Merkwürdiges Floppy-Problem

  • Ich habe mir eine DOS-Rechner zusammengestöpselt (Pentium 200) um Diskettenlaufwerke zu testen und sitzt nun zum ersten Mal seit 20 Jahren wieder vor so einem Rechner.

    Am Floppy-Anschluß hängt ein 3 1/2 Laufwerk und das zu testende 5 1/4 Zoll Laufwerk. Das 3 1/2 Zoll Laufwerk funktioniert einwandfrei.

    DOS-Version ist 6.2.


    Bei den 5 1/4 Zoll Laufwerken habe ich jetzt folgendes merkwürdige Problem. Ich kann eine 96 TPI Diskette Formatieren, Beschreiben und Lesen solange ich sie im Laufwerk lasse.

    Sobald ich die Diskette aus dem Laufwerk nehme und wieder reinstecke ist sie nicht mehr lesbar. Und das tritt bei allen Laufwerken und bei mehrerem Disketten auf. :grübel:


    Hat jemand eine Idee was da los ist?


    Ausserdem kann ich nur die 1,2MB-Laufwerke testen, weil das BIOS keine 360K-Einstellung unterstützt. Gibt es da einen Trick?

    Und wenn ich versuche eine 360K-Diskette mit "format v: /4" zu formatieren, bekomme ich die Meldung, dass dieses Format für dieses Laufwerk nicht unterstützt wird. Wieso?

  • Was für ein Mainboard hat Dein Rechner? Ist der Diskettencontroller auf dem Board verbaut oder sitzt er auf einer Steckkarte?

    NCR DMV/Olivetti M20/ITT 3030/DEC Rainbow 100/Siemens PC-D/OlyPeople/MFA 8085/TA Alphatronic

  • So, nachdem das Board bzw. die Grafikkarte noch andere Merkwürdigkeiten zeigte (CGA-Modes gingen nicht und Abstürze) habe ich es jetzt mit einem ältern Board versucht: Ein ASUS P3B-F (bei ebay 178 Euro - ich bin reich :mrgreen: - die sind ja bekloppt :fp:).


    Damit funktioniert jetzt alles bestens. Und ich kann auch das 360 KB-Laufwerk einstellen und endlich die Laufwerke testen, um die es mir eigentlich geht.


    Das MSI-Board ist wohl einfach zu modern für DOS oder es hat eine Macke. Haben die Grafikkarten irgendwann keine CGA-Modes mehr unterstützt? Ich habe die ja immer nur unter Windows betrieben.


    Und ich muss mir dringend mal eine Zeittafel anschauen, wann welche Prozessoren im Einsatz waren. :oops:

    Auf dem ASUS-Board ist ja auch schon ein Pentium III drauf.

  • Er hat ein ASUS board welches auf ebay zu XXX Preis gehandelt wird und fand es amüsant dass er ja (laut ebay) reich wäre.

    Ja genau. Ich kaufe doch keine alten Asus Boards für 178 Euro. :mrgreen:

    Obwohl das Board gar nicht schlecht ist. Das hat sogar noch einen ISA-Schlot und man kann eine Menge einstellen.


    Inzwischen läuft sogar der MS DOS Client und ich kann freigegebene Verzeichnisse auf meinem Windoes 7 Rechner mappen. Ich mag keine unvernetzten Rechner. ;)

    Den MS DOS Client hatte ich früher nie benutzt, weil ich immer einen Novell-Server laufen hatte. Aber den wollte ich jetzt nicht auch noch reaktivieren.

  • Ich hatte früher auch Netware 4.11 laufen, ebenfalls OS/2 mit dem Lanserver Advanced / ECS u.s.w. wobei ich heute eine Linuxkiste mit debian/xfce und samba mit Gruppenfreigabe nutze um die DOSkisten mit WIN3.1 ins interne Netz zu einzubinden.

    Aktuell kommt der DOS Client und WIN3.1 nicht mehr ins moderne (WIN >=7) Netz, deshalb die entsprechende Konfiguration von SAMBA eingepflegt habe.

  • Mappen von Windows 7-Freigaben funktioniert aber noch. Man muss zwei Registry-Einträge anpassen. Dann klappt es.

    Mehr Aufwand wollte ich an der Stelle jetzt nicht treiben. Ich wollte das DOS-Thema gar nicht soweit ausdehnen. Aber wenn man mal angefangen hat, dann macht es doch wieder Spaß.

    Ich werde jetzt dauerhaft einen DOS-Rechner eingerichtet lassen. Gerade die alten Disktools laufen ja teilweise nur unter DOS.

  • Die Registry als ASCII-Datei wäre ziemlich lang und unübersichtlich. Das würde auch den Windows eigenen Notepad-Editor platzen lassen... Wenn man sich erstmal ernst damit beschäftigt hat, kommt man damit eigentlich gut zurecht. Besser als unzählige Textdateien unter /etc. ::devil::

  • Mappen von Windows 7-Freigaben funktioniert aber noch. Man muss zwei Registry-Einträge anpassen. Dann klappt es.

    Mehr Aufwand wollte ich an der Stelle jetzt nicht treiben. Ich wollte das DOS-Thema gar nicht soweit ausdehnen. Aber wenn man mal angefangen hat, dann macht es doch wieder Spaß.

    Ich werde jetzt dauerhaft einen DOS-Rechner eingerichtet lassen. Gerade die alten Disktools laufen ja teilweise nur unter DOS.

    Kann ich bestätigen. Wfw 3.11 kann auf Windows 7 Freigaben anstandslos lesend und schreibend zugreifen. Umgekehrt gehts - bei mir - leider nicht.