Lötkolben Kaufempfehlung

  • Das ganz feine Gerät ist natürlich eine JBC Lötstation, ...
    Leider besitze ich sowas noch nicht.
    Hab grad mal wieder bei ebay geschaut, diese Dinger sind richtig teuer.

  • Das ist nicht ganz richtig. Hohe Heizleistung muss auch exakt geregelt werden. Ein ungeregelter "Dachrinnenlöter" ist für Elektronik nicht zu gebrauchen.

    Ein guter Lötkolben muss viel Wärmeenergie schnell liefern können und dabei die eingestellte Temperatur konstant einhalten.

    ---

    Ein Ersa i-Tool z.B. ist ein sehr zierlicher Lötkolben und hat 150W Heizleistung. Damit ist der 9Sek. nach Einschalten auf Löttemperatur. Und die hält der eisern. Ob man an diffizilen Kleinteilen bastelt oder eine Leistungsdiode an eine große Massefläche anlötet - mit der Leistung/Regelung geht das in Sekunden.

    Ja, das ist mir schon klar. Das mit dem Dachrinnenlöter war natürlich nicht erst gemeint. Aber wir sind halt nicht im Profibereich.

    • i-Telex 7822222 dege d

    • technikum29 in Kelkheim bei Frankfurt

    • Marburger Stammtisch

    Douglas Adams: "Everything, that is invented and exists at the time of your birth, is natural. Everything that is invented until you´re 35 is interesting, exciting and you can possibly make a career in it. Everything that is invented after you´re 35 is against the law of nature. Apply this list to movies, rock music, word processors and mobile phones to work out how old you are."

  • Glaub mir: das ist wie Dachrinnen löten...

    Das Ding leitet glücklicherweise über den Kühlkörper auch noch die ganze Wärme ab und da dran muss noch n Kabel das ca. 70-80Ampere aushalten muss...

    https://www.flyingmachines.de/Aikon-AK32-4in1-55A-2-6S

  • Glaube ich dir. ;)


    Aber das sind Spezialanwendungen, die bei mir nicht vorkommen werden.


    Ich wähle mein Equipment nach dem typischen Einsatzzweck aus. Und wenn mal was ausser der Reihe ist, dann muss man eben jemanden kennen, der das passende Werkzeug hat. Ich kann ja sowieso nicht sämtliches Werkzeug für alle Eventualitäten vorhalten. Und so halte ich das auch beim Lötkolben.


    Man spart so eine Menge Geld und auch Platz. :thumbup:

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    Edited once, last by detlef ().

  • Kauf dir keinen Lötkolben mit wechselbarer Spitze wie zB. die Hakko FX-888 hat. Das ist veraltete Technik. Ebenso die Wellergeräte, wo die Temperatur mit Hilfe der wechselbaren Spitze eingestellt wurde. Oder noch schlimmer wo die Spitzen noch mit Schrauben im Heizelement befestigt wird. Nimm Kohle in die Hand und kauf die was ordentliches mit Compotsite-Lötspitze. Die findest du in der Hakko FX-951 oder JBC T245. Da ist Heizung und Spitze eine untrennbare Einheit. Ist teuer - aber gut zu wissen das man auf der Autobahn 300 Sachen fahren kann - es aber nicht muß. Aber gut zu wissen das man... . Da braucht man auch nicht vor bleifreier Lötung oder Masseflächen die Hose vollhaben und es ist eine Anschaffung für die nächsten 10 Jahre.

  • Kauf dir keinen Lötkolben mit wechselbarer Spitze wie zB. die Hakko FX-888 hat. Das ist veraltete Technik. Ebenso die Wellergeräte, wo die Temperatur mit Hilfe der wechselbaren Spitze eingestellt wurde.

    Genau! Immer das neueste vom neuesten, egal was es kostet. Auch wenn's nur 10 Jahre hält. :mrgreen:

    Und man kann 300 fahren, auch wenn man das nie braucht.


    Wenn ich diesen Ratschlag auf mein gesamtes Equipment anwende, dann bin ich vermutlich mit 20-30.000 Euro Laborausstattung dabei. ;)

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  • Kauf dir keinen Lötkolben mit wechselbarer Spitze wie zB. die Hakko FX-888 hat. Das ist veraltete Technik. Ebenso die Wellergeräte, wo die Temperatur mit Hilfe der wechselbaren Spitze eingestellt wurde. Oder noch schlimmer wo die Spitzen noch mit Schrauben im Heizelement befestigt wird. Nimm Kohle in die Hand und kauf die was ordentliches mit Compotsite-Lötspitze. Die findest du in der Hakko FX-951 oder JBC T245. Da ist Heizung und Spitze eine untrennbare Einheit. Ist teuer - aber gut zu wissen das man auf der Autobahn 300 Sachen fahren kann - es aber nicht muß. Aber gut zu wissen das man... . Da braucht man auch nicht vor bleifreier Lötung oder Masseflächen die Hose vollhaben und es ist eine Anschaffung für die nächsten 10 Jahre.


    Hmm, ich habe eine WECP-20, die ich seit Anfang der 90er Jahre verwende, damit habe ich bisher so ziemlich alles loeten koennen, was mir im Computerbereich so begegnet ist. Mag sein, das Composite Spitzen besser sind, aber gerade im Hobbybereich wage ich zu bezweifeln das der Hobbyloeter das braucht, da mangelt es meistens eher an Erfahrung wie man schwierige Loetstellen angeht. Wenn man das Geld hat, kann man sich sowas natuerlich zulegen, als notwendig erachte ich das aber nicht.


    Ich habe in den 90ern eine Berufsausbildung zum Radio- und Fernsehtechniker gemacht und auch einige Jahre in dem Beruf gearbeitet. Wir hatten damals WECP-20 und WTCP-S. Auch die WTCP-S haben voellig problemlos ausgereicht. Der einzige Grund warum wir irgendwann die WTCP-S durch WECP-20 ersetzt haben, war das die Schalter in den WTCP-S Loetkolben regelmaessig kaputt gegangen sind. Die hat man bei der WECP halt nicht, weil die stufenlos regeln.


    Ich selber benutze den Temperaturregler an meiner WECP nie, der steht konstant auf 370C.. Ich denke Uebung beim Loeten ist wichtiger (gerade bei durchkontaktierten Platinen die ja im Computerbereich voellig normal sind) als moeglichst viel Geld in eine Loetstation zu versenken...

  • Na so unrecht hat er doch auch nicht - mit meinem Wissen von heute hätte ich vor 4 Jahren keine 888D gekauft sondern lieber eine T12-Spitzen-kompatible. Hätte halt Vorteile. Und wenn's "nur" der schnelle Wechsel wäre. Und wenn man sogar einfach nur eine KSGER oder einen anderem Chinaböller nimmt und das gesparte Geld in genuine Hakko T12-Tips+Handle ballert, kommt man einfach besser und preiswerter als mit manchen Hochpreis-System mit "alter" Technik.


    Klar kann man immer und überall sagen "brauch man nicht, haben wir immer so gemacht" - und ja auch mit meiner 888D komm ich bestens zurecht, die Aufheizzeit ist völlig ok und selbst für große Masseflächen ist genügend Leistung da. Aber es geht noch besser. Ich kann einen DIP40 mit Litze auslöten, mit etwas Übung geht das, und wurde ja auch Jahrzehnte gemacht. Besser geht's halt mit einem gutem "Schnappsauger" ala Engineer SS-02. Aber eine echte Entlötstation ist einfach nochmals besser - nur eben teurer. Wobei man da auch zwischen billig und teuer wählen kann, wo teuer halt noch ein paar kleine Vorteile hat. Und grade Ersa und Co sind ja nun auch nicht mal billig, dafür dass sie auf dem "alten Stand" sind, im Gegenteil. Und eine JBC T245 fähige gibt es ab 229. Das ist keine Tankfüllung mehr.


    Und ich hatte schon ein paar Fälle, da ich mitten im Job die Spitzen wechseln wollte. Und statt "greifen, rausziehen und die andere Spitze einstecken" ist das halt schon fummliger. Und wenn man eh neu kauft kann man ja zumindest drüber nachdenken.

  • Eine wecp 20 ist ein prima Teil. Hab ja 30+ Jahre damit gelötet und mir gerade ne neue Spitze gekauft, die dann hoffentlich nochmal 30 Jahre hält.


    Ich hab sogar die 6mm Goldkontaktstecker für meine RC Helis damit gelötet bekommen (mit ner richtig dicken Spitze), auch wenn die Kleine da echt am Anschlag war.


    Aber ich muss sagen, dass das bleifrei Lot die Sache wirklich etwas diffiziler macht. Am Ende musste ich dann eine Lieferung Mikrocontroller Boards mit der zd 915 Entlötstation löten, weil es die kleine wecp einfach nicht gepackt hat.


    Aber deshalb hab ich sie nicht weniger lieb! Sie hat für immer einen Platz in meinem Herzen und da ändert sich auch nix dran.

  • Dennis777

    Wie zufrieden bist du mit der Pico? Ich stehe gerade vor dem Dilemma eine Apple Extended II Tastatur von ihren Schaltern befreien zu müssen. Die Metallplatte muss entrostet werden. Daher bin ich auch gerade nach einem guten Lötkolben bzw. einer gescheiten Lötstation für Anfänger. Einige hatten ja bei der Pico das Kunststoffgewinde bemängelt. Ansonsten vielleicht noch die RDS80? Je mehr Testberichte bzw. Kundenrezensionen man liest, desto weniger blickt man nachher noch durch. Bei den Spitzen dachte ich an 1mm bleistiftspitz.


    Ich hätte gerne einen guten Allrounder. Möchte damit dann auch nachher z. B. Teensy-Mikrocontroller bearbeiten.

  • Ich hab zwei wtcp51 - die eine ist bestimmt 25 Jahre alt, die andere in dem etwas moderneren design.

    Damit hab ich schon 1988 gelernt ;)


    Mit einer dicken Bratspitze bekommt man fast alles gelötet und mit einer 0,4mm Spitze löte ich einzelne Beinchen am tqfp100 mit 0,5mm pitch.

    Ich verwende so gut wie immer 7er Spitzen.


    Dazu hab ich noch die Weller Entlötstation - da kann man auch ruckzuck komplette Boards sockeln!


    Ich will nichts anderes :D

  • Ich habjetzt nicht den ganzen Thread gelesen - soll der unter "Klassische Computer / Commodore" stehen ?


    :grübel:

    Warum nicht, man(n) kann doch auch Commodore löten…😉


    xesrjb

    "Der Wein mit der Pille ist im Becher mit dem Fächer. Im Pokal mit dem Portal ist der Wein gut und fein