zwischen Amithlon oder QNX, alles war ganz hübsch gemacht, Installation war einfach und die Leistung hat alles an Amigas (inkl. PPC) in den Schatten gestellt. Wir dachten immer, dass Amithlon eine mittelfristige Übergangslösung wäre, bis wir auf Basis von QNX eine neue Amiga OS Schiene etabliert hätten.


    Dann sind aber einige Dinge passiert, die den Plan als das entlarvt haben, was er war: ein Wolkenkuckucksheim. Zuerst einmal waren die Verkaufszahlen ok, aber nicht wirklich gut. Die Geduld vieler Amiga Fans war zu Ende. Außerdem hat der Autor von Amithlon riesen Stress gemacht: er hat behauptet, dass wir ihn mit den Bedingungen über den Tisch gezogen haben. Ob dem so war, weiß ich nicht, ich war in den Vertragsdingen nicht involviert. Und QNX ist auch nicht das geworden, was die Firma (damals noch QNX, nicht Blackberry) sich versprochen hatte. Es ist halt doch ein RealTime Device System geblieben und kein Desktop System geworden.


    Wir hatten auch nicht mehr die finanzielle Kraft, das weiter zu verfolgen, zumal QNX viel zu hohe Lizenzgebühren für zukünftige Produkte wollte (ca 1000€ pro Stück). Ich bin dann Ende 2001 aus der Firma ausgestiegen und Amiga XL war wie alle Amiga Produkte bei Haage & Partner bald Geschichte.

  • Interessante "insights"...gut die Amiga-XL CD gibt's ja glücklicherweise bei Archive.org und ich spiele in meinem Thread den Monolog auf A1K.org.

    Ich hatte bisher gar nix damit zu tun, bzw. kannte das bis 2020 gar nicht...da ich aber unzählige PC's bzw. PC-Hardware habe und es langsam langweilig wird nur Dos und Win9x neben OS/2 im Multiboot zu installieren kam mir das Amithlon gerade Recht. Ich bin och nicht ganz durchgestiegen wie das alles genau zusammen hängt und was man da alles so machen kann...aber ich lerne durch "try and error" dazu.


    QNX nutze ich gar nicht, ich nutze nur Amithlon und bisher habe ich neben dem Base install und den Demos von MorphOS (die 68k nicht PPC) quasi nix gemacht. Ich habe also noch was vor mir ;)


    Ich werde aber den anderen A1K thread noch mal durcharbeiten...kurzum ich find's geil :)

  • Wenn, dann würde ich auch nur den Amithlon noch verwenden: das ist ein Emulator eines Amigas für ältere Hardware. QNX war nur ein halbfertiges Produkt, da es ja einen Migrationspfad beginnen sollte. Da ist aus heutiger Sicht nicht mehr viel interessantes dabei.


    Viel Spaß damit!