Retro Chip Tester Pro vom 8Bit-Museum.de (vormals "SRAM/DRAM-Tester")

  • was mir am WE wieder mal aufgefallen ist: manchmal braucht man schon noch ein paar Infos, die man dann jeweils über die Homepage sich besorgen muss zum Tester - vor allem, wenn man aber grad mobil unterwegs ist und keinen Rechner zur Hand hat, am Handy die Infos zu finden ist sehr komplex.. - daher:


    wie wäre es mit einem richtigen Handbuch? schön gebunden - so richtig "oldscool" und in Hardware?

    für die ganzen testbaren ICs dann natürlich mit einem ausklappbarem Faltplan? (und natürlich jederzeit auswechselbar, wenn es Neuerungen gibt)

    schöne Übersichtstabelle über die Funktionen - und vor allem so speziellen Infos, wenn ein IC mal nicht direkt vorne gesteckt werden kann etc.

    also zumindest ich wäre da bereit auch mal ....sagen wir 20€ zu investieren?


    was sagt ihr (anderen Eigentümer eines Testers) dazu?

    • Official Post

    wie wäre es mit einem richtigen Handbuch? schön gebunden - so richtig "oldscool" und in Hardware?

    Aber es gibt doch ein gut gepflegtes Handbuch mit 151 Seiten als PDF in Deutsch und in Englisch zu dem Chip Tester. Das kannst Du einfach ausdrucken und binden lassen. Das macht jeder Copy-Shop.

    Bei den häufigen Updates des Manuals wäre es aber wahrscheinlich unsinnig, wenn an zentraler Stelle Papierversionen vorgehalten werden.


    Ergänzung: geht natürlich auch online - z.B. bei https://www.drucksofa.de/ für ca. 21€

  • Ich denke auch, bei den häufigen Updates hast Du das Buch gerade gebunden und eine neue SW Version kommt raus.


    Solange das so ist, macht das augenscheinlich keinen Sinn.


    Die Idee an sich ist sicher toll, denn ich mag es auch, wenn ich etwas sofort griffbereit habe statt erst einen Rechner zu starten und im iNet zu stöbern.

    Gruß Torsten

    BFZ MFA, ZX80Core, AX81, ZX81, ZX81NU, Spectrum+, Harlequin, MSX VG8010, Amstrad NC100, Cambridge Z88, C64, C128D, Amiga 500 & 1200, Atari Portfolio, HP200LX, IBM PC5155, TP755c, TP755cx, T20, T41, T61, PS/2 (Model 40SX), PS/2E, Accura 101, Apple //e, Sharp PC1401 & PC1403H, TI59 m. PC-100c, HP48SX & HP48GX


    ::matrix::

  • ich glaub auch, dass man nicht die kompletten 151 Seiten braucht - der ganze Aufbau, Software-Installation etc.-Teil braucht ja nicht drin zu sein

    nur Bedienung, prizipielle Erklärung des Menüs, ...und dann wie gesagt - als Ausklapp-Liste IC-Typen, Vergleichs-Liste

    und vor allem so spezielle ICs, die z.B. andersrum eingesetzt werden müssen, andere Spannung brauchen, evt. andere Widerstände?


    und diese kann man ja von Zeit zu Zeit updaten?

  • Das Handbuch braucht man evtl. nur am Anfang. Die Vergleichstypen sind eh in separaten pdfs oder einer interaktiven HMTL Datei aufgeführt.

    Wer später selbst basteln will, druckt sich die 2-3 Seiten dann aus.

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  • Es gibt etwas neues:



    Ein Adapter um CDP18U42 EPROMs auszulesen. Leider habe ich ihn nur bedingt testen können, da ich nur ein einziges EPROM davon besitze und dort sind angeblich nur 2x4 Byte gespeichert.


    Wer hat von dem CDP18U42 ggf. ein paar EPROMs herumliegen und kann die Testen. Eine entsprechende Platine sende ich gerne zu :)


    Wer keinen Tester hat, aber ggf. ein paar dieser ROMs zur Verfügung hat, würde ich mir diese gerne kurz ausleihen.


    Ich habe nur ein paar wenige Adapterplatinen als Prototypen vorrätig. Wer zuerst kommt darf testen ;)

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    Edited once, last by slabbi ().

  • Ich habe natürlich noch ein paar EPROM'S verfügbar:). Auslesen und beschreiben der CDP18U42 kann man mit dem alten Kontron EPP-80. Den habe ich auch. Leider habe ich den eine gefühlte Ewigkeit nicht benutzt und ob er noch läuft ist nicht gewiss und mit der Bedienung ist so eine Sache :grübel:.

    Ich schaue mal gerade. ....

    Zumindest lässt sich der Typ anwählen. Schon mal nicht schlecht. EPROM's muss ich dazu noch rauswühlen.


    BG mesch

  • Prima, ich sende dir eine Platine zu, dann kannst du das mal vergleichen. ;)

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  • Und warum sieht man da keinen 6802 ?
    6801, bzw. 6803 kannte ich bisher noch nicht.

    Gerade aufgebaut. Ich konnte ihn aber noch nicht testen. ;)

    Wenn er funktioniert, stelle ich die Gerber wieder zum Download bereit.


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  • Ein englischer User hat folgendes designt. Er ist aber noch nicht ganz fertig:


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  • Ein neuer Adapter:



    Getestet mit Simons Basic und Moon Patrol (mehr Cartridges habe ich leider nicht).

    Funktioniert prima ;)

    Die Gerber Dateien stelle ich noch online.

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  • Ok, JETZT will ich auch eine Platine. Das ist ja ein eierlegender Wollmilchsaugoldesel. ;)

    Ich krieg sie alle :)


    Bitte schreib mich kurz einfach über meine Website an, damit ich dir per E-Mail antworten kann.

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  • slabbi

    Ich hab da mal ne Frage wegen den Strombegrenzungswiderstaenden. Die sind ja wahlweise 1k oder 470 Ohm, je nach Testzweck.

    Mit den 470 Ohm bekommen auch ganz alte Bausteine genug Strom geliefert. Warum dann nicht grundsaetzlich 470 Ohm oder wird der AVR dann ueberlastet oder grenzt das den Einsatz in die andere Richtung ein ? Ist ein Mittelwert denkbar ?

    Danke !

  • Der Grund für die 1k sind ganz einfach:


    Als ich den Tester entwickelt hatte, konnte er keine TTL Bausteine testen. Für Speicherbausteine reicht es aus, wenn man eine Absicherung von 1k Ohm nimmt.

    Als der Tester auch TTL lernte, mussten diese Schutzwiederstände für einige Bausteine reduziert werden, um die stromgesteuerten Eingänge schalten zu können.


    Ich wollte den (guten) Schutz aber nicht ohne Notwendigkeit reduzieren, da teilweise mit 12v hantiert wird, die den ATmega schnell in die ewigen Jagdgründe schicken könnten. Nach einem halben Jahr habe ich jetzt genug Erfahrung gesammelt (d.h. niemand hat bisher den ATmega verbruzzelt), dass ich die Platinenbeschriftung kurzfristig von 1k auf 470 Ohm ändern werde,


    Bei solchen Änderungen sollte man ziemlich vorsichtig sein. Rein rechnerisch kann alles safe sein, aber erst bei längeren Einsatz lernt man die Probleme kennen.




    Bei den Schutzwiderständen geht es nicht darum den ATmega vor einem zu hohen Strom zu schützen (der genehmigt sich eh nur ein paar uA), sondern primär die Zenerdioden, welche die 12v auf 5v reduzieren und damit den ATmega vor einer zu hohen _Spannung_ schützen. Und so ganz nebenbei auch den Strom für den ATmega reduzieren, wenn er als Stromsenke verwendet wird.

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  • Okay, ich verstehe also dass die 470 Ohm von Dir freigegeben sind :)


    Mein erster Gedanke war dass ich statt der Widerstandsbaenke DIL-Sockel einsetze fuer DIL Widerstaende wie den Bourns 4116R-1-471LF (So habe ich das bei meinem alten Tester zum austauschen) aber leider passt das Raster nicht ganz.

  • Ne, das was Du hast ist ja "ZIF breit auf ZIF schmal"


    Ich meine das Lochraster der vielen Widerstaende neben dem ZIF-Sockel. Das weicht etwas vom DIL-Raster ( Pinabstand 2,54 mm Reihenabstand von 7,62) ab, daher passen keine IC-Sockel rein. Mein Gedanke war Ja die Widerstaende zu sockeln, dass man diese bei bedarf einfach austauschen koennte.


    Aber das war ja nur ein Gedanke und Slabbi hat ja schon geschrieben, dass die 470er Widerstaende der Erfahrung nach funktionieren.

    Wollt ja nur vermeiden das ich jetzt 1 K einloete aber fuer bestimmte alte TTL (und die kommen bei mir oefters vor) dann die Widerstaende anpassen muss.



  • falls ich mal so einen speziellen IC testen muss, werd ich einfach nochaml 1K parallel oben drauf löten - das gibt dann 500Ohm ..das dürfte genauso gehen;)

    Oder tausche den Widerstand dann einfach aus. Auch ein Mischbetrieb ist ohne weiteres möglich.

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  • Heute kam noch der 6800er hinzu. Damit wären es:


    - Z80

    - 6502 (inkl. 65C02 und 6502C)

    - 6510

    - 6800

    - 6801/6803

    - 6802/6808

    - 6809

    - 6809E


    :)

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  • Ich habe gerade einen weiteren interessanten Einsatzzweck für die ganzen NOP-Tester gefunden.


    Ich hatte hier noch zwei 6809 CPUs herumliegen, die ich schon als defekt aussortiert hatte (AliExpress Ware, also vermutlich defekt oder Fakes). Ich habe sie dann einfach in alle NOP Tester eingesetzt und siehe da... Im 6502 NOP Tester werden doch tatsächlich die Adressen hochgezählt.


    Ich muss die CPUs jetzt nur noch einmal in einem Rechner testen, aber vermutlich sind das tatsächlich 6502 die als 6809 verkauft wurden.

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  • vermutlich sind das tatsächlich 6502 die als 6809 verkauft wurden

    8|


    Der "NOP Tester" hat doch nichts mit dem RAM Testet zu tun, oder? Gehört das nicht in einem separaten Thread? Ich würde auch gern mehr darüber erfahren!

  • Ich hatte hier noch zwei 6809 CPUs herumliegen, die ich schon als defekt aussortiert hatte (AliExpress Ware, also vermutlich defekt oder Fakes). Ich habe sie dann einfach in alle NOP Tester eingesetzt und siehe da... Im 6502 NOP Tester werden doch tatsächlich die Adressen hochgezählt

    Ich habe auch noch einige CPU's liegen.

    Gibt es dafür auch einen Tester ?, oder müssten diese alle in einem Rechner getestet werden.


    Die kleinen Chip CPUs rechts im Bild kann ich testen dafür habe ich ein Mainboard da.

  • Ich habe für die o.g. CPUs je einen NOP-Tester gebastelt. Wenn du eine CPU dort einsetzt, macht die nichts anderes als NOP-Kommandos (No Operation) auszuführen. Anhand von LEDs kann man die unteren 8 Adressleistungen dabei beobachten, wie sie aufwärts zählen.


    Das klappt aber nur, wenn die CPUs auch den niedrigen Takt vertragen und man bekommt nur eine Aussage, dass die CPU grundsätzlich noch "anspringt".

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  • @slabbi,
    vom 6809 gibt es ja (mindestens) zwei Versionen, eine mit integrierten Quarz Clock und eine mit externem Clock Eingang.
    Leider hab ich grad die Bezeichnungen nicht zur Hand.
    Kannst du beide Arten testen ?