Posts by Ralph_Ffm

    Hallo mal wieder,


    nachdem im "Suche-biete-tausche"-Thread u.a. ein nicht einschaltbarer Siemens Notephone Newton angeboten wurde, was mir irgendwie aus eigenem Erleben gut bekannt ist, teile ich hier mal kurz meine Erfahrung hinsichtlich Fehler und Reparatur.


    Gerät: Siemens Notephone Organizer (aka. Apple Newton 100 OMP)

    Fehler: Schaltet nicht ein, keinerlei Reaktion


    Lösung:

    Im Newton 100 (OMP) sitzen 2 Elkos, die altersbedingt Probleme machen. Es sind liegende SMD-Elkos, die in einer Art rechteckigen Ummantelung stecken. Der eine sitzt auf der Oberseite der Hauptplatine (= Displayseite), in der Nähe des Kartenschacht-Connectors (C51: 3,3µF, 35V), der andere auf der Unterseite (Batteriefachseite) in der Nähe des Einschalters (100µF, 4V).


    Beide Elkos waren bei meinem Notephone ausgelaufen und hatten ihr Elektrolyt großzügig in der Umgebung verteilt. Fast direkt neben dem Elko auf der Unterseite (der mit 100µF) sitzt eine kleine SMD-Sicherung (flink, 1,25A) - die war ebenfalls abgeflogen, hatte keinen Durchgang mehr, was zum Nichtreagieren auf den Einschalter geführt hat.


    Die beiden Elkos habe ich ausgelötet und nach Säuberung des umliegenden Bereichs vom Elektrolyt durch normale radiale Elkos mit entsprechenden Werten und niedrigem Durchmesser ersetzt - wegen der engen Lage der Lötpads passen keine der üblichen SMD-Elkos. Mit passendem Zurechtbiegen der Elko-Beinchen lässt sich das komfortabel löten. Dann noch die SMD-Sicherung durch ein identisches Modell ersetzt, und mein Notephone ließ sich anstandslos starten und arbeitete wieder einwandfrei.


    Angesichts obiger Notephone-Reparatur und eines erst vor kurzem gefundenen Apple Newton 100 vom Flohmarkt, der ein wenig Korrosion im Batteriefach hatte, aber noch (wenn auch nicht immer zuverlässig) startete, habe ich diesen Newton ebenfalls geöffnet. Leider scheint das Kondensator-Problem kein Einzelfall zu sein, denn auch in diesem Gerät waren beide Elkos bereits kräftig am Auslaufen. Ein Austausch und Säuberung des PCB vom Elektrolyt haben auch hier das Einschaltproblem behoben.


    Ich werde in nächster Zeit mal alle meine Newton 100 durchschauen, die Reparatur liegt ja nur im Cent-Bereich. Also - wieder eine Serie für den akuten Elko-Tausch mehr...


    Grüße und viel Erfolg beim Reparieren bzw. Vorsorgen,

    Ralph.

    Gerne, das war auch der Grund für den Post. Tausch wäre mir eh am liebsten, ich bin da offen, und wer immer Interesse hätte, kann sich gerne melden. Hier steht das Paket seit Ewigkeiten rum, insofern wäre es natürlich schön, wenn es irgendwo einen Einsatz finden würde. Deshalb ist der "Preis" auch eher ein Anhaltspunkt und nicht in Stein gemeißelt...

    Hallo Fritz,


    wahrscheinlich willst Du nur ISOs und auch nur exakt die Version 6.4?


    Ich habe hier noch das (haptisch sehr wertige ;-) ) Gesamtpaket der Version SuSE Linux Version 6.3 stehen. Hab ich damals mal für 99 DM gekauft, dann ins Regal gestellt und doch nie verwendet. Naja, ich hatte wohl einfach zuviele Windows-verseuchte PCs...


    Jedenfalls sieht die Packung samt Inhalt dadurch wie neu aus, hab es eben in der Hand. Aufklappbares "Papp-Mäppchen" mit 6 CDs, 2 Disketten mit Labels "Bootdisk" und "Modules", ein dickes Handbuch, ein dünnes Blättchen "Kleingedrucktes", 2 kleine quadratische SuSE-Aufkleber. Alles im Pappkarton mit einwandfreier bunt bedruckter Karton-Umverpackungs-Box.


    Ob die Magnetisierung der Disketten noch bis ins letzte Byte okay ist, kann ich mangels Test nicht sagen.


    Für 15 Euro inkl. versichertem DHL-Versand würd ich es abgeben. Falls Interesse besteht. Noch lieber wäre mir natürlich Tausch gegen sowas wie eine lose Tastatur für einen CBM 8296-D, z.B. ... oder ein Netzteil für eine XBox One... oder ein leeres Amiga 1000 Gehäuse, damit das Phoenix-Board endlich ein Zuhause findet... usw. ;-)


    Grüße aus Frankfurt,

    Ralph.

    Ich hab über die HomeCon schon gelesen und mir die Homepage mehrfach angeschaut, ist auch nicht allzu weit weg. Vielleicht muss ich da wirklich mal aufschlagen, damit man sich mal sieht und ggf. kennenlernen kann. Ich mag es, wenn man Sammlerkollegen "real" trifft und nicht nur per Mail oder Forum kennt. Und wer weiß - am Ende haben wir uns schon früher auf irgendwelchen Flohmärkten im Großraum gesehen oder sogar unterhalten, ohne das heute noch zuordnen zu können.


    Guido, der jetzt nach seinem Umzug in der Türkei beheimatet ist, hab ich so öfter gesehen und (zumindest ein wenig) kennengelernt. Grüße an ihn - er liest ja immer mal mit...


    Dass ich den Atari Laser damals weggegeben habe, da bin ich mir relativ sicher - ich hab ihn wohl nichtmal getestet. Er war einfach irgendwann zu klobig, und ich hatte nie einen Blick für Drucker. Falls ich ihn doch noch irgendwo hätte, wäre er unter vielen anderen Dingen vergraben - ich hatte auch mal einen Apple Laser, den ich aus der Erinnerung heraus auch abgegeben hatte... oder hab ich beide weggegeben? Ohje, das Gedächtnis... ;-)

    Auch wenn das Thema schon eine Weile her ist:

    Die MK14 sind vor allem deshalb extrem schwer zu finden, weil sie (1) vor allem in UK verkauft wurden und (2) meist als Steuerungs-"Computer" verwendet und aufgrund ihrer relativ kleinen Platine in individuelle Gehäuse eingebaut wurden - ein "Standard-Gehäuse" gab es dafür nicht.


    Ich besitze einen MK14, der mir vor Jahren von einem netten Menschen überlassen wurde, bei dem ich einen Atari TT 030 gekauft habe. Der MK14 war zur Steuerung der Modelleisenbahn in ein metallenes kleines Pultgehäuse eingebaut worden und hatte schon lange ungenutzt beim Besitzer in der Garage gelegen. Auf die Frage "Hätten Sie ggf. auch Interesse an einem MK14, bevor ich den irgendwann entsorge?" habe ich damals reflexartig "JA, gerne!" gesagt, weil ich noch im Hinterkopf mal was von diesem Sinclair-Vorläufer gehört hatte. Ein paar Wochen später durfte ich mir dann auch noch ein wenig Doku abholen, wenn ich mich nicht mehr irre (das war 2001 schon), und in der Folge ist das Gerät dann auch auf meiner / unserer damaligen Museumsseite vorgestellt worden. Link war damals: https://www.homecomputermuseum.de/comp/69_de.htm


    Der SC/MP Mikroprozessor wurde auch noch vom Christiani-Verlag als Basis eines Lehrcomputers verwendet, auch diesen habe ich mit etwas Zubehör und Dokumentation in der Sammlung. Vielleicht sogar doppelt.


    Die Teile sind mittlerweile einfach superselten geworden, auch weil sie schwer als das zu erkennen sind, was sie darstellen - wichtige und interessante Meilensteine der Heimcomputer-Entwicklung.


    Gruß,

    Ralph.

    Hallo Ihr Lieben,

    ich hab in den letzten Tagen nicht wirklich viel Zeit gehabt, deshalb vergebt mir bitte die kleine Pause. Zum Glück scheint nach Update der Forensoftware das Posten per Internet Explorer wieder zu klappen, also muss ich zum Antworten nicht umständlich das Tablet oder den Firmen-PC bemühen...


    Mit Detlef hatte ich bereits direkten Kontakt auch per Mail, er bekommt / nimmt den CBM 3022, und wir schaffen wohl eine direkte Übergabe. Danke an die anderen Kollegen, dass Ihr zu Detlefs Gunsten in die 2. Reihe getreten seid, es ist bei mehreren Interessenten immer schwierig, das dann gerecht zu entscheiden. Ich find es prima, dass hier im Verein / Forum sich alle meist so super untereinander koordinieren - das Hauen und Stechen auf manch anderen Plattformen find ich grausig...


    Für Toshi hatte ich nach ebenfalls direktem Kontakt erstmal den Farbband-Tränker, den MPS 1230 und zumindest einen der MPS 1200 reserviert, die er in Kürze auch abholen will. Falls sich hier kein anderer Interessent für die restlichen beiden 1200er und den MPS 801 findet, werde ich versuchen, auch diese Drucker in einem unbeobachteten Moment in seine Arme zu schmuggeln... ;-)


    1ST1: Insofern bin ich bzgl. des 1230 nun auch schon im Wort, davon hab ich leider nur den einen... Dietzenbach ist nicht wirklich weit weg vom Frankfurter Berg (Nordosten von FFM), das merk ich mir mal auf jeden Fall. Meinen Atari ST Laserdrucker hab ich leider schon vor Jahren abgegeben, laut Deinen Lieblingscomputern wäre das ja vielleicht was für Dich gewesen - Mist... vielleicht findet sich aber noch was anderes von Interesse?


    Ich hab auch noch nen HP Laserjet 4L zu verschenken, der ein fix angebrachtes Strom- und Parallelport-Kabel hat, weswegen er an meinen aktuellen Rechnern keinen Platz mehr findet. Das ist das flachere Modell, nicht so ein Klotz wie die "großen" 4er. Sollte noch funktionieren, steht aber schon ewig auf dem Dachboden rum, vor dem Einmotten hat er noch eine Testseite nach meiner Erinnerung gut ausgedruckt - die Papiertransport-Rollen im Drucker sollten also noch okay sein, und Toner / Kartusche war auch noch drin. Falls der keinen Abnehmer findet, wandert er noch vor Weihnachten auf den Wertstoff...


    Soviel erstmal als Update - ich aktualisiere dann hier ab jetzt wieder, wenn was Weiteres zu- oder abgesagt wurde bzw. weg ist.


    Danke für Eure Geduld,

    Ralph.

    Und für alle Fälle - es gibt in Frankfurt noch ein paar Leute mehr, die Amigas (und andere Homecomputer etc.) sammeln. Ich wohn im Frankfurter Nordosten, nahe A661 und U5 Endstation...


    Falls nötig, habe ich alle Amiga-Modelle (auch mehrfach) hier, ebenso Monitore usw. Und auch ein Oszilloskop, das ist aber älter und lange nicht in Betrieb gewesen.


    Meld Dich, falls was ist...


    Gruß,
    Ralph.

    Ich hab gerade Probleme, hier per Home-PC (neuester Internet Explorer und Windows 7) auf dem Forum zu schreiben. Das klappt nur per Android-Tablet, weder komfortabel noch übersichtlich. Ich versuche das Problem zu lösen, also bitte nicht wundern, wenn ich nicht umgehend antworte.


    Bis vor einigen Tagen gab es mit IE und Win 7 halt noch keine Probleme... jetzt werden meine Texteingaben hier nicht angenommen, und der Inhalt des Textfensters kann bereits bei Aufruf der Antworten-Seite "nicht in einem Frame dargestellt werden"...


    Grüße,
    Ralph.

    Hallo werte Sammlerkollegen,



    bei mir haben sich im Lauf der Zeit ein paar Drucker angesammelt, die ich nicht wirklich nutze und deshalb lieber in gute und interessiertere Hände abgeben würde. Zudem ist vor kurzem bei meinem Vater im Rahmen der Wohnungsausräumung ein Konvolut von Commodore MPS-Druckern zum Vorschein gekommen, die alle mal als Zubehör zum C64 gedacht und besorgt waren, aber nur seltenst (wenn überhaupt) zum Einsatz kamen. Bevor ich die nun auch noch irgendwo zu lagern anfange, biete ich sie lieber mal hier an.


    Im Einzelnen habe ich abzugeben:


    - einen CBM 3022


    - einen MPS 1230


    - drei Stück MPS 1200 (2 davon mit Traktorzuführung für Endlospapier, bei allen 3 liegt aber die Einzelblattführung (Plastikschiene) bei)


    - einen MPS 801


    Die Drucker sind alle ungetestet, sehen aber komplett aus und sind in gutem optischen Zustand (okay, der eine 1200er ist ziemlich vergilbt, aber abgesehen davon auch noch in Schuss).


    Ich habe zudem noch einige Farbbänder unterschiedlichen Zustands, die bei dem Konvolut im Schrank dabei lagen. Ebenfalls einen etwas größeren Stapel Endlospapier. Und als Extra obendrauf ist ein mechanischer "Maxiprint Farbband-Tränker" der Firma Scanntronik inkl. Bedienungsanleitung dabei, mit dem man wohl schwache Farbbänder etwas einfacher wieder auffrischen kann. Das war ja letztens auch schonmal hier im Forum irgendwo Thema, wenn ich mich nicht irre... ;-)


    Sicherlich brauchen die Drucker, Farbbänder und auch der "Tränker" eine liebevolle Hand und einige Auffrischung. Ich hab bei weitem zuviel mit den anderen Stücken der Sammlung und dem sonstigen Alltag zu tun, um mich damit noch zu befassen, und am liebsten wäre mir deshalb auch, wenn die Sachen möglichst komplett den Besitzer wechseln und in Frankfurt am Main abgeholt werden könnten. Alleine der CBM 3022 ist schon nicht leicht, was den Spaß des Versendens auch in Ermangelung passender Kartonage deutlich begrenzen würde...


    Wie ich gerade gelesen habe, ist wohl das Anhängen meiner geschossenen Fotos der Geräte derzeit nicht möglich. Falls wer mag, kann ich die Bilder auch gerne direkt mailen.


    Nun fehlt noch, was ich gerne für die Sachen hätte. Ziemlich einfach - für den CBM 3022 hab ich selbst seinerzeit 20 Euro bezahlt, für den MPS 1230 10 Euro, das hätte ich gerne wieder raus. Und da ich gerne alles auf einen Schlag weghaben möchte, geht der Rest im Paket umsonst mit dazu. Das Ganze dann noch als VHB gesetzt, damit das Abholen niemanden abschreckt. Und da Geld nett, aber nicht zwingend das Liebste im Sammlerherzen ist, hätte ich alternativ ansonsten für meine Sammlung gern ein paar alte Spielmodule im Tausch - solange es nicht die 08/15-Module der jeweiligen Konsolen oder Homecomputer sind, bin ich da für alles offen. Gerne für Atari XL, C64, VC20, Atari VCS oder 7800, NES / SNES, Colecovision, Intellivision, MSX, usw.


    So - hoffentlich mag jemand die Drucker... ich würde sie ungerne demnächst einem Wertstoffhof "vermachen". Und wer Fragen zu den Sachen hat - einfach hier im Thread posten oder per PN...


    Schönes Wochenende für Euch alle,


    Grüße aus Frankfurt,


    Ralph.

    Ich denke, wir reden davon:
    http://vic-20.de/x1541/hardware/petram.html


    Jawoll - genau die Platine isses.



    Eagle+Gals ZIP konnte ich entpacken; roms.zip scheint fehlerhaft zu sein..?


    Ich hab mir die "rom.zip"-Datei mal angeschaut: der Fehler liegt einzig wohl im Unterverzeichnis der VC20-PRG-Dateien. Die BIN-Dateien beider Unterverzeichnisse lassen sich problemlos einzeln extrahieren und speichern, ebenso der BIN-Dateiordner im VC20-Verzeichnis. Da ist also nicht alle Müh vergebens, und ggf. sollten die erforderlichen Roms auch noch von anderer Stelle (oder nochmals von Nicolas direkt) zu bekommen sein...


    Grüße aus Frankfurt,


    Ralph.

    Wenn das für Nicolas ok wäre, könnte ich anbieten Platinen aus CN anfertigen zu lassen (Eagle Dateien liegen ja vor).
    Hoffe das die Abmessungen unter 10x10cm sind? Dann ist es SEHR günstig (2-3€/Stk).


    Peter



    Guten Morgen!


    Wenn Nicolas da zustimmt und Peter die Platinen wirklich für (etwa) diese Kosten in guter / zuverlässiger Qualität fertigen lassen könnte, dann würde ich auch gerne Interesse anmelden. Am liebsten natürlich für die auf Nicolas' Seite aufgeführte Platine der "Universal 6502 RAM and ROM Expansion", da man die wohl auch sehr universell (wie der Name so unaufdringlich nahelegt ;-) ) in mehreren Geräten einsetzen kann. Meintest Du die auch, Peter?


    Je nach resultierendem Endpreis der "nackten" Platinen (da kommt ja wohl auch noch Versand- und ggf. Einfuhrabgabenanteil dazu) würde ich gegebenenfalls 5 bis 10 Stück haben wollen / abnehmen. Bei dem Preis wäre es ja kein Problem, neben einer "mobilen" Platine zu Diagnosezwecken die restlichen Exemplare dann fix in dadurch reparierten / wiedererweckten Geräten zu belassen...


    Wäre eine gute Chance, endlich meine beiden Ur-PETs zu reparieren und die anderen PETs mal durchzutesten.


    Bin gespannt, ob da was zustande kommt!


    Grüße aus Frankfurt,


    Ralph.

    Deine Erinnerung trügt nicht, Toshi. Das besagte "Streifenmuster" ist genau das sog. Tücking "Tiger"-Design. Die Version habe ich leider auch nicht, würde sie zur Vervollständigung der Sammlung schon auch gerne haben, dafür ist das "Bälle"-Design (wer auch immer das andere, hier im Thread gezeigte zweite Tücking-Design so benannt hat) mir schon doppelt in die Sammlung gestolpert...


    Stark vergilbte Tastaturen kann man bei ohnehin geöffnetem Rechner relativ leicht gegen eine besser erhaltene Variante austauschen. Durch teilweise unterschiedliche Materialchargen bei den verwendeten Tastenkappen sieht man auch immer mal regelrechte Schachbrettmuster mit abwechslungsreich vergilbt-unvergilbten Layouts. ;-) Ist übrigens kein Amiga-Special, auch Atari-Tastaturen gibt es in dieser "grafischen Gilb-Gestaltung". :D


    Und ich find es schön, wenn mal wieder ein Gerät vor der "Bucht-Verwertung" bewahrt wird. :thumbsup:


    Grüße aus Frankfurt,
    Ralph.

    Hmm, alles so kompliziert dargestellt


    [..]



    Stimmt, es ist ein wenig unklar, was das Ziel und die zu wählende Programmiersprache betrifft. Allerdings haben wir wohl aus dem direkten Verweis auf im Speicher abgelegte Bytes (die bzgl. der Quelle "aus der Basic Eingabe" kommen, und insbesondere wegen der gewünschten Lauffähigkeit auf einem 6502 auf Assembler (hoffentlich richtig) geschlossen. In Basic ist die Lösung des "Problems" natürlich trivial und in wenigen Zeilen erledigt.


    Ich denke mal, Guenner wird irgendwas hiervon schon nutzen können. Achja, noch ein Hinweis - den DEC-Befehl des 6502 gibt es nicht in einer Immediate-Adressierung. Der Inhalt der als Argument angegebenen Adresse (bzw. des Registers) wird von dem Befehl immer fix um den Wert 1 vermindert. Um 6 (oder korrekter hier: 7) abzuziehen, muss man entweder eine entsprechende Anzahl an DEC-Befehlen aufreihen, oder man macht das mit der Kombi aus SEC (Set Carry Flag) und SBC #Wert (Wert von Akkumulator-Register subtrahieren).


    Ohje, die Erinnerung kommt schlagartig zurück...


    Raster-Interrupts... undokumentierte Opcodes des 6510... Zeropage-Tricks... eigene Basic-Erweiterungen... herrlich.


    Grüße,
    Ralph.

    Moin,


    da musste ich gleich an die seligen C64-Zeiten denken, als man Assembler noch direkt am Rechner per Hexcodes programmieren konnte... "64 intern" als Tageszeitungsersatz... ;-)


    Ich hab mal versucht, das obige "Problem" etwas universell aufzubauen. Zwar hab ich ewig nicht mehr 6502/6510-Assembler geschrieben, aber das ist wie Radfahren - verlernt man nie so ganz.


    Ich denke, in der obigen Version sind noch kleinere Fehlerchen drin: vor SBC gehört ein SEC, kein CLC, sonst wird ein Übertrag gerechnet; von ASCII "A" muss man nach #$30 noch #$07 (nicht #$06) abziehen, um wie gewünscht #$0a zu erhalten; man sollte unbedingt auf gültige Zeichen prüfen und dann die Nibbles mit OR verknüpfen, sonst kommt bei Addition und gleichzeitig "böswilliger" Eingabe ungültiger Zeichen nur Müll raus...


    Herrlich, so wieder in die Mitt-80er versetzt zu werden.


    Hier also mal mein Vorschlag - ohne Garantie, dass da nicht auch noch ein Fehler den Nebel des Erinnerns genutzt haben könnte... (Leider entfernt der Editor hier alles, was eine Kommentierung übersichtlicher machen könnte...)


    Data:
    $31, $41, $30, $30
    Highbyte:
    $00
    Lowbyte:
    $00


    Main:
    LDA Data ; Erstes Byte aus Speicher (oder von Tastatur) holen
    JSR Convert ; per Subroutine konvertieren
    BCS Was_Invalid_Char ; Carry-Flag=1 heisst, dass das Zeichen keiner Hex-Zahl entspricht, also Fehler
    ASL A ; ROL A ginge hier auch, obwohl der Befehl den Zustand des Carry-Flags mit in den Akkumulator hineinrollt - das Carry ist aber hier eh = 0
    ASL A ; 4x Arithmetical Shift Left (also ohne das Carry-Flag versehentlich reinzurollen)
    ASL A
    ASL A
    STA Highbyte ; Oberes Nibble des Highbyte für das 16-Bit-Wort zwischenlagern
    LDA Data+1 ; nächste "Text-Zahl" holen
    JSR Convert ; und konvertieren
    BCS Was_Invalid_Char ; war es eine Zahl ("0" bis "9" oder "A" bis "F")? Dann ist Carry = 0, sonst ist Carry = 1
    ORA Highbyte ; Logisches Oder mit dem gespeichtern oberen Nibble des Bytes, vermeidet erneut Probleme mit Carry-Flag etc.
    STA Highbyte ; und fertig ist das erste (= High) Byte...


    LDA Data+2 ; Gleiches Spiel mit den folgenden 2 Zeichen, die das LowByte generieren
    JSR Convert
    BCS Was_Invalid_Char
    ASL A
    ASL A
    ASL A
    ASL A
    STA Lowbyte
    LDA Data+3
    JSR Convert
    BCS Was_Invalid_Char
    ORA Lowbyte
    STA Lowbyte


    ; Ab hier steht die Adresse im gewünschten Format in den beiden Speicherzellen "Highbyte" und "Lowbyte" im Speicher und kann genutzt werden.
    ; Macht ggf. Sinn, die Adressen in die Zeropage zu legen, damit man sie dort direkt über die indirekte Adressierung nutzen könnte...
    ..
    ..
    ..


    Was_Invalid_Char:
    ; Ab hier dann Fehlerbehandlung - es könnte unerwünscht sein, wenn z.B. ein "X" oder ein Steuerzeichen von der Routine automatisch als "0" oder eine andere Zahl gewertet würde.
    ; Deshalb werden unzulässige Zeichen bei der Konvertierung ausgesiebt. Behandlung dann ab hier (Fehlermeldung ausgeben etc.).
    ..
    ..
    ..



    ; Subroutine zur Konvertierung


    Convert:
    SEC ; Carry-Flag setzen (ein UNgesetztes Carry signalisiert bei SBC einen Überlauf der vorherigen Operation)
    SBC #$30 ; ASCII "0" subtrahieren
    BCC Error ; Überlauf, also war das Zeichen keine Zahl
    CMP #$0A ; Rest größer als #$09?
    BCC Number ; Nein, also gültige Zahl zwischen 0 und 9!
    SBC #$07 ; von "A" wäre nach der 1. Subtraktion #$11 übrig, also müssen für #$0A weitere #$07 abgezogen werden
    CMP #$0A ; Ergebnis kleiner als #$0A?
    BCS Error ; falls ja, dann Fehler - die gültigen Zahlen kleiner als 10 waren oben schon durch...
    CMP #$10 ; Ergebnis größer als #$0F?
    BCC Number ; Nein, also gültige Ziffer, nun zwischen #$0A und #$0F


    Error: ; Einsprung bei Fehler
    SEC ; Carry-Flag setzen als Zeichen für Error


    Number: ; Einsprung bei erkannter Zahl - hier ist das Carry als Flag IMMER ungesetzt
    RTS ; Rückkehr aus Subroutine





    Sooooo, hoffentlich nix übersehen... die Flags beim 6502 waren früher schon immer lustig.


    Vielleicht hilft der Ansatz ja weiter.


    Liebe Grüße aus Frankfurt,


    Ralph.

    Hallo Michael,


    ob es sich wegen einer Speichererweiterung lohnt, einen passenden Computer zu besorgen? Beim Amiga auf jeden Fall! *lach* Jedenfalls wird das ne lustige kleine Lötarbeit, bis der Sockeladapter wieder mit neuen Pinleisten versehen ist. Und es ist witzig, was man damals alles an Erweiterungen in den "kleinen" Amiga packen konnte. Ich hatte damals zeitweise ein KCS Power PC Board im Erweiterungsschacht, das einen quasi kompletten PC XT in den Amiga 500 gepflanzt hat - nicht sehr effektiv zwar, aber es lief, und wenn der Emulator inaktiv war, lief die Platine als "normale" Speichererweiterung im A500. Schade, dass ich das Teil irgendwann verkauft und nur noch auf meinen Amiga 2000 gesetzt hatte...


    Mir geht es in Bezug auf Atari ST ziemlich genau SO, wie es Dir beim Amiga geht - mangels damalig vorhandenen Geräten (also in den 80ern und frühen 90ern, da hatte ich Commodore, was einen seinerzeit schon fast zwang, um Atari einen grooooßen Bogen zu machen ;) ) hab ich mir nie so richtig die Hardware und auch das TOS angeschaut und angeeignet.


    Dank des Sammelns und dann unseres virtuellen Museums sind aber wenigstens die meisten Atari-Modelle bei mir vorhanden - zumindest diverse Varianten von 260ST/520ST/1040ST/Mega ST/STE/TT/Stacy/ST Book/Falcon (die Vorläufer natürlich auch...). Trotzdem ist da noch manches ein Buch mit sieben... ääääh, naja, fünf Siegeln... So ne Speichererweiterung für den Atari hab ich deshalb noch nie bewußt gesehen.


    Ich freu mich jedenfalls immer, wenn auch solch etwas unbekanntere Erweiterungen nicht unbeachtet im Schrott / Müll verschwinden, sondern sie noch jemand als das erkennt, was sie sind, und dann am Leben erhält.


    Hinsichtlich Einbauanleitung für die Amiga-Erweiterung bin ich zwar nicht fündig geworden, die sollte aber auch nicht zwingend notwendig sein. Der Gary-Chip im A500 dürfte durchgehend gesockelt gewesen sein, die Orientierung des Chips muss natürlich beibehalten werden, also sollte "Gary raushebeln, in Sockel auf Erweiterungsplatine setzen, Erweiterungsplatine in Gary-Sockel orientierungskorrekt einsetzen, Erweiterung in den Schacht des A500 einschieben" eigentlich ausreichen. Ohne Auseinanderschrauben des Amigas geht es leider nicht, also bitte natürlich auch die üblichen Vorsichtsmaßnahmen bzgl. statischer Aufladung / Erdung vor dem Anfassen empfindlicher Chips beherzigen...


    Treiber brauchte man für so eine Erweiterung i.a. nicht.


    Viel Erfolg!


    Ralph.

    Moin LarryL,


    zumindest zur Amiga-Erweiterung kann ich Dir was sagen. Der Adapter ist für den Gary-Chip vorgesehen, übrigens...


    Die Erweiterung ist von der Firma Neuroth Hardware Design und nennt sich "Mega 2/8". Bilder, grundlegende Infos und ein paar Scans alter Anzeigen findest Du hier:


    http://amiga.resource.cx/exp/neuroth502


    Eine 8MB-Erweiterung, wie das Name und Platinenaufschrift nahelegen, habe ich allerdings nie in freier Wildbahn gesehen. Dafür war mir die eine Werbung mit dem "Metzger-Bildchen" noch sehr parat... :D


    Viel Spaß beim Reparieren des Gary-Adapters und beim Einsatz der hoffentlich funktionierenden Erweiterung, schönes Teil!


    Grüße aus Frankfurt,


    Ralph.

    Guten Morgen erstmal,


    nach langem Mitlesen musste ich mich nun auch endlich mal registrieren. Sehr aktive und interessante Plattform ist das hier, und nachdem auch schon der eine oder andere mir persönlich bekannte Sammlerkollege hier aktiv ist, musste ich nun auch mal "nachziehen"... ;)



    Einen PC40-III hatte ich auch bis vor kurzem, habe ihn dann aber abgegeben. Im Vorfeld natürlich getestet, und deshalb kann ich zur nachfolgend zitierten Frage sagen:


    Ganz sicher ohne Akku? Siehe verlinkter Thread.
    [..]


    Mein PC40-III hatte auch einen Dallas-Uhrenchip mit integriertem Akku, und da der TE einen solchen ausgebaut hat, ist das definitiv bei ihm die Boardbestückung OHNE die hässlichen Auslauf-Akku-Tönnchen. Ich hatte auch nach Letzteren bei meinem Board geschaut, aber der Platz war definitiv nicht bestückt. Wenn ich mir den Schaltplan richtig in Erinnerung rufe, gab es wohl die beiden Bestückungsvarianten, die alternativ angewendet wurden. Wer also den Dallas drauf hat, hat per se Glück gehabt, was das Auslaufen betrifft.


    Grüße aus Frankfurt am Main,


    Ralph.


    (früher Mitbetreiber von www.Homecomputermuseum.de)